Kategorien
News

Die Weihnachtsengel vom Bund – Das Bundeswehrdepot Mechernich ist in gewisser Weise der Nabel der Welt

Mechernich – Transitzentrum der Bundeswehr mit Sitz im Bundeswehrdepot West in Mechernich beschert diese Weihnachten 4827 Soldaten im Auslandseinsatz – Trotz krankheitsbedingt dünner Personaldecke wird die Solidarität mit den Bundeswehrsoldaten in aller Welt am Bleiberg großgeschrieben: „Ein Zeichen der Solidarität und ein Stück Heimat hinschicken“ – Von hier aus werden die in Jordanien und Niger im Einsatz befindlichen Einheiten mit allem versorgt, was sie brauchen. Vor Weihnachten verwandeln sich die Mitarbeiter von Marco Groß in „Halle 25“ des Bundeswehrdepots dann allerdings in Helfer des „Christkinds“ die dieses Jahr rund um den Globus 4827 Soldaten und Zivilbeschäftigte der Streitkräfte mit Weihnachtspaketen bescherten.

Außerdem lieferte die ausschließlich mit Zivilisten besetzte Nachschubeinheit 16 Christbäume für Gemeinschaftsunterkünfte, drei Paletten mit Schokonikoläusen sowie je sechs Europaletten mit Stollen, Glühwein, Punsch und Thermobechern an Einsatzorte von der Ägäis und dem Balkan über Mali und Polen bis zur Slowakei sowie auf Fregatten und Zerstörer der Bundesmarine, die auf den Weltmeeren unterwegs sind.

Marco Groß: „Wir als Transitzentrum der Bundeswehr stellen das ganze Jahr über die Einsatzfolgeversorgung sicher. Bei Sonderereignissen wie Flüchtlingshilfe und Fluthilfe reagieren und unterstützen wir auch.“ Ab Ende Oktober bis Weihnachten betreut seine zurzeit krankheitsgeschwächte Truppe das Projekt „Adventsgruß“ von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Generalinspekteur Carsten Breuer.

„Eine ganz besondere Aufgabe“

Dabei werden Jahr für Jahr Weihnachtspäckchen und Weihnachtspräsente des Deutschen Bundeswehrverbandes an die im Auslandseinsatz befindlichen Bundeswehrangehörigen in Mechernich zusammengestellt und von Transportmaschinen von Wunstorf und Leipzig aus ausgeflogen. Marco Groß: „Für das Team im Transitzentrum ist das jedes Jahr eine besondere Aufgabe!“

Die vielen positiven Rückmeldungen der Soldaten zu Weihnachten gäben dem gesamten Team ein besonderes Gefühl, so der Firmenicher: „Es ist auch für uns toll, dass wir den Kameradinnen und Kameraden gerade zu Weihnachten ein Lächeln auf die Gesichter zaubern können – und ihnen ein Stück Heimat vermitteln.“ Er persönlich sei „sehr stolz auf das gesamte Team des Transitzentrum!“

Zu seiner Mannschaft gehören Guido Müller, Mehmet Sahin, Sylvia Grßel, René Lersch, Sarah Walper, Sara Kallen, Jörg Weber, Heike Piel, Manuela Lickfeld, Guido Conraths, Mischa Hatzenbühler, Heike Hermanns, Ralf Sobotta, Michael Steffens, Barbara El-Mehallawy und Marko Schmitz.

Vor dem Truppenabzug aus Afghanistan waren teilweise noch mehr gute Gaben mit Christtags-Grüßen vom Depot-West verschickt worden. „Weihnachten in der Fremde ist ein emotionales Thema“, so der in Schleiden-Scheuren geborene Marco Groß: „In dem Punkt unterscheiden sich Militärs nur wenig von Zivilisten. Die sprichwörtlich schönsten Tage des Jahres gelten als Familienfest – und (fast) jede/r wäre dann gerne bei den Lieben zu Hause.“

Familien leiden oft mehr

Manchmal sei es für die Familien aber noch schwerer, Weihnachten zu feiern, wenn ein enger Angehöriger gerade im Auslandseinsatz stehe. Ein Afghanistanveteran erinnerte sich im Interview, er habe in unregelmäßigen Schichten gearbeitet, zwischen seinen Diensten habe er meistens nur acht Stunden frei gehabt.

