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Centre Charlemagne: Keltische Münzen erzählen neue Aspekte über Aachens frühe Geschichte

Aachen – Stadtarchäologe Andreas Schaub stellt gemeinsam mit Bürgermeisterin Hilde Scheidt, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, Museumsleiter Prof. Frank Pohle und den RWTH-Professoren Klaus Reicherter und Klaus Scherberich die neuesten Ausstellungsstücke im Stadtmuseum vor.

Die Münzen sind Zeugen eines bislang wenig erforschten Kapitels Aachener Geschichte und stammen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. – etwa aus der Zeit Julius Caesars. Die historischen Funde sind über einen privaten Nachlass in den Besitz der Stadt gelangt.

Die Geschichten hinter der Geschichte: Die sind es, die Stadtarchäologe Andreas Schaub und seine Mitstreiter*innen immer wieder faszinieren. Oft genug werden die spannenden Geschichten aus der Vergangenheit Aachens sprichwörtlich ausgegraben. Manchmal kommen sie aber auch auf ganz anderen ungewöhnlichen Wegen ans Tageslicht. So geschehen vor kurzem mit zwei keltischen Goldmünzen, die einst auf Aachener Gebiet von einem Privatmann gefunden worden sind und nun den Weg ins Stadtmuseum Centre Charlemagne gefunden haben.

Münzen im Stadtmuseum besichtigen

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Hilde Scheidt, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, dem Leiter des Centre Charlemagne, Prof. Dr. Frank Pohle, und den RWTH-Professoren Dr. Klaus Reicherter (Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken) und Dr. Klaus Scherberich (Institut für Alte Geschichte) präsentierte Stadtarchäologe Schaub am Freitag (21. Januar) im Rahmen eines Pressetermins die spannenden historischen Funde. Besucherinnen und Besucher des Centre Charlemagne können die Münzen ab sofort im Stadtmuseum bestaunen.

„Die keltischen Münzen sind Zeugen eines bislang wenig erforschten Kapitels Aachener Geschichte“, berichtete Andreas Schaub. Sie stammen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. – etwa aus der Zeit kurz bevor Julius Caesar Gallien eroberte. Doch nicht nur die Geschichte zu den Münzen ist spannend, sondern auch die Geschichte, wie sie in den Besitz der Stadt Aachen und nun ins Museum gelangen konnten. Über einen privaten Nachlass erhielt die Verwaltung nämlich die Chance, die seltenen Funde zu sichern.

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff sagte: „Aachen schaut auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück, die weit in die Römerzeit und darüber hinaus reicht. Nun hat unser Team der Stadtarchäologie wieder ein neues Teil in unser großes Stadtgeschichte-Puzzle eingefügt, das uns die Stadt noch besser verstehen lässt. Schade, dass wir nicht heute schon sehen können, welche Spuren von uns dereinst gefunden werden!“

Auch Bürgermeisterin Hilde Scheidt zeigte sich erfreut: „Es handelt sich um eine wahrhaft spannende Geschichte, wie die Münzen in unseren Besitz gekommen sind. Es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bürger*innen die Stadtgeschichte reicher machen können.“

Es handelt sich um zwei jeweils rund sechs Gramm schwere Goldmünzen, deren Prägung sie als so genannte „Ambianerstatere“ ausweisen. Die Ambiani waren ein keltischer Volksstamm in der Gegend des heutigen Amiens (Frankreich). Münzen dieses Typs wurden in verschiedenen Varianten ausgeprägt und sind in unseren Breiten äußerst selten. Vor allem eine Variante wurde in der münzkundlichen Forschung bisher mit dem Stamm der Eburonen in Verbindung gebracht, die in unserer Region verortet werden. Für eine genaue Zuweisung sind exakte Angaben zu Größe, Gewicht, Legierung und Details der Prägung ausschlaggebend.

Doch wie finden Fachleute eigentlich heraus, wie alt so eine Münze tatsächlich ist? Bei dieser Frage kamen die beiden Experten und RWTH-Professoren Dr. Klaus Reicherter und Dr. Klaus Scherberich ins Spiel. Scherberich lehrt und forscht am RWTH-Institut für Alte Geschichte. Er hat, nach ersten Hinweisen des hinzugezogenen LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, die weitere numismatische Bestimmung durchgeführt. Die Numismatik, auch Münzkunde genannt, ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geld und seiner Geschichte. Da der vorherige Besitzer kein Sammler und auch kein Geschichtsliebhaber war, war die Herkunft zum Beispiel aus einer Auktion eigentlich auszuschließen. Außerdem haftete den Münzen noch Sediment-Stücke – also kleine Erdreste – an. Auch das sprach dagegen, dass die Münzen bereits über den kommerziellen Kunsthandel unterwegs waren.

