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Erweitertes Impfangebot im Kreis Düren ab Montag 22. November – Mobile Teams unterwegs

Düren – Der Kreis Düren erweitert erneut sein Impfangebot. Mobile Impfteams werden ab Montag, 22. November, zusätzlich die Kommunen aufsuchen, die nicht von dem Impfbus angefahren werden. Somit erhalten nun jede Woche die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Kreisgebiet eine mobile Impfmöglichkeit direkt vor Ort. Die Impfteams werden jeweils an einem festen Wochentag von 14 bis 19 Uhr die Corona-Schutzimpfung ermöglichen. Die genauen Standorte sind unten aufgelistet.

Zudem eröffnet die Jülicher Impfstelle wieder ab Montag, 22. November, in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich (Düsseldorfer Straße 6). Die Öffnungszeiten sind die gleichen wie in der Impfstelle in Düren (Zehnhofstraße 4). Geöffnet sind sie von montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 9 – 17 Uhr.

Der Impfbus hält jeden Tag an verschiedenen Haltestellen im gesamten Kreisgebiet. Es sind sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen (frühestens sechs Monate nach der Zweitimpfung bzw. vier Wochen, wenn einmalig mit Johnson & Johnson geimpft wurde) möglich. Es sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht nötig. Geimpft werden kann jeder ab 12 Jahren.

Die Haltestellen in der Woche vom 22. bis 28. November

Montag, 22.11.2021

10-13.30 Uhr Aldenhoven – Am alten Bahnhof – Supermärkte

15-18 Uhr Jülich – Kopernikusstraße, Höhe Hausnummer. 5 oder 12

Dienstag, 23.11.2021

10-13.30 Uhr Düren – Neue Jülicher Str. – Haltestelle Bretzelnweg

15-18 Uhr Kreuzau – Parkplatz MonteMare

Mittwoch, 24.11.2021

10-13.30 Uhr Nörvenich – Am Kreuzberg 13 – Supermarkt

15-18 Uhr Merzenich – S-Bahnhof

Donnerstag, 25.11.2021

10-13.30 Uhr Düren – Annakirmesplatz

15-18 Uhr Düren – Fehlender Feld – Bauhaus

Freitag, 26.11.2021

10-13.30 Uhr Nideggen – Am Eisernen Kreuz 1 – Rewe Supermarkt

15-18 Uhr Vettweiß – Gereonstraße 137 – Supermarkt

Samstag, 27.11.2021

10-13.30 Uhr Düren – Busspur Anne-Frank-Gesamtschule Mariaweiler

15-18 Uhr Düren – Miesheimer Weg/ Zülpicher Straße

Sonntag, 28.11.2021

10-13.30 Uhr Linnich – Erkelenzer Straße 1 – Edeka Supermarkt

15-18 Uhr Düren – Annakirmesplatz

Die Stationen der mobilen Impfteams ab dem 22. November, jeweils von 14 bis 19 Uhr

montags Niederzier

Bürgerhaus Niederzier

Kölnstraße 46, 52382 Niederzier

dienstags Inden

Bürgerhalle Inden

Auf dem Driesch, 52459 Inden

mittwochs Heimbach

Am Seerandweg 3,

52396 Heimbach

donnerstags Langerwehe

Rathaus Langerwehe

Schönthaler Straße 4, 52379 Langerwehe

(Achtung: Aufgrund der Hochwasserschäden nicht barrierefrei)

freitags Titz

Rathaus Titz

Landstraße 4, 52445 Titz

(Achtung: Kein Impfangebot am 24.12. und 31.12.)

samstags Hürtgenwald

Sport- und Schützenheim

Hormer Straße 15, 52393 Hürtgenwald-Straß

(Achtung: Erst ab dem 4.12, an dem Tag bis 18 Uhr geöffnet. Am 25.12. und 1.1.2022 kein Impfangebot)

