Kategorien
News

Tollitäten-Empfang im Euskirchener Kreishaus

Euskirchen/Mechernich – Ganz viele Premieren, ein Fassanstich mit einem Leichtverletzten und ein Heimspiel für die Vussemer Regentin Tamara Empt – so lässt sich der Tollitätenempfang im Euskirchener Kreishaus in aller Kürze zusammenfassen. Warum Heimspiel? Tamara Empt ist Kreis-Mitarbeiterin und in seinem Bericht schreibt Redakteur Tom Steinicke: „Bis zum Mittag saß Tamara Empt noch am Schreibtisch im Kreishaus. Dann folgte der Rollentausch: Haare machen, Ornat an – zack: Alaaf.“

Gemeinsam mit ihren Schwestern Elena und Jana bildet sie in dieser Session das Vussemer Dreigestirn. „Ich bin schon ein bisschen nervös“, wird Tamara Empt im Bericht zitiert, der in Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger erschienen ist. Demnach gab es für die beiden nicht im Kreishaus arbeitenden Schwestern noch eine kurze Führung, bevor Ballons aufgehängt, Luftschlangen verteilt und das eigene Ornat gerichtet wurde.

Im Zeitungsbericht ist zu lesen: „Als es ruut-wießes Licht von Prinz Tamara gab, konnte es losgehen. Und wie: 35 Karnevalsgesellschaften waren dem Alaaf, Helau, Juh-Jah und Wau-Wau von Landrat Markus Ramers ins Kreishaus gefolgt. Närrische Oberhäupter gab es ebenfalls natürlich reichlich. 25 Tollitäten, 14 Dreigestirne, fünf Prinzen, drei Prinzessinnen und drei Prinzenpaare gaben sich beim jecken Stelldichein die Klinke in die Hand.“

Jecker Nachwuchs am Start

Auch der jecke Nachwuchs habe nicht gefehlt, schreibt Redakteur Tom Steinicke: Drei Kinderprinzen, zwei Prinzessinnen und drei Prinzenpaare seien ebenfalls zum Tollitätenempfang ins Kreishaus gekommen. Mit Leni Reuter und Ole Linnow kommen die jüngsten Regenten dieser Session aus Kirchheim. „Beide sind acht Jahre alt, und Leni machte den ersten Schritt und fragte Ole, ob er denn Lust habe, ihr Prinz zu sein. Und wie sich das für einen jungen Gentleman gehört, sagte er direkt zu. Gemeinsam regieren sie nun die Kirchheimer Jecke“, heißt es in den Zeitungsberichten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft. Für alle Regenten gab es wieder einen Orden, den die Mitarbeiter der Nordeifelwerkstätten hergestellt haben.

Zudem berichtet der Journalist Tom Steinicke über zahlreiche Premieren: Für die jungen Tollitäten habe es eine eigens gestaltete Trinkflasche gegeben, die auch nach der Session noch genutzt werden kann. Die jecke Tamara sei nicht die einzige Tollität aus dem jecken Beamtenbunker. Prinz Nico I., der den rheinischen Adelsnachnamen Schmitz trägt, ist Disponent in der Leitstelle des Kreises. Mit Jungfrau Nicola (Nicolai Zernikow) und Bauer Sebastian (Jakobs) bildet er das Dreigestirn der KG Biebbesse aus Höfen bei Monschau. Es sei das erste Mal gewesen, dass Tollitäten, die nicht aus dem Kreis kommen, im Kreishaus Karneval feierten.

Eine weitere Premiere im Kreishaus: Die Speisen wurden in Schüsseln und Bechern von Papstar serviert. Das Kaller Unternehmen hat ein nachhaltiges System entwickelt, bei dem das gebrauchte Geschirr eingesammelt, sortiert und später recycelt wird.

Hausherr Markus Ramers verteilte derweil mit seinem Allgemeinen Vertreter Achim Blindert Orden. „Dabei benötigte der Verwaltungschef sichtlich Hilfe“, schreibt Redakteur Tom Steinicke. Er habe dabei als Jeckes Böhnchen aus Blankenheim auf der Bühne gestanden. Abschließend heißt es im Zeitungsbericht: „Ob das schicke, aber sperrige Kostüm der Grund war, dass der Fassanstich ein wenig in die Hose ging – oder besser auf den Finger von Leitstellendisponent Achim Nießen, der das Fass festhielt –, bleibt ein Geheimnis.“

Kategorien
News

Öcher Senior*innen-Karneval – Dank an alle Unterstützer

Aachen – Die beiden von der Leitstelle „Älter werden in Aachen“ in Zusammenarbeit mit der Oecher Penn organisierten Senior*innen-Karnevalssitzungen fanden in diesem Jahr zum 55. Mal im Eurogress statt. Die beiden Sitzungen haben den älteren Aachener Bürger*innen und den aktiven Karnevalisten wieder viel Freude bereitet. Und die wie immer unentgeltlich auftretenden Karnevalisten schafften es, die „Hütte zum Beben zu bringen“.

