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Stadt Meckenheim hilft bei der Entsorgung von Bauschutt

Meckenheim – Bei der Entsorgung des Bauschutts, den die Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli hervorgerufen hat, greift die Stadt Meckenheim den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern unter die Arme. So sind am gestrigen Dienstag an zentralen Punkten im Stadtgebiet bereits drei Container aufgestellt, die den Schutt aufnehmen. Zu den Aufstellorten gehören in Meckenheim der Ruhrweg und die Mühlenstraße sowie in Ersdorf die Unterdorfstraße. Ein weiterer Container in der Mühlenstraße in Meckenheim sowie jeweils ein Container im Rosskamp in Altendorf und in der Oberdorfstraße in Ersdorf folgen zeitnah. Die Container werden vorerst für die Dauer von 14 Tagen aufgestellt und dürfen ausschließlich für die Entsorgung des Bauschutts aus den betroffenen Bereichen genutzt werden. Die Stadt Meckenheim bittet um die Solidarität der Bürgerinne und Bürger mit den Geschädigten und appelliert eindringlich, die Container nicht als Mülldeponie zu missbrauchen. Die Leerung der Container erfolgt nach Erfordernis.

Auch haben betroffene Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, den Transport zu einem Entsorgungsunternehmen in Eigenregie umzusetzen oder einen Containerdienst mit der Beseitigung des Bauschutts zu beauftragen. Für diese beiden Optionen kann bei der Stadt Meckenheim eine gedeckelte Kostenerstattung von bis zu 2.000 Euro beantragt werden. Das entsprechende Formular liegt an der Infothek im Foyer des Rathauses, Siebengebirgsring 4, in Meckenheim aus und lässt sich überdies auf der Homepage der Stadt Meckenheim unter www.meckenheim.de herunterladen. Mit diesem Angebot richtet sich die Stadt Meckenheim an Privatpersonen ohne Versicherungsschutz.

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Wachendorfer Warnfiguren wirken

Mechernich-Wachendorf – Verkehrsberuhigende Warnfiguren pünktlich zum Schulbeginn nach den Sommerferien – Viele Wachendorfer wirkten an Gestaltung mit. Wie bekommen Warnfiguren im Straßenverkehr die gewünschte Aufmerksamkeit der Autofahrer? „Sie müssen lebendig wirken“, sagt Wachendorfs Ortsbürgermeister Christof Jansen. Klare Linien, bunte Farben, verspielte Details – all das macht die Figuren aus, die zum Beginn des neuen Schuljahres in Wachendorf am Straßenrand aufgestellt werden sollen. Lebendig, aber ohne Gesicht: „So kann jeder sein eigenes Gesicht darin sehen“, erklärt Christof Jansen den Ansatz. Vielleicht ein Grund mehr, den Fuß vom Gas zu nehmen…

Grafikerin Vanessa Stelte entwarf die Schablonen für die Warnfiguren. Foto: Christof Jansen/pp/Agentur ProfiPress

Schon im März kamen in der Dorfgemeinschaft erste Gespräche rund um verkehrsberuhigende Warnfiguren auf, angeregt durch die zuvor aufgestellten „Streetbuddies“ in Satzvey, Lessenich und Vussem. „Solche Figuren kenne ich noch aus meiner Kindheit, eine gute Idee“, findet Christof Jansen. Aber lebendige Figuren sollten es sein, die gleichzeitig den Ortskern bereichern und von den Dorfbewohnern gerne gesehen werden.

Gemeinsam gestalten

„Als Ortsbürgermeister ist es mir wichtig, dass wir Dinge im Dorf gemeinsam gestalten. So können wir zum einen mehr umsetzen, zum anderen aber auch eine höhere Akzeptanz bei allen Beteiligten erreichen“, betont Jansen. So wurden die Warnfiguren zu einem echten Dorfprojekt.

Grafikerin Vanessa Stelte entwarf die Schablonen für zwei Jungs- und zwei Mädchen-Figuren. In der Schreinerei Bernd Abel wurden die Schablonen auf spezielles Holz übertragen, damit die Figuren auch der Witterung standhalten. Die zugeschnittenen Figuren kamen dann in die Garage von Ursula Opielka, wo die gelernte Malerin ihnen über mehrere Wochen mit bunten Farben und viel Liebe fürs Detail „Leben einhauchte“. Die Farben, die natürlich ebenfalls Wind und Wetter standhalten müssen, stellte der Wachendorfer Bürgerverein zur Verfügung, der während des gesamten Projektes auch immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.