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Eine Million Euro kommen Patienten und Mitarbeitern zugute

Region/Mayen-Koblenz – Ev. Stift St. Martin dankt seiner Stiftung für die großzügige Unterstützung. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein normales Videospiel, aber das E-Link Hand Kit kann viel mehr: „Damit messen wir die Hand- und Fingerkraft sowie die Handgelenksbeweglichkeit der Patienten“, erklärt Julia Zimmermann, Teamleiterin Ergotherapie, Logopädie und Sporttherapie bei Rehafit. „Gleichzeitig wird es aber auch als Therapiegerät im Ev. Stift St. Martin eingesetzt, um die Finger- und Handkraft zu trainieren und die Kraftdosierung zu üben – und das dann mit einem Videospiel. Besonders Patienten mit Verletzungen der oberen Extremitäten und auch unsere Querschnittpatienten profitieren von dieser Technik – und Spaß macht das Training auch.“

Das E-Link Hand Kit, ein digitales Handdynamometer und -pinchmeter, ist im Ev. Stift keine neue Therapie- und Trainingsmethode, sie kommt hier bereits seit 20 Jahren zum Einsatz. „Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, aber unser altes Gerät ist in die Jahre gekommen“, meint die Teamleiterin. Eine Neuanschaffung des rund 11.000 Euro teuren Geräts wurde nun durch die Stiftung Ev. Stift St. Martin ermöglicht.

Es war eine der letzten Ausgaben der großen Spende von einer Million Euro, die die Stiftung dem Haus 2019 zur Verfügung gestellt hat. Davon wurden Betten, eine Monitoranlage für die Kardiologie, ein Arthroskopieturm für die Unfallchirurgie, ein C-Bogen für den OP, diverse Hilfsmittel für die Erweiterung des Zentrums für Querschnittbehandlung u.v.m. finanziert. Die Geschäftsführerin der Stiftung, Lucie Krzanowski, begründet, warum das Geld jetzt in die Reha-Abteilung geflossen ist: „Bei der Verausgabung der Spendengelder war es uns wichtig, dass die Investitionen sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern zugutekommen und möglichst alle Abteilungen profitieren.“ Im Namen aller Abteilungen und Mitarbeiter bedankte sich die Kaufmännische Direktorin Alexandra Kiauk herzlich für die großzügige Unterstützung bei einem Vor-Ort-Besuch der Stiftungsvertreter.

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Ins Rathaus der Stadt Aachen nur noch mit 2G plus Maske

Aachen – Am Freitag, 19. November 2021 öffnet der Aachener Weihnachtsmarkt. Ab dann müssen alle, die das Rathaus besuchen möchten, 2G vorweisen – also geimpft oder genesen sein – und außerdem eine medizinische Maske tragen.

Darauf macht ein neues Maskenpflichtplakat am Eingang des Rathauses aufmerksam.

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Gegen den Trend – Keine Erhöhung der Energiepreise für evm-Kunden

Region/Koblenz – Trotz drastischer Preissteigerungen am Energiemarkt und steigendem CO2-Preis keine Preisanpassung für treue Erdgas-Kunden – Auch Strompreise bleiben stabil – Langfristige Einkaufspolitik der evm macht sich bezahlt.

Steigende Energiepreise sind in aller Munde. Jedoch nicht bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Sie hat sehr gute Nachrichten für ihre treuen Kunden: Ihre Gaspreise bleiben stabil. Das gilt auch für die Stromtarife. Damit schwimmt das regionale Energie- und Dienstleistungsunternehmen gegen den Strom: Während andere Versorger in diesen Tagen teils extreme Preiserhöhungen verkünden, kann die evm die Preise in ihren aktuellen Tarifen außerhalb der Grund- und Ersatzversorgung unverändert lassen. Und das trotz steigendem CO2-Preis, erschwerter Bedingungen bei der Beschaffung und einer weltweiten Hochpreisphase, die aktuell die Schlagzeilen bestimmt.

