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SG Ahrtal setzt auf Ehrenamt-Senior-Experten

Ahrweiler – Projekt „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ bietet Beratung für Vereine an. Die SG Ahrtal setzt auf die Unterstützung ehrenamtlicher Senior-Experten im Rahmen des Projekts „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“. Als erster Verein im Kreis hatte die Spielvereinigung eine Anforderung auf Beratung gestellt, jetzt wurde die Beratungs-Vereinbarung unterzeichnet: Walter Merten, ehemaliger langjähriger Vorsitzender des Fußballverbands Rheinland Kreis Rhein-Ahr, steht dem Verein zukünftig für Fragen rund um die Vereinsführung zur Verfügung.

Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies begrüßt den Abschluss der Vereinbarung: „Ich danke allen Ehrenamt-Senior-Experten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und ihr Wissen an aktive Vorstandsmitglieder weiterzugeben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Ehrenamts. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie und nach der Flutkatastrophe, von der viele Vereine in unserem Kreis schwer betroffen sind, ist diese Hilfe für die Vereine von besonderer Bedeutung.“

Dies gilt auch für die SG Ahrtal. Drei der vier Vereine – der SV Schuld, der SV Insul und der SC Dümpelfeld – haben das Bestreben, einen gemeinsamen Verein zu gründen, um ihre Kräfte zu bündeln. Dies garantiert in Zusammenarbeit mit den Gemeinden besonders hinsichtlich der Finanzierung eine Möglichkeit, einen kostenintensiven, aber besser nutzbaren Kunstrasenplatz in Insul zu errichten, statt alle drei Plätze in ihrem alten Bestand wieder aufzubauen. Ehrenamt-Senior-Experte Merten steht nun für den neuen jungen Vorstand als vertrauensvolle und erste Anlaufstelle zur Verfügung. Er kümmert, coacht und gibt wertvolle Tipps für die alltäglichen und neuen Herausforderungen im bestehenden und neu zu gründenden Verein.

Das Angebot der Ehrenamt-Senior-Experten richtet sich an junge beziehungsweise neue Vereinsverantwortliche, um sie bei der Übernahme des Vorstandsamts zu unterstützen. Die Experten bieten Beratung, Mentoring und Hilfestellung im Rahmen ihres Erfahrungsschatzes und werden durch das Projekt „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ auf Anfrage vermittelt.

Vereine, die Interesse am Beratungsangebot des Ehrenamt-Senior-Experten-Teams haben, wenden sich an das Projektteam „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“, Abteilung Förderprogramme/Landwirtschaft, Projektleiter Mario Stratmann, Telefon 02641/975-598, E-Mail weitermachen@kreis-ahrweiler.de.
Infos gibt es auch im Internet unter www.kreis-ahrweiler.de/weitermachen.

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Dank Lotto neun neue Millionäre in Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz – Neun neue Lotto-Millionäre, 47 Gewinne von mindestens 100.000 Euro, eine Gesamtgewinnausschüttung von rund 195 Millionen Euro und rund 141,5 Millionen Euro für das Gemeinwohl – das sind die erfreulichen Eckdaten des Geschäftsjahres 2021 von Lotto Rheinland-Pfalz. Der Gesamtumsatz belief sich auf knapp 410 Millionen Euro – im Lotteriebereich bedeutet dies einen leichten Rückgang von 0,96 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben wir uns als krisenfest und verlässlich erwiesen“, blickt der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zurück auf einen Jahresumsatz, der im Vergleich zum Vorjahr deswegen etwas niedriger ausfällt, weil er eine Kalenderwoche weniger als das Vorjahr beinhaltet und zudem die
Umsätze aus der Vermittlung der Sportwette ODDSET nicht mehr berücksichtigt.

