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Lichtinstallation bringt Rosenkranz-Kirche in Bad Neuenahr zum Leuchten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ab dem heutigen ersten Advent wird die Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr von innen her hell erleuchtet. Der Lichtkünstler Rafael Buttlies aus Meckenheim, der seit der Corona-Krise schon durch mehrere Lichtinstallation sakraler Gebäude auf sich aufmerksam gemacht hat, startet mit dieser Aktion sein bislang größtes Projekt. Buttlies‘ Anliegen ist es, durch den Einsatz von mehr als 90 Scheinwerfern von der Rosenkranzkirche aus ein helles Hoffnungszeichen in das Ahrtal hinein zu senden. „Mein Ziel ist es mit dieser Installation den Menschen ein wenig Hoffnung zu geben und den Helferinnen und Helfern zu danken“, erklärt Buttlies.

Mehr als 90 Scheinwerfer illuminieren die Rosenkranzkirche. Foto: Privat

Die organisatorischen und technischen Vorbereitungen laufen zurzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat und dem Pfarrgemeinderat. Michael Wolter, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender, und Dr. Thomas Fößel, der noch bis zur Errichtung der Stadtpfarrei am 1. Januar 2022 Pfarrgemeinderatsvorsitzender ist, freuen sich über das ambitionierte Projekt, das die Gremien nach besten Kräften unterstützen.

Unter dem Motto „Vom Kommenden her denken – vom Kommenden her handeln“ hat sich die Rosenkranzpfarrei schon seit mehreren Jahren auf die notwendige Zusammenlegung der Pfarreien der Stadt in unterschiedlichen inhaltlichen Prozessen vorbereitet. Das nun geplante Lichtprojekt kann als Inszenierung dieses Mottos verstanden werden, so die Organisatoren. Das adventliche Licht der Rosenkranzkirche weise nicht nur auf Weihnachten hin, sondern leuchte zugleich in die Zukunft der kommenden kirchlichen Neustrukturierung.

Den Verantwortlichen der Rosenkranzpfarrei ist die missionarisch-diakonische Kirchenentwicklung im Sinne der innovativen Synode des Bistums Trier wichtig. Das Ziel ist eine Kirche, die in einer pluralen Gesellschaft für die Menschen da ist. Denn nur so kann Kirche ihren glaubwürdigen Beitrag zu einem gelingenden und würdevollen Miteinander unterschiedlicher Kulturen in der Stadt leisten, sind sich die Initiatoren einig. Sichtbarer Ausdruck einer solchen sozialraum-orientierten Kirche sind die vielen Gewerbetreibenden, denen die Rosenkranzpfarrei ihre Liegenschaften mitten im Lebensraum der Menschen zur Verfügung stellt, als kleiner, aber spürbarer Beitrag zur Belebung des geschäftlichen und gesellschaftlichen Lebens in schwerster Zeit.

Ein Stück Hoffnung gibt den Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler auch die Tatsache, dass seit kurzem wieder die Glocken der Rosenkranzkirche läuten und der Aufbau schwer getroffener Immobilien Stück für Stück in Angriff genommen werden kann.

Weitere Informationen zur Lichtinstallation in der Rosenkranzkirche und zu den Projekten des Lichtkünstlers Buttlies finden Interessierte auf seiner Homepage www.rafaels-lichtdesign.de. Vom 28. November bis 8. Januar ist die Installation zu sehen.

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Weihnachten ohne Krippe? – Spendenaktion schenkt Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal kleinen Lichtblick

Lantershofen – „Unsere Krippe ist hinfort geschwommen“, berichtet Marion Ley aus Heimersheim, „aber eine Krippe gehört zwingend zu Weihnachten dazu.“ Sie ist eine von rund 40 Personen, die am 20. und 21. November an der Aktion „Herbergssuche anders“ teilgenommen hat und mit einer neuen alten Krippe das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen verlassen hat. Ermöglicht hatten das private Spenderinnen und Spender sowie Organisationen, die fast 100 unterschiedliche Krippen verschenkten, sowie das Initiatorenteam bestehend aus der Dekanatsratsvorsitzenden Andrea Krämer, Sabine Hüttig, Mitglied im Dekanatsrat, und Andrea Kien-Groß, Dekanatsreferentin im Dekanat Ahr-Eifel.

