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Neugestaltung „Von Tor zu Tor“: Ein wichtiger Schritt für Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Grundsätzliche Entscheidung für die Freitreppe an der Werther Straße gefallen – Neupflanzungen von Bäumen beschlossen – Salzmarkt erhält Platzcharakter. In der am Dienstag 25. Januar stattgefundenen Sitzung des Stadtrats von Bad Münstereifel sind weitere Schritte zur Neugestaltung der zerstörten Kernstadt beschlossen worden.

Bei der Freitreppe an der Erft stießen viele verschiedene Meinungen aufeinander, letztlich entschied man sich dennoch zur Umsetzung. Dies bietet zukünftig zusätzlich attraktive Aufenthaltsflächen. Zu den bestehenden Bäumen werden zusätzlich, wie in der Planung vorgesehen, heimische Arten gepflanzt.

Hinsichtlich der Aufwertung der Plätze, folgte der Rat der Anregung aus der Bürgerbeteiligung und wertete den Salzmarkt durch Basalt als zusätzlichen Platz auf.

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Abnehmen für Wiederaufbau

Weilerswist-Großvernich – „Kurz nach der Flutkatastrophe brachte ich noch 133 Kilo auf die Waage. Für mich war klar, dass es so nicht weitergeht“, erzählte Armin Weigand dem WochenSpiegel-Redakteur Frederik Scholl. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, Gewicht abzubauen und dauerhaft zu halten, versuchte es der 47-Jährige diesmal mit Ernährungsumstellung und Bewegung.

Inspiriert von der Aktion eines Bekannten unter dem Titel „Kilometer für Kinder“, bei der eine bestimmte Summe pro gefahrenem Radkilometer eingesammelt wurde, warb Armin Weigand um Sponsoren, die jedes verlorene Kilo subventionieren würden, das er verlieren sollte. 45 Unterstützer machten mit und spendeten am Ende bei Wiegands Aktion „Kilos für Kinder“ 6511 Euro, das entsprach knapp 145 Euro pro abgespecktes Kilogramm.

Die Sponsoren gaben zwischen einem und 45 Euro für jede eingebüßte 1000 Gramm. Insgesamt lösten sich beim abnehm-willigen Armin 23 Kilo Lebendgewicht in Luft auf. In den sozialen Medien konnte man Armin Weigands erfolgreich verlaufende Verdünnungskur mitverfolgen. Neben der Umstellung seiner Ernährung und Kalorienzählen verordnete sich Armin Weigand viel Bewegung: „Ich habe wieder angefangen, Squash zu spielen und habe mich unter anderem mit Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) fit gemacht.“

Später, leichter, reicher…

Natürlich habe er hin und wieder geschummelt und auch mal etwas gegönnt, was laut Ernährungsplan eigentlich verboten ist, so zitiert der WochenSpiegel Armin Weigand: „Auch das hat sicher dazu beigetragen, dass ich die drei Monate überstanden habe, ohne schlechte Laune zu bekommen!“ Der erfolgreiche Abnehmer konnte im Zuge der Aktion „Kilos für Kinder“ einige Unterstützer animieren, ebenfalls abzunehmen.

Jetzt war „Tag der Abrechnung“. Drei Monate später, 23 Kilo leichter und 6511 Euro reicher traf man sich an der DRK-Kita „Kirchtal“ in Großvernich, die durch das Hochwasser im vergangenen Jahr stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Den symbolischen Spendenscheck überreichte Armin Weigand an Iris Böhme, die Leiterin der Kita Kirchtal, und an Ralf Krutwig, den Bereichsleiter Kindertageseinrichtungen beim Kreisverband des Roten Kreuzes.

„Wir freuen uns natürlich riesig über die Spende. Die können wir für die Erneuerung der Spielgeräte im Außenbereich sehr gut gebrauchen“, sagte Böhme. Derzeit wird die Kindertagesstätte renoviert. Der Kitabetrieb findet übergangsweise in Räumen in der Gesamtschule Weilerswist statt. „Wir planen den Wiedereinzug in die Kita-Räumlichkeiten zum 1. August“, so Rald Krutwig.