Die Gesangsgruppen Hubert Aretz, „Et Ruestäzzje”, „Oecher Troubadore“, die „Oecher Stadtmusikanten“, Hans Montag und „Schnütz“ sorgten für den musikalischen Rahmen. Nach dem Einmarsch der Stadtgarde „Oecher Penn“ marschierten die „PTSV Kinderschowtanzgruppe“, der „Blue Royal Gardetanzkorps e.V.“ die Yellow Cats sowie die Yellow Tigers der KG Hooreter Frönnde ein. Die Büttenredner Alfred Wings als „Der Lange“, Geschwister in der Bütt“ und „Labbes on Drickes“ sorgten für ausgelassene Stimmung. Den Abschluss beider Sitzungen bildete der Auftritt seiner Tollität Prinz Thomas IV., mit seinem Gefolge und der Prinzengarde den Saal zum Toben brachte.

Die Gestaltung und Moderation beider Sitzungen lag wie in den vergangenen Jahren in den bewährten Händen der Stadtgarde Oecher Penn von 1857 e.V. Während die erste Sitzung unter Leitung des Kommandanten Georg Cosler stattfand, führte in der zweiten Sitzung Vizekommandant Peter Müller souverän durch den Abend. Unser Dank geht an die beiden Sitzungsleiter ebenso wie an die gesamte Stadtgarde, die mit allen Gardisten und Marktweibern einmarschierte.

Für einen reibungslosen Ablauf und Sicherheit vor und hinter der Bühne sorgten die Sanitätsdienste des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfallhilfe ebenso wie die Feuerwehr Aachen. Aber auch etliche Mitglieder des Senior*innenrats der Stadt Aachen unterstützten an beiden Tagen im Eurogress und trugen zum guten Gelingen der Sitzungen bei. An diese freiwilligen Helfer*innen ebenfalls ein ganz großes Dankeschön.

Ein großer Dank geht auch an die zahlreichen Sponsoren der Veranstaltungen:

Die Carolus Thermen Bad Aachen, Edeka Schäfer, Caritasverband für die Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land e.V., die AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Aachen-Stadt e.V. und NetAachen .Weiterhin die STAWAG, die Sparkasse, die APAG, Firma Nesseler Grünzig Bau GmbH, Firma Philippen – Tiefbau GmbH sowie Haus Hörn.

Kategorien
News

Kreissparkasse Mayen begrüßte Mayener Karnevalisten zum Prinzenempfang

Mayen – KSK-Mitarbeiter, KSK-Kunden schunkelten gemeinsam mit dem Mayener Tollitätenpaar Prinz Peter V. und Prinzessin Martina I. – Einer langjährigen Tradition folgend empfing die Kreissparkasse (KSK) Mayen die Mayener Karnevalisten sowie das amtierende Mayener Tollitätenpaar Prinz Peter V. mit Prinzessin Martina I. sowie seinem Gefolge zum Prinzenempfang im Haupthaus in der St.-Veit-Straße. KSK-Vorstandsmitglied Karl-Josef Esch begrüßte neben den Reprästentanten der Mayener Karnevalsvereine und Vertretern der Mayener Stadtspitze auch zahlreiche KSK-Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse.

„Wir freuen uns sehr, dass die „Alte Große“, die „Junge Alte Große“, die Ex-Prinzen-Gilde Mayen, die Möhnen sowie alle anderen Mayener Karnevalsvereine – auch aus den Mayener Stadtteilen – unserer Einladung gefolgt sind, um gemeinsam mit uns Karneval zu feiern“, betonte Gastgeber Karl-Josef Esch bei seiner Begrüßung.

KSK-Makler Philipp Schumacher führte als Literat der „Alten Großen“ gekonnt durch das närrische Programm. Gemeinsam mit den stellvertretenden Vorstandsmitgliedern Udo Lohner und Frank Mörsch sowie Vertriebsleiter Stefan Weber wurden traditionell Orden sowie kleine Geschenke überreicht, bevor das aktuelle Prinzenlied angestimmt wurde. Auch die Vertreter der Mayener Stadtspitze, Oberbürgermeister Dirk Meid und Bürgermeister Bernhard Mauel, wurden neben anderen verdienten Freunden des Mayener Karnevals mit dem Orden der Kreissparkasse Mayen dekoriert. Die Mayener Karnevalisten nahmen die Gelegenheit wahr, sich auch bei allen anwesenden KSK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement mit einem Orden zu bedanken.