Wechselnde Standorte

Schließlich fertigte die Firma Metallbau Prinz noch spezielle Metallständer, die den Holzfiguren die nötige Stabilität geben. Zum Schulstart sollen die vier Figuren jeweils paarweise erstmals am Straßenrand zu sehen sein. „Die Figuren werden aber auch ihre Standorte wechseln, so etwa wöchentlich“, verspricht Christof Jansen der hofft, dadurch noch mehr Aufmerksamkeit bei den Autofahrern zu erreichen. Tagsüber sei auf den Wachendorfer Straßen nämlich einiges los, sodass er schon mehrfach von Anwohnern angesprochen worden sei, etwas dagegen auf den Weg zu bringen.

Die Idee möchte Christof Jansen gerne weitergeben. So stellt er die Schablonen für die Warnfiguren beispielsweise anderen Ortsbürgermeistern zur Verfügung. Er resümiert: „Das war ein tolles Projekt! Ich bin wirklich stolz auf die fertigen Figuren, an deren Gestaltung sich so viele Menschen beteiligt haben. Das macht direkt Lust auf weitere Projekte.“

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Warnung: Falsche Kontrolleure in Jülich unterwegs

Jülich – Das Tiefbauamt der Stadt Jülich weist darauf hin, dass in Jülich, angebliche Kontrollen im Auftrag der Stadtverwaltung Jülich durchgeführt werden. Personen geben sich als Kontrolleure aus in der Absicht, sich Zutritt zu Wohnungen und Wohnhäusern zu verschaffen um die Leitungen / Wasserrohe zu überprüfen!

Das Tiefbauamt  betont ausdrücklich, dass es sich um keine offizielle Kontrolle der Stadt Jülich handelt! Lassen Sie keine fremde(n) Person(en) in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus!
Alarmieren Sie umgehend die Polizei!

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Kreistag Bernkastel-Wittlich beschließt Verteilung von Spenden für Flutopfer

Wittlich – Die Unwetterkatastrophe vom 14. Juli 2021 hat auch im Landkreis Bernkastel-Wittlich für viele Schäden gesorgt. Die Hilfen der Bürgerinnen und Bürger untereinander und die Unterstützung durch ehrenamtliche Hilfskräfte aller Art waren in den vergangenen Wochen ein Lichtblick. Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung aber auch von Organisationen für Hochwasseropfer war sehr hoch. Auch seitens des Landes Rheinland-Pfalz wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Aus dem Spendenkonto des Landes erhält der Landkreis Bernkastel-Wittlich nun rund 1,6 Millionen Euro. Zusammen mit weiteren Spenden von Instituten aus der Sparkassen-Finanzgruppe, Privatpersonen und Unternehmen stehen somit rund 1,86 Millionen Euro zur Verfügung. In einer Sondersitzung am Montag, 9. August 2021 hat der Kreistag über die Verteilung der Spendenmittel beschlossen.

Einen Antrag auf Spendenmittel können Privatpersonen aus dem Landkreis stellen, die von der Unwetterkatastrophe unmittelbar betroffen waren und deren Schäden nach Abzug von sofortigen Versicherungsleistungen 10.000 Euro übersteigen. Die Zuwendung soll für den Haushaltsvorstand 1.500 Euro und für jede weitere im Haushalt lebende Person 500 Euro betragen. Der entsprechende Antrag kann unter www.Bernkastel-Wittlich.de/fluthilfe heruntergeladen werden und ist bis zum 3. September 2021 bei der Kreisverwaltung in Wittlich einzureichen.

Zur Vermeidung einer Überkompensation von Schäden sind im Antragsverfahren auch erhaltene oder zu erwartende Versicherungsleistungen und Zuwendungen Dritter (z. B. Soforthilfen, Spenden) anzugeben.

In besonderen Härtefällen können die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich die Prüfung einer Notlage beantragen. Im Rahmen dieser zweiten Verfahrensstufe sollen je nach Verfügbarkeit von Spenden weitere Zuwendungen gewährt werden. In diesen besonders betroffenen Haushalten erfolgt dann eine Prüfung der Schäden vor Ort sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse. Kriterien wie beispielsweise Einkommens- und Vermögensgrenzen sowie Freibeträge müssen durch die Verwaltung noch erstellt werden. Da derzeit nicht absehbar ist, in welchem Umfang von der Härtefallprüfung Gebrauch gemacht wird, ist die Erarbeitung dieser Kriterien erst nach Kenntnis des Umfangs möglich.