„Besonders freuen wir uns, dass wir im vergangenen Jahr wieder neun Menschen zu Millionären machen konnten“, blickt Jürgen Häfner zurück. Den höchsten Geldbetrag gewann ein Spielteilnehmer aus der Pfalz, der an Heiligabend den mit 12,6 Millionen Euro gefüllten Jackpot in der Lotterie Eurojackpot knackte. Der zweithöchste Gewinn mit 9,2 Millionen Euro sicherte sich im Januar ein Lottospieler aus dem Raum Koblenz. Platz drei schaffte im Mai ein Eurojackpot-Tipper aus der Eifel mit rund 2,7 Millionen Euro.

Insgesamt durften sich im vergangenen Jahr 47 Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer über einen Gewinn von 100.000 Euro und mehr freuen. „Die Gesamtgewinnausschüttung an unsere treuen Kundinnen und Kunden lag im vergangenen Jahr bei über 195 Millionen Euro“, fasst der Geschäftsführer zusammen und ergänzt: „Wir haben 2021 rund 39 Millionen Spielaufträge erhalten und verarbeitet.“

Der Geschäftsführer ist mit der Entwicklung des Spielgeschäftes 2021 insgesamt zufrieden: „Insbesondere unser Dauerbrenner LOTTO 6aus49 zeigt sich stabil. Hier konnten wir unser sehr gutes Vorjahresergebnis noch einmal leicht um 0,8 Prozent auf rund 202,5 Millionen Euro steigern. LOTTO 6aus49 ist und bleibt unser Klassiker.“

Bei der Lotterie Eurojackpot, die mit über 74 Millionen Euro erneut die zweiterfolgreichste Lotterie in Rheinland-Pfalz war, gab es zwar einen Rückgang von rund 7,5 Prozent. Grund dafür ist aber die vergleichsweise geringe Anzahl von hohen Jackpots in 2021. Jürgen Häfner freut sich auch hier für die Kundinnen und Kunden: „Die Spieler in den teilnehmenden 18 europäischen Ländern haben den Jackpot im Jahr 2021 immer relativ früh geknackt, so dass er nicht so oft so hoch steigen konnte wie noch im Jahr davor.“

Der Geschäftsführer kündigt für das neue Jahr einige Änderungen bei Eurojackpot an: „Es wird ab dem 25. März 2022 zwei Ziehungen pro Woche geben statt bisher eine, und der Jackpot kann bis auf 120 Millionen Euro steigen – ohne den bisherigen Einsatz für die Spieler zu erhöhen.“ Möglich wird die Produktverbesserung durch eine Ände-
rung der Spielsystematik von zehn auf zwölf mögliche Eurozahlen.

Ein leichtes Minus von rund vier Prozent gab es 2021 bei der Soziallotterie GlücksSpirale, die im Jahr davor allerdings auch auf einem sehr hohen Niveau stand. Die GlücksSpirale (rund 14,3 Millionen Euro Umsatz), die Sieger-Chance (2,5 Millionen Euro) sowie die Umweltlotterie BINGO! (über 2,8 Millionen Euro) erzielten insgesamt einen Betrag von rund 4,7 Millionen Euro, der direkt an die Mittelempfänger, die sogenannten Destinatäre, abgeführt wurde. „Deshalb waren auch hier nicht nur die Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer die Gewinner, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz“, berichtet der Lotto Geschäftsführer.

Die Destinatäre der Lotterien GlücksSpirale und der Sieger- Chance sind neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rheinland-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Natur und Umwelt RheinlanPfalz und der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei der Lotterie BINGO! profitiert neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

Auch im Jahr 2021 hat Lotto Rheinland-Pfalz einen großen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet. Aus Steuern und Einnahmen aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien flossen dem Land Rheinland-Pfalz knapp 13 7 Millionen Euro zu. „Das bedeutet: Tag für Tag unterstützen wir das Gemeinwohl in Rheinland-Pfalz mit über 387.000 Euro“, rechnet Jürgen Häfner vor.

Bereits zum fünften Mal in Folge konnten alle 250.000 Lose der nur in Rheinland-Pfalz angebotenen Jahresendlotterie Neujahrs-Million mit einem Spitzengewinn von 1 Million Euro verkauft werden. „Die Neujahrs-Million hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die von unseren Kunden sehr gut angenommen wird. Dank dieser jungen Lotterie konnten wir direkt zum Jahresstart 2022 den ersten Millionär des Jahres feiern“, freut sich Jürgen Häfner.

