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Westenergie Klimaschutzpreis an sieben Initiativen im Landkreis Vulkaneifel überreicht

Saffig – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Vulkaneifel wurden in diesem Jahr sieben Preisträger*innen aus den Verbandsgemeinden Kelberg, Daun und Gerolstein ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreter*innen der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Summe von 3.500 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn jeder einzelne von uns kann schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Energie sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

„Der Klimaschutz genießt oberste Priorität. Nur gemeinsam können wir die Klimaziele erreichen und es freut mich, dass die Preisträger*innen mit ihren Projekten die Initiative ergreifen und zum Mitmachen motivieren“, sagte Otmar Monschauer, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun, bei der Übergabe der Preise.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis

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Den Kindern Wünsche erfüllen – Hilfsgruppe Eifel und das Rewe-Center Pauly unterstützen

Kall – Auch in diesem Jahr unterstützen die Hilfsgruppe Eifel und das Rewe-Center Anna Pauly in Kall mit der Aufstellung eines Charity-Weihnachtsbaumes eine soziale Einrichtung in Kall. Auf Vorschlag von Markt-Chefin Anna Pauly hat sich die Hilfsgruppe entschieden, die Aktion für die in Kall ansässige Therapeutische Jugendhilfeeinrichtung „Kinder- und Jugendheim Haus Waltrud“ zu starten. Kinder der Einrichtung können sich Geschenke im Rewe-Center aussuchen und entsprechende Wunschzettel in den Charity-Baum hängen. Besucher des Rewe-Centers haben dann die Möglichkeit, die Wünsche der Kinder durch den Kauf der Geschenke zu erfüllen.

Am Freitag stellten Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, Chirin Schmidt von der Marktgeschäftsführung, Einrichtungsleiterin Mona Puschmann-Zacharias sowie deren Verwaltungsmitarbeiterin Petra Lane die Aktion vor dem Weihnachtsbaum im Foyer des Rewe-Centers vor. Bei dieser Gelegenheit versicherte Willi Greuel, dass kein Kind leer ausgehe. Die Hilfsgruppe erfülle die Wünsche der Kinder, deren Wunschzettel nicht von den Markt-Besuchern berücksichtigt würden.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, als der Charity-Baum im Rewe zugunsten krebskranker Kinder aufgestellt war, hoffen Willi Greuel und Anna Pauly, dass sich die Rewe-Kundschaft auch in diesem Jahr spendenfreudig zeigt.

Wie Mona Puschmann-Zacharias berichtete, werden derzeit in der Einrichtung 64 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 21 Jahren stationär in sieben Wohngruppen (fünf Intensivgruppen und zwei Regelgruppen) und drei Erziehungsstellen betreut. Als ambulante Leistung betreut die Einrichtung im ganzen Kreisgebiet Familien als Sozialpädagogische Familienhilfe oder Erziehungsbeistand.

„Wir machen die Arbeit mit viel Herz, aber es wäre auch schön, wenn man uns nicht bräuchte“, erklärte Mona Puschmann-Zacharias, deren Vater Helmut Puschmann die Einrichtung er Jugendhilfe vor mehr als 30 Jahren in Kall gründete.

Mangels Therapeuten habe man inzwischen eine Gruppe schließen müssen. Wie viele andere sozialen Einrichtungen leide auch das Kinder- und Jugendheim „Haus Waltrud“ an einem extremen Fachkräftemangel, berichtete Puschmann-Zacharias: „Dennoch machen wir alle weiter, weil die Kinder- und Jugendhilfe ein unverzichtbarer Baustein unserer Gesellschaft ist. Junge Menschen haben Rechte. Diese Rechte müssen von der Gesellschaft erfüllt werden“.

Jedes Kind sollte sein Potential entfalten dürfen und dabei Unterstützung und Förderung erfahren. Denn, so die Einrichtungsleiterin: „Eines Tages werden aus jungen Menschen Erwachsene, die ihren Teil zur Gesellschaft beitragen. Dieses Wissen ist für jeden von uns ein täglicher Ansporn, den Kindern und Jugendlichen das beste Zuhause auf Zeit zu bieten, das wir bieten können“.

