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Mayen ++ Update 11.20 Uhr ++ Hochwasserlage: Abpumpen noch nicht möglich

Mayen – Der Wasserstand geht zurück, aber es sind noch weite Teile der Straßenzüge an der Nette überflutet. Es können noch keine Pumparbeiten durch die Feuerwehr durchgeführt werden, da die Nette dafür noch zu hoch steht. Abpumpen macht erst dann Sinn, wenn die Nette wieder in ihrem natürlichen Bachlauf ist.

Die Feuerwehr wird Einheiten in die betroffenen Abschnitte entsenden, sobald dies möglich ist.

Weitere Informationen gibt es unter www.mayen.de/hochwasser sowie bei Facebook www.facebook.com/StadtMayen. Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 erreichbar. Das Bürgertelefon ist nicht für Notrufe gedacht, nutzen Sie hier die 112. Diese Nummer ist auch zu wählen, wenn Sie Hilfe durch die Feuerwehr brauchen.

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Aachen ++ Update 11.00 Uhr ++ Lage in Aachen stabilisiert sich, Großeinsatz der Feuerwehr und Hilfskräfte dauert an

Aachen – Der Fokus liegt weiterhin in Kornelimünster. Dort ist die Inde am gestrigen Mittwoch (14. Juli) über die Ufer getreten und hat den historischen Ortskern geflutet. 35 Menschen mussten evakuiert werden und sind von der Stadt vorerst in drei Hotels untergebracht worden. Anlaufstelle ist ab sofort das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20.

Update 11 Uhr

Ab sofort ist das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20, Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die Fragen haben oder in einer Notsituation sind. Die Hilfsorganisationen werden das Inda-Gymnasium verlassen.

Telefonisch ist die Anlaufstelle unter den Rufnummern 0241/432-8422 und -8424 erreichbar.

Update 10.15 Uhr

Nach den dramatischen Regenfällen der vergangenen Tage ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen am Donnerstagmorgen (15. Juli) erneut zusammengekommen, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen zu beschließen. Leichte Entwarnung konnte Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff geben: „Die Lage hat sich etwas stabilisiert.“ Dennoch herrscht weiterhin ein enormes Einsatzaufkommen im gesamten Stadtgebiet.

Der Fokus liegt weiterhin in Kornelimünster. Dort ist die Inde am gestrigen Mittwoch (14. Juli) über die Ufer getreten und hat den historischen Ortskern geflutet. Zahlreiche Keller sind vollgelaufen. Am Nachmittag fiel daher die Entscheidung, Teile des Ortskerns zu evakuieren. Zwischenzeitlich wurde das Inda-Gymnasium als Notunterkunft hergerichtet. Nach dortiger Erstversorgung hat die Stadt Aachen insgesamt 35 Menschen vorerst in drei Hotels untergebracht.

Derweil hat die Inde in Kornelimünster in der Nacht ihren Höchststand erreicht. Dabei wurden die messbaren Pegelstände überschritten, sodass der Wasserpegel über drei Meter gelegen hat. Mittlerweile sinken die Pegel. Allerdings gehen Experten derzeit davon aus, dass es aufgrund des unveränderten Wasserzulaufs noch Tage dauern wird, bis die Pegelstände der Inde wieder ein Normalmaß erreichen werden. Die besondere Hochwasser-Lage bleibt daher weiterhin akut. Einsatzkräfte sind vor Ort.

Der Bundesstraßen-Abschnitt in Kornelimünster (Napoleonsweg) wurde gestern Abend ebenfalls überschwemmt. Die Straße ist daher weiterhin für den Verkehr gesperrt. Die Stadt bittet darum, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Auch im restlichen Stadtgebiet mit Schwerpunkten in Haaren und im Frankenberger Viertel verzeichnet die gemeinsame Leitstelle von Stadt und StädteRegion zahlreiche Einsatzstellen. Besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte: Eine Einsatzstelle umfasst teilweise einen ganzen Straßenzug. „Wir arbeiten alle Anrufe ab, bitten aber um Verständnis, dass es aufgrund des sehr starken Einsatzaufkommens etwas dauern, bis die Feuerwehr vor Ort sein kann“, sagt Feuerwehr-Chef Wolff.