Der „Öcher Dreck“ schafft Klarheit

Nach dieser ersten Analyse überlegte Stadtarchäologe Schaub gemeinsam mit Geologie-Professor Klaus Reicherter, welche Möglichkeiten es gebe, die winzigen Sedimentreste auf den Münzen zu analysieren. „So wollten wir herauszufinden, ob es sich dabei tatsächlich um ‚Öcher Dreck‘ handeln kann“, so Schaub. Diese Untersuchungen – es wurde dafür eigens eine Studienarbeit erstellt – waren so erfolgreich, dass die Herkunft aus Aachens Erde mit großer Wahrscheinlichkeit bestimmt werden konnte. Schaub: „Daraus war dann zu schließen, dass der verstorbene Besitzer die Münzen möglicherweise beim Spazierengehen irgendwo gefunden haben könnte. Seine Nachkommen haben für mich in eine Karte eingetragen, wo er sich vorzugsweise zu Fuß bewegt hat.“ Es handelte sich um das Gebiet zwischen Haaren und Verlautenheide. Genau dort befindet sich die einzige Region auf Aachener Stadtgebiet – von ein paar kleinen Scherben in der Innenstadt abgesehen – von der keltische Siedlungsreste sowie eine weitere Goldmünze bekannt sind.

Daraufhin wurde Schaub gemeinsam mit Centre-Charlemagne-Leiter Prof. Dr. Frank Pohle aktiv, um die Stücke für Aachen zu sichern. „Die Besitzer waren dankenswerter Weise bereit, uns die beiden Münzen für einen sehr fairen Preis zu überlassen“, freuen sich die beiden städtischen Geschichtsexperten. Für Pohle ist es schön zu sehen, wie die Sammlung des Stadtmuseums durch solche Stücke immer wieder bereichert wird: „Geschichte stellt keine Erkenntnis für die Ewigkeit bereit. Immer wieder bringen neue Sichtweisen auch neue Wertungen der Vergangenheit hervor, immer wieder sind wir gezwungen, Geschichte neu zu schreiben – hier einmal mehr durch den Beitrag der Archäologie und ihre Funde. Über die Geschichte Aachens vor der Römerzeit wissen wir nicht viel – nun aber durch das Zeugnis dieser beiden Münzen wieder ein bisschen mehr.“

Weitere Infos über die Stadtarchäologie Aachen: www.zeitreise.ac

Das Stadtmuseum im Internet: www.centre-charlemagne.eu.

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Enormer Anstieg der Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm – Kontakt-Nachverfolgung wird eingestellt

Bitburg – Auch das Gesundheitsamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm verzeichnete seit Anfang der Woche stark steigende Infektionszahlen. Am gestrigen Freitag wurden annähernd 400 neue Fälle gemeldet. Daher muss die bisher noch aufrechterhaltene Kontaktnachverfolgung eingestellt werden.

Der Schwerpunkt der Arbeit wird nun auf die Erfassung der Infektionsmeldungen gelegt um den aktuellen Überblick über das Infektionsgeschehen im Eifelkreis zu behalten und die Meldungen an das Landesuntersuchungsamt zeitnah sichern zu können.

Alle positiv getesteten Personen werden vom Gesundheitsamt kontaktiert, wobei aber Zeitverzögerungen auftreten können.

Ab kommender Woche kann der Infizierte seine Kontaktpersonen über ein digitales Meldeformular an das Gesundheitsamt melden. Eine persönliche Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes erfolgt nicht mehr.

Gemäß der geltenden Absonderungsverordnung hat man sich unabhängig von einer amtlichen Benachrichtigung nach einem positiven Test umgehend selbständig nach Hause in Selbstisolation zu begeben. Auch bekannte Kontaktpersonen sowie Haushaltsangehörige sind eigenverantwortlich zu informieren und müssen sich selbstständig in Quarantäne begeben, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind.

Bei Auftreten von Krankheitssymptomen ist umgehend der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.

Bei der Selbstmeldung eines positiven Testergebnisses unter https://www.bitburg-pruem.de/cms/selbstmeldungcoronatest/ mit Angabe der persönlichen Daten, legt das Gesundheitsamt automatisch den Quarantänezeitraum fest und sendet die nötigen Quarantäne-Dokumente zu.

Nach der neuen Absonderungsverordnung ist die Quarantänedauer auf 10 Tage verkürzt worden. Eine vorzeitige Beendigung ist mittels einer negativen Testbescheinigung frühestens am 8. Tag möglich. Informationen hierzu unter www.corona.rlp.de.

