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Rurbrücke in Kreuzau offiziell eröffnet

Kreuzau/Düren – Die imposante neue Rurbrücke am Campingplatz in Kreuzau-Schlagstein ist nun von Landrat Wolfgang Spelthahn und Kreuzaus Bürgermeister, Ingo Eßer, offiziell eröffnet worden. Nachdem die marode Holzbrücke weichen musste, führt nun die neue Brücke Fußgänger und Radfahrer wieder sicher über die Rur.

 „Diese Brücke steht für ein starkes Band zwischen dem Kreis Düren und seinen Kommunen und ist gleichermaßen ein wichtiges Verbindungsstück für die Nutzer des RurUfer-Radweges“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der offiziellen Eröffnung der Rurbrücke in Schlagstein. Das in den Gemeindefarben gestaltete Stahlkonstrukt ist nun gänzlich fertig, zuletzt wurden noch stählerne Schutzgitter montiert. „Die Brücke ist seit einigen Wochen in Betrieb, ihre Planung und der Aufbau in einem Schutzgebiet für Natur und Landschaft waren eine Herausforderung“, sagte Bürgermeister Eßer. Daher bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit mit der nahe gelegenen Metsä Tissue GmbH, die ihr Betriebsgelände für die Aufbauarbeiten zur Verfügung gestellt hatte. „Diese Brücke ist sehr wichtig für die Qualität des RurUfer-Radweges. Das zeigt allein die 80-prozentige Förderung durch das Land NRW und den Fakt, dass sich Kreis und Gemeinde die fehlenden 20 Prozent geteilt haben“, so Eßer weiter.

Bei einer routinemäßigen Brückenüberprüfung im August 2019 wurde festgestellt, dass die vorherige, rund 30 Jahre alte Holzbrücke, erhebliche Mängel aufwies. Nachdem sie für den Verkehr gesperrt wurde, war schnell klar, dass die alte Brücke ausgedient hatte. Für den schattigen und eher feuchten Standort war die Holzkonstruktion nicht weiter geeignet, also entschied sich das planende und ausführende Ingenieursbüro Cornelissen + Partner aus Nideggen für eine Konstruktion aus Stahl. Diese ist rund 32 Meter lang und 2,50 Meter breit. „Dieses Projekt ist hervorragend gelungen, und es ist ein wichtiges Projekt, denn der RurUfer-Radweg ist das Aushängeschild für den Rad-Tourismus in unserer Region“, betonte Landrat Spelthahn.

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Ehrennadel des Landes für Petra Himmels aus Basberg

Daun/Basberg – Über Jahrzehnte engagierte sich Petra Himmels aus Basberg in der Kommunalpolitik. Ein Engagement, das nicht unbeachtet blieb und in ihrer Heimatgemeinde viele Spuren hinterlassen hat. Daher hatten MdL Astrid Schmitt und Rudolf Schwarzmann, Petra Himmels für eine staatliche Auszeichnung vorgeschlagen. In einer Feierstunde im Dauner Kreishaus konnte Landrätin Julia Gieseking nun die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz im Namen der Ministerpräsidentin überreichen.

„Mit der Ehrennadel des Landes sagen wir als Gesellschaft `Danke´ für die großen und kleinen Leistungen, die oft im Verborgenen bleiben und doch vieles bewirken“, erklärte Landrätin Julia Gieseking anlässlich der Ehrung. Sie dankte Petra Himmels für ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement im Landkreis Vulkaneifel.

Und dieses ist beachtlich: Seit 27 Jahren ist sie Mitglied des Ortsgemeinderats von Basberg, wovon sie 15 Jahre die Geschicke des Ortes als Ortsbürgermeisterin leitete. Besonders am Herzen lag ihr dabei sich stets für eine lebendige Dorfgemeinschaft, insbesondere für das Zu-sammenleben von Kindern, Erwachsenen und Senioren einzusetzen. Jeder Bewohner, jede Bewohnerin soll Bestandteil des Dorfes sein, in das Dorfleben einbezogen und integriert werden. Zu diesem Zweck gründete sie im Jahr 2000 zusammen mit weiteren Basberger Frauen die Kinder- und Jugendgruppe „Basberger Halunken“.
Ihr es ist besonders wichtig, dass die Menschen in Basberg zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen, füreinander da sind, anpacken, wenn es Hilfe bedarf, gleichzeitig aber auch gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, miteinander zu lachen und zu feiern. Eine Philosophie, die vermutlich der Schlüssel zum Erfolg ist und den Ort Basberg vorangetrieben hat. So konnten beispielsweise viele Maßnahmen in Eigenleistung, z.B. in den Bereichen Dorfentwicklung, Landschaftspflege und Naturschutz, verwirklicht werden, die sonst nicht finanzierbar gewesen wären.

