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Vortrag Wärmepumpen für Bestands-Gebäude in Mechernich am Dienstag 05. Oktober – Anmeldung erforderlich

Mechernich-Kommern – Im Rahmen der Hochwasserhilfe im Kreis Euskirchen. Am Dienstag, den 05. Oktober 2021, 18 Uhr in der Bürgerhalle Kommern, Auf dem Acker 38, 53894 Mechernich. Bitte melden Sie sich per E-Mail an kersten@energieagentur.nrw an.

Ein- und Zweifamilienhäuser haben mit 41 Prozent den größten Anteil am Energieverbrauch im Gebäudebereich. Hinzu kommt, dass mehr als 67 % der rund 21 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland energetisch nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Sollen die nationalen Klimaschutzziele erreicht werden, müssen wir bis 2030 im Gebäudebereich den CO2-Ausstoß um 57% reduzieren. Hierzu müssen die vorhandenen Heizsysteme durch z.B. Wärmepumpen oder Holz Pelletheizungen ersetzt werden.

Das Vorurteil, dass eine Wärmepumpe nur für Neubauten mit Fußbodenheizung geeignet ist, hält sich sehr hartnäckig. Durch technische Weiterentwicklungen können Wärmepumpe bis zu einer Vorlauftemperatur von 65 bis 75°C wirtschaftlich eingesetzt werden und damit sind sie auch für bestehende Gebäude mit Heizkörpern geeignet.

Wie das funktioniert, welche Wärmepumpen geeignet sind, worauf man achten sollte und wie Sie die Förderung in Höhe von 35 bis 50% erhalten können, erläutert Sven Kersten in seinem Vortrag. Im Anschluss werden Fragen beantwortet und es können konkrete Beratungen direkt in Ihrem Haus durchgeführt werden.

Bitte melden Sie sich per E-Mail an kersten@energieagentur.nrw an. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Daten für diese Veranstaltung speichern und auch für die Corona-Nachverfolgung nutzen dürfen.

Vor dem Zutritt in den Veranstaltungsraum wird die Einhaltung der 3 G-Regel kontrolliert. Mit Blick aufsteigende Infektionszahlen müssen alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, für diese Veranstaltung negativ getestet sein (negativer Antigen-Schnelltest, maximal 48 Stunden alt).

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Zur Weltstillwoche vom Montag 04. bis 10. Oktober 2021 – Digitale Kompetenz für Stillende

Region/Eisenberg – Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland heißt das #stillenwillkommen. Die ersten Stunden, Tage und Wochen nach der Geburt sind für die Mütter nicht nur eine aufregende Zeit. Da kommt viel Neues und eine Menge Verantwortung auf die jungen Frauen zu, wie zum Beispiel das Stillen.

In dem mit Bestnoten der Teilnehmerinnen bewerteten Online-Seminar „Einfach stillen!“ können sich alle jungen Familien kostenfrei umfassend und praxisorientiert über das Stillen informieren. Gemeinsam mit dem „Netzwerk Gesund ins Leben“ und der Still-Beraterin Silvia Pallien hat die AOK dieses qualitätsgesicherte Online-Seminar entwickelt. „Für die AOK ist das Stillen ein wichtiges Anliegen. Daher ist unser Seminar ein hervorragendes Angebot zur Weltstillwoche“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Diese steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stillen. Unser gemeinsamer Weg“.

Darüber hinaus können alle werdenden Eltern und Interessierte ebenso kostenfrei an den digitalen AOK-Seminaren „Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit“ oder „Babykost“ teilnehmen. Einfach per Smartphone, Tablet oder PC mit fester Internetverbindung einwählen – Anmeldung unter: www.seminare.aok-kurse.de

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„Aachen hilft“: Vereine, Verbände und Initiativen können Anträge stellen

Aachen – Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen aus Stadt und Region Aachen sowie der Stadt Eupen, die hochwasserbedingt in Notlage geraten sind, können weiterhin Hilfen aus dem Spendenkonto „Aachen hilft“ beantragen.

