Kategorien
News

Anhaltende Spenden-Bereitschaft – Weitere finanzielle Hilfen für Privathaushalte im Ahrtal

Ahrweiler – Auch rund ein halbes Jahr nach der Flutkatastrophe hält die Spendenbereitschaft für die Betroffenen im Ahrtal an. Besonders in der Adventszeit und um die Weihnachtstage gingen zahlreiche Zahlungen auf dem Spendenkonto des Kreises ein. Über die Verwendung dieser Spendengelder hat nun der Kreis- und Umweltausschuss unter Vorsitz des Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies in seiner jüngsten Sitzung entschieden: Jeder in der Datenbank bereits registrierte und berechtigte Privathaushalt kann in den kommenden Wochen mit einer dritten Auszahlungsrunde in Höhe von 350 Euro rechnen. Die Auszahlung erfolgt automatisch, neue Anträge können allerdings leider nicht mehr berücksichtigt werden.

„Den Spendern ist es besonders wichtig, dass ihr Geld den Menschen vor Ort direkt zugutekommt. Um möglichst viele Betroffene schnell und unbürokratisch zu erreichen, bietet es sich daher an, auf die bereits vorhandenen Daten zurückzugreifen. Zu Beginn des neuen Jahres ist diese Auszahlung außerdem ein weiteres Signal der Hoffnung“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies.

Nach aktuellem Stand (18. Januar 2022) sind auf dem Spendenkonto des Kreises insgesamt rund 39,5 Millionen Euro an Spendengeldern eingegangen (inklusive der Gelder des Spendenkontos des Landes Rheinland-Pfalz). Im Rahmen der Soforthilfe des Kreises (erste und zweite Auszahlungsrunde) wurden bereits 34,5 Millionen Euro an die von der Flut Betroffenen ausgezahlt. Dieses Soforthilfeprogramm ist inzwischen beendet. Somit stehen insgesamt noch fast 4,9 Millionen Euro an Spendengeldern zur Verfügung. Auch nach Auszahlung der dritten Auszahlungsrunde an die etwa 12.900 berechtigten Antragsteller verbleiben vorerst weitere 500.000 Euro auf dem Spendenkonto. Dieser Restbetrag wird für die Deckung von besonderen Härtefällen eingesetzt.

Spendengelder, die nach dem 1. Februar auf dem Spendenkonto des Kreises eingehen, sollen nicht mehr an die einzelnen Haushalte ausgeschüttet, sondern für Projekte und Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Ahrtals genutzt werden – und somit ebenfalls den Betroffenen zugutekommen. Über die Details wird der Kreis- und Umweltausschuss in einer späteren Sitzung entscheiden.

Kategorien
News

Wittlich-Land: Rudolf Bläsius feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Wittlich – Bürgermeister Manuel Follmann gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde Rudolf Bläsius zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Den Glückwünschen schlossen sich Werkleiterin Annegret Heinz und der stellvertretende Personalratsvorsitzende Swen Meurer an.

Seit 1982 ist Herr Bläsius bei den Verbandsgemeindewerken Wittlich-Land. Bürgermeister Follmann sprach Herrn Bläsius Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

Kategorien
News

Gesundheitsamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm schließt Grundschule Arzfeld bis einschließlich Freitag 21. Januar

Bitburg/Arzfeld – Nach mehreren bestätigten Neuinfektionen in verschiedenen Klassenverbänden und weiteren positiven Schnelltestungen hat das Gesundheitsamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm heute in Absprache mit der Schulleitung die Einrichtung bis einschließlich Freitag, den 21.1.2022 geschlossen. „Homeschooling“ begleitet durch Online-Beratungsangebote wird durch die Lehrerinnen angeboten. Eine Notbetreuung durch die Schule und den Schulträger ist sichergestellt.