Mona Puschmann-Zacharias bedankte sich bei Willi Greuel dafür, „dass das Weihnachten für die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen ein noch etwas schöneres Weihnachten werden kann“.  (Reiner Züll)

 

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Mechernicher „Tafel“ – Siebtes NRW-weites Verteilzentrum mit Kapazitäten für Teile von Rheinland Pfalz nach Mechernich?

Mechernich – „Tafel“-Chef im Hintergrund – Wolfgang Weilerswist (74) tritt 2024 nicht mehr als Vorstandskandidat an, arbeitet aber weiter im großen Stil in der Lebensmittelverteilung mit – Teil der 50 ehrenamtlichen Helfer trafen sich mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zur Weihnachtsfeier.

Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gab 41 der 50 treuen Helfer der Mechernicher „Tafel“ die Ehre, die sich jetzt im Restaurant „Magu“ zur Weihnachtsfeier trafen. Getrübt wurde die schöne Stimmung etwas durch die Ankündigung des seit der Gründung vor 21 Jahren amtierenden Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist (74), er werde im kommenden Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stehen.

Seine Ämter als Landesvorsitzender der „Tafel“-Organisationen und Mitglied im Bundesvorstand hatte der frühere Berufsoffizier bereits im Jahr 2022 aufgegeben. Beibehalten will der frühere Mechernicher Stadtratspolitiker seinen Posten als Vorstand im Vergabeausschuss der „Tafeln“, der jährlich über die Verteilung von 1,7 bis 2,3 Millionen Euro Einnahmen aus Getränkeflaschen-Leergutbuttons bei der Supermarktkette „Lidl“ befindet.

Mitgründer in Nachbarstädten

Weilerswist, der 2006 die Kaller, 2008 die „Tafel“ Bad Münstereifel und 2012 den Landesverband NRW mitgegründet hatte, bleibt auch Mitglied der Bildungskommission und soll einer neu zu bildenden dreiköpfigen Beratergruppe angehören, die sich für die Schaffung eines siebten NRW-weiten Verteilzentrums in Mechernich einsetzt und dessen Organisation mit zwei 520-Euro-Jobs in die Hand nimmt. Mechernich ist bereits Verteilzentrum für Tiefkühlkost.

Das Investitionsvolumen für das neue Verteilzentrum für nicht gekühlte Lebensmittel, das in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) in der Form von zwei überdimensionierten Fertiggaragen im hinteren Bereich der alten Schule entstehen soll, beträgt 160.000 Euro.

Wolfgang Weilerswist möchte von Mechernich aus auch Teile von Rheinland-Pfalz versorgen. Die Großmolkerei „Hochwald“ in Obergartzem beliefert die „Tafel“ nach Vermittlung durch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bereits mit haltbaren Milchprodukten. Bei einer Ausdehnung nach Rheinland-Pfalz will sich Weilerswist auch um Ware der Prümer „Arla“-Molkerei bemühen.

Seine Wunschnachfolgerin als Chefin im Mechernicher „Tafel“-Vorstand ist die bisherige Kassiererin Manuela Pütz. Auch sein Stellvertreter Volker Nüßmann wolle nicht mehr antreten, ebenso aus Altersgründen der langjährige treue „Tafel“-Helfer Toni Klinkhammer, der das Amt des Schriftführers bekleidet. Wolfgang Weilerswist sagte der Agentur „ProfiPress“: „Ich möchte nicht weitermachen, bis ich rausgetragen werde…. aber ich werde meine Nachfolger nicht im Stich lassen.“