Bisher sind auf dem Konto 344.329,20 Euro eingegangen. Die Verwendung und Auszahlung der Spenden erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Daher sind alle Betroffenen herzlich eingeladen, sich beim DRK zu melden. Informationen zur Beantragung erhält man telefonisch unter 02405/6039-338. Ein formloser Antrag kann auch direkt per Mail an hochwasserhilfe@drk-aachen.de gesandt werden. Unter dem gleichen Kontakt können Vorschläge für Empfänger von Spendengeldern eingereicht werden.

Auf aachen.de/aachenhilft sind unter der Rubrik Spendenkonto „Aachen hilft“ zusätzlich Formulare eingestellt, die die Beantragung vereinfachen sollen.

Geldspenden weiter willkommen

Wer weiterhin zugunsten von Betroffenen in Stadt und Region Aachen spenden möchte, ist herzlich eingeladen, dies über das zentrale Konto „Aachen hilft“ zu tun:

Sparkasse Aachen – DE27 3905 0000 1073 7977 61

Steuerliche Absetzbarkeit

Spenden sind nach dem „Katastrophenerlass des Landes NRW“ bis zum 31. Oktober 2021 ohne Zuwendungsbestätigung steuerlich absetzbar. Eine betragsmäßige Einschränkung ist nicht vorgesehen, als Beleg genügt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes (zum Beispiel der Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder der PC-Ausdruck bei Online-Banking).

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Bildungsinitiative „jugend creativ“ startet mit Schirmherrin Ilka Bessin zum Thema „Was ist schön?“ in die 52. Runde

Region/Berlin –  „Was ist schön?“ – mit dieser Frage können sich Kinder und Jugendliche seit dem 1. Oktober 2021 beim 52. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken auseinandersetzen. Neben einem Quiz rund um das Thema Schönheit sind vor allem kreative Beiträge in Form von Bildern und Kurzfilmen gefragt. Was finde ich schön? Was macht Schönheit aus? Und ist das Gegenteil von schön automatisch hässlich? Mit diesen und weiteren Gedanken können sich Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klasse sowie Jugendliche bis 20 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, in ihren Werken auseinandersetzen, ihre eigenen Sichtweisen entwickeln und den Schönheitskult auch kritisch hinterfragen.

Schirmherrin der 52. Runde von „jugend creativ“ ist Ilka Bessin – vielen bekannt als „Cindy aus Marzahn“. „Ich finde es enorm wichtig, jungen und auch älteren Menschen zu zeigen, dass Schönheit keinem Ideal entsprechen muss und nicht nur mit Äußerlichkeiten zu tun hat. Ich finde mich zum Beispiel schön, weil ich ein lustiger Mensch bin, weil ich auch mal traurig sein kann und viele positive Charaktereigenschaften habe. Herzlichkeit, Empathie und eine positive Einstellung machen einen Menschen für mich schön“, verrät die beliebte Stand-up-Komikerin in ihrem Grußwort.

Die Aufgabenstellungen in dieser Runde lauten: „Was findest du schön?“ (Klasse 1 bis 4), „Gibt es Schönheit überhaupt?“ (Klasse 5 bis 9) und „Wer bestimmt, was schön ist?“ (Klasse 10 bis 13). Bilder und Quizscheine können bei den veranstaltenden Volksbanken und Raiffeisenbanken eingereicht werden, wo ab Oktober auch die Teilnahmeunterlagen erhältlich sind. Kurzfilme werden über das Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen. Dort finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch viele Tipps rund um die Filmproduktion. Der Abgabeschluss für alle Beiträge ist der 18. Februar 2022.