Das nachfolgende Schema veranschaulicht, was im Fall des Kontaktes mit dem Corona-Virus zu veranlassen ist:

Sie hatten engen Kontakt

– Aufenthalt im Nahfeld (bis 1,5 m) ohne Schutz,
– Gespräch unabhängig von Dauer ohne Schutz,
– Aufenthalt im selben Raum, länger als 10 Minuten

zu einer infizierten Person (bis zu 2 Tage vor Beginn der Symptome des Infizierten bzw. bis 10 Tage nach positivem PCR-Test) und möchten dies nun dem Gesundheitsamt mitteilen, um eine Quarantänebescheinigung oder Testung (nur PCR-Test möglich) zu erhalten?

Dann beachten Sie bitte folgendes:
Sind Sie geboostert, frisch geimpft (unter 3 Monate) oder frisch genesen (unter 3 Monate), gelten Sie nicht als enge Kontaktperson und müssen sich nicht beim Gesundheitsamt melden.
Es wird jedoch eine regelmäßige Selbsttestung empfohlen.

Sollten Symptome auftreten oder ein Test ein positives Ergebnis zeigen, melden Sie sich bitte unter https://www.bitburg-pruem.de/cms/selbstmeldungcoronatest/ (positive Selbsttestung) oder bei der Hotline des Gesundheitsamtes 06561 15-3333 (Symptome).

Sollten Sie sich infiziert haben, gelten folgende Regeln:

Erwachsene:
1.      Begeben Sie sich sofort in häusliche Absonderung für 10 Tage.
2.      Eine Verkürzung der Quarantäne auf 7 Tage ist möglich. Hierfür benötigen Sie ab Tag 8 eine Testung mittels eines durch geschultes Personal durchgeführten POC-Antigentests (empfohlen!) oder PCR (kann durch das Gesundheitsamt organisiert werden).
3.      Haben POC oder PCR ein negatives Ergebnis, kann die Quarantäne ab Tag 8 sofort verlassen werden und keine weiteren Maßnahmen sind nötig.

Medizinisches Fachpersonal:
Es gelten die oben genannten Regeln. Allerdings muss zum Beenden der Quarantäne ein negativer PCR-Test vorliegen.

Kindertagesstätten und Schulen:
Es gelten die unter „Erwachsene“ aufgeführten Regeln.
Es besteht die Möglichkeit der Verkürzung der Quarantäne auf 5 Tage. Hierfür benötigen Sie einen negativen POC oder PCR-Test ab Tag 6.

Ausführliche Informationen finden Betroffene auf der Internetseite des Landes www.corona.rlp.de/de/themen/was-tun-bei-corona-verdacht oder auf www.bitburg-pruem.de.

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Förderprogramm „Europa Nostra“ – Stolberg unter den „TOP 12“

Stolberg – Europa Nostra, ein EU-naher Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, ist in Deutschland bislang nicht hinlänglich bekannt. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bei der Vereinigung, die sich für den Schutz und die Förderung des Kultur- und Naturerbes einsetzt, bislang noch nie ein deutsches Projekt auf die Liste der „7 most endangered“ gebracht hat. Das könnte sich durch die Bewerbung Stolbergs schon bald ändern.

Unter Bewerbungen aus 45 Ländern hat es die Kupferstadt in die Vorauswahlliste der besten 12 geschafft – mit guten Chancen am Ende in der Förderkulisse der 7 am meisten gefährdeten Kulturerbestätten zu landen, wie der Initiatoren der Stolberger Bewerbung, Dr. Karl Schmeer und Wolter Braanhorst betonen: „In Stolberg sind 235 von 701 denkmalgeschützten von der Flut betroffen, ca. 75 Prozent davon in der Innenstadt. Stolberg passt somit hinsichtlich der Zerstörung und der sich daraus ergebenden Chancen des nachhaltigen Wiederaufbaus des historischen Zentrums sehr gut in das Programm.“

Der Beirat der „sieben meist gefährdetsten Programm“ stellte fest: „Die Größe und die äußerst interessante Lage der Kleinstadt Stolberg in Bezug auf einen Fluss sind wirklich ein Forschungsfeld für die Methoden des Denkmalschutzes vor den immer größer werdenden Gefahren durch Klimawandel und die Anforderungen des urbanen Wohnens in der Neuzeit“.