Die Schüler und Lehrer, die in den kommenden Tagen weder Krankheitssymptome aufweisen noch durch sonstige Umstände (Quarantäne als Kontaktperson oder eigene Erkrankung) auch weiterhin dem Schulbesuch fernbleiben müssen, dürfen am Montag mit einem negativen Schnelltestergebnis den Unterricht wieder besuchen.

Kategorien
News

Spendenaktion der Raiffeisen-Bank Eschweiler eG

Eschweiler – Die Raiffeisen-Bank Eschweiler übergibt Spenden von Genossenschaften aus ganz Deutschland an von der Flutkatastrophe betroffene Projekte unserer Region. Sven Rehfisch, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Bank Eschweiler eG, dessen Bank ebenfalls in nicht unerheblichem Umfang vom Hochwasser heimgesucht wurde, freute sich besonders, dass zwei Projekte in der Region ausgewählt wurden.

Die Stadt Eschweiler erhielt 50.000 Euro für den Neubau / Wiederaufbau von Sporthallen. Das St. Antonius-Hospital, das seinen Betrieb über Wochen einstellen musste, wurde ebenfalls mit 50.000 Euro bedacht.

Nadine Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt Eschweiler sowie Elmar Wagenbach, Geschäftsführer des St. Antonius-Hospitals, freuten sich über die finanzielle Zuwendung. „Wir vor Ort danken der genossenschaftlichen Familie für die Unterstützung. Die zur Verfügung gestellten Summen werden bestmöglich verwandt werden“ – so die beiden Vertreter übereinstimmend.

Im Juli vergangenen Jahres hatte die Flut- und Hochwasserkatastrophe auch die Städteregion Aachen und besonders die Städte Stolberg und Eschweiler hart getroffen. Die Solidarität der Genossenschaften mit den Flutopfern in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen war so groß, dass sich viele Genossenschaften aus ganz Deutschland an der von der Genossenschaftsstiftung initiierten Spendenaktion beteiligten. Rund 1,4 Millionen Euro kamen bis Ende November 2021 zusammen.

Insgesamt prüfte die Genossenschaftsstiftung mehr als 100 Projekte. Ein aus Vertreterinnen und Vertretern von Genossenschaften aus ganz Deutschland bestehender Vergabeausschuss entschied Anfang Dezember über die Auszahlung der Spendengelder.

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“, dieser Gedanke einer starken Gemeinschaft motivierte die Genossenschaften in Deutschland zu dieser Spendenaktion. Denn Genossenschaften stehen für die Hilfe zur Selbsthilfe und für Solidarität.

Kategorien
News

„Wat met Hätz“

Mechernich – Karnevalisten sorgten für prächtige Stimmung bei Mechernicher Kneipensitzung im Herbst – Jetzt überreichten „Botz un Bötzje“ den dazugehörigen Spendenscheck an die Mechernich Stiftung.
Er hatte hoch und heilig schon im Vorhinein versprochen: „Das Event toppt das vom Vorjahr.“ Und Organisator Hans-Dieter Hahn-Möseler hielt Wort. „Mega. Ein Auftritt toller als der andere“, lobt auch Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung die Kneipensitzung, die durch ihren besonderen und familiären Charme jetzt schon zum dritten Mal Liebhaber des kölschen Karnevals ins Mechernicher „Magu“ lockte.

Über vier Stunden Programm wurde bei der dritten Mechernicher Kneipensitzung geboten. Die feine bunte Mischung aus Kölner und einheimischen Kräften (hier zweite von rechts: „Dat Uschi“ aus Hostel“ mit „Botz un Bötzje, l., und Ralf Claßen) begeisterte das Publikum. Foto: Florian Heller/pp/Agentur ProfiPress

Mehr als vier Stunden Programm mit karnevalistischen Highlights, unterhaltsamen Büttenrednern und anderen Stimmungskanonen war den Besuchern geboten worden. De Huusmeister vom Bundesdaach, Domhätzje Nadine, der bonte Pitter wie auch „Dat Uschi“ traten unter anderem auf. Tanzeinlagen boten 50 „Flöhe“ aus Köln, für jecke Töne sorgte die Domstädter BigBand und die Eifellandfunken, für Zwiegespräche das Duo Botz und Bötzje.

