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Aachen packt die Zukunft an und sucht qualifizierte Mitarbeiter*innen

Aachen – Am 1. Februar geht die Karrierekampagne „Stadtgestaltung“an den Start. KlimaneutraleStadt, Mobilitätswende, eine smarte und lebendige City: Aachen packt dieZukunft an. Und braucht für die Gestaltung der Stadt der Zukunft neuetechnische Fachkräfte und Ingenieur*innen aus den unterschiedlichstenTätigkeitsfeldern, die die bewährten Teams der Verwaltung bereichern, vorallem in den Fachbereichen Klima und Umwelt und Stadtentwicklung, -planungund Mobilitätsinfrastruktur sowie beim Gebäudemanagement und demStadtbetrieb.

Dr. MarkusKremer, als Beigeordneter unter anderem zuständig für das Personal derStadtverwaltung,weiß: „Neben den diversen Vorteilen einerAnstellung im öffentlichen Dienst wie z.B. einem sicheren Arbeitsplatz oderflexiblen Arbeitszeiten bieten wir die Möglichkeit, die Zukunft unserer Stadtaktiv mitzugestalten und Einfluss zu nehmen. Eine einmalige Gelegenheit.“

Umqualifizierte Fachkräfte dafür zu begeistern, am Um- und Neubau Aachensmitzuwirken, geht am 1. Februar geht die Karrierekampagne „Stadtgestaltung“an den Start. Online mit konkreten Stellenangeboten (www.aachen.de/karriere),in den Social Media-Kanälen und auf Plakaten und digitalen Werbeflächen inder gesamten Stadt, wo Mitarbeiter*innen der Verwaltung um neue Kolleg*innenwerben.

Dezernent Kremerfreut sich auf die Gesichter:„Esmacht Spaß zu sehen, mit wieviel Herzblut und Leidenschaft die Kolleg*innenvon ihrer täglichen Arbeit berichten. Die Stadt Aachen ist eine tolleArbeitgeberin, bei der es sich zu arbeiten lohnt. Die aktuelle Kampagne machtdies abermals deutlich.“

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Fachtagung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Region/Düsseldorf – Ministerin Heinen-Esser ruft Dörfer auf, Teil der größten Bürgerinitiative der ländlichen Räume zu werden und die Zukunft des eigenen Dorfes aktiv mitzugestalten. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Bürgerschaftliches Engagement und eine ganzheitliche Dorfentwicklung – darauf legt der diesjährige Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in Nordrhein-Westfalen einen Schwerpunkt. Das Interesse an dem Wettbewerb ist groß: Auf Einladung der Landwirtschaftskammer NRW und des Zentrums für ländliche Entwicklung (ZeLE) hatten sich mehr als 300 Personen zu einer Fachtagung im Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse in Bad Sassendorf angemeldet, um sich über den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2020/22“ zu informieren. Das Gros der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren digital zugeschaltet. Die erste Stufe des Wettbewerbs ist die Kreiswertung: In Nordrhein-Westfalen müssen am Kreiswettbewerb teilnehmende Dörfer bis zum 14. April 2022 an die Landwirtschaftskammer NRW gemeldet werden.

Unter den Teilnehmerinnen der Fachtagung war auch Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: „Ich freue mich über das große Interesse an der Veranstaltung. Nachdem wir den Landeswettbewerb um ein Jahr verschieben mussten, stimmt die heutige Veranstaltung auf den Wettbewerb ein und bietet Gelegenheit, über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für Dorfgemeinschaften zu sprechen“, sagte die Ministerin.  Sie rief die anwesenden Dorfgemeinschaften dazu auf, Teil des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ als größte Bürgerinitiative der ländlichen Räume zu werden und die Zukunft des eigenen Dorfes aktiv mitzugestalten. In die Bewertung der Bewerbungen sollen nicht nur das erreichte Niveau, sondern auch die Ausgangssituation des Dorfes und seine Entwicklungsschritte einfließen.