Bürgerinnen und Bürger können sich abseits von akuten Notrufen wegen der Hochwasserlage auch an die Corona-Hotline wenden: 0241-510051. Die Hotline ist bis 22 Uhr besetzt.

Des Weiteren bittet die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin darum: Wer nicht unbedingt muss, sollte möglichst auf Fahrten verzichten. Es kann punktuell immer noch zu Einschränkungen im Verkehr und bei der sicheren Benutzung von Straßen kommen.

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Hotline 0800 001 0218 zur psychosozialen Unterstützung für Betroffene des Unwetters in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Die Unwetterkatastrophe in der Eifel zeigt schreckliche Bilder des Leids und der Zerstörung. Viele Menschen müssen miterleben, wie ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Für Betroffene bietet der Opferbeauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz eine kostenlose Hotline zur psychosozialen Unterstützung an. Darüber hinaus wird der Opferbeauftragte ein Angebot der Nachsorge machen.

Die Hotline bietet Ersthelfern und Betroffenen psychosoziale Unterstützung. „Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Angehörigen oder Freunde; ihnen bietet die Hotline Unterstützung und Hilfe“, sagten der Opferbeauftragte des Landes Detlef Placzek und Sozialminister Alexander Schweitzer.

Die Hotline für psychosoziale Unterstützung ist unter der Nummer 0800 001 0218 ab sofort freigeschaltet und zwischen 9 Uhr und 17 Uhr erreichbar.

Zudem bietet das Polizeipräsidium Koblenz eine Personenauskunftsstelle, an die sich besorgte Angehörige melden können, die jemanden vermissen. Diese ist erreichbar unter der Telefon­nummer 0800 6565651.

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Stark- und Dauerregen im Kreis Düren: Feuerwehr- und Rettungskräfte im Dauereinsatz

Düren – Seit Beginn des Dauer- und Starkregens gab es im Kreis Düren bis zum Morgen mindestens 1082 Einsätze. Wasser im Keller, überschwemmte Straßen, unterspülte Bahngleise und umgestürzte Bäume machten den Großteil der Einsätze im Kreisgebiet Düren aus.

Zudem waren die Feuerwehr- und Rettungskräfte bei Kellerbränden, Evakuierungen von Menschen, beim Schutz von Hochwasserrückhaltebecken und aufgeschwemmten Öl- und Gasbehältern im Einsatz. In der vergangenen Nacht gab es die meisten Einsätze in Kreuzau (rund 370) und Düren (rund 130). Aufgrund der vielen Hilfeanrufe gingen am gestrigen Mittwochabend, 14. Juli, zudem Notrufe aus dem Bereich der Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis in der Leitstelle des Kreises Düren ein. Aus diesem Grund versah die einheitliche Leitstelle den Dienst mit voller Dienstbesetzung und zusätzlichem Leitstellen- und Leitungspersonal bis in die Morgenstunden, um die Lage zu bewältigen.

Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Anrufe in der Leitstelle, werden die erfassten Einsatzstellen nach der Reihe abgearbeitet. Nachfragen hierzu sollen bitte nicht über die Notrufnummer 112 erfolgen! Selbstverständlich haben zeitkritische Einsätze beispielsweise mit Gefahren für Menschenleben oder Brände weiterhin höchste Priorität.

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Starkregen in Jülich

Jülich – Alle verfügbaren Hilfs- und Rettungskräfte befinden sich aktuell im Stadtgebiet Jülich im Einsatz. Deshalb wird darum gebeten nur in äußerst dringenden Fällen die Leitstelle 1-1-0 anzurufen.

Die aktuell eingehenden Hilfeersuchen können nur noch nach Prioritäten abgearbeitet werden. In Jülich mussten die Rurbrücke sowie die Brücke an der Hasenfelder Straße gesperrt werden. Eine Umfahrung ist über die B56 und die Autobahn möglich.

Um Verständnis wird gebeten.

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Hochwasser: Gasversorgung in Teilen des Kreises Ahrweiler gestört

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Kreis Ahrweiler sind einige Leitungen drucklos – Gasstation steht unter Wasser. Das Unwetter der vergangenen Tage mit extremen Regenfällen hat auch Auswirkungen auf die Gasversorgung im Kreis Ahrweiler. Wie die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) mitteilt, steht eine Gasregelstation an der Landgrafenbrücke seit Mitternacht unter Wasser und kann derzeit von den Monteuren nicht erreicht werden. In der Folge sind einige Leitungen ohne Druck. Aus diesem Grund ist aktuell die Gasversorgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie in der Grafschaft gestört. Auch das Haribo-Werk ist betroffen und kann nicht mit Erdgas versorgt werden.