Das Tollste: Es geschah für einen guten Zweck. Die Erlöse kommen der Mechernich-Stiftung zugute, die jeden Euro unbürokratisch an die Menschen im Stadtgebiet weiterreicht, die hart vom Hochwasser getroffen wurden und heute noch an den Folgen leiden.

900 Euro standen auf dem Spendenscheck, den jetzt Hans-Dieter Hahn-Möseler mit seinem „Botz-un-Bötzje“-Kompagnon Rainer Krewinkel an Ralf Claßen und damit an die Mechernich-Stiftung überreichen konnte. Obwohl sie selbst in ihrem Wohnort von den Wassermassen heimgesucht wurden, haben sie keinen Moment gezögert und sich sofort für andere eingesetzt.

30.000 Euro akquiriert

„Ihr seid mit Leib und Seele dabei“, bedankte sich Claßen für deren Engagement. Die Gesamtspendensumme belaufe sich auf 30.000 Euro, die das Duo durch karitative Veranstaltungen und Spendensammlungen in den Monaten seit dem Hochwasser für die Betroffenen insgesamt akquirieren konnte, so Hahn-Möseler.

Die Künstler der Kneipensitzung traten ohne Gage auf. Das sei nicht hoch genug zu bewerten, so Claßen: „Man darf nicht vergessen, dass die Karnevalisten nach der Session 2020/21, wo sie keine Aufträge und Auftritte durch Corona haben konnten, jetzt trotzdem für uns in Mechernich kostenlos aufgetreten sind. Das finde ich einfach klasse“, so Claßen. Event-Löwen stellte unentgeltlich die Musik-Anlage für den Abend.

„Weil die Stimmung so gut war, wollten die Jungs von der Blos-mer-jet-un-Bums-Kapell am Ende der Kneipensitzung sogar nochmal auf die Bühne, obwohl sie eigentlich schon längst auf dem Heimweg hätten sein können“, freut sich Hahn-Möseler und Ralf Claßen fügt hinzu: „Das Publikum hat noch lange geschunkelt und geklatscht.“

Schon mit ihren beiden Vorläufern 2018 und 2019 (2020 musste Corona-bedingt ausfallen) hat sich die Veranstaltung mehr als etabliert. „Die Kneipensitzung besticht durch ihren Charme und ist wat met Hätz“, sagt Hahn-Möseler. Klein und vor allem fein. Aufgrund der hohen Nachfrage soll die Kneipensitzung im Herbst 2022 – zumindest sofern Corona das zulässt – sogar zweimal angeboten werden.

Die ersten Karten für die Sitzung am Samstag, 5. November, ab 19 Uhr, können schon jetzt vorbestellt werden unter Telefon (02256) 957 766 0 oder Mail an buero.botzunboetzje@t-online.de. Der Eintritt kostet dann fünfzehn Euro pro Person. „So eine Sitzung sieht man sonst nur im Fernsehen“, wirbt Claßen für die Live-Veranstaltung.

Kategorien
News

Ein tiefer Zugang zur Natur

Euskirchen-Euenheim – Alfred Bruske aus Euenheim veröffentlicht sein zweites Buch „Begegnung mit der Natur“ – Sammlung von Gedichten und Erzählungen rund um die Natur und ihre Bewohner. „Lyrik kann mehr“, ist Alfred Bruske überzeugt. Der 90-Jährige sitzt in seinem Wintergarten in Euenheim und es zwitschert in seiner Voliere, während er einzelne Passagen aus seinem jüngst im Eigenverlag erschienenen Buch „Begegnung mit der Natur“ vorliest. Seine Gedichte spiegeln persönliche Erfahrungen mit der Natur wider – ob als Beobachter im Wechsel der Jahreszeiten, als passionierter Vogelfotograf oder als langjähriger Jäger.