Der Beirat betonte zudem, dass „ein zukunftssicherer, nachhaltiger Wiederaufbauplan – mit europäischer Perspektive – erforderlich ist“ und dass „Stolberg durchaus das Potenzial hat, sein Erbe und seine historische Umgebung für eine bessere und integrativere Zukunft zu nutzen und es kann sogar „als europäischer Inkubator und Teststandort fungieren.”

Bürgermeister Patrick Haas, der die Bewerbung unterstützt, betont die großen Potenziale des Europa Nostra-Förderung: „Die Förderung durch Europa Nostra ist – richtig genutzt – ein Stadtentwicklungsprogramm, das unsere Wiederaufbau-Planungen nicht nur sehr sinnvoll ergänzt, sondern vor allem eine europäische Perspektive und Zugang zu europäischen Fördermöglichkeiten bietet.“ Stolberg habe mit der Förderung die einmalige Chance, eine europäische Beispielstadt zu werden und „die riesigen Potenziale der wunderschönen und historisch wertvollen Innenstadt noch deutlich besser zu nutzen.“ Als Nominierter des Programms „Europa Nostra“ wäre auch der Zugang zu nachhaltig orientierten Investoren einfacher, weil Stolberg durch die Nominierung europaweite Aufmerksamkeit erfahren würde.

Sehr wichtig sei auch der Prestigegewinn durch die Nominierung: „Alleine die Nominierung des historischen Zentrums Stolbergs zeigt nicht nur, dass unsere Innenstadt große Zerstörungen erfahren hat, sondern vor allem, dass sie unbedingt schützenswert ist“, erklärt der Bürgermeister. Dem pflichtet Initiator Dr. Karl Schmeer bei: „Die Nominierung ist ein wichtiges Signal für die Schönheit unserer Innenstadt. Richtig genutzt ist „7 most endagered“ von Europa Nostra also eine sehr wichtige und nachhaltige Unterstützung eines Stadtentwicklungsprogrammes, die uns viel „Know How“, viele Fördermöglichkeiten und Investoren bringen kann.“

Die endgültige Entscheidung, ob Stolberg es in die Endauswahl schafft, fällt voraussichtlich Ende März oder Anfang April.

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Begleit-Erkrankungen von Diabetes und Hypertonie frühzeitig identifizieren

Region/Mainz/Eisenberg – Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) und die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (AOK RPS) haben einen Vertrag über die frühzeitige Diagnostik und Behandlung von Begleiterkrankungen des Diabetes und der Hypertonie geschlossen. Davon können Versicherte der AOK RPS mit einer gesicherten Diabetes- und/oder Hypertonie-Diagnose profitieren.

Kommen die typischen Volkskrankheiten der Deutschen zur Sprache, gehören Diabetes und Hypertonie auf jeden Fall dazu. Erhöhter Blutdruck ist nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation weltweit für mehr als die Hälfte aller Schlaganfälle und knapp die Hälfte aller Fälle von ischämischer Herzkrankheit verantwortlich. Zwischen 2009 und 2018 ist die Zahl der gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten in Deutschland mit diagnostizierter Hypertonie laut dem Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung von fast 17 auf rund 19 Millionen gestiegen.

Nach den Ergebnissen des AOK-Gesundheitsatlas Diabetes ist jede und jeder Zwölfte in Deutschland von dieser chronischen Stoffwechselerkrankung betroffen. Insgesamt sind dies rund 7 Millionen Menschen. Eine aktuelle Prognose des Deutschen Diabetes-Zentrums geht davon aus, dass im Jahr 2040 bis zu zwölf Millionen Menschen in Deutschland an Typ-2-Diabetes erkrankt sein werden. In Rheinland-Pfalz leben nach AOK-Berechnungen 356.000 Personen mit Typ-2-Diabetes. Mehr als die Hälfte ist über 70 Jahre alt. Im bundesweiten Vergleich liegt Rheinland-Pfalz damit sogar leicht über dem Durchschnitt.

Schwerwiegende Krankheitsstadien verhindern

Durch ein frühzeitiges Erkennen der Erkrankungen und eine gezielte Behandlung kann das Eintreten schwerwiegender Krankheitsstadien verhindert oder zumindest verzögert werden. Genau hier setzt der Vertrag, den die KV RLP und die AOK RPS geschlossen haben, an. Im Fokus stehen dabei die folgenden Begleiterkrankungen von Diabetes und Hypertonie: „Neurogene Blase“, bei der die Harnblase ihre normale Funktion aufgrund einer Störung im Nervensystem verloren hat, „Diabetische Neuropathie“, die unterschiedliche Krankheitsbilder umfasst, bei denen Nerven an verschiedenen Stellen im Körper durch hohe Blutzuckerwerte geschädigt sind, „pAVK“, also eine periphere arterielle Verschlusskrankheit, bei der die Blutgefäße verengt sind, die Beine und Arme mit Sauerstoff versorgen, sowie die „Chronische Nierenkrankheit“. Diese Erkrankungen gilt es, in einem frühen Stadium zu erkennen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Vertragsärztinnen und -ärzte in Rheinland-Pfalz. „Sie können sich über unser Antragsportal anmelden und den entsprechenden Patientinnen und Patienten die Inhalte des Vertrages vorstellen. Für die Teilnahme erhalten die Praxen eine spezielle Vergütung“, informiert der Vorsitzende des Vorstands der KV RLP Dr. Peter Heinz, der selbst als Allgemeinmediziner tätig ist.