„Die größte Säule mit rund 80 Prozent des Gesamtumsatzes sind und bleiben die LOTTO-Annahmestellen“, betont der Geschäftsführer: „Mit dieser seit Jahrzehnten bewährten Struktur sind wir noch immer der größte Filialist im Land und bieten den spielinteressierten Kunden im Rahmen des gesetzlichen Kanalisierungsauftrages ein wohnortnahes
Angebot an. Damit unsere Annahmestellen zukunftssicher und für unsere Kundinnen und Kunden attraktiv bleiben, werden wir insbesondere die Digitalisierung vor Ort weiter vorantreiben und mit elektronischen Kundenkommunikationssystemen für einen noch besseren Service sorgen.“

Der Geschäftsführer weiter: „Besonders bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang bei den rund 6.300 Arbeitskräften in den Annahmestellen für ihren herausragenden Einsatz in einem erneut schwierigen zweiten Pandemie-Jahr mit vielen neuen und komplizierten Aufgabenstellungen.“

Der aufsteigende Trend im Internetangebot wurde im Jahr 2021 auch bei Lotto Rheinland-Pfalz fortgesetzt. Knapp 36,2 Millionen Euro wurden über die Internetseite www.lotto-rlp.de generiert – ein Plus von gut zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 225.000 Kunden haben sich inzwischen bei Lotto Rheinland-Pfalz für das Spielen im Internet registriert.

„Wir wissen um die Wichtigkeit des Internet-Bereiches, besonders um die Bedeutung der Tippabgabe über mobile Endgeräte und haben hier 2021 weitere zukunftsweisende Maßnahmen wie zum Beispiel die Einführung von Online- Rubbellosen ergriffen“, erläutert Jürgen Häfner. Bis auf die Neujahrs-Million, die den Annahmestellen vorbehalten bleibt, sind mittlerweile alle Angebote aus der
Produktpalette von Lotto Rheinland-Pfalz sowohl in den Annahmestellen als auch im Internet spielbar.

Lotto Rheinland-Pfalz rüstet sich weiter für die Zukunft. Als „eine unserer zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre“ bezeichnet Häfner, „das Annahmestellennetz und das Internet-Angebot so aufeinander abzustimmen, dass alle zum Spiel entschlossenen Menschen alternativ wählen können, welchen Vertriebskanal sie in Anspruch nehmen möchten“.

Den knapp 200 Sponsoringpartnern bleibt Lotto Rheinland- Pfalz auch weiterhin treu. „Wir haben in der Corona-Pandemie bewiesen, dass wir auch in Krisenzeiten fest an der Seite unserer Werbepartner stehen, denn es ist uns wichtig, Sport, Kunst und Kultur in Rheinland Pfalz weiter zu unterstützen, damit sie auch in Zukunft zur Bekanntheit und zum positiven Image unseres Unternehmens beitragen können“, betont Jürgen Häfner.

Die im November 2007 gegründete und aus den Glücksspieleinnahmen des Landes finanzierte Lotto-Stiftung konnte im vergangenen Jahr einmal mehr mit 1,4 Millionen Euro über 1.000 Antragsteller ihrer Förderbereiche Soziales, Kultur, Sport und der Initiative Kinderglück durch Spenden unterstützen. Besonders erwähnenswert ist die Hilfsaktion der Lotto-Stiftung für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Ahrtal. Durch die umgehende Bereitstellung von 50.000 Euro und der Einrichtung eines Spendenkontos konnten schnell und unbürokratisch viele Soforthilfen realisiert werden.

Daneben unterstützte das Unternehmen auch Annahmestellen, die ihrer Geschäftsgrundlage beraubt wurden, beim Wiederaufbau ihrer Existenz mit schnellen Hilfsleistungen.

