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evm unterstützt Musikvereine

Kaisersesch – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Musikvereine aus der Verbandsgemeinde Kaisersesch freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Montag, 22. November, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Albert Jung. „Ich freue mich, so engagierte Vereine in unserer Verbandsgemeinde unterstützen zu können“, erklärt Albert Jung. „Beide Musikvereine zeichnen sich durch ihr großes Engagement in der Dorfgemeinschaft aus. Die Auftritte der beiden Vereine bei Kirmes, Dorffesten, persönlichen Jubiläen und vielen anderen Gelegenheiten sind aus dem dörflichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ich freue mich mit der Spende den Erhalt der Vereine zu unterstützen.“

Jeweils 750 Euro gehen an den Musikverein Brohl e.V. und an den Musikverein Dünfus 1965 e.V.

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Lückerath rennt für Schleiden und Gemünd – Sponsorenlauf erbrachte 13.000 Euro

Mechernich-Lückerath – „Zum Glück war unsere Schule nicht von der Flut im Sommer betroffen, aber leider andere Schulen im Umkreis, so auch die Grundschulen in Gemünd und Schleiden“, heißt es auf der Homepage der städtischen Mechernicher Katholischen Grundschule am Bleiberg in Lückerath.

„Schnell kam bei uns allen der Gedanke auf: Da wollen wir helfen“, schreibt die Rektorin Sonja Daniels: „Wir hatten die Idee, einen Sponsorenlauf zu machen, und unsere Kinder zeigten sich begeistert.“ Alle Läufer/innen waren hochmotiviert und liefen die vorbereitete Hindernisstrecke von 100 Metern mit großem Elan.

Im Vorfeld hatten sich die Kinder Sponsoren im privaten Umfeld gesucht, die sie beim Lauf finanziell unterstützen wollten. Insgesamt kamen dabei 13.000 Euro zusammen. „Damit hatte niemand gerechnet“, so Sonja Daniels: „Das ist wirklich unglaublich! Großartig!“ Die Grundschulen Gemünd und Schleiden freuten sich sehr über den Betrag.

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„Westenergie“ und Stadt Mechernich würdigen und werben für den Klimaschutz

Mechernich/Kommern – Jährliche Auszeichnung nachhaltiger Ideen. Auf der politischen Bühne rückt der Klimaschutz weltweit immer stärker ins Blickfeld der Diskussionen. Von der Bewegung „Fridays for Future“, die besonders junge Leute immer wieder auf die Straßen lockt, um für eine lebenswerte Zukunft zu demonstrieren, bis hin zu den Debatten einer möglichen Ampelkoalition.

Mit ihrer Streuobstwiese belegte das Team der katholischen Grundschule Mechernich den zweiten Rang. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Doch der Blick muss nicht einmal in die Ferne schweifen, um auf Maßnahmen zu stoßen, die Menschen für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben sensibilisieren. Dank des Klimaschutzpreises, den der Energiedienstleister Westenergie und die Stadt Mechernich Jahr für Jahr neu ausloben, um Impulse zu setzen.

Nistkästen, die sich via Kameras und Bildschirmen vom Schulflur aus beobachten lassen, bescherten den Schülerinnen und Schülern der KGS Kommern den dritten Platz. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Bewerben um den mit insgesamt 2500 Euro dotierten Preis kann sich jeder mit seinem konkreten Projekt. Verstärkt engagiert sich auch hier die junge Generation, Schülerinnen und Schüler in Form von freiwilligen Arbeitsgemeinschaften oder auch praxisnaher Unterrichtsgestaltung, um eigene Lösungsvorschläge gegen den Klimawandel zu entwickeln.

„Bewerbungen alle großartig“

Als stolze Sieger des Westenergie-Klimaschutzpreises 2021 ging das Team der Gesamtschule Mechernich hervor. Sie erhielten für ihre zukunftsweisenden Ideen 1250 Euro für den ersten Platz. „Der Klimaschutz ist ein Thema, das uns alle angeht. Obwohl alle Bewerbungen wirklich großartig waren, hat uns dieser Beitrag zur nachhaltigen Bauphysik besonders beeindruckt“, lobte Westenergie-Mitarbeiter und Juror Achim Diewald.