Als weitere Highlights begeisterte die Kehriger Tanz- und Gesangsgruppe „Elevven“ mit ihrem Auftritt die anwesenden Karnevalisten. Büttenreden von KSK-Personalratsvorsitzender Anne Püsch im Zwiegespräch mit KSK-Beraterin Karolina Ruf als „Oma und Enkelchen“ rundeten den karnevalistischen Empfang ab.

Prinz Peter V. und seine Prinzessin Martina I. freuten sich mit ihrem Hofstaat über den herzlichen Empfang und dankten der KSK für ihr langjähriges Engagement für den Mayener Karneval. Auch Uli Walsdorf als Präsident der „Alten Großen“ bedankte sich abschließend für den gelungenen Empfang und den Einsatz der Kreissparkasse für ihren Einsatz.

Bei Sekt und einem kleinen Imbiss sowie Livemusik von KSK-Mitarbeiter Dennis Lohner wurde gemeinsam mit den Kunden und Mitarbeitern ordentlich gefeiert und geschunkelt.

Kategorien
News

Hunderte Narren beim 25. Kreisnarrentreffen in Ettringen – Ehren-Kreiswackes für RKK Präsident Hans Mayer

Region/Mayen-Koblenz – Günter Pinetzki aus Ochtendung ist neuer Kreiswackesträger – Über die höchste Auszeichnung für Karnevalisten im Landkreis Mayen-Koblenz freut sich in diesem Jahr Günter Pinetzki aus Ochtendung. Den begehrten Kreiswackes nahm der Vollblutkarnevalist sichtlich gerührt beim 25. Kreisnarrentreffen entgegen. Nur Augenblicke zuvor hatte Landrat Dr. Alexander Saftig das gut gehütete Geheimnis in seiner Laudatio gelüftet.

Da strahlt der Kreiswackes: 700 Karnevalisten aus dem Landkreis kamen in Ettringen zusammen. Foto: Kreisverwaltung/W.Schäfer

700 Karnevalisten aus rund 90 Mayen-Koblenzer Vereinen waren nach Ettringen gekommen und erhielten aus den Händen des Kreischefs sowie des RKK-Präsidenten Hans Mayer den beliebten Orden zum Kreisnarrentreffen des Landkreises. Zudem gelang dem Kreischef an diesem Abend eine zweite Überraschung, indem er den RKK-Präsidenten Hans Mayer mit dem Ehren-Kreiswackes auszeichnete.

Vor und nach der Preisverleihung gab es wie immer ein gut vierstündiges buntes und abwechslungsreiches Show- und Tanzprogramm, bei dem sich die Vereine auf und neben der Bühne präsentierten. Den Auftakt machten der Gastgeber, die Showtanzgruppe Ettringen, sowie die Tanzcorps der Prinzengarde Mayen und die Möhnengarde Bendorf Mülhofen. Außerdem aktiv dabei waren die Mariechen der Großen Ochtendunger Karnevalsgesellschaft, Karins Tanzgruppe aus Mendig, die Löfer Showtanzgruppe Black & White, das Ö-Team der KG Urmitz, die Showtanzgruppe Rheinzauber und die Mennijer Mädche.

Der Kreiswackes für Günter Pinetzki

„Ich darf Ihnen verraten: Der Kreiswackes geht an einen Mann. Es ist ein Mann, der schon seit vielen Jahrzehnten und fast sein ganzes Leben lang dem Karneval eng verbunden ist. Sein Talent war und ist vielseitig. In der Bütt brachte er die Menschen zum Lachen und seine Sangeskünste bekam das närrische Publikum auch oft zu hören“, sagte der Landrat zu Beginn seiner Laudatio und trieb damit die Spannung in die Höhe.

Günter Pinetzki wurde sein karnevalistisches Talent bereits in die Wiege gelegt. Von jungen Jahren an ist er im Karneval aktiv und seit Jahrzehnten für die KG Schafskopf 1903 Ochtendung im Einsatz. Er wird von Jung und Alt bis heute sehr geschätzt und versteht es prima, die Generationen zu verbinden. Besonders liegt Günter Pinetzki – neben dem Karneval – auch sein Garten am Herzen. „Beide Hobbies haben etwas Gemeinsames: Beim Karneval und beim Garten geht es unter anderem auch darum, frühzeitig etwas zu säen, das Wachstum zu unterstützen und später die Früchte der Arbeit zu ernten. Die Saat, die er im Karneval ausgesät hat, hat Früchte getragen. Der Verein steht heute in voller Blüte da und hat keine Nachwuchssorgen“, lobte Landrat Saftig den Träger des Krombiere Jecke Ordens und der goldenen Monokel am Bande.