Exklusive Kunst- und Kreativakademie für die Bundessieger Nach Prämierungen auf Orts- und Landesebenen wählen Expertenjurys im Mai 2022 die besten Bilder und Kurzfilme Deutschlands aus. Für die bundesweit Erstplatzierten in der Kategorie Bildgestaltung geht es sogar noch weiter: Ihre Arbeiten messen sich mit den besten Bildern aus Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Vom 16. bis 19. Juni 2022 findet in der Schweiz die internationale Abschlussveranstaltung mit Siegerbekanntgabe statt. Für alle Bundessiegerinnen und Bundessieger hält „jugend creativ“ einen Preis der besonderen Art bereit: Vom 31. Juli bis 6. August 2022 verbringen sie eine kreative Woche in der exklusiven Bundespreisträgerakademie, die erstmals in der Akademie Westerham bei München stattfindet. Unter fachkundiger Anleitung festigen und erweitern die jungen Talente ihr Können und entdecken neue Begabungen und Interessen. In der Kategorie Kurzfilm wird außerdem ein Publikumspreis vergeben, den die Besucherinnen und Besucher des Videoportals bestimmen. Der Film mit den meisten Stimmen wird mit einem Gutschein für Videotechnik im Wert von 300 Euro ausgezeichnet. Auch in der Kategorie Quiz gibt es auf Ortsebene, in Bayern sogar auf Landesebene, tolle Preise zu gewinnen.

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137. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des StGB NRW in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Am Mittwoch, dem 29. September 2021 fand auf Einladung des StGB NRW unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Jörn Möltgen, Gemeinde Havixbeck, die 137. Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Städte- und Gemeindebundes NRW im Rats- und Bürgersaal der Stadt Bad Münstereifel statt. Von der Geschäftsstelle des StGB NRW nahmen der Beigeordnete Rudolf Graaff und der Hauptreferent Dr. Peter Queitsch an der Sitzung teil.

Themen des Ausschusses waren u.a. auch die Unwetterkatastrophe am 14./15.07.2021 in der Stadt Bad Münstereifel und die Aufbauhilfe zur Unterstützung der von der Flutkatastrophe betroffenen Städte und Gemeinden. Hierzu referierten die Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, der Vorstand vom Erftverband Dr. Bernd Bucher und Dr. Fritz Jaeckel – Landesbeauftragter für Wiederaufbau in Flutgebieten. Weitere Themen der Sitzung waren die Fortführung und Aufstockung der Förderprogramme des Landes NRW zum Hochwasser und Überflutungsschutz, das geänderte Klimaschutzgesetz

NRW und das neue Klimaanpassungsgesetz NRW. Ebenso wurde über die Änderungen in der Kreislauf-Abfallwirtschaft, die Änderungen des Landesabfallgesetzes NRW und über den Umsetzungsstand des Verpackungsgesetzes NRW beraten. Nach der Sitzung begleiteten Frau Preiser-Marian, die Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Frau Haltenhof, sowie der technische Betriebsleiter der Stadtwerke, Herr Wassong, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die von der Flutkatastrophe betroffene Innenstadt. Hierzu stießen auf Veranlassung von Herrn Dr. Jaeckel, Frau Weber (Beigeordnete des Landratsamt Bautzen) und Herrn Schwarz (Geschäftsführer der SAXONIA Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH), die zum Thema Hochwasserschutz und Stadtentwicklung beitrugen.

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Nach der Flut-Katastrophe bezuschusst „Aktion Mensch“ eine Lotsenstelle in Euskirchen

Euskirchen – Die Bilder der Flutkatastrophe sind allen noch vor Augen. Schuttberge an Sammelplätze künden von den verheerenden Ausmaßen des Hochwassers. Viele haben ihre Existenzgrundlage verloren, in nicht wenige Familien hat der Tod Lücken gerissen …

Viele leiden unter Zukunftsängsten. Wo gibt es Rat und Hilfe? Wo kann man Trockner für die nassen Hauswände bekommen oder warme Kleidung für die bevorstehenden Wintermonate? Welche finanzielle Unterstützung steht mir zu – und wo kann ich sie beantragen?

Bei telefonischen und persönlichen Gesprächen berät Myriam Kemp in der DRK-Lotsenstelle in der Kommerner Straße 39 in Euskirchen Betroffene der Flutkatastrophe bei ihren Fragen und Hilfsgesuchen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Diesen und vielen weiteren Fragen begegnete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Euskirchen mit der Einrichtung einer Lotsenstelle. Seit Anfang September berät Myriam Kemp im DRK-Mehrgenerationenhaus in der Kommerner Straße 39 in Euskirchen Betroffene und leitet deren Anliegen an die zuständigen Stellen weiter.