Paketaktion am 20. Dezember

Er will vor allem mit Rat beistehen, wenn er gefragt wird, sich aber nicht mehr in Leitungsaufgaben einmischen. Fürs Erste appellierte er im Interview an die Stadtbevölkerung, die Unterstützung minderbemittelter und unterprivilegierter Mitbürger im Fokus zu behalten. Paketspenden vor Weihnachten könnten am Mittwoch, 20. Dezember, zwischen 8 und 18 Uhr in der alten Schule im Sande abgegeben werden

Derzeit sind etwa 500 Kundenkarten bei der Mechernicher „Tafel“ registriert, hinter denen um die 1500 Menschen stehen. Bei rund 50 Prozent von ihnen handele es sich um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. „Die einzelnen Pakete sollen mit verschiedenen haltbaren Lebensmitteln gefüllt sein. Besondere Freude bereitet es Kindern, wenn Spielzeug mit eingepackt wird,“ so Wolfgang Weilerswist.

„Wir möchten Sie bitten, die Pakete offen und einsehbar an uns weiterzugeben“, appelliert die „Tafel“. So könnten die Helfer die Pakete Einzelpersonen, Ehepaaren oder Familien mit Kindern zuordnen. Angenommen werden die Pakete am Mittwoch, 20. Dezember, zwischen 8 Uhr und 18 Uhr in der alten Schule, Im Sande 7b. Der Ausgabetag ist Donnerstag, 21. Dezember, zwischen 14 Uhr und 18 Uhr ebenfalls in der alten Schule.

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Kitas im Kreis Düren erneut zertifiziert

Düren – Dem Kreis Düren ist es ein großes Anliegen, die Qualität der Kindertagesbetreuung auf einem hohen Niveau anzubieten und vor allem auch zu halten. Aus diesem Grund engagieren sich viele Kindertagesstätten der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) in jedem Jahr aufs Neue, um zertifiziert oder rezertifiziert zu werden.

Im Jahr 2023 haben unter anderem die Kitas Sternschnuppe Jülich, Waldmäuse Hürtgen und die Burgmäuse in Nörvenich erneut das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Sie zählen damit zu den insgesamt rund 6000 Kitas, Horten und Grundschulen, die für ihren Einsatz in der frühen MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung von der Stiftung Kinder forschen ausgezeichnet worden sind. Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich seit 2008 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kindertagesstätten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik und Bildung.

Um die Rezertifizierung zu erhalten, haben die Kitas jeweils spannende Projekte mit den Kindern auf die Beine gestellt. In Jülich ging es darum, wie der Tau an die Fensterscheibe gelangt und weshalb es im Herbst oft Nebel gibt. In Hürtgen beschäftigten sich die Kinder beispielsweise mit dem Thema Energie. Neben der Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ erhielt die Kindertagesstätte Burgmäuse in Nörvenich zudem das Gütesiegel zum „Familienzentrum“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist damit Anlaufstelle für die gesamte Familie und bietet beispielsweise Angebote zur Beratung und Unterstützung, Familienbildung und Erziehungspartnerschaft, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vieles mehr. Insgesamt gibt es nun zehn Familienzentren in der Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR.

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Kreative Kids bringen Weihnachts-Stimmung nach Mendig

Mendig – Mit dem Beginn der Adventszeit schmücken in jedem Jahr Weihnachtsbäume das Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig. Traditionell werden die von Kindern aus den Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde geschmückt. In diesem Jahr war der kreative Nachwuchs aus dem Städtischen Kindergarten „Zauberwald“ in Mendig für den Weihnachtsschmuck verantwortlich.

Zusammen mit ihren Erzieherinnen Regina Bachmann, Tina Frank und Ute Driedger zogen die Kinder frohgelaunt ins Rathaus ein. Dort wurden sie im Historischen Ratssaal von VG-Bürgermeister Jörg Lempertz empfangen, der auf das Schmücken der Weihnachtsbäume einstimmte. Ein Telefonat mit dem Nikolaus motivierte zusätzlich, denn der Heilige Mann hatte für ein erfolgreiches Schmücken der Bäume einige Überraschungen angekündigt. „Wenn ihr die Bäume geschmückt habt, werden wir noch einmal beim Nikolaus anrufen, denn er wird euch von einer Wolke aus zusehen“, ließ der VG-Bürgermeister durchblicken.