Der evm gelingt dieser in der Branche ungewöhnliche Effekt zugunsten ihrer Kunden, da sie auf eine hohe Planbarkeit ihrer Beschaffung setzt. „Dank unserer langfristigen Einkaufsstrategie konnten wir am Markt erfolgreich agieren und den derzeitigen hohen Preisen an der Börse entgegenwirken. „Dies ermöglicht es uns jetzt, den treuen Kunden weiterhin stabile Preise für den kommenden Winter zu garantieren. Für Erdgas und Strom“, so evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder.

Erdgas-Grundversorgung: Preisanpassung notwendig
Anders sieht es bei der Erdgas-Grundversorgung aus. In diesem Tarif werden unter anderem Kunden versorgt, die durch vermehrte Insolvenzen anderer Anbieter von der evm aufgefangen werden müssen. Der Unternehmenssprecher erklärt: „Die Grundversorgungstarife für Erdgas müssen wir anpassen. Die Anbieter auf dem Markt, die mit Billigtarifen Kunden geworben haben, lassen uns hierzu keine Wahl. Deren Handeln geht vermehrt nicht mehr auf und unsere Anzahl von Kunden in der Grundversorgung steigt. Für diese neuen Kunden müssen wir Gasmengen zu den aktuell höheren Preisen beschaffen.“ Die Preisanpassung wird zum 1. Januar 2022 erfolgen, betroffen sind jedoch nur wenige Prozent der Kunden.

Hintergrund: Staatliche Kostentreiber
Der staatliche Anteil der Kosten für Erdgas und das staatlich regulierte Netzentgelt machen weiterhin rund 60% des Preises aus. Dazu zählt auch der im vergangenen Jahr vom Bund eingeführte CO2-Preis, der unter anderem auf Erdöl, Benzin und Erdgas erhoben wird. Dieser erhöht sich 2022 bundesweit um 20 Prozent. Eine Tonne CO2 kostet dann 30 Euro. Wer zum Beispiel 100 Quadratmeter bewohnt und einen Jahresverbrauch von 16.000 kWh hat, würde dadurch rund 17 Euro pro Jahr mehr zahlen; bereits für 2021 hatten sich dadurch Mehrkosten von rund 88 Euro pro Jahr ergeben. Die CO2-Preiserhöhung ist Teil des Klimaschutzpakets, das der Bundestag verabschiedet hat, um die Energie- und Klimawende weiter voranzutreiben. Im Rahmen dieses Pakets wurde das Brennstoffemissionshandelsgesetz verabschiedet. Über die Einführung von Zertifikaten wird der CO2-Ausstoß von Kraft- und Brennstoffen mit einem Preis belegt. Dieser soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Im Strombereich liegt der Anteil der durch den Staat festgelegten, bzw. regulierten Kosten sogar bei über 75%.

Erdgas weiterhin beliebt
Die Nachfrage an Erdgas ist steigend und dank des CO2-armen Ausstoßes sehr beliebt. In Verbindung mit moderner und effizienter Technik, besteht die Möglichkeit, Erdgas bei klimaschonenden Heiz- und Wärmekonzepten zu integrieren. Christian Schröder dazu abschließend: „Erdgas gibt es genug. Die Vorräte weltweit sind riesig. Und auch das Gasnetz an sich bietet – gut und flächendeckend ausgebaut – perspektivisch Möglichkeiten, Teil einer klimaneutralen Energieversorgung zu sein. Zum Beispiel als Transportnetz und Lager von Wasserstoff-Lösungen.“

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Oh, Du schöner Tannenbaum – Tipps zum Weihnachtsbaum-Kauf

Mechernich-Obergartzem/Lohmar – Theo Bieger und Werner Osebold liefern wertvolle Tipps, worauf man beim Weihnachtsbaumkauf achten sollte – Auf dem Krewelshof Lohmar und Eifel startet der Verkauf der frisch geernteten Nadelgehölze ab sofort.