„Die Lotsenstelle soll Perspektiven nach der Flut aufzeigen“, erklärte DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker bei einem Pressetermin zur Vorstellung der neuen Einrichtung: „Uns steht ein großes Kontaktnetzwerk zur Verfügung, um bei möglichst allen Anfragen weiterhelfen zu können.“

DRK ist gut vernetzt

Die gute Verzahnung habe schon unmittelbar nach der Flut die schnelle Evakuierung und Verpflegung von rund 2500 Menschen ermöglicht, so Klöcker. Die blitzschnelle Einrichtung von fünf Notunterkünften sowie die Verteilung von Hilfsgütern und Spenden sei nur durch die guten Kontakte der Rotkreuz-Organisation so effizient möglich gewesen.

Jetzt sollen die Betroffenen in der Lotsenstelle Hilfe finden. Anders als bei vielen kommunalen Hilfsangeboten solle die persönliche Beratung im Büro des DRK-Mehrgenerationenhauses in der Kommerner Straße in Euskirchen oder auch direkt vor Ort eine deutlich individuellere Unterstützung gewährleisten.

„Ich habe selbst lange im Matsch gestanden und geholfen und kann mich in die Lage der Menschen versetzen, die um Hilfe bitten“, so Myriam Kemp: „Daher ist es mir auch ein besonders großes Anliegen, auf persönliche Nöte einzugehen.“

Sie gibt Auskunft, wo es kostenlose Verpflegung gibt, aber auch, wo man sich die Sorgen von der Seele reden kann und stellt so die Anbindung an Angebote der psychosozialen Nachsorge sicher. Im Netzwerk der Lotsenstelle ist für hoffentlich alle Sorgen und Fragen eine Lösung zu finden, auch wenn Therapeuten und Kinderpsychologinnen durch die Flutkatastrophe schon lange Wartelisten führen sollen. Kemp: „Einige Psychologinnen und Psychologen bieten uns in ihrer Freizeit Therapiestunden an …“

Bedarf ändert sich von Woche zu Woche

Ziel der Lotsenstelle sei es, genau dort einzugreifen, wo Hilfe benötigt wird, betont Rolf Klöcker: „Daher wollen wir uns auch nicht auf ein bestimmtes Feld spezialisieren, sondern in allen Bereichen Hilfestellung leisten.“ Anfragen nach Weißware wie Waschmaschinen oder Trockner gehören ebenso zum Hilfsangebot wie die Vermittlung zu Altenpflege- und Kinderbetreuungsdiensten.

Auch die Besuche von Myriam Kemp in den Rathäusern in Weilerswist, Euskirchen und Schleiden seien gezielt ausgewählt. „Es hat wenig Sinn dort aktiv zu werden, wo bereits Angebote bestehen, beispielsweise vom Caritasverband. Unser Ziel ist es, den gesamten Kreis abzudecken“, so Rolf Klöcker.

Um dies zu erreichen, haben sich die Mitglieder des DRK im Kreis Euskirchen hohe Ziele gesetzt. „Die Bedarfe ändern sich von Woche zu Woche und dem müssen wir uns anpassen“, sagte Boris Brandhoff, Leiter des Teams Migration / Integration, unserem Reporter. Derzeit seien Bautrockner sehr gefragt, aber schon bald könnte der Schwerpunkt bei Heizgeräten liegen.

hochwasserhilfe@drk-eu.de

„Dann wiederum gilt es sicherzustellen, dass nicht das Stromnetz zusammenbricht, wenn jeder Haushalt plötzlich mehrere Heizgeräte in Betrieb nimmt“, so Boris Brandhoff. Die Aktion Mensch finanziert die Lotsenstelle zwar mit, aber ihre Existenz soll auch nach Ablauf der Förderung nicht in Frage gestellt werden. Im Gegenteil: Die Lotsenstelle soll sogar personell noch aufgestockt werden. „Auf lange Sicht möchten wir eine Grundlage schaffen, auch bei künftigen Notfällen und Katastrophen gewappnet zu sein“, bekräftigte Rolf Klöcker.