Und in der Zeit habe er geschlafen und sich um seine Ausrüstung gekümmert: „Ich kam nicht in die Verlegenheit, mir da groß Gedanken zu machen.“ Im Feldlager werde versucht, etwas weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Das Lager werde geschmückt, es laufe Weihnachtsmusik, in der Kapelle gebe es Weihnachtsgottesdienste und die Küche koche ein besonderes Essen.

Außerdem bekomme jede Einheit die Gelegenheit, eine drei- bis vierstündige Weihnachtsfeier zu veranstalten. Dort gebe es dann heißen Kakao und auch Geschenke, denn viele Angehörige schickten Päckchen. „Aber es gibt auch welche, die bekommen nichts“, erinnert sich der Mann.

Damit trotzdem kein Soldat und keine Soldatin leer ausgeht, darum kümmert sich seit Jahren das Transitzentrum der Bundeswehr in Mechernich. Damit alle Päckchen rechtzeitig ihr Ziel erreichen, wurden sie bereits seit Anfang November gepackt und nach und nach verschickt. Die Letzte Christbäume wurden in der zweiten Adventwoche ausgeflogen, damit sie möglichst frisch in der Wüste ankommen…

Kategorien
News

Empfang für die neuen Professor*innen der Aachener Hochschulen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen empfing jetzt die neuen Professor*innen der Aachener Hochschulen zu einem offenen und informativen Austausch im Weißen Saal des Rathauses. „Die Wissenschaft ist ein wichtiger Katalysator für die gesamte Stadt Aachen“, betonte Sibylle Keupen bei ihrer Begrüßung. Sie ergänzte: „Dieser Empfang markiert den Auftakt zu einer fesselnden Reise des Wissensaustauschs, der gemeinsamen Entdeckungen und Innovationen.

Ich wünsche allen neuen Professorinnen und Professoren einen erfolgreichen Start in unserer schönen Stadt, inspirierende Forschungsergebnisse und eine erfüllende Zeit. Gemeinsam werden wir Aachen zukunftsfest machen.“ Auf Einladung des städtischen Wissenschaftsbüros hatten die Professor*innen später die Gelegenheit, ihre Gespräche über den neuen Wohn- und Arbeitsort bei einem Get-together weiter zu vertiefen.

Kategorien
News

Jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk sichern – Aufruf der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler

Eschweiler – Die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler ruft zu weiterer Unterstützung für Spenderwald auf – Einen Beitrag leisten zur Wiederaufforstung im Stadtwald – dazu hatte die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler im November 2022 angeregt. Das Vorhaben war vor allem in der Vorweihnachtszeit auf großes Interesse in der Eschweiler Bürgerschaft gestoßen. Insgesamt 93 Personen, Vereine und Unternehmen hatten zusammen knapp 200 Bäume für das Projekt der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler gespendet – viele davon als sinnstiftendes Weihnachtsgeschenk für Familienangehörige und Freunde.

Bei einer von der Stiftung in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Freiraum und Grünordnung der Stadtverwaltung durchgeführten Veranstaltung im Februar kamen viele der Baumspender*innen und Beschenkten zusammen, um unter fachlicher Anleitung durch den Stadtförster ihren Baum zu pflanzen.

Da die Projektfläche im Naturschutzgebiet liegt und deshalb beispielsweise während eines Waldspaziergangs nicht einfach betreten werden darf, wurde im Spätsommer eine vom Waldweg aus gut zugängliche Aussichtsplattform auf einem kleinen Hügel angelegt. Von hier aus können Interessierte seitdem einen Blick auf die Pflanzfläche werfen und dem Spenderwald beim Wachsen zusehen.

Da seit der vergangenen Pflanzung bereits weitere 50 Baumspenden bei der Stiftung Nachhaltigkeit eingegangen sind, wird auch für Februar/März 2024 wieder ein gemeinsamer Pflanztag geplant. Jede*r, die/der bis Mitte Januar einen Baum oder mehrere Bäume für das Spenderwaldprojekt der Stiftung spendet, soll zu dieser Veranstaltung eingeladen werden.

