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Impfstellen in Städten und Gemeinden des „Altkreises“ öffnen erst ab Montag 22. November 2021

Aachen/StädteRegion Aachen – Die StädteRegion Aachen richtet – als Ergänzung zum Impfangebot der Arztpraxen – Impfstellen in allen Städten und Gemeinden ein. Diese gehen ab dem 22. November in Betrieb. In den Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1, 52078 Aachen) wird selbstverständlich auch heute und morgen zwischen 12 und 20 Uhr geimpft!

 Neue Angebote ab Montag (22.11.2021)

Alsdorf: jeden Montag von 12 bis 20 Uhr in der Pfarre St. Castor (Im Brühl 1, 52477 Alsdorf)

    Baesweiler: jeden Dienstag von 12 bis 20 Uhr im Haus Setterich (Emil-Mayrisch-Str. 20, 52499 Baesweiler)

    Eschweiler: jeden Montag und Dienstag von 12 bis 20 Uhr in der Agape-Gemeinde (Kaiserstr. 64, 52249 Eschweiler)

    Herzogenrath: jeden Mittwoch von 12 bis 20 Uhr in der Pfarre Christus unser Friede (Markt 3, 52134 Herzogenrath)

    Monschau: jeden Samstag von 12 bis 20 Uhr in der ehemaligen Hauptschule (Walter-Scheibler-Str. 36, Monschau)

    Roetgen: jeden Freitag von 12 bis 20 Uhr im Ratsaal der Gemeindeverwaltung (Hauptstr. 55, Roetgen)

    Simmerath: jeden Donnerstag von 12 bis 20 Uhr in der Eifelklinik St. Brigida (Kammerbruchstr. 8)

    Stolberg: jeden Freitag und Samstag von 12 bis 20 Uhr im Bethlehem Krankenhaus Stolberg (neben dem Krankenhauscafé Essbar, Steinfeldstr. 5, 52222 Stolberg)

    Würselen: jeden Mittwoch von 12 bis 20 Uhr im Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit (Mauerfeldchen 29, 52146 Würselen) und jeden Donnerstag von 12 bis 20 Uhr VIALIFE Campus Bardenberg (Hans-Böckler-Platz 1, 52146 Würselen)

Erst-, Zweit- und Drittimpfung sind möglich, Impfstoffe sind im Rahmen der Zulassung wählbar, bitte Personalausweis und – sofern vorhanden – Impfausweis nicht vergessen. Impfen lassen kann man sich unabhängig von Nationalität oder Krankenversicherung. Die Impfung ist in jedem Fall kostenlos für Sie!

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Bundesweiter Vorlesetag – Mitmach-Hörspiel zu Gast in Euskirchen

Region/Euskirchen – Am gestrigen Freitag, 19. November war bundesweiter Vorlesetag. Das Mitmach-Hörspiel „Der Kinderfresser“ war zu diesem Anlass zu Gast im Stadttheater Euskirchen und hat zusätzlich eine digitale Veranstaltung mit Kitas und Grundschulen durch geführt.

Zusätzlich hat die Agentur Härmanz/Kinderfresser eine Spende von 1.000,00 € zzgl. eines Laserdrucker für VieLe e.V. mitgebracht. Einzelheiten in der Pressemitteilung anbei.

Bereits im dritten Jahr hat das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen Vorschul- und Grundschulkinder eingeladen, um am bundesweiten Vorlesetag eine besondere Bekanntschaft zu machen. Der Kinderfresser und sein engagiertes Team der Agentur Härmanz begrüßten 340 Kinder im Stadttheater Euskirchen. Zu weiteren 220 Kindern kam er digilog ins Klassenzimmer oder den Gruppenraum der Kita. Alle erlebten ein interaktives Mitmach-Hörspiel der besonderen Art.