Mit selbst gebastelten Sternen, Engeln und vielem mehr wurde anschließend der Auftrag des Nikolaus bestens erfüllt. Das gemeinsam gesungene Lied „Lasst uns froh und munter sein“ war dann der Höhepunkt. „Ihr habt das supertoll gemacht“, lobte Jörg Lempertz die jungen Gäste. Als Belohnung gab es zunächst ein Spiel für den Kindergarten – in dreifacher Ausfertigung. Und mit Saft und einem Nikolausweck gestärkt ging es anschließend wieder zurück in den „Zauberwald“.

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Taskforce Innenstadtmorgen – Aachens erster Spielcontainer steht in der Großkölnstraße

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich, dass damit die Familienfreundlichkeit in der Innenstadt steigt – Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung: Der oft zitierte Spruch zieht in diesen Tagen besonders gut. Und er trifft gewissermaßen auch auf den frisch platzierten Spielcontainer in der Großkölnstraße (GroKö) zu. Denn hier klettert und rutscht es sich für Kinder auch an frühwinterlichen Tagen gut, während Papa und Mama ein paar Minuten innehalten und die nächsten (Einkaufs-)Schritte planen. Die Taskforce Innenstadtmorgen der Stadt Aachen hat unter Federführung des Fachbereichs Klima und Umwelt den mobilen Spielcontainer weithin sichtbar in die Großkölnstraße gebracht. Dort, auf dem Platz vor der Citykirche, Ecke Minoritenstraße, stellte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am Donnerstag (30. November) gemeinsam mit weiteren Taskforce-Mitgliedern den neuesten Innenstadtmorgen-Baustein vor.

Ein Ort für Familien

„Kinder und Jugendliche sind mir als Oberbürgermeisterin ein besonderes Anliegen“, sagte Keupen. „Deshalb bin ich sehr glücklich, dass Kinder hier jetzt einen Spielraum haben. Es ist sehr wichtig, dass Familien in der Innenstadt Orte finden, an denen sie sich auch ohne etwas zu kaufen einfach gerne aufhalten können und die Stadt beleben.“ Spielpunkte und -plätze tragen mit dazu bei, dass das gelingt. Davon ist Keupen überzeugt.

„Unser Auftrag ist es, Spielmöglichkeiten in die Stadt zu bringen. Dieses Container-Projekt ist simpel und effektiv zugleich. In anderen Städten werden Angebote wie dieses schon genutzt und kommen bei den Menschen gut an“, erläuterte Esther Weirauch vom städtischen Fachbereich Klima und Umwelt. Der ehemalige Seecontainer, der auf dem Platz vor der Citykirche steht, wurde in einen wunderbaren kleinen Spielort samt Röhrenrutsche verwandelt. Innen können kleine Besucher*innen durch Kletterelemente aus Holz das Dach erklimmen, auf dem sich ein kleiner Ausguck mit Fenstern befindet. Außerdem gibt es im Container verschiedene Aufstiegs- und Sitzpodeste, um kurz mal beim Spielen zu verschnaufen. Zusätzliche Kletterstangen werden in den nächsten Tagen noch ergänzt, um zu garantieren, dass der neue Spielpunkt nicht als Liegefläche genutzt wird. Zudem gibt es bereits Überlegungen, dass der Container im kommenden Jahr in einem gemeinsamen Projekt mit Kindern und Jugendlichen farblich gestaltet wird.