„Die Maßnahmen, die Frau Himmels während ihrer Amtszeit als Ortsbürgermeisterin durchführte, belegen die vielen Auszeichnungen und Ehrungen, die der kleine Ort Basberg in den vergangenen Jahren u.a. auch unter ihrem Nachfolger, Herrn Diederichs, erreichen konnte. Ein Höhepunkt war sicherlich die Goldmedaille im Bundes-entscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahre 2019“, stellte Landrätin Julia Gieseking während der Verleihung fest.
Ein weiterer Höhepunkt ihrer Amtszeit als Ortsbürgermeisterin war sicherlich auch die 750-Jahrfeier im Jahr 2012, dessen umfangreiches Programm ebenfalls nur als Gemeinschaftsaktion aller Bewohner zu verwirklichen war.

Aber nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene setzt sich Petra Himmels ehrenamtlich ein. Auch kreisweit liegt ihr die Jugendarbeit am Herzen. Seit 2014 ist sie Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis Vulkaneifel. Außerdem betreut sie seit über 30 Jahren die Kinder und Jugendlichen des Tischtennisvereins (TTV) Basberg, der über weit über die Kreisgrenzen bekannt ist. Erfreut und sichtlich gerührt zeigte sich Petra Himmels während der Verleihung, zu der neben ihrem Ehemann, den Anstiftern MdL Astrid Schmitt und Rudolf Schwarzmann, auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein, Hans Peter Böffgen und der derzeiti-ge Bürgermeister und Arbeitskollege Franz-Josef Diederichs gekommen waren.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, auch wenn ich mich tendenziell lieber im Hintergrund aufhalte. Daher nehme ich diese große Ehre stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Tätigen in unserem Landkreis entgegen, die meist im Stillen so viel Gutes tun!
Besonders für die Frauen unserer Gesellschaft, die häufig nicht in Erscheinung treten. Ihnen möchte ich sagen: Traut euch, engagiert euch und macht mit – wir brauchen euch in der Kommunalpolitik, aber auch für unser Gemeinwohl!
Ich bin dankbar für die vielen Jahre im Sinne des Ehrenamts, vor allem die geleisteten Stunden in der Jugendarbeit. Es macht mir nach wie vor großen Spaß. Die Erfahrungen und Erlebnisse mit den Kindern und Jugendlichen geben mir unwahrscheinlich viel zurück!“

Abschließend überbrachte Landrätin Julia Gieseking auch die Glückwünsche von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ADD-Präsident Thomas Linnertz.

Den Glückwünschen der Landrätin schlossen sich auch Basbergs Bürgermeister Franz-Josef Diederichs, Gemeinderatsmitglied Klaus Klinkhammer und der Gerolsteiner Verbandsgemeindebürgermeister Hans Peter Böffgen an.

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Mehr als eine halbe Million Liter Wasser vor Verseuchung verschont! – Großer Erfolg der Aktion „KRUFTER KIPPEN“

Kruft/Plaidt – Die Aktion „KRUFTER KIPPEN“, bei der die Krufter Bevölkerung seitens der Ortsgemeinde dazu aufgerufen war, 6 Wochen lang weggeworfene Zigarettenkippen zu sammeln, endete am Samstag, dem 28.08. mit der „Kippaktion“ auf dem Dorfplatz, bei der diese Kippen dann in eigens dafür vorgesehene Behälter gekippt werden konnten.

Aufgrund des Fleißes diverser Helfer/innen zwischen 7 und Ü70, (eine Person sammelte mehr als die Hälfte aller Zigarettenstummel!), reichten die zunächst für die „Kippensäule“ vorgesehenen Behälter nicht aus, um alle gesammelten Kippen aufzunehmen,so dass auf die Schnelle noch ein zusätzlicher 10-Liter-Eimer besorgt werden musste.