In Zweiergruppen hatten die Schüler Vorschläge erarbeitet, zukünftigen Wohnraum umweltfreundlich zu gestalten. Von der Nutzung von Tageslicht zur Innenraumbeleuchtung und Stromerzeugung reichten ihre Ideen sogar bis zu einem Kuppelbau mit eigener Sauerstofferzeugung, die ein Leben sogar auf dem Mars ermöglichen könnte.

„Es ist wirklich erstaunlich, wie vielseitig die Projekte geworden sind“, freute sich Lehrerin Barbara Gerhards. Dabei haben sich die Schüler neben der Nutzung von recycelten Materialien und erneuerbaren Energien zusätzlich auch auf den Kompaktbau der Häuser konzentriert, was künftig sogar den Einsatz von 3-D-Druckern für den Bau erlauben soll.

„Klimaschutz in Schulen etabliert“

„Klimaschutz hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut in den Schulen etabliert“, erklärte der Erste Beigeordnete der Stadt Mechernich, Thomas Hambach: „Es wird jedes Jahr sehr aktiv und engagiert gearbeitet. Dies ist ein sehr schönes Zeichen, dass die Sensibilisierung für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur gute Fortschritte macht.“

Bereits im vergangenen Jahr konnte der Nachwuchs der katholischen Grundschule Mechernich mit ihrer naturnahen Umgestaltung des Schulgeländes zwei Bienenvölker ansiedeln und auch die Juroren des Wettbewerbes beeindrucken. In diesem Jahr setzten sie ihr Bestreben durch die Aussaat und Pflege einer Streuobstwiese fort. „Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler den nachhaltigen Umgang mit der Natur näherzubringen als in der Schule“, betonte Schulleiter Ulrich Lindner-Moog.

Dieses Engagement brachte der KGS Mechernich nun bereits zum zweiten Mal eine Platzierung auf dem Siegertreppchen des Westenergie-Klimaschutzpreises ein. Die erhaltenen 750 Euro Preisgeld motivierten alle Beteiligten zu einer Fortsetzung ihrer Projekte.

Pflaumenkompott im Unterricht

Ein Schwerpunkt sei, vor allem praxisbezogen die Vielfalt der Natur aufzuzeigen, so Lehrerin Katharina Kesternich, die die Arbeitsgemeinschaft „Streuobstwiese/Natur“ leitet: „Schon vor der ersten Ernte haben wir im Unterricht Pflaumenkompott und Mispel-Marmelade hergestellt.“ Den Kindern werde so die Möglichkeit geboten, nicht „nur“ das Wachstum ihrer Bäume zu beobachten, sondern auch die Erträge sinnvoll und schmackhaft zu nutzen. Ganz zur Freude des zehnjährigen Samuel: „Es macht richtig Spaß neue Sachen zu lernen und die Natur besser kennenzulernen. Ich lebe selbst auf einem Bauernhof und weiß, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen.“

Den dritten Platz des Wettbewerbes erzielten die Schülerinnen und Schüler der katholischen Grundschule Kommern. Diese hatten sich ausgiebig mit der regionalen Tierwelt auseinandergesetzt und zahlreiche Nistkästen auf dem Schulgelände aufgehängt. „Vor einigen Jahren hat uns der damalige Landrat Günter Rosenke mit einem Nistkasten inklusive Funkkamera ausgestattet. Die Technik hatte zwar noch ihre Tücken, doch das Ergebnis hat uns so gut gefallen, dass wir diesen Ansatz unbedingt weiterverfolgen wollten“, berichtete Lehrer Karl Frohn.

Im Laufe des vergangenen Jahres sind dank der tatkräftigen Jungen und Mädchen Unterschlupfe für Fledermäuse, Hummeln, Igel und Steinkäuze entstanden. Dank kabelgebundener Videokameras lässt sich das lebhafte Treiben innerhalb der Kästen sogar direkt vom Schulflur aus beobachten. „In unserem Igelhaus hat sich bereits ein Igel zum Winterschlaf eingefunden“, freut sich auch Frohn. Die aktuell fünf Bildschirme sollen in nächster Zukunft noch weiteren Zuwachs erhalten und auch die erhaltenen 500 Euro Preisgeld sollen diesem Projekt zugutekommen. Ein weiterer Invest in eine nachhaltige Zukunft…. (Cedric Arndt).