Bauer Theo Bieger (Foto) inspiziert die Weihnachtsbäume in der eigenen Kultur zwischen Enzen und dem Krewelshof Eifel. Er und Werner Osebold geben Tipps, worauf man beim Weihnachtsbaumkauf achten sollte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Nadeln am Tannenbaum hat wohl noch niemand gezählt. Aber schön soll er sein und höchsten Ansprüchen nach Form, Frische, Fülle und Farbe gerecht werden. Aber was macht einen perfekten Weihnachtsbaum für das Fest eigentlich aus? Wir haben mit zwei Experten gesprochen, die es wissen müssen: Bauer Theo Bieger vom Krewelshof, der seit rund zehn Jahren eine eigene Kultur pflegt sowie Weihnachtsbäume an den Standorten Eifel und Lohmar verkauft, sowie Werner Osebold, der Nadelholzkulturen-Spezialist aus dem Sauerland.

„Ein gleichmäßiger Wuchs, nicht zu breit, ist das A und O, worauf man achten sollte“, sagt Werner Osebold: „Die Arbeit des Fachmanns zeigt sich außerdem in den gleichmäßig stufigen Abständen zwischen den Zweigen.“ Für die besondere Qualitätsgüte werden die heranwachsenden Bäume nämlich aufwendig beschnitten und bearbeitet. Im Gegensatz zu Discounter-Ware wird hier das ganze Jahr über viel liebevolle Handarbeit für jeden einzelnen Baum reingesteckt.

Frischetipps

Seit einigen Jahren schon ist die Nordmanntanne – auch Kaukasus-Tanne genannt – der Verkaufsschlager schlechthin. Die stattliche Edeltanne ist besonders wegen ihrer weichen, lang haftenden Nadeln beliebt. „Das dunkle Grün spricht die Kunden an und passt hervorragend zum Weihnachtsschmuck. Durch die weichen Nadeln stechen sie nicht und die Nordmanntanne verströmt einen angenehmen harzig frischen Geruch“, weiß Theo Bieger.

„Frisch vom Feld“ bedeute letztlich auch, dass man länger was von dem gekauften Schmuckstück habe. „Ein kurzer Transportweg lässt die Exemplare viel länger im saftigen Grün stehen. Weil geschlagene Bäume allmählich austrocknen. Daher darf man auch das regelmäßige Auffüllen des Weihnachtsbaumständers mit Wasser nicht vergessen“, so Theo Bieger. Auf dem Krewelshof Eifel kommen die Tannenbäume von einem nur wenige hundert Meter entfernten eigenen Acker. In Lohmar aus dem nahegelegenen Sauerland, eine Region die besonders günstige Boden- und Klimabedingungen für Weihnachtsbäume bietet.

Achtung, Fußbodenheizung!

Einen weiteren heißen Tipp speziell für Fußbodenheizungs-Besitzer fügt der Krewelshof-Bauer gleich noch hinzu: „Stellen Sie das frisch erworbene Schmuckstück in ein Gefäß mit Sand und Wasser. Infolge der Wärme von unten nadeln sonst die Tannenbäume noch viel zu schnell und wenn man Pech hat schon deutlich vor dem Weihnachtsfest.“

Über die ideale Größe lässt sich bekanntlich streiten. „Ob klein, ob groß, buschig oder nicht da gibt es sehr unterschiedliche Geschmäcker. Reinreden kann man da nicht. Letztlich ist es ja auch von der Raumgröße und vorhandenem Platz abhängig“, sagt Theo Bieger, der dazu rät, lieber eine Nummer kleiner zu wählen, damit der Festbaum seine heimelige Wirkung entfalten kann.