Lautes Getöse und Gerumpel, gruselige Geräusche, ungewöhnliche Musik und haarsträubendes Kindergeschrei begleiteten die Lesung von Autor Klaus Strenge. Aber kein Grund zur Sorge, keinem Kind wurde auch nur ein Haar gekrümmt, denn das Live-Hörspiel mit dem nettesten Monster der Welt und einer gut gelaunten Hörspiel-Crew war ein riesiges Vergnügen und ein besonderes Highlight. Das Monster namens „Kinderfresser“, von dem das Live-Hörspiel handelt, ist trotz seines gruseligen Namens ein richtig hilfsbereiter Monsterkumpel und einer, dem es am Herzen liegt, Kinder stark zu machen. Denn es ist von Beruf ein Mutmach-Monster, das Kinderangst in Kindermut verwandeln kann. Das Erlernen der Monstersprache und viele andere verrückte Dinge passierten im Mitmach-Hörspiel von und mit Autor Klaus Strenge, bei dem es viel zu hören, erleben und zu tun gab für die Kinder im Publikum.

Die Kinder aber auch für die Erwachsenen wurden vielfältig eingebunden: als Geräuschemacher für Donner, Regen, Wind und viele andere Klänge, um dem Hörabenteuer Lebendigkeit und Spannung zu verleihen. Sogar ein „Rülpsmeister“ kam zum Einsatz, der mit seinen Rülpsern das Stadttheater zum Wackeln bringen musste. Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann fing während der Vorstellung mit einer langen Mikrofon-Angel geschickt die verschiedenen Sounds der Kinder ein: Geräusche von Tüten, Trommeln, Töpfen, Hupen und anderen Alltagsgegenständen, die Autor Klaus Strenge und sein Sprecher-Ensemble bei der Lesung unterstützten. Klaus Strenge verzauberte die Kinder im Publikum nicht nur als überaus fantasievoller Autor und sondern tatsächlich als wahrer Stimm-Akrobat. Gekonnt sorgte er mit seinen Stimm- und Mimikvarianten mal für Spannung, mal für Überraschungen und Gelächter. Neben dem virtuosen technisch-musikalischen Begleiter Peter Wieschermann gehörten außerdem vier lesetalentierte Kinder zum Sprecherensemble der zwei Vorstellungen. Für diesen Auftritt hatten sie vom Autor persönlich ein Lesecoaching erhalten und meisterten die Show mindestens ebenso gut wie ihre Profi-Kollegen.

Bei insgesamt vier Aufführungen erlebten kleine und große Menschen und Monster eine fantastische Reise nach Kobalat, dem Land kleinen und großen Monster, der Kuscheltiere und skurriler Wesen, an deren Ende das Geheimnis der Kuscheltiere gelöst und der böse Hustenmacher Knochenschuh gemeinsam besiegt wurde und auf Nimmerwiedersehen davonflog.

Das Team der Agentur Härmanz hatte neben der Geschichte weitere Geschenke im Gepäck, die es für Projekte mit und für Kinder sowie für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit des Kreis Euskirchen mitgebracht hat. Manfred Poth nahm die Spende von 500,00 Euro und einen Laserdrucker im Namen des Vereins Vielfalt Leben e.V. entgegen. Ricarda Brecher und Judit Jacobs freuten sich, dass 560 Kinder aus sieben Grundschulen und 21 Kindergärten aus dem Kreis Euskirchen auch dank des Mutes und Einsatzes ihrer Erzieher*innen, Lehrer*innen und Eltern den Kinderfresser live und digilog erleben konnten. Mit Unterstützung mehrerer Mitarbeitenden des KoBIZ und des Familienbüros konnte die Veranstaltung mit allen Corona-Schutzmaßnahmen reibungslos durchgeführt werden.