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Stadt Mayen erhält höchste Auszeichnung vom Landesverband der Rasse-Kaninchen-Züchter Rheinland-Nassau e.V.

Mayen – Am 20. November zur Eröffnung der „Landesclubschau der Rassekaninchen“ in Mendig, hat der Vorsitzende des Landesverbandes der Rasse-Kaninchenzüchter Rheinland-Nassau e.V. Jürgen Bartz der Stadt Mayen die höchste Auszeichnung seines Verbandes, für hervorragende Leistung und Verdienste in der Unterstützung für Ehrenamt und Vereinsarbeit, verliehen.

Natascha Lentes, Beigeordnete der Stadt Mayen durfte stellvertretend für Oberbürgermeister Dirk Meid diese Auszeichnung entgegennehmen. Im Gespräch mit dem Präsidenten des ZDRK (Dachorganisation der Rasse-Kaninchenzüchter in Deutschland) Bernd Graf und dem Landesvorsitzenden Jürgen Bartz fand ein reger Austausch über Tierschutz, artgerechte Haltung (end the cage age) sowie die Wichtigkeit des Verbands zu Erhaltung seltener Kaninchenrassen statt.

„Ich freue mich sehr im Namen der Stadt Mayen diese Auszeichnung entgegenzunehmen“, so die Beigeordnete Natascha Lentes.

Hans-Peter Klöckner, Mitglied des Landesverbandes der Rasse-Kaninchenzüchter Rheinland-Nassau e.V.  aus Betzing organisierte diese Veranstaltung in der Schützenhalle in Mendig.

Die Verantwortlichen von Landesverband, Bundesverband sowie des Rassekaninchenzuchtvereins RN72 Hausen sind sich einig darin, welchen hohen Stellenwert der Tierschutz in ihrer Arbeit hat und stehen für Rückfragen und offene Dialoge gerne zur Verfügung.

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Alle Jahre wieder: „Kempen Krause Ingenieure“ aus Aachen spendet Hardware

Aachen – Eine schöne Bescherung für die drei „Kinderheime“ in Aachen – und das im zweiten Jahr in Folge: Das Aachener Unternehmen „Kempen Krause Ingenieure“ hat nach 2020 erneut Hardware an das Zentrum für Kinder- und Jugendhilfe Maria im Tann, das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid und die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Aachen-Brand gespendet.

Dr.-Ing. Hans-Jürgen Krause, geschäftsführender Gesellschafter, mit tiefer Überzeugung: „Ich finde, das ist ein Stück gesellschaftliche Verantwortung. Gerade Corona hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche schnell sozial abgehängt werden können.“ Eine Einstellung, die Aachens Bürgermeisterin Hilde Scheidt als großes Vorbild hervorhebt: „Es gibt sie, die Aachener Unternehmen, die sich mit der Stadt identifizieren – gerade auch mit ihren sozialen Einrichtungen.“ Scheidt, ebenfalls Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschuss der Stadt, reicht die Hardware gerne direkt weiter: „Es ist ein gutes Gefühl für die Jugendlichen, dass die Firmen sie im Blick haben, ihnen Chancen geben.“

Die Spende kann sich sehen lassen: Zehn generalüberholte Laptops mit neuer Festplatte, neuer Tasche und neuem Akku versehen, 30 Smartphones und 20 Monitore. All das wurde übers Jahr in dem Aachener Ingenieurbüro gesammelt, in der IT wieder fit gemacht: „Vielleicht kann es den Kindern und Jugendlichen helfen. Und nachhaltig ist es auch“, so Krause, der auch immer wieder begeistert von der Unterstützung seiner Mitarbeiter*innen bei dem Projekt ist.

Ein Signal, das die Kinder und Jugendlichen dazu gehören

Auf Katja Illigens, Bereichsleiterin in Maria im Tann, die die Ausstattung entgegen nahm, wartete noch eine süße Überraschung: Die Aachener Marktbeschicker hatten dieses Jahr der Einrichtung im Aachener Südwesten den großen Printenmann durch Hilde Scheidt übergeben lassen, der jedes Jahr an eine andere soziale Einrichtung geht: „Der Printenmann steht für den Genuss, der im Leben ja auch sehr wichtig ist. Die Computer stehen für die Teilhabe. Die Kinder werden gesehen!“ Oft würde der veraltete Begriff des „Kinderheims“ für die modernen Heime noch stigmatisierend wirken. Burkhard Büttgen, pädagogischer Vorstand in Burtscheid sieht vor allem auch den Effekt auf seine Schützlinge: „Es ist ein deutliches Signal, dass unsere Bewohner*innen dazu gehören, zur Gesellschaft.“ Er lädt Interessierte ein, sich ein Bild vor Ort zu machen: „Rufen Sie uns an. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich von unserer Arbeit.“

Mobilphone als Nabelschnur in die Heimat

Horst Kreutz, Geschäftsführer bei der Kinder- und Jugendhilfe in Brand, sieht die Unterstützung auch ganz praktisch, gerade bei der fortschreitenden Digitalisierung der Schulen: „Das sind Dinge, bei denen wir selbst mit unserer recht guten finanziellen Ausstattung oft am Ende sind.“ Gerade die Smartphones seien ein echter Gewinn, würden die Kinder und Jugendlichen so den oft einzigen Kontakt zu ihren Familien in ihren Herkunftsländern herstellen können. „Handys sind eine Art Nabelschnur in die Heimat“, berichtet Hilde Scheidt von ihren eigenen Erfahrungen und Gesprächen mit den Mädchen und Jungen.

„Eingefädelt“ wurde die Spende über Simon Sellung, persönlicher Freund von Hans-Jürgen Krause und Sozialarbeiter bei der Stadt Aachen, der ihm dafür noch einmal dankte, und verspricht: „Wir haben schon angefangen, für nächstes Jahr zu sammeln.“

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Spende für Wiederaufbau an der Ahr

Walporzheim – Zu den zahlreichen Spenden, die die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG erhielt, gehört auch ein Betrag von 7.400 Euro vom Scooter-Center in Bergheim-Glessen.

Es handelt sich dabei um den Versteigerungserlös für eine Vespa Primavera 125 ET3, die der Rollershop zur Verfügung stellte. Geschäftsleiterin Sabine Huntebrinker war es wichtig, dass damit nach Möglichkeit ein Kinder- oder Jugendprojekt unterstützt wird. Die Bürgerstiftung entschied daher, das Geld der Spielplatzinitiative von Nadine Wenigmann und Jürgen Hoffmann zur Verfügung zu stellen: Nach der sehr gelungen Sanierung des Spielplatzes Schillerstraße sind auf der die Fläche in der St. Peter Straße in Walporzheim die Bodenarbeiten abgeschlossen.

Anfang Dezember werden die neuen Spielgeräte geliefert. Danach wird der Spielplatz in der Orsbeckstraße wieder auf Vordermann gebracht. Mit der Spende werden für diese Spielfläche neue Geräte angeschafft, die Kindern Spaß machen und sie den Katastrophenalltag für einige Zeit vergessen lassen. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird der vorhandene Boden auf eine Tiefe von mindestens 40 cm abgetragen und Mutterboden aufgetragen. Sandflächen werden ausgetauscht und nach Montage der Spielgeräte erfolgt nun die Abnahme durch die Stadt. Thomas Theisen, Direktor des Regionalmarktes AhrBrohtal der Volksbank RheinAhrEifel eG, freute sich sehr über die Spende: “Wir haben gerne dem Wunsch von Frau Huntebrink entsprochen, das Geld möge Kindern und Jugendlichen zukommen. Die Kinder in der Orsbeckstraße können sich nun auf anspruchsvolle und kurzweilige Spielgeräte freuen.“

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R+R Pflegedienst unterstützt Region durch zusätzliches Schnelltest-Zentrum in Stadtkyll

Stadtkyll – Der EIFEL-Arbeitgeber R+R Pflegedienst Obere Kyll GmbH hat diese Woche das Schnelltestzentrum im Landal GreenPark in Stadtkyll für die Bevölkerung wieder eröffnet.

Damit wird das Testnetzwerk in der Region erweitert. „Jeder sollte seinen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen.  Wir haben das Potential und die Gegebenheiten, um der Bevölkerung ein Mehrangebot an Corona-Schnelltests zu geben. Also ist es für uns selbstverständlich, dass wir helfen“, so Philipp Rinas, Geschäftsführer des R+R Pflegedienstes.

Jeder hat die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Das Ergebnis des PoC-Antigen-Test ist für 24 Stunden gültig. Sollte ein Bürger/eine Bürgerin positiv getestet werden, wird dieser ein Informationsschreiben für positiv getestete Personen erhalten und das positive Ergebnis dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet.

Das Schnelltestzentrum hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

54589 Stadtkyll, Wirftstraße 81: Montag und Freitag 16-18 Uhr, Mittwoch und Samstag 13-15 Uhr (Das Schnelltestzentrum befindet sich gegenüber der Rezeption des Parks.)

Für alle Testungen vom R+R Pflegedienst gilt: Es werden nur Personen ohne Symptome getestet!

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer – Koalitionsvertrag gibt Rückenwind auch für Rheinland-Pfalz

Region/Mainz/Berlin – Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßt den gestern vorgestellten Koalitionsvertrag für eine neue Bundesregierung: „Der Vertrag ist ein sehr gutes Fundament für die künftige Regierungsarbeit. Er verbindet die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft mit ambitioniertem Klimaschutz und sozialer Sicherheit im Wandel. Das gibt uns Rückenwind auch für unsere Arbeit in Rheinland-Pfalz, beispielweise für den klimaneutralen Umbau der Wirtschaft und die Transformation der Arbeitswelt, den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Stärkung des Biotechnologiestandorts und die Unterstützung unserer Kommunen.“

Beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien und Unterstützung der klimaneutralen Transformation

„Der Klimawandel ist bereits in vollem Gang, die Zeit drängt. Daher ist es gut, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nun endlich massiv beschleunigt wird. Die Planungs- und Genehmigungsverfahren werden gestrafft und die Erneuerbaren Energien bekommen Vorrang. Zwei Prozent der Landesfläche sollen für Windenergie ausgewiesen werden und der Ausbau an Land soll auch in weniger windhöffigen Regionen des Südens sichergestellt werden. Damit haben wir als Land endlich die Rahmenbedingungen, die wir zum Erreichen unserer Klimaschutzziele brauchen“, so die Ministerpräsidentin.

Durch die schnelle Abschaffung der EEG-Umlage würden Strompreise gesenkt, davon profitierten die Bürger und Bürgerinnen ebenso wie die Wirtschaft. Deutschland soll durch ein ambitioniertes Update der Wasserstoffstrategie bis 2030 Leitmarkt für Wasserstofftechnologie werden. „Das unterstützt auch unsere heimische Industrie beim Umbau hin zu einer klimaneutralen Produktion“, so die Ministerpräsidentin.

Stärkung des Biotechnologiestandorts

„Ich bin als Ministerpräsidentin besonders stolz, dass unsere Bemühungen zur Stärkung der Biotechnologie auch Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben.“ Der Koalitionsvertrag hebe die weltweite Bedeutung der Entwicklung des mRNA Impfstoffes in Mainz für die Sichtbarkeit des Biotechnologiestandortes Deutschland hervor. Um diese Entwicklung weiter zu unterstützen, soll mit zusätzlichen Mitteln ein neues Helmholtz-Forschungszentrum für Alternsforschung errichtet werden, das auf den vorhandenen Kompetenzen aufbaut.

Die Gesundheitsforschung zu medizinischen und biotechnologischen Verfahren zur Bekämpfung altersabhängiger Erkrankungen werde als zentrales Zukunftsfeld der Forschung gefördert. Durch einen erleichterten Zugang zu Forschungsdaten würden auch die Rahmenbedingungen für öffentliche und private Forschung verbessert, so die Ministerpräsidentin.

Zuverlässige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung

Auch die Vereinbarungen im Gesundheitsbereich seien ein großer Fortschritt hin zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung, so die Ministerpräsidentin. „Der Ausbau der sektorübergreifenden Versorgung und die Ausweitung von Angeboten der Gemeindeschwester wird uns in Rheinland-Pfalz ebenso bei dieser Aufgabe unterstützen wie der nun vereinbarte Bund-Länder-Pakt für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung.“

Lebenswerte Städte und Gemeinden und Unterstützung für verschuldete Kommunen

„Als Ministerpräsidentin habe ich den Blick auch auf die guten Entwicklungschancen von Kommunen gelenkt. Insbesondere direkt vor Ort muss der Fortschritt für unsere Bürger und Bürgerinnen spürbar werden“, sagte die Ministerpräsidentin. Es ist ihr besonders wichtig, dass es gelungen ist, eine gemeinsame Anstrengung zwischen Bund und Ländern zur Entlastung der Kommunen mit hohen Altschulden zu verabreden.

„Für nachhaltige und lebenswerte Städte und Gemeinden in allen Regionen des Landes sollen lebendige Innenstädte und Ortskerne als Ankerpunkte für gesellschaftliches Miteinander gefördert werden. Dieses Engagement des Bundes werden wir mit unseren Programmen auf Landesebene sinnvoll verknüpfen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Aus- und Weiterbildung für die Transformation der Arbeitswelt

„Dass die neue Bundesregierung die Transformation sowohl auf europäischer als auch auf lokaler Ebene verknüpft, gibt uns als Land die notwendigen Instrumente an die Hand. Die zukünftigen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sind zentrale Instrumente zur Gestaltung der Transformation. Neben einer Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen enthält der Koalitionsvertrag viele wichtige Verbesserungen zur Förderung von Qualifizierung und Weiterbildung mit der Ausweitung des Aufstiegs-BAföG, einer Bildungs(teil)zeit und einem neuen Qualifizierungsgeld für Beschäftigte im Strukturwandel. Das gibt zum einen den Menschen Sicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt und zum anderen den Unternehmen die Möglichkeit, die Transformation aktiv zu gestalten. Dass der Bund in Zukunft den Dialog mit Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden in einer ‚Allianz für Transformation‘ aufnehmen will, bestätigt uns als Land, dass wir mit dem Transformationsrat frühzeitig die richtigen Weichen im Land gestellt haben“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Unterstützung des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe

„Im Koalitionsvertrag bekennt sich die zukünftige Bundesregierung klar dazu, dass sie den Wiederaufbau im Ahrtal gemeinsam mit den betroffenen Ländern mit aller Kraft vorantreiben wird. Das ist für die Menschen in den von der Flut betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz ein ganz wichtiges Signal. Die Kommunen sollen bei der Prävention und Bewältigung von Starkregenereignissen unterstützt werden und auch Privathaushalten soll Förderung zur Vorsorge vor Hochwasser- und Starkregenereignissen ermöglicht werden“, so die Ministerpräsidentin.

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Wunschzettel-Weihnachtsbaum ab sofort in Aachen – Es können wieder Wünsche erfüllt werden

Aachen – In schöner und bewährter Tradition steht der Weihnachtsbaum seit gestern, dem 24. November geschmückt mit über 340 Wunschzetteln im Foyer des Rathauses. Zum 14. Mal sind Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden, auf den Wunschzetteln formuliert.

„Ich bin froh, diese schöne Aktion fortsetzen zu können und bin überzeugt, dass sie so erfolgreich wird, wie die letzten Male. Auch in diesem Jahr mussten Kinder und Jugendliche auf Vieles verzichten Daher ist es wichtig, auch an den schönen Traditionen und Routinen festzuhalten“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen als sie den Startschuss zur diesjährigen Aktion gab. Etwas Neues gibt es doch: Die Oberbürgermeisterin bat Aachens Kinder beim Baumschmuck zu unterstützen. Die Sterne, die in diesem Jahr am Baum hängen wurden von den Schüler*innen des Kinderparlaments gebastelt. „Weihnachten ist ein Fest der Kinder und unser Baum zeigt, dass das Rathaus den Kindern dieser Stadt auch einen Ort gibt. Dieser Baum steht für alle Kinder aus Aachen“, so Keupen weiter.

Ab sofort können sich alle Aachener Bürger*innen einen Wunschzettel vom Baum nehmen und Gutes tun. Bis zum 10. Dezember spätestens ist dann Zeit, die weihnachtlich verpackten Geschenke mit dem dazu gehörenden Wunschzettel wieder ins Rathaus zurück zu bringen. Die Päckchen und Pakete werden pünktlich bis zum Heiligen Abend den Kindern und Jugendlichen der drei Einrichtungen Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid / Evangelischer Frauenverein Aachen von 1850, Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Aachen-Brand sowie Maria im Tann – Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe übergeben.

Die Wünsche sind wie jedes Jahr bunt gemischt: Von Bastelsets über Sportartikel, von Kuscheltieren bis hin zu Kosmetik oder Einrichtungsgegenständen für die erste eigene Wohnung – es ist alles dabei. Auch Wünsche durch die in den Einrichtungen betreuten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die ihren Weg ohne ihre Familien bis zu uns geschafft haben, sollen erfüllt werden.

Auffallend und schön ist, dass sich viele Kinder und Jugendliche Bücher oder Gutscheine für Buchhandlungen wünschen. Natürlich wünschen sich mehrere Jungen einen Fußball oder Basketball, viele Mädchen dagegen Puppen oder Kleidung für Puppen – es gibt aber auch den 7-jährigen Jungen, der sich Hammer und Nägel wünscht. Ein Mädchen wünscht sich eine Regenbogenfahne, um diese über ihr Bett zu hängen.

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IHKs in Rheinland-Pfalz sehen zügige Regierungsbildung als positives Zeichen

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier –  SPD, Grüne und FDP stellen acht Wochen nach der Bundestagswahl einen Koalitionsvertrag vor. Aus Sicht der Wirtschaft ist die zügige Regierungsbildung ein positives Zeichen dafür, dass das erste Dreierbündnis auf Bundesebene gelingen kann.

Rheinland-Pfalz war in den Koalitionsverhandlungen aufgrund der Erfahrungen im Land mit einer „Ampel“-Koalition personell prominent vertreten. „Die Mitglieder der Landesregierung sowie die Bundestagsabgeordneten mit Wahlkreis in Rheinland-Pfalz, die an den Koalitionsverhandlungen mitgewirkt haben, sind zu diesem raschen Ergebnis zu beglückwünschen. Gleichwohl sind die nun wartenden Aufgaben groß und die Erwartungen an die neue Regierung hoch“, so Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Gerade bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie müsse die Koalition schnell handlungsfähig sein. „Zusätzliche Restriktionen für die Wirtschaft müssen dabei unbedingt vermieden werden“, betont Szczesny-Oßing. Aber auch zukunftsweisende Themen wie die Digitalisierung müssen vehement vorangebracht werden. Das geht auch aus dem IHK-Unternehmensbarometer zur Bundestagwahl hervor. „Ohne eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sowie eine schnelle und digitale Verwaltung werden deutsche Unternehmen im weltweiten Wettbewerb nicht bestehen können“, führt die Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft aus. Ebenso wichtig sei es, auch die Klimapolitik so zu gestalten, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft erhalten bleibt und private Investitionen erleichtert werden. Eine erfolgreiche Umsetzung von Innovationen, Digitalisierung und Klimaschutz braucht aber nicht zuletzt kluge Köpfe und gute Ausbildung. Auch dem Fachkräftemangel muss die neue Regierung deshalb begegnen.

„Angesichts dieser gewaltigen Herausforderungen ist es umso wichtiger, Wirtschaftspolitik praxisnah zu gestalten. Die IHKs werden der Bundesregierung dabei als Ansprechpartner und Impulsgeber zur Verfügung stehen“, so Szczesny-Oßing abschließend.