Weitere Baumspenden sind also willkommen. Der Spendenbeitrag, den die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler pro Baum auf 40,- Euro angesetzt hat, beinhaltet neben dem nach forstwissenschaftlichen Kriterien ausgewählten Laubbaum die Kosten für eine Wuchshilfe. Für die darüberhinausgehenden Einnahmen aus der Spende garantiert die Stiftung eine Verwendung für weitere Projekte im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes in Eschweiler.

Für jede Baumspende wird von der Stiftung Nachhaltigkeit eine Pflanzurkunde ausgestellt. Auf Wunsch können Spender*innen auf dieser natürlich auch den Namen von Angehörigen und Freunden eintragen lassen. Gerade jetzt zu Weihnachten bietet sich so also die Möglichkeit, mit einer Baumspende als Weihnachtsgeschenk jemandem eine Freude zu machen und gleichzeitig etwas für die Eschweiler Natur zu tun.

Bei Interesse an einer Unterstützung des Eschweiler Spenderwaldprojekts nehmen Sie gerne schriftlich oder telefonisch Kontakt mit der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler auf: stiftung.nachhaltigkeit@eschweiler.de oder 02403 71-683. Weitere Infos sowie einen elektronischen Flyer zur Aktion erhalten Sie unter: www.stiftung-eschweiler.de

Infokasten: Die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler

Die 2020 gegründete Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler ist eine rechtlich unselbstständige, treuhänderische Stiftung in der Stadt Eschweiler. Sie verfolgt das Ziel, die nachhaltige Entwicklung in Eschweiler in den fünf Handlungsfeldern „Soziale Teilhabe“, „Umwelt, Klima und Natur“, „Bildung“, „Völkerverständigung“ und „Globale Verantwortung“ zu fördern und zu stärken. Vorstandsvorsitzende ist die amtierende Bürgermeisterin Nadine Leonhardt.

 

Kategorien
News

Mechernich-Stiftung beschenkt 100 bedürftige Senioren

Mechernich – Stiftung hilft „Christkind“ – Hundert Weihnachtspakete für bedürftige ältere Menschen im Stadtgebiet gepackt: Für 25 Euro Lebensmittel plus 20 Euro Einkaufsgutschein – 25 Frauen und Männer stehen im Ratssaal der Mechernicher Stadtverwaltung um vier zusammengeschobene Tische. Darauf stehen in Reih und Glied einhundert Weihnachtstüten. Gepackt von der Belegschaft eines Mechernicher Supermarktes in der Marienau im Auftrag der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung. Empfänger sollen hundert unterstützungswürdige Senioren werden, die sich über den Inhalt freuen dürften.

Eingepackt in die hundert kunterbunten Weihnachtstüten hat das Rewe-Team um die Geschäftsfrau Leila El Hamdani Lebensmittel im Wert von 25 Euro und einen Einkaufsgutschein über 20 Euro, also insgesamt Waren im Wert von 4500 Euro. „Bislang haben wir meistens Kinder aus bedürftigen Familien, Flüchtlinge und Kindergartengruppen beschert“, so Stiftungsvorsitzender, Stadtdezernent Ralf Claßen.

2023 habe die Seelsorgerin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Maria Jentgen sämtliche Ortsbürgermeister der 44 zur Stadt Mechernich gehörenden Ortschaften angerufen und nach älteren bedürftigen Menschen befragt, denen man mit einem solchen Weihnachtspaket eine Freude machen könnte.

18 Ortsbürgermeister suchten Bedürftige

Nur 18 Ortsbürgermeister sowie Vertreter der Caritas und der katholischen Kirchengemeinde benannten potentielle Paketempfänger. „In den anderen Orten sind den Vorstehern keine bedürftigen älteren Leute bekannt“, berichtete Maria Jentgen bei der Übergabe der hundert Weihnachtspakete im Ratssaal. „Vermutlich eine Folge der verschämten versteckten Armut“, vermutet Vorsitzender Ralf Claßen.

Maria Jentgen und er freuten sich jedenfalls mit den übrigen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes, Erststifterin Inge Eich, Ex-Grundschulrektorin Rita Gerdemann, KSK-Regionaldirektor Volker Zart und der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr, hundert Adressaten gefunden zu haben, bei denen die 2005 von den Eheleuten Inge und Walter Eich gegründete gemeinnützige Bürgerstiftung das „Christkind“ unterstützen kann.