„Man muss im Weihnachtsvorverkauf die ganze Breite für die Kunden abdecken, das tun wir“, so Bieger. Im Zweifel werde speziell samstags der Baum sogar vor Ort noch passend geschnitten. „Das gehört alles zum Kauf und dem Service rund um den Weihnachtsbaum dazu.“ Zwischen 1 Meter 50 und zwei Meter groß sind die Lieblingsbäume in der Regel. Kirchen, Kommunen oder Firmen bestellen größere.

Doch sagt schon das Sprichwort: Gut Ding will Weile haben. Durchschnittlich hat die Nordmann-Tanne einen Jahreszuwachs zwischen 25 und 30 Zentimetern in der Höhe, in der Breite können es bis zu 15 Zentimeter sein. „Frühestens nach etwa sieben, acht Jahren ernten wir“, so Theo Bieger: „Wir haben nicht gedüngt und nicht gespritzt. Die Tannen sind komplett naturbelassen und ohne chemische Behandlung groß geworden.“ Die Basis liege letztlich schon in guten Setzlingen begründet, die traditionell aus Dänemark und Russland kommen und gezielt ausgewählt werden.

Erlebniseinkauf inklusive

Wurden die Bäume früher kurz vor Weihnachten erworben, startet der Verkauf heute deutlich früher – so auch auf den beiden Krewelshöfen Eifel und Lohmar. „Meist werden sie schon zu Beginn der Adventszeit geschmückt und aufgestellt. Wir beobachten außerdem, dass dabei heute Erlebnisse gefragt sind, die den Einkauf garnieren und schön gestalten. Wir bieten zum Beispiel Glühwein trinken oder Schlittschuhlaufen an“, so Theo Bieger.

In Corona-Zeiten, wo Familie, Freunde und gemeinsame Feste einen noch höheren Stellenwert bekommen haben, werde umso mehr Wert auf den Tannenbaum als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes gelegt, besonders bei Familien, wo Kinderaugen strahlen können. „Zum Teil geht der Trend sogar zum Zweitweihnachtsbaum – vor der Haustür und im Wohnzimmer.“ Außerdem sind derzeit naturbelassene Anhänger beliebt, so dass die grünen Äste noch mehr im Mittelpunkt stehen können.

Und wer es noch nicht wusste: Den Namen hat der Tannenbaum seinem Entdecker zu verdanken, nämlich Alexander von Nordmann, einem finnischen Botaniker. Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Nordmann-Tanne nach Europa eingeführt. Alternativen zur beliebten Nordmanntanne bieten Blaufichten (früher beliebter klassischer Weihnachtsbaum mit stechenden Nadeln), Korktanne (exotische Weihnachtsbaum mit starkem Duft) und Frasertanne (ein hierzulande noch wenig bekannte amerikanische Sorte).

Natürlich stellt Theo Bieger mit seiner Frau und drei Kindern auch einen Tannenbaum im heimischen Wohnzimmer auf dem Bauernhof in Enzen auf. „Obwohl die Kinder schon groß sind, würde mir ohne einen festlich geschmückten Tannenbaum was vom großen Weihnachtsgefühl fehlen“, so das Familienoberhaupt.

Der Weihnachtsbaumverkauf auf dem Krewelshof Eifel und Lohmar startet ab sofort.

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Tatort Eifel – Ausschreibung Junior Award 2022

Daun – Nachdem das eigentlich für 2021 geplante Festival „Tatort Eifel“ aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen erschwerten Programmplanung frühzeitig auf Herbst 2022 (16.09.2022 bis 24.09.2022) verschoben wurde, starten aktuell die ersten Planungen. Als erster Wettbewerb für das Festival 2022 wird daher der „Junior Award“- der Kurzkrimipreis für Nachwuchsautorinnen und – autoren sowie junge Filmemacherinnen und Filmemacher ausgeschrieben.