Heinen-Esser betonte, dass bereits die Teilnahme an dem Wettbewerb, unabhängig von der Platzierung, ein großer Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes sei: „Menschen schließen sich zusammen, um Perspektiven für Dorf und Region gemeinschaftlich aufzubauen und nachhaltig umzusetzen. Durch den Dorfwettbewerb werden Prozesse vorangetrieben, die häufig auch nach der Durchführung ihre Fortsetzung finden. Dabei zeigt sich unter anderem immer wieder, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement bei der Entwicklung unserer Dörfer und Regionen ist.“

Die ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen müssen sich vielfältigen Herausforderungen stellen: Insbesondere fernab der Ballungsräume haben Dörfer und ländliche Regionen mit Leerständen bei Wohn- und Gewerberaum sowie Problemen mit der Infrastruktur zu kämpfen. Im Rahmen der Fachtagung wurden positive Beispiele aus den Bereichen Leerstandsmanagement, Klimaschutz und Jugendbeteiligung vorgestellt, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

„Die Corona-Pandemie, aber auch die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr haben gezeigt, wie wichtig das Engagement und der Zusammenhalt von Bürgerinnen und Bürgern gerade in Krisenzeiten ist. In vielen Dörfern haben sich Menschen zusammengetan, um ihre Nachbarn in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Gemeinsam müssen wir uns dafür einsetzen, Dörfer und Regionen zukunftssicher zu machen. Der Dorfwettbewerb kann hierzu wichtige Impulse geben und den inneren Zusammenhalt des Dorfes stärken“, sagte die Ministerin.

„Unser Dorf hat Zukunft“ – vom Kreis- zum Bundeswettbewerb

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ findet auf Kreis-, Landes- und Bundesebene statt und baut aufeinander auf. Siegreiche Dörfer qualifizieren sich jeweils für den Wettbewerb auf der nächsten Ebene. In Nordrhein-Westfalen müssen die teilnehmenden Dörfer am Kreiswettbewerb bis zum 14. April 2022 an die Landwirtschaftskammer NRW gemeldet werden. Frist für die Meldung der Kreissieger als Teilnahmebedingung für den Landeswettbewerb ist dann der 15. Juni 2022. An diesem Datum stehen die Sieger der Kreiswettbewerbe und damit zugleich die Teilnehmer am Landeswettbewerb fest. Im August 2022, nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, wird die Landesbewertungskommission die teilnehmenden Dörfer bereisen und bewerten. Die Sieger des Landeswettbewerbs wiederum qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2023.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter: www.umwelt.nrw.de sowie www.dorfwettbewerb.de

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3-G-Zugang in die Messe

Mechernich – Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich ändert die Corona-Gottesdienstregelung zum 1. Februar. Die überbordenden Corona-Infektionszahlen haben auch in der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich geänderte Gottesdienstregelungen nach sich gezogen. Bislang diente der Inzidenzwert als Entscheidungskriterium, ob Heilige Messen und Wortgottesdienste stattfinden oder nicht.

Ab 1. Februar finden sie generell statt und für die Beteiligung der Gläubigen gilt die 3-G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). GdG-Leiter und Pfarrer Erik Pühringer: „Sollte die Gastronomie schließen müssen oder ein Lockdown angeordnet werden, fallen die Gottesdienste allerdings wieder komplett aus.“

Weiterhin haben die jeweiligen Kirchenvorstände beschlossen, dass in Kalenberg im Februar und März gar keine Gottesdienste stattfinden und in Holzheim bei Inzidenzen über 200 nicht. In den Pfarrkirchen Eiserfey, Harzheim, Kallmuth, Mechernich, Nöthen, Vussem, Weyer und Strempt (vorerst nur am 12. Februar) sowie in der Kapelle Lorbach gilt im Februar die eingangs erwähnte 3-G-Regel. In Berg, Bleibuir, Eicks, Floisdorf und Glehn bleibe „alles wie bisher“, so die Pressemitteilung der GdG.

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Kontrolle der Erdgas-Netzanschlüsse im Ahrtal ab Montag 31. Januar

Ahrtal – Wiederherstellung des Erdgas-Netzes: Zum Abschluss Überprüfung aller Anschlüsse. Ab Montag, 31. Januar, werden die Experten der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft in der Energieversorgung Mittelrhein (evm), noch einmal flächendeckend in allen Stadtteilen von Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie in Grafschaft-Bengen unterwegs sein. Der Grund: