Kategorien
News

Kita Waldmäuse in Hürtgen gleich zweifach ausgezeichnet

Düren – Die Kita Waldmäuse in Hürtgen in der Gemeinde Hürtgenwald ist innerhalb weniger Wochen als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert sowie als „Nachhaltige Kita“ ausgezeichnet worden.

Freuen sich über die Auszeichnungen: (v.l.) Lamprini Tsodoulou, Kreismäuse AöR, Marianne Mielke, Leiterin der Kita Waldmäuse, Landrat Wolfgang Spelthahn, Christoph Siebertz, Kreismäuse AöR, und Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren. Foto: Kreis Düren

Wer die Kita Waldmäuse in Hürtgen besucht, wird von Vogelgezwitscher empfangen. Denn die Kita, die in mobilen Einheiten gebaut ist, liegt gleich am Sportplatz der Gemeinde, umringt von Bäumen, Wiesen, Kühen und ganz in der Nähe des Namen gebenden Waldes. Diese Natur wird natürlich auch im Kitaalltag genutzt, beziehungsweise vielmehr entdeckt. Denn die Kinder verbringen viel Zeit damit, die Natur um sie herum zu erkunden und zu erforschen. „Wir gehen viel raus und binden die Natur in den Alltag mit ein“, sagt Marianne Mielke, Leiterin der Kita, deren Träger die Kreismäuse AöR des Kreises Düren ist.

Das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Zertifizierung ist ein bekanntes, wissenschaftlich fundiertes und für Einrichtungen kostenfreies Verfahren zur Erfassung und Steigerung der pädagogischen Qualität. Mielke und ihr sieben Erzieher und Erzieherinnen starkes Team haben dazu viele Projekte ins Leben gerufen, bei denen die Kinder ihre Umwelt erforschen konnten. Sie haben sich dabei unter anderem mit der Fließrichtung des Wassers und der Konsistenz von Schnee beschäftigt, eigene Experimente initiiert und den Kindern so spielerisch und wertvoll die Natur näher gebracht. „Wir möchten wachsen und junge Familien im Kreis Düren ansprechen. Solche Qualitätsfaktoren wie hier in der Kita Waldmäuse stellen die ohnehin gute Arbeit in unseren Kitas daher noch einmal mehr in den Fokus“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn bei seinem Besuch der Kita Waldmäuse.

Die Kita in Hürtgen ist nämlich nicht nur kreativ und wissbegierig, sondern achtet auch noch auf die erforschte Umwelt und ihre Ressourcen. Daher wurde sie zudem als „Nachhaltige Kita“ ausgezeichnet, eine Auszeichnung, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Das Projekt zeichnet Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen aus, die sich in besonderer Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) engagieren. Im Rahmen von Aktionen, Projekttagen und Anpassungen im KiTa-Alltag zeigen Erzieherinnen und Erzieher Kindern und Eltern, wie sich nachhaltig leben lässt. So zum Beispiel beim Thema Mülltrennung, Strom- und Wassersparen. Auch wenn diese Themen längst in den Kitaalltag integriert wurden, bedeuten die Auszeichnungen eine Menge Arbeit, denn die Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ muss alle zwei Jahre erneuert werden.

Stillstand ist für Mielke und ihr Team ohnehin kein Thema. „Das Team zieht komplett mit. Wir alle möchten viel raus gehen und die Natur erleben. Das bringt uns Freude“, sagt sie.

Kategorien
News

Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt die bundesweite Aktion „Umschlag gegen Telefonbetrug“

Region Rhein-Ahr-Eifel/Koblenz – Sensibilisierung beim Thema Enkeltrickbetrug. Laut einer Auswertung der „Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ steigen seit rund drei Jahren die Fallzahlen bei Betrugsdelikten, die durch Täter per Telefon begangen werden, an. Man spricht hier vom so genannten „Enkeltrickbetrug“. Zu den Opfern gehören häufig ältere Menschen, die in der Regel fünfstellige Beträge verlieren. Dabei heben sie das Geld oft direkt bei ihrer Bank ab. Grund genug für die Volksbank RheinAhrEifel eG sich noch stärker bei der Betrugsprävention zu engagieren.