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Schülerinnen und Schüler, Klassen und Jugendgruppen aus Rheinland-Pfalz. Aufgabe ist es, eine angefangene Kriminalgeschichte des bekannten Krimiautors Ralf Kramp zu Ende schreiben. Der Wettbewerb richtet sich an zwei Altersgruppen: 9- bis 13-Jährige und 14- bis 20-Jährige.

Bei den Älteren soll die Geschichte in Drehbuchform für einen Film entwickelt werden. Das beste Drehbuch wird mit der Siegergruppe im Landkreis Vulkaneifel mit professioneller Unterstützung verfilmt und dann bei „Tatort Eifel 2022“ uraufgeführt. Den Teilnehmern beider Altersgruppen winken interessante Preise.

Das Motto für alle ist „Es geht auch ohne Mord und Totschlag.“

Alle weiteren Informationen, vielfältige Materialien zum Wettbewerb, Lese- und Filmtipps finden Interessentinnen und Interessenten auf der Internetseite www.junior-award.de. Anmeldeschluss ist der 31.01.2022. Die fertigen Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 15. März 2022 eingereicht werden.

Die Gewinner:innen werden zur Preisverleihung im Mai 2022 in das SWR-Funkhaus in Mainz eingeladen. Veranstalter des Wettbewerbs sind der Landkreis Vulkaneifel, das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und die Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Stiftung MedienkompetenzForum Südwest, dem SWR und vielen weiteren Partnern.

„Tatort Eifel“ findet vom 16. bis 24. September 2022 im Landkreis Vulkaneifel statt. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.tatorteifel.de.

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Impulsabend Romfahrt heute Donnerstag 18. November in Mechernich – Anmeldung erforderlich

Mechernich – Bilder und Mediation zur Papstreise. Einen Impulsabend mit Bildern und Erzählungen von der jüngsten Romfahrt mit Papstbegegnung der Communio in Christo hält Schwester Lidwina am heutigen Donnerstag, 18. November, in der Kapelle des Mutterhauses, Eingang Bruchgasse, in Mechernich.

Der Abend beginnt mit einem Rosenkranzgebet um 18.30 Uhr, die eigentliche Betrachtung mit Rom-Bildern und Texten der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese beginnt um 19 Uhr und dauert eine knappe Stunde.

Abschließend findet noch eine Heilige Messe mit dem stellvertretenden Generalsuperior Jaison Thazhathil und Diakon Manfred Lang statt, die mit in Rom waren und den Vortrag von Schwester Lidwina während des Impulsabends ergänzen.

Wegen Corona ist eine vorherige Anmeldung unter Tel. (02443) 98 14 744 erforderlich. Es gelten die am heutigen Donnerstag gültigen Pandemieeinschränkungen und Regeln.

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GK-Mittelrhein bereitet auf Führungs-Aufgaben vor

Region/Mayen-Koblenz – Weiterbildung am BFI ist mit neuer Verordnung gestartet. Sie wollen lernen, Mitarbeiter zu führen und zu leiten – und das berufsbegleitend über zwei Jahre. Acht Teilnehmer aus unterschiedlichen Pflege- und Funktionsbereichen – aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, aber auch aus anderen Unternehmen des Gesundheitswesens der Region – haben begonnen, ihre Weiterbildung am Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein (BFI) zu absolvieren.

Neben Instrumenten zur operativen und strategischen Planung und Kontrolle werden auch wichtige soziale Kompetenzen vermittelt, um Mitarbeiter und Teams optimal führen zu können. Der Kurs findet in regelmäßigen Blöcken statt. „Durch die neue Weiterbildungsverordnung der Pflegkammer wurde die Weiterbildung um sechs Monate verlängert und mit jetzt 730 Unterrichtsstunden um 80 Stunden aufgestockt“, berichtet Kursleiterin Franziska Korries. Neu ist auch eine einwöchige Hospitation. „Die kann auch in einer ganz anderen Branche erfolgen. Es ist sehr interessant, sich Führungsstrukturen außerhalb des Gesundheitswesens anzuschauen.“