„Gerade in der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie mit vielen Einschränkungen insbesondere für die Kinder und nach der Flutkatastrophe war diese Veranstaltung ein Lichtblick. Die leuchtenden Kinderaugen und begeisterten Rufe haben uns gezeigt, wie wichtig schöne Erlebnisse für alle sind. Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben, damit diese tolle Veranstaltung möglich war.“  freuen sich besonders Ricarda Brecher und Judit Jacobs vom KoBIZ und Familienbüro Euskirchen.

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Rotary Club Mayen engagiert sich für gefiederte Patienten in Kirchwald

Mayen/Kirchwald – Über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro durfte sich kürzlich die Wildvogel-Pflegestation in Kirchwald freuen. Der amtierende Rotary-Präsident Karl-Josef Esch und sein Amtsvorgänger Andreas Neef übergaben gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig, der sich für die Spende stark gemacht hatte, einen symbolischen Spendenscheck an Stationsleiterin Dr. Miriam Thavarajah. „Mit dieser Spende setzen sich die Mitglieder des Rotary Clubs Mayen für den Fortbestand der Wildvogel-Pflegestation in Kirchwald ein. Eine  Einrichtung, die seit über 37 Jahren besteht, die in ihrer Form einzigartig und bundesweit eine der größten ist, sollte es Wert sein, erhalten zu werden“, betont Karl-Josef Esch als oberster Rotarier in Mayen bei der Übergabe. Sein Vorgänger Andreas Neef, der im Vorfeld die Weichen für die Spende gestellt hatte ergänzt: “wir Rotarier schätzen die wertvolle Arbeit der Auffangstation sehr und unterstützen das Team bei seinen Plänen und Ideen für den Fortbestand der Station auch in schwierigen Zeiten“.

„Ein Team aus Insgesamt 20 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern engagiert sich rund ums Jahr um eine Vielzahl an verletzten und in Not geratenen Wildvögeln, Wasservögeln sowie auch Igeln. In den 40 Vollieren und hunderten Krankenboxen der Auffangstation am Ortsrand von Kirchwald wurden im vergangenen Jahr  rund 4.000 Tiere gesund gepflegt und für eine Auswilderung vorbereitet“, erklärt Dr. Miriam Thavarajah. Damit einher geht ein immenser Kostenrahmen, u.a. für Personal, Futter, Unterhalt der Anlagen, Medikamente sowie Arztkosten, welcher in der Vergangenheit ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert wurde. Bedingt durch die Corona-Pandieme ist die Spendenbereitschaft jedoch deutlich zurück gegangen. Veranstaltungen, aus denen vor Corona ein Großteil der Spendenmittel generiert wurden, konnten nicht stattfinden und die stetig gestiegene Zahl an gefiederten Patienten – zuletzt auf den Höchststand von 4.000 Tieren pro Jahr – haben die Auffangstation in eine Notlage gebracht. Eine Reduzierung des Personals und eine Limitierung der Neuaufnahmen waren der einzige Weg, den Betrieb der Station aufrecht erhalten können, wie Dr. Miriam Thavarajah erläutert.

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Sportbund Rheinland sagt alle Präsenz-Veranstaltungen bis zum Jahresende ab

Region/KoblenzDer Sportbund Rheinland (SBR) sagt aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie alle seine Veranstaltungen in Präsenzform bis zum Jahresende ab. Betroffen sind besonders die Aus- und Fortbildungen der Abteilung „Bildung Sportpraxis, Breitensport“ und der Sportjugend sowie der „Tag der Generationen“ am 27.November in Mülheim-Kärlich. Auch die Sportkreistage für die Sportkreise Koblenz und Bad Kreuznach sowie eine Sitzung des Hauptausschusses werden nicht stattfinden. Insgesamt handelt es sich um rund 30 Veranstaltungen. Diese Regelung gilt bereits ab dem kommenden Montag.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Doch die Gesundheit der Lehrgangs- und Sitzungsteilnehmer sowie der Mitarbeiter im Haus des Sportes hat für uns oberste Priorität“, sagt SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke. Schon im Vorfeld dieser Entscheidung gingen beim SBR einige Absagen zu den Präsenzveranstaltungen ein. „Wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und haben nun die Reißleine gezogen“, sagt Weinitschke. Zudem sei nicht damit zu rechnen, dass sich bis zum Jahresende die Situation wesentlich entspannen wird.

