Kategorien
News

Laser-Technologie hilft im Ahrtal bei der Suche nach Leckagen im beschädigten Leitungsnetz

Bad Neuenahr – Innovative Technik bei der Prüfung des Gasnetzes im Einsatz. Bei der Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal kommt in diesen Tagen eine innovative Technik zu Einsatz. Um mögliche undichte Stellen im Leitungsnetz zu finden, setzt die Energienetze Mittelrhein als Netzbetreiber erstmals ein Spezialfahrzeug ein, das in der Lage ist, Gasleckagen zu orten. Das Herzstück dieses Verfahrens bildet eine patentierte Lasermesstechnik des Messtechnikherstellers ABB Mess- und Analysentechnik. Die Technik verfügt über eine Empfindlichkeit und Präzision, die herkömmliche Verfahren um mehr als das 3000-fache übertrifft. Das Messsystem lässt sich auf Fahrzeugen montieren und ist innerhalb von Minuten einsatzbereit. Undichte Stellen können dank hoch entwickelter Technologie und moderner Telekommunikation zuverlässig und sicher aufgespürt werden.

Rund vier Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal ist die Netztochter der Energieversorgung Mittelrhein (evm) dabei, die stark beschädigte und in großen Teilen zerstörte Gasinfrastruktur wiederherzustellen. Aktuell befinden sich die Netzexperten der evm-Gruppe in den letzten Zügen, nachdem bereits mehr als 90 Prozent der Hausanschlüsse wieder in Betrieb genommen werden konnten. „Die letzten 20 Prozent stellen aufgrund des Zerstörungsgrads eine besondere Herausforderung für uns dar“, erläutert der Sprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom. Besonders in der Altstadt von Ahrweiler und in weiteren Gebieten unmittelbar an der Ahr sind Netzabschnitte stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Bevor dort wieder Erdgas durch die Leitungen strömen kann, müssen mögliche Undichtigkeiten festgestellt und beseitigt werden. „Sicherheit steht für uns an oberster Stelle. Bei der Suche nach Leckagen hilft uns auch das neue ABB-System, das sich als treffsicher und zuverlässig erwiesen hat“, berichtet Peerenboom.

Durch die hochentwickelte Lasertechnik war es möglich, sowohl neue Netzabschnitte als auch das beschädigte Gasnetz in der Altstadt von Ahrweiler binnen weniger Stunden komplett zu überprüfen. Das Spezialfahrzeug fuhr zu diesem Zweck durch die Straßen und sammelte verschiedene Daten wie die Konzentration von Methan und Ethan, die Windrichtung und -geschwindigkeit, sowie GPS-Daten. Eine Software verknüpfte sie dann miteinander. Durch die detaillierte Auswertung konnten die ermittelten Leckagen schnell und zuverlässig von den Wartungsteams lokalisiert und anschließend behoben werden, um somit den sicheren Betrieb des Gasnetzes zu gewährleisten

Kategorien
News

In Mayen ist jetzt Geld sparen und Klima schützen mit PENDLA möglich

Mayen – Jeden Morgen das gleiche Bild, zahlreiche Pendler strömen von allen Seiten mit dem Auto nach Mayen. Dies sorgt zu Stoßzeiten häufig für stockenden Verkehr.

Ein Ausweichen auf das Fahrrad oder den ÖPNV ist für einen Teil der Pendler aus verschiedensten Gründen nicht möglich, oder aber mit deutlich längeren Fahrtzeiten verbunden.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt, für den ist das Portal Pendla genau das Richtige. Hier können sich Pendler komplett kostenlos anhand der Abfahrtszeiten und Fahrtstrecken untereinander unkompliziert finden und Fahrgemeinschaften bilden.  (https://mayen.pendla.com/)

Die Bildung von Fahrgemeinschaften über Pendla bietet zahlreiche Vorteile, denn wer in die Autos schaut stellt fest, dass die meisten PKW nur mit einer Person besetzt sind. Die übrigen Plätze sind leer. Hier wird ein riesiges Potenzial nicht genutzt, denn wenn sich immer nur zwei Pendler zu einer Fahrgemeinschaft zusammenschließen würden, dann reduziert sich der Verkehr in den Stoßzeiten um knapp 50%. In gleichem Maße reduzieren sich für die an einer Fahrgemeinschaft teilnehmenden Pendler die Kosten für den Arbeitsweg. Gerade bei den hohen Spritpreisen besteht hier ein erhebliches Einsparpotenzial.