Natürlich könne man sich auch einfach eine neue Krippe im Internet bestellen, gibt Andrea Kien-Groß zu, aber die abgegebenen Krippen hätten alle bereits eine Geschichte erlebt. „Viele haben noch einen Brief beigelegt und schreiben darüber, woher die Krippe ist und was sie schon alles erlebt hat.“ Diese Lebendigkeit fühle man, berichtete ihr eine Besucherin. „Die positive Energie und Wärme wird mit den Krippen weiterverschenkt“, ist sich die Gemeindereferentin sicher.

Energie und Wärme stellen momentan auch ganz irdische Probleme bei den Betroffenen dar. Jenen, die zurück in ihre Häusern oder Wohnungen gekehrt sind, fehlt es oft noch an funktionierenden Heizungen. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Organisatorinnen schnell mit den Familien, Paaren und Einzelpersonen ins (seelsorgliche) Gespräch, die eine Krippe abholen wollten. Erinnerungen und Emotionen des Erlebten sind noch sehr präsent. Dabei war das Thema „Herberge“ allgegenwärtig: „Wo seid ihr denn untergekommen?“ oder  „Wann könnt ihr wieder nach Hause?“ waren einige der Fragen. Viele Familien konnten zum Überbrücken der ersten Räumungs-Phase in Ferienwohnungen ziehen. Die neue Anschrift wirft auch bei den Kleinsten im Zugehen auf Heiligabend Unsicherheiten auf, erzählt Marion Ley, die Erzieherin ist: „Wird das Christkind mich überhaupt finden?“. Daher habe sie gemeinsam mit den Kindern einen Brief ans Christkind geschrieben, um die neuen Adressen bekannt zu machen.

Die Übergangs-Unterkünfte sind oftmals kleiner als die bisherigen Wohnungen. „Die sind meist zu eng für einen Weihnachtsbaum. Doch für eine Krippe ist dann doch oft Platz“, so der Eindruck von Andrea Kien-Groß. „Die Krippe wird uns an den Weihnachtstagen sicherlich viel Freude machen“, blickt Marion Ley in die kommende Zeit.

Weitere Informationen zur Hochwasserhilfe von Bistum Trier und Caritas und die Spendenkonten zur Unterstützung Betroffener der Hochwasserkatastrophe sind zu finden unter https://t1p.de/hochwasser-hilfe.  Näheres zur Krippenaktion gibt es beim Dekanatsbüro Ahr-Eifel, unter Tel.: 02641 912780 oder per an E-Mail dekanat.ahreifel(at)bistum-trier.de

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Adventszeit – mit Sicherheit

Region – Abstand halten und nach Möglichkeit zu Hause bleiben, sind auch in diesem Jahr die Empfehlungen, um gesund zu bleiben. Deshalb geben sich viele Menschen im Advent noch viel Mühe, ihr zu Hause besonders schön zu gestalten. Kerzen, Lichterketten und dekorative Leuchtmittel sollen für Gemütlichkeit sorgen. Damit die Dekorationsartikel nicht brandgefährlich werden, rät die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zur Vorsicht beim Kauf und Gebrauch von Advents- und Weihnachtsdekorationen.

Kerzen sollten beispielsweise auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen, nicht bis ganz nach unten abbrennen, sondern stattdessen rechtzeitig ausgetauscht werden. Am besten ist es, wenn sie auch vor Zugluft geschützt sind und nicht in der Nähe von Gegenständen stehen. Besondere Vorsicht gilt bei Metallstiften zur Befestigung der Kerzen, denn sie können das flüssige Wachs leicht in den Kranz oder das Gesteck transportieren, was eine zusätzliche Gefahr darstellt. Verwenden Sie deshalb lieber Kerzenhalter oder -teller, die die Kerze nach dem Abbrennen gefahrlos verlöschen lassen. Eine Alternative sind sogenannte „Sichere Kerzen“.

Wer Adventskränze oder Gestecke mit Kerzen gewerbsmäßig herstellt und verkauft, muss die Bestimmungen des Produktsicherheitsgesetzes beachten. Dieses fordert, dass Kerzen nach dem Abbrennen gefahrlos verlöschen müssen. Zudem soll die Ware so beschaffen sein, dass sie sicher ist und die Gesundheit nicht gefährdet wird.

