Kategorien
News

St. Elisabeth Krankenhaus Mayen dankt für die großzügige Unterstützung

Mayen – Elf Komfort-Betten wurden auf der Palliativstation durch Spenden finanziert. Die Erweiterung und Neugestaltung der Palliativstation im St. Elisabeth Mayen ist für das Krankenhaus und die Region von großer Bedeutung. „Ein solches Angebot für Patienten ist absolut etwas Besonderes“, erklärt der Kaufmännische Direktor Georg Kohl. Seit August sind die neuen Räumlichkeiten auf der Station 1C bezogen.

Elf Komfort-Betten stehen hier für die palliative Versorgung zur Verfügung. Finanziert wurden die Betten durch Spenden in einer Gesamthöhe von rund 37.000 Euro, die für dieses Projekt gezielt beim Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V. eingegangen sind, darunter von der Volksbank RheinAhrEifel (7.000 Euro), der Sparkasse Mayen (6.000 Euro), der Firma Weig sowie von Mayener Bürgern. „Die großzügigen Zuwendungen sehe ich als Ausdruck der Verbundenheit der spendenden Unternehmen sowie der Bürgerinnen und Bürger mit dem Krankenhaus“, so Dr. Paul Glauben, Vorsitzender des Fördervereins. Georg Kohl bedankte sich ganz herzlich bei den Vertretern der Geldinstitute und des Fördervereins, die zur symbolischen Scheckübergabe zum St. Elisabeth kamen. „Wir sind froh und sehr dankbar, dass wir solch eine großartige Unterstützung hier aus der Region erhalten!“

Was ist Palliativmedizin? Palliativmedizin (Lat. Pallium = Mantel) ist keine Sterbemedizin, sondern sie bejaht das Leben. Oberste Ziele sind die Verbesserung der Lebensqualität und die Linderung der Beschwerden in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der zugrunde liegenden schweren Erkrankung offensichtlich nicht mehr möglich ist.

Kategorien
News

Erstklässlerinnen und Erstklässler freuen sich über Trinkflaschen und Schulheftpakete von Westenergie

Kaisersesch/Ulmen – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler der  Grundschulen in den Verbandsgemeinden Kaisersesch und Ulmen. Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit. Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Kaisersesch und Ulmen über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Graß und dem 1. Beigeordneten der VG Ulmen, Karl-Josef Fischer (links), freuen sich die Kinder der Grundschule Büchel über die Trinkflaschen der Westenergie, die ihnen Thomas Hau überreicht hat. Foto: Westenergie/Rolf Lorig

Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Albert jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch und Karl-Josef Fischer, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Ulmen übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler Grundschulen Kaisersesch und Büchel. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Kommunalmanager Thomas Hau von Westenergie.

Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.

Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.

Kategorien
News

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm teilt mit – Geflügelpest in Luxemburg und Belgien

Bitburg – Sowohl in der luxemburgischen Gemeinde Olingen, als auch in der belgischen Gemeinde Menen wurde in der vergangen Woche die Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) der Variante H5N8 in Nutztierbeständen festgestellt. Die jeweils zuständigen Veterinärbehörden haben eine Schutzzone (3 km um den Ausbruchsbetrieb) und eine Überwachungszone (Umkreis von 10 km) eingerichtet. Ferner hat das Veterinäramt des Landkreises Trier-Saarburg eine Überwachungszone eingerichtet und eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm unterliegt derzeit keiner tierseuchenrechtlichen Maßregelung. Dennoch werden die Halter von Nutzgeflügel (private und gewerbliche Haltungen) darauf hingewiesen, die Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und die Haltung von Geflügel anzuzeigen.

Biosicherheitsmaßnahmen

Geflügelhaltungen dürfen nur vom Betriebsinhaber bzw. Betreuer der Tiere mit betriebseigener Schutzkleidung und mit stallspezifischem Schuhwerk betreten werden. An den Eingänge zu Geflügelhaltungen sind Desinfektionswannen oder -matten aufzustellen. Feststellungen von Krankheitsanzeichen, Tierverlusten oder eines signifikanten Rückgangs der Produktionsdaten (Rückgang der Legeleistung) sind dem Veterinäramt unverzüglich zu melden.