Geschäftsführer Jürgen Häfner abschließend: „Mit den 163 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Unternehmens , den sieben Bezirksdirektionen sowie den rund 6.300 Arbeitskräften in den rund 900 Annahmestellen werden wir auch 2022 alles dafür tun, das staatliche, seriöse und sichere Glücksspielangebot in Rheinland-Pfalz zu stärken.

Daneben wollen wir auch weiterhin der sozialen Verantwortung des Unternehmens für das Gemeinwohl als Partner des Sports, Unterstützer der Kultur sowie von sozialen Initiativen und Umweltprojekten gerecht werden.“

 

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Danke für Ihre Solidarität – Plakat-Aktion würdigt Zusammenhalt in Pandemie-Zeiten

Meckenheim – Mit einer aktuellen Plakat-Aktion drückt Bürgermeister Holger Jung gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Rhein-Sieg-Kreis und Landrat Sebastian Schuster sein herzliches Dankeschön für den immensen Zusammenhalt in der Pandemie aus. „Wir sagen Danke für Ihre Solidarität“ heißt es auf dem Plakat, das die Beteiligten der Aktion zeigt.

„Uns ist es ein großes Bedürfnis, auch auf diese Art all jenen zu danken, die ihren Beitrag in schwierigen Corona-Zeiten leisten. Und das ist mit großem Abstand die Mehrheit in unserer Gesellschaft“, bekräftigt Holger Jung. In ihren Dank schließen die Amtsträgerinnen und Amtsträger sämtliche Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen ein: Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Rettungskräfte, Polizistinnen und Polizisten sowie Feuerwehrleute. Die Plakat-Aktion richtet sich ebenso an alle, die Rücksicht auf ihre älteren und jüngeren Mitmenschen, auf Bürgerinnen und Bürger mit Vorerkrankung nehmen und solidarisch handeln. „Danke für Ihren Zusammenhalt“, so die Botschaft der Aktion, die die starke Gemeinschaft ebenso hervorhebt wie verschiedene Meinungen und Interessen, Respekt und Anerkennung. Auch wollen Holger Jung, seine Kolleginnen und Kollegen sowie Landrat Schuster an alle erinnern, die Opfer der Corona-Pandemie geworden sind.

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Gedenken ein halbes Jahr nach der Flut in Euskirchen

Euskirchen – Die Flutkatastrophe, die unsere Region im vergangenen Jahr heimgesucht hat und in Euskirchen große Schäden angerichtet hat, ist nun genau ein halbes Jahr her. Der Wiederaufbau ist in vollem Gange, doch die Schrecken des Flutereignisses sitzen noch immer tief und vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, der Opfer zu gedenken und den Betroffenen ein Symbol der Solidarität und Zuversicht zu spenden, um die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.

Da eine Gedenkveranstaltung in der aktuellen Pandemie-Lage nicht ohne Risiko möglich ist, möchte die Stadt Euskirchen den Bürgerinnen und Bürgern auf andere Weise eine Möglichkeit zum Gedenken eröffnen. Bürgermeister Sacha Reichelt hat am gestrigen Freitagmorgen, 14. Januar gemeinsam mit dem katholischen Pfarrer Tobias Hopmann und dem evangelischen Pfarrer Gregor Weichsel einige Kerzen am Rande des Herz-Jesu-Vorplatzes entzündet und lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, es ihnen heute oder am Wochenende gleich zu tun und dort ebenfalls eine Kerze aufzustellen.

Die Verwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger dabei auf die Einhaltung der Corona-Schutzregeln zu achten.

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Westenergie unterstützt Sanierung des Lebenshilfe-Hauses in Sinzig

Sinzig – Sonderförderung zur Unterstützung beim Wiederaufbau im Ahrtal. Seit mehreren Monaten nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 sind die Menschen im Ahrtal weiterhin mit dem Wiederaufbau von Häusern, Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen in ihren Heimatorten beschäftigt. Nach wie vor zählt jede helfende Hand. Dirk Seifer, Mitarbeiter des Energieunternehmens Westenergie, hat sich im Rahmen der Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ für den Wiederaufbau engagiert und seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Unterstützung für die Sanierung des zerstörten „Lebenshilfehauses“ in Sinzig gebeten.

