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Lebensberatung Bitburg legt Jahresbericht 2020 vor

Bitburg – 1.100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben 2020 Rat und Unterstützung bei der Lebensberatung Bitburg gesucht. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Jahresbericht hervor. Zusätzlich nahmen 96 Personen an weiteren Angeboten der Beratungsstelle Bitburg teil, etwa an Elternkursen, offenen Sprechstunden oder am Elterngesprächskreis zur Pubertät.

Die wichtigsten Themen bei Kindern und Jugendlichen – von denen etwa ein Drittel nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben – waren Partnerschaftskonflikte, Trennung und Scheidung sowie die damit verbundenen Umgangs- und Sorgerechtstreitigkeiten, problematisches Erziehungsverhalten der Eltern, aber auch Erschöpfung und Überlastung. Erwachsene suchten die Lebensberatung vor allem auf, um über kritische Lebensereignisse zu sprechen. Auch der Umgang mit Trennungen oder Kommunikationsproblemen beschäftigte viele Ratsuchende. Im Durchschnitt dauerte eine Beratung etwa sieben Stunden.

Um auch im Corona-Jahr 2020 weiterhin für die Menschen ansprechbar zu sein, bot die Lebensberatung Bitburg zusätzlich Telefon- und Videoberatungen an. Die Pandemie sorgte aber auch für neue Themen. So berichteten Ratsuchende davon, dass eingespielte familiäre Alltagsrhythmen wegfielen. Außerdem sorgten sich vor allem Vorerkrankte und Ältere vor der unsichtbaren Bedrohung durch das Virus. Unter der sozialen Distanz – besonders bei Krankenbesuchen und Abschieden – litten nicht nur Alleinlebende. Manche Ratsuchende berichteten auch davon, sich nicht mehr motivieren zu können. Andere beschäftigte ihre Arbeitssituation und die damit verbundenen finanziellen Probleme. Auch kamen pandemiebedingt häufiger Paare mit Trennungsabsichten zur Lebensberatung Bitburg.

Im Team der Beratungsstelle Bitburg um die Leiterin Dr. Christina Lukas arbeiten fünf Psychologinnen, drei Sozialpädagoginnen, ein Theologe und zwei Verwaltungsangestellte. Die Gesamtkosten für Fachpersonal, Verwaltung und Sachmittel betrugen gut 400.000 Euro. Das Bistum Trier finanzierte als Träger mit knapp 200.000 Euro etwa die Hälfte der Kosten. Hinzu kamen Zuschüsse von 77.644 Euro vom Land Rheinland-Pfalz sowie Kommunalmittel in Höhe von gut 130.000 Euro vom Eifelkreis Bitburg-Prüm. Für die Ratsuchenden ist das Angebot der Lebensberatung kostenlos.

Weitere Informationen gibt es bei der Lebensberatung Bitburg, Josef-Niederprüm-Str. 14, 54634 Bitburg, Tel.: 06561-8987, E-Mail: sekretariat.lb.bitburg(at)bistum-trier.de und im Internet unter www.lebensberatung.info.

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Kreis Düren als Bildungspartner: Kooperation mit Science College Overbach

Düren – Der Kreis Düren investiert weiter in Bildung und kooperiert mit dem Science College Overbach. Das gemeinsame Ziel ist die Sicherung und Weiterentwicklung eines attraktiven Standortes für die außerschulische Förderung im Bereich der Naturwissenschaften und Technik. Landrat Wolfgang Spelthahn hat nun gemeinsam mit Andreas Schreib, Geschäftsführer Haus Overbach, den Kooperationsvertrag unterschrieben und damit die Zusammenarbeit bekräftigt.

Der Kreis Düren unterstützt das Science College als Einrichtung des Haus Overbach, das sich als MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) Bildungs- und Innovationszentrum versteht, für drei Jahre mit einer Förderung von 200.000 Euro jährlich. „Ich freue mich, dass der Kreis Düren diese wichtige Einrichtung nachhaltig unterstützt. Der Rohstoff Bildung ist sehr wertvoll und wichtig, um zukunftsfähig zu bleiben und innovatives Denken zu fördern“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Vertragsunterzeichnung.

Innovation und Entwicklung – das sind die Leitthemen, mit denen sich sowohl der Kreis Düren als auch das Science College identifizieren. „Die Strahlkraft des Science College im Haus Overbach reicht weit über die Region hinaus und hat sich während der Pandemie über Digitalformate weiter ausgedehnt bis nach Mexico, Kroatien und in den Iran“, sagt Andreas Schreib. „Mit der Kooperation gewinnen wir Sicherheit und können unseren Wirkungskreis erweitern. Vielen Dank für die Chance, die der Kreis Düren uns gibt. Wir werden das Vertrauen nutzen und weiterhin mit voller Kraft agieren.“

Sybille Haußmann, Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration des Kreises Düren, und Philipp Mülheims, Programmkoordinator am Science College, freuen sich ebenso über die Kooperation und zukunftsgerichtete Zusammenarbeit, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Region einen außerschulischen Lernort bietet und die Wissenschaft vorantreibt.

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Hilfe in der Katastrophe – Land Rheinland-Pfalz verdoppelt Soforthilfen des Bundes

Region/Mainz – Das Bundeskabinett hat heute finanzielle Hilfen für die vom Hochwasser betroffenen Regionen beschlossen. Demnach wird der Bund bis zu 200 Millionen Euro Soforthilfen für die betroffenen Länder zur Verfügung stellen. Der Anteil, den das Land Rheinland-Pfalz erhält, wird durch das Land verdoppelt werden.

„Die Verwüstung durch die Flutkatastrophe in den betroffenen Regionen im nördlichen Rheinland-Pfalz ist unfassbar. Tausende Menschen haben alles verloren und stehen vor dem Nichts. Die Schäden an der gesamten Infrastruktur sind noch gar nicht zu beziffern. Der Hilfsbetrag des Bundes wird durch das Land verdoppelt werden. Die Soforthilfen dienen zur unmittelbaren Beseitigung von Schäden an Gebäuden und Infrastruktur sowie zur Überbrückung von Umsatzausfällen und Notlagen“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Finanzministerin Doris Ahnen.

Betroffene, die einen Schaden an Wohnraum, Hausrat oder Kleidung erlitten haben, erhalten unbürokratisch und schnell Hilfe. Pro Haushalt werden über die Kreise und kreisfreien Städte 1.500 Euro pro Haushalt inklusive einer Person als Sockelbetrag und 500 Euro für jede weitere zusätzliche Person gezahlt. Maximal können 3.500 Euro pro Haushalt ausgezahlt werden. Eine Vermögensprüfung ist nicht notwendig, Spenden werden nicht angerechnet.

„Die Menschen vor Ort benötigen dringend Hilfe und diese werden wir selbstverständlich zur Verfügung stellen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Finanzministerin Doris Ahnen.

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Aktuelle Hinweise zum Bahnverkehr und der Rurtalsperre

Düren – Update: Wichtige Informationen für die kommenden Tage. Auch am heutigen Mittwoch, 21. Juli, ist das Hochwasser-Ereignis ein wichtiges Thema im Kreis Düren. Die Lage beruhigt sich zunehmend und auch die Rurtalbahn konnte die Bahnstrecke zwischen Untermaubach und Heimbach wieder freigeben. Zudem blickt der Wasserverband WVER auf die nächste Woche, die laut Wetterprognosen erneut Regen bringen könnte.

Die Situation an den Bahnstrecken der Rurtalbahn entspannt sich. Die Strecke Düren – Untermaubach – Heimbach ist seit heute Morgen wieder befahrbar.