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Corona-Lage im Kreis Ahrweiler – Omikron bestimmt das Infektionsgeschehen

Ahrweiler – Das Gesundheitsamt informiert über aktuelle Absonderungsregelungen. Die aktuelle Corona-Lage wird auch im Kreis Ahrweiler durch die Omikron-Variante bestimmt: So waren am 25. Januar 2022 insgesamt 1455 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die 7-Tages-Inzidenz betrug 697,4 je 100.000 Einwohner bei weiterhin steigender Tendenz. In Rheinland-Pfalz betrug dieser Wert 716,5 zum Stichtag 25. Januar 2022, im Bundesgebiet sogar 940,6.

Bei diesen hohen Fallzahlen kann durch das Gesundheitsamt des Kreises keine reguläre telefonische Kontaktaufnahme mehr zu allen Betroffenen erfolgen. Stattdessen erhalten alle mittels PCR positiv getesteten Personen ein Anschreiben vom Gesundheitsamt mit allen wichtigen Informationen.

Gemäß Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz müssen sich Infizierte unverzüglich in eine zehntägige häusliche Isolation begeben. Die Isolation endet zehn Tage nach dem ersten PCR-Test ohne weiteren Test. Der Tag der Testung wird hierbei nicht mitgezählt.

Betroffene mit einem positiven professionellen Schnelltest (Teststelle) müssen sich in Absonderung begeben und erhalten nach Meldung des positiven Tests ein Terminangebot für eine PCR-Untersuchung durch das Gesundheitsamt.

Alle positiv getesteten Personen müssen ihre engen Kontaktpersonen unverzüglich informieren, damit sich diese ebenfalls in Absonderung begeben können. Personen desselben Hausstandes müssen sich unverzüglich für zehn Tage ab PCR-Testung der positiv getesteten Person und enge Kontaktpersonen zehn Tage ab dem Tag des letzten Kontakts zu der positiv getesteten Person in häusliche Quarantäne begeben. Hierbei wird der Tag der Testung beziehungsweise der Tag des letzten Kontakts nicht mitgezählt. Die Quarantäne kann, sofern keine Corona-typischen Krankheitssymptome vorliegen, ohne weiteren Test nach Ablauf von zehn Tagen verlassen werden.

Ferner besteht die Möglichkeit, eine Isolation beziehungsweise Quarantäne ab dem achten Tag der Absonderung mit einem negativen PoC-Antigenschnelltest, der durch geschultes Personal in einer hierfür zugelassenen Teststelle durchgeführt wird, vorzeitig zu beenden. Zur Durchführung der Freitestung darf der Absonderungsort verlassen werden. Der Testnachweis ist per E-Mail an das Gesundheitsamt (coronaentlassung@kreis-ahrweiler.de) zu senden. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.

Für Schulen und Kindertagesstätten gelten kürzere Regelungen, die über die jeweils betroffene Einrichtung kommuniziert werden.

Ausgenommen von der Absonderungspflicht sind symptomlose Kontaktpersonen

– mit einer Booster-Impfung,

– mit einer frischen vollständigen Impfung (ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung),

– die geimpft genesen oder frisch genesen sind (ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag nach bestätigter Infektion).

Betroffene erhalten innerhalb von 28 Tagen nach ihrem ersten positiven PCR-Befund automatisch postalisch eine Genesenen-Bescheinigung. Sollte diese einen Monat nach der Infektion noch nicht per Post zugestellt worden sein, können sich Betroffene per E-Mail an coronabescheinigung@kreis-ahrweiler.de wenden. Unter der gleichen Mail-Adresse können Infizierte und Kontaktpersonen auch die Ausstellung einer Absonderungsbescheinigung anfordern.

Alle weiteren wichtigen Informationen sind auf der Homepage der Kreisverwaltung Ahrweiler unter https://kreis-ahrweiler.de > Wichtige Informationen zum Coronavirus > Informationen für Coronavirus-Infizierte, der umfassenden Informationsseite des Landes unter www.corona.rlp.de und der Homepage des Robert-Koch-Institutes unter https://www.rki.de abrufbar.

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„Kunst & Kultur in den Räumlichkeiten der Verbands-Gemeinde Wittlich-Land“ geht auch 2022 weiter

Wittlich – Den Anfang macht die Künstlerin Dagmar Engels aus Eckfeld, deren Werke man ab sofort in den Schaufenstern unserer Außenstelle (ehemalige Commerzbank, Burgstraße) bewundern kann.
Nach einem abgeschlossenen Design-Studium an der Fachhochschule Trier trat neben der freiberuflichen Arbeit als Grafikerin zunehmend die freie Malerei in den Mittelpunkt des Wirkens der 1957 in Trier geborenen Künstlerin.