Das „Lebenshilfehaus“ in Sinzig ist eine Sozialeinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Vor 27 Jahren hat die Initiative „Lebenshilfe Ahrweiler“ das Haus als erste Wohnstätte für Menschen mit Behinderung im Kreis Ahrweiler eröffnet. Am 14. Juli 2021 wurde die Wohnstätte von der Flutwelle besonders schwer getroffen. Das Hochwasser hatte nicht nur die Einrichtung des Hauses im Erdgeschoss komplett zerstört, sondern auch mehrere Todesopfer gefordert. „Das gesamte Erdgeschoß des Lebenshilfehauses wurde in allen drei Gebäuden, teilweise bis in den ersten Stock, überflutet. Es dauerte nur eine Minute, bis das Erdgeschoss vollgelaufen war und die gesamte Haustechnik, den Aufzug, die EDV, die sanitären Anlagen und die Küche zerstörte. Für zwölf Bewohnerinnen und Bewohner kam jegliche Hilfe zu spät“, erzählt Peter Christmann, kaufmännischer Geschäftsführer des Lebenshilfehauses. „Es war und ist eine Tragödie, die wir noch immer nicht begreifen können. Aber wir haben uns ein Ziel gesetzt: Wir möchten das Lebenshilfehaus für Menschen mit Beeinträchtigung in unserer Region erhalten und wieder neu aufbauen. Dafür werden wir alles tun.“

Bis das Haus wieder komplett bewohnbar ist, müssen die Bewohnerinnen und Bewohner in Ersatzwohnräumen untergebracht werden. Dazu wurden von der Organisation „Lebenshilfe Ahrweiler“ verschiedene Objekte angemietet um eine neue Unterkunft zu schaffen. Dank der finanziellen Unterstützung von Westenergie und dem Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, konnte die „Lebenshilfe Ahrweiler“ eine neue Küche mit Einbaumöbeln in einer Notunterkunft installieren und einen neuen Fußbodenbelag verlegen. „Damit ist die Verpflegung der Menschen für die nächste Zeit gesichert“, freut sich Christmann.

Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ einen Beitrag zur Sanierung des Lebenshilfehauses leisten und somit die betroffenen Menschen in den Flutgebieten beim Wiederaufbau unterstützen können.“


Hintergrundinformation

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für ein Projekt. Durch die Hochwasserkatastrophe in vielen Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, in denen Menschen dringend Hilfe benötigen, gibt es eine zusätzliche Sonderförderung von Westenergie. Das Energieunternehmen unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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PCR-Pooltests in Kindertages-Einrichtungen im Kreis Euskirchen ab Montag 17. Januar

Euskirchen – Ab Montag, 17.01.2022 werden in den Kitas im Kreis Euskirchen flächendeckend PCR-Pooltests eingesetzt. Die Kreisverwaltung erhofft sich durch die Einführung von PCR-Pooltests mehr Sicherheit für Kinder, Familien und Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen.

Ablauf und Verfahren:

Die Kinder kommen wie gewohnt in die Kita – sofern sie nicht erkrankt sind – und nehmen dort an einem gemeinsamen Testverfahren teil. Anschließend kommen die Pooltests, die gerne auch als „Lollitests“ bezeichnet werden, zum Einsatz. In der jeweiligen Kitagruppe erhalten alle Kinder ein Wattestäbchen, um einen Abstrich im Mund-Rachenraum durchzuführen. Die Stäbchen werden im Anschluss gruppenweise in einen Beutel verpackt und an 2 Tagen pro Woche (Montag und Mittwoch oder Dienstag und Donnerstag) von einem beauftragten Labor abgeholt.

Diese gesammelten Speichelproben werden dann mittels PCR-Test im Labor untersucht und am selben Abend oder in der Nacht erhält eine Kontaktperson der Kita eine Information, ob es in diesem „Pool“ Hinweise auf Covid 19 gab – oder bestenfalls nicht. Bei einem positiven Testergebnis bringen die Eltern, die sich bei dem Labor zuvor online angemeldet haben, am nächsten Morgen ein beschriftetes Röhrchen mit einer Speichelprobe ihres Kindes in die Kita mit. Erneut holt das Labor die Tests ab und erstellt dann einen individuellen PCR-Test.