Neben dem Antrag auf Hilfen aus Spenden für Privatpersonen besteht für Privatpersonen wie auch Unternehmen auch nach wie vor die Möglichkeit Soforthilfe des Landes bis maximal 3500 Euro zu beantragen.

Informationen und Anträge zu den Hilfen finden Sie unter www.Bernkastel-wittlich.de/fluthilfe. Die Kreisverwaltung hat unter Tel.: 06571 14-2020, E-Mail: spenden@bernkastel-wittlich.de eine Hotline eingerichtet.

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Westnetz unterstützt beim Aufbau der Containerstadt in Mendig

Saffig/Mendig – Notunterkünfte für Flutopfer am Flugplatz in Mendig errichtet. Westnetz unterstützt mit Strom, Glasfaser und Co. Westnetz legt weiterhin den Schwerpunkt ihrer Arbeiten darauf, so viele Haushalte wie möglich, in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten, mit Strom zu versorgen. Dies geschieht in den Orten, wo die Anlagen komplett zerstört wurden, teilweise mit Notstromaggregaten. Doch ein großer Teil der Bevölkerung hat alles verloren. So fehlt es an Wohnraum für die Flutopfer aus dem Ahrtal.

In der Verbandsgemeinde Mendig entstand auf dem Flugplatz eine Containerstadt für Betroffene. Um das Projekt umsetzen zu können waren auch vier Westnetz Kolleginnen und Kollegen beim Aufbau beteiligt. So wurden ca. 1.000 Meter Glasfaserkabel verlegt und ein Glasfaserverteilerschrank (GVS) aufgebaut. Über diesen GVS wird ein WLAN-Netz aufgebaut, das alle Bewohner und auch die Kantine mit einer Bandbreite von bis zu 1 Gbit/s versorgt. Zur Sicherstellung der Stromversorgung wurden drei Anschlussmöglichkeiten an das Bestandsnetz geschaffen. An diesen Punkten werden dann die Verteilschränke angeschlossen um die Container mit Strom zu versorgen.

Ein Container ist für jeweils zwei Personen vorgesehen. Familien mit Kindern sollen zwei Container erhalten, damit sie Wohn- und Schlafraum trennen können. Ausgestattet werden die Container mit Kleiderspinden, Tisch, Stühlen, WLAN und Betten. 200 höhenverstellbare Betten wurden gestiftet, damit die Menschen nicht auf Feldbetten schlafen müssen. Außerdem wird eine Cafeteria eingerichtet, um den betroffenen Menschen essen anbieten zu können. Zudem sollen ein Gesellschaftszelt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Hessen mit einer Fläche von 1.000 Quadratmetern, zwei Container für Verwaltung und Organisation sowie zwei Sanitär- und Duschinseln bereitgestellt werden. Auch Kindertagesstätten und Jugendcamps sind in Planung. Westenergie hat für die betroffenen Kinder in der Containerstadt zwei Hüpfburgen zur Verfügung gestellt. Im ersten Schritt sollen zwischen 240 – 360 Menschen aus dem vom Hochwasser betroffenen Gebieten aufgenommen werden.

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ETG und ETSC spenden für die städtische Nothilfe Euskirchen

Euskirchen – Am 08.08.2021 veranstalteten die 1. Mannschaften von Euskirchen Türk Gencligi (ETG) und des Euskirchener Turn- und Sport-Club (ETSC) auf dem Kunstrasenplatz im Erftstadion ein Benefiz-Freundschaftsspiel. Nachdem es in der Halbzeit noch 2:2 stand, gelang der Mannschaft vom ETG, die in der Kreisliga B spielt, noch der Sieg mit 5:2 gegen die in der Bezirksliga spielende Mannschaft des ETSC.