Eine Führungspersönlichkeit sei er darüber hinaus ohne Frage. Das bewies Günter Pinetzki viele Jahre lang in seiner Position als Präsident. Zudem war er zweimal Karnevalsprinz für seinen Verein, die KG Schafskopf 1903 Ochtendung. Darüber hinaus hat er jahrelang den Karnevalsumzug in seinem Heimatort Ochtendung veranstaltet, der in der ganzen Region bekannt ist.

Mit dem Ehren-Kreiswackes wurde RKK-Präsident Hans Mayer für sein langjähriges Engagement im Karneval und seinen Einsatz für das Kreiswackestreffen sowie die unzähligen Karnevalsvereine im Landkreis geehrt. Zuvor erhielten im Jahr 2010 bereits Landrat a.D. Albert Berg-Winters und RKK Präsident a.D. Peter Schmorleiz, die Väter des Kreisnarrentreffens, den Ehren-Kreiswackes.

 

Kategorien
News

Größter Karnevalszug im Kreis Euskirchen am Donnerstag 08. Februar 2024

Mechernich-Kommern – Legendärer Kommerner Kinderzug  – Zum 21. Mal eröffnen rund 1000 Pänz den Straßenkarneval in Kommern – Motto: „Wenn us Pänz Karneval fiere, sull et nur Kamelle und Konfetti rääne!“ – Um 9 Uhr werden dann alle gespannt auf Frank Drehsen schauen, Lehrer an der KGS Kommern und auch in diesem Jahr wieder Zugleiter, der das Zeichen zum Start des Kommerner Kinderzuges geben wird.

Unter dem Motto „Wenn us Pänz Karneval fiere, sull et nur Kamelle und Konfetti rääne!“ zieht der Kinderkarnevalszug dann wie gehabt vom Andersenweg über Im Rothenfeld, In der Eule, Kölner Straße und Gielsgasse bis zur Bürgerhalle, wo Günter Kornell, der erste stellvertretende Bürgermeister Mechernichs, den Stadtschlüssel an das Dreigestirn überreichen werde.

„Größter Karnevalszug im Kreis“

Der größte Teil des närrischen Lindwurms stellt, wie nun bereits zum 21. Mal, die Grundschule Kommern mit über 300 Kindern. Weitere Pänz der umliegenden Kindergärten und weiterführenden Schulen aus der Stadt am Bleiberg werden sich der Grundschule dabei anschließen. Auch das Kommerner Dreigestirn werde somit Teil des „größten Kinderkarnevalszuges im Kreis Euskirchen“.

„Die Zuschauer am Rand der Straßen dürfen sich auf Schafe, wilde Tiere, Märchen- und Fabelwesen, aber auch auf Zootiere, ZauberInnen, Harry-Potter-Figuren, Krümelmonster, Cowboys, Cowgirls, Rehe, DiebInnen und PolizistInnen freuen!“, so die KGS Kommern.

Eine besondere Attraktion werde darüber hinaus die Klasse 3a mit ihrem Klassenlehrer Karl Frohn bieten. Er ist – als einziger Lehrer der KGS Kommern – von Anfang an bei jedem Kinderzug mit dabei gewesen. In diesem Jahr wird er sich mit seinen Pänz als Highland-Rind verkleiden – gemäß ihres geliebten Klassentiers Gerhard.

Kategorien
News

Sprunghafter Anstieg – Immer mehr E-Autos an evm-Ladestationen

Region/Koblenz – Energieversorgung Mittelrhein baut die Ladeinfrastruktur in der Region weiter aus – In der Region sind immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge unterwegs. Das spürt auch die Energieversorgung Mittelrhein (evm): „Bei unseren öffentlichen Ladestationen verzeichnen wir ein rasantes Wachstum“, berichtet evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. Die Zahl der Ladevorgänge hat sich im Vergleich zu Vorjahr im Jahr 2023 fast verdoppelt: Insgesamt rund 33.800-mal standen Fahrzeuge an einer der 128 Ladepunkte, die die evm im nördlichen Rheinland-Pfalz betreibt.