Auch die Umwelt und das Stadtklima profitieren in besonderem Maße, der CO2 Ausstoß verringert sich erheblich, der Verkehrslärm reduziert sich und die Luftqualität verbessert sich.

Zusätzlich zu den finanziellen und ökologischen Vorteilen bietet eine Mitfahrgelegenheit auch die Möglichkeit interessante Menschen kennenzulernen und die monotone Autofahrt durch abwechslungsreiche Gespräche zu bereichern.

Ansprechpartner:

Helge Lippert, Stadtverwaltung Mayen, Klimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse, Zimmer 414, Tel: 02651 88-1503
Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

Kategorien
News

RLP Minister Lewentz – Erfolgsprojekt Dorfladen-Beratung wird weitergeführt

Region/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat mitgeteilt, dass die Dorfladenberatung M.Punkt RLP in den kommenden fünf Jahre (2022-2026) fortgesetzt wird. Hierfür stellt das Land jährlich 250.000 Euro zur Verfügung.

„Seit über zehn Jahren bieten wir als Land ein umfassendes Beratungs- und Begleitungsangebot für interessierte Dorfladenbetreiber und jene, die einen Dorfladen eröffnen möchten, an. Mittlerweile wurden über 937 Beratungen durchgeführt, aus denen über 43 Dorfläden entstanden sind“, sagte der Innenminister. Dorfläden seien ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur im Dorf und das Beratungsangebot ein großes Erfolgsprojekt.

„Nicht nur der Warenverkauf sondern auch das Zusammenkommen verschiedener Menschen dient der Festigung der Dorfgemeinschaft. Die konsequente Ausrichtung an den Kundinnen und Kunden und an der Wirtschaftlichkeit ist hierbei ein Markenzeichen des rheinland-pfälzischen Ansatzes, den wir auch in Zukunft so weiterführen wollen“, so Lewentz.

Der Minister dankte allen Betreiberinnen und Betreibern sowie allen ehrenamtlich Engagierten rund um die Dorfläden für ihren Einsatz während der Pandemie. „Während der Krise wurden Dorfläden zu einer wichtigen Anlaufstelle für die tägliche Versorgung. Daher war es die richtige Entscheidung, dass die Landesregierung die Dorfläden gerade in dieser Phase gezielt finanziell sowie in Form von Beratungen unterstützt hat“, betonte er.

Die für die Dorfladenberatung vorgesehene Fördersumme in Höhe von bis zu 250.000 Euro jährlich umfasst alle erforderlichen Projektleistungen einschließlich aller Personal-, Sach- und Reisekosten, steuer- und abgaberechtlicher Forderungen sowie die Einholung von Genehmigungen.

Die Trägerschaft für die Dorfladenberatung wird an die Volker Bulitta Unternehmensberatung aus Ayl an der Saar (Landkreis Trier-Saarburg) übertragen.

„Ich bin überzeugt, dass wir für die Dorfladenberatung einen kompetenten Partner ausgewählt haben, der den Akteuren vor Ort von der Idee bis zur Umsetzung des eigenen Dorfladens mit Rat und Tat zur Seite stehen soll“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Kategorien
News

Einweihung Namens-Denkmal für Menschen ohne Angehörige am Dienstag 23. November in Aachen

Aachen – Jahr für Jahr versterben in der Stadt Aachen still und heimlich viele Menschen, die ohne direkte Angehörige leben. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung trägt für die Bestattung der Verstorbenen Sorge und setzt sie auf den Trauerwiesen des Friedhofes Hüls bei. Im Zeitraum von November 2020 bis Ende Oktober 2021 bestattete das Ordnungsamt 125 Menschen „von Amts wegen“. Im Sommer findet für diese Menschen stets eine Gedenkfeier auf der Hüls statt.