Die Genossenschaftsbank unterstützt die Aktion „Umschlag gegen Telefonbetrug“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Die Briefumschläge werden in alle Geschäftsstellen der Volksbank RheinAhrEifel geliefert und bei größeren Bargeldabhebungen am Schalter ausgegeben. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten bereits jetzt gute Präventionsarbeit, indem sie in Kundengesprächen im Rahmen der Geldabhebung oftmals Taten erkennen und verhindern“, erklärt Walter Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel. „Mit dem Briefumschlag schärfen wir hier mit konkreten Sicherheitshinweisen noch einmal nach und hoffen so, noch mehr Betrugsfälle zu verhindern.“

Sensibilisierung mit konkreten Fragen

Auf dem Briefumschlag sind gut sichtbar Fragen zur Sicherheit aufgedruckt, um Seniorinnen und Senioren beim Geldabheben für einen möglichen Betrug zu sensibilisieren. Wer zwei oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Selbstverständlich stehen aber auch die Bankmitarbeiter den Senioren und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Sie gehen dann vor Ort die Fragen gemeinsam durch.

Regelmäßige Mitarbeiterschulungen

Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank für Betrugsfälle zu sensibilisieren, finden außerdem regelmäßig Schulungen rund um das Thema Betrug/Geldwäsche statt. Darüber hinaus informiert die Volksbank über ihre internen Kanäle adhoc bei aktuellen Geschehnissen rund um Themen wie Enkeltrickbetrüger, damit alle Kolleginnen und Kollegen bei Anfragen optimal gewappnet sind. Hierzu arbeitet die Bank eng mit der Polizei zusammen.

Kategorien
News

Joachim Thiel bleibt Obermeister – Vorstandswahlen der Metall-Innung Westeifel

Schönecken – Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Metall-Innung Westeifel Anfang Juli im Forum im Flecken in Schönecken. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder wählten dabei den Schönecker Metallbaumeister Joachim Thiel zum fünften Mal in Folge zum Obermeister. Als Lehrlingswart löste Mario Arens seinen Vorgänger Alfred Krämer ab, der nicht mehr zur Wahl antrat. Beisitzer sind weiterhin Matthias Mohnen und Armin Heinz, sowie der neugewählte Erwin Fussmann. Als Kassenprüfer zeichnen sich erneut Martin Hermes und neu Horst Bohl verantwortlich. Als Arbeitgebervertreter im Schlichtungsausschuss wurde Mario Arens neu gewählt. Sein Stellvertreter ist Joachim Thiel, der auch die Funktion des Delegierten zur Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (Geschäftsstelle der Innungen) und zum Fachverband Metall Rheinland-Pfalz innehat.

Mario Arens, der auch den Fachbereich Metalltechnik beim Berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm leitet, berichtete von den abgelaufenen Gesellenprüfungen. Die Ausbildung von neuen Fachkräften beschäftigt die Innung im besonderen Maße. Die Ausbildungszahlen sind rückläufig, was auch das Projekt „ÜLU+“ (überbetriebliche Leistungsunterweisung +) in einen besonderen Fokus rückt. In dem Projekt der Handwerkskammer (HWK) Trier stehen den Betrieben und Auszubildenden Ansprechpartner mit pädagogischer Ausbildung zur Verfügung. Hierzu informierten als Vertreter der HWK Ralf Gessinger und Ausbildungsmeister Karl Lentz. Das Projekt soll Auszubildende fördern und zu guten Abschlüssen führen, insbesondere sollen Ausbildungsabbrüche vermieden werden.

Um die Ausbildung neuer Fachkräfte ging es auch Sabine Schönemann vom Bundesverband Metall aus Essen. Sie war per Videoübertragung der Versammlung zugeschaltet. Sie informierte über das digitale Berichtsheft für angehende Metallbauer, welches neben Fachdokumentationen für die Auszubildenden eine Einsichtnahme durch den Ausbildungsbetrieb ermöglicht. „95 Prozent der Nutzer bewerten diese neue Form der Berichtsheftführer als gut oder sehr gut“, teilte Schönemann mit.