Regelmäßige Kontrollen

Auf Wunsch wird die Patientin bzw. der Patient in den Vertrag eingeschrieben. Bei Verdacht auf eine oder mehrere der aufgeführten Begleiterkrankungen führen die Ärztinnen und Ärzte eine entsprechende Früherkennungsdiagnostik durch. Bestätigt sich der Verdacht auf eine oder mehrere Begleiterkrankungen nicht, kann die Patientin oder der Patient weiterhin am Vertrag teilnehmen. Die Früherkennungsuntersuchung wird in diesem Fall einmal jährlich zur Kontrolle wiederholt. Bei einem positiven Befund werden die betroffenen Patientinnen und Patienten entsprechend behandelt und nehmen etwa regelmäßig an Nachsorgekontrollen teil.

„Der Vertrag ist für unsere Versicherten mit Diabetes oder Bluthochdruck hervorragend. Gerade in den Zeiten der Pandemie haben viele Menschen ihre Früherkennungsuntersuchungen vernachlässigt. Das ist eine gefährliche Entwicklung, der wir mit dem gemeinsamen Vertrag gezielt entgegenwirken möchten“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK RPS. „Ich kann nur empfehlen dieses erweiterte, sinnvolle Versorgungsangebot wahrzunehmen.“

Zum AOK-Gesundheitsatlas Diabetes geht es hier: www.aok.de/pk/fileadmin/user_upload/AOK-Rheinland-Pfalz-Saarland/07-Presse/Dokumente/Gesundheitsatlas_Rheinland-Pfalz.pdf

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CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz – Ahrtal soll zu Modellregion werden

Ahrtal/Mainz – Es war eines der bestimmenden Ereignisse des vergangenen Jahres in Rheinland-Pfalz – die schreckliche Flutkatastrophe im Ahrtal. Die CDU-Landtagsfraktion hat ihre traditionelle Klausurtagung zu Beginn des Jahres nun deshalb dazu genutzt, sich im Katastrophengebiet einen persönlichen Eindruck von der aktuellen Situation zu verschaffen. Zugleich tagte jüngst auch wieder der Untersuchungsausschuss des Landtages. Mit dabei unter anderem: Wetterexperte Jörg Kachelmann als Sachverständiger. Über seine Einschätzung der Lage – und welche konkreten Forderungen die CDU-Fraktion jetzt an das Land hat, lesen Sie hier in unserem Blog.

„Es ist eine gewaltige Aufgabe des Wiederaufbaus, die hier geschultert werden muss“, machte Fraktionschef Christian Baldauf noch einmal deutlich. Er betonte, die CDU stehe dauerhaft an der Seite der Menschen im Ahrtal. „Politik hat die Aufgabe, kein Vakuum entstehen zu lassen, sondern die Menschen dauerhaft beim Wiederaufbau zu unterstützen – auch, wenn das mediale Interesse irgendwann nachlässt“, so Baldauf. „Das ist unsere Aufgabe – gerade, weil wir wissen, dass der Wiederaufbau des Ahrtals ein Marathon und kein Sprint ist – es wird Jahre dauern, um den alten Glanz wiederherzustellen.“

Ahrtal als Modellregion

Deshalb will die CDU-Fraktion die Krise auch als Chance begreifen. „Das Ahrtal sollte in diesem Sinne zu einer Modellregion werden, in der innovatives Denken und Handeln vorgelebt wird“, erläutert Baldauf.