Die Mechernich-Stiftung habe in den bislang letzten drei Jahren 1,1 Millionen Stiftungsmittel und Spenden an hilfsbedürftige Mechernicher ausgeschüttet, so Ralf Claßen: „Den Löwenanteil natürlich im Flutjahr 2021, nämlich 840.000 Euro, aber auch 2022 noch 85.000 und dieses Jahr 70.000, obwohl unser Spendenaufkommen dieses Jahr bislang lediglich 32.000 Euro beträgt.“

Die Mechernich-Stiftung war im Jahre 2005 durch eine Erststiftung der Eheleute Walter und Inge Eich ins Leben gerufen worden. Im Laufe der Jahre gab es eine Reihe Zustiftungen, unter anderen unterstützungswilligen Stadtbürgern auch immer wieder von Familie Eich, sodass das Stammkapital der gemeinnützigen Bürgerstiftung heute 1,1 Millionen Euro beträgt.

Stadt dankte Eheleuten Eich

„Dieses Kapital darf laut Stiftungsgesetz nicht angegriffen werden, sondern lediglich die Erlöse, die wir damit erzielen“, sagte Vorsitzender Ralf Claßen, der auch Kämmerer der Stadt ist. Der Erststifterin Inge Eich und ihrem verstorbenen Mann Walter zollte Claßen höchste Anerkennung: „Ohne Sie stünden wir nicht da, wo wir heute stehen… Die Stadt Mechernich und ihre Bürger verdanken Ihnen sehr viel!“

Die Mechernich-Stiftung unterstützt Familien und Einzelpersonen im Stadtgebiet, die sich in materiellen Notlagen befinden, aber auch Institutionen und Organisationen, die in humanitären Anliegen Hilfe brauchen. Dem Gründungsvorstand gehörten 2005 neben den Eheleute Eich auch Schwester Lidwina von der Communio in Christo an, Pfarrer Michael Stöhr und als Vorsitzender der damalige Erste Beigeordnete Christian Baans.

Kategorien
News

Kreissparkasse Ahrweiler nimmt Photovoltaikanlage in Betrieb – 1,3 Millionen Euro in Gesamtprojekt investiert

Ahrweiler – Nachdem die Kreissparkasse Ahrweiler im Mai dieses Jahres bereits das neue energetische Konzept in Betrieb genommen hatte, welches auf einer Luftwärmepumpentechnologie basiert, die um eine Gaskesselkomponente ergänzt wird, wurde nun die in den vergangenen Wochen die Photovoltaikanlage angebracht.

„Bereits im Frühjahr dieses Jahres konnten wir den Einbau der Luftwärmepumpentechnologie vermelden. Nun ist das Projekt durch die Installation der Photovoltaikanlage abgeschlossen. Mit einem Gesamtvolumen von über 1,3 Millionen Euro ist dies eines unserer größten Projekte in den vergangenen Jahren“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Hiermit ist uns ein echter Meilenstein gelungen. Künftig können wir über 20 % unseres Stromverbrauches selbst erzeugen. Der selbst produzierte Strom erspart fast 35 Tonnen Co²-Emissionen, dies entspricht einem Äquivalent von fast 1.600 gepflanzten Bäumen.“

„Bereits seit vielen Jahren beschäftigt uns der Nachhaltigkeitsgedanken. Nicht umsonst haben wir den Umbau unserer Hauptstelle von 2010-2013 unter dem Stichwort „Green-Building“ durchgeführt.“, berichtet Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Nachdem wir bereits die Aufträge für die Luftwärmepumpentechnologie an Unternehmen aus unserer Region vergeben konnten, ist uns dies hierbei ebenfalls gelungen.“

Kategorien
News

SGD-Nord-Präsident würdigt ehrenamtliches Engagement von Christine Zimmermann aus Polch