Im Rahmen der Versammlung wurde auch das frühere Innungsmitglied Theodor Urbany für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Urbany war mehr als 37 Jahre aktiv in Vorstand und Prüfungsausschuss und als Delegierter der Metall-Innung.

Ein praxisbezogener Fachvortrag über neue Techniken bei digitalen Messgeräten stellten Martin Schmitt und Rainer Förster von der Gesellschaft für Vermessungstechnik mbH aus Saarbrücken den Metallmeistern vor.

Kategorien
News

Rotary unterstützt Familien-Bildungsstätte Mayen in der Corona-Krise

Mayen/Mendig – Der Rotary Club der Region spendete der Kath. Familienbildungsstätte Mayen e.V. in diesem Jahr 4000,– € um die Arbeit der FBS in Zeiten von Corona zu unterstützen. Diese großzügige Spende wurde vom amtierenden Präsidenten Andreas Neef an den Vorstand der FBS und die geschäftsführende Leitung Iris Emmerich im Haus der Familie in Mendig übergeben. Rotary hat es sich zum Ziel gemacht, „denen zu helfen, die sich nicht immer selbst helfen können“ – unabhängig von Herkunft, Religion, Status und Geschlecht. Und so versteht auch die Familienbildungsstätte ihren Auftrag, der da lautet „Wir für Familie“, gerade in Zeiten der Pandemie.

„Ich freue mich sehr, dass der Rotary Club unsere Arbeit für und mit Familien in der Region unterstützt. Als eingetragener Verein trifft uns die Pandemie wie viele andere finanziell sehr stark. Um unsere Angebote weiter gestalten zu können, ist eine finanzielle Unterstützung in diesem Ausmaß für uns eine riesige Entlastung,“, so Iris Emmerich, Leiterin der FBS. Die Familienbildungsstätte war und ist auch weiterhin, unabhängig der Ereignisse der letzten anderthalb Jahre, als Anlaufstelle für Familien in und um Mayen als auch Mendig unterwegs, sowohl mit vereinzelten Kursangeboten als auch mit Familien-Mitmach-Aktion und Vielem mehr. „Als Rotary Club war es für uns wichtig, vor Ort ein passendes, nachhaltiges Projekt zur sozialen Stabilisierung zu unterstützen, das allen Einwohnern zu Gute kommt, vor allem aber den Kindern und Familien“, Andreas Neef.

Kategorien
News

Manfred Glasmacher startete in Kommern ein Win-Win-Geschäft mit Sandsäcken für den Hochwasserschutz

Mechernich-Kommern – Ein Geschäft, bei dem alle Seiten profitieren, nennen nicht mehr nur amerikanische Manager „Win-win“. Dass man solche Gewinn-Gewinn-Händel selbst mit Rheinsand machen kann, stellte am Samstag die Firma Glasmacher & Söhne im Kommerner Gewerbegebiet an der Toni-Bauer-Straße unter Beweis.

Wer noch Sandsäcke für den Hochwasserschutz seines Grundstücks braucht und dafür für die Kinderkrebshilfe zu spenden bereit ist, kann sich an Heike Schwier aus der Verwaltung der Firma Glasmacher & Söhne unter der Rufnummer (0 24 43) 9 11 215 wenden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Dort orderten den ganzen Tag über 250 Selbstabholer Sandsäcke zum Hochwasserschutz – und spendeten dafür in die aufgestellten Sammelbüchsen zugunsten der kleinen Patienten der Kinderkrebsklinik Bonn. Gisela Weiermann, eine Schwester des Firmeninhabers Manfred Glasmacher, sagte am frühen Samstagmittag zum Reporter: „Sie können mir glauben, in den Büchsen ist noch keine einzige Münze gelandet – nur Papiergeld!“

Die Sandsäcke können helfen, im Falle eines Starkregens, Wasser von Haus und Hof fernzuhalten. Jüngst hatten starke Gewitter und Regenfälle die Bürger wieder wachsam werden lassen. Auch Ortsbürgermeister Rolf Jaeck beobachtet Wetterkapriolen oder Unwetterwarnungen seit den großen Kommerner Überschwemmungen 2016 „mit Bauchschmerzen“.