„Mir hat die Begegnung mit der Natur immer wieder geholfen, die Schwierigkeiten des Daseins zu bewältigen“, schreibt Alfred Bruske in seinem Vorwort. Die Lyrik habe ihm einen tieferen Zugang zur Natur ermöglicht. Umso deutlicher nimmt er aktuell das Artensterben – auch der Singvögel im eigenen Garten – wahr: „Ich versuche, mit meinen Fotos und Gedichten das Augenmerk der Zeitgenossen darauf zu richten.“ So sind gleich mehrere seiner Gedichte den gefiederten Sängern gewidmet, etwa dem Rotkehlchen, der Blaumeise oder der Amsel.

Feine Beobachtung der Natur

Insgesamt ist die Struktur des Buches an den Verlauf eines Jahres angelehnt, beginnend mit dem Wechsel vom Winter zum Frühling. So zeugt etwa das Gedicht „Frühlingsahnen“ mit schmelzendem Eis und Schnee, erstem Amselgesang und Kranichen, die hoch am Himmel nach Hause ziehen, von der feinen Beobachtung der Natur. Andere Zeilen zum Frühling bringen den Leser eher zum Schmunzeln: „Nun ist es Frühling, Gott sei Dank. Die langen Unterhosen bleiben jetzt im Schrank.“

Umgekehrt fehlen aber auch ernste Worte nicht in der Gedichtsammlung, etwa bei „Den Großeltern, später Dank“: „Wie weit zurück sind meiner Kindheit gute Tage. So fern der Menschen Liebe, die mich einst umfing. Vor langer Zeit schon trug man die zu Grabe, an denen doch mein Herz so hing.“

Naturfotografien und Ölgemälde

Gut 90 Seiten umfasst das Buch von Alfred Bruske, das mit Naturfotografien (teilweise von Bruske selbst) sowie Abbildungen von Ölgemälden des Autors bebildert ist. Neben seinen Gedichten enthält das Werk auch einzelne Erzählungen, unter anderem eine Geschichte zum Weihnachtsfest 1944 in der schlesischen Heimat, die bereits in seinem ersten Buch „Mein langer Weg“ veröffentlicht wurde. In diesem Buch blickt Alfred Bruske zurück auf seine Lebensstationen vom Aufwachsen in Schlesien, über Flucht und Vertreibung bis zur Heimatfindung zunächst im Sauerland und schließlich in der Eifel.

In Euskirchen lebt der 90-Jährige in seinem Haus mit großem Garten, in dem er immer noch selbst Gemüse anbaut. Selber machen ist auch sonst seine Devise, als gelernter Schreiner, Jäger, Buchautor und Berufsschullehrer, der in seiner Freizeit gärtnert, malt, musiziert, fotografiert, drechselt und Alphörner herstellt, kann mit seinen vielseitigen Interessen einiges leisten. Auf den Punkt trifft es wohl diese Strophe aus seinem Gedicht „Im Alter“: „Noch ist mein Lebenswille ungebrochen, doch immer wieder hemmen mich die müden Knochen. Hab‘ keine Zeit, mich auszuruh’n, es bleibt ja noch so viel zu tun.“

Das Buch „Begegnung mit der Natur – Gedichte und Prosa von Alfred Bruske“ ist im Eigenverlag erschienen und für 15 Euro beim Autor selbst erhältlich unter Telefon 02251-7761891 oder per E-Mail an ab@alfredbruske.de.

