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Landrat Wolfgang Spelthahn übergibt Joachim Ecker das Bundes-Verdienstkreuz

Düren – Normalerweise trägt er kein Sakko, aber für den Abend müsse es ja etwas Besonders sein und außerdem müsse das Verdienstkreuz ja irgendwo angesteckt werden, erklärt Joachim „Jo“ Ecker. Für sein Engagement gegen Rechtsextremismus und für Toleranz wurde der Dürener bereits im vergangenen Jahr vom Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Übergeben wurde die höchste Auszeichnung in Deutschland nun von Landrat Wolfgang Spelthahn im Foyer des Dürener Rathauses.

„Die Anforderungen, diese Anerkennung zugesprochen zu bekommen, sind im Laufe der Zeit strenger geworden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Dies verdeutliche den Stellenwert. „Der Bundespräsident hat gut entschieden“, lobte auch Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich. Es ist die erste feierliche Verleihung seit der Coronapandemie, so hatte Ecker es sich auch gewünscht und die längere Wartezeit für die Übergabe gerne in Kauf genommen. „Ich freue mich, dass der Landrat mir die Auszeichnung hier vor Freunden und Bekannten übergibt“, sagt Ecker.  Joachim Ecker schafft auch an diesem Abend wieder, was er seit rund 20 Jahren verfolgt: Öffentlichkeit für seine Initiative herzustellen, für sein Engagement, seinen Kampf gegen Rechtsextremismus. „Er stellt die Sache in den Mittelpunkt und nicht sich selbst“, erklärt der Landrat. So auch an diesem Abend: Statt Eigenlob dankt er ausführlich seinen Wegbegleitern für die Unterstützung.

Der Schlüsselmoment für Joachim Ecker war 2001 bei einem Fußballspiel der von ihm betreuten C-Jugend in Düren. Hier erlebte er rassistische Beleidigungen und Pöbeleien gegen seine Spieler. Er schaute nicht weg. Für ihn bedeutete diese Erfahrung den Beginn seines entschlossenen gesellschaftlichen Engagements für mehr Zivilcourage, für Toleranz und gegen Rechtradikalismus. Er gründete die Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“, dessen Grundidee es ist, den Respekt und das friedliche Miteinander auf Fußballplätzen zu stärken und auf die Gesellschaft zu übertragen. „Es ist wichtig, dass es Menschen wie Sie gibt, die mahnen und nicht wegschauen“, sagt der Landrat. 2008 wurde die Initiative vom DFB mit dem renommierten Julius-Hirsch-Preis ausgezeichnet. Daran erinnert bei der Verleihung der Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein, Bernd Neuendorf, der ebenfalls ein paar rühmende Worte sagte.

Seit 13 Jahren engagiert Joachim Ecker sich mit seiner Kampagne „4 Schrauben für Zivilcourage“, die immer mehr Zuspruch bundesweit erhält. Dabei werden interessierten Vereinen kostenlos Schilder mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und Gewalt!“ zur Verfügung gestellt. Auf seinen Wunsch hin wurde zudem an dem Abend auch die „Bank gegen Ausgrenzung“ durch das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus vorgestellt, das er gemeinsam mit anderen Vereinen 2006 gründete. In jeder Kommune des Kreises wird diese Bank stehen, acht weitere werden an Schulen platziert. Die Bank hat einen fehlenden Sitzplatz auf der rechten Seite. Dies symbolisiert, dass Ausgrenzung keinen Platz findet. Die Bänke werden von der Lebenshilfe Heinsberg in Kleinserie produziert.

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Neue ehrenamtliche Archivpfleger im Stadtarchiv Mayen

Mayen – Hans Schüller und Hans-Peter Koll sind als ehrenamtliche Archivpfleger für das Stadtarchiv Mayen bestellt worden. Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich bei den beiden für den ehrenamtlichen Einsatz und ihre bereits geleistete Arbeit. Außerdem freute sich der Stadtchef Jana Waldorf, die im August ihr FSJ Kultur in den Einrichtungen Eifelmuseum und Eifelarchiv begonnen hat, begrüßen zu können.

Ehrenamtliche Archivpfleger unterstützen im Archiv bei der Erfüllung von archivspezifischen Aufgaben, wie zum Beispiel der Erteilung von Auskünften, der Erschließung von Archivalien und der Erforschung der Regionalgeschichte.