PVC-Rohr als Füllhorn

Das Verfahren, das die Glasmacher-Mitarbeiter Hans-Werner Milz und Willi Hamacher zum Befüllen der genormten Hochwasserschutz-Sandsäcke entwickelt haben, ist ebenso einfach wie genial: Sie hatten ein 15er PVC-Rohr an einer Seite gedeckelt und es genau auf die Länge abgeschnitten, die zum Befüllen eines Sandsacks reichte, als sozusagen „geeicht“.

Wer gedacht hatte, dass nur Kommerner kommen würden, die in den vergangenen Sommern häufiger Opfer von Überschwemmungen beidseits des Bleibachs wurden, sah sich eines Besseren belehrt. Beim Reporterbesuch des Mechernicher „Bürgerbriefs“ wurden auch Abnehmer angetroffen aus Oberelvenich, wo zuweilen der Rotbach über die Ufer tritt, und aus Firmenich, wo es wie in Kommern der Bleibach ist, der nach starken Gewittergüssen verheerende Ausmaße annimmt.

Wie Heike Schwier aus der Verwaltung der Firma Glasmacher & Söhne mitteilte, wurden am Samstag zusätzlich zu den abgegebenen 250 Portionen noch weitere hundert Ordres für weitere Sandsäcke abgegeben. „Deshalb haben sich Manfred Glasmacher, seine Söhne Guido und Dino und unser Team entschlossen, zu den bereites gekauften 2000 Sandsäcken weitere zu bestellen und die Aktion fortzuführen“, so Heike Schwier.

Weitere Ordres telefonisch

Wer noch Sandsäcke zum Schutz seines bachnahen Grundstücks  braucht, kann sie unter (0 24 43) 9 11 215 bestellen und später auf dem Firmengelände an der Toni-Bauer-Straße abholen. Bereits im Vorfeld der Samstagsaktion hatte sich der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck sehr erfreut über die Aktion geäußert. Der Kommerner Sheriff hat das Hochwasser von 2016 in Kommern noch „in den Knochen“, wie er sagt.

Damals war es entlang des Bleibachs – angefangen vor dem Mühlenpark bis hinter Firmenich – zu verheerenden Hochwasserschäden gekommen. Damals organisierten Jaeck und seine Mitstreiter Nachbarschafts- und öffentliche Hilfsaktionen. Auch staatliche Stellen sprangen ein, die Gebrüder Peter und Stephan Brings gaben ein Benefizkonzert.

Dass man Hochwasserschutz mit Kinderkrebshilfe kombinieren kann, findet der Ortsbürgermeister besonders lobenswert. Manfred Glasmacher und seine Mannschaft kamen über die Hilfsgruppe Eifel und deren Vorsitzenden Willi Greuel mit der Kinderkrebshilfe Bonn 2015 in Berührung – und sponsern seither vor allem mit ihren Sommerfesten den Förderkreis krebskranke Kinder und Jugendliche in Bonn.

Kronkorken ins blaue Fass

Bei der Sandsackaktion am Samstag unterstützt wurde die Firma Glasmacher vom örtlichen Getränkehandel „Trinkgut Miler“, der Gläser und andere Präsente für die Sandsackerwerber ausgab. Das förderte die Spendenwilligkeit offensichtlich zusätzlich, denn die Sandsackempfänger spendeten im Schnitt zwischen zehn und 20 Euro, so Heike Schwier.

Gisela Weiermann machte am Rande noch auf eine Permanenthilfe für den Förderkreis Bonn bei Glasmacher aufmerksam: In einem blauen Fass am Eingang aufs Firmengelände kann man nämlich seine gesammelten Kronkorken ablegen. Deren Metall wird nicht nur recycelt – Firmen haben für so-und-so-viel tausend Stück auch nennenswerte Spenden für gute Zwecke ausgelobt.