Bürgermeister Sacha Reichelt war nicht nur vom Spiel, sondern auch von der Sammlung der beiden Vereine bei der Veranstaltung für die städtische Nothilfe angetan und dankte den Vereinen für diese Initiative: „Die städtische Nothilfe verwendet diese Spenden, um Menschen, die aufgrund der Folgen der Unwetterkatastrophe in Not geraten sind, zu helfen.“

Am Tag nach der Veranstaltung erfolgte die Spendenübergabe in Höhe von 912 € durch Salih Yavuz und Ali Korkmaz, beide Vorstandsmitglieder des ETG sowie Lydia Honecker als Vertreterin des ETSC an Bürgermeister Reichelt am Rathaus.

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Soziale Funktion von Dorfläden mit 118.000 Euro gefördert

Region/Mainz – Das Innenministerium hat Anfang August fünf weiteren Dorfläden Mittel aus der Sonderförderung zur (Re-)Aktivierung der sozialen Funktion von Dorfläden während und nach der Corona-Pandemie bewilligt. Damit wurden bislang 17 Dorfläden mit einer Fördersumme von insgesamt 118.000 Euro aus diesem Programm unterstützt.

„Dorfläden sind mehr als bloße Einkaufsmöglichkeiten. Sie sind in vielen Gemeinden unseres Landes der lebendige Dorfmittelpunkt und ein wichtiger Ort für den Austausch mit den Mitmenschen. Leider mussten zahlreiche Dorfläden ihre regelmäßigen Treffs, ihre Veranstaltungen und Kaffeeecken in den zurückliegenden Monaten der Corona-Pandemie stark einschränken. Mit unserem Sonderförderprogramm unterstützen wir sie dabei, wieder aktiv zu werden“, so Innenminister Roger Lewentz. Es sei ein positives Zeichen, dass diese Fördermöglichkeit so gut angenommen werde.

Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie unterstützt das Innenministerium die Dorfläden in Rheinland-Pfalz mit einem Sonderförderprogramm. Im Jahr 2020 lag der Schwerpunkt dabei auf dem Aufbau von zusätzlichen Liefermöglichkeiten und Schutzmaßnahmen in den Dorfläden. Damals konnten Maßnahmen in 50 Dorfläden mit insgesamt 60.000 Euro gefördert werden. Seit März 2021 hatten die Betreiberinnen und Betreiber der Dorfläden nun die Möglichkeit, Mittel aus der neuen Sonderförderung zur (Re-)Aktivierung der sozialen Funktion von Dorfläden während und nach der Corona-Pandemie zu beantragen.

Die 2021 zwischen April und Juli mit dem Sonderprogramm geförderten Dorfläden liegen in Filsen (Rhein-Lahn-Kreis), Gödenroth (Rhein-Hunsrück-Kreis), Hainfeld (LK Südliche Weinstraße), Klausen (LK Bernkastel-Wittlich), Kyllburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Lissendorf (Vulkaneifelkreis), Merkelbach (Westerwaldkreis), Morschheim (Donnersbergkreis), Odernheim und Löllbach (LK Bad Kreuznach) Sarmersbach (Vulkaneifelkreis) und Landau-Arzheim. Im August wurden Förderungen für Dorfläden in Schalkenmehren (LK Vulkaneifel), Burrweiler (LK Südliche Weinstraße), Seibersbach (LK Bad Kreuznach), Mandern (LK Trier-Saarburg) und Heiligenmoschel (LK Kaiserslautern) neu bewilligt. Weitere Förderbescheide werden folgen.

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Spendensumme vom Benefizkonzert Berlin´s 4 geht an Mayener helfen Mayenern

Mayen – Stadt Mayen und Berlin´s 4 sammelten für die Mayener Hochwasseropfer. Das Benefizkonzert der A-cappella-Band Berlin´s 4 am 4. August auf dem Mayener Marktplatz, hat eine Spendensumme von rund 1.500 € eingespielt. Die Band spielte in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und zeigte ein stilistisch unglaublich vielfältiges Programm, mit höchstem Musikgenuss.

Oberbürgermeister Dirk Meid und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen sammelten während des A-capella-Gesangs der Berlin‘s 4 Spenden für die Mayener Hochwasseropfer, die dem Fonds „Mayener helfen Mayenern“ zu Gute kommen.

Wer noch Spenden möchte, kann seine Spende mit Angabe des Verwendungszweck „Mayener helfen Mayenern“ an das städtische Konto bei der Kreissparkasse Mayen, (BLZ 576 500 10)  Kto.-Nr. 75 83, BIC: MALADE51MYN  IBAN: DE62 5765 0010 0000 0075 83 überweisen.