Entsprechend hat sich auch das Ladevolumen in etwa verdoppelt: Gingen an den evm-Stationen 2022 noch 336.000 kWh durch die Leitungen, waren in im zurückliegenden Jahr bereits rund 662.000 kWh. „Das zeigt, dass wir mit unserer Strategie des bedarfsgerechten Ausbaus richtig liegen“, kommentiert Peerenboom. Auch der weitere Trend zeigt klar nach oben: Im Dezember konnte erstmals die Marke von 100.000 kWh Absatzmenge geknackt werden. Allein im zurückliegenden Jahr hat die evm 70 neue Ladepunkte in Betrieb genommen.

Auch für das neue Jahr hat der regionale Energieversorger etliche Projekte in der Pipeline, um das öffentliche Ladenetz konsequent weiter auszubauen. Vertraglich bereits in trockenen Tüchern sind sechs Schnelllade-Projekte mit 22 Ladepunkten und acht weitere Projekte mit 42 Normalladepunkten. Zu den Standorten zählen beispielsweise das Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich sowie die Koblenzer Stadtteile Metternich und Karthause.

Eine Übersicht über die Ladestationen findet sich unter www.evm.de/emobil

Kategorien
News

Ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich brachten lebenswichtige Hilfsgüter in die Ukraine

Mechernich/Chmelnyzkyj – Eine Achterbahnfahrt der Emotionen liegt hinter dem achtköpfigen Team der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich, das Gefahren für Leib und Leben auf sich genommen hat, um Menschen in der Ukraine zu helfen: Feuerwehrchef Jens Schreiber, die freiwilligen Feuerwehrleute Markus Kurtensiefen, Dierk Krull, Johannes Nesselrode, Gerd Nelles, Strack, Tobias Krings, Michael Franke und Rainer Schulz von der Stadtverwaltung.

Gemeinsam mit anderen Freiwilligen Feuerwehren und dem Impulsgeber Harald Fischer, Kopf der Hilfsgruppe „Sophie“, hatten sie in einem großen Konvoi dringend benötigte Hilfsgüter, unter anderem auch drei ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge aus der Stadt am Bleiberg, darunter ein Drehleiterfahrzeug, in die ukrainische Stadt Chmelnyzkyj gebracht. Hier kommen sie zum Einsatz, wenn der russische Angriffskrieg wie eigentlich immer die trifft, die nur in Ruhe leben wollen: Zivilisten, meist Frauen und Kinder.

„Kein Auge trocken geblieben“

36 Stunden lang waren die Männer im dichten Schneetreiben des großen Unwetters in Richtung rund 1700 Kilometer gen Osten gefahren, hatten stundenlang an der ukrainischen Grenze gewartet und sich schließlich aufgeteilt. Die Einen fuhren mit den Feuerwehr-Fahrzeugen nach Chmelnyzkyj, die Anderen brachten dringend benötigte Vorräte wie Lebensmittel und Medizin zu einem Kloster in Ternopil, das man mittlerweile als Kinderheim für Kriegswaisen nutzt. Die Dankbarkeit der Kinder und Nonnen war groß. Vor allem sei hier „kein Auge der Helfer trocken geblieben“.

Das mediale Interesse war auf ukrainischer wie deutscher Seite sehr groß, einige dieser schönen Momente konnten eingefangen werden. Ein Kamerateam des WDR hatte den Konvoi begleitet, um die Reise zu dokumentieren. Auch die ARD thematisierte die Fahrt beispielsweise im „Europamagazin“, das ZDF im „Morgenmagazin“ in ganz Deutschland. Hier hatte die Agentur ProfiPress bereits berichtet. Bei der Übergabe ließen es sich Bürgermeister, Landrätin, Bezirksrat sowie Vertreter von Verwaltung und Militär ebenso wenig entgehen, die Helfer persönlich zu empfangen, Geschenke wie Flaggen und Medaillen zu überreichen sowie ihnen ihren persönlichen Dank von Herzen auszusprechen.

„Selten so viel Dankbarkeit erlebt“

Nun sind schon einige Tage vergangen. Doch die Eindrücke bleiben, da sind sich Rainer Schulz und Markus Kurtensiefen einig. Schulz: „“Es ist ein gutes Gefühl, Gutes getan zu haben. Dennoch bleibt erstmal eine gewisse Beklemmung. Denn das Gefühl, sich in einem Kriegsgebiet mitten in Europa aufzuhalten – das Leid der Menschen hautnah mitzuerleben – ist unbeschreiblich bedrückend.“

Mitten in der Nacht waren sie samt Polizeieskorte in Chmelnyzkyj angekommen, wurden direkt freundlich empfangen und verpflegt. Am darauffolgenden Mittag fand dann die offizielle Übergabe auf samt Einweisung in die Fahrzeuge auf dem Rathausvorplatz mit vielen offiziellen und neugierigen Gästen statt.