Derzeit prüft man beim SBR, ob die Inhalte der abgesagten Lehrgänge in Online-Seminaren vermittelt werden können. Über die Absagen und mögliche Alternativen werden die Betroffenen unmittelbar informiert. Darüber hinaus bietet der SBR weitere Aus- und Fortbildungen in digitalen Formaten an. „Wir haben uns frühzeitig für solche Ausnahmesituationen gerüstet und sind froh, dass wir den Interessenten an unseren Lehrgängen weiterhin attraktive Angebote machen zu können“, sagt Weinitschke.

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Stadt und StädteRegion Aachen empfehlen dringend 2G bei allen Veranstaltungen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier legen allen Veranstaltern dringend nahe, angesichts der zugespitzten aktuellen Corona-Lage auf die 2G-Regelung zu setzen. Um die Zahl der Corona-Infektionen nicht weiter zu steigern, sollten Besucher*innen ab sofort an Veranstaltungen nur noch teilnehmen dürfen, wenn sie genesen oder geimpft sind.

„Angesichts der stark steigenden Zahl der Infizierten ist zu befürchten, dass es zu einer weiteren Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle kommen wird und die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten überschritten werden, sofern nicht unverzüglich strengere Schutzmaßnahmen angewendet werden“, sagt Grüttemeier.

Eigene Veranstaltungen der StädteRegion wie auch der Stadt Aachen werden ab sofort ohnehin nur unter Beachtung der 2G-Regelung stattfinden. Ausnahmen sollen nur im Rahmen der Sonderregelungen der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung gelten. Dazu gehören beispielsweise Sitzungen von kommunalen und politischen Gremien. Personen, die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie sich aus wichtigen medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen mit Vorlage eines negativen, höchstens 24 Stunden zurückliegenden PCR-Testergebnisses oder höchstens sechs Stunden alten PoC-Testergebnisses (mit Testzertifikat) teilnehmen.

Für den Weihnachtsmarkt gilt bereits die 2G-Regelung. „3G-Regelungen sind auf dem Aachener Weihnachtsmarkt, der in den vergangenen Jahren von durchschnittlich 1,3 bis 1,5 Millionen Menschen besucht wurde, schlicht nicht zu vertreten, hier musste dringend eine solidere Ausgangslage geschaffen werden“, erklärt Keupen. Daher hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Land im Wege einer Allgemeinverfügung für den Aachener Weihnachtsmarkt eine 2G-Regelung ausgesprochen, die auch bereits die zu erwartenden, erweiterten Sonderregelungen – insbesondere für junge Menschen – berücksichtigt. „Wir sind uns der mit diesen Einschränkungen verbundenen Belastungen nur allzu bewusst, angesichts der tatsächlichen pandemischen Situation und den damit verbundenen Gefahren wäre es allerdings unverantwortlich auf die Wiederholung der Bilder zuzusteuern, die wir letzte Woche zur Karnevalseröffnung gesehen haben“, erklärt Stadtdirektorin Annekathrin Grehling.