Kategorien
News

Zweite Runde der Ehrenamts-Schule startet im Herbst – Bewerbungen ab sofort möglich

Ahrweiler – Das bundesweit einzigartige und kostenlose Qualifizierungsangebot der Ehrenamtsschule im Kreis Ahrweiler hat sich bereits bei seiner ersten Auflage im Frühjahr dieses Jahres als echtes Erfolgskonzept bewährt. Aufgrund der großen Nachfrage startet die Vereinsqualifizierung der Ehrenamtsschule am Samstag, 4. September 2021, in eine zweite Runde. An vier Wochenenden werden weitere 20 Vereinsvorstände in den Themenbereichen Vereinskasse „Einfach K(l)asse“, Vorsitz „Vor(ne)stehen“, Öffentlichkeitsarbeit „medien(up)date“ und moderne Geschäftsführung „Kompetenz (ver)stärken“ fit gemacht, um den Verein für die Zukunft gut aufzustellen.

„Der Kreis Ahrweiler möchte mit der Ehrenamtsschule das bürgerschaftliche Engagement besonders anerkennen und unterstützen. Es ist uns wichtig, qualifizierten Nachwuchs für das Ehrenamt zu gewinnen“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Der Kreis ruft alle interessierten Vereinsvorstände zur Anmeldung für die 2. Ehrenamtsschule auf. Für das Angebot konnten ausnahmslos hochqualifizierte Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die den Vereinsvorständen neben fachlichem Input auch neue Impulse für die Vereinsarbeit geben und Schlüsselqualifikationen für die persönliche Weiterentwicklung vermitteln. Die Qualifizierungsmaßnahme findet im Rahmen von „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ im Bundesprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ statt und wird in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Ahrweiler angeboten.

Bei der Ehrenamtsschule handelt es sich um eine vereinsgebundene Qualifizierung, was bedeutet, dass der Verein alle Schulungstage absolvieren muss. Er kann aber zu den jeweiligen Terminen unterschiedliche Vorstands- und Vereinsmitglieder entsenden. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält der Verein das Qualitätssiegel „Weitermachen!“. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Ehrenamtsschule im Herbst 2021 noch einmal im Online- Format stattfinden. Weitere Schulungen sind bereits für Frühjahr 2022 und Herbst 2022 geplant.

Schulungsprogramm, Veranstaltungsflyer und weitere Informationen gibt es auf www.kreis-ahrweiler.de/ehrenamt/weitermachen, per E-Mail unter Weitermachen@kreis-ahrweiler.de oder telefonisch unter 02641/975-565. Anmeldungen sind ab sofort bei der Kreisvolkshochschule Ahrweiler unter www.kvhs-ahrweiler.de oder 02641/9123390 möglich.

Kategorien
News

Starkregen kann jeden treffen – Vom heutigen Dienstag, 13. Juli bis Donnerstag früh, 15. Juli heftiger Regen vorhergesagt

Region/Mayen-Koblenz – Brand- und Katastrophenschutzinspekteur rät zu Vorsorgemaßnahmen. Erst Dürre, dann Donnerwetter. Das Klima ändert sich. Die Folge: Kein sanfter Landregen, sondern Wassermassen, die weder Böden noch Kanalisation aufnehmen können. Von Dienstag, 13. Juli bis Donnerstagfrüh, 15. Juli wird heftiger Regen mit einem Niederschlag von bis zu 200 Litern pro Quadratmeter vorausgesagt. Deshalb macht Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell zusammen mit den Wehrleitern der Städte und Verbandsgemeinden auf diese Wetterlage aufmerksam und rät allen Bürgern Vorsorge zu treffen.