Kategorien
News

IBIZA qualifiziert Menschen für den Arbeitsmarkt

Wittlich – Als einer der führenden Bildungsträger in der Region ist das ÜAZ-Wittlich seit 1971 im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen tätig. Verschiedene Projekte im Rahmen des Europäischen Sozialfonds werden bereits seit 2005 vom ÜAZ-Wittlich umgesetzt. Im Januar 2018 startete das Projekt „Informieren und Beraten zwecks Integration und Zukunft auf dem Arbeitsmarkt“ kurz IBIZA, erstmalig mit insgesamt 30 Plätzen. Das sehr erfolgreiche Projekt, wird auch in 2022 fortgeführt.

IBIZA ist konzipiert für Personen in Bedarfsgemeinschaften sowie für Menschen, die im Kontext von Fluchtmigration einen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. Die vorrangigen Zielgruppen sind Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende sowie geringqualifizierte Personen, mit ihren in den Familien lebenden Kindern.

Ziel ist, Menschen bei der Entwicklung neuer Lebens- und Beschäftigungsperspektiven zu unterstützen, um einer Verfestigung des Langzeitleistungsbezuges entgegenzuwirken. Die Teilnehmenden werden dazu individuell betreut, beraten und gecoacht. Der ganzheitliche Projektansatz beinhaltet die Förderung aller in der Gemeinschaft lebenden Personen.

Das Besondere an dem Projekt besteht in der aufsuchenden Arbeit, die ÜAZ-Coaches besuchen die Teilnehmenden zu Hause. Konkret bedeutet das, den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, z.B. durch Begleitung bei Behördengängen, praktischer Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen, Unterstützung in Krisensituationen sowie finanziellen- oder gesundheitlichen Problemen. Dazu zählt auch die Beratungsanbahnung zu regionalen Einrichtungen der Schulden- und Suchtberatung oder ähnlichen Hilfsangeboten.

In Verbindung mit den Unterstützungsangeboten bis hin zum integrierten Bewerbertraining konnte die berufliche Entwicklung vieler Teilnehmer verbessert werden. Dies führte seit Beginn des Projektes zu ersten Arbeitsaufnahmen und somit zur Beendigung der Arbeitslosigkeit. Die Aktivierung der eigenen Stärken steht im Vordergrund. Anstatt die Defizite zu fokussieren, wird der Blick auf vorhandene Fähigkeiten und Möglichkeiten gerichtet. Das ist ein Grundgedanke bei der Durchführung des Projekts IBIZA.

Die Teilnehmenden werden da abgeholt, wo sie sich befinden. Ihre Lebenssituation wird analysiert um Vermittlungshemmnisse sichtbar zu machen. Gemeinsam werden realisierbare Ziele vereinbart, um die persönliche Situation zu verbessern. Durch die Entwicklung neuer Perspektiven soll der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht im Vordergrund.

Das Projekt IBIZA läuft im ÜAZ-Wittlich noch bis zum 30. Juni 2022 und wird finanziert durch den Europäischen Sozialfonds, das Land Rheinland-Pfalz und das Jobcenter Bernkastel-Wittlich. Die Anmeldung erfolgt über das Jobcenter Bernkastel-Wittlich. Interessierte können sich beim ÜAZ-Wittlich, Tel.: 06571 9787-0, E-Mail bgcoach@ueaz-wittlich.de melden.

Kategorien
News

Beim FSJ bei Rehafit steht die Unterstützung von Schwerstverletzten im Vordergrund

Region/Mayen-Koblenz – Sich außerhalb von Schule oder Beruf für das Gemeinwohl zu engagieren und so etwas für sich und andere Menschen zu tun: Dazu gibt auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein die Möglichkeit.