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Nach dem Hochwasser – Vorsicht bei baulichen Veränderungen in Gebäuden

Euskirchen – Infolge des Hochwassers sind in vielen Gebäuden auch Arbeiten an der Bausubstanz erforderlich geworden. Wenn tragende Bauteile entfernt werden, können derartige Arbeiten zu erheblichen Gefahren für die betroffenen Gebäude und die sich darin befindlichen Menschen führen.

Zudem können bestehende Baugenehmigungen und die damit verbundenen Nutzungen durch statische Veränderungen oder Veränderungen im Brandschutz ihre Gültigkeit verlieren, was auch den Versicherungsschutz betreffen kann.

Daher empfiehlt die Stadt Euskirchen dringend, bei baulichen Veränderungen Sachverständige, Architekten, Bauingenieure oder Statiker hinzuzuziehen. Auch die Bauaufsicht der Stadt Euskirchen kann hierzu kontaktiert werden.

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Sportliche Soforthilfe des SC Altendorf-Ersdorf

Meckenheim – Verein sammelt 3.025 Euro für das Spendenkonto Hochwasserhilfe der Stadt Meckenheim. Eine bemerkenswerte Soforthilfe der sportlichen Art hat der SC Altendorf-Ersdorf geleistet. Nachdem der Verein kurzerhand einen Benefizspieltag zugunsten der Hochwasseropfer organisiert und erfolgreich Spendengelder gesammelt hatte, übergab der erste Vorsitzende Johannes-Josef „Juppi“ Schoenenberg einen Spendenscheck in Höhe von 3.025 Euro an Bürgermeister Holger Jung. Das Geld fließt direkt auf das Spendenkonto Hochwasserhilfe, das die Stadt Meckenheim eigens für die Hochwassergeschädigten in Meckenheim eingerichtet hat.

„Das ist eine ganz tolle Idee, die hier geboren wurde“, sagte der Bürgermeister bei der Spendenübergabe auf dem Sportplatz in Altendorf-Ersdorf. Holger Jung dankte dem SC herzlich für die Spende und das Engagement. „Die Vereine bilden den Kitt unserer Gesellschaft“, hob der Bürgermeister hervor und versicherte, dass das Geld sehr gut angelegt sei.

Der Vorschlag, einen solchen Benefizspieltag durchzuführen, sei innerhalb der dritten Mannschaft entstanden, erinnert sich Schoenenberg. „Der Verein hat diese Idee erfolgreich umgesetzt. Zustande gekommen ist eine tolle Spendensumme, die wir gerne dem Spendenkonto der Stadt Meckenheim für die Hochwasseropfer zukommen lassen“, so der erste Vorsitzende des SC Altendorf-Ersdorf. Seinen herzlichen Dank richtet er an alle Beteiligten, an die Zuschauer ebenso wie an die Akteure auf dem Kunstrasen. Neben den drei Teams des SC Altendorf-Ersdorf nahmen der SV Rot-Weiß Merl mit seiner dritten Mannschaft, die JSG Erft 01 Euskirchen mit ihrer Erstvertretung sowie der 1. JFC Brüser Berg mit seiner dritten Mannschaft an der Benefizaktion teil. Angesichts des fürchterlichen Starkregenereignisses und seinen Folgen rückte die sportliche Bedeutung der Freundschaftsspiele, die als Vorbereitung auf die neue Saison dienten, in den Hintergrund. Vorrangiges Ziel war es, zu helfen. So hatte der SC am Eingang ein Sparschwein, in das die Besucher ihr Eintrittsgeld einzahlen konnten, aufgestellt. Einnahmen aus dem Verkauf von Getränken und Speisen flossen ebenso in die Gesamtspende wie die Spesen der Schiedsrichter, auf die die drei Referees zugunsten der vom Hochwasser betroffenen Menschen verzichtet hatten. 3.025 Euro kamen am Ende zusammen und ließen den Benefizspieltag des SC Altendorf-Ersdorf zu einem vollen Erfolg werden.

Spendenkonto Hochwasserhilfe
Die Stadt Meckenheim hat ein Spendenkonto zur Hochwasserhilfe eingerichtet:
Empfänger Stadt Meckenheim
Raiffeisenbank Voreifel e.G.
IBAN DE69 3706 9627 1001 2160 38
Stichwort Hochwasser Meckenheim