So kamen am Ende der Aktion 14.666 Zigarettenkippen zusammen! Wenn man bedenkt, dass eine einzelne weggeworfene Kippe ca. 40 Liter (!) Wasser belastet, so wird klar, dass aufgrund der gelungenen Aktion 586.640 Liter Wasser vor Verseuchung verschont wurden, und zwar

  1. Wasser, das z.B. über Oberflächenwasserauffangbecken in unsere Fließgewässer wie Krufter Bach und Nette gelangt, deren Fische wir teilweise verspeisen;
  2. Abwasser, das nach Klärung zu Trinkwasser wird, wobei nicht restlos alle belastenden Stoffe aus den Zigarettenkippen entfernt werden können;
  3. Grundwasser, das als Trinkwasserreservoir für die nächsten Generationen dient!

U.a. auf diese Problematik wiesen Infoplakate hin, die am Stand der Sammelstelle angebracht waren.

Und was wären Lösungsmöglichkeiten?

Für die Raucher: Keine Kippen mehr auf den Boden; alternativ Taschenaschenbecher für unterwegs benutzen!

Und für die Anderen? – Den Bereich vor dem eigenen Grundstück im Rahmen der Reinigungspflicht regelmäßig von Zigarettenkippen befreien und vielleicht auch einmal Raucher aus dem Bekanntenkreis auf die Problematik des Kippen-Wegwerfens hinweisen, fehlt doch vielen Rauchern einfach das konkrete Wissen über das, was sie der Umwelt durch ihr Handeln antun!

Bitte unterstützen Sie uns daher in unserem Bemühen, unseren Ort zukünftig möglichst kippenfrei zu halten!

Den fleißigen Sammlern/Sammlerinnen möchte ich auf diese Weise meinen allerherzlichsten Dank für ihr Bemühungen zum Schutz der Umwelt aussprechen! Walter Kill, Ortsbürgermeister.

 

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#leidenschaft zählt – Social-Media-Kampagne zur Förderung von Mädchen und Frauen im Fußball am Mittelrhein

Region/Hennef – Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) startet unter dem Hashtag #leidenschaftzählt eine Social-Media-Kampagne zur Förderung von Mädchen und Frauen im Fußball am Mittelrhein. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des weiblichen Fußballs zu erhöhen und sportliche wie ehrenamtliche Aktivitäten von Mädchen und Frauen im Fußball weiter zu stärken.

„Wir wollen mehr Mädchen und Frauen auf dem Platz und mehr Vielfalt in unseren Gremien“, erklärt FVM-Präsident Bernd Neuendorf. „Die Anzahl der weiblichen Mannschaften und Spielerinnen im Amateurbereich ist in den vergangenen Jahren trotz des an vielen Orten vorhandenen großen Engagements zurückgegangen. Das hat letztlich auch Auswirkungen auf den Fußball an der Spitze. Auch, was den Anteil der Mädchen und Frauen im Ehrenamt betrifft, können wir in Vereinen und im Verband noch deutlich zulegen.”

Auf dem Weg dahin sind die UEFA-EURO 2024 in Deutschland und die gemeinsame Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes mit den Fußballverbänden in den Niederlanden und Belgien um die Ausrichtung der FIFA-Frauen-WM 2027 wichtige Meilensteine für den FVM. „Diese Ereignisse müssen wir schon im Vorfeld nutzen, um dem Mädchen- und Frauenfußball in unserer Region einen deutlichen Schub zu verleihen“, so Neuendorf.

Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe hat auf Basis einer Umfrage bei den FVM-Vereinen im letzten Jahr Maßnahmen für die nächsten Jahre entwickelt. Dazu gehören ein Mentoring-Programm für Trainer*innen von Juniorinnenmannschaften, Workshops für weibliche Führungskräfte und Netzwerktreffen mit Vereinen und Kreisverantwortlichen. Zudem liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema Kommunikation.