„Ein Unwetter kann jeden treffen. Schnell sind Keller vollgelaufen, Elektrogeräte und Hausrat zerstört oder sogar Gebäude unterspült. Aber soweit muss es nicht kommen“, sagt Nell und rät Hausbesitzern zu folgenden Vorsorgemaßnahmen: 

  • Kontrollieren Sie den Abwasserkanal im Haus regelmäßig. Lassen Sie bei Bedarf eine Rückstausicherung einbauen.
  • Sorgen Sie in tiefer liegendem Gelände durch ausreichend breite Abflussmöglichkeiten dafür, dass durch die Terrassentüren kein Wasser in das Haus eindringen kann. Ebenerdige Terrassentüren müssen dicht sein und zusammen mit den Fensterelementen dem Wasserdruck standhalten können.
  • Befreien Sie die Dachrinnen von Laub und Schmutz
  • Kontrollieren Sie Zufahrten von der Straße in tiefer liegende Garagen. Sie sind das Einfallstor von Sturzfluten, die von Straßen herkommen. Schwellen können helfen
  • Leeren Sie vorhandene Sinkkästen auf dem Grundstück – nach Möglichkeit kontrollieren Sie auch die Kästen vor Ihrem Grundstück in der Entwässerungsrinne
  • Lagern Sie keinen Rasenschnitt bzw. Grünabfall im Bachlauf oder in Entwässerungsgräben
  • Halten Sie die Straßenabläufe, Durchlässe und Einlaufgitter im Umfeld Ihres Grundstückes zum Selbstschutz frei von Bewuchs und Unrat

Warnungen erfolgen außerdem über die App KATWARN. KATWARN ist ein kostenloser Service für offizielle Warninformationen und kann in den jeweiligen App-Stores kostenfrei heruntergeladen werden.

Verbrauchertipps zum Hochwasserschutz gibt es außerdem unter https://www.bmu.de Stichwort: Hochwasserschutz

Kategorien
News

Neue ärztliche Leitungen im Krankenhaus Daun

Daun – Die Dauner Krankenhausleitung freut sich, Herrn Dr. med. Manfred Rittich und Herrn Dr. med. Andreas Leffler, ab 01. Juli 2021 als neue leitende Ärzte im Krankenhaus Daun begrüßen zu können. Herr Dr. med. Manfred Rittich, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, übernimmt die am 01. Juli 2021 neu eröffnete Praxis für Innere Medizin und Rheumatologie im Medizinischen Versorgungszentrum des Krankenhauses. Seine langjährige Rheumatologische Fachassistentin, Frau Marianne Mauer, bringt Herr Dr. Rittich aus dem Krankenhaus Gerolstein mit, wo er viele Jahre als Chefarzt in der Inneren Medizin tätig war.

Des Weiteren übernimmt Herr Dr. Rittich die ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme, in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Kuckartz. Ebenso konnte Herr Dr. med. Andreas Leffler, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie und Orthopädie in leitender Funktion für die Abteilung Unfallchirurgie/Orthopädie gewonnen werden. Herr Dr. Leffler war zuletzt im Rhein-Maas Klinikum Würselen tätig, wo er die Zusatz-Weiterbildung zur speziellen orthopädischen Chirurgie abgeschlossen hat. Die Krankenhausleitung begrüßte die neuen Mitarbeiter und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Kategorien
News

Dirk Wingenter ist neuer Präsident des Rotary Club Daun-Eifel

Daun – Mit einer feierlichen Ämterübergabe starteten die Mitglieder des Rotary Club Daun-Eifel im Landgasthof Michels in Schalkenmehren in das neue Club-Jahr. Neuer Präsident ist Dirk Wingenter. Sein Motto: „Zurück in die Zukunft“. Corona-bedingt erfolgte die Übergabe der Vorstandsämter in einem sogenannten Hybrid-Meeting, an welchem die Club-Mitglieder sowohl vor Ort im Schalkenmehrener Club-Lokal als auch von zuhause via Videoschalte online teilnehmen konnten. Markus Knie, der scheidende Präsident des Rotary Club Daun-Eifel, ließ in seiner Abschiedsrede das durch die Corona-Pandemie äußerst herausfordernde rotarische Jahr 2020/2021 noch einmal Revue passieren und sprach den anwesenden rotarischen Freunden einen großen Dank dafür aus, dass diese im abgelaufenen Corona-dominierten Jahr bewiesen haben, dass Rotary auf einer tiefgehenden Freundschaft gebaut ist und der Club trotz aller Pandemie-bedingten Unwegsamkeiten weiterhin kraftvoll seinen Verpflichtungen nachkommen konnte.