Seit dem Jahr 2000 arbeiten Ehrenamtler des Geschichts- und Altertumsvereins für Mayen und Umgebung e.V. (GAV) im Eifelarchiv. Das Eifelarchiv ist eine Archivkooperation zwischen Stadt Mayen, Geschichts- und Altertumsverein und der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Mit Hans Schüller und Hans-Peter Koll sind von nun an zwei Ehrenamtliche Archivpfleger für das Stadtarchiv bestellt worden, die von Beginn an für den Geschichts- und Altertumsverein im Eifelarchiv tätig sind und bereits viel auf dem Feld der Heimatforschung für unsere Region geleistet haben.

Hans Schüller ist der derzeitige Vorsitzende des Geschichts- und Altertumsvereins und in der Öffentlichkeit vor allem durch Publikationen zur Regional- und Stadtgeschichte bekannt. Hans-Peter Koll ist insbesondere durch die Erforschung der Geschichte seines Heimatortes Kottenheim und der Verbandsgemeinde Vordereifel in Erscheinung getreten.

Jana Waldorf hatte während ihrer Schulzeit bereits Gelegenheit, im Rahmen eines Praktikums in einem Notariat einen Einblick in das Archiv der Stadt Daun zu gewinnen.

Die Tätigkeiten der Archivarbeit gefielen Jana Waldorf sehr, sodass sie nach ihrem Abitur die Chance nutzte, um nun ihr FSJ in Eifelmuseum und Eifelarchiv durchzuführen.

„Ich bin mir sicher, dass ich hier wertvolle Kenntnisse für mein späteres Berufsleben sammeln werde“, so Jana Waldorf.

Mit Stefan Wilden von der Archivverwaltung steht den ehrenamtlichen Archivpflegern und Jana Waldorf eine hauptamtliche Kraft zur Seite.

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1000 Euro aus den USA – Da war der Vorsitzende der Kaller Hilfsgruppe platt

Kall/New Jersey/Kommern – „Wir würden gern Ihrem Aufruf folgen und Geld für die Opfer der Flutkatastrophe spenden“ stand in der Mail, die Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, nach der schlimmen Flutkatastrophe erhielt. Es war eine von vielen Mails mit Hilfsangeboten, die Greuel seit dem verheerenden Hochwasser-Ereignis in der Nacht zum 15. Juli zugestellt bekam. Doch dann wollte er es zunächst nicht glauben, was da zu lesen stand. „Da wir in den USA wohnen benötigen wir allerdings noch den SWIFT/BIG-Code  für Ihr Bankkonto“, schrieben Daniela und Scott Crofton.

Willi Greuel vermutete sofort, dass ihn da einer auf den Arm nehmen wollte, doch die Absenderadresse ließ keinen Zweifel daran, dass das Spendenangebot echt war und tatsächlich aus Amerika stammte. Wie gewünscht antwortete Greuel auf die Mail und teilte den unbekannten Wohltätern aus Übersee die Bankverbindung mit. Die Hilfsgruppe sei dankbar, denn die Not in der Eifel sei sehr groß, schrieb Willi Greuel der Familie zurück.

Hilfsgruppen-Pressesprecher Reiner Züll wollte es dann genau wissen, woher die Hilfsgruppe in Amerika einen so guten Ruf genießt und wie die Familie auf die Kaller Kinderkrebshilfe aufmerksam geworden ist.

Schon bald kam Antwort aus den USA auf diese Fragen und Daniela Crofton teilte mit, dass sie die Eifel kenne, weil sie dort noch Verwandte habe.

Sie sei 1994 von Brühl in die Eifel gezogen und später in die USA ausgewandert, um als Juristin in New York zu arbeiten. Seit 15 Jahren lebe sie in New Jersey. Ihr Mann sei Amerikaner und die drei Kindern Arabella, William und Tyler seien in Amerika geboren. Sie fühle sich aber noch immer der Eifel verbunden, schrieb Daniela Crofton, die ein Foto von ihren drei Kindern mitschickte, auf dem diese das Emblem der Hilfsgruppe mit drei Herzen gemalt hatten.

Als sie und ihr Mann in den amerikanischen und deutschen Nachrichten die schlimmen Bilder von der Flutkatastrophe gesehen hätten, habe das sie sehr getroffen. „Das unvorstellbare Leid, die Angst und die Verzweiflung der Menschen hat uns tief berührt“. Deshalb hätten sie sich dem Motto der Hilfsgruppe angeschlossen, denen zu helfen, denen es nicht so gut geht Da sie nicht vor Ort helfen könnten, hätten sie beschlossen durch eine Spende zu helfen.

Daniela Crofton: „Wir wollten aber bei einer regionalen Organisation spenden, bei der wir darauf vertrauen können, dass alles professionell gehandhabt wird und das Geld auch bei den Betroffenen ankommt“.  Verwandte hätten sie dann auf die Hilfsgruppe Eifel aufmerksam gemacht: „Unsere Verwandten kennen die Hilfsgruppe und ihre wunderbaren Projekte“. Letztendlich habe man aber erst durch den Wochenspiegel von der aktuellen Spendenaktion erfahren.

Mit vielen Grüßen aus den USA und dem Hinweis „der Hilfsgruppe viel Glück“ konnte Willi Greuel 14 Tage nach der Überraschungsnachricht aus Amerika den Eingang einer Spende von 1000 Euro verzeichnen.

835-Euro Spende aus Kommern

Annähernd 1000 Euro betrug auch die Spende eines ganz treuen Unterstützers der Hilfsgruppe aus Kommern. Christian Meurer, Inhaber des gleichnamigen Kfz-Meisterbetriebs und dem Fachhandel für Autoteile und Zubehör in Kommern, übergab Willi Greuel eine mit Spenden gefüllte Dreiliter-Flasche mit einem Inhalt von 835 Euro. Die jährliche Übergabe solcher Dreiliter-Cognacflaschen durch den Kfz-Meister hat bereits eine jahrelange Tradition. Rund 40.000 Euro, so Willi Greuel, sind durch die vielen Aktionen von Christian Meurer, der just auf seine 25-jähriges Firmenbestehen zurückblicken kann, in all den Jahren der Hilfsgruppe zugutegekommen.

Das Geld, so Willi Greuel, könne man derzeit gut brauchen, denn nach der schlimmen Flut-Katastrophe im Juli habe die Hilfsgruppe viele Familien mit Kindern, von denen viele durch das Hochwasser ihr gesamtes Hab und Gut verloren hätten, unterstützt. Inzwischen habe der Kaller Verein rund 100.000 Euro als Soforthilfen an betroffenen Familien gezahlt. Dies sei nur durch die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung möglich geworden. (Reiner Züll)

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Unterstützung für Senioren – Aktion „Schau (ins) Fenster“ im Kreis Ahrweiler startet

Ahrweiler – Kooperation zwischen Kreisverwaltung, DRK, Caritas, Generationenbüro und weiteren etablierten Organisationen. Viele ältere Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler sind nach der Flutkatastrophe auf Unterstützung angewiesen, die sie zuvor nicht benötigt haben. Dies kann Hilfe beim Transport von Trinkwasser sein, aber ebenso ein offenes Ohr, um das Erlebte zu verarbeiten. Nicht immer sind jedoch ein intaktes soziales Umfeld oder Angehörige, die in der Nähe leben, vorhanden.

Mit der Aktion „Schau (ins) Fenster“ aktive Seniorenhilfe sollen eben diese Mitbürgerinnen und Mitbürger auf sich aufmerksam machen können. „Wer Hilfe und Unterstützung – egal welcher Art – benötigt, selbst jedoch nicht in der Lage ist danach zu fragen, muss nur ein weißes Blatt ins Fenster hängen und so auf sich aufmerksam machen“, erklärt Daniel Blumenberg, Projektkoordinator des Fachbereichs „Jugend, Soziales und Gesundheit“ der Kreisverwaltung Ahrweiler. „Wir werden die Seniorinnen und Senioren dann aktiv aufsuchen und Hilfe vermitteln. Wir bitten aber auch Nachbarn, Bekannte und Freunde aufmerksam zu sein und uns zu informieren, wenn Hilfe benötigt wird.“

Der DRK Kreisverband Ahrweiler, die Caritas Ahrweiler und das Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau sowie weitere Organisationen und Einrichtungen werden ab Montag, 16. August 2021, in Zweierteams die Seniorinnen und Senioren aufsuchen und erfassen, in welcher Form Hilfe benötigt wird. Im Anschluss daran werden – in enger Abstimmung mit den genannten Kooperationspartnern – entsprechende Unterstützungsangebote vermittelt.

Wer mitbekommt, dass ein älterer Mensch Hilfe benötigt, wird gebeten, sich per E-Mail an seniorenarbeit@kreis-ahrweiler.de zu wenden.

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„Nach vorne blicken“

Mechernich-Kommern – Rund 1.000 Menschen feiern abseits der Hochwasserschäden unbeschwerte Zeit beim Kommerner Benefizkonzert auf dem Arenbergplatz – Neun Stunden nonstop Musik – Erlöse kommen der Mechernich-Stiftung zugute – „Sulang mer noch am Lääve sin“: Schirrmherr Stephan Brings macht Mut und spendet Hoffnung.

Kommern ruft und die Menschen kommen: Unbeschwerte Stunden in großer Solidarität bot das Benefizkonzert auf dem Arenbergplatz, dessen Schirmherr Stephan Brings (Bild) menschliche und mutmachende Töne anstimmte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Kommern ruft und die Menschen kommen! Wahnsinn!“ Uwe Reetz, der mit Björn Schäfer durch das Kommern-packt-an-Konzert führt, kann es kaum glauben. Neun Stunden nonstop Musik auf großer Bühne sind von den Kommernern, allen voran Björn Schäfer und Rolf Jaeck, innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt worden – und nicht mal 15 Minuten nach dem Startschuss sind vergangen und die ersten schunkeln und singen.

Die befreundeten kölschen Greesberger aus der Domstadt kamen und brachten auch gleich einen Spendenscheck für die Mechernich-Stiftung mit. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Rund 1.000 Menschen zählen die Veranstalter zeitgleich auf dem Arenbergplatz. Jung und Alt „stonn zesamme“ und feiern das Leben.  Der Schirmherr Stephan Brings singt, obwohl er seine Stimme schonen müsste. Und das Wetter hält. „Bringt Stimmung, bringt Freude, das ist das, was wir im Moment brauchen“, so Moderator Uwe Reetz. „Greesberger alaaf“, rief dann sogar kurz sein Bühnenkollege Björn Schäfer, der eingefleischte Karnevalist, aus, angesichts der 600-Euro-Spende der eigens angereisten und befreundeten Kölschen „Greesberger“.

„Nach vorne blicken“, lautet das Credo der Stunden. Alle Erlöse und Spenden des Tages gehen an die Mechernich-Stiftung, damit den vom Hochwasser schwer geschädigten im Stadtgebiet weiter geholfen werden kann. Hochkarätige Bands, SängerInnen und Musikverein spielen für den guten Zweck und sorgen abseits der Schäden für ein bisschen unbeschwerte Zeit.

„Die Erlebnisse vor mehr als drei Wochen werden sicher Narben hinterlassen“, sagt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Für manche doppelt. Denn viele seien jetzt, fünf Jahre später, erneut vom Hochwasser betroffen. „Aber eins bleibt vor allem hängen: diese enorme Hilfsbereitschaft, vieler Menschen, Nachbarn, Freunden und Fremden. Das zeigt, dass wir in der Not zusammenstehen.“

Auch Ortsbürgermeister Rolf Jaeck dankt allen Helfern von Herzen – darunter Feuerwehr, Firmen, Landwirten, Bundeswehr und THW. Ohne Helfer wäre Kommern danach „im Müll versunken“. Schwerer betroffenen Städten und Gemeinden spricht er sein Mitgefühl aus.

„Unfassbare Solidarität“

Björn Schäfer berichtet bei „all dem Elend“ von einer „unfassbaren Solidarität und Hilfsbereitschaft. „Auch die Hilfsbereitschaft von den jungen Leuten war bombastisch. Sie kamen einfach und packten mit an.“ Genauso die Bands und Solisten des Tages, die nicht zweimal gefragt werden mussten, mit heimischen Kräften, aus Kommern und Mechernich oder dem Ort eng verbundenen Musikern.

Die Funky Marys aus Köln sorgen gleich zum Auftakt für Stimmung. Die stimmgewaltige Eva Becker widmet allen Helfern den Tina-Turner-Evergreen „You‘re simply the best“ (frei übersetzt: „Ihr seid die Besten“), Hannah Märzke begeistert mit Max Goedecke. Schohnzeit, El Dorados und „Strike up“ spielen ihre und andere stimmungsvollen Hits. Uwe Reetz schart mit seinen Liedern innerhalb von Sekunden die Kinder um sich. DJ Olli (Kohl) legt Musik auf.

Proppenvoll war die Bühne beim Auftritt des befreundeten Musikvereins aus Eicks, „der Dicke-Backen-Musik, die einfach auf keinem Fest in der Eifel fehlen darf“ und die für die Aktion mehr als 20 Musiker nach Kommern mitbrachten, trotz langer Corona-Pause, so Björn Schäfer. Er, Uwe Reetz, Wilfried Oberauner und Stephan Brings hatten auf einer Terrasse in Kommern, die Idee in konkrete Planungen umgesetzt.