So sollen beispielsweise in den nächsten Monaten Informationsveranstaltungen dazu dienen, dass sich die Bevölkerung besser auf derartige Krisen vorbereiten kann. Das kostenlose Beratungsangebot steht montags von 9 bis 12 und mittwochs zwischen 13 und 16 Uhr im DRK-Mehrgenerationenhaus in Euskirchen für Interessierte offen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ratsuchenden erhalten während der Sprechzeiten im Café Henry kostenlos etwas zum Essen und zum Trinken. Kemp: „Zusätzlich kann man sich jederzeit über die E-Mail-Adresse an mich wenden oder anrufen.“ Tel. (0 22 51) 79 11 0 oder hochwasserhilfe@drk-eu“

Neben den Beratungszeiten im Mehrgenerationenhaus weitet sich das Beratungsangebot ab Dienstag, 12. Oktober, auf das Schleidener Stadtgebiet aus. Hier ist die Lotsin vorerst jeden Dienstag zwischen 9 und 13 Uhr im Rathaus der Stadt zu finden. Im Gegensatz zum Angebot in Euskirchen bedarf es in Schleiden allerdings einer Terminvereinbarung – ebenfalls über Tel. (0 22 51) 79 11 0 oder per E-Mail an hochwasserhilfe@drk-eu.de

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Neue Chefärztin der Orthopädie und Unfallchirurgie im Marienhaus Klinikum Eifel

Bitburg/Waldbreitbach – Im Marienhaus Klinikum Eifel übernimmt zum heutigen 1. Oktober 2021 am Standort Bitburg Frau Susanne Atug die Leitung der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Marienhaus-Gruppe unterstreicht damit die Bedeutung der stationären orthopädischen und chirurgischen Versorgung in der Region.

Sanfte Hügel und ländliche Strukturen sind für Susanne Atug (51) nichts Ungewohntes. Waren doch das Bergische Land sowie der Kreis Neuss bislang ihr Arbeitsumfeld. Dennoch wird sie ab dem 1. Oktober 2021 mit der Eifel eine neue Perspektive erhalten, wenn sie dort – genau genommen im Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg – die neue Chefärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie wird.

Die gebürtige Wipperfürtherin war seit dem Juli 2019 Oberärztin für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Johanna Etienne Krankenhaus in Neuss. Von 2010 bis 2019 war sie Oberärztin, Leitende Oberärztin sowie kommissarische Chefärztin der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Sana Klinikums in Remscheid. Von 2004 bis 2010 war Susanne Atug als Assistenz- und Fachärztin im Bereich Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an verschiedenen Kliniken in NRW tätig. Frau Atug hat an der Universität Köln Medizin studiert.

„In den letzten Jahren hatte ich die Gelegenheit, meine operativen Kenntnisse speziell in der orthopädischen Chirurgie auf aktuell hohem Niveau ausbauen zu können,“ so Susanne Atug. „Es ist eine wundervolle neue Aufgabe für mich, dies nun als Chefärztin in der Marienhaus-Gruppe auf der Basis von Werten eines christlich-humanistischen Trägers an die Patientinnen und Patienten sowie mein neues Team in der Eifel weitergeben zu können. In einer Region, die meiner bergischen Heimat sehr ähnelt.“

Hans Jürgen Krämer, Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikum Eifel: „Wir freuen uns, dass Frau Atug unsere neue Chefärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie in Bitburg wird. Mit ihr konnten wir eine exzellente Medizinerin mit breitem Wissen und äußerst fundierten Kenntnissen in der Handchirurgie gewinnen, einem Fachgebiet, dass sehr häufig bei Sturzunfällen benötigt wird.

Zudem möchte ich Herrn Prof. Dr. Blöchle herzlich danken, der neben seiner chefärztlichen Verantwortung für die Allgemein- und Viszeralchirurgie befristet bis zu dieser Neubesetzung die Verantwortung für die Unfall- und Gelenkchirurgie übernommen hatte.“

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RLP Innenminister Lewentz: Bundesweit erster 110-Tag zeigt Einsatzalltag der Polizei

Region/Mainz – Der bundesweit erste 110-Tag hat passend zum Datum 1.10. einen Einblick in die täglichen Arbeitsabläufe des Einsatzmanagements der Polizei vermittelt. In einer 12-stündigen Aktion bildeten auch alle rheinland-pfälzischen Flächenpräsidien ihren Alltag unter dem Hashtag #Polizei110 auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ab.