Hier übernahm Markus Kurtensiefen spontan die offizielle Stellvertreterrolle, empfing Urkunden, sprach zu den Menschen und gab sogar Interviews im landesweiten Fernsehen. „Selten habe ich so viel Dankbarkeit über Dinge erlebt, die andere nicht mehr haben wollten. Aber natürlich kann auch alte Technik Leben retten, an die diese Menschen sonst wohl nie gekommen wären. Das hat mich mit großer Freude und mit Stolz erfüllt!“

Schon in der Schule sensibilisiert

Danach lud man die Männer erst auf die örtliche Feuerwache, dann in das Feuerwehr-Museum ein, in dem auch Munitionsfunde aus dem Krieg ausgestellt werden. „Ein heikles Thema. Aufgrund der davon ausgehenden Gefahr im ganzen Land werden die ukrainischen Kinder mittlerweile sogar schon in der Schule schon darin sensibilisiert, nicht auf die Idee zu kommen, beispielsweise mit alten Granaten zu spielen.

Nach einem schönen, gemeinsamen Tag mit den örtlichen Kräften trat man schließlich schon am nächsten Tag die Rückfahrt an. Hier traf man sich an der polnischen Grenze wieder mit dem restlichen Team, bevor der Rückmarsch über Dresden erfolgte, wo sich ein Feuerwehrmann freiwillig zur Hilfe gemeldet hatte. Später erreichte man dann schließlich wieder sicher und erschöpft die schöne kleine Stadt am Bleiberg. Mitten in der Nacht reinigte man die Fahrzeuge sogar noch, damit sie gleich am nächsten Tag wieder ihren alltäglichen Dienst antreten konnten.

„Würde sofort wieder fahren!“

Die Menschen in der Ukraine hätten einen „gefassten Eindruck“ gemacht, auch nach bald zwei schrecklichen Jahren des sinnlosen Mordens. Vom Kampfalltag hätten die Männer zwar außer zwei Luftalarmen nichts mitbekommen, Straßensperren und bewaffnete Soldaten entlang der Straßen ließen aber erahnen, wie der Alltag in der Ukraine aussieht – der wohl noch lange so bleiben könnte.

„Wenn der Krieg vorbei ist, fahr ich dort mit Sicherheit noch einmal hin. Mit dem ein oder anderen habe ich mich nämlich auf einen Vodka verabredet!“, betonte Rainer Schulz mit einem Schmunzeln. Und auch Markus Kurtensiefen war sich sicher: „Ich würde sofort wieder hinfahren!“ Besonders gefreut habe Schulz auch die große Unterstützung seiner Kollegen von der Mechernicher Stadtverwaltung: „Ich habe auf der Hinfahrt wirklich viele Nachrichten bekommen, die mit glückliche gestimmt und bewegt haben. Das so viele an mich gedacht haben, hatte ich nicht erwartet.“

Gerne wären er und Kurtensiefen aber auch bei der Truppe im Kloster mit dabei gewesen um mit den kriegsgebeutelten Kindern und Nonnen auch einmal persönlich sprechen zu können.

Kontakt per Facebook

Doch für die Mechernicher Helfer ist die Aktion hier noch nicht beendet. „Wir bleiben beispielsweise per Facebook in Kontakt mit den Menschen vor Ort, informieren uns regelmäßig über ihre Situation und wie es den Fahrzeugen geht. Allgemein war diese Reise so emotional, dass sie wirklich unter die Haut ging. Das hätte ich mir vorher wirklich nicht vorstellen können“, erklärte Markus Kurtensiefen nun gegenüber der Agentur ProfiPress.

Auserzählt ist hier also noch gar nichts. Die Not der Menschen bleibt, Russland attackiert weiterhin aggressiv. Doch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Mechernich hilft, auch über Ländergrenzen hinweg. Damit bald jedes Kind in der Ukraine wieder lachen kann – und die Schrecken des Krieges der Vergangenheit angehören.

Kategorien
News

Energiewende gestalten – Elektroinstallateure im Austausch mit Netzbetreiber Westnetz

Wittlich – Die Energiewende bringt zusätzliche Aufgaben mit sich. Sei es, ob eine Wärmepumpe installiert wird und einen eigenen Stromzähler erhält, eine PV-Anlage einen Zweirichtungszähler erforderlich macht oder die Wallbox für die E-Mobilität über einen separaten Zähler laufen soll. In all diesen Fällen werden Arbeiten am Stromnetz erforderlich, die nur von Elektroinstallateuren vorgenommen werden dürfen, welche beim Netzbetreiber in das Installateur Verzeichnis eingetragen sind und somit eine Konzession haben.