Für Lara ist das FSJ eine Chance gewesen, sich persönlich weiterzuentwickeln sowie tolle Kollegen und Patienten kennenzulernen. Seit März 2021 ist sie als FSJlerin bei Rehafit am Ev. Stift St. Martin im therapeutischen Bereich der Rehabilitation Querschnittgelähmter und schwer Unfallverletzter eingesetzt. Zu ihren täglichen Aufgaben gehört unter anderem die Hilfestellung beim Schwimmen mit Querschnittgelähmten sowie die Betreuung des Herzkreislauftrainings mit den Patienten. Auch Unterstützung bei Bürotätigkeiten steht regelmäßig auf dem Tagesplan. Doch Alltags-Trott kommt nie auf: „Jeder Tag ist anders und so hält jeder Tag spannende Momente bereit. Vor allem das Kennenlernen von neuen Patienten ist jedes Mal aufregend“, erzählt Lara.

Was sie überrascht hat: Statt wie erwartet jeden Tag Sport zu machen, steht die Begleitung der Patienten auf dem Weg zurück zur Selbstständigkeit im Vordergrund. Das war eine ganz neue und schöne Erfahrung für Lara. Ihr Fazit: Das FSJ bei Rehafit würde sie jederzeit wieder machen.

Für das FSJ bei Rehafit muss man zwischen 16 und 27 Jahre alt sein. Die Mindestdauer beträgt sechs Monate, die Höchstdauer liegt bei 18 Monaten, der Starttermin kann individuell abgestimmt werden. Während des FSJ gibt es sowohl ein Taschengeld als auch Verpflegungsgeld sowie eine beitragsfreie Sozialversicherung.
Weitere Informationen kann Viktor Gstrein, Geschäftsbereichsleiter Rehafit, geben (Telefon: 0261 137-7927; E-Mail: viktor.gstrein@gk.de) oder hier klicken: https://bit.ly/33jwy2a

Kategorien
News

Zuschüsse für Gewerbe und Tourismus im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Kreis Euskirchen wurde in „RWP-Fördergebietskulisse“ aufgenommen – Beratung durch die Kreiswirtschaftsförderung. Anfang des Jahres ist die neue Richtlinie zum Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen (RWP) in Kraft getreten. Die neue Förderperiode hat eine Laufzeit bis Ende 2027. Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm fördert Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich des Tourismusgewerbes. Es sollen Anreiz für die Schaffung und Sicherung von Dauerarbeits- und Ausbildungsplätzen in Regionen des Landes geschaffen werden, die vor dem Hintergrund des Strukturwandels vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Fördermittel tragen unmittelbar zur Verbesserung der Einkommenssituation und zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur bei. Außerdem unterstützen sie die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen.

Eine Förderung ist nur in ausgewählten Regionen möglich. Der Kreis Euskirchen ist als Fördergebiet D ausgewiesen. Dazu zählen alle Orte im Kreisgebiet mit Ausnahme der Kernstadt von Euskirchen.

Mindestinvestitionssumme beträgt 150.000 Euro

Für eine Förderung kommen Unternehmen mit überregionalem Absatz aus Industrie, Handwerk, Tourismus und ausgewählten Dienstleistungsbereichen in Betracht, wenn sie im ausgewiesenen Fördergebiet investieren. Die Förderung ist insbesondere vorgesehen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wenn mit dem Investitionsvorhaben ein besonderer Struktureffekt verbunden ist, können auch Großunternehmen gefördert werden. Die Mindestinvestitionssumme beträgt 150.000 Euro.

Die Fördermittel des RWP sind bestimmt für gewerbliche Investitionen, durch die neue Dauerarbeitsplätze geschaffen oder bestehende Arbeitsplätze gesichert werden. Alternativ können auch Lohnausgaben für die mit dem Investitionsvorhaben von KMU geschaffenen Dauerarbeitsplätze gefördert werden. Darüber hinaus werden nicht-investive Vorhaben gefördert, wie beispielsweise Beratung und Schulung sowie Markteinführungen von innovativen Produkten, wenn sie maßgeblich durch eigene Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Unternehmen entwickelt worden sind.