Am Ende der Weiterbildung steht der Abschlusstitel „Leitung einer Pflege- oder Funktionseinheit im Gesundheitswesen und in der Altenpflege“ beziehungsweise der Zertifikatsabschluss „Führen und Leiten im Gesundheitswesen“. „Es erfordert viele verschiedene Kompetenzen, um eine gute Führungskraft zu sein“, erläutert Franziska Korries, „Engagement und Zielstrebigkeit kann man unseren Teilnehmern aber jetzt schon mit ihrem Start der Weiterbildung bescheinigen.“

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Winterdienst-Fahrzeuge in Aachen werden mit neuer Routen-Navigation ausgestattet

Aachen – Als sie im Sommer die ersten Testfahrten mit Winterdienstfahrzeugen machten, habe ihnen manche*r Autofahrer*in einen überraschten Blick zugeworfen, erinnert sich Manfred Glaser, Betriebslogistiker des Aachener Stadtbetriebs. Dabei ging es bei dem Einsatz weniger darum, die Funktionen von Streuteller und Räumschild zu testen, sondern vielmehr die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der neuen Routennavigation.

Unter dem Namen „Telematic“ wird das System der blueworld GmbH nach mehrjähriger Vorbereitung und Anpassung an die Betriebsbedingungen im Aachener Stadtbetrieb nun in die aktive Testphase überführt und verspricht für die Mitarbeitenden des maschinellen Winterdienstes des Stadtbetriebs eine erhebliche Arbeitserleichterung. „Bisher mussten alle Routen auf Zetteln abgehakt und mögliche Straßenhindernisse händisch eingetragen werden. Im Anschluss kamen die Informationen zu den Disponent*innen, die alles in unser System eintrugen. Das läuft demnächst alles digital“, erklärt Dieter Bohn, Bereichsleiter Winterdienst des Stadtbetriebs.

Aktuell lagern in der Salzhalle rund 1.300 Tonnen Streusalz, „das reicht erfahrungsgemäß für einen normalen Winter, wenn wir Volleinsätze fahren müssen“, erklärt Dieter Bohn. Für einen Volleinsatz werden ca. 60 Tonnen benötigt. Foto: © Stadt Aachen / Elisa Bresser

Wo wird wann geräumt und gestreut?

Der Clou: Neben der Routennavigation, die den Fahrer*innen die Streustrecke des jeweiligen Reviers vorgibt, nimmt die Software alle Streudaten direkt auf. Wo wurde geräumt, wo gestreut und wie viel Salz wurde an welcher Stelle ausgebracht? Dies dient zum einen einer gerichtsfesten Dokumentation, zum anderen lässt sich so der exakte Salzverbrauch verfolgen. Das führt wiederum dazu, dass die Disponenten einen exakten Überblick über die vorhandenen Mengen in der Salzhalle am Madrider Ring haben und entsprechend frühzeitig bei Bedarf weiteres Material ordern können.

Test im realen Einsatz

Das neue System arbeitet mit zwei aufeinander abgestimmten Geräten. Die Fahrer*innen erhalten zu Dienstbeginn ein tragbares Gerät. Über einen Touchscreen können unter anderem Routen ausgewählt, Ereignisse dokumentiert und Fotos erstellt werden. Auch Routenanpassungen sind möglich. Kombiniert mit in Fahrzeugen verbauten TraceMate-Boxen, die alle Streu- und Räumdaten aufnimmt, werden so sämtliche Daten festgehalten, die für die Winterdienstdokumentation notwendig sind.