Infos zu den Strecken:

Strecke Düren – Untermaubach – Heimbach: Die Strecke Düren – Untermaubach – Heimbach ist wieder für den Betrieb freigegeben. Aufgrund eines Handrutsches kam es zunächst zu einschränkungen im Schienenverkehr, so dass ein Busnotverkehr eingerichtet wurde. Dieser Schaden konnte insoweit behoben werden, dass die Strecke wieder befahrbar ist. Aufgrund von Tempobeschränkungen an dieser Stelle kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Strecke Düren – Jülich – Tetz: Uneingeschränkter Betrieb bis Tetz. Die Baustelle in Tetz (Brücke Malefinkbach) ist jedoch stark verschlammt. Die Auswirkungen auf die weiteren Baumaßnahmen zum Brückenneubau bleiben abzuwarten.

Strecke Düren – Zülpich – Euskirchen: Weiterhin nur Betrieb bis Nemmenich möglich. Der Bf Euskirchen ist aktuell aufgrund von Überflutung nicht anfahrbar. Nach erster Einschätzung der DB Netz AG wird der Bf Euskirchen über einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen. Ab Zülpich werden die Fahrgäste auf den parallel verlaufenden Busverkehr verwiesen.

Den Kreis Düren erreichten in den vergangenen Tagen Anfragen einiger Bürger, die besorgt auf Prognosen in Wetter-Apps blicken. Gemeldete Regenschauer sorgen derzeit für Verunsicherung. Daher lohnt ein Blick auf die Situation an der Rurtalsperre:

Der Wasserverband hat in Urft- und Rurtalsperre wieder Stauraum geschaffen, sodass die am Wochenende nach den jetzigen Warnungen zu erwartenden Niederschläge aufgenommen werden können. Hinzu kommt, dass die Böden beginnen wieder zu trocknen und damit schon wieder einen Teil des Wassers aufnehmen können.

Es gibt nach jetzigen DWD-Angaben einen gravierenden Unterschied zum vergangenen Hochwasser: Jetzt handelt es sich nicht um eine großflächige Wetterlage, die dauerhaft sehr starke Niederschläge im gesamten Gebiet niedergehen lässt, sondern wir können mit lokal begrenzten Starkregenereignissen rechnen, die punktuell Niederschläge erbringen und für die Talsperrenzuflüsse damit nicht dieselbe Bedeutung haben.

Oleftalsperre und Wehebachtalsperre haben noch genügend Rückhalteraum, ohne dass sie durch stark erhöhte Abgaben freigefahren werden müssen. Dies war selbst beim Hochwasserereignis der letzten Woche nicht erforderlich.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht Einsatzkräfte am Nürburgring

Nürburg – Ein beispielloser Ort der Hilfe und Solidarität „Sonst ein Anziehungspunkt für Motorsportfreunde aus aller Welt ist der Nürburgring in dieser Hochwasserkatastrophe zu einem beispiellosen Ort der Hilfe und Solidarität geworden. Als zentrales Basislager starten von hier aus die Einsatzkräfte von Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz aus dem gesamten Bundesgebiet ins Ahrtal, um die Not der Menschen zu lindern und Schäden zu beseitigen. Die Einsatzkräfte werden hier versorgt und können relativ kurzfristig eingesetzt werden. So ist sichergestellt, dass der Hilfseinsatz ohne Unterbrechung durchgeführt werden kann“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Bereitstellungsraum, der im Fahrerlager des Nürburgring eingerichtet ist.

Hier werde die Dimension der Katastrophe greifbar, die den Norden von Rheinland-Pfalz heimgesucht habe. Diese unvorstellbar komplexe Logistik mit vielen tausend Helfern und Helferinnen, mit Fahrzeugen, wohin das Auge reiche, und Hallen voller Hilfsgütern vermittle ein Bild davon, wie riesig die Herausforderung und die Not der Menschen in dem von Fluten verwüsteten Ahrtal sei. „Am Nürburgring wird besonders deutlich, dass ganz Deutschland zusammenrückt in dieser nationalen Notlage. Ich kann den Einsatzkräften gar nicht genug danken. Was Sie leisten ist unverzichtbar. Was Sie mit ansehen und verarbeiten müssen, übersteigt jede Vorstellung. Für mich sind Sie alle Helden“, so die Ministerpräsidentin.