„Die Spielerinnen und Vereine wünschen sich, dass der weibliche Fußball sichtbarer wird und mehr Anerkennung erfährt“, erklärt die AG-Vorsitzende Sabine Nellen. „Wir gehen als Verband gerne voran. Gleichzeitig laden wir alle Vereine, Aktiven und ehrenamtlich Engagierten sehr herzlich ein, Aktivitäten zum weiblichen Fußball zu initiieren und diese ebenfalls unter dem Hashtag #leidenschaftzählt zu teilen. So bekommen die Mädchen und Frauen die Bühne, die sie verdienen“, so Nellen.

Wöchentliche Schwerpunktthemen in den sozialen Medien sind ein Hauptelement der Kampagne, um insbesondere junge Mädchen und Frauen zu erreichen. Dabei werden vor allem auf dem Instagram-Kanal des FVM die Themen gespielt, die die Zielgruppe bewegen. Eine Sonderausgabe des Verbandsmagazins rundet die kommunikativen Maßnahmen ab.

„Es gibt immer noch Menschen, die Fußball vor allem als Sport von und für Männer sehen“, erklärt Nellen. „Der Hashtag fasst treffend zusammen, was wirklich zählt: nicht das Geschlecht oder andere äußere Merkmale, sondern allein die Leidenschaft für den Fußball.“

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Kooperation mit ehrenamtlicher „Fluthilfe Schleidener Tal“ geschlossen

Schleiden – Ehemaliger REWE in Gemünd bleibt Spendenlager, wird aber neu aufgestellt: Hierzu schloss die Stadt Schleiden bis zum 31. Oktober 2021 einen Kooperationsvertrag mit der ehrenamtlichen „Fluthilfe Schleidener Tal“, vertreten durch Michael Stadler und Carlos Emunds ab.

Seit dem 26. August übernehmen die beiden Fluthelfer mit ihrem Team ehrenamtlich und eigenverantwortlich die Koordination von Sachspenden, wie zum Beispiel Möbel, „Weißware“, Baumaterialien und -utensilien sowie Hygieneartikel.  Zu dieser Koordination gehört neben der Annahme und Lagerung der Sachspenden auch die Ausgabe an Bedürftige im Schleidener Tal. „Mit dem Sachspendenlager versuchen wir zum einen die Grundbedürfnisse zu decken und zusätzlich mit verschiedenen Elektro- und Hygieneartikeln die Preislast von den Schultern der Betroffenen zu nehmen“, so Michael Stadler, der das Sachspendenlager verwaltet.

Nebenbei werde die Fluthilfe, respektive die Helferkoordination mit dringend benötigtem Werkzeug sowie Baustoffen und Ersatzteilen verschiedenster Art versorgt.

Weiterhin koordiniert die „Fluthilfe Schleidener Tal“ persönliche Hilfsangebote, die sie an Hilfesuchende vermittelt: „Wir nehmen die Anfragen der Betroffenen auf und koordinieren die Arbeitseinsätze der freiwilligen Helfer, die aus dem ganzen Bundesgebiet in das Schleidener Tal reisen, um hier kostenlos Ihre Dienste anzubieten“, so Carlos Emunds, der für diesen Bereich verantwortlich ist. „Zusätzlich versorgen wir die Betroffenen mit dem benötigten Werkzeug und Baustoffen aller Art.“ Auch hier gelte wie im Sachspendenlager: Alles ist kostenlos für die Betroffenen verfügbar.

„Auch wenn die Flutnacht schon einige Wochen her ist, ist der Bedarf an Spenden und Helfern immer noch da. Da aber auch die vielen privaten Koordinatoren langsam an Ihre Grenzen kamen, bin ich sehr froh, dass wir für die kommenden Wochen im alten „bösen Wolf“ in Kooperation aus Ehrenamt und Stadt eine zentrale Lösung für das gesamte Stadtgebiet anbieten können“, so Bürgermeister Ingo Pfennings abschließend. „Herzlichen Dank an alle, die sich dabei einbringen oder in der Vergangenheit eingebracht haben – gemeinsam sind wir stark!“

Weitere Informationen zur Fluthilfe gibt es unter www.fluthilfe-sle.de

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Europamarkt in Aachen am Samstag 04. und Sonntag 05. September

Aachen – Kunsthandwerker präsentieren dezentral. Etwa 100 Aussteller an 16 Standorten. Corona-bedingt gibt es auch in diesem Jahr wieder einen dezentralen Europamarkt für Kunsthandwerk und Design, der erneut nicht wie früher gewohnt in der Aachener Innenstadt rund um Dom und Rathaus stattfinden kann. Etwa 100 Aussteller aus vielen verschiedenen Gewerken zeigen am Samstag/Sonntag, 4./5. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr, an 16 Standorten – hauptsächlich in Aachen, aber auch in Nideggen, Hürtgenwald, Übach-Palenberg, Alsdorf, Mönchengladbach, Köln und Königswinter ihre herausragenden Produkte.