Um gemeinsam die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, trafen sich Ende Januar die Installateure mit Netzbetreiber Westnetz GmbH in der Geschäftsstelle der Innung für Elektro- und Gebäudesystemtechnik Bernkastel-Wittlich. Hier wurden aktuelle Fragen ausgetauscht, Strukturen des Netzbetreibers erläutert und Informationen zu den neuen intelligenten Messsystemen (iMSys) gegeben. „Ein intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung (Zähler) und einer Kommunikationseinheit (Smart Meter Gateway). Zusammen bilden sie das intelligente Messsystem“, heißt es von der Westnetz. In der Regel werden diese Zähler an Messstellen eingebaut, bei denen der Jahresstromverbrauch über 6000 Kilowattstunden liegt oder eine Einspeisung mit einer Anlagenleistung größer als 7 kW und bis 25 kW ans Netz gehen soll.

„Der direkte Austausch mit dem Netzbetreiber ist uns wichtig“, erzählt Obermeister Dieter Hoffmann. „Neben aller digitaler Kommunikation ist es hilfreich, die Ansprechpartner persönlich zu kennen und im Dialog zu stehen. Auch im Interesse unserer Kunden, den Verbrauchern.“

Kategorien
News

Mechernicher Spielplätze bald bleifrei – „Endspurt“ bei Arbeiten gegen Bleibelastung

Mechernich – Dass die Bleibelastung in den Mechernicher Böden, auch aufgrund der langen Bergbauhistorie, oft höher ist als in anderen Städten und Kommunen ist schon lange bekannt. So ergreift die Stadtverwaltung schon seit Jahren immer wieder Maßnahmen, um die Bodenbelastung zu testen und falls nötig zu verringern.

Wichtig ist dies bei Orten, an denen sich viele Kinder aufhalten. Diese haben nämlich einen geringeren zugelassenen Schadstoff-Grenzwert als Erwachsene. Besondere Vorsicht gilt daher auf Spielplätzen – im Stadtgebiet sind es 29 an der Zahl – bei denen Erde auch mal in den Mund kommen kann.

Schon zu Weihnachten 2022 starteten die Mechernicher Stadtverwaltung daher weitreichende Baumaßnahmen, um diese ganz „kindersicher“ zu machen. Hierbei hat nun der „Endspurt“ begonnen, Mitte des Jahres sollen alle fertig sein.

Alles „läuft nach Plan“

Zu diesem Anlass trafen sich die Verantwortlichen nun zu einer Baubesprechung auf dem Spielplatz in der Mechernicher Bergstraße Ecke Heerstraße. Mit dabei: Projektleiterin Christiane Maxin vom „Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ (AAV), Christian Dude und Alexander Bechers vom Gutachterbüro „Umtec“, Marc Hees, Bauleiter bei „Natur Breitegger“, Christof Marx (Ingenieur) und Peter Kern von der Mechernicher Stadtverwaltung sowie Vorabeiter Thomas Keul.

Während im Hintergrund noch die Baumaschinen röhrten, konnte Christiane Maxin bereits gute Nachrichten bekannt geben. „Die ersten Bauabschnitte sind soweit überall abgeschlossen, die zweiten laufen derzeit noch.“ Die Arbeiten in der Bergstraße werden durch die Firma „Natur-Breitegger“ aus Kall durchgeführt.

Selbst die eisig-stürmischen Witterungsverhältnisse der vergangenen Wochen seien laut Christof Marx „kein großes Problem“ gewesen, alles liefe „soweit nach Plan“. Bis „April/Anfang Mai“ sei man dann mit den meisten Bauarbeiten auf Spielplätzen im Stadtgebiet fertig. Dann müsse nur noch Rollrasen ausgelegt werden und rund drei bis vier Wochen wachsen, bevor die Mechernicher Kids hier wieder gefahrlos spielen können.

Verwertung im AWZ

Und was wird genau gemacht? Maxin erklärte: „Erst baggert man den Oberboden ab und bringt ihn zur Verwertung ins ortsnahe Strempter „Abfallwirtschaftszentrum“ (AWZ). Die Fläche der Spielplätze füllt man dann wieder mit einer 35-Zentimeter-Schicht unbelasteter Erde auf, über die man schließlich Rollrasen oder Fallschutzbeläge aus Kunststoff legt.“ Befestigte Stellen wie Pflaster bleiben dabei unberührt, unter der unbelasteten Erde wird ein „Geogitter“ als Grabesperre verlegt.