Der Stahlcontainer bringt neben Spielmöglichkeiten noch andere Vorteile mit: Nur drei Stunden dauert es, den Container aufzubauen oder zu demontieren. Deshalb kann er künftig problemlos an anderen Orten aufgestellt werden – auch dort, wo sonst keine dauerhaften Spielgeräte ihren Platz finden. In der Großkölnstraße startet das Spielgerät erstmal als Pilotprojekt für sechs Monate. Eine Verlängerung am Standort in der GroKö ist möglich, wenn das Angebot gut ankommt. Der Stadtbetrieb kümmert sich – wie auf allen anderen städtischen Spielplätzen auch – um die regelmäßige Kontrolle und Wartung. Auch als Übergangslösung auf Spielplätzen im Neu- und Umbau ist der Container denkbar. „Dieses Projekt ist neu und hat etwas Experimentelles. Wir hoffen, dass die Kinder den Spielcontainer erobern“, freute sich auch der städtische Citymanager Kai Hennes über den neuen Spielpunkt.

Ein Netzwerk für die GroKö

Die Taskforce Innenstadtmorgen der Stadt Aachen ist gemeinsam mit den Händler*innen, Gastronom*innen, Eigentümer*innen und Anwohnenden seit 2022 in der Großkölnstraße aktiv, um den Straßenzug zukunftsfit zu machen. Bei den einzelnen Projekten übernehmen Expert*innen aus den jeweiligen Verwaltungsbereichen – im Fall des Spielcontainers der Fachbereich Klima und Umwelt – die Federführung. Das Citymanagement koordiniert die unterschiedlichen Stränge in der Großkölnstraße und hält die Fäden der Gruppe zusammen. Eine erste positive Bilanz wurde bei der großen Straßenkonferenz im September dieses Jahres gezogen. Die Taskforce Innenstadtmorgen wendet sich nun zusehends dem zweiten, neuen Fokusraum in der Adalbertstraße zu. Doch auch in der GroKö bleibt sie als Ansprechpartnerin weiterhin präsent. Denn allen Akteur*innen, die sich am Innenstadtmorgen-Prozess beteiligen, ist klar: Die Aufgabe, den Wandel der Innenstadt zu meistern, ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Der neue Spielcontainer in der Großkölnstraße hat bereits bei der Einweihung das Interesse der ersten Passant*innen geweckt. „Ist das für Kinder? Das ist aber toll“, zeigt eine Dame im Vorbeigehen ihre Begeisterung. Und kurz darauf rutschte schon ein Kind, das mit seiner Mutter in der Stadt unterwegs war, freudestrahlend die Rutsche herunter. Genau so, wie es sich das Planungsteam gewünscht hat.

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Spendenübergabe zur Anschaffung von Matschtischen und einer Matschkaskade in Mayen-Hausen

Mayen-Hausen – Bei der Spendenübergabe der jährlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins der Kita Mayen – Hausen wurde eine Spende der SPD durch den Ortsvorsteher Karl Josef Weber und den stellv. OV Sven Weber an die Kita Leitung übergeben.

Die Kita spart schon seit einiger Zeit auf eine besondere Anschaffung. Große Unterstützung erfuhr die Kita hier zum einen durch Ihren Förderverein, der in seinen vielfältigen Aktionen auf unterschiedliche Art und Weise Spendengelder akquirierte.

Aber auch die Herren Ortsvorsteher und die ortsansässige SPD unterstützte die Kita mit 400 €. Der Förderverein steuerte noch 2000 € dazu, sodass nach langem Sparen endlich der Wunsch erfüllt werden konnte und die Kinder sich nun über große Matschtische mit Zubehör und einer Kaskade freuen können!

Ein großes Dankeschön, an alle Unterstützer, die es uns ermöglicht haben den Betrag zusammen zu bekommen!

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Stadt Aachen würdigte ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete und neu Zugewanderte

Aachen – Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Aachen würdigte jetzt mit einem großen Fest im Depot das Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen, die sich für die Teilhabe von Geflüchteten und neu Zugewanderten in Aachen einsetzen. Rund 100 Gäste waren zu diesem Danke-Abend gekommen. Nenja Ziesen, Integrationsbeauftragte der Stadt, erklärte zur Begrüßung, dass sich allein beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt mehrere hundert Menschen ehrenamtlich, also in ihrer Freizeit, engagierten „Besonders freut uns, dass viele Menschen, die selbst vor einigen Jahren beim Ankommen in Aachen Unterstützung erhalten haben, nun andere dabei unterstützen, an der Aachener Gesellschaft teilzuhaben“, sagte sie.