Die Vorschläge der CDU-Landtagsfraktion im Einzelnen:

  • Die Landesregierung will eine Zukunftsschule errichten. Im Ahrtal sollte ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt dazu auferlegt werden.
  • Es  sollte ein Vollzeit-Koordinationsteam für die Modellregion gebildet werden. Notwendig ist ein finanziell unterlegtes „Helferprogramm“, mit dem ausreichend Personal eingestellt werden kann, dass Bürgermeister, Ortsvorsteher etc. unterstützt.
  • Es fehlt die naturschutzfachliche Begleitung bei Erd- und Baggerarbeiten im Bereich der berühmten Ahrschleife. Hier muss die Landesregierung zum einen aufklären und zum anderen sicherstellen, dass bei aller Notwendigkeit des Einsatzes von schwerem Gerät möglichst behutsam vorgegangen wird.
  • Die Versorgung durch die Ahrtalbahn ist auf absehbare Zeit nicht mehr möglich. Deshalb können hier Modellprojekte im Bereich ÖPNV / Mobility „on Demand“ aufgebaut werden: Busfahren nach Bedarf statt nach Fahrplan.
  • Die Bundeshilfen sollten nicht nur für Menschen ausgezahlt werden, die ihr eigenen Haus aufbauen, sondern auch an Personen gezahlt werden, die das Haus oder Grundstück erwerben, um so Investitionen zu erleichtern.
  • Regelungen und Berichtspflichten sollten nur noch eingeschränkt gelten. Beispielhaft könnte es einen fünfjährigen Bestandsschutz bei Betriebsübernahmen im Hotel- und Gaststättengewerbe geben oder Winzerbetriebe von Berichtspflichten befreit werden. Dies ermöglicht Frei- und Experimentierraum.
  • Temporäre Entlastung von Mehrwertsteuer/Gewerbesteuer oder Einkommenssteuer, ggf. über das Ahrtal hinaus bei jeder Katastrophensituation.
  • Beim Wiederaufbau müssen modernste Elemente der Planung mitgedacht werden. Ziel: die grüne, soziale, nachhaltige und zukunftsfähige Kommune
  • Gezielte Unternehmensförderung durch Aufbaubegleiter sowohl für bestehende als auch neu anzusiedelnde Unternehmen

„Katastrophe mit Ansage“

Im Untersuchungsausschuss des Landtages am vergangenen Freitag machten die eingeladenen Wetterexperten, darunter Jörg Kachelmann und Sven Plöger, mehrheitlich deutlich, es sei absehbar gewesen, dass es zu Starkregen und Sturzfluten kommen werde. Erste Anzeichen für das Extremwetter habe es bereits am 11. Juli gegeben. CDU-Obmann Gordon Schnieder MdL kritisierte daher im SWR die Landesregierung erneut scharf: „Die heutige Sachverständigenanhörung zeigt, dass wir es mit einer Katastrophe mit Ansage zu tun haben. Spätestens ab dem 13. Juli muss, insbesondere dem Landesamt für Umwelt, bewusst gewesen sein, welche katastrophalen Regenmengen auf Rheinland-Pfalz sicher zukommen.“ Schnieder spricht von einer „fatalen Unterschätzung der Lage“. Im Untersuchungsausschuss muss nun aufgearbeitet werden, an welchen Stellen genau es Versäumnisse gegeben hat.

Der Meteorologe und Moderator Jörg Kachelmann sprach gar davon, niemand hätte sterben müssen.

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Ernennung und Abschied in Mechernich

Mechernich – Ortsbürgermeister Firmenich: Toni Schröder und Tobias Heidemann erhielten im Mechernicher Rathaus aus der Hand von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ihre Ernennungs- beziehungsweise Abdankungsurkunden.

Der langjährige Firmenicher Ortsbürgermeister Toni Schröder (70) erhielt diese Woche im Mechernicher Rathaus seine Abdankungsurkunde aus der Hand von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Gleichzeitig wurde sein Nachfolger Tobias Heidemann kraft Ernennungsurkunde vom Chef der Stadtverwaltung im Beisein von Teamleiterin Manuela Holtmeier (Bürger & Politik) sowie Kämmerer und Stadtdezernent Ralf Claßen ins Amt eingeführt.

Josef Anton Schröder, wie der bisherige „Sheriff“ und Nachfolger Wilhelm Moringen mit vollem Namen heißt, wurde am 26. Februar 1951 in Firmenich geboren. Das Amt des Ortsvorstehers bekleidete er seit August 2007. Tobias Heidemann ist gewissermaßen sein kommunalpolitischer „Ziehsohn“.

„Es gab in den vergangenen Monaten für mich eine Anlernzeit“, sagte  Heidemann unlängst dem „Bürgerbrief“. Er verfügt seit der Kommunalwahl 2020 über ein Direktmandat im Stadtrat. Er „holte“ den Wahlbezirk 12 (Firmenich, Obergartzem) direkt, sein Vorgänger war Martin Fuchs.