Im Vorfeld wurden die Arbeiten rund ein Jahr lang für jeden einzelnen Spielplatz individuell und im Detail geplant – in enger Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, AVV und den ausführenden Bauunternehmen.

Drei Millionen Euro Gesamtvolumen

Der „Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung“ ist ein „sondergesetzlicher Verband“, der mit Mitteln des Landes, des Städte- und Gemeindetages sowie privater Mitglieder aus der Industrie finanziert wird. So unterstützt er Kommunen und Kreise in ganz NRW bei Maßnahmen gegen Umweltbelastungen.

In Mechernich übernimmt der AVV in Sachen Bleibelastung 80 Prozent der Kosten, 20 Prozent übernimmt die Stadtverwaltung. Für alle 29 Spielplätze beläuft sich diese Summe auf drei Millionen Euro, was pro Spielplatz eine ungefähr 103.000 Euro ergibt.

Zur Bleibelastungszone in Mechernich und Kall stellt der Kreis Euskirchen auch ein Merkblatt unter https://www.kreis-euskirchen.de/fileadmin/dokumente/Bodenschutz_und_Altlasten/Web-Merkblatt_zur_gesundheitlichen_Vorsorge_in_der_Mechernich-Kaller_Bleibelastungszone-072022.pdf zur Verfügung.

Kategorien
News

Neustart im Haus der Begegnung in Kall

Kall – Das DRK startet ab 1. Februar 2024 wieder mit Beratungsangeboten im Haus der Begegnung – Kurse der EuroSchulen laufen bereits – Mit Jahresbeginn sind die Wiederaufbauarbeiten im Innenbereich des von der Flut 2021 völlig zerstörten Erdgeschosses im Haus der Begegnung so gut wie fertiggestellt. Die ersten Nutzer/innen haben ihre Angebote wiederaufgenommen, konkret sind dies die EuroSchulen mit wochentäglich zwei Integrationskursen sowie das Team Migration/Integration des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen mit verschiedenen Beratungsangeboten.

„Wir sind froh, dass es hier im Haus der Begegnung wieder losgeht“, sagt DRK-Teamleiter Boris Brandhoff, „Kall war neben den Angeboten in Euskirchen schon immer unser wichtiges zweites Standbein im Zentrum des Kreises.“

Seine Kollegin Monika Schwingeler, die selbst als Beraterin vor Ort sein wird, ergänzt: „Es gibt auch eine wichtige Neuerung.“ Künftig werde einerseits montags wieder die niederschwellige Migrationsberatung in Form einer offenen Sprechstunde angeboten. Geflüchtete und zugewanderte Menschen aller Herkunftsländer erhalten dort Unterstützung etwa bei Fragen des Aufenthaltsrechts, der Arbeitsmarktintegration sowie dem Zugang zum Bildungssystem und Spracherwerb.

Monika Schwingeler: „Hinzu kommt nun aber donnerstags mit der „Antragswerkstatt“ auch ein Angebot für alle Ratsuchenden, die unkompliziert Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen, etwa auch für Arbeitslosengeld, Wohngeld oder Kindergeld haben möchten.“ Die Antragswerkstatt richte sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Migrationshintergrund. „Wir arbeiten da auch eng mit den Wohngeldstellen der Kommunen zusammen“, so Monika Schwingeler.

An zwei Tagen die Woche wird das DRK-Team künftig im Haus der Begegnung (Beratungsbüro im Erdgeschoss) präsent sein. Die Migrationssprechstunden finden jeden Montag von 10 bis 13 Uhr statt, die Antragswerkstatt jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr.

Die offenen Sprechstunden sollen niederschwellige Erreichbarkeit und Kurzberatung für Hilfesuchende ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf werden individuelle Termine für ausführliche Gespräche außerhalb der Sprechstundenzeiten vereinbart. Die Beratung ist vertraulich, unabhängig und kostenfrei.

Für die Migrationsberatung (montags) sind Ansprechpartner/in:

Monika Schwingeler, Tel.:02251 / 79 11 9508, Mobil: 0151 / 221 25935, Mail: mschwingeler@drk-eu.de und Philipp Scholzen, Tel.: 02251 / 107 920, Mobil: 0160 / 992 178 00, Mail: pscholzen@drk-eu.de.

Für die Antragswerkstatt (donnerstags) ist Ansprechpartner:

Kevin Löhr, Tel.: 02251 / 79 11 95 29, Mobil: 0151 / 25 17 28 50, Mail: kloehr@drk-eu.de.