„Wenn Bürgerinnen und Bürger in Not geraten, wählen sie den Notruf, weil sie wissen, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt. Die Tages- oder Nachtzeit spielt dabei keine Rolle. Das vermittelt Sicherheit und kann nicht oft genug Wert geschätzt werden“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Die stete Hilfe stehe deshalb zur Verfügung, weil hoch qualifiziertes Personal in ständiger Einsatzbereitschaft sei.

„Es ist eine verantwortungsvolle und zugleich herausfordernde Aufgabe, die diejenigen leisten, die am anderen Ende des polizeilichen Notrufs sitzen. Alleine in der Führungszentrale des Polizeipräsidiums Mainz gehen täglich mehr als 400 Notrufe ein“, so der Minister bei einem gemeinsamen Besuch mit Polizeipräsident Reiner Hamm. 46 Einsatzsachbearbeiterinnen und -bearbeiter stehen dort 24/7 zur Verfügung.

In mehreren Phasen waren die Notrufe der einzelnen Dienststellen im Rahmen eines Pilotprojekts im Präsidium Mainz zentralisiert worden. Mit der Notrufannahme disponieren die Beamten der Führungszentrale die verfügbaren Polizeikräfte, erteilen Aufträge und steuern zentral den Einsatz. Über eine moderne Visualisierungstechnik ist erkennbar, wo sich die Einsatzkräfte befinden und welche Streifenbesatzung am schnellsten am Einsatzort ist. In der Führungszentrale können beispielsweise auch Bilder von Vermissten zusammen mit wichtigen Einsatzinformationen direkt auf die mobilen Smartphones der polizeilichen Einsatzkräfte übermitteln werden.

„Die zentrale Entgegennahme der 110-Notrufe und die zentrale Steuerung der Kräfte verbessert die Einsatzfähigkeit der Polizei“, so Lewentz. Die guten Erfahrungen in Mainz führten deshalb zur Entscheidung, diese Struktur in den kommenden Jahren landesweit einzuführen. Aktuell werden die ersten Vorbereitungen unternommen.

Neben einer modernen technischen Ausstattung muss eine zukunftsfähige Polizei über entsprechenden IT-Sachverstand verfügen. „Mit dem 1. Oktober beginnen 16 Informatikerinnen und Informatiker eine einjährige Qualifizierung zu IT-Kriminalistinnen und IT-Kriminalisten an der Hochschule der Polizei. Mit der neu angebotenen Weiterbildung zum IT-Kriminalisten und zur IT-Kriminalistin ergänzen wir gezielt die bestehenden personellen Ressourcen sowie Einsatzmöglichkeiten und intensivieren nochmals unsere Maßnahmen bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität und anderer Deliktsformen“, so Lewentz.

Präsenz im Internet zeigt die Polizei auch im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Online-Wache sind die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden auch in den sozialen Medien aktiv. Alleine den Twitter-Kanälen der fünf Flächenpräsidien Mainz, Rheinpfalz, Koblenz, Trier und Westpfalz folgen mittlerweile knapp 100.000 Menschen. Dort informieren die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden in Echtzeit, weisen zum Beispiel auf vermisste Personen hin, informieren präventiv über neue Betrugs-Phänomene oder geben einen Einblick in die Vielschichtigkeit des Polizeiberufs.