Dazu gründeten im Jahr 2012 Vertreter*innen der beiden großen Kirchen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und der Friedhofsverwaltung den Arbeitskreis Bestattungskultur, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, den verstorbenen Menschen ohne Angehörigen einen würdevollen Abschied zu bereiten. Ebenfalls gehörte von Anfang an auch die Erinnerung an die Namen der Verstorbenen dazu, die seit 2013 jährlich in der öffentlichen Gedenkfeier verlesen werden und auf dem ersten Gräberfeld in Form von Namenssteinen, die einen Weg zum Kreuz bilden, erhalten bleiben.

Seit August ist nun auch das zweite Gräberfeld auf der Hüls belegt und soll ein eigenes Namens-Denkmal erhalten. Dank einer großzügigen Einzelspende konnte der Entwurf des Steinmetzes Ulrich Berghoff realisiert werden. Auf vier Stelen, die um eine zentrale Figur angeordnet sind, erinnern die eingravierten Namen an die 359 Menschen, die hier zwischen Juli 2018 und August 2021 auf Veranlassung des Ordnungsamtes beigesetzt wurden.

Leider musste die öffentliche Gedenkfeier auch in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Daher wird das Denkmal mit einer kleinen Feier im Freien auf dem Gräberfeld eingeweiht. Dazu sind alle Bürger*innen, die sich mit einem oder einer der Verstorbenen verbunden fühlen, am kommenden Dienstag, 23. November um 16 Uhr auf den Friedhof Hüls eingeladen. Treffpunkt ist der Haupteingang an den Friedhofshallen.

Auf Erforderlichkeit der Einhaltung der geltenden coronabedingten Hygiene- und Schutzmaßnahmen wird hingewiesen. Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) wird während der der Dauer der Veranstaltung ausdrücklich empfohlen.

Kategorien
News

Elektroinnung Westeifel wählt Hillesheimer Unternehmer an die Spitze

Schwirzheim/Prüm – Der Hillesheimer Elektrotechnikermeister Rainer Schmitz wurde von den Mitgliedern der Elektroinnung Westeifel Anfang November zum neuen Obermeister gewählt. Er folgt damit auf Bernd Elsen aus Speicher, der Ende 2019 durch die Wahl zum Vizepräsidenten der Handwerkskammer Trier sein Obermeisteramt niederlegen musste. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben als Obermeister meiner Fachinnung“, sagt Schmitz. „Mit einem starken Vorstand an der Seite werden wir die Herausforderungen unserer Branche gemeinsam zum Wohle aller Mitglieder angehen.“ Sein Dank gilt auch Norbert Fell aus Rommersheim, der als stellvertretender Obermeister die Geschicke der Innung in der Vergangenheit geleitet hat und an dem Abend für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wurde.

Ebenso wiedergewählt wurden Lehrlingswart Michael Heilenbach und als Stellvertreter Michael Mießeler. Als Beisitzer stehen für weitere fünf Jahre Udo Simonis, Theo Ackels, Christian Häs, Torsten Berger und Stefan Peiffers bereit. Neu als Beisitzer verstärken Jens Walla, Alexander Kockelmann, Peter Praum, Bernd Elsen, Bernd Schröder und Stefan Assion den Vorstand. Als Kassenprüfer zeichnen sich weiterhin Rudolf Mathey und Holger Gompelmann verantwortlich.