So wurde zum Beispiel die traditionelle Berufsinfobörse im abgelaufenen Jahr erstmals vollständig digital durchgeführt. Markus Knie hob hervor, dass der Club in dieser Zeit sogar an Stärke gewinnen konnte und kreative, digitale Meeting-Formate entwickelt wurden, die die Zusammenkünfte bereichern konnten. Seinem Nachfolger im Amt des Präsidenten wünschte er mit einem Augenzwinkern „zu jeder Zeit genügend Impfstoff und ein damit verbundenes schnelles Ende der Pandemie“ und zeigte sich überzeugt, dass mit dem Engagement, welches Dirk Wingenter nun schon seit vielen Jahren für die rotarische Familie an den Tag legt, das kommende Jahr ein großer Erfolg werden wird.

Dirk Wingenter unterstrich in seiner Antrittsrede, wie dankbar er seinem Amtsvorgänger sei, dass er den Club in dieser schwierigen Zeit so hervorragend geführt und weiterentwickelt hat. Mit seinem Leitspruch „Zurück in die Zukunft“ hofft der neue Präsident auf eine verantwortungsvolle Rückkehr zur Normalität. Neben dem Präsidentenamt wurden viele weitere Ämter neu besetzt. Der Vorstand für das rotarische Jahr 2021/2022 setzt sich demnach wie folgt zusammen: Dirk Wingenter (Präsident und internationaler Dienst), Dr. Alexander Stölben (Präsident elect und Rotary Foundation), Markus Knie (Past-Präsident), Sven Nieder (Sekretär), Dr. Rafael Hoffmann (Clubmeister), Ulrich Leske (Clubdienst), Christian Kaiser (Berufsdienst), Stefan Meffert (Jugenddienst), Jochen Kracht (Rotaract/Inner Wheel), Friedhelm Knie (Gemeindienst), Schatzmeister (Dietmar Pitzen), Arne Petersen (Vortragswart), Tyrone Winbush (Öffentlichkeitsarbeit).Weiter Informationen zum Rotary Club Daun-Eifel finden Sie unter www.daun-eifel.rotary.de

Kategorien
News

Fünf frisch gebackene Bankkaufleute verstärken das Team der KSK Mayen

Mayen/Region – „Fünf ,ehemalige Auszubildende´ haben kürzlich erfolgreich die Ausbildung zum Bankkaufmann abgelegt. In den zurückliegenden 3 Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Daniel Fröhlich, Nikolas Klees, Emilia Görges, Michelle Berresem und Lucas Kathke unter Beweis gestellt, dass Sie fit für die Berufspraxis sind“, freut sich Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Im Rahmen eines kleinen Sektempfangs gratulierten Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel und Personalchef Karl-Heinz Nigbur den frisch gebackenen Bankkaufleuten zu ihrer bestandenen Abschlussprüfung.

„Wir freuen uns, dass wir alle Auszubildenden mit Bestehen ihrer Abschlussprüfung ins Angestelltenver-hältnis übernehmen können, um so auch unser KSK-Team an motivierten Kolleginnen und Kollegen nachhaltig  zu verstärken. Den fünf „neuen“ Kolleginnen und Kollegen stehen auf ihrem weiteren Wege bei der Kreissparkasse Mayen vielfältige Möglichkeiten offen, sich im Berufsfeld Bankkaufmann/frau weiter zu bilden und sich auf verschiedene Fachbereiche des Bankwesens zu spezialisieren“, freut sich Personalchef Karl-Heinz Nigbur.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Medialen Vertrieb und unterstützen im Kundenservicecenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen Sparkassenmitarbeitern vermittelt. Zusätzlich wird die Ausbildung abgerundet durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute von Beginn der Ausbildung bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“ erklärt Ausbilderin Sabine Weitzel.

Gemeinschaftliche Aktivitäten der Auszubildenden, verschiedene Projekte, wie zum Beispiel die Hausmessen für alle Schulen im Geschäftsgebiet sorgen für eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung bei der Kreissparkasse Mayen.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich unter  www.kskmayen.de/stellen bewerben.