Die Organisatoren des Europamarktes von der Akademie für Handwerksdesign der Handwerkskammer Aachen freuen sich, dass sie den Kunsthandwerkern mit der Veranstaltung nach der gelungenen Premiere dieser Art im vergangenen Jahr die Möglichkeit bieten können, sich und ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Studierende der Akademie zeigen in der Aula Carolina in Aachen ihre Projekte, Produkte sowie experimentelle Fahrräder.

Der Vorteil des dezentralen Europamarktes für die Besucher besteht darin, dass sie die Kunsthandwerker in Ateliers besuchen und Werkstätten kennenlernen dürfen. Dabei können sie ausreichend Abstand halten und müssen nicht in ein Gedränge von Menschen. Die Aussteller selber freuen sich auf persönliche Gespräche und den Austausch mit den interessierten Gästen. Sie haben eine große Palette zu bieten: Keramik, Fotos, Kindermode, Kunst, multifunktionale Feuergeräte, Schmiedearbeiten, Glasobjekte, Flechtwerk, Gedrechseltes, Objekte aus Holz und Bildhauerwerke. Darüber hinaus gibt es Schmuck, Möbel, Teppiche, Filz, Stoffmalerei und Lederwaren sowie noch vieles mehr. Für reichlich Abwechslung ist somit gesorgt.

Seit nunmehr 45 Jahren verantwortet die Handwerkskammer Aachen das Groß­ereignis Europamarkt. Er ist noch nie ausgefallen, auch nicht wegen Corona.

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Westnetz stärkt Stromnetz im Ahrtal für bevorstehende Heizsaison

Saffig/Ahrtal – Einsatz von leistungsfähigeren Transformatoren in Ortsnetzstationen. Transformatorenaustausch in Altenahr, Dernau und Mayschoß. Rund zwei Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers Westnetz weiterhin mit Hochdruck an der Wiederherstellung des zum Teil stark beschädigten Stromnetzes im Ahrtal. Nachdem Westnetz in den letzten Wochen die Stromversorgung der betroffenen Ortsgemeinden provisorisch wiederhergestellt hat, schaut der Verteilnetzbetreiber auf die kommenden Monate und trifft Vorbereitungen für die anstehende Heizsaison in der kalten Jahreszeit. Dabei steht die Stabilisierung und Stärkung des Stromnetzes für eine sichere Versorgung im Fokus.

Westnetz analysiert und prüft kontinuierlich die Belastung des Stromnetzes und den notwendigen Energiebedarf in den betroffenen Ortsgemeinden entlang der Ahr. Das Energieunternehmen nimmt regelmäßig Messungen im Versorgungsnetz vor, um frühzeitig zu erkennen, an welchen Stellen hohe Belastungen zu erwarten sind.

Neben der Strominfrastruktur wurde auch die Gasversorgung in weiten Teilen im Ahrtal stark beschädigt. Da zusätzlich in zahlreichen Haushalten auch die Ölheizkessel zerstört wurden, können viele Menschen nicht mehr auf ihre bisherige Wärmeaufbereitung zurückgreifen. Somit ist häufig das Heizen mit Strom, der Einsatz von Elektroheizungen oder Durchlauferhitzern, die naheliegende Alternative. Diese absehbare Mehrbelastung des Stromnetzes möchte Westnetz frühzeitig kompensieren und tauscht daher bereits jetzt Transformatoren in den Ortsnetzstationen von Altenahr, Dernau und Mayschoß gegen Einheiten mit einer höheren Leistungsfähigkeit aus.