„Mit den PCR-Pooltests wollen wir in Zeiten einer dynamischen Infektionslage mehr Sicherheit in den Kitaalltag bringen“ so Landrat Markus Ramers.

Der Kreis Euskirchen hat die Umstellung auf Pooltests vorab mit Kommunen, die bereits dieses Verfahren durchführen, den Trägern der Einrichtungen und dem Jugendamtselternbeirat intensiv beraten. Die Erfahrungen in anderen Kommunen haben bestätigt, dass die Akzeptanz bei Kitas, Kindern und Eltern sehr hoch ist.

Die Kosten des Verfahren können durch Zuweisungen vom Land NRW refinanziert werden

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Mayen-Koblenzer sind für ihre Zukunft gefragt

Region/Mayen-Koblenz – Strategie zur Smarten Region MYK10 wird erarbeitet – Fragebögen sind verfügbar. In den vergangenen Monaten ist viel passiert in der Stabsstelle „Smart Cities“: Seit der Auftaktveranstaltung haben sechs neue Mitarbeiterinnen ihre Arbeit aufgenommen, in einem Ideenwettbewerb haben Bürger fast 70 Projektideen abgegeben und das Projektbüro in Andernach (Bahnhofstraße 22) wurde eröffnet. Nun steht der nächste Meilenstein mit einer großen Beteiligung der Öffentlichkeit an: Das sogenannte erste Dialogfenster auf dem Weg zur Strategie der „Smarten Region MYK10“. Dabei handelt es sich um einen offenen Austausch mit den Menschen im Landkreis über unterschiedliche Kanäle, der noch bis zum 10. Februar andauern wird.

„Ziel ist es, herauszufinden, wo die Menschen in Mayen-Koblenz heute und für unsere regionale Zukunft Herausforderungen und Handlungsbedarfe sehen. Schließlich soll die Strategie genau darauf aufsetzen. Für den Alltag im Landkreis sind die Menschen als Einwohner, Arbeitnehmer, Unternehmer, aber auch als Ehrenamtler die Experten“, sagt Sonja Gröntgen, die Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises. Dabei geht es um folgende Fragen: Welchen Herausforderungen begegnen den Menschen in ihrem Alltag? Welche Lebensbereiche sind davon auf welche Art betroffen – von der Fortbewegung über die Alltagsversorgung bis hin zu Umwelt, Arbeit oder Bildung? Wo kann oder sollte Digitalisierung künftig zur Erleichterung des Alltags beitragen? Gibt es Funktionen oder Dinge, die besser nicht digitalisiert werden sollten? Und so kann man teilnehmen:

Online-Dialog: Unter www.myk10.de kann man entweder an einer Online-Umfrage teilnehmen oder sich an offenen Online-Diskussionen beteiligen.

Analoge Fragebögen: Alternativ können die Bürger einen kurzen analogen Fragebogen ausfüllen. Diesen kann man entweder als PDF auf der Webseite www.myk10.de herunterladen oder in gedruckter Form im Kreishaus und im Projektbüro in Andernach (Bahnhofstraße 22) mitnehmen. Darüber hinaus werden auch in den Amtsblättern die Fragebögen beiliegen. Die ausgefüllten Fragebögen können per E-Mail an  smarte.region@kvmyk.de  gesendet, oder in allen Verwaltungen der kreisangehörigen Verbandsgemeinden und Städte abgeben werden.

Nach dem ersten Dialogfenster wird sich im Frühjahr 2022 ein weiteres anschließen, dessen Fokus darauf liegt, gemeinsam Ziele für die Zukunft des Landkreises Mayen-Koblenz zu setzen: Die zentrale Fragestellung lautet dann: Wo wollen wir überhaupt hin?