Polch/Koblenz – Die persönliche Lebensgeschichte von Christine – genannt „Christel“ – Zimmermann und die Geschichte ihres ehrenamtlichen Engagements sind auf das Engste verbunden mit der Stadt Polch. Denn hier ist Christel Zimmermann 1947 zur Welt gekommen und hier, in ihrer Heimat und im Kreis Mayen-Koblenz, hat sie sich in besonderem Maße für ihre Mitmenschen, die ansässige Wirtschaft und ein lebenswertes Umfeld eingesetzt. Für dieses bemerkenswerte Engagement überreichte ihr Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, nun die Landesverdienstmedaille im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Einen beträchtlichen Teil ihres Ehrenamts widmet Christel Zimmermann dem Landfrauenkreisverband Mayen-Koblenz. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität des ländlichen Lebens zu erhalten bzw. weiter zu steigern. Für diese Ziele hat sich Christel Zimmermann mit großem Eifer rund zwei Jahrzehnten lang im Vorstand des Verbands engagiert, zwölf Jahren davon als Kreisvorsitzende. In dieser Zeit hat sie viele Ideen auf den Weg gebracht und zahlreiche Projekte mitgestaltet. Zu nennen sind hier etwa die Schulaktionen, bei denen sie junge Menschen über gesunde Ernährung aufgeklärt hat, sowie das „Wachholderfest“, das sie gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig organisierte.

Darüber hinaus befasste sie sich intensiv mit dem Projekt „Integrierte ländliche Entwicklung“ im Bereich des Regionalmanagements. Dieses Projekt zielt darauf ab, ländliche Bereiche als Lebens-, Arbeits-, Erholung- und Naturräume weiterzuentwickeln. Von 2005 bis 2013 hat sich Christel Zimmermann in diesem Kontext auch auf überregionaler Ebene für ein gutes Leben auf dem Land eingesetzt, als Vertreterin des Kreises im Rheinischen Landfrauenverband.

Dass ihr der ländliche Raum am Herzen liegt, zeigt auch ihr Engagement im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau. Der Verband setzt sich für die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region ein und hält jene Werte hoch, die vorbildliche Landwirtschaft auszeichnen. Christel Zimmermann hat die ehrenamtliche Arbeit des Verbands maßgeblich mitgeprägt, insbesondere in den Jahren 2004 bis 2015, als sie sich mit großem Einsatz im Vorstand engagierte.

Doch damit endet ihr ehrenamtliches Wirken noch nicht. Denn Christel Zimmermann ist auch Gründungsmitglied des Lokalen Teilhabekreises „Polch verbindet“. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern setzt sie sich seit dem Jahr 2012 für ein gelungenes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Anerkennung verdient jedoch nicht nur ihr soziales Engagement, sondern auch ihr langjähriges Wirken in der Kommunalpolitik. Christel Zimmermann ist seit beinahe 20 Jahren Mitglied des Polcher Stadtrats sowie zahlreicher Ausschüsse, und hatte acht Jahre lang den Fraktionsvorsitz der Freien Wählergruppe Polch inne. Auch in der Verbandsgemeinde Maifeld engagierte sie sich über viele Jahre hinweg im Rat und in den Ausschüssen – aktuell ist sie als Dritte Beigeordnete des Bürgermeisters tätig.

SGD-Nord-Präsident Treis dankte Christel Zimmermann für ihr Engagement und sprach ihr seine Anerkennung aus. Bei der Feierstunde in der SGD Nord waren ihre Familie, Freunde sowie kommunale Vertreter anwesend. Anreger der Auszeichnung ist Fred Strässer, Vorsitzender der Freien Wählergruppe Polch.

Kategorien
News

Gemeinde Kreuzau und Westenergie zeichnen Engagement für die Umwelt mit Klimaschutzpreis aus

Kreuzau – Der Klimaschutzpreis der Westenergie zeichnet Initiativen aus, die in besonderem Maße Energie effizient nutzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz umfasst viele Bereiche. Entsprechend vielfältig sind die Ideen.

Jetzt hat die Gemeinde Kreuzau zwei Preisträger ausgewählt. Die Urkunden und das symbolische Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro überreichten Ingo Eßer, Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, und Achim Diewald, Kommunalbetreuer der Westenergie.

Der zweite Preis in Höhe von 400,00 Euro ging an die Kita Rurmäuse, die sich in Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR befindet. Foto: Gemeinde Kreuzau

Ingo Eßer dankte den Preisträgergruppen für ihr Engagement und fügte hinzu: „Es ist schön zu sehen, dass sich schon unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde so kreativ und begeistert für die Umwelt einsetzen.“

Achim Diewald stellte fest: „Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig umweltbewusstes Verhalten im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sein kann.“

Der Klimaschutzpreis der Westenergie macht seit 1995 regelmäßig viele gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Damit regt er zur Nachahmung an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits über 7.000 Projekte ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich in den Städten und Gemeinden ausgeschrieben und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden von einer Jury aus Vertretern der Kommune und der Westenergie ermittelt. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Gemeinwohl dient. Und das Besondere: Kein Bewerber geht leer aus. Wird ein Bewerber nicht ausgezeichnet, erhält er einen Sachpreis.