Städteregionsrat Tim Grüttemeier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen appellieren schließlich nochmals eindringlich: „Seien Sie vorsichtig, geben Sie acht – auf sich und Ihre Mitmenschen. Und dazu gehört auch: Nutzen Sie die Zeit bis zum Erlass schärferer landes- und bundesrechtlicher Regelungen zur Vorbereitung und nicht dazu, jetzt erst recht die bestehenden Freiräume bis an ihre Grenzen auszuschöpfen.“

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Mehr Platz im Schulbus

Region/Düsseldorf – Das Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen verlängert Förderung für zusätzliche Fahrten. Das Land unterstützt weiterhin alle Schulträger und Landschaftsverbände bei der Organisation zusätzlicher Schulbusse bis zu den Sommerferien 2022 und übernimmt zu 100 Prozent die Kosten für zusätzlich bestellte Busse. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat der Erhöhung der dafür bereitgestellten Mittel um weitere zehn Millionen Euro zugestimmt. Seit Start des Förderprogramms im August 2020 hat die Landesregierung über 50 Millionen Euro für einen besseren und sicheren Schulbusverkehr bereitgestellt.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Schülerinnen und Schüler brauchen den größtmöglichen Infektionsschutz. Deswegen sorgen wir für zusätzliche Busse mit genügend Platz, damit Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg sicher unterwegs sind. Ich freue mich sehr, dass unser Förderprogramm bis zu den Sommerferien 2022 verlängert werden kann und dass unser Angebot so gut angenommen wird.“

Derzeit werden viele Reisebusse nicht genutzt. Der Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen e. V. (NWO) bietet Unterstützung bei der Suche nach freien Kapazitäten an. Schulträger können sich direkt an den NWO wenden und erhalten eine aktuelle Liste von Unternehmen mit Linien- und Reisebussen, die verfügbar sind – inklusive Fahrerinnen und Fahrern.

Darüber hinaus hat das Land die Möglichkeit geschaffen, auch die Kosten für zusätzliche Fahrten mit Bestandsbussen zu finanzieren. Gefördert werden außerdem zusätzliche Fahrten in Kleinbussen zu Förderschulen, wenn in einzelnen Fahrzeugen Förderschüler zum Beispiel aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können oder dürfen.

Nach der Entscheidung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags am Donnerstag wird das förmliche Verfahren zur Verlängerung der Förderrichtlinien bereits in Kürze abgeschlossen werden. Das Verkehrsministerium wird erneut an den Haushalts- und Finanzausschuss herantreten, wenn die bereitgestellten Mittel nicht mehr ausreichen.

Die aktuellen Förderrichtlinien finden Sie hier und die zugehörigen Antragsformulare hier.

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Der Impfbus kommt am Dienstag 23. November nach Kaisersesch

Kaisersesch – Am Dienstag, den 23. November 2021 macht der Impfbus in Kaisersesch halt. Von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr können sich Bürger*innen in der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch, gegen COVID-19 impfen lassen. Eine vorherige Anmeldung oder Registrierung ist nicht notwendig – kommen Sie einfach vorbei.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch bleibt an diesem Tag für den Publikumsverkehr geschlossen!

Eine Impfung mit BioNTech ist ab 12 Jahre möglich. Johnson & Johnson darf nur an volljährige Personen verimpft werden. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre können aber nur dann geimpft werden, wenn sie in Begleitung eines Sorgeberechtigten erscheinen. Eine schriftliche Einverständniserklärung eines Sorgeberechtigten, ohne dass dieser selbst auch vor Ort ist, genügt nur bei 16- und 17-Jährigen.

Für die Impfung ist zwingend ein Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument vorzulegen. Bei Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre genügt aber auch die Vorlage der Geburtsurkunde, des Schülerausweises, der Gesundheitskarte oder eines vergleichbaren Dokuments.

Es werden sowohl Erstimpfungen als auch Zweit- und Drittimpfungen (die sog. Booster-Impfungen) durchgeführt. In Rheinland-Pfalz kann jeder Erwachsene, dessen Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt (bzw. bei Impfung mit Johnson und Johnson mindestens vier Wochen), unkompliziert an den Impfbussen des Landes eine Booster-Impfung bekommen.