Die Energienetze Mittelrhein (enm) sind seit Mitternacht mit zahlreichen Fachkräften vor Ort und versuchen, die Versorgung wiederherzustellen. Auch weitere Ausfälle wollen sie verhindern. „Bisher haben wir davon Abstand genommen, die Leitungen zum Ahrtal zu schließen“, berichtet Pressesprecher Marcelo Peerenboom. Das Risiko ist nach Angaben der enm gering, sodass die Haushalte im Ahrtal nach wie vor versorgt werden. Sobald die überflutete Station in Bad Neuenahr-Ahrweiler erreichbar ist, wollen die Gasmonteure diese außer Betrieb nehmen, um möglichst bald die Versorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Wann dies möglich sein wird, ist noch offen.

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Katastrophenfall für Kupferstadt Stolberg ausgerufen

Stolberg – ++ update 06:30 Uhr ++ Überblick über die Lage am Morgen. Katastrophenfall für Stolberg ausgerufen. Das Wasser geht zurück, inzwischen sind einige Straßen sind wieder passierbar. Eine Übersicht über deren Passierbarkeit folgt schnellstmöglich.

Die ganze Nacht über haben unsere Einsatzkräfte hoch priorisierte Einsätze abgearbeitet. Die Gesamtlage ist nach wie vor schwer einzuschätzen. Erkundungsflüge finden nun statt.

In dieser Nacht haben wir für die Kupferstadt Stolberg den Katastrophenfall ausgerufen. Die weitere Kommunikation findet also nun in enger Abstimmung mit der Städteregion Aachen statt.

Der Krisenstab appelliert weiter dringend an die Bevölkerung: Bleiben Sie in den Überschwemmungsgebieten bitte nach wie vor in Ihren Häusern und betreten Sie nicht die Straßen.

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Landkreis Vulkaneifel ruft Katastrophenfall aus

Daun – In einer Pressekonferenz unter Leitung von Landrätin Julia Gieseking, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Harald Schmitz sowie ADD-Präsident Thomas Linnertz wurde am gestrigen Abend über die derzeitige Lage im Landkreis Vulkaneifel berichtet. Seit dem Nachmittag hat sich die Lage durch enormen Starkregen zugespitzt, sodass die Gefahrenlage hochgestuft und der Katastrophenfall im Landkreis Vulkaneifel ausgerufen wurde. Die Technische Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel hat die Leitung der Einsätze übernommen. Bereits seit dem Nachmittag ist auch Landrätin Julia Gieseking vor Ort in der Einsatzzentrale in Hillesheim, um sich über die aktuelle Lage zu informieren und entsprechend Entscheidungen treffen zu können.

Die derzeitige Lage im Überblick

ADD-Präsident Thomas Linnertz ist aktuell in der TEL in Hillesheim vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Aktuell haben die Einsatzkräfte in großen Teilen im nordwestlichen Rheinland-Pfalz mit einer großen Einsatzlage in Folge von Starkregen und Hochwasser zu kämpfen. Die Technische Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel ist aktuell voll besetzt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) als Obere Katastrophenschutzbehörde hat bereits seit dem Morgen eine Koordinierungsstelle besetzt, über die Hilfe aus anderen Landkreisen oder spezielles Gefährt koordiniert werden kann. Aktuell geht die Rettung von Menschen vor. Personenschäden sind bisher im Landkreis Vulkaneifel glücklicherweise nicht zu verzeichnen. Mehrere Personen mussten aus Fahrzeugen oder Wohnungen gerettet werden. Vollgelaufene Keller o.ä werden sobald es möglich ist nach und nach durch die Einsatzkräfte abgearbeitet.