„Die neuen Transformatoren haben eine Leistung von 400 kVA bis 630 kVA und verbessern die Belastbarkeit des Stromnetzes erheblich im Vergleich zu den bisherigen mit einer geringeren Leistungsfähigkeit von 100 kVA bis 250 kVA. Somit können wir einen erhöhten Stromverbrauch der Haushalte in Altenahr, Dernau und Mayschoß ausreichend decken und gewährleisten eine sichere Stromversorgung auch über die Wintermonate hinaus“, erklärt David Fuhrmann, Ingenieur der Netzplanung bei Westnetz. „Wenn Bürgerinnen und Bürger ihr Heizsystem in Kürze auf Strom umstellen möchten, können sie uns dabei unterstützen, indem Sie uns die Verwendung der neuen Anlage melden.“

Der Austausch von Transformatoren ist auch in weiteren von der Flutkatastrophe betroffenen Ortschaften geplant. Das Energieunternehmen bereitet fortlaufend Maßnahmen zur Stabilisierung und Optimierung des Stromnetzes im Ahrtal vor. Hierzu zählt unter anderem der Einbau einer modernen Messtechnik, welche die Belastungswerte der Ortsnetzstationen erfasst und über Mobilfunk an die Netzplanung von Westnetz überträgt. Diese Messwerte werden genutzt, um frühzeitig auf eine

Überlastung des Stromnetzes reagieren zu können.

Ortsnetzstationen

Die Ortsnetzstationen werden zur Energieübertragung benötigt, denn der darin aufgestellte Transformator wandelt die Mittelspannung (10.000 Volt) in Niederspannung (400 Volt) um. Von den Ortsnetzstationen, die zum Teil auch in Gebäuden untergebracht sind, gelangt der Strom über die Kabelverteilerschränke bis hin zu den einzelnen Hausanschlüssen. Ihr unauffälliges Äußeres ist übrigens nur Tarnung: Denn auch in den Kabelverteilerschränken steckt eine Menge wichtiger Technik, ohne die die störungsfreie Stromversorgung gar nicht möglich wäre.

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Pflegeschule am St. Elisabeth Krankenhaus Mayen gratuliert 19 Azubis zum Examen

Mayen – Erfolgreich ausgebildet in einer zukunftssicheren Branche.
Schriftlich, mündlich, praktisch: 1,0. Mit dieser Traumnote bestand Amelie Hilger ihr Examen. Sie ist eine von 19 frischgebackenen Gesundheits- und Krankenpflegern, die ihre Ausbildung an der Pflegeschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, erfolgreich absolviert haben.

Mit im Gepäck haben die 17 jungen Frauen und 2 Männer enorm viel Fachkenntnis und Praxiserfahrung, und zwar von der Pflege von Menschen aller Altersstufen über Erste Hilfe, Arzneimittellehre und Anatomie bis hin zu Themen wie Hygiene und Ernährung. All das haben sie in den vergangenen drei Jahren in über 2.100 Stunden schulischer Ausbildung sowie in über 2.500 Stunden Praxiserfahrung im St. Elisabeth Mayen und durch Einsätze bei externen Kooperationspartnern – beispielsweise in der ambulanten Pflege und in der Psychiatrie – erlernt und vertieft.

Im Rahmen der Urkunden- und Zeugnisvergabe gratulierte Margit Surwehme, Sektorleiterin der schulischen und akademischen Ausbildung am GK-Mittelrhein, den neuen Berufskollegen zum erfolgreichen Abschluss in einem zukunftssicheren Beruf. Sie dankte den Schülern für die tatkräftige Unterstützung bei der Versorgung der ihnen anvertrauten Patienten sowie den Kollegen der praktischen Einsatzbereiche und der Schule für die gute Anleitung und Begleitung der Schüler. Ebenso freute sich Simone Weber, stellvertretende Schulleiterin der Pflegeschule in Mayen, gemeinsam mit ihrem Schulteam über die erzielten Ergebnisse der frisch Examinierten und verabschiedete sie mit „Jedem Neuanfang liegt ein Zauber inne“ in ihren neuen Lebensabschnitt.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und alles Gute.

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Aachener Rat wählt Heiko Thomas zum Klimadezernenten

Aachen – Mehrheitlich hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung am Mittwoch, 01. September Heiko Thomas für acht Jahre zum Beigeordneten für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude gewählt. Er soll sein Amt zum nächstmöglichen Zeitpunkt antreten.