Auch beim Kauf von Lichterketten und sonstigen Leuchtmitteln gibt es einiges zu beachten.

Diese Waren müssen das CE-Kennzeichen tragen. Nur bei Waren mit dieser Kennzeichnung kann davon ausgegangen werden, dass sie den geltenden Anforderungen innerhalb der EU entsprechen. Ein zusätzliches GS-Kennzeichen („geprüfte Sicherheit“) auf dem Produkt ist von Vorteil. Die Verpackung oder das Produkt müssen mit Namen und Adresse des Herstellers oder des Importeurs gekennzeichnet sein. Eine Benutzerinformation mit Verwendungshinweisen und Gebrauchsanleitungen in deutscher Sprache muss ebenso beiliegen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich an Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord wenden:

  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Idar-Oberstein, Telefon 06781/565-0
  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Koblenz, Telefon 0261/120-0
  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Trier, Telefon 0651/4601-0
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Bombe in Mayen entschärft – Dank an 320 Einsatzkräfte

Mayen – Es ist geschafft: Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz haben die am Freitag, 26. November gefundene 250 kg schwere Fliegerbombe entschärft. Um 12:28 Uhr erklang die Sirene: Die Bombe ist entschärft!

Sehr zur Erleichterung der Verantwortlichen, allen voran Oberbürgermeister Dirk Meid. Die rund 1900 Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Evakuierungsbereich 300 Meter rund um den Bombenfundort können jetzt ihre Wohnungen, Häuser und Grundstücke wieder betreten.

Oberbürgermeister Meid bedankte sich bei den rund 320 Einsatzkräften, die zum reibungslosen Verlauf der Aktion beigetragen haben: „Ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen so gut funktioniert hat. Mein Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern, die Verständnis für die Evakuierung gezeigt haben und den Anordnungen der Stadtverwaltung sowie der Polizei und den Rettungskräften vor Ort gefolgt sind. Ein solch großer Einsatz ist sicherlich nicht alltäglich und wir sind in diesen Situationen natürlich auch auf die Unterstützung der Betroffenen angewiesen. Doch in diesem Fall hat es wirklich wieder gut funktioniert.“

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Sötenicher packen an

Sötenich – Vier Monate nach der Flut bekommt der geschändete Ortsmittelpunkt langsam wieder neuen Glanz – Die Ortsgruppe des Eifelverein hat die Regie übernommen – Neue Sitzgruppen – Der Ortsvorsteher ist stolz auf den Zusammenhalt der Vereine – „Es geht weiter, es tut sich was“

Am Treffpunkt „Bei Eddi an d’r Eck“ hat der Eifelverein mit einigen Helfern eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Vorsitzende Brigitte Schäfer (2.v.l.) und Ortsvorsteher Thomas Müller (rechts) planen weitere Verschönerungen des Ortes. Foto: Eifelverein/Schäfer

Als die Flut in der Nacht zum 15. Juli dieses Jahres über Sötenich herein brach, hinterließ sie im Ortskern Bilder der Verwüstung. Das Bürgerhaus als Dorfmittelpunkt wurde so stark zerstört, dass es abgerissen werden musste. Auch die Metzgerei und der Friseursalon an der Rinner Straße Hauptstraße trugen derart schwere Hochwasser-Schäden davon, dass sich beide Inhaber entschlossen, ihre Geschäfte nicht mehr zu eröffnen. „Der Mittelpunkt des Dorfes ist weg“, bedauert Ortsvorsteher Thomas Müller.

Mit dem Verschwinden des Bürgerhauses sei auch das Vereinsleben im Ort von der Flut quasi lahmgelegt, und die Früchte jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit vernichtet worden. Doch Aufgeben ist für die Sötenicher keine Option: „In kleinen Schritten“, so der Ortsvorsteher,  wolle man dem geschändeten Ortsbild durch den Einsatz vieler freiwilliger Akteure wieder zu neuem Glanz verhelfen.