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Verzögerungen bei neuen Erdgas-Netzanschlüssen im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Alle Kräfte der evm-Gruppe sind im Flutgebiet im Einsatz – Anträge und Baustellen in anderen Gebieten verzögern sich. Die Flut im Ahrtal hat unvorstellbares Leid und große Zerstörung gebracht. Auch ein Großteil des Erdgasnetzes der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) wurde in Mitleidenschaft gezogen. Damit die Menschen im Ahrtal möglichst schnell wieder mit Erdgas und damit Wärme versorgt werden können, setzt die evm-Gruppe alle verfügbaren Kräfte vor Ort ein. Das hat Auswirkungen auf geplante Baumaßnahmen im übrigen Versorgungsgebiet und auch auf bereits beantragte sowie neu beantragte Erdgas-Netzanschlüsse in den Städten Bendorf und Mayen sowie in den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld, Pellenz, Rhein-Mosel, Vordereifel und Vallendar. „Wir bitten um Verständnis, dass die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal absolute Priorität hat und es dadurch zwangsläufig an anderen Stellen zu Verzögerungen kommt“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Bitte unterstützen Sie uns und die Betroffenen vor Ort, indem Sie für dieses Vorgehen Verständnis zeigen.“

Hausbesitzer, die einen Anschluss ans örtliche Erdgasnetz beantragt haben, müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Das Unternehmen bemüht sich aber, Anschlüsse bei bestimmten Voraussetzungen weiterhin bevorzugt zu behandeln. „Natürlich bleibt niemand im Kalten. Die Kollegen entscheiden hier von Fall zu Fall. Klar ist aber auch, dass hier Prioritäten gesetzt werden müssen. Alle, die das betrifft, bitten wir um Geduld“, so Peerenboom.

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Jugendkarlspreis: Gewinner 2021 und 2020 am gestrigen Donnerstag 30. September in Aachen geehrt

Aachen – Ein tschechisches Projekt zum Thema Falschmeldungen wurde mit dem Jugendkarlspreis 2021 ausgezeichnet. Ein deutsches Projekt zur mündlichen Überlieferung erhielt den Preis für 2020.
Nachdem die Veranstaltung zur Preisverleihung im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, wurden die Gewinner der Jahre 2020 und 2021 am 30. September in Aachen geehrt.

Gewinner 2021

Der erste Preis ging an das tschechische Projekt Fakescape, das jungen Menschen mithilfe von Spielen beibringt, kritisch zu denken und gezielte Falschmeldungen zu erkenne.

Fakescape auf Facebook und Twitter.

Der zweite Preis ging an Generation Z aus Rumänien, ein Projekt, das junge Menschen mit Wissenschaftlern und Persönlichkeiten zusammenbringt, um Neugierde, kritisches Denken und Meinungsfreiheit sowie den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.

Generation Z auf Instagram.

Mit dem dritten Preis wurde EuroInclusion aus Spanien ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Austauschprogramm für junge Europäer, das die vollständige soziale, kulturelle und politische Integration von Bürgern mit Behinderungen in einem freien, vielfältigen und geeinten Europa zum Ziel hat.

EuroInclusion auf Facebook.

Gewinner 2020

Das deutsche Projekt Europäische Archiv der Stimmen sammelt mündliche Geschichtszeugnisse von Menschen, die vor 1945 geboren wurden, und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Rahmen dieses Projekts führte ein internationales Team junger Interviewer Gespräche mit ihren älteren Landsleuten in deren Muttersprache. Die Interviewten wurden gefragt, wie Europa ihr Leben geprägt hat und welche Ideen und Hoffnungen für die Zukunft sie haben.

Das Europäische Archiv der Stimmen auf Facebook und Twitter.
Der zweite Preis ging an das französische Kollektiv für einen europäischen Zivildienst, eine Vereinigung, die jungen Europäern hilft, sich im In- und Ausland freiwillig zu engagieren, um große gesellschaftliche Herausforderungen wie den Umweltschutz zu bewältigen.

Pour un service civique européen auf Facebook und LinkedIn.

Den dritten Preis erhielt Madeleina Kay aus Großbritannien, bekannt als #EUsupergirl, mit ihrer Initiative „Die Zukunft ist Europa“.
Madeleina Kay auf Facebook, Twitter, Instagram, Youtube und Soundcloud.

Der Europäische Jugendkarlspreis

Der Jugendkarlspreis wird vom Europäischen Parlament und der Internationalen Karlspreis-Stiftung verliehen. Eingereicht werden können Initiativen von jungen Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren, die sich im Rahmen von Projekten für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern einsetzen. Seit 2008 wurden insgesamt mehr als 4.250 Projekte eingereicht.