Wichtige weitere Hinweise:

Sofern die Impfung im Impfausweis dokumentiert werden soll, ist dieser ebenfalls vom Impfling mitzubringen. Die Impfbusse können keine Impfausweise ausgeben. Sollten Sie oder Ihr Kind keinen Impfausweis besitzen, wird die Impfung auf einem Einlegeblatt dokumentiert. Der QR-Code für das digitale Impfzertifikat wird den Impflingen anschließend per Post zugestellt. Sofern eine Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech erfolgt, muss eine zweite Impfung im Abstand von drei bis sechs Wochen stattfinden. Bei der Impfung mit Johnson & Johnson ist keine Zweitimpfung nötig. 

Für eine notwendige Zweitimpfung bestehen die folgenden Möglichkeiten:

  1. Der Impfbus ist auch im Dezember in Rheinland-Pfalz unterwegs. Die Standorte und Termine finden Sie rechtzeitig unter www.corona.rlp.de
  2. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder einem sonstigen niedergelassenen Arzt auf.
  3. Kontaktieren Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 zur Vereinbarung eines Zweittermins bei einem niedergelassenen Arzt.
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Blitzumfrage der rheinland-pfälzischen IHKs – Wirtschaft klar für verbindlichen Infektionsschutz

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Für die Einführung der 3G- Regel am Arbeitsplatz sprechen sich in einer Blitzumfrage der rheinland-pfälzischen IHKs 80 Prozent der Umfrage­teilnehmer aus. Befragt wurde hierzu ein repräsentativer Querschnitt aller IHK-zugehörigen Wirtschaftszweige.

Das Stimmungsbild kommentiert Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz: „Die Wirtschaft fordert bereits lange Klarheit und Verbindlichkeit in der Pandemiebekämpfung, dazu zählen auch einheitliche G-Regeln am Arbeitsplatz, wobei das 3G-Modell auf freiwilliger Basis für ein Viertel der Umfrageteilnehmer bereits gelebte Praxis ist. Die aktuell geplanten Vorgaben zur Kontrollpflicht mit einer Bußgeldandrohung zu belegen, werden mit Blick auf die viel zu knappen Testkapazitäten von nicht wenigen Betrieben als Zumutung empfunden.“

Sollte die 3G-Regel am Arbeitsplatz gelten, sollten die Testkosten von den Arbeitnehmern selbst getragen werden, sofern eine freiwillige Impfung nicht angenommen wurde, geben knapp 60 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Ein knappes Drittel sieht den Staat in der Pflicht, die Kosten zu übernehmen. Nur 3 Prozent der Umfrageteilnehmer wären bereit, die Testkosten für ungeimpfte Beschäftigte selbst zu tragen.

Ebenfalls abgefragt wurde ein Stimmungsbild zur Home-Office-Pflicht. Hier zeigt sich ein differenziertes Ergebnis: 37 Prozent lehnen die Home-Office-Pflicht ab, 22 Prozent befürworten diese. „Hierbei ist zu beachten, dass viele Tätigkeiten, etwa in Produktion, Handel oder Gastronomie, gar nicht ins Home-Office verlagert werden können und rund 40 Prozent der Unternehmen Home-Office bereits umsetzen. In der Zusammenschau bleibt daher offen, welche Betriebe überhaupt noch von der Pflicht erfasst werden“, so Szczesny-Oßing.

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Neue Impfstellen in Euskirchen und Marmagen – Online-Anmeldung ab Samstag 20. November möglich

Euskirchen – Online-Anmeldung ist ab Samstag, 20. November, über die Homepage des Kreises möglich. In vielen Praxen im Kreis Euskirchen stehen die Telefone nicht mehr still. Viele Patientinnen und Patienten wollen möglichst kurzfristig einen Termin für die Auffrischungsimpfung zum Schutz vor dem Coronavirus vereinbaren. Zur Unterstützung der Ärzteschaft richten die Kreise und Städte daher zusätzliche Impfstellen ein – auch im Kreis Euskirchen, wo zwei Impfstandorte eröffnet werden:

  • Euskirchen: Malteser-Zentrum, Am Schwalbenberg 5 in 53879 Euskirchen
  • Marmagen: Eifelhöhen-Klinik, Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1 in 53947 Nettersheim-Marmagen

Beide Impfstellen sind von 9:30 – 15:30 Uhr geöffnet. Die Impfstelle in Euskirchen startet am Sonntag, 28.11.2021, im Folgenden wird dort jeden Sonntag geimpft. In Marmagen beginnt die Impfaktion am Mittwoch, 1.12.2021. Danach wird dort wieder am Samstag, 4.12.2021, geimpft. Ab Montag, 6.12.2021, finden die Impfungen in Marmagen von montags bis einschließlich samstags an sechs Tagen pro Woche statt.

Impfen ist grundsätzlich nur mit vorheriger Terminvergabe möglich. Auf der Homepage der Kreisverwaltung (https://corona.kreis-euskirchen.de) können Impftermine ab Samstag, 20. November, gebucht werden. Der Aufklärungs- und Anamnesebogen wird nach erfolgreicher Buchung zur Verfügung gestellt. Diese Unterlagen sind auszufüllen und zum Impftermin unbedingt mitzubringen. Gleiches gilt für den Impfpass und den Personalausweis. Wer keine Möglichkeit zur Online-Anmeldung hat, kann auch telefonisch einen Termin buchen. Dies ist allerdings erst ab Dienstag, 23. November, zwischen 8.30 und 15.30 Uhr unter Tel. 02251 / 15-1545 möglich.

Als Impfstoff kommt ausschließlich der Impfstoff der Firma Biontech-Pfizer zum Einsatz.

Auffrischungsimpfungen (dritte Impfung, „Booster-Impfung“) sind nach Ablauf einer Frist von sechs Monaten nach der Zweitimpfung oder vier Wochen nach der Impfung mit dem Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson zulässig. Sollte diese Frist nicht eingehalten sein, ist nicht auszuschließen, dass der Impfarzt die Impfung nicht durchführen wird.

Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren wird jeweils samstags in der Impfstelle Marmagen – beginnend ab dem 11.12.2021 –  auch ein Kinderarzt für Impfungen zur Verfügung stehen.

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BFI erhält weiteres Zertifikat für Pflegeausbildung

Region/Mayen-Koblenz – Weitere finanzielle Unterstützung als Auszubildender ist im GK-Mittelrhein möglich. Mit vielfältigen und facettenreichen Bildungsmaßnahmen fördert das Bildungs- und Forschungsinstitut des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI) Fachkräfte im Gesundheitswesen. Nachdem bereits die Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d) und der Vorbereitungskurs zur Kenntnisprüfung speziell für ausländische Pflegekräfte zertifiziert wurden, können nun auch angehende Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (GKPH) unter bestimmten Voraussetzungen von den Vorteilen einer Zertifizierung profitieren. Konkret heißt das, dass Auszubildende von der Agentur für Arbeit finanziell gefördert werden können. Die Zertifizierung ist außerdem ein Nachweis dafür, dass das BFI die Ausbildung strukturiert und qualifiziert durchführt. Inhaltlich ändert sich an der GKPH-Ausbildung nichts.

Diese Zertifizierung lief im Rahmen der AZAV Trägerzulassung (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung). Das BFI benötigt diese, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems zu verbessern. „Insgesamt ist die AZAV Zertifizierung ein sehr umfangreicher Prozess, welcher eng an das Qualitätsmanagement der Ausbildungsstätte gekoppelt ist. Zahlreiche Mitarbeiter im BFI waren involviert, um alle geforderten Unterlagen zeitnah zu bearbeiten und einzureichen“, so Natalie Waldforst, Direktorin BFI. Auch die Ausbildungsstätte profitiert von dem neu erworbenen Zertifikat, da jetzt bessere Refinanzierungsmöglichkeiten in Aussicht stehen – das wiederum machte sie für angehende Auszubildende attraktiver.