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Ernährungs-Versorgung bei hohen Inzidenzen sicherstellen

Region/Koblenz – Angesichts der nahenden Omikron-Welle führt der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau mit den zuständigen Stellen im Land Rheinland-Pfalz Gespräche, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln auch im Falle von bisher nicht gekannten Corona-Inzidenzen zu gewährleisten.

Konkret geht es darum, wie die Ernährungsversorgung im Falle des Ausfalls von Personal in der Lebensmittelkette aufrechterhalten werden kann. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, betont: „Die zu Beginn der Corona-Pandemie in 2020 gelebte Praxis der engen Abstimmung zwischen den Bauern- und Winzerverbänden und den zuständigen Stellen wird erneut praktiziert. Dass die Landwirtschaft und der Weinbau zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) gehören und systemrelevant sind, ist eine wichtige Feststellung. Jetzt muss es darum gehen, durch ein Bündel von Maßnahmen und bürokratische Erleichterungen die gesamte Kette der Lebensmittelerzeugung und -vermarktung funktionsfähig zu halten.“

Der Bauern- und Winzerverband fordert u.a., Arbeitszeiten zu flexibilisieren, Ausnahmen von der Quarantänepflicht zur Versorgung des Viehs und zur Bearbeitung der Äcker, Rebflächen und Wiesen sowie bei Lenk- und Ruhezeiten im Güterverkehr zuzulassen. Weiterhin sind Tiertransportregelungen zu flexibilisieren und staatliche Kontrollen auf landwirtschaftlichen Betrieben aufzuschieben. Hierzu laufen weitere Abstimmungsgespräche mit dem Landwirtschaftsministerium. Die Agrarverwaltung wird auf der Homepage der Dienstleistungszentren sogenannte FAQs bereitstellen, in denen die wichtigen Fragen zu Corona und der Leitung von landwirtschaftlichen bzw. weinbaulichen Betrieben beantwortet werden: https://www.dlr.rlp.de/DLR-RLP/Aktuelles/Coronavirus-FAQ.

Die Kreisgeschäftsstellen des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau stehen den Betrieben mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Beschluss der Vergabekammer zugunsten der Stadt Aachen

Aachen – Die Vergabekammer Rheinland hat mit Beschluss vom 6. Januar 2022 in einem Nachprüfungsverfahren wegen „Beschaffung von 280 Luftfilterreinigern für 32 Schulen der Stadt Aachen“ zugunsten der Stadt entschieden.

Der Entscheidung vorausgegangen war ein Antrag eines Herstellers von mobilen Luftfiltern, der im Vergabeverfahren nicht berücksichtigt wurde. Sein Antrag auf Nachprüfung wurde zurückgewiesen. Auch wenn gegen diese Entscheidung der Vergabekammer innerhalb von zwei Wochen eine sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht eingelegt werden kann, ist der Beschluss der Vergabekammer ein Beleg dafür, dass die Stadt im Rahmen ihrer Vergabeentscheidung von der Richtigkeit ihres Vorgehens überzeugt sein durfte.

Im Sommer 2021 entschied der Rat der Stadt Aachen in einer Dringlichkeitsentscheidung, dass für die Aachener Grundschulen stationäre raumlufttechnische Anlagen sowie mobile Luftfilter zum nächstmöglichen Zeitpunkt beschafft werden sollen. Bereits zwei Tage später wurden die Vergabeunterlagen auf dem Vergabeportal hinterlegt und für zwei von der Stadt Aachen als geeignet beurteilte Bewerber freigeschaltet, da die Beschaffung der mobilen Luftfiltergeräte als äußerst dringlich angesehen wurde und die Dringlichkeit eine Ausnahme von einem „regulären“ Vergabeverfahren rechtfertigt. Grundlage für die Anforderungen an die mobilen Luftreiniger war ein Beratungsgespräch zwischen dem städtischen Gebäudemanagement und dem Leiter des Lehrstuhls für Gebäude- und Raumklimatechnik der RWTH Aachen.

Nur eine Firma gab ein Angebot ab und bekam Mitte August den Zuschlag für die Lieferung der mobilen Luftfilter für Aachens Grundschulen.