„Der Innungsvorstand wird sich für die Zukunft neu ausrichten und für ausgewählte Fachbereiche engagieren. Die Schwerpunkte sind dabei der Fachkräftenachwuchs, Ausbildung und Prüfung, Technik und Normen sowie Öffentlichkeitsarbeit“, erzählt Schmitz. Ausbildung und Fachkräftesicherung sind für den 44-jährigen Unternehmer eine tragende Säule der Innungsarbeit. Sein Betrieb Schmitz Haustechnik, der vor über 40 Jahren von seinem Vater Alois Schmitz in Hillesheim-Bolsdorf gegründet wurde, hat bereits selbst über 90 jungen Menschen zu einer fundierten Ausbildung im Elektro- und Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk verholfen.

Engagiert für die Ausbildung war auch das langjährige Innungsmitglied Edmund Mertens aus Roth bei Prüm, der unter anderem an der Berufsbildenden Schule Gerolstein viele Jahre tätig war. Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung, ehrte Mertens an diesem Abend für seinen besonderen Einsatz um die Ausbildung im Elektrohandwerk.

Das Zusammenkommen der über 60 Mitglieder zählenden Innung nutzte auch Fabian Benzkirch. Der Installateurbetreuer bei Westnetz GmbH stellte sich als neuer Ansprechpartner für den Netzbetreiber in der Region vor. Verabschieden tat sich unterdessen Manfred Klasen. Klasen war über Jahrzehnte im engen Kontakt mit dem Elektrohandwerk und mit der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen. Als Vertriebsleiter Gebiet Süd beim Energiekonzern RWE, der folgenden Tochter innogy SE und zuletzt bei E.ON Energie Deutschland GmbH, war er Verhandlungspartner für den Strompool der Kreishandwerkerschaft und hatte verschiedene Energiegemeinschaften mit dem Handwerk zusammen ins Leben gerufen. Kleis dankte Klasen für sein Engagement und unterstrich noch einmal die preislichen Vorteile, die Innungsmitglieder über den Rahmenvertrag beim Strom haben.

Auch die Flutkatastrophe vom Juli beschäftigte die Versammlung. Die Innung unterstützt mit 8.000 Euro das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen.

Kategorien
News

SGD Nord: Neue Trinkwasser-Leitung zwischen Hillesheim und Birgel fertiggestellt

Gerolstein/Koblenz – Wasser ist lebenswichtig. Um diese kostbare Ressource zu schützen, unterstützen das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) und die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft finanziell und fachlich. Das gilt auch für den Bau einer neuen Verbindungsleitung zwischen dem Hochbehälter Hillesheim und dem Pumpwerk Birgel in der Verbandsgemeinde Gerolstein, die nun fertiggestellt wurde.

„Rund 1 Millionen Euro sind in diesem Jahr bereits in Projekte der öffentlichen Wasserversorgung im Landkreis Vulkaneifel geflossen“, betont SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Diese Projekte haben wir als obere Wasserbehörde fachlich begleitet. In diesem Rahmen haben wir technisch beraten, falls notwendig eine wasserrechtliche Genehmigung ausgesprochen und auch bei der finanziellen Abwicklung geholfen.“

Die neue Verbindungsleitung in der VG Gerolstein ist circa 4,8 Kilometer lang. Mit der Verbindung ehemals getrennter Versorgungsbereiche ist man nun besser für Notfälle gerüstet – etwa für negative Auswirkungen des Klimawandels (Rückgang der Grundwasserneubildung) oder auch für den kurzfristigen Ausfall einer Wasserversorgungsanlage, zum Beispiel durch einen Unfall oder eine Havarie. Die neue Wasserleitung dient somit hauptsächlich der Erhöhung der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser. Die Schaffung von Versorgungsverbünden ist das erklärte Ziel der Wasserwirtschaft.