Dagmar Engels lebt und arbeitet im Künstleratelier AAK 1 in Eckfeld bei Wittlich. Die Ausstellung LAND-LEBEN zeigt Werke aus dem Erfahrungshorizont eines ländlichen Umfelds. Präsentiert werden GEMÄLDE und LEUCHT-OBJEKTE.

In den abstrakten Gemälden in Acryl- bzw. Mischtechnik findet der Betrachter Tiere, Fabelwesen, Landschaften und jahreszeitliche Stimmungsbilder. Dargestellt ist hierbei die persönliche Sicht der Künstlerin auf die Welt. Diese unterscheidet sich in mancher Hinsicht von der gewohnten, allgemein bekannten Realität durch eine neue Gewichtung von Dingen, Ereignissen oder durch persönliche Themenstellungen. Es geht ihr hierbei nicht um ein realistisches Abbild der Wirklichkeit, sondern vielmehr um eine durch persönliche Empfindungen und Erfahrungen angereicherte Darstellung.

Die Leuchtobjekte verdeutlichen die Vielschichtigkeit des Begriffes Leben. Jedes der Objekte setzt sich aus mehreren Ebenen zusammen. Durch den Farbwechsel der Beleuchtung treten die verschiedenen Aspekte nacheinander in den Vordergrund. Das Zusammenspiel bildet ein veränderliches, jeweils neues komplexes Ganzes. Die einzelnen Ebenen erschließen sich bei achtsamer Betrachtung und dem Fokussieren auf die einzelnen Schichten. Dargestellt sind Lebewesen aus Fauna und Flora.

Sie sind auch Künstler/-in oder Kunsthandwerker/-in in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land und möchten Ihre Werke bei uns ausstellen? Dann melden Sie sich gerne telefonisch unter der 06571 107-132 oder per E-Mail an carina.alt-linden@vg-wittlich-land.de bei uns.

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Grüne Inseln laden künftig zum Verweilen in Kreuzau ein

Kreuzau – NRW bewilligt über 100.000 Euro zur Zentrenstärkung. In den vergangenen Jahren wurde aus der Bevölkerung Kreuzaus immer wieder der Wunsch geäußert, mehr Sitzgelegenheiten im Zentralort zu schaffen und den Ortskern mehr zu begrünen. Aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ erhält die Gemeinde Kreuzau nun 106.131,60 Euro, um ihr beantragtes Projekt „Krözauer Inseln“ umzusetzen. Das entspricht 90 % Förderung der ermittelten Gesamtkosten in Höhe von 117.924,00 Euro.

Es sind an mehreren Standorten im Ortskern „Krözauer Inseln“ geplant, die eine klimaresiliente Begrünung mit Verweilmöglichkeiten kombinieren. Die Bepflanzung erfolgt je nach Standort mit einem Baum, Gräsern/Stauden oder Wechselflor in mobilen Pflanzkübeln. An den Pflanzkübeln integriert befinden sich Sitzgelegenheiten, welche die Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen und Pause machen einladen.

Bei der Auswahl der Standorte hat sich die Gemeinde insbesondere an den stärker besuchten Bereichen im Ortskern orientiert und passende Plätze ausgesucht, um Aufenthaltsqualität und Grün zu steigern. Mithilfe der Bäume und Beete werden neue Schattenspender geschaffen, die zum Klimaschutz beitragen. Die Inseln sollen in diesem Jahr aufgestellt werden.

Im Sommer 2021 hatte die Landesregierung NRW Landesmittel in Höhe von 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um von Leerstand und Schließungen in Handel und Gastronomie betroffene Städte und Gemeinden unter dem Dach der Landesinitiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ zu unterstützen. Zwischenzeitlich hatte der Landtag NRW das Programm um 30 Millionen Euro aufgestockt, für das das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) am 01.10.2021 den 3. Aufruf veröffentlicht hatte. Städte und Gemeinden werden mit diesem Landesprogramm in der Lage versetzt, den Corona-bedingten Folgen in den Innenstädten und Zentren aktiv entgegen zu setzen. Am 20.01.2022 hatte das MHKBG die Programmbewilligungen des 3. Aufrufs des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht.