Kreiswirtschaftsförderung bietet Beratung von Unternehmen ab Februar 2022

 Unternehmen, die an einer Förderung von Vorhaben im Rahmen des RWP interessiert sind, können ab Februar 2022 einen Beratungstermin bei der Kreiswirtschaftsförderung vereinbaren. Hierzu ist es notwendig, dass sich Unternehmen zunächst mit den Förderrichtlinien auseinandersetzen und vorab prüfen, ob ihr Vorhaben förderfähig ist. Die Richtlinien finden Interessierte auf der Internetseite der Kreiswirtschaftsförderung unter www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de. Anträge können auf formgebundenem Vordruck bei der NRW.BANK eingereicht werden. Erst nach Eingang des Antrages bei der NRW.BANK ist ein förderunschädlicher Maßnahmenbeginn möglich. Für die Vereinbarung eines Beratungstermins können sich Unternehmen bei die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen an Christof Gladow (E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, Telefon: 02251 15-370) oder Henrike Bünder (E-Mail: henrike.buender@kreis-euskirchen.de, Telefon: 02251/ 15-113) wenden.

Kategorien
News

Startschuss für NRW.Energy 4 Climate

Region/Düsseldorf – Neue Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz nimmt ihre Arbeit auf. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW teilt mit: Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt sich beim Klimaschutz neu auf: Seit Anfang des Jahres bündelt sie alle operativen Energie- und Klimaschutzaktivitäten unter dem Dach von NRW.Energy4Climate. Den Startschuss gaben am gestrigen Montag, 17. Januar Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und die Geschäftsführer Ulf C. Reichardt (Vorsitzender) und Samir Khayat.

Minister Pinkwart: „Für uns in Nordrhein-Westfalen sind Wachstum und Klimaschutz keine Gegensätze mehr. Vielmehr gehören für uns Ökonomie und Ökologie zusammen. So wollen wir unser starkes Industrieland zu einer der modernsten und klimafreundlichsten Wirtschaftsregionen Europas weiterentwickeln. Dafür braucht es neben einem gemeinsamen Grundverständnis einen schnellen und breiten Rollout von Technologien für Energiewende und Klimaschutz. Mit NRW.Energy4Climate bekommen wir einen schlagkräftigen, flexiblen und nachhaltigen Akteur, der Stärken der Vorläufereinrichtungen gezielt nutzt und hart daran arbeiten wird, für die Transformation nötige private Investitionen und öffentliche Fördermittel zusätzlich nach Nordrhein-Westfalen zu holen.“

NRW.Energy4Climate vernetzt alle wichtigen Akteur:innen, berät und unterstützt Unternehmen und Kommunen auf ihrem Weg zur Klima-neutralität und informiert die Gesellschaft über relevante Themen. Ziel ist, die Transformation aktiv voranzutreiben, damit Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral wird und gleichzeitig zukunftsweisendes Industrieland bleibt.

Die neue Landesgesellschaft konzentriert sich dabei auf die vier am stärksten emittierenden Sektoren, die zusammen für 90 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind: Energiewirtschaft, Industrie, Wärme & Gebäude und Mobilität. Dabei verfolgt sie einen sektorenübergreifenden Ansatz: Sie beschränkt sich nicht auf einzelne Maßnahmen, sondern hat immer das große Ganze im Blick.

Ulf C. Reichardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von NRW.Energy4Climate: „Nordrhein-Westfalen soll bis 2045 klimaneutral sein. Für den Umbau des Energiesystems ist das praktisch schon morgen. Eine Landesgesellschaft ist genau die richtige Organisationform, um die Transformation aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Unseren vielen Partnerinnen und Partnern aus Energiewirtschaft, Industrie und Kommunen werden wir dabei eine starke und verlässliche Mitstreiterin für ein klimaneutrales Nordrhein-Westfalen sein.“

Innovationsscouting, Beratung, Vernetzung, Information

Um den Umbau Nordrhein-Westfalens hin zur Klimaneutralität voranzutreiben, wird NRW.Energy4Climate systemrelevante Schwachstellen und Handlungsbedarfe identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten. Dazu gehört auch, technische Innovationen und zukunftsweisende Ideen aufzuspüren und zu unterstützen. Die Landesgesellschaft konzentriert sich auf Projekte, die eine landesweite Hebelwirkung für die Klimawende erzielen können.