Eine große Hilfe ist dabei der „Dorf-Etat“, den die Sötenicher im vergangenen Jahr gebildet hatten, als sie von der Gemeinde eine einmalige Finanzspritze von rund 4000 Euro bekommen hatten. Im Vereinskartell, das wenige Tage der Flut zusammengekommen war,  wurde beschlossen, kleine Verschönerungs-Aktivitäten zu starten und aus diesem Topf mit zu finanzieren. Thomas Müller, der stolz auf den  Zusammenhalt der Vereine in diesen schwierigen  Zeiten ist: „Dieses Geld können wir jetzt gut brauchen“.

Die Sötenicher Ortsgruppe des Eifelvereins unter Führung ihrer Vorsitzenden Brigitte Schäfer hat die Federführung über die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes übernommen. Mit Hacke und Schaufel bewaffnet stellen Mitglieder des Eifelvereins seit Wochen hinaus eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nicht nur die Pflege der Wanderwage und die Unterhaltung der „Elzenberghütte“ beherrschen, sondern auch versierte Bauhandwerker sind.

Erste Erfolge sind bereits deutlich erkennbar. Im Bereich der Kreuzung an dem sogenannten Treffpunkt „Bei Eddi an d‘r Eck“ unterhalb der Kirche ersetzt eine neue, rustikale Sitzgruppe die alten, von der Flut beschädigten Sitzgelegenheiten. Eine zweite neue Sitzgruppe wurde auf dem Dorfplatz aufgestellt, wo einst das Bürgerhaus stand. Es seien bisher nur Kleinigkeiten, aber, so Thomas Müller: „Wir wollen damit zeigen, dass es in Sötenich weitergeht, dass sich etwas tut“.

Bevor die Sitzgruppen aufgestellt werden konnten, musste das alte Pflaster entfernt und die alten, einbetonierten und zerstörten Tischfundamente heraus gestemmt werden. Nach der Vorbereitung des Untergrundes wurde das gereinigte Pflaster vom Eifelverein wieder eingebaut. Bei diesen rustikalen Arbeiten packte auch die Vorsitzende Brigitte Schäfer kräftig mit an.

Dankbar sind der Ortsvorsteher und der Eifelverein dem Bauhof der Gemeinde, der die Arbeiten unterstützt habe und Konzepte für weitere Aktionen mit entwickle. Ebenso dankbar ist die Vorsitzende Birgit Schäfer der Sistiger Firma Völler, die beide rustikale Sitzgruppen hergestellt, und den Sötenichern eine davon gestiftet hat.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser hat sich spontan entschlossen, eine weitere Bank zu stiften. Diese soll nach seinem Wunsch an einem der Feldwege Richtung Keldenich aufgestellt werden, wo sie von Wanderern und Spaziergängern beider Ortschaften gut zu erreichen ist. „Von dort oben bietet sich ein wunderbarer Blick über Sötenich und das Urfttal weiter bis nach Steinfeld und zur Sistig-Krekeler Heide, dem höchsten Punkt der Gemeinde. Auch Rinnen ist von dort aus gut zu erkennen“, so der Bürgermeister: „Besonders reizvoll für Spaziergänger sind die Baumreihen entlang der Wiesen“.

Als nächste Verschönerungsaktion wird der Eifelverein an den drei Ortseingängen von Sötenich Willkommens-Schilder aufstellen.  Und auch an Weihnachten ist gedacht worden. „Die IG Weihnachtsbaum wird auf alle Fälle wieder ein schönen, geschmückten Baum auf dem Dorfplatz aufstellen“,  verspricht Brigitte Schäfer.

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Bomben-Entschärfung in Mayen soll um 12 Uhr beginnen

Mayen – Sirenenalarm wird über erfolgreiche Entschärfung informieren! Die Evakuierung im Radius von 300 Metern rund um die Fundstelle hat heute um 8 Uhr begonnen und verlief bisher weitestgehend reibungslos. Um ca. 11:15 Uhr wird das Gebiet nochmal mit einem Hubschrauber überflogen. Um 12 Uhr soll mit der Entschärfung begonnen werden.

Sobald die Entschärfung erfolgreich durchgeführt wurde, erfolgt ein Sirenenalarm. Außerdem wird die Info unter www.mayen.de/bombenfund sowie www.facebook.com/StadtMayen bekannt gegeben.

Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 oder 02651 – 881004, 881016 oder 88 6206 erreichbar.

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Kultur erleben bei den Wintertreffs in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Konzerte, Lesungen, Spielenachmittage, Comedy-Events Angebote für alle Generationen. Die Wintertreffs sind Begegnungspunkte für Jung und Alt und sollen Abwechslung und ein Stück Normalität für alle Einwohner der Stadt zurückbringen. Sie bieten täglich mittags ein kostenloses Essen für Betroffene und sind ausgestattet mit Zeitungen und Zeitschriften, Bücherecken und einer Spielecke für Kinder. Hier kann man sich austauschen, unterhalten und Kontakte zu anderen Einwohnern knüpfen – und auch wieder Kultur erleben. Denn in den  kommenden Monaten wird auch eine Vielzahl an Konzerten, Comedy-Events, Spielenachmittag, Karaoke, Adventssingen und vielem mehr geboten.

Das Programm richtet sich dabei ganz nach dem Bedarf und den Besuchern des jeweiligen Wintertreffs. „Wir sind im ständigen Austausch mit den Betreibern und schauen, was vor Ort gewünscht ist, also ob es zum Beispiel eher Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien braucht oder eher für ältere Besucher“, erklärt Ellen Tappe, Mit-Organisatorin der Wintertreffs und verantwortlich für das Kulturprogramm. Mit an Bord sind beispielsweise auch die OKUJA, die Caritas und AWO mit ihren Angeboten wie Trommelworkshops, Stickabende oder Bingo-Nachmittage.

Auf dem Programm werden auch immer wieder größere Events stehen, wie zuletzt der We AHR Family-Tag am 20. November oder auch der Auftritt von Comedian Bernd Stelter Anfang November. „Mitte Dezember werden wir beispielsweise eine bekannte Kölner Band mit ihrem Weihnachtsprogramm zu Gast haben. Die Ticketvergabe wird in Kürze starten“, verrät Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die das Kulturprogramm mitgestaltet und organisiert.

Was in welchem Wintertreff angeboten wird, erfahren Interessierte unter anderem auf www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/wintertreffs sowie auf Programmplakaten vor Ort. Bei allen Veranstaltungen gilt die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

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LG Laacher See beim Rursee-Marathon auf eifeltypischen Strecken

Laacher See – Antonio Blanco mit persönlicher Bestzeit beim Rursee-Marathon. Es sollte in diesem Jahr eigentlich die 25. Veranstaltung für den Verein Rursee Marathon e. V. sein. Durch Corona mussten sie wie viele andere Vereine eine Zwangspause einlegen. Nochmal ausfallen lassen wollten sie nicht. Deshalb organisierten sie die beliebte Lauf- und Walkingveranstaltung in abgespeckter Form. Die Wettbewerbe sind gleichgeblieben. Das Rahmenprogramm musste enorm abgespeckt werden. So gab es kein Zelt, in dem die Sportler mit vielfältiger Verpflegung versorgt wurden. Auf Duschen und Umkleidekabinen mussten sie ebenfalls verzichten. Durch die feuchtkalten Temperaturen hielten sich die Athleten leider nicht lange auf.

Die Wettbewerbe 16,5 km Walking und 5 km Jedermannlauf wurden wie immer samstags durchgeführt. Elisabeth Waldorf und Klaus Jahnz nutzen dies, um einen lockeren Lauf zu machen. Am Sonntag wurden der Marathon und 16,5 km Laufen ausgerichtet. Üblicherweise läuft Klaus am Rursee immer einen Marathon. Seinen letzten ist er exakt vor zwei Jahren auch hier gelaufen. Doch in diesem Jahr ist alles anders, ihm fehlten die langen Trainingsläufe. So entschied er sich für die „kurze“ Distanz. Mit dem 4. Platz der M 70 und einer Zeit von 2:03:17 Std. finishte er dieses Rennen.

Antonio ist auch ein Wiederholungstäter. Vor zwei Jahren lief er bereits am Rursee seinen ersten Marathon. Die Strecke, das Ambiente und das besondere Flair hatten es ihm angetan, sodass er sein Training auf den 7. November ausrichtete. Vor dem Rennen fühlte er sich unsicher und konnte seine Form auf dieser schweren Strecke nicht gut einordnen. Mit einer Zeit von 3:26:15 Std. unterbot sein Ergebnis von 2019 deutlich. Damals lief der 42jährige 3:43:36 Std.