Heiko Thomas. Foto: Stadt Aachen

Heiko Thomas, Jahrgang 1969, ist in Wuppertal geboren, machte eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, studierte anschließend Politikwissenschaften und ging dann in die grüne Politik. Nach seiner Zeit als Fraktionsgeschäftsführer im Berliner Abgeordnetenhaus wurde er 2011 Gesundheits- und Haushaltspolitischer Sprecher. Seit 2016 ist er Referatsleiter im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, aktuell leitet er die Projektgruppe Digitalisierung, Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Ernährung, Bioökonomie. Seit 2018 ist Heiko Thomas außerdem Sprecher des Kreisverbands Heinsberg der Grünen.

„Auf mich wartet eine riesige Aufgabe, darauf freue ich mich, das geht nur im Team“, erklärte Thomas nach der Wahl. Tatsächlich geben Politik und Verwaltung Heiko Thomas zahlreiche Aufgaben mit auf den Weg: So soll er die zentrale Steuerung, Implementierung und konsequente Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK) übernehmen, dabei insbesondere den zügigen Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte sowohl in den Prozess einbinden als auch für ein eigenes Klimaschutzengagement gewinnen.

Darüber hinaus gilt es, die Stadt Aachen an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Stadtbegrünung, Grünfinger und Kaltluftbahnen, die Offenlegung innerstädtischer Bäche und die Schaffung von Versickerungs- und Retentionsräumen zum Schutz vor Überflutung und Starkregenereignissen gehören ebenso dazu wie die Erarbeitung einer umfassenden Biodiversitätsstrategie und deren Implementierung in allen relevanten kommunalen Einflussbereichen.

Bei der Umsetzung des neuen Landschaftsplans soll verstärkt auf regionale Vermarktung und eine auf nachhaltige Produktion ausgerichtete Landwirtschaft gesetzt werden. Nicht zuletzt hat Thomas den Auftrag, die Vorbildfunktion der Stadt als Bauherrin und Betreiberin zahlreicher Verwaltungsgebäude auf dem Feld des nachhaltigen Bauens (C2C) und der Gebäudesanierung auszubauen und den Stadtbetrieb als bedeutsamen kommunalen Dienstleister insbesondere in den Bereichen Entsorgung, Straßenunterhaltung und Grünpflege zu stärken.

Das Dezernat für Klima, Stadtbetrieb und Gebäude wurde am 16. Dezember 2020 vom Hauptausschuss der Stadt Aachen beschlossen. Mit Einführung dieses neuen siebten Dezernats werden die Zuschnitte der bisherigen Dezernate, wie im Dezember beschlossen, umgestellt.

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Für ein Meinungsbild: Jugendliche unter 18 Jahren können ihre Stimme abgeben

Alsdorf – Am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Bereits bei vorangegangenen Wahlen wurde noch nicht wahlberechtigten Jugendlichen die Möglichkeit eröffnet, ihre Stimme in einer U16 oder U18 Wahl abzugeben. Diese Stimmen fließen zwar nicht in die eigentliche Wahl mit ein, zeigen jedoch ein Meinungsbild der Jugendlichen auf.

Bei der diesjährigen U18-Wahl, die in der Woche vom 13. bis 17. September stattfindet, beteiligen sich alle Kommunen der Städteregion Aachen. Jede Kommune hat mehrere Wahllokale in Schulen oder auch Jugendtreffs eingerichtet. Zusätzlich gibt es mehrere Veranstaltungen, bei denen die Jugendlichen sich ein Bild der verschiedenen politischen Parteien und deren Kandidaten machen können. Informationen über die Aktionen in der Städteregion gibt es unter: www.dasgeht.de/aktionen-btw2021oder auf dem Instagram-Account @dasgeht.de.

In Alsdorf haben Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit in folgenden Wahllokalen zu wählen: Dalton Gymnasium Alsdorf, Marienschule Realschule Alsdorf Mariadorf, Berufskolleg, Streetmobil am Skaterpark (nur Donnerstag 16.9., 14.30 – 17 Uhr)

Städtischer Jugendtreff „Altes Rathaus“, Aachener Straße 1, (nur Dienstag 24.9 und Donnerstag 16.9., jeweils 16-19 Uhr). Weitere Informationen gibt Agnes Migenda telefonisch unter 02404/50406. (apa)