Antrag auf Nachprüfungsverfahren

Die Antragstellerin, die keinen Zugriff auf die Vergabeunterlagen erhalten hatte, vermutete einen Verfahrensfehler und zweifelte unter anderem an, dass die Voraussetzungen einer Dringlichkeitsentscheidung vorgelegen hätten. Daher stellte sie bei der Vergabekammer einen Nachprüfungsantrag um festzustellen, dass der bereits geschlossene Vertrag zwischen der Stadt Aachen und der mit der Beschaffung beauftragten Firma unwirksam sei. Diesen Antrag wies die Vergabekammer nach einer mündlichen Verhandlung am 21. Dezember 2021 zurück, da die Voraussetzungen für das von der Stadt gewählte Vergabeverfahren vorgelegen haben.

Lieferung der mobilen Luftfilter

In der Zeit, in der das Verfahren lief, wurden die beauftragten Geräte weiterhin an die Schulen geliefert. Die letzten mobilen Luftfilter wurden vor Weihnachten aufgestellt. Die Kosten für die mobilen Luftfilteranlagen belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Mit dem Einbau der stationären Anlagen wechseln die mobilen Anlagen nach Bedarf in Räume anderer Klassen über und werden damit weiter genutzt

Einbau der stationären Lüftungsanlagen

Der Aachener Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung des Jahres am 15. Dezember einstimmig beschlossen, dass insgesamt 474 stationäre Lüftungsanlagen in 31 Grundschulen installiert werden sollen. Förderprogramme von Bund und Land erlauben, dass neben Klassenräumen auch weitere Orte wie Differenzierungs-, Aufenthalts-, Speiseräume etc. in die Förderung einbezogen werden können. Die Förderanträge wurden Ende letzten Jahres bereits gestellt. Sobald alle Bewilligungen vorliegen kann mit dem weiteren Einbau begonnen werden. Dazu wird weiterhin berichtet.

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Gernot Mittler mit Landes-Verdienstorden für herausragendes Engagement ausgezeichnet

Mainz/Mayen/Mendig – Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeichnet Gernot Mittler mit Landes-Verdienstorden für herausragendes Engagement aus. „Gernot Mittler hat sich neben seinem politischen Engagement besondere Verdienste im Bereich des Sports sowie auf kultureller und kirchlicher Ebene erworben. Ich freue mich, ihm heute die höchste Auszeichnung des Landes zu überreichen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Verleihung des Landesverdienstordens. Um dieses Zeichen der Anerkennung würdig hervorzuheben, ist die Zahl auf 800 Ordensträger und Ordensträgerinnen begrenzt.

„Ich danke Gernot Mittler für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. Neben seinem Einsatz im kommunalpolitischen Bereich war er Vorstandsvorsitzender bei der Kreissparkasse Mayen und schließlich viele Jahre Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz. Heute aber soll sein Engagement im Bereich des Sports sowie in Kultur und Kirche im Vordergrund stehen. Es ist wichtig, dass es Menschen wie ihn gibt, die sich für unsere Werte und unsere Mitmenschen einsetzen“, betonte die Ministerpräsidentin.

Gernot Mittler war von 2005 bis 2014 ehrenamtlicher Präsident von Special Olympics Deutschland. Unter seiner Federführung entwickelte der international angesehene Verband ein ganzheitliches Angebot unter dem Leitgedanken der Inklusion. Während seiner Amtszeit fanden fünf Sommer- und vier Winterspiele auf nationaler Ebene statt, durch die mehr als 25.000 Menschen mit geistiger Behinderung erreicht werden konnten.

Zudem war Gernot Mittler Vorsitzender des Vereins der Freunde der Benediktinerabtei Maria Laach und hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Abtei in vielfältigen Projekten von einer zunehmenden Zahl von Personen unterstützt wird. Inzwischen zählt der Verein über 1800 Mitglieder. So konnten mehrere bauerhaltende und zukunftssichernde Maßnahmen eingeleitet werden, wie beispielsweise die Sanierung des Kirchenvorplatzes sowie die Renovierung und Erweiterung der wertvollen Bibliothek.