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Special Olympics World Games 2023 in Berlin – Stadt Jülich ist ausgewählte Gastgeberstadt

Jülich – Im Juni 2023 werden zum ersten Mal in Deutschland in Berlin die Special Olympics World Games stattfinden. 216 ausgewählte deutsche Host Towns werden Mitte Juni 2023 in den Tagen vor den Spielen 190 Delegationen mit teilnehmenden Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt empfangen und somit Teil werden des jemals größten Inklusionsprojektes in Deutschland.

Im Jülicher Rathaus freut man sich sehr, dass die Stadt Jülich nun ausgewählte Gastgeberstadt ist. „Wir haben mit Aufregung dem heutigen Tag entgegengefiebert“, freut sich Bürgermeister Axel Fuchs über die Ernennung zur Host Town, „und wir sind stolz, dass wir mit unserer Bewerbung und unserem Engagement für Inklusion in unserer Stadt die Jury in Berlin überzeugen konnten. Nun erwarten wir mit Spannung, welche Delegation uns zugeteilt werden wird.“ Im Mai wird das Komitee der Special Olympics World Games 2023 in Berlin die Verteilung der Delegationen auf die Gastgeberstädte bekannt geben.

„In 2023 werden wir in Jülich Teil des ‚Sommermärchens der Inklusion‘ werden“, sagt Beatrix Lenzen, Sozialplanerin und Initiatorin der Bewerbung als Host Town für die SOWG Berlin 2023, „und gemeinsam mit allen Sportbegeisterten in unserer Stadt werden wir das Fest der Inklusion feiern. Darauf freue ich mich sehr.“ Bis dahin gibt es nun viel zu tun für die städtische Sozialplanerin und das Host-Town-Team in Jülich. Bereits Anfang März findet in Berlin die digitale Auftaktveranstaltung für alle Gastgeberstädte statt. Und im April ist die eigene KICK-OFF-Veranstaltung für das Inklusionsprojekt „Inklusion im Sport“ in Jülich geplant.

Informationen zu den Special Olympics World Games 2023 in Berlin sind zu finden unter www.berlin2023.org und das Bewerbungsvideo der Stadt Jülich für das Host Town Program können sich Interessierte anschauen auf der städtischen Homepage www.juelich.de/inklusionimsport. Hier wird auch zukünftig über die Vorbereitungen für den Empfang der Delegation der SOWG im Juni 2023 berichtet.

Informationen zur Teilnahme Jülichs am Host Town Program sind zu erhalten im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration (Beatrix Lenzen) mit E-Mail an BLenzen@juelich.de oder Telefon 0 24 61 63 239

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Zukunftsforum – Schweitzer spricht auf digitalem Zukunftsforum über Projekte und Engagement im ländlichen Raum

Region/Mainz – „Der ländliche Raum bietet viel Potential. Trotzdem müssen wir den Herausforderungen begegnen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Hierfür ist es enorm wichtig, frühzeitig Strukturen und Schnittstellen zu schaffen, gerade in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz“, betonte Sozialminister Alexander Schweitzer. „Wir setzen bereits gute Impulse, von denen viele Menschen profitieren. Aber natürlich wollen wir das noch ausbauen.“

Auf dem „Zukunftsforum für Ländliche Entwicklung“, das in diesem Jahr digital stattfand, sprach Schweitzer über rheinland-pfälzische Pionierprojekte, in denen sich Menschen generationenübergreifend engagieren: So hob er die sogenannten DigiBos, Digital-Botschafterinnen und –botschafter hervor, die älteren Menschen dabei helfen, die Hürde zu digitalen Medien zu überwinden. Inzwischen gebe es mehr als 330 DigiBos in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz, die durch die Vermittlung digitaler Kompetenzen sowohl die digitale als auch soziale Teilhabe älterer Menschen fördern.

Auch die Landesinitiative Neue Nachbarschaften werde sehr gut angenommen. Diese bündelt Nachbarschaftsinitiativen aller Art mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen und so die gesellschaftliche Teilhabe auch im höheren Alter zu ermöglichen. Bei dem Projekt Gemeindeschwesterplus wiederum werden hochbetagte Menschen unterstützt, die weiter zu Hause in ihrem Wohnort leben. Mehr als 40 hauptamtliche Fachkräfte sind aktuell in Rheinland-Pfalz aktiv. Ziel sei es, in der aktuellen Legislaturperiode, das Modell der Gemeindeschwesterplus auszubauen und flächendeckend anzubieten.