Die Menschen genießen. Sogar Kuchen gehen weg wie warme Semmeln. Über 50 Kuchenspenden hatten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) organisiert. Der Bäcker Ralf Quasten und seine Frau Hilde stellten ihren Verkaufswagen unentgeltlich zur Verfügung und auch Kuchen.

Der Erlös des gesamten Tages geht an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, für in Not geratene Bürger im Stadtgebiet. „Viele haben ihre Existenz verloren. Für diese Menschen müssen und wollen wir weiter kämpfen und weiter Spenden sammeln. Jeder, der Hilfe braucht, kann sich melden“, so der Stiftungs-Vorsitzende Ralf Claßen.

Getestet, genesen, geimpft, lauteten die drei G-Bedingungen für den Einlass. Die Gemeinschaftspraxis „Dres. med. Maurits Tils und Ralf Kastenholz“ hatte eigens für die Veranstaltung am Sonntag nebenan Sonderöffnungszeiten eingeplant, um Schnelltest für Konzertbesucher anzubieten. Vor Konzertbeginn zelebrierten Kreisdechant Guido Zimmermann und Prof. Dr. Dr. Hans Fuhß noch einen Gottesdienst.

Nach fünf Jahren, fast auf einen Tag genau (8. August 2021 und 7. August 2016) gibt es damit erneut ein Benefizkonzert im Herzen von Kommern. Stephan Brings war damals und ist heute dabei, diesmal als Schirmherr sogar an vorderster Stelle. „Jetzt stehen wir schon wieder hier“, sagt er: „Ich hoffe, dass es das letzte Mal ist. Das nächste Mal bitte einen schönen Anlass.“

Der Brings-Bassist und Wahl-Mechernicher bringt nicht zuletzt mit den Songzeilen „Midden in d’r Eifel“ und „Mir sin all all all nur Minsche“, A-Capella dargeboten, den Arenbergplatz zum Singen. Seine eigene Stimme klingt rauh und angegriffen. Mit „Brings“ habe er zurzeit viele Konzerte, gestern und morgen auch, plaudert er. Kommern ausfallen zu lassen – zugunsten der eigenen Stimme – kam jedoch nicht für ihn in Frage. Mehr noch: Mit „Su lang mer noch am Lääve sin“, macht er den Menschen Mut und spendet Hoffnung auf gute Zeiten.

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Kreissparkasse Mayen begrüßte ihre neuen Auszubildenden, ihren Dualen Studenten sowie zwei FOS-Praktikanten

Mayen/RegionKarriere um´s Eck – Gelungener Start ins Berufsleben. Der August war wieder für zwölf junge Menschen aus der Region der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für 10 von ihnen begann offiziell die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Mayen. Ein junger Mitarbeiter hat sich zudem für ein Duales Studium entschieden, welches er innerhalb von 3,5 Jahren mit dem Abschluss Bacheor of Arts im Studiengang Finanzdienstleistungen und der IHK-Prüfung zum Bankkaufmann/-frau abschließen wird. Zudem haben auch zwei Praktikanten der Fachoberschule im August ein einjähriges Praktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife begonnen.

„In den kommenden 2,5 bis 3 Jahren erlernen die jungen Menschen einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf, in dem sich nicht nur alles um Zahlen dreht. Besonders Kundenorientierung, Eigeninitiative und Teamfähigkeit spielen im Arbeitsalltag der Kreissparkasse Mayen eine wichtige Rolle,“ begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes Christoph Weitzel die angehenden Bankkaufleute und FOS-Praktikanten und freute sich über die vielen jungen Menschen, die Lust am Kontakt mit Kunden haben. Ein herzliches Willkommen sprach er auch im Namen des Vorstandsvorsitzenden Karl-Josef Esch aus, der an der Begrüßung leider nicht persönlich teilnehmen konnte.

„Unter Einhaltung der Coronaauflagen konnte in diesem Jahr die sonst übliche Einführungswoche in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden“, freuen sich die beiden Ausbilderinnen Sabine Weitzel und Stephanie Casper-Stieler, welche die neuen Kolleginnen und Kollegen auf ihren Einsatz in den BeratungsCentern in diesen Tagen vorbereiten. So wurde der Umgang mit Kunden und Kollegen trainiert. Die jungen Menschen sammelten erste Erfahrungen mit den Sparkassen-Apps und der Internet Filiale der Kreissparkasse Mayen. „Uns ist wichtig, dass sich die jungen Menschen für neue Themen interessieren und neue Medien nutzen und ihr Wissen auch an ihre Kollegen weitergeben“, betont Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler. Denn Digitalisierung wird auch in diesem Berufsbild künftig eine immer größere Rolle spielen und der Beruf des Bankkaufmannes und der Bankkauffrau wird sich entsprechend weiterentwickeln. Daher erhält auch jeder Auszubildende zum Ausbildungsstart ein iPad.

Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den zehn BeratungsCentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die KompetenzCenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Medialen Vertrieb und unterstützen im KundenServiceCenter.

Die theoretischen Grundlagen eignen sich die Auszubildenden in der Berufsbildenden Schule in Andernach an. Darüber hinaus werden sie mit innerbetrieblichen Seminaren, Fachvorträgen und digitalen Lernmedien unterstützt. Abgerundet wird die Ausbildung durch zahlreichen Seminare der Verbundpartner der Sparkasse (LBS, Deka und Provinzial) sowie Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Die eigenverantwortliche Planung und Durchführung von Projektarbeiten und die Beteiligung an Beratungsgesprächen und Aktionen vor Ort ergänzen das Bild. Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet.

„Tragischerweise müssen wir aber an dieser Stelle aber auch den Verlust einer jungen Kollegin beklagen, die ebenfalls zum 01. August ihre Ausbildung bei der KSK Mayen hätte beginnen sollen. Katherina Kraatz hat im Rahmen eines Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr bei der Flutkatastrophe an der Ahr leider ihr Leben lassen müssen. Wir sind in Gedanken bei ihren Angehörigen und Freunden“, betonte Christoph Weitzel.

Für den Ausbildungsstart 01.08.2022 haben teamfähige und aufgeschlossene junge Menschen bereits jetzt die Chance sich online auf www.kskmayen.de/stellen zu bewerben.

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Die Ortsgemeinde Dünfus beteiligt sich aktiv am Projekt „Der Kümmerer vor Ort“

Kaisersesch – Das Projekt „Der Kümmerer vor Ort“ will in seiner Umsetzung ein Hilfesystem anbieten, um den Menschen bis ins hohe Alter einen Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu ermöglichen. In mittlerweile zehn Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Kaisersesch gibt es freiwillig tätige Frauen und Männer, die das Projekt unterstützen und vor Ort organisieren. Gemeinsam mit den Kümmerern bereitet sich die Verbandsgemeinde Kaisersesch ein Stück mehr auf den demografischen Wandel vor.

Für die Ortsgemeinde Dünfus haben sich Helga Becker und Maria Hermes der Aufgabe des Kümmerers angenommen und wurden am 10. August 2021 offiziell ernannt.

Beide Damen haben sich dafür ausgesprochen, in der Ortsgemeinde Ansprechpartnerinnen für Unterstützung und Hilfe bei der Alltagsbewältigung zu sein. Darüber hinaus möchten sie für Begegnungsmöglichkeiten zum gemütlichen Beisammensein, Austausch, Information, Spiel und Spaß sorgen sowie zu einem guten Miteinander in der Ortsgemeinde beitragen.

Sie haben Zeit bei Arztbesuchen, beim Spaziergehen, zum Gottesdienst in die Kirche, beim Besuch auf den Friedhof zu begleiten. Einkäufe zu erledigen und Begegnungstage im Bürgerhaus anzubieten.

Gerne möchten sie die Ideen und Vorschläge der Bürger*innen berücksichtigen und freuen sich auf einen regen Austausch.

Kontaktdaten:

Helga Becker, Telefon: 02672 8264
Maria Hermes, Telefon: 02672 910067

Bürgermeister Albert Jung und Ortsbürgermeister Marcus Cortnum danken Helga Becker und Maria Hermes herzlich für das Engagement und wünschen gutes Gelingen.

Informationen zu dem Projekt „Der Kümmerer vor Ort“ finden Sie unter www.kaisersesch.de/kuemmerer

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Weitere Sonderimpftage am kommenden Mittwoch, Donnerstag und Freitag in Bitburg

Bitburg – Ohne Termin zur Erstimpfung: Am kommenden Mittwoch, 18. August, Donnerstag, 19. August und Freitag, 20. August finden im Landesimpfzentrum in Bitburg zwischen 8:00 und 15:00 Uhr weitere Sonderimpftage ohne Voranmeldung statt.

Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren, denen bisher noch kein Termin zur Impfung bei einem niedergelassenen Arzt, bei einem Betriebsarzt oder im Impfzentrum vergeben wurde. Mitzubringen sind lediglich Personalausweis, Impfpass, Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, Medikamentenplan. Impflinge unter 18 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Bei Fragen ist das Landesimpfzentrum Bitburg unter Tel. 06561 6994401 erreichbar.

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NRW Ministerin Gebauer: Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler beim Ankommen und Aufholen

Region/Düsseldorf – Start ins Schuljahr 2021/22. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Die Landesregierung hat mit finanzieller Unterstützung des Bundes ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen abzumildern und Lernrückstände zu kompensieren. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Wenn wir jetzt ins neue Schuljahr starten, dann kommen wir nicht umhin, dabei auch die Herausforderungen der vergangenen anderthalb Jahre zu berücksichtigen. Die Coronavirus-Pandemie hat alle am Schulleben Beteiligten vor enorme Herausforderungen gestellt. Mit umfangreichen Unterstützungsangeboten wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern im neuen Schuljahr das Ankommen und Aufholen erleichtern. Mein Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen eine auf sie zugeschnittene Förderung erhalten je nachdem, welche Bedarfe aus den Monaten der Pandemie bestehen. Dafür stellen wir gemeinsam mit dem Bund fast eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung.“

Für die Umsetzung des Programms „Ankommen und Aufholen“ erhält Nordrhein-Westfalen vom Bund 215 Millionen Euro. Die Landesregierung hat entschieden, diese Mittel in gleicher Höhe aufzustocken, sodass insgesamt 430 Millionen Euro zur Verfügung stehen, um 

  • Lehrkräfte bei der Lernstandsdiagnose und der individuellen Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler mit gezielten Angeboten und Materialien zu unterstützen (Extra-Blick),
  • zusätzliches Personal einzustellen, damit die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern intensiviert werden kann (Extra-Personal) und
  • Schulträger, Schulen sowie Schülerinnen und Schülern finanziell zu unterstützen, damit vor Ort sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden können (Extra-Geld).

Bis zu 60 Millionen Euro stehen für das Landesprogramm „Extra-Zeit zum Lernen“ zur Verfügung, das vom Schulministerium bereits im Frühjahr aufgelegt worden war. Damit steht das Programm „Ankommen und Aufholen“ in Nordrhein-Westfalen auf vier Säulen:

Extra-Blick

Zur Unterstützung der Arbeit in den Schulen vor Ort hat die Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS) NRW ein Online-Portal mit Materialien zur Diagnose- und Förderung zusammengestellt, aus der die Lehrkräfte zur individuellen Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler die für sie geeigneten Materialien auswählen können. Diese Materialien beziehen sich sowohl auf das fachliche als auch auf das überfachliche Lernen, zum Beispiel das sozial-emotionale Lernen, die Lernentwicklung, Feedback und Beratung sowie Sprachbildung.

Aktuell enthält das Online-Portal Angebote für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch, sowohl für die Primarstufe als auch für die Sekundarstufen I und II und die Berufskollegs – für nahezu alle Jahrgangsstufen von der Jahrgangsstufe 1 bis zur Jahrgangsstufe 13, und es berücksichtigt alle Schulformen. Das Online-Portal ist seit dem 15. Juli 2021 freigeschaltet und seitdem bereits mehr als 15.000 Mal angeklickt worden.

Extra-Personal

Abhängig von den jeweiligen Erfordernissen vor Ort und in Abstimmung mit der Schulaufsicht, die die Schulen hierbei berät und unterstützt, haben Schulen die Möglichkeit, Personal für die Dauer des Programms befristet einzustellen. Auch regelmäßige Mehrarbeit von Bestandslehrkräften ist zur Intensivierung der individuellen Förderung möglich. Eingestellt werden können Lehrkräfte oder anderes pädagogisches oder sozialpädagogisches Personal. Das pädagogische oder sozialpädagogische Personal unterstützt die Lehrkräfte und wirkt bei der Erziehung, beim Unterricht und der Beratung der Schülerinnen und Schüler mit. Insgesamt 160 Millionen Euro stehen hierfür zur Verfügung.

Extra-Geld

Über jeweils eigene Budgets wird das Land sowohl Schulträger als auch Schulen und Schülerinnen und Schüler in einem unbürokratischen Verfahren mit weiteren 180 Millionen Euro direkt finanziell unterstützen. Die Mittel für die Schulträger und Schulen werden als sogenannte fachbezogene Pauschalen an die Kommunen für die Schulen vor Ort ausgezahlt.

Die Schulbudgets sollen eingesetzt werden, um schulbezogene Maßnahmen zur Beseitigung der pandemiebedingten Defizite umzusetzen. Sie werden nach Schülerzahlen berechnet. Die Schulträgerbudgets dienen der Sicherung und Schaffung gegebenenfalls auch schulübergreifender regionaler Angebote zur Beseitigung von Lernrückständen zum Beispiel in Kooperation mit externen Bildungsanbietern. Daneben wird es für Schülerinnen und Schüler auch direkte finanzielle Hilfen geben in Form von Bildungsgutscheinen. Mit den Bildungsgutscheinen können Kinder und Jugendliche mit Lerndefiziten gezielt externe Bildungsangebote wahrnehmen.

Extra-Zeit zum Lernen

Mit der „Extra-Zeit zum Lernen“ hat das Schulministerium bereits zu Beginn des Jahres ein Programm gestartet, um mit außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten die individuellen Auswirkungen der Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler abzufedern. Hierbei können Unterstützungsangebote in den Ferien, am Wochenende, aber auch am Nachmittag für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig ihres Alters, ihres Leistungsniveaus, der Schulform oder der persönlichen Ausgangslage angeboten werden. Die Maßnahmen ermöglichen fachspezifische Lernförderung in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Diese Förderung wird zum Beispiel ergänzt um Angebote für das sprachliche Lernen und eine auf die ganzheitliche Potenzialentwicklung ausgerichtete Förderung von Schülerinnen und Schülern.

Insgesamt sind in der Zeit seit dem 9. März 2021 bis zum Stichtag vom 31. Juli 2021 bereits Mittel in Höhe von mehr als 15,6 Millionen Euro für über 8.100 Gruppen- und über 300 Individualmaßnahmen bewilligt worden. Damit hat sich der Betrag der bewilligten Mittel innerhalb des Monats Juli um mehr als fünf Millionen Euro erhöht.

Im Rahmen der „Extra-Zeit für Bewegung“ gibt es zudem eine Kooperation mit dem Landessportbund NRW, für die das Land zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. Damit können rund 4.000 Maßnahmen für mindestens 40.000 Schülerinnen und Schüler finanziert werden. Im Sommer sind viele dieser Angebote gestartet. Bis zum 10. August 2021 lagen bereits 1.332 Maßnahmenanträge vor, mehrheitlich gestellt von Vereinen aus allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten. 701 von diesen 1.332 Maßnahmen liefen in den Sommerferien und haben ungefähr 7.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Die restlichen schon jetzt beantragten Maßnahmen sind bereits bis Dezember 2021 geplant.

Mit der „Extra-Zeit an Jugendherbergen“ besteht darüber hinaus eine zweite Kooperation. Zusammen mit den beiden NRW-Landesverbänden des Deutschen Jugendherbergsverbands hat die Landesregierung in diesem Sommer eine wunderbare Freizeitmöglichkeit geschaffen für die Schülerinnen und Schüler. Auch hier geht es nicht allein um ein klassisches Lernangebot, sondern um eine Verknüpfung mit der Förderung sozialer Kompetenzen. In den Sommerferien wurden insgesamt 150 solcher mehrtägigen Freizeitangebote mit rund 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern organisiert. Auch in den Herbstferien sollen wieder zahlreiche solcher Angebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, ebenso an den Wochenenden im kommenden Schuljahr.

Alle Informationen zum Programm finden Sie auf dem Bildungsportal hier.

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Beantragung der Soforthilfe: Änderung des Antragsverfahrens im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Ab dem heutigen Samstag, 14. August 2021, sind die beiden Telefonnummern der Hotline für die Beantragung der Soforthilfe des Kreises 02641/975-960 und -961 nicht mehr aktiv. Grund hierfür ist die stark zurückgegangene Nachfrage.

Selbstverständlich können dennoch weiterhin Anträge gestellt werden. Das entsprechende Formular ist auf der Startseite der Internetseite des Kreises https://kreis-ahrweiler.de > Button “Antrag für die Soforthilfe Kreis Ahrweiler“ hinterlegt.

Bislang sind mehr als 14.000 Anträge eingegangen, dreiviertel davon konnten bereits abschließend bearbeitet und entschieden werden. Fast 13 Millionen Euro wurden bisher an Soforthilfen ausgezahlt (Stand: Freitag, 13.08.2021).