Die ersten Einsätze gingen am gestrigen 14.07.2021 gegen 13:30 Uhr im Bereich der Verbandsgemeinde Gerolstein ein. Sehr früh am Nachmittag hat der Landkreis Vulkaneifel die Technische Einsatzleitung alarmiert, um jederzeit den Einsatz übernehmen zu können. Seit 16:00 Uhr sind die Ereignisse so stark, dass es im kompletten Kreisgebiet zu Einsätzen kommt. Aktuell fließen durch einige Orte im Landkreis komplette Bäche, teilweise stehen in kompletten Straßenzügen die Erdgeschosse unter Wasser. Im Altenheim Hillesheim wurde das Erdgeschoss geräumt.

Alle Einheiten sind im Einsatz

Die Feuerwehren im Landkreis sind in Vollalarm. Einige Einheiten der Feuerwehren stehen jedoch bewusst, um eine Sicherstellung des Grundschutzes der Bevölkerung zu gewährleisten. Alle zusätzlichen Rettungswagen im Landkreis sind besetzt, damit die Patienten trotz der Widrigkeiten im Notfall angefahren werden können. THW und Bundeswehr sind in die Einsätze miteingebunden. Über die ADD erhält der Landkreis Vulkaneifel, im Laufe der nächsten Stunden Unterstützung durch den Einsatz ganzer Löschzüge aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Darüber hinaus erhält der Landkreis Vulkaneifel Unterstützung einer Technischen Einsatzleitung aus der Pfalz, um die Lage in den nächsten Stunden weiter abarbeiten zu können.

„Wir müssen die nächsten Stunden abwarten, da für die Nacht mit weiterem Starkregen zu rechnen ist“, so BKI Harald Schmitz. „Allerdings rufe ich auch nochmals dazu auf – bitte bleiben Sie zu Hause! Neben vielzähligen Einsätzen, haben wir nun zusätzlich das Problem, dass undisziplinierte Autofahrer weitere Einsätze verursachen. Aktuell versuchen wir die abgeschnittenen Orte mit Spezialfahrzeug zu erreichen! Dies hat absoluten Vorrang, weil auch hier Menschen sind, die dringend unsere Hilfe benötigen.“

Schulen im Landkreis bleiben am heutigen Donnerstag, 15.07. geschlossen

Landrätin appelliert an Bevölkerung: Bleiben Sie zu Hause und seien Sie vorsichtig! Einige Dörfer sind aktuell nicht mehr erreichbar, da die Straßen unpassierbar sind und Hangabrutsche drohen. Wir haben daher gemeinsam mit den Verbandsbürgermeistern beschlossen alle Schulen im Landkreis am heutigen Donnerstag geschlossen zu halten!

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Update zur Hochwasserlage in Mayen

Mayen – Auch wenn der Regen nachgelassen hat, kann keine Entwarnung gegeben werden. Der Pegel stagniert auf der Höhe der Firma Weig. Derzeit kann durch die Feuerwehr auch noch nicht abgepumpt werden, solange der Pegel nicht fällt.

Boote können aufgrund der starken Strömung derzeit nicht eingesetzt werden. Zudem sind zum Teil die Bachstraße sowie die Uferstraße nicht befahrbar und wurden abgesperrt.

Es wird gebeten, dass die Berufspendler die Kernstadt Mayen bitte umfahren und die Umgehungsstraße B262 nutzen, da sicherlich noch einige Straßen gesperrt sein werden.

Außerdem nochmals die dringende Bitte: Suchen Sie die betroffenen Gebiete nicht auf! Leider sind einige Schaulustige unterwegs, die sich selbst unnötig in Gefahr begeben (starke Strömungen, ggf. fehlende Kanaldeckel, etc.) und die Einsätze behindern.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm ruft den Katastrophenfall aus

Bitburg – Die gesamte Großregion von der Nordeifel, der Vulkaneifel bis Trier und Luxemburg wurde schwer vom gestrigen Unwetter getroffen. Die Technische Einsatzleitung, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur sowie der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen bitten die Bürger darum, am heutigen Donnerstag auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten und gegebenenfalls zuhause zu bleiben.

Noch einmal der ausdrückliche Hinweis, dass am heutigen Donnerstag alle Schulen und KiTas im Eifelkreis Bitburg-Prüm geschlossen bleiben. Zu Busverbindungen erkundigen Sie sich bitte direkt bei den Unternehmen oder beim Verkehrsverbund Region Trier (VRT).