Bei den Läufen am Rursee handelt sich um eifeltypische Strecken. Hier wird die Liebe zur Natur geweckt. Die Sportler genießen überwiegend die wunderbare Herbstlandschaft mit dem besonderen Reiz des Rursees.

Bitte vormerken – 38. KSK– Winterläufe 2021/2022 in Bell


Informationen und Anmeldung unter www.winterlaeufe.de.

Samstag, 11.12.21 – Sportplatz Bell (13:00 bis 16:00 Uhr)

Samstag, 08.01.22 – Sportplatz Bell (13:00 bis 16:00 Uhr)

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Das Stammhaus stellt Töpfer-Kunstwerke im Kreishaus Jülich aus

Jülich/Düren – Ein gemeines Coronavirus mit faulem Zahn, fabelhafte Tiere oder schön verzierte Kugeln sind nur einige der getöpferten Kunstwerke, die nun bis Ende des Jahres in der Geschäftsstelle des Kreishauses in Jülich ausgestellt sind und erworben werden können. Getöpfert wurden die Werke von den Bewohnern des Stammhauses in Jülich, einer Wohngemeinschaft junger Erwachsener mit unterschiedlichen Behinderungen.

„Ich freue mich sehr, dass wir diese Werke hier zeigen. Hoffentlich kommen viele Menschen und schauen sich nicht nur diese wertvolle Kunst an, sondern kaufen sie auch“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Eröffnung der Ausstellung und ließ sich, ebenso wie Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und der Leiter der Kunstakademie Heimbach Frank Günter Zehnder, das ein oder andere Werk reservieren.

„Das Töpfern gibt uns die Möglichkeit, unsere Gefühle auszudrücken“, sagt Christoph Beckers vom Stammhaus, der sich besonders auf verzierte Tondosen spezialisiert hat. „Egal ob traurig oder fröhlich, man kann alles mit dem Ton verarbeiten. In Zeiten von Corona ist das Töpfern für uns besonders wichtig“, ergänzt er. Das, was die Bewohner in Zeiten der Pandemie geschaffen haben, ist nun im Kreishaus in Jülich, Düsseldorfer Str. 6, ausgestellt und steht zum Verkauf.

Unter dem Motto „Jeder Mensch ist ein Künstler“, was auch der Leitspruch der Internationalen Kunstakademie Heimbach ist, haben die Bewohner Einzelstücke geschaffen, die viel über ihr Leben mit Handicap sowie über ihre Gefühle und Wünsche aussagen. Bei der Ausstellung und den Gesprächen zeigt sich, dass der 2010 verstorbene Künstler und Töpfermeister Arno Schlader im Geiste immer dabei ist. Schlader hatte vor seinem Tod mehrere Jahre mit dem Stammhaus ehrenamtlich getöpfert und die Bewohner für die Arbeit begeistert, die dank der Initiative von einigen Eltern weiter fortgeführt werden kann. Im kommenden Jahr, parallel zur großen Otmar-Alt-Ausstellung, werden in der Internationalen Kunstakademie Heimbach die Werke der Stammhaus-Töpfergruppe ausgestellt.

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Viertes Kommerner Konzert abgesagt

Mechernich-Kommern – Der Abschluss der Konzertreihe „Musikalischer Herbst“ mit Organist Paolo Oreni in der Pfarrkirche St. Severinus am Donnerstag, 9. Dezember muss Corona-bedingt ausfallen.

Das vierte und letzte Konzert des „Musikalischen Herbstes“ in der Pfarrkirche St. Severinus Kommern muss Corona-bedingt abgesagt werden. Das teilt Jörg Schreiner, Veytaler Seelsorgebereichsmusiker und Organisator der Kommerner Konzerte, mit. Eigentlich sollte der italienische Organist Paolo Oreni am Donnerstag, 9. Dezember, adventliche Orgelmusik spielen. Jörg Schreiner: „Wir hoffen, auf nächstes Jahr und stecken auch schon in den Planungen.“