Aktuell werden über die neue Leitung bereits circa 40 Kubikmeter pro Stunde vom Hochbehälter Hillesheim zum Pumpwerk Birgel befördert, da der Trinkwasserbrunnen „Birgel -Im Suhr“ wegen des Ausbaus der Bundesstraße 421 aus Vorsorgegründen abgeschaltet wurde. Ein Ausbauabschnitt der B421 befindet sich im Wasserschutzgebiet 381a des Brunnens innerhalb der sogenannten Schutzzone II (engere Schutzzone) und wird daher unter besonderen Schutzvorkehrungen und unter Anwendung der Richtlinien für bautechnische Maßnahmen an Straßen in Wassergewinnungsgebieten durchgeführt.

Gleichzeitig können die hohen Nitratwerte der Brunnen in Birgel durch das Zumischen des Wassers aus dem Hochbehälter Hillesheim kurzfristig gesenkt werden. Im Bedarfs- oder Notfall ist nun eine gegenseitige Belieferung mit Trinkwasser aus den ehemals getrennten Versorgungsbereichen jederzeit möglich, wodurch die öffentliche Trinkwasserversorgung langfristig sichergestellt ist.

Der Bau der Leitung wurde in drei Bauabschnitten über einen Zeitraum von circa einem Jahr realisiert. Die Gesamtinvestitionskosten der Maßnahme betragen rund 750.000 Euro und wurden mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von rund 300.000 Euro gefördert. Die Fördermittel wurden als Darlehen gewährt.

Kategorien
News

Bewerbungsfrist für die „Fachoberschule Polizei“ bis 30. November verlängert

Düren – Vom Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren direkt zur Polizei. Zum ersten Mal seit vielen Jahren können Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss den Weg zum gehobenen Polizeidienst einschlagen. Von der Realschule zur Polizei – das geht mit dem Bildungsgang „Fachoberschule Polizei“, der neu am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren ab dem Schuljahr 2022/2023 angeboten und mit dem Fachabitur beendet wird. Die Bewerbungsfrist wurde noch einmal verlängert. Noch bis zum 30. November können sich Schülerinnen und Schüler bei der Polizei NRW bewerben.

Vor allem Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Düren sowie dem Rhein Erft Kreis, dem Kreis Heinsberg und der Städteregion Aachen werden in Düren in den zwei Jahren viele wichtige Grundlagen lernen. Zudem lernen sie im ersten Schuljahr drei Tage in der Woche den Beruf direkt bei der Polizei vor Ort kennen. Um an dem Schulzweig teilzunehmen, sind zwei Schritte nötig: Zum einen die Bewerbung bei der Polizei NRW bis zum 30. November. Zum anderen danach die Anmeldung am Berufskolleg, die im Frühjahr 2022 erfolgen muss. Weitere Infos unter fos.polizeibewerbung.nrw.de  und www.genau-mein-fall.de.

Die Polizei Aachen, die zuständige Ausbildungsbehörde, steht für Fragen gerne zur Verfügung: personalwerbung.aachen@polizei.nrw.de oder telefonisch: 0241/9577-62222.

Kategorien
News

Verleihung der Goldenen Ehrennadel an Gregor Harzheim

Simmerath – Eine besondere Ehre wurde Ratsmitglied Gregor Harzheim aus Steckenborn im Rahmen einer kleinen Feier im Sitzungssaal des Rathauses zuteil.

Da er bei der offiziellen Ehrungsfeier, die vor zwei Wochen in Einruhr stattfand, nicht dabei sein konnte, war es Bürgermeister Bernd Goffart wichtig, die goldene Ehrennadel nachträglich an Gregor Harzheim persönlich zu verleihen.

Dieser ist seit 1994 durchgehend Ratsmitglied und gehörte mit Ablauf der letzten Wahlperiode die fünfte Periode dem Gemeinderat an und erfüllt damit das Kriterium für diese Ehrung. Bereits seit dem Jahr 1999 ist Gregor Harzheim Vorsitzender des Planungsausschusses und Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses und war auch in verschiedenen anderen Ausschüssen tätig.

