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Lehren und Lernen mit digitalen Medien in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Die neue Bildungsmediathek NRW bietet Schulen einfachen Zugang zu digitalen Medien für einen modernen Unterricht. Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Zum neuen Schuljahr geht die „Bildungsmediathek NRW“ an den Start. Das neue Internetportal stellt Lehrerinnen und Lehrern, sowie Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot an digitalen Lernmitteln von A wie Anatomie bis Z wie Zahlen zur Verfügung. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren die größte digitale Ausstattungsoffensive in der Geschichte unseres Landes gestartet. Für das Lehren und Lernen mit digitalen Medien brauchen wir aber nicht nur die Hardware, sondern auch gute, pädagogisch wertvolle Inhalte, die den Unterricht sinnvoll bereichern. Die Bildungsmediathek NRW bietet unseren Schulen den Zugang zu einer Vielzahl an Bildungsmedien und ist damit ein wichtiger Baustein für einen modernen Unterricht.“

In der Bildungsmediathek NRW sind sowohl frei verfügbare Medien, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht werden, als auch lizenzpflichtige Medien zu finden. Alle Materialien sind für die Schulen kostenfrei. Die Medien können als Download oder direkt als Streaming im Unterricht sowie beim eigenständigen Lernen eingesetzt werden. Das Angebot umfasst verschiedene Medienarten und bietet darüber hinaus eine Vielzahl an nützlichen Zusatzmaterialien zum direkten Einsatz im Unterricht an.

Die Bildungsmediathek NRW bündelt die bewährten Plattformen „EDMOND NRW“ der Landschaftsverbände (LVR und LWL) und der kommunalen Schulträger und „learn:line NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine intuitive Navigation mit verbesserter Suche und Filteroption in neuem Design sowie der Zugriff auf die für alle Bundesländer entwickelte Datenbank Sodix erweitern die Nutzung.

Die Städte, Kreise und Gemeinden hatten den Betrieb der Plattform „EDMOND NRW“ ihrerseits unter anderem mit erheblichen finanziellen Eigenmitteln unterstützt und begleitet. Um den Bereich der Landeslizenzen künftig noch stärker in den Blick zu nehmen, hat das Land Nordrhein-Westfalen für die Beschaffung von Lizenzen für kostenpflichtige Medien 2,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Seit vielen Jahren betreiben wir als Landschaftsverbände die Plattform EDMOND NRW für die kommunalen Medienzentren, die über diese Plattform die erworbenen lizensierten Materialen den Schulen zur Verfügung stellen,“ sagte Ulrike Lubek, Landesdirektorin des Landschaftsverbandes Rheinland. Der Landesdirektor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Matthias Löb betonte: „Insbesondere in der Pandemie sind die Nutzungszahlen bei EDMOND NRW in die Höhe geschnellt. Die Kommunalen Medienzentren haben alles getan, um die Schulen und Lehrkräfte beim Distanzunterricht zu unterstützen.“

„Mit der Bildungsmediathek NRW werden die von den Kommunen seit vielen Jahren beschafften, lizensierten und geprüften Unterrichtsmedien und Medienangebote des Landes auf einer Plattform zusammengeführt und den Lehrkräften für den Unterricht zur Verfügung gestellt“, so der Beigeordnete Klaus Hebborn vom Städtetag NRW für die kommunalen Spitzenverbände. „Mit dem neuen Portal können die Schulen die in den letzten Jahren beschaffte technische Ausstattung sinnvoll im Unterricht nutzen“, ergänzt der Beigeordnete Dr. Kai Zentara vom Landkreistag NRW für die kommunalen Spitzenverbände.

Die Bildungsmediathek NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Medienberatung NRW und der Kommunalen Medienzentren in NRW. Durch die Möglichkeit der Einbindung des Portals in bestehende Systeme wie LOGINEO NRW wird es leichter, die digitalen Lerninhalte direkt für Schülerinnen und Schüler nutzbar zu machen.

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Katastrophen-Fall im Kreis Euskirchen aufgehoben

Euskirchen – Die seit der Flutkatastrophe formell bestehende Katastrophenfall nach BHKG (Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz) wurde im Kreis Euskirchen inzwischen aufgehoben.

Die Kriterien für die Feststellung des Katastrophenfalls sind inzwischen nicht länger gegeben. Aufgabenbereiche, die sich nun als Folge der Hochwasserlage ergeben, wie beispielsweise die Entsorgung des Sperrmülls, die Kontaminierung der Böden, Fragen des Hochwasserschutzes oder auch etwaige gesundheitliche Folgen für die Bevölkerung, gehören zu den Kernaufgaben der Kreisverwaltung und können in den Regelstrukturen weiterbearbeitet werden. Daher hat der Krisenstab des Kreises Euskirchen beschlossen, dass der Katastrophenfall mit Ablauf des 29. August 2021 um 24:00 Uhr aufgehoben wird. Der Krisenstab bleibe jedoch schon wegen des Fortbestandes der pandemischen Lage weiterhin aktiv.

„Die Aufhebung des Katastrophenfalls bedeutet nicht, dass wir alles überstanden haben. Es gibt noch viel zu tun. Selbstverständlich werden wir die Menschen und Kommunen im Kreis auch weiterhin unterstützen. Jetzt rückt vor allem der Wiederaufbau in den Fokus und hieran werden wir mit ganzer Kraft arbeiten“, so Landrat Markus Ramers.

Der Kreis Euskirchen war die letzte Gebietskörperschaft in Nordrhein-Westfalen, die den Katastrophenfall in Folge des Hochwasser-Ereignisses aufrechterhalten hat. Die Feststellung eines Katastrophenfalls hat genauso wie dessen Aufhebung keine Auswirkungen auf die Kostenregelungen des § 50 BHKG.

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50 motivierte Nachwuchskräfte im Kita-Bereich durch Landrat Spelthahn begrüßt

Düren – Gleich 50 motivierte Nachwuchskräfte der Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) des Kreises Düren konnte Landrat Wolfgang Spelthahn in diesem Monat willkommen heißen. Sie werden zum neuen Kitajahr in den Einrichtungen des Kreises beruflich durchstarten.

Um sich bestmöglich vorzustellen und die Nachwuchskräfte zu empfangen, veranstaltet die Kreismäuse AöR in jedem Jahr einen Kennenlerntag, an dem nicht nur die Nachwuchskräfte und Landrat Wolfgang Spelthahn teilnehmen, sondern sich auch der Träger ausgiebig vorstellt. Vertreten durch Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren, sowie Christoph Siebertz, Geschäftsführer der Kreismäuse AöR, erläuterte der Vorstand das Leitbild, die pädagogische Haltung, die Erfolgsgeschichte der Kreismäuse sowie die Bedeutung des Berufs als pädagogische Fachkraft. „Die Ausbildung nimmt bei uns einen sehr hohen Stellenwert ein. Uns liegen die Motivation, Begeisterung und vor allem die Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr am Herzen“, sagte Elke Ricken-Melchert. Landrat Wolfgang Spelthahn ergänzte: „Es ist schön zu sehen, dass so viele motivierte Menschen diesen so wichtigen Berufsweg einschlagen. Kinder sind unsere Zukunft, daher möchten wir sie im Kreis Düren bestmöglich betreut wissen.“

Deutlich wurde beim Kennenlerntag auch, welche zahlreichen Vorteile die Ausbildung bei den Kreismäusen bietet. „Wir haben gute Rahmenbedingungen durch die Beschäftigung im öffentlichen Dienst und können eine sichere Zukunftsperspektive bieten“, so Christoph Siebertz. Hinzu kommen aussichtsreiche Aufstiegsmöglichkeiten für die Nachwuchskräfte bis hin zu Führungspositionen, die gerne mit dem qualifizierten Personal aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Und natürlich zählt auch der Spaß bei der Arbeit. Daher gab es beim Kennenlerntag neben Fingerfood auch musikalische Beiträge – natürlich alles unter den geltenden Corona-Regeln.

Ab September werden dann schon wieder Nachwuchskräfte für das Ausbildungsjahr 2022/2023 gesucht. Bewerbungsmöglichkeiten und weitere Informationen gibt es unter www.kreis-dueren.de/kreismaeuse.

Zudem bietet die Kreismäuse AöR am Samstag, 11. September, von 9 bis 11 Uhr ein coronakonformes Job-Speeddating in der Kita Burgmäuse in Nörvenich, Dresdener Straße 2. Dort bietet sich für alle Interessierten die Gelegenheit, die Kreismäuse als Arbeitgeber und Träger von 31 Kindertageseinrichtungen im Kreis Düren in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Auch dazu gibt es weitere Infos auf www.kreis-dueren.de/kreismaeuse

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Ein Fest zum helfen

Mechernich-Breitenbenden – Am Ende kamen in Breitenbenden 1.300 Euro für die Mechernich-Stiftung zusammen sowie diverse Sach- und finanzielle Spenden – Kinder sammelten bereits vorher – Unterhaltung, Essen und Musik begeisterten rund 150 Besucher. Mit leckerem Essen, Live-Musik und viel Programm bewirteten und unterhielten engagierte Breitenbendener Hochwassergeschädigte ihre Helfer und Gäste. Der Erlös war für hochwasserbetroffene Breitenbendener sowie die Mechernich-Stiftung bestimmt.

Beginn war pünktlich um 11, das Ende um 17 Uhr, eine vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon war wegen Corona nötig. Die Einlasskontrolle erfolgte nach der „3-G-Regel“, die Eingelassenen bekamen Armbändchen und Namensschilder.

Ort arbeitete Hand in Hand

Als Initiatoren des Helferfestes agierten der Bürgerverein Breitenbenden unter Jürgen Stürzenberger und seiner Tochter Sandra sowie Ortsvorsteher Bernd Wienand. Viele Breitenbendener sorgten bereits im Vorfeld dafür, dass der Schulplatz zum Feiern sauber und vom Schutt befreit wurde. Die Verpflegung war kostenlos, gespendet wurde unter anderem Bratwurst vom „Hofladen Sanden“, Tzatziki von der „Gaststätte Feytal“ und Sushi sowie diverse Salat- und Kuchen von Familie Lie („Mongolischer Hof“).

Zur Unterhaltung der Besucher standen verschiedene Spiele und eine Hüpfburg sowie Kinderschminken auf dem Programm. Höhepunkt für die „Pänz“ war der Auftritt von Kinderliedersänger Uwe Reetz aus Kommern. Gegen Ende der Veranstaltung gab es eine Tombola mit Sachspenden  Mechernicher Geschäfte. Diese Einnahmen, rund 1.300 Euro, gingen komplett an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung.

Familien bekamen 680 Euro

Ein weiteres Highlight war die Spendenübergabe der Breitenbendener Kinder an Ortsvorsteher Bernd Wienand. Die Kleinen hatten bereits in der letzten Ferienwoche drei Tage lang Spenden im Ort gesammelt. Unter anderem verkauften sie selbstgebastelte Ketten und Armbänder. Hinzu kam der Verkauf von Limonade, Waffeln, Kuchen und Kaffee beim Helferfest, so dass die „Pänz“ am Ende 680 Euro für vom Hochwasser geschädigte Familien in Breitenbenden einnahmen.

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Zentrale Informations-Veranstaltung zur Flutkatastrophe in Euskirchen – Anmeldung bis Dienstag 31. August möglich

Euskirchen – Die Flutkatastrophe vom 14./15.07.2021 hat viele Menschen im Stadtgebiet Euskirchen hart getroffen. Immer noch gibt es viele Fragen rund um die Geschehnisse. Um die Situation in den ersten Tagen nochmals öffentlich zu erläutern und Fragen zu beantworten, lädt die Stadt Euskirchen interessierte Bürger/innen zu einer Informationsveranstaltung ein.

Sie findet statt am Donnerstag, 02.09.2021, 17 Uhr, im Alten Casino, Kaplan-Kellermann-Straße 1. Neben Bürgermeister Sacha Reichelt werden auch je ein Vertreter des Erftverbandes und der e-regio sowie weitere Vertreter der Stadt Euskirchen teilnehmen.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 31.08.2021 unter sschabacker@euskirchen.de oder 02251/14263 gebeten. Aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung ist die Teilnahme nur unter Beachtung der 3G-Regel – geimpft, genesen oder getestet – möglich. Ein entsprechender Nachweis ist vor Eintritt vorzuzeigen.

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Ab dem heutigen Montag 30. August – Vom „Burger King“ zur Mechatronics

Mechernich – Drive-in-PCR-Testzentrum des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen zieht jetzt zur Peterheide 4 um – 46.160 Proben in knapp 18 Monaten – „Besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung“ – Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr, am Wochenende und an Feiertsgen von 9 bis 12 Uhr – DRK-Corona-Hotline weiterhin erreichbar unter (02251) 15800 von montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr – 71.765 Anrufe bislang.

Das PCR-Testzentrum, das der DRK Kreisverband Euskirchen in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen seit dem Frühjahr 2020 am „Drive-in“ betreibt, zieht um: vom „Burger King“ zur Mechatronics, Peterheide 4.