Ob es noch Anpassungen benötigt oder zusätzliche Funktionen eingestellt werden müssen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. „Schließlich können wir die ganzen Funktionen am besten im Echteinsatz testen“, sagt Manfred Glaser. 22 Fahrzeuge sind bereits mit dem System ausgestattet. Diese werden in der Innenstadt eingesetzt. „Sollte das System gut anlaufen, werden wir die Fahrzeuge in den Bezirken beginnen einzurüsten und im System aufnehmen.“

Ausweitung auch für den Bereich Stadtreinigung

Eine Ausweitung des Systems für andere Bereiche des Stadtbetriebs ist dabei ebenfalls denkbar. „Wir wollen nach erfolgreichem Start für den Winterdienst auch die Kehrmaschinen der Stadtreinigung an das System anschließen“, gibt Glaser einen kleinen Ausblick. „Es gibt zahlreiche Möglichkeiten.“ Dies geschehe natürlich schrittweise und baue auf den nun folgenden Erfahrungen auf. Dieter Bohn betont: „Unsere Mitarbeitenden sind unser wichtigstes Gut. Ihnen möchten wir die bestmöglichen Arbeitsbedingungen bieten. Und dieses System trägt definitiv dazu bei.“

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Kita-Eröffnung in Langerwehe: „Schlossmäuse“ jetzt im Neubau

Langerwehe/Düren – Die Kita „Schlossmäuse“ in Langerwehe hat ein neues Zuhause, das nun offiziell eröffnet und eingeweiht wurde. 60 Kinder im Alter von 7 Monaten bis sechs Jahren können nun im barrierefreien Festbau am Pochmühlenweg toben, lernen und vor allem ganz viel Spaß haben.

„Die Kita ist ein erster wichtiger Meilenstein im Leben der Kinder. Daher bin ich froh, dass wir hier so tolle Einrichtungen haben, die den Jüngsten einen guten Start geben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Eröffnung. Er verweist darauf, dass die Kita „Schlossmäuse“ nicht nur ein Bewegungskindergarten sei, sondern sich auch als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lässt. In einem eigenen Forscherraum können die Kinder altersgerecht experimentieren. Auch Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema in der Betreuung, das sich zudem im natürlich gehaltenen Raum- und Farbkonzept der Einrichtung wiederfindet. „Die Entwicklung unserer Gesellschaft hängt besonders von der Qualität der Kinderbetreuung ab. Ich bedanke mich besonders bei dem tollen Team, das exzellent arbeitet“, ergänzt der Landrat. Es werde flexibel auf die Wünsche der Eltern und Kinder eingegangen. Insgesamt 19 Mitarbeitende unter der Leitung von Claudia Mürkens sorgen Tag für Tag dafür, dass die Kinder eine tolle Zeit haben.

Langerwehes Bürgermeister Peter Münstermann freut sich, dass der Neubau nun mit Leben erfüllt wird. „In unserer kinderfreundlichen Kommune ist diese Einrichtung mit dem tollen Konzept ein wichtiger Baustein, der die Angebote in Langerwehe hervorragend ergänzt.“ Die neue Kita „Schlossmäuse“ ist eine von 30 Kitas in Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR des Kreises Düren und umfasst vier Gruppen. Zuvor war die Kita übergangsweise in einer Einrichtung in Modulbauweise untergebracht. Für den jetzigen Neubau hat die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren (GIS) die rund 3000 Quadratmeter große Fläche von der Gemeinde Langerwehe erworben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,1 Millionen Euro und die Bauzeit betrug rund ein Jahr. Wie diese Zeit war, das haben die kleinen „Schlossmäuse“ nach der Einsegnung durch Pfarrer Franz-Josef Wynen bei einer tollen Aufführung und einer „Reise durch die Zeit“ demonstriert.

Der Vorstand der Kreismäuse AöR, Elke Ricken-Melchert und Christoph Siebertz, waren sichtlich begeistert. „Wir sind sehr froh, über den Neubau und die Möglichkeiten hier. Wir wünschen Kindern, Eltern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allzeit viel Freude.“ Die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR freut sich immer über neue Teammitglieder in ihren Einrichtungen und hat ein großes Stellenangebot. Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, wird sicherlich unter www.kreis-dueren.de/kreismaeuse fündig.