Tierhalter, die Geflügel aus den betroffenen Gemeinden zugekauft haben, werden gebeten, sich unverzüglich mit dem Veterinäramt in Verbindung zu setzen.

Anzeige von Geflügelhaltungen

Tierhalter, die Ihre Geflügelhaltung (Enten, Gänse, Hühner, Fasanen, Laufvögel, Perlhühner, Rebhühner, Truthühner, Tauben und Wachteln) noch nicht beim Veterinäramt angemeldet haben, werden aufgefordert, dies unverzüglich nachholen. Einen Anmeldevordruck finden Sie auf unserer Homepage www.bitburg-pruem.de.

Bestandsregister

Weiterhin ist ein Bestandsregister zu führen. Dieses verbleibt beim Halter, wird von ihm geführt und ist auf Verlangen zu Kontrollzwecken vorzulegen. Im Seuchenfall dient dieses der Kontaktnachverfolgung und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Tierseuchenbekämpfung. Ein Muster finden Sie auf unserer Homepage.

Tote Wildvögel

Aufgefundene tote Wildvögel sollten weder angefasst, noch verbracht werden. Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall an das Ordnungsamt der Stadt- oder Verbandsgemeindeverwaltung. Diese werden den Wildvogel (Zugvögel, keine Meisen oder Rotkehlchen) bergen und den Kadaver untersuchen lassen.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Veterinäramtes der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm gerne zur Verfügung: 06561/15-5326 oder 15-5330.

Kategorien
News

Hochwasser-Geschädigte erhalten Spendengelder – Große Solidarität in Meckenheim

Meckenheim – Die Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli hat nicht nur unbeschreibliches Leid und schwere Schäden verursacht, sondern auch eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst. In Meckenheim sind binnen weniger Wochen auf das eigens von der Stadtverwaltung eingerichtete Spendenkonto rund 40.000 Euro geflossen. „Die Folgen des schlimmen Unwetters haben uns sehr betroffen gemacht. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürgern, den Flutopfern zu helfen, bewegt mich in gleichem Maße. Ich bedanke mich herzlich für jede einzelne Spende!“, sagt Bürgermeister Holger Jung.

Nachdem die Spendenkommission getagt und einen Verteilschlüssel entwickelt hatte, wird das Spendengeld nun ausgeschüttet. Mit dem Geld werden Bürgerinnen und Bürger in den besonders betroffenen Bereichen der Kernstadt und der Ortsteile bedacht. „Uns war es wichtig, jene Geschädigten schnellstmöglich zu unterstützen, die keine Versicherungsleistung erhalten haben und unmittelbar persönlich betroffen sind“, erklärt Jung. „Wir wollen dort helfen, wo die Not am größten ist.“ Folglich legte die Kommission, bestehend aus der Verwaltungsführung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen, ihr Augenmerk auf Antragsstellerinnen und Antragssteller, die erhebliche Schäden im Keller- und/oder Wohnbereich des eigenen Hausstandes zu beklagen haben. Besondere persönliche Umstände und soziale Komponenten gingen ebenso in die Entscheidung ein, um geschädigten Meckenheimerinnen und Meckenheimern unbürokratisch unter die Arme zu greifen.

Kategorien
News

Blutspende im Kreishaus – Kreismitarbeiter spendeten für den guten Zweck

Region/Mayen-Koblenz – Zum wiederholten Mal hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz einen Blutspendetag durchgeführt, bei dem sich die Verwaltungsmitarbeiter für eine gute Sache einsetzt haben. Bei der gemeinsamen Aktion der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und des Deutschen Roten Kreuzes spendeten rund 50 Mitarbeiter Blut.

Darunter war auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der sich freute, seinen Beitrag leisten zu können, damit das DRK im Notfall helfen und Leben retten kann. Die Blutspendeaktion im Kreishaus findet seit 2017 im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements statt.