Auch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sei überwältigend. So würden Spenden- und Hilfsangebote aus dem ganzen Land und auch aus dem befreundeten Ausland, von Privatpersonen, von Unternehmen und vielen Institutionen eintreffen.

Die Ministerpräsidentin besuchte auf dem Nürburgring auch die Spendensammelstelle, in der in vier Hallen Sachspenden sortiert werden, damit die Hilfskräfte sie zu den Flutopfern ins Ahrtal bringen können. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist so groß, dass die Kapazitäten aktuell ausgeschöpft sind. Dringend gebraucht werden Helferinnen und Helfer, die beim Sortieren helfen.

Jeder noch so kleine Beitrag auf den offiziellen Spendenkonten ist wichtig, um die Not der Menschen zu lindern. Auch die Landesregierung hat ein Konto eingerichtet, auf dem bereits über sieben Millionen Euro an Privatspenden eingegangen sind. Das Geld soll jetzt schnell und unbürokratisch über die Landkreise verteilt werden.

Wer helfen möchte, kann dies weiterhin tun. Unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“ können Spenden auf folgendes Konto bei der Sparkasse Mainz überwiesen werden:

Empfänger: Landeshauptkasse Mainz

IBAN: DE78 5505 0120 0200 3006 06

BIC: MALADE51MNZ

Steuerliche Erleichterungen gibt es auch für Spenden und Spendenaktionen. So genügt unter anderem als Nachweis für Zuwendungen, die bis zum 31. Oktober 2021 zur Hilfe in Katastrophenfällen auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes. Informationen dazu gibt es unter

https://fm.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/steuerliche-hilfsmassnahmen-fuer-betroffene-der-unwetter-katastrophe/.

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Mobile Impfstandorte und – trupps in den Kreis Ahrweiler entsendet

Ahrweiler – Das verheerende Hochwasser von vergangenen Mittwoch, 14. Juli 2021, hat auch das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf sowie zahlreiche Arztpraxen zerstört oder schwer beschädigt. Impfungen werden seit dem gestrigen Dienstag, 20. Juli, durch mobile Impfbusse und -trupps fortgesetzt.

In der Zeit von 9 bis 16 Uhr kann jeder Impfwillige am Vorplatz des Ahrweiler Bahnhofs eine Erst- oder Zweitimpfung mit dem mRNA-Impfstoff von BionTech/Pfizer (Doppeldosis erforderlich) oder dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson bekommen. Dieses Angebot besteht unabhängig davon, ob eine bereits erfolgte Erstimpfung im Impfzentrum, beim Haus- oder Facharzt durchgeführt wurde. Das örtliche Impfangebot gilt auch für alle Helferinnen und Helfer, die im Kreis Ahrweiler unterstützen.

„Wir dürfen das Thema Corona-Schutzimpfung auch in dieser Situation nicht außer Acht lassen. Deswegen werden wir den Bürgern die so wichtigen Impfungen ‚näher‘ bringen, insbesondere in die besonders betroffenen Ortslagen“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider.

Ein besonderer Dank gilt den benachbarten Impfzentren, die sowohl die mobilen Impfbusse als auch die -trupps zusammenstellen und dezentrale Angebote ermöglichen. Unter Federführung des DRK Koblenz sowie des Impfzentrums Koblenz beteiligen sich maßgeblich die Impfzentren Mayen-Koblenz, Neuwied und Lahnstein. Auch das Land Rheinland-Pfalz hat die schnellen und unbürokratischen Impfungen ohne Terminvergabe und Registrierung stark unterstützt.