Kategorien
News

Lukas Sermann ist neuer Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Ahrweiler – Mitgliederversammlung blickte auf ein erfolgreiches Weinjahr zurück – Der Altenahrer Winzer Lukas Sermann vom gleichnamigen Weingut ist neuer Vorsitzender beim Ahrwein e.V. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag wurde er einstimmig zum Nachfolger von Peter Kriechel gewählt. Zum zweiten Vorsitzenden wählten die Mitglieder Vivien Greber von der Dagernova Weinmanufaktur. Als weitere Vorstandmitglieder stehen ihnen Alexander Müller vom Ahrweiler Winzerverein, Torsten Pollig vom Weingut Pollig & Schmidt, Niklas Körtgen als Vertreter der Jungwinzer, Philip Nelles vom Weingut Nelles als Vertreter der VDP-Winzer, Lea Kreuzberg vom Weingut Kreuzberg und Mirco Burkardt von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr zur Seite. Sie wurden bereits im vergangenen Jahr für vier Jahre in den Vorstand gewählt. Dem Vorstand gehören als sogenannte „geborene“ Mitglieder auch immer die jeweiligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweileran, derzeit Dominik Gieler und Guido Orthen.

Zunächst aber ließ der scheidende Vorsitzende Peter Kriechel das vergangene Jahr Revue passieren. Sowohl im Innen- als auch im Außenmarketing und im Bereich Veranstaltungen hat der Ahrwein e.V. zahlreiche Projekte umgesetzt – darunter auch viel Neues. So wurde die neue Website ahrwein.de vorgestellt. Sie wurde in den vergangenen Wochen komplett in das Framework, sprich die technische Plattform des Ahrtal-Tourismus integriert. In diesem Zuge erfolgte auch eine Neugestaltung der Texte und Informationen. Die Website ist geht am Montag, 18. Dezember, online und soll im nächsten Jahr um weitere Informationen erweitert werden. Darüber hinaus wurde der Online-Marketing- Bereich weiter ausgebaut. So gibt es seit diesem Jahr eine durchgängige mediale Begleitung aller Veranstaltungen, Social Media Kampagnen, beispielsweise zu den Siegerweinen beim Ahrwein des Jahres, neue Videodrehs sowie Co-Creator-Posts in Kooperation mit dem Deutschen Weininstitut.

Im Bereich Veranstaltungen präsentierte der Ahrwein e.V. neben vielen bewährten Formaten wie dem Weinmarkt der Ahr oder dem Tag der offenen Weinkeller, im November erstmals eine Publikumsverkostung zum Ahrwein des Jahres. Das erfolgreiche Event unter dem Titel „Test the Best“ soll im kommenden Jahr in jedem Fall wiederholt werden. „Überhaupt war der Ahrwein des Jahres, ausgerichtet von der Kreissparkasse Ahrweiler, und gemeinsam organisiert, ein Höhepunkt im diesjährigen Weinjahr an der Ahr. Die Preisverleihung, bei der auch viele Weingüter neu in den Siegerlisten erschienen sind, zeigt die hohe Qualitätsdichte, die wir hier an der Ahr haben“, so Kriechel. Ein weiteres Highlight war unzweifelhaft der Besuch der Masters of Wine im Juli an der Ahr. „Dass wir die besten Weinkenner weltweit begrüßen durften, war eine besondere Ehre für unser kleines Weinbaugebiet.“

Vor den anstehenden Wahlen gab es dann ein große Verabschiedung von Peter Kriechel, der dem Ahrwein e.V. insgesamt sieben Jahre vorgestanden hat. Geschäftsführer Christian Senk hob nicht nur sein großes persönliches Engagement im Vorstand hervor, sondern auch die Meilensteine, die in die Amtszeit Kriechel fielen. So wurde er als Vorsitzender nach der Flut von 2021 schnell zu einem der Gesichter des Weinbaus im Ahrtal, gab unermüdlich Interviews und machte auf die enormen Schäden in den Weinbaubetrieben aufmerksam. „Als Mitbegründer des Rebuilding e.V., der mit seiner Aktion Flutwein Millionen-Hilfen für die Winzer im Ahrtal generiert hatte, wird er für immer in die Annalen des Ahrwein e.V. eingehen“, so Senk, der sich im Namen aller Mitglieder herzlich bei Peter Kriechel für seine Vorstandarbeit bedankte.