Kategorien
News

Spitze in Naturwissenschaft und Technik

Mechernich – Städtisches Mechernicher Gymnasium am Turmhof (GAT) zum wiederholten Male als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer Onlineveranstaltung wurde das Mechernicher „GAT“ einmal mehr als „MINT-freundliche Schule“ (Mathematik, MILENA, Robotik und Biologie) ausgezeichnet. Und zwar von Yvonne Gebauer, der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und von Thomas Sattelberger, dem Vorsitzenden von „MINT Zukunft schaffen!“

Bei der Online-Veranstaltung lobte NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer das Engagement der Mechernicher Schule, hier Schulleiter Micha Kreitz bei der Präsentation der Auszeichnung. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Das städtische Mechernicher Gymnasium wurde so nach dreijähriger erfolgreicher Profilbildung erneut mit diesem Signet geehrt. Die Urkunde dokumentiere die erfolgreiche Profilschärfung der Schule, freute sich Andreas Maikranz, Lehrer und „MINT-Koordinator“ am GAT. Das spiegele sich auch in den bemerkenswerten Erfolgen Mechernicher Schüler bei renommierten Wettbewerben wie „Jugend forscht“.

„Zukunft schaffen“

Erfolgreich bietet das GAT außerdem Oberstufen-Projektkurse im MINT-Bereich an. Die „GAT-MINT-Kompakttage“ an der RWTH Aachen sind ein Renner. An der Schule wird zurzeit ein Robotik-Schwerpunkt aufgebaut. Maikranz: „Die Kooperation mit der Kölner Zooschule oder der RWTH Aachen ermöglichen vertiefte Einblicke und Erfahrungen…“

„Als Schul- und Bildungsministerin freue ich mich über jede Schule, die durch besondere pädagogische und inhaltliche Schwerpunkte ihr Profil schärft. In einer sich immer weiter digitalisierenden Welt machen die »Digitalen Schulen« ihren Schülerinnen und Schülern ein attraktives Angebot. Gleiches gilt für die »MINT-freundlichen Schulen«, die unsere Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Art und Weise für Forschung und Innovation begeistern“, ließ Yvonne Gebauer das Mechernicher Gymnasium wissen.

Die ausgezeichneten Schulen seien Beispiele dafür, wie durch beste Bildung Zukunft geschaffen werde, so die Ministerin. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule” signalisiert nach außen, also auch gegenüber Firmen, Einrichtungen und Universitäten, besonderes Engagement und Erfolg in Sachen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. www.gat-mechernich.de

Kategorien
News

AOK-Kompakt zum Krankenstand in Rheinland-Pfalz im ersten Halbjahr 2021

Region/Eisenberg – Insgesamt ist der Krankenstand des ersten Halbjahres 2021 zum Wert des Vorjahres Halbjahr 2020 mit 4,9 Prozent um 0,6 Prozentpunkte gefallen. Im saisonalen Verlauf war der Krankenstand im Februar mit 5,2 Prozent am Höchsten.

So dauerte eine Arbeitsunfähigkeit im Durchschnitt 15,5 Tage je Fall und hat sich im Vergleich zum Vorjahres Halbjahr um 0,7 Tage je Fall erhöht.

Die meisten Fehltage verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 23,1 Prozent, Psyche mit 11,7 Prozent, Verletzungen mit 10,1 Prozent und Atemwege mit nur noch 5,9 Prozent. Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle verursachten die Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 17,6 Prozent, Atemwegserkrankungen mit 9,9 Prozent, Verletzungen mit 8,3 % und Verdauung mit 7,0 Prozent. Der Anteil an AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 7,4 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen verursachen 49,9 Prozent aller AU-Tage.

Laut AOK ist als bemerkenswerter Aspekt – der auf die Corona-Hygienemaßnahmen rückführbar ist – festzustellen, dass die AU-Fälle der Atemwegserkrankungen in Rheinland-Pfalz von 21,9 Prozent im 1.Halbjahr 2020 auf 9,9 Prozent im ersten Halbjahr 2021 um beachtliche 12 Prozentpunkte gesunken sind.

„Die AOK versichert Arbeitnehmer und Auszubildende aus allen Branchen, sodass diese Zahlen durchaus als Maßstab für die gesamte Wirtschaft in Rheinland-Pfalz angesehen werden können“, so die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Martina Niemeyer.