„Wir haben in den vergangenen Jahren wirksame Projekte initiiert und unterstützen und fördern diese mit Landesmitteln. Doch nur gemeinsam können wir viel bewirken, gerade im ländlichen Raum. Denn eine ganz wichtige Rolle nehmen Bürgerinnen und Bürger ein, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren“, sagte Schweitzer.

Da Ehrenamt Anerkennung verdiene, habe man neben dem jährlich stattfindenden Ehrenamtstag in Rheinland-Pfalz einen eigenen Preis für vorbildliches Engagement etabliert. „Aber trotzdem sollte uns bewusst sein, dass das Ehrenamt immer auch das Hauptamt braucht,“ so Schweitzer abschließend.

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Neues Einsatzfahrzeug für Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Gruppe der Leitenden Notärzte (LNA) und Organisatorischen Leiter (ORGL) im Kreis Ahrweiler hat ein neues Einsatzfahrzeug erhalten. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies übergab den Kommandowagen an Martin Schiffarth, Sprecher der Leitenden Notärzte, und Lothar Backes, Leiter Rettungsdienst beim DRK Ahrweiler.

„Die ehrenamtliche Tätigkeiten des Organisatorischen Leiters und der Leitenden Notärzte sind sehr verantwortungsvolle Aufgaben zum Wohle unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies bei der Schlüsselübergabe. „Daher ist nicht nur eine angemessene personelle sondern auch materielle Ausstattung dieses Ehrenamtes unverzichtbar.“

Mit dem neuen Einsatzfahrzeug ist auch weiterhin sichergestellt, dass der diensthabende Leitende Notarzt beziehungsweise Organisatorische Leiter schnell und sicher zum Einsatzort gelangt. Die technische Ausstattung entspricht dem aktuellsten Stand der Technik. Geplant ist, das Fahrzeug beim DRK Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler auf der Heerstraße zu stationieren.

Die Gruppe der Leitenden Notärzte ist Teil des Katastrophenschutzes. Zusammen mit dem Organisatorischen Leiter übernimmt sie bei Schadensfällen mit mehreren Verletzten sämtliche Leitungs- und Koordinierungsaufgaben im medizinischen Bereich. Diese Tätigkeit erfolgt im Ehrenamt, neben der normalen beruflichen Tätigkeit als Arzt oder Ärztin.

Aufgrund der Größe des Kreises, der Anbindung an die A61, der Nähe zum Rhein und der zahlreichen Großveranstaltungen am Nürburgring mit vielen zehntausenden Besucherinnen und Besuchern im Jahr sind im Kreis Ahrweiler  – statt der gesetzlich vorgeschriebenen drei –  insgesamt neun Organisatorische Leiter im Katastrophenschutz sowie sechs Leitende Notärzte im wechselnden Einsatz. So ist auch aufgrund der besonderen topographischen Lage eine zeitnahe Versorgung im Notfall gesichert.

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Auslobung Eifeler Jugend-Literatur-Preis im Zuge der Eifeler Buchmesse in Nettersheim

Nettersheim – Junge Autoren zwischen sechs und 19 Jahren können wieder am Eifeler Jugendliteraturpreis teilnehmen – Preisverleihung am Samstag, 28. Mai, bei der Eifeler Buchmesse in Nettersheim – Einsendungen bis Freitag, 15. April 2022, per E-Mail an zukunftsbuero@nettersheim.de

Von den großartigen Beiträgen der vergangenen Jahre begeistert, schreiben die Lit.Eifel und das Literaturhaus Nettersheim zum neunten Mal den Eifeler Jugendliteraturpreis aus.

Unter dem Motto „Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“ sind junge Autoren zwischen sechs und 19 Jahren mit Wohnsitz in der Nordeifel (Kreis Euskirchen, Kreis Düren und Städteregion Aachen) eingeladen, ihre Geschichten einzureichen. Einsendeschluss ist Freitag, 15. April.