Samir Khayat, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate: „Der Wandel hin zur Klimaneutralität ist eine große, aber lösbare Aufgabe. Denn technisch ist er möglich. Damit die Energiewende gelingt und wir unsere Klimaziele erreichen, müssen wir aber Tempo machen. NRW.Energy4Climate geht an den Start, um gemeinsam mit den Unternehmen, den Kommunen, der Wissenschaft und der Politik die Klimawende zum Erfolgsprojekt zu machen.“

Auf ihrem Weg in Richtung Treibhausgasneutralität unterstützt die Landesgesellschaft ihre Partner:innen durch individuelle Beratungs- und Vernetzungsangebote, Workshops, Onlinetools oder durch die Begleitung beim Einwerben von Fördermitteln und Investitionen. Dank ihrer Nähe zur Landesregierung kann NRW.Energy4Climate zudem Anliegen für künftige Förderprogramme beim Bund und bei der EU platzieren und mitgestalten. Auch regulatorische Handlungsbedarfe lassen sich über die Landesgesellschaft schneller an die Politik adressieren.

Schwerpunkt auf Wirtschaft und Kommunen

Zu den Hauptzielgruppen der neuen Landesgesellschaft gehören neben Unternehmen die Kommunen. Denn gerade sie müssen Klimaschutz durch konkrete Maßnahmen vor Ort umsetzen. Um sie bestmöglich zu unterstützen, wird die Landesgesellschaft mit NRW.Klimanetzwerker:innen in neun Regionen Nordrhein-Westfalens vertreten sein: in Ostwestfalen-Lippe, der Metropole Ruhr, im Münsterland, in der Städteregion Aachen, in Köln/Bonn, am Niederrhein, im Bergischen Städtedreieck, in Südwestfalen und in Düsseldorf-Mettmann.

Für die breite Öffentlichkeit stellt NRW.Energy4Climate über ihre Online-Kanäle Informationen und Werkzeuge zu relevanten Themen im Bereich Klimaschutz und Energiewende zur Verfügung. Außerdem engagiert sich die Landesgesellschaft im Bereich der Klimabildung in Schulen und Kitas, um junge Menschen so früh wie möglich für die Themen Energie und Klimaschutz zu sensibilisieren. Beratungs- und Unterstützungsangebote zu konkreten Anliegen im privaten Bereich, wie etwa zur energetischen Sanierung von Privathäusern, leistet NRW.Energy4Climate nicht. Diese Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger nach wie vor über etablierte und fachkundige Stellen wie die Verbraucherzentrale NRW, mit denen NRW.Energy4Climate eng zusammenarbeitet.

Präsenz im Web und auf Social-Media

Seit dem 1. Januar ist die Website www.energy4climate.nrw erreichbar. Hier finden Interessierte ein umfangreiches Informationsangebot zu den Aufgabenbereichen der Landesgesellschaft sowie aktuelle Veranstaltungshinweise und hilfreiche Recherche- und Planungswerkzeuge. Dazu gehören auch etablierte Tools wie das Förder.Navi, das Windplanung.Navi oder der Branchenführer.Erneuerbare.

Alle Zielgruppen sind eingeladen, mit der neuen Landesgesellschaft in Kontakt zu treten, zum Beispiel über die Social-Media-Kanäle auf Twitter, LinkedIn und Xing. Wer an einer Zusammenarbeit mit NRW.Energy4Climate interessiert ist, kann sich auch unter www.energieundklima.nrw/registrierung-kontakt/ als Kontakt registrieren und für verschiedene Informationsverteiler vormerken lassen.