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Rettung des Kulturgutes der Kupferstadt Stolberg läuft auf Hochtouren

Stolberg – Das Stadtarchiv der Kupferstadt Stolberg wurde im Zuge der Hochwasserkatastrophe komplett überschwemmt. „Unsere komplette Stadtgeschichte ist abgesoffen, das ganze Archivmaterial stand im Wasser“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas die Dramatik der Lage. „Die weit zurückreichenden historischen Wurzeln unserer Stadt sind den Menschen sehr wichtig“. Seit vergangenen Donnerstag kämpfen deshalb zahlreiche ehrenamtliche Helfer gemeinsam mit Stadtarchivar Christian Altena um die Rettung möglichst vieler Kulturgüter.

Die Dokumente werden vom Schlamm befreit und anschließend gefroren, damit sie noch verwendbar sind. Foto: Tobias Schneider Kupferstadt Stolberg

Seit dem heutigen Dienstagmorgen hat die Kupferstadt Stolberg tatkräftige Hilfe der Feuerwehr Köln erhalten, die den „AB Kulturgutschutz“ vor dem Stadtarchiv „abgerollt“ hat. Es handelt sich bei dem Container um einen sogenannten Abrollbehälter, der als mobiler Arbeitsraum und als Lagerbehältnis für Materialien dient, die für den Einsatz bei einem Schadensereignis notwendig sind. So kann bei einer Havarie mit der Erstversorgung von beschädigtem schriftlichem Kulturgut ohne Zeitverzögerung direkt vor Ort begonnen werden. Der Einsatz in der Kupferstadt Stolberg ist die Premiere dieses Einsatzmittels, das nach dem Archiveinsturz in Köln in Dienst gestellt wurde.

„Mit der ehrenamtlichen Unterstützung und dem Container aus Köln werden wir einen überwältigenden Teil unseres Kulturgutes retten können“, erklärt Stadtarchivar Christan Altena. Lediglich die Güter, die auch noch in anderen Archiven zu erhalten seien, werden nicht restauriert. Bürgermeister Patrick Haas dankt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern: „Wie viele Menschen uns so engagiert bei der Sicherung unserer Dokumente unterstützen ist mit Worten kaum zu beschreiben. Wir haben jetzt schon so viele Dokumente gerettet, wie ich es mir angesichts des Ausmaßes der Zerstörung des Archivs nicht hätte vorstellen können.“
Die Sicherung der Materialien wird auch in den kommenden Tagen weiter fortgesetzt. Ein Ende ist für das Wochenende in Sicht.

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Sonder-Impfaktion im Landesimpf-Zentrum Wittlich – Am morgigen Donnerstag, 22. Juli Erstimpfungen ohne Termin möglich

Wittlich – Spontan zur Impfung nach Wittlich? Diese Möglichkeit wird am Donnerstag, 22. Juli 2021, bestehen. In zwei Zeitfenstern von 10 bis 11.30 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr sollen bis zu 400 Dosen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer an impfwillige Bürgerinnen und Bürger verimpft werden. Ein Termin oder eine vorherige Registrierung ist hierfür nicht erforderlich.

Möglich macht diese Aktion ein Sonderkontingent des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer, den das Land auf die dringliche Bitte des Landkreises Bernkastel-Wittlich zur Verfügung gestellt hatte. Landrat Gregor Eibes freut sich über die überplanmäßige Zuteilung und bittet die Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf die rückläufigen Impfzahlen: „Machen Sie von dem Angebot Gebrauch und lassen Sie sich ohne großen Aufwand im Impfzentrum impfen.“

Interessierte Bürgerinnen können am Aktionstag zu den genannten Zeiten unangemeldet im Impfzentrum, Schlossstraße 31 (ehemaliges Hela-Gelände) in Wittlich erscheinen. Mitzubringen sind ein Ausweisdokument sowie die Krankenversicherungskarte und der Impfpass, sofern vorhanden. Das Mindestalter für die Impfaktion beträgt 18 Jahre.

Die Impfzentrumsleitung weist darauf hin, dass im Rahmen der Sonderimpfaktion ausschließlich Personen geimpft werden, die bislang noch keine Erstimpfung erhalten haben. Die Möglichkeit, nicht bereits terminierte Zweitimpfungen durchzuführen, ist nicht gegeben.