Viele der teilnehmenden Gäste sind bereits seit 2015 im Ehrenamt aktiv. In den vergangenen Jahren, während der Corona-Pandemie, zeigte sich deutlich, was ehrenamtliches Engagement leisten kann und wie kreativ es neue Formen findet, wenn diese notwendig sind. Auch im vergangenen Jahr, als zahlreiche Geflüchtete aus der Ukraine in Aachen ankamen, bewies sich erneut die Stärke des Ehrenamts.

Das Depot als Veranstaltungsort war vielen Ehrenamtlichen, die im vergangenen Jahr im Rahmen des Engagementcenters aktiv waren, bekannt und hat sich während dieser Zeit zu einem realen Ort der Begegnung in Aachen entwickelt. Der Danke-Abend wurde mithilfe der Landesförderung KOMM-AN NRW organsiert.

 

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Die langjährige Mitarbeiterin des Bistums Aachen erhält für ihre Zivilcourage den XY-Preis 2023 des ZDF

Aachen – Besonnen und mutig: Klara Cujé stoppt Serienvergewaltiger – Dank ihrer Hilfe kann die Polizei einen Serienvergewaltiger festnehmen – „Jeder ist doch froh, wenn ihm geholfen wird“, sagt die Preisträgerin bescheiden. – „In den frühen Morgenstunden des 12. Oktober 2021 bemerkte eine Zeugin, wie eine Frau von einem Mann am Klosterplatz belästigt wurde“: Hinter dieser nüchtern formulierten Polizeimeldung steht nicht nur das mehrstündige Martyrium einer alleinerziehenden Mutter in den Fängen eines brutalen Vergewaltigers, sondern auch die Geschichte von Klara Cujé.

Die 62-jährige Hauswirtschafterin, die seit 38 Jahren beim Bistum Aachen beschäftigt ist, hat durch ihr beherztes Handeln Zivilcourage gezeigt und der Polizei bei der Festnahme des Serientäters wertvolle Dienste geleistet. Aus diesem Grund ist sie jetzt mit dem XY-Preis 2023 des ZDF ausgezeichnet worden. In ihrer Begründung schreibt die Jury, dass es aufgrund „ihrer außergewöhnlichen Aufmerksamkeit gelang (..), eine misshandelte Frau aus der Gewalt eines gefährlichen Serientäters zu befreien. Klara Cujé hat maßgeblich dazu beigetragen, dass möglicherweise ein Leben gerettet und ein gefährlicher Sexualstraftäter festgenommen werden konnte.“ Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung hat bereits Cujé am vergangenen Donnerstag, 23. November,  von Innenministerin Nancy Faeser in Berlin erhalten. In der Live-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ mit Moderator Rudi Cerne wird die Aachenerin zudem am heutigen Mittwoch, 29. November, über den damaligen Vorfall sprechen. Beginn ist um 20.15 Uhr.

An jenem Oktobermorgen vor zwei Jahren betrat Klara Cujé die Gebäude des Bischöflichen Generalvikariats am Klosterplatz früher als gewöhnlich. Die Fensterputzer hatten sich angekündigt. Aus dem dritten Stock, in dem Cujé zu diesem Zeitpunkt unterwegs war, ist der Innenhof mit den Fahrradparkplätzen besonders gut einsehbar. Zudem war der Platz hell erleuchtet. „Als ich so aus dem Fenster sah, bemerkte ich einen großen, kräftigen, Mann, der eine zierliche Frau an einen der Fahrradständer drückte“, sagt Klara Cujé. Dass sich die intime Situation keinesfalls als einvernehmlich darstellte, war der langjährigen Bistums-Mitarbeiterin sofort klar. Die Frau sei starr vor Angst gewesen: wie gelähmt. Cujé lag mit ihrer Einschätzung richtig und erkannte die Notlage des Opfers. Als sich der 26-jährige Täter – durch das Klopfen eines Fensterputzers gestört – mit der alleinerziehenden Mutter vom Klosterplatz entfernte, nahm Klara Cujé unverzüglich die Verfolgung auf: „Mir war es einfach wichtig, dass die Situation geklärt wird.“ Vom Klosterplatz ging es in Richtung Münsterplatz und zurück zum Katschhof, bevor die Polizei den Mann festnehmen konnte.
Auf die Frage, ob sie sich wieder so verhalten würde, muss Cujé, die das Bistum als ihr „zweites zuhause“ bezeichnet, nicht lange überlegen. „Jeder ist doch froh, wenn ihm geholfen wird. Für mich war es keine Heldentat, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

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Tesla Model Y von Automobilhersteller für BBS Prüm und Gerolstein zur Verfügung gestellt

Prüm/Gerolstein/Daun/Region – Attraktive Ausbildung als Kfz-Mechatroniker in der Region – Die Region Daun-Prüm verzeichnet einen erfreulichen Anstieg in der Anzahl der Auszubildenden im Bereich Kfz-Mechatronik. Dieser positive Trend ist nicht zuletzt auf die Attraktivität der Ausbildung sowie innovativer Initiativen zurückzuführen.

Landrat Andreas Kruppert teilt die Freude über das Tesla Model Y an der Berufsbildenden Schule Prüm. Hier zusammen mit Vertretern der Kfz-Innung Daun-Prüm, der Berufsbildenden Schule und angehenden Kfz-Mechatronikern.
Foto: Kfz-Innung Daun-Prüm

Die Berufsbildenden Schulen in Prüm und Gerolstein erhielten kürzlich jeweils ein Tesla Model Y von dem Automobilhersteller zur Verfügung gestellt. Dies erfolgte auf Bestreben der Kfz-Innung Daun-Prüm und deren Lehrlingswart Horst Niederprüm. Die beiden Tesla Model Y bieten den derzeit 80 Azubis nicht nur einen Einblick in die neueste Fahrzeugtechnologie, sondern ermöglichen es den angehenden Kfz-Mechatronikern auch, an realen Praxisbeispielen zu arbeiten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Ausbildung noch praxisorientierter zu gestalten und die Schüler optimal auf die Anforderungen der modernen Fahrzeugtechnik vorzubereiten.

Davon überzeugen konnte sich Mitte November auch Julia Gieseking, Landrätin für den Vulkaneifelkreis, an der Berufsschule Gerolstein. „Ich finde es toll, dass Schüler am „lebenden Modell“ arbeiten können und danke allen, die sich dafür eingesetzt haben.“ Schulleiter Günter Karst ist froh und stolz auf die neue Ausstattung. „Dieses Tesla Model Y ist so ein i-Tüpfelchen für uns. Von unserem Träger, dem Landkreis Vulkaneifel, werden wir immer sehr gut ausgestattet, aber dies wäre ohne den Sponsor Tesla nicht möglich gewesen.“ Für die Kfz-Innung Daun-Prüm war Udo Schröder, stellvertretender Obermeister und Lehrlingswart vor Ort. „Das die Schüler der Berufsfachschule I jetzt direkt schon mit Hochvolttechnik arbeiten können, ist eine absolute Bereicherung.“

An der Prümer Berufsschule war Landrat Andreas Kruppert bereits Anfang November. Wie seine Amtskollegin Gieseking war auch er begeistert von dem Engagement der Kfz-Innung und der großzügigen Bereitschaft von Tesla, um die Ausbildung noch intensiver und damit attraktiver zu machen.

„Die steigende Zahl der Auszubildenden in der Westeifel zeigt, dass die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung als Kfz-Mechatroniker Früchte tragen“, freut sich auch Innungsgeschäftsführer Dirk Kleis.