Kategorien
News

Eine Million Teilnehmer beim Präventions-Programm Crash Kurs NRW

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Crash Kurs ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Was als Pilotprojekt begann, ist zur Erfolgsgeschichte geworden. Eine Million junge Menschen haben inzwischen an Crash Kurs NRW teilgenommen. Seit 2010 fand das Unfallpräventionsprogramm mehr als 4.500 Mal an Schulen und Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen statt. „Crash Kurs ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Hier schaffen wir es, bei jungen Menschen ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu entwickeln. Das führt zu einer dauerhaften, positiven Verhaltensänderung“, lobt Innenminister Herbert Reul das Präventionsprojekt.

Bei den Veranstaltungen berichten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste über Verkehrsunfälle. Sie zeigen Bilder von Unfallstellen und schildern ihre Empfindungen, wenn sie Erste Hilfe leisten oder eine Todesnachricht überbringen müssen. Unfallopfer, Angehörige und Hinterbliebene beschreiben, was diese Erlebnisse mit ihnen gemacht haben. Es sind Unfallberichte aus dem echten Leben.

Ziel von Crash Kurs NRW ist es, über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären und zu zeigen, dass Rasen, Tippen oder Trinken am Steuer mit dem Tod enden können.

Innenminister Herbert Reul: „Crash Kurs ist wie ein Fahrsicherheitstraining. Es sensibilisiert für die Gefahren im Straßenverkehr. Die Folgen eines Unfalls kann niemand so veranschaulichen wie die Betroffenen. Ich danke allen Machern und Ehrenamtlichen für dieses Engagement. Bewundernswert finde ich vor allem, dass sie ihre – teilweise traumatischen – Geschichten immer wieder erzählen.“

Vor allem junge Menschen sind überdurchschnittlich oft in Unfälle verwickelt – ein Grund, warum das Programm initiiert wurde. Seit dem Start nehmen Unfälle unter jungen Erwachsenen ab. Die Zahl der verunglückten 18- bis 24-Jährigen sank in den vergangenen fünf Jahren von 13.231 auf 10.426 im Jahr 2020 (minus 21,2 Prozent). 2007 starben 137 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Seitdem gab es einen stetigen Rückgang. Im Jahr 2020 starben 63 Menschen aus dieser Altersgruppe (minus 54 Prozent).

Kategorien
News

St. Elisabeth Krankenhaus Mayen erhält Verstärkung aus den eigenen Reihen

Mayen – Zehn frisch examinierte Nachwuchskräfte wurden übernommen. Sie sind nun keine Azubis mehr und bereits voll integriert in den Arbeitsabläufen. Das Team der Pflege im St. Elisabeth Mayen freut sich, dass sich insgesamt zehn frisch examinierte Nachwuchskräfte aus der eigenen Pflege- und Hebammenschule für eine berufliche Zukunft in ihrem Haus entschieden haben. „Diese engagierten und motivierten jungen Leuten sind eine große Unterstützung für uns.

Es sind neun Gesundheits- und Krankenpfleger und eine Hebamme. Sie kennen sich im St. Elisabeth bestens aus und haben enormes Fachwissen. Aber das ist nicht alles, was für uns zählt. Es muss auch menschlich stimmen – und das passt hier alles“, lächelt die Pflegedirektorin Mechthild Annen. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Yvonne Neumann kann das nur bestätigen: „Ich habe während der Ausbildung alle Stationen kennengelernt und mich sofort super aufgenommen gefühlt. Jetzt möchte ich gerne ein Teil des Teams sein.“ Und das ist sie nun! Das St. Elisabeth heißt sie alle herzlich willkommen und wünscht ihnen einen guten Start.

Kategorien
News

„Heute ist ein wirklich toller Tag“

Jülich – Ministerin Ina Scharrenbach übergab Förderbescheide über insgesamt fast fünf Millionen Euro für drei Jülicher Projekte. Groß war die Freude in der Kulturmuschel des Brückenkopf-Parks Jülich, als Ina Scharrenbach, Ministerin, für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Bürgermeister Axel Fuchs im Beisein von Verwaltungsspitze, Kreistags-, Rats- und Fraktionsmitgliedern, Ortsvorstehern und Antragstellern gleich drei Förderbescheide aus dem Ministerium überreichen konnte.