Bei den anstehenden Wahlen wurde dann der bisherige Zweite Vorsitzende, Lukas Sermann, zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Frisch in seinem neuen Amt stellte Sermann daraufhin den Marketing- und Budgetplan für 2024 vor. Das erfolgreiche Marketing soll im kommenden Jahr weiter ergänzt werden durch neue Impulse in Sachen Content, beispielsweise eine Weinberglagen-Kampagne, sowie durch einen neuen Kunden-Newsletter. Für die Marke „Ahrwein e.V.“ ist ein Strategiefindungsprozess geplant und daran angelehnt die Ausarbeitung eines neuen Corporated Designs. Auch auf überregionalen Veranstaltungen und Messen wird der Ahrwein e.V. sich wieder präsentieren, im März beispielsweise bei der ProWein in Düsseldorf.

Kategorien
News

„Vorzeitiges Weihnachts-Geschenk“ – Spende von „Tischlein deck dich“

Blankenheim-Dollendorf – 300 Euro aus dem Spendenschwein von „Tischlein deck dich“ konnten auf dem traditionellen und seit 25 Jahren stattfindenden Weihnachtsmarkt des DRK-Kindergarten „Die kleinen Strolche“ übergeben werden. Entgegen nahmen die Spende Birgit Bresgen, Leiterin der Kita und Katharina Michels, die Kassiererin des Fördervereins.

„Alle freuen sich, mit diesem kleinen »vorzeitigen Weihnachtsgeschenk« weitere kleine Umweltprojekte unterstützen zu können. Denn Nachhaltigkeit und Umwelterziehung wird bei den »Kleinen Strolchen« ganz großgeschrieben“, so Bresgen.

Dass auf dem Weihnachtsmarkt das Geschirr und Besteck von „Tischlein deck dich“ verwendet wurde, erstmals in Kombination mit dem neuen „Spülmobil“ der Gemeinde, sei da fast schon selbstverständlich gewesen.

Kategorien
News

Spatenstich – 1,3 Millionen Euro zur Erweiterung der Grundschule Osann-Monzel

Wittlich – Bei sonnigem Winterwetter und in fröhlicher Stimmung fand am 7. Dezember der symbolische Spatenstich für den Erweiterungsbau der Grundschule Osann-Monzel statt. In einer kleinen Feierstunde versammelten sich Vertreter/-innen der Verbandsgemeindegremien, der Ortsgemeinde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, der Bau – und Schulabteilung der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die Elternsprecherin sowie die Kinder der Grundschule Osann-Monzel mit ihren Lehrkräften.

Auf dem Schulhofgelände entstehen drei neue Klassenräume, von denen zwei durch eine mobile Trennwand zu einem großen Raum verbunden werden können. Darüber hinaus werden neue Toilettenanlagen für die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sowie für Menschen mit Behinderungen gebaut. Durch einen überdachten Gang, den man auch als Pausenhalle nutzen kann, wird die Verbindung zum Altbau und damit ein wetterunabhängiger Wechsel zwischen den Gebäuden gewährleistet.

Die Ausführung des Bauwerks erfolgt in Massivbauweise mit einem Flachdach. Zur Kompensierung des Energiebedarfs wird auf dem Dach eine 25 kWp PV-Anlage installiert. Rund 40 Prozent des Gebäudestrombedarfes sollen mit der Anlage gedeckt werden.
Die geplante Bausumme für dieses Projekt beläuft sich derzeit auf rund 1,3 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz hat eine Förderung von 560.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Landkreis beteiligt sich an den Investitionskosten mit 93.684 Euro. Die voraussichtliche Bauzeit soll 12 Monate betragen.

Bürgermeister Manuel Follmann äußerte sich erfreut über den Beginn der Arbeiten und stellte die Kinder an diesem Vormittag in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Beim Spatenstich waren daher alle eifrig mit dabei und freuen sich über den Start der Schulbaumaßnahme.