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Genossenschaftliche FinanzGruppe mit Millionenspende

Region/Berlin – Fluthilfe: Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken mobilisiert Hilfe vor Ort und unterstützt das Technische Hilfswerk mit Millionenspende. Angesichts der Unwetterkatastrophe in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen stellen die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die DZ BANK Gruppe dem Technischen Hilfswerk (THW) 1,25 Millionen Euro als nationale Soforthilfe zur Verfügung.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, sagt dazu: „Die Auswirkungen der Flutkatastrophe machen uns alle sehr betroffen. Als Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken ist es uns eine Herzensangelegenheit, die Menschen in Not jetzt schnell zu unterstützen. Mit unserer Crowdfunding-Plattform ‚Viele schaffen mehr‘ wollen wir zudem einen Beitrag zum Wiederaufbau in den Regionen leisten.“

Dieses überregionale Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe wird mit vielen regionalen Hilfsaktionen der Genossenschaftsbanken ergänzt. So sind beispielsweise unter der Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ Initiativen von Genossenschaftsbanken gestartet, um den Menschen, die durch die Hochwasserflut alles verloren haben, unbürokratisch zu helfen. Die Projekte können unter dem nachfolgenden Link aufgerufen werden: www.vr.de/privatkunden/was-wir-anders-machen/engagement/crowdfunding

Zur DZ BANK Gruppe zählen:

Bausparkasse Schwäbisch Hall, DZ HYP, DZ PRIVATBANK, R+V Versicherung, TeamBank, Union Investment Gruppe, VR Smart Finanz und verschiedene andere Spezialinstitute.

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Ausfall zahlreicher Mobilfunkmasten im Katastrophen-Gebiet von Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Mobilfunk / Unwetterkatastrophe – Land Rheinland-Pfalz bringt Telekommunikationsunternehmen zusammen. „Durch den Ausfall zahlreicher Mobilfunkmasten gibt es in den vom Unwetter betroffenen Regionen nach wie vor an vielen Orten keinen oder nur eingeschränkten Mobilfunk-Empfang. Es bedarf einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Mobilfunkunternehmen, um die Versorgungssituation vor Ort zu verbessern. Ich freue mich daher sehr, dass auf unsere Vermittlung hin ein gemeinsamer und sehr konstruktiver Austausch der Mobilfunkanbieter stattgefunden hat“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer.

Auf Initiative des Digitalisierungsministeriums sind gestern drei große Telekommunikationsunternehmen (TKU) zusammengekommen, um sich intensiv über die Lage in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten auszutauschen. Es wurden gemeinsame Schritte zur Verbesserung der Situation verabredet und beispielsweise Kooperationen im Zusammenhang mit der Standortidentifikation für mobile Basisstationen und der Notstromversorgung an Funkmasten verabredet.

„Das ist eine neue Art und Tiefe der Zusammenarbeit, die den Menschen in der Region zugutekommt. Diese begrüße und unterstütze ich sehr gern“, betonte Minister Schweitzer. Der Minister kündigte an, die Telekommunikationsunternehmen zeitnah wieder an einen Tisch zu holen, um die Zusammenarbeit bei der Wiederherstellung der Versorgung vor Ort weiterzuführen und voranzubringen.

„Der Wiederaufbau der Versorgung vor Ort ist eine große Aufgabe für die Unternehmen. Ich danke den Unternehmen, dass diese mit Hochdruck daran arbeiten“, so Schweitzer. Durch die bisherigen Bemühungen der TKU konnten bereits mehr als 70 Prozent der weit über 500 ausgefallenen Mobilfunkstationen wieder in Betrieb genommen werden. In den meisten Fällen war dies durch die Wiederanschaltung der Stromversorgung möglich. Nun geht es um die verbliebenen „schwierigen“ Standorte, für welche die beschriebene Kooperation viele Vorteile bringt.