Der Rahmen war würdig und angemessen und die Freude allen anzusehen, der Bürgermeister Fuchs mit den Worten „Heute ist ein wirklich toller Tag“ Ausdruck verlieh. Vor allem der Bescheid über die 333.000 Euro im Rahmen des „Investitionspakts zur Förderung von Sportstätten“ für die begehrte Pumptrack-Anlage sorgte für Begeisterung bei allen Beteiligten. Der im Vorjahr an den Bürgermeister gerichtete Brief mit der Bitte um Einrichtung einer solchen Anlage stieß auf offene Ohren sowohl beim Stadtrat, der den Bürgerantrag einstimmig beschloss, als auch beim Ministerium, das mit der Fördersumme 90 Prozent der Gesamtkosten fördert. „Ich gratuliere zu dieser hervorragenden Initiative, die einmal mehr zeigt, was politisches Engagement vor Ort bewirken kann“, so Scharrenbach, die den anwesenden Antragstellern und zukünftigen Nutzern der im Karl-Knipprath-Stadion entstehenden 200 Meter langen Anlage „viel Spaß und Freude“ wünschte.

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der kollektiven Zustimmung von Verwaltung und Rat, auf die bei der Verteilung der Fördergelder großer Wert gelegt wird. Auch der Zuwendungsbescheid über 250.000 Euro aus Fördergeldern des Dorferneuerungs-Programms für den Umbau und die Erweiterung der Bürgerhalle in Merzenhausen wurde erfreut übergeben und entgegengenommen. Die Ministerin teilte stolz mit, dass für diese mit 85 Prozent der Kosten unterstützte Maßnahme die Höchstfördersumme zur Verfügung gestellt werden kann, was bei insgesamt über 300 antragsberechtigten Orten eine Würdigung ist. „Diese hohe Summe konnte nur zugesagt werden, weil das für Maßnahmen gilt, bei denen die Antragsteller einen Großteil selber stemmen“, so Scharrenbach, die damit anerkannte, dass sich bei der Umgestaltung der Bürgerhalle sämtliche Gewerke aus der Dorfgemeinschaft „rekrutieren“ lassen.

Und schließlich galt es für die Ministerin, den mit rund 4,2 Millionen Euro höchstdotierten Zuwendungsbescheid an diesem Tag an die Stadt Jülich zu übergeben. „Sie haben sich viel vorgenommen“, stellte sie fest und gratulierte dazu, mit der Umgestaltung der Innenstadt, „die das Gesicht und das Herz einer Stadt ist“, einen großen Schritt Richtung Zukunft zu gehen. Die Fördergelder aus dem Städtebauförderprogramm 2021 seien gut investiert in die Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes und eines Freiraum- und Lichtkonzeptes, Öffentlichkeitsarbeit, in Citymanagement und Bauberatung, Einrichtung eines Citybüros sowie die Umgestaltung des Marktplatzes samt dem angrenzenden Kirchenumfeld.

Bei der Marktplatz-Neugestaltung wird die Stadt Jülich selbstverständlich auch die Wasserthematik nachhaltig und ökologisch angehen, ähnlich den Prinzipien einer „Schwammstadt“. Dies beinhaltet den bewussten Umgang mit Niederschlagswasser. Das anfallende Regenwasser wird lokal aufgefangen, gespeichert und den Baumanpflanzungen zur Verfügung gestellt, womit deren Wachstum gesichert wird – gerade während der Anpflanzungszeit – und sie als lebende Klimaanlagen ihren Beitrag zum besseren Stadtklima leisten. „Andere reden über die ‚Schwammstadt‘ – Jülich wird sie realisieren. Das ist wirklich Mut in der Stadtentwicklung und den brauchen wir für die Städte von Morgen. So wird aus Vision Realität in Nordrhein-Westfalen,“ bestärkt die Ministerin die Kommunalpolitik in dem Vorhaben.

„Ich freue mich sehr über die Bewilligung unserer Projekte und danke dem Land NRW herzlich für diese Unterstützung. Nun können wir unsere städtebaulichen Planungen weiter konkretisieren und mit der Umgestaltung des Marktplatzes, dem Bau der Pumptrack-Anlage und der Umgestaltung der Bürgerhalle Merzenhausen in die Umsetzung gehen“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs strahlend.