Ab dem heutigen Montag, 30. August, steht das Team des PCR-Testzentrums dort für Menschen bereit, die vom Gesundheitsamt Euskirchen eine Überweisung erhalten haben. Geöffnet ist der Standort von montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 12 Uhr. In dem bislang genutzten Burger-King-Gebäude wird ein „Subway“-Schnellrestaurant einziehen.

500 Tests an Spitzentagen

DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker kann für den „alten“ Standort eine erfolgreiche Bilanz ziehen. „Bis Mitte August, also in knapp 18 Monaten, sind dort insgesamt 46.160 Proben für Corona-Tests entnommen worden“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker. Zu Beginn seien die Kapazitäten auf bis zu 200 Corona-Tests pro Tag ausgelegt gewesen. An Spitzentagen wurden später auch deutlich über 500 Beprobungen durchgeführt.

Während zu Beginn der Pandemie vor allem Hausärzte ihre Patienten an das Corona-Testzentrum überwiesen hatten, komme aktuell der Großteil der zu testenden Personen mit einem Gutschein vom Gesundheitsamt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Testperson Corona-positiv ist, sei hier deutlich höher als in einem Schnelltest-Zentrum. Klöcker: „Das macht die Arbeit hier risikobehafteter, aber gibt ihr auch eine besondere Bedeutung in der Pandemiebekämpfung im Kreis Euskirchen.“

Keine Schnelltests

Der DRK-Kreis-Geschäftsführer betont: „Auch am neuen Standort werden keine Schnelltests angeboten.“ Der Kreis weist zusätzlich darauf hin, dass dort auch keine kostenlosen PCR-Tests für diejenigen Personen angeboten werden, die bei fehlender Immunität einen Nachweis zum Besuch von Disco oder Club benötigen. Alle bislang auf die Anschrift Georges-Girard-Ring ausgestellten Überweisungen behielten ihre Gültigkeit.

Das DRK betreibt seit März 2020 für den Kreis außerdem die Corona-Hotline. Sie ist für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer (02251) 15800 zu erreichen. Rolf Klöcker: „Dort werden täglich nach wie vor rund 160 Anfragen beantwortet. Insgesamt wurden bis heute 71.765 Anrufe entgegengenommen. In Spitzenzeiten waren es bis zu 746 Anrufer am Tag, die beraten wurden.“

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Neue Sportanlage für 1,59 Millionen Euro am Südpark in Alsdorf

Alsdorf – Die neue Sportanlage bietet am Südpark beste Voraussetzungen für Vereine und Schulen. Der Bau ist beendet, der Ball kann wieder rollen: Nach neunmonatiger Bauzeit ist der Kunstrasenplatz am Südpark bereit für die Sportlerinnen und Sportler. Rund 1,59 Millionen Euro hat der Bau der modernen Sportanlage gekostet, auf der die erfolgreichen Mannschaften der Alemannia Mariadorf ihre Spiele austragen können. Nicht nur höchsten sportlichen Ansprüchen wird der Kunstrasenplatz gerecht. Auch die Umwelt war beim Bau im Blick. So wird auf dem Platz beispielsweise nicht das üblicherweise verwendete Kunststoffgranulat genutzt, sondern Korkgranulat. „Hier ist eine Anlage auf neuestem Stand der Technik entstanden“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Übergabe, die zum Start der Spielzeit von vielen Zuschauern und Vertreterinnen und Vertretern des Rates der Stadt Alsdorf begleitet wurde.

„Seit über 100 Jahren steht die Alemannia Mariadorf für hervorragende Nachwuchsarbeit und hat zahlreiche bekannte Fußballer hervorgebracht.“ Dass dort nicht nur der heutige Star der Fußballnationalmannschaft – Kai Havertz – das Kicken gelernt hat, spricht für sich. Im Seniorenbereich kämpfen die Landalemannen stets mindestens in der Bezirksliga um Punkte, aktuell ist der klassenhöchste Alsdorfer Fußballclub in der Landesliga vertreten. Beinahe 600 Mitglieder hat die Alemannia und ist damit der größte Fußballverein in Alsdorf, der von den Bambini bis zur A-Jugend auch alle Jugendmannschaften besetzt. „Die Stadt Alsdorf unterstützt in vielen Bereichen die ehrenamtliche Arbeit ihrer Bürgerinnen und Bürger. So war es uns auch ein Anliegen, die logistischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche zukünftige Arbeit im Fußball und besonders im Jugendbereich der Alemannia mit einem Kunstrasenplatz zu unterstützen“, sagte Alfred Sonders. Darüber freute sich der Vorsitzende der Alemannia, Guido Lenz. „Das Interesse am Verein ist wieder größer geworden“, sagte er mit Blick auf die mit Corona verbundenen Einschränkungen. „Wir freuen uns auf neue Mitglieder und blicken mit diesem Platz optimistisch in die Zukunft.“

Nicht nur der Verein Alemannia Mariadorf war beim Bau im Blick. Gemäß der Entscheidung des Rates der Stadt Alsdorf, allen Schülerinnen und Schülern gleiche sportliche Voraussetzungen zu bieten, wurden bereits an den weiterführenden Schulstandorten Gustav-Heinemann-Gesamtschule und Johannes-Rau-Kultur und Bildungszentrum Kunstrasenplätze mit Leichtathletikanlagen geschaffen. Eine moderne Leichtathletikanlage gibt es nun auch in Mariadorf. Eine vollwertige Dreikampf-Sportanlage ist entstanden. Eine breite Umlauffläche mit Weitsprunganlage und Kugelstoßanlage steht neben dem Schulsport auch den vielen Mitgliedern der Vereine zur Verfügung. (apa)

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Soforthilfe für vom Hochwasser betroffene Unternehmen – Antragsfrist im Kreis Ahrweiler bis 10. September verlängert

Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler weist daraufhin, dass Unternehmen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind, noch bis Freitag, 10. September, einen Antrag auf

Soforthilfe stellen können. Ursprünglich sah die Richtlinie „Soforthilfe Unternehmen RLP 2021“ des Landes Rheinland Pfalz nur bis Ende August die Möglichkeit einer Antragstellung vor.

Die Kreiswirtschaftsförderung hatte beim Wirtschaftsministerium des Landes auf eine Verlängerung der Antragsfrist gedrängt, um den Unternehmen mehr Zeit für die Antragstellung zu gewähren. Dem kam das Landeswirtschaftsministerium jetzt mit der Fristverlängerung bis 10. September nach.

„Viele betroffene Unternehmen in unserer Region waren bislang verständlicherweise aufgrund des immensen Schadenbildes mit anderen Dingen beschäftigt. Wir haben daher das Land gebeten, eine Fristverlängerung vorzunehmen. Auch wenn wir uns erhofft hätten, dass die Frist nicht nur um 10 Tage verlängert wird, weisen wir unsere betroffenen Unternehmen auf das neue Fristende hin“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL.

Die „Soforthilfe Unternehmen“ kann unabhängig von anderen Soforthilfen beantragt werden und wird als Pauschale in Höhe von 5000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist.

Die Kreiswirtschaftsförderung appelliert an betroffene Unternehmen, den Antrag – soweit noch nicht erfolgt – zur Fristwahrung bis spätestens 10. September 2021 zu stellen und hierfür ausschließlich das Online-Verfahren zu verwenden. Der Antragsvordruck ist auf www.kreis-ahrweiler.de unter „Soforthilfe für betroffene Unternehmen“ zu finden.

Da die Bearbeitung und Auszahlung der Soforthilfe für Unternehmen aus dem Kreis Ahrweiler in Amtshilfe durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz erfolgt, ist das digital ausgefüllte Antragsformular rechtzeitig vor Fristende per E-Mail an Hochwasser-Soforthilfe@kvmyk.de zu senden.

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Jülich handelt fair

Jülich – Als erste Stadt im Kreis Düren wurde Jülich als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Der Titel Fairtrade-Stadt wird an Kommunen vergeben, die sich für den Fairen Handel engagieren. Für die Auszeichnung müssen fünf Kriterien nachgewiesen werden: Ein Ratsbeschluss sowie die Verwendung fairer Produkte im Rathaus, die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, die Verfügbarkeit fairer Produkte in Gastronomie und Einzelhandel, Aktionen zum Fairen Handel durch zivilgesellschaftliche Akteure wie Schulen, Vereine und Religionsgemeinschaften sowie die Öffentlichkeitsarbeit, um das Engagement bekannt zu machen.

Den Beschluss, sich an der Fairtrade-Towns Kampagne zu beteiligen, fasste der Rat im Juni 2020. Im Bürgermeisterbüro wurden auch schon vorher fairer Kaffee mit fairem Zucker angeboten. Die Steuerungsgruppe ist in Jülich besonders breit aufgestellt. Sprecher ist Alessandro Holzweiler, der das Jugendparlament Jülich vertritt. Außerdem sind viele Jülicher Schulen, Vereine, Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie und Handel, Kirchengemeinden und kirchliche Initiativen vertreten, sowie alle Ratsfraktionen und auch Mitarbeitende der Verwaltung.

Besonders aktiv im Fairen Handel ist auch die Jülicher Zivilgesellschaft: Das Mädchengymnasium und die Sekundarschule sind auf dem Weg sich als Fairtrade-Schulen auszeichnen zu lassen, im Gymnasium Zitadelle gibt es jedes Jahr eine Aktion mit Fairen Rosen zum Valentinstag. Das Café Gemeinsam als kirchliche Initiative bietet fair gehandelten Kaffee und Orangensaft an und im Jülicher Weltladen am Marktplatz engagiert sich ein ehrenamtliches Team für den Fairen Handel.

Bürgermeister Axel Fuchs dankte allen beteiligten Akteuren für ihr Engagement, das die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt ermöglicht hat und betonte „Faires Handeln hat in Jülich einen hohen Stellenwert, nicht nur gegenüber den Produzentinnen und Produzenten im Globalen Süden, sondern auch hier vor Ort und im alltäglichen Umgang miteinander.“

Die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt gilt zunächst für zwei Jahre. Danach muss die Stadt Jülich erneut nachweisen, wie sie sich für den Fairen Handel einsetzt. Dazu sind in den nächsten Wochen einige Aktionen geplant. Zum ersten Mal wird sich die Stadt Jülich an der Fairen Woche beteiligen, die bundesweit vom 10. bis 24. September stattfindet. Angeboten werden ein Infostand, verschiedene Mitmachaktionen wie z.B. ein Nachhaltigkeitsquiz und eine faire Torwand am 18. und 19. September in der Innenstadt sowie Plakatausstellungen zu Nachhaltigkeit bei Smartphones und fairer Mode. Beim Fest der Kulturen am 18.09.2021 auf dem Marktplatz wird es um 12:15 Uhr außerdem eine Gesprächsrunde zum Fairen Handel geben.

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Schul-Impfungen im Kreis Euskirchen: Angebot für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen starten am 30. August

Euskirchen – Das Regionale Impfzentrum wird ab dieser Woche Impftermine an unterschiedlichen Schulen im Kreisgebiet für Schülerinnen und Schüler anbieten. Neben dem Impfangebot für Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen ab 12 Jahren wird parallel die Möglichkeit bestehen, dass auch Eltern / Erziehungsberechtigte, Familienangehörige und Bürgerinnen und Bürger eine Impfung erhalten können.

Ein Termin muss nicht vereinbart werden. Es gilt die Devise: einfach vorbeikommen und impfen lassen! Für die Aufklärung und Beratung stehen Impfärztinnen und Impfärzte zur Verfügung. Wer den Termin für die Zweitimpfung nutzen möchte, muss die Unterlagen der Erstimpfung mitbringen und auf den Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung achten (vier Wochen).

Zur Impfung mitzubringen ist neben Personalausweis und Impfbuch auch der ausgefüllte Anamnesebogen. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren ist außerdem die schriftliche Einwilligung mindestens einer sorgeberechtigten Person erforderlich.

Die Aktion wird vier Wochen später, an selber Stelle und zur selben Uhrzeit wiederholt.

Folgende Termine stehen bereits fest:

30.08.2021, Schulimpfung Stadt Zülpich

Forum Zülpich, Blayer Straße 20

Ab 9.00 Uhr Schülerimpfungen, 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Bürgerimpfung

31.08.2021, Schulimpfung Stadt Schleiden

Realschule, Ruppenberg 9

Ab 09:00 Uhr Schülerimpfung, ab 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr Bürgerimpfung,

01.09.2021, Schulimpfung Gemeinde Kall

Kall-Steinfeld, Hermann-Josef-Kolleg,

Ab 09:00 Uhr Schülerimpfung

01.09.2021, Schulimpfung Stadt Bad Münstereifel

Schulzentrum, Trierstraße 16

ab 09:00 Uhr Schülerimpfung, ab 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr Bürgerimpfung

02.09.2021, Schulimpfung Stadt Mechernich

Gymnasium am Turmhof, Turmhofstraße,

ab 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr Schülerimpfung

02.09.2021, Schulimpfung Stadt Euskirchen

Marienschule, Basingstoker Ring 3

ab 9 Uhr Schülerimpfung, ab 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr Bürgerimpfung

24.09.2021, Schülerimpfung Gemeinde Weilerswist

Rathausparkplatz, Bonner Straße

11.00 Uhr bis 16.00 Uhr (hier laufen gleichzeitig die Zweitimpfungen aus der vorangegangenen Impfaktion)