Das Motto kommt nicht von ungefähr: Passend zum Astrid-Lindgren-Jahr 2022 ist es an die Abenteuer von Pippi Langstrumpf angelehnt. Pippi Langstrumpf ist wild, stark, großzügig, ohne Angst, unabhängig und selbstbewusst. Weil sie macht, was ihr gefällt. Dabei ist offensichtlich: Pippi Langstrumpf ist in allem, was sie tut, ein verantwortungsvolles und soziales Mädchen.

Alles ist möglich

Für den Eifeler Jugendliteraturpreis sollen sich die Nachwuchsautoren  die Frage stellen: Wie sollte und könnte die Welt heute aussehen, damit sie uns gefällt?  Eines ist klar: Wenn ein kleines Mädchen wie Pippi ein Pferd hochheben kann, dann sollte im Grunde doch alles möglich sein… Man muss sich nur trauen. Und darf sich nicht unterkriegen lassen. „Wir alle können viel von Pippi Langstrumpf und ihren zauberhaften Eigenarten lernen“, heißt es im Ausschreibungstext der Lit.Eifel: „Und wenn wir ehrlich sind, wünschen wir uns doch ein bisschen Pippi Langstrumpf in uns selbst.“

Die Lit.Eifel und das Literaturhaus Nettersheim sprechen die jungen Autoren direkt an: „Wann bist Du besonders mutig, ausgefallen, gerade heraus, fröhlich und denkst einfach einmal anders als die anderen? Und in welchen Situationen ist es vielleicht auch manchmal besser, Annika oder Tommy zu sein und nicht Pippi? Was kannst Du tun und was musst Du lernen, um die Zukunft in der komplizierten Welt um Dich herum aktiv, verantwortungsbewusst und doch auch fröhlich zu gestalten?“

Autor sein und publiziert werden

Wer teilnehmen möchte, schickt seine eigenständig verfasste und bislang unveröffentlichte Kurzgeschichte im Umfang von bis zu drei maschinengeschriebenen Seiten DIN A 4 (Arial oder Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) als Word-Datei bis zum 15. April per E-Mail an zukunftsbuero@nettersheim.de. Die Einsendungen müssen versehen sein mit Name, Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon und Alter.

In vier Altersgruppen wählt die achtköpfige fachkundige Jury je drei Preisträger aus. Pro Altersgruppe werden Preise als Büchergutscheine im Wert von 80, 50 und 30 Euro ausgelobt. Die Geschichten aller Teilnehmer sollen als Taschenbuch im Barton-Verlag herausgegeben werden. Die Zustimmung zur Veröffentlichung erfolgt mit Einsendung des Beitrags.

Die Preisverleihung soll am Samstag, 28. Mai, im Rahmen der Eifeler Buchmesse in Nettersheim stattfinden. Sollte es zu diesem Zeitpunkt strikte Pandemie-Einschränkungen geben, können die Preisträger (wie bereits 2020 und 2021) zu Hause besucht und dort mit einer individuellen Laudatio und Preisen gewürdigt werden.

 

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Ausländische Jugendliche suchen Gastfamilien im Kreis Düren

Düren – Von einem ausländischen Gastkind, das einige Wochen oder Monate in einer Gastfamilie lebt, um Deutschland kennenzulernen, profitieren Gast und Gastgeber gleichermaßen. Deshalb unterstützt Landrat Wolfgang Spelthahn erneut das Anliegen der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS (American Field Service ) Interkulturelle Begegnungen e.V., auch im Kreis Düren ein derartig bereicherndes Zusammenleben zu ermöglichen.

So haben auch Familien im Kreis Düren die Möglichkeit, ab Februar 2022 einen der rund 70 Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren als internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen. In der Gastfamilie soll es die deutsche Kultur und Sprache kennenlernen und sich persönlich weiterentwickeln. Nicht selten entwickeln sich dabei lebenslange Freundschaften. „Jede Familie, die diese Erfahrung machen möchte, bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern leistet auch einen großen Beitrag für die interkulturelle Verständigung“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn.

Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während des Austausches von der AFS begleitet und betreut. Außerdem stellt sie rund um die Uhr eine telefonische Hotline zur Verfügung. Interessierte, die ab Februar 2022 ein Gastkind aufnehmen möchten, erreichen die Austauschorganisation AFS unter der Telefonnummer 040/399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de. Weitere Informationen gibt es unter www.afs.de.