Schröder wie auch Heidemann kennen Ort und Leute aus dem Effeff. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Toni Schröder für die geleistete Arbeit und wünschte Tobias Heidemann eine glückliche Hand für die Zukunft.

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Westenergie und Stadt Zülpich pflanzen zehn Klimabäume

Zülpich – Westenergie und die Stadt Zülpich haben zehn klimaresistente Bäume eingepflanzt. Die Bäume – vier Eichen sowie zwei Erlen, zwei Eschen und zwei Ahornbäume – verschönern am Zülpicher Wassersportsee sowie im Ortsteil Linzenich das Bild der Stadt und sorgen insbesondere für eine nachhaltige Verbesserung der
Lebensqualität.

Die Pflanzung ist Teil der Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“, die das Energieunternehmen Westenergie initiiert hat und die sich über das gesamte Versorgungsgebiet der Westenergie in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen erstreckt.

Die verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen
Veränderungen gewachsen. „Mit der Pflanzung der zehn Klimabäume setzen wir ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in unserer Stadt. Für uns war schnell klar, dass wir uns an der Aktion von Westenergie beteiligen möchten. Wir freuen uns nun, dass die zehn Bäume einen so schönen Platz bekommen haben“, sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen.

Achim Diewald, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir den Ausbau einer grünen Infrastruktur und die Erreichung der Klimaziele vorantreiben. Die nachhaltige Pflanzung von Klimabäumen ist ein wichtiger Beitrag dazu.“

Westenergie hat die Aktion „1.000 Klimabäume für unsere Kommunen“ im Sommer gestartet und Städte und Kommunen dazu aufgerufen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden und damit bis zu zehn der besonderen Bäume erhalten zu können. 125 positive Antworten gingen schließlich ein. Um gemeinsam den ersten Geburtstag von Westenergie zu feiern, hat sich das Unternehmen entschieden, allen 125 Städten und Kommunen Klimabäume zukommen zu lassen. Insgesamt pflanzt das Energieunternehmen in den nächsten Wochen zusammen mit den Partnerkommunen somit 1.250 Klimabäume ein.

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Forderung der GRÜNEN Stadtratsfraktion Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wir brauchen Spielplätze, die allen Kindern Freude bereiten. Viele Spielplätze in den Ortsteilen von Bad Neuenahr-Ahrweiler sind durch die Flutkatastrophe schwer in Mitleidenschaft gezogen worden und müssen neu aufgebaut werden. Sie sollten allen Kindern Spiel, Spaß und Bewegungfreude im Freien bieten. Der Inklusionsgedanke war da in unserer Stadt. Eine Landesgartenschau für alle sollte es werden. Das gleichberechtigte Miteinander muss auch beim Neuanfang nach der Flutkatastrophe immer mitgedacht werden. „Wir brauchen Spielplätze, die allen Kindern Freude bereiten“, so die Forderung der GRÜNEN Stadtratsfraktion. „Bad Neuenahr-Ahrweiler sollte den Neuaufbau nutzen, um Vorbild für gelebte Vielfalt zu werden.“ Daher beantragten die GRÜNEN eine Bestandsaufnahme der städtischen Spielplätze unter dem Aspekt der Barrierefreiheit und Inklusion. Welche Spielplätze hätten das Potential, besondere Modellspielplätze zu werden?

Spielplätze sind Orte der Begegnung, ein Treffpunkt für Familien und Nachbarschaft. Gemeinsam zu spielen, ob mit Behinderung oder Beeinträchtigung, ob jung oder alt, Freude am Spiel im Freien haben wir alle. Und am liebsten mit Vielen gemeinsam. Im Spiel mit Gleichaltrigen erleben Kinder Freude an der Bewegung und am Miteinander. Besonders Kindern mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung bleibt dies allerdings oft verwehrt. Alle Kinder haben das gleiche Recht auf ein Spielplatzangebot, das ihren Bedürfnissen entspricht. Je früher Kinder Vielfalt erleben, umso selbstverständlicher wird sie für uns alle.