Zudem ist er seit dem Jahr 2004 Fraktionsvorsitzender der SPD. Neben dem Bürgermeister nahmen auch alle Fraktionsvorsitzenden und einige Ehrenratsherrn an der Ehrung teil.

Bürgermeister Goffart bedankte sich bei Herrn Harzheim für seine
langjährige Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit. „Auch wenn wir nicht immer gleicher Meinung waren und sind, ist es mir eine Freude, stets konstrukiv mit Dir zusammenzuarbeiten“, so Bernd Goffart bei der Verleihung der Goldenen Nadel und Überreichung der Ehrenurkunde an Harzheim.

Bei einem Glas Sekt und dem Austausch mancher Anekdoten blieben die Gäste noch einige Zeit zusammen.

Kategorien
News

evm unterstützt Flutopferhilfe

Maifeld – Über insgesamt 3.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Maifeld freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Den Spendenbetrag übergab Bertold Nick, Leiter der Kommunalbetreuung bei der evm, zusammen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Maximilian Mumm. „Die Flutkatastrophe hat auch unsere Region getroffen“, erklärt Maximilian Mumm. „Das Deutsche Rote Kreuz der Ortsvereine Ochtendung und Polch haben bisher eine großartige Arbeit beim Wiederaufbau in den Katastrophengebieten geleistet und werden auch weiterhin den Menschen vor Ort helfen. Ich freue mich, dass wir dieses Engagement mit der Spende der evm unterstützen können.“

Jeweils 1.500 Euro gehen an das Deutsche Rote Kreuz Ortsverein Ochentdung e.V. und das Deutsche Rote Kreuz Ortsverein Polch e.V.

Kategorien
News

Jugendpflege Trier-Land – Neues Treffmobil „in Dienst gestellt“

Region/Trier-Land – Für Generationen von Jugendlichen in der Verbandsgemeinde Trier-Land war und ist das Treffmobil ein nicht wegzudenkendes und gern genutztes Angebot in der Jugendarbeit. Das Fahrzeug ist vor allem bei Jugendfreizeiten, Ferienfahrten oder Materialtransporten im Einsatz.

Nachdem das „alte“ Fahrzeug in die Jahre gekommen war, beschaffte die Verbandsgemeinde Trier-Land jetzt als Nachfolgemodell einen Renault Neunsitzer-Combi, der laut Jugendpflegerin Maike Petri bereits rege für Jugendaktivitäten genutzt wird. Zu welchen Bedingungen das Treffmobil ausgeliehen werden kann, ist in einer Nutzungsvereinbarung niedergelegt. Grundsätzlich steht die Nutzung allen offen, die Aktivitäten für Jugendliche anbieten.

Für Jugendpflegerin Maike Petri gibt das Treffmobil Jugendlichen in Trier-Land die Möglichkeit, sich zu vernetzen und in Eigenverantwortlichkeit Aktivitäten zu organisieren. Bürgermeister Michael Holstein ging anlässlich der „offiziellen“ Indienststellung auf die lange Tradition des Treffmobils ein. Auch diene das Fahrzeug dank seiner Außengestaltung dazu, die Jugendpflege in den Gemeinden der VG präsenter zu machen.

Bürgermeister Holstein dankte insbesondere der Stiftung „Zukunft“ des Kreises Trier-Saarburg, der Sparkasse Trier und dem Jugendring Trier-Land e.V. für die großzügige finanzielle Beteiligung an den Kosten in Höhe von ca. 31.000 Euro. Landrat Günther Schartz und Stefan Schmitt, Sparkasse Trier, betonten beide, wie bedeutsam die Jugendarbeit sei und ihnen eine Unterstützung solcher Projekte ein besonderes Anliegen sei. Auch Constantin Ney, Vorsitzender des Jugendring Trier-Land e.V., freute sich über die Möglichkeiten, die das Treffmobil den Jugendlichen nun wieder eröffnet.