Zunächst einmal müssen unsere Spielplätze für alle gut und barrierefrei erreichbar sein. Ein abfedernder Boden schützt beim Herunterfallen vom Spielgerät. Bodentrampoline, große Netze und Nestschaukeln sind für alle attraktiv. „Auf den Spielplätzen der Kreisstadt ein für alle Kinder ansprechendes Spielangebot zu schaffen sollte unser Ziel sein. Natürlich wird es auch in Zukunft Spielgeräte geben, die nicht für alle Kinder geeignet sind. Das ist auch nicht unsere Forderung“, so Christoph Scheuer für die GRÜNE Stadtratsfraktion. „Nach der verheerenden Flut, die auch viele Spielplätze zerstört hat, sollte nicht der schnelle Wiederaufbau im Zentrum des Handels stehen, sondern eine sorgfältige Planung zum Wohle aller Kinder.“

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Rheinland-Pfalz setzt seine Unterstützung von Breitband-Projekten fort

Region/Mainz – „Wir sehen, dass wir dem Ziel, alle Gemeinden in Rheinland-Pfalz mit schnellem Internet zu versorgen, deutlich näherkommen“, betonte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer. „So konnten Mitte 2021 bereits 94,7 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz auf Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s zugreifen, 57,3 Prozent der Haushalte verfügten sogar schon über Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s. „Das sind bereits gute Zahlen, aber wir wollen noch besser werden“, betonte der Minister. In vielen Regionen von Rheinland-Pfalz sind daher weitere Projekte in der Umsetzung, um das Ziel der Gigabit-Gesellschaft im Land zu erreichen.

Wo es bei Projekten in Kommunen zu zeitlichen Verzögerungen kommt – beispielsweise durch Witterung, Bodenfunde, die immer weiter zunehmende Verknappung auf dem Tiefbaumarkt oder auch die Corona-Pandemie mit damit verbundenen Lieferschwierigkeiten – reagiert die Landesregierung flexibel und bedarfsgerecht im Sinne einer zügigen Umsetzung. In diesem Zusammenhang bekommen die Kommunen mehr Zeit zur Verwirklichung der Projekte, wodurch zugesagte Gelder länger zur Verfügung stehen.

„Unsere Landkreise und Gemeinden, die den Ausbau unter Einsatz von eigenen Mitteln und personellen und fachlichen Einsatz initiieren und begleiten, brauchen auch in einer solchen Situation Unterstützung von Seiten des Landes“, erläuterte Minister Schweitzer. Vor diesem Hintergrund geht das Land die so entstehenden Änderungen im Zusammenhang mit den Breitbandmaßnahmen mit und steht im stetigen Austausch mit seinen Landkreisen und Gemeinden. Änderungsbescheide, die bereits bewilligte Gelder auch für spätere Haushaltsjahre bestätigen, wurden nun für Projekte im Eifelkreis Bitburg-Prüm, im Landkreis Bad Dürkheim, im Landkreis Cochem-Zell, im Landkreis Südliche Weinstraße, dem Landkreis Alzey Worms sowie im Rhein-Pfalz-Kreis erlassen. Diese belaufen sich auf ein Volumen von insgesamt mehr als 51,6 Millionen Euro.

„Ich freue mich, dass wir mit den Landesmitteln dazu beitragen, den Breitbandausbau im Land Rheinland-Pfalz fortsetzen zu können. Wir stehen fest an der Seite der Kommunen, denn nur mit vereinten Kräften kommen wir voran“, sagte Digitalisierungsminister Schweitzer.

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MVZ Mittelrhein impft ab sofort auch Kinder und Jugendliche

Region/Mayen-Koblenz – Mitarbeitende und Bevölkerung können sich immer dienstags ohne Anmeldung in Moselweiß impfen lassen. Seit fast zwei Jahren stellt das GK-Mittelrhein an seinen fünf Standorten ein starkes und engagiertes Team auch zur stationären Versorgung von Covid-Patienten. Seit November 2021 bietet das MVZ Mittelrhein, Tochtergesellschaft des GK-Mittelrhein, darüber hinaus auch die Covid19-Schutzimpfung an. Mittlerweile konnten neben den Mitarbeitenden rund 2000 Bürgerinnen und Bürger vor Ort geimpft werden.

Auch in Zukunft zeigt das Team rund um die Praxis „Innere Medizin/Hausärztliche Versorgung Monika Prinzen und Dr. Markus Schneider“ Präsenz und impft jeden Dienstag zwischen 13 und 17 Uhr. Das Impfzentrum befindet sich im zentral gelegenen Konferenzzentrum des Kemperhofs (Koblenzer Straße 161, 56073 Koblenz). Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Es können sich alle Personen ab 12 Jahren impfen lassen. Wichtig ist, dass die zu impfende Person keinerlei Symptome akuter Erkrankungen aufweist. Neben der Erst- und Zweitimpfung werden auch Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Grundsätzlich können sich alle volljährigen Bürger, deren zweite Impfung drei Monate oder länger zurückliegt, eine kostenlose Auffrischungsimpfung geben lassen. Personen, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden, erhalten frühestens vier Wochen nach der Impfung eine Auffrischungsimpfung.

Weitere Impfangebote in Koblenz gibt es unter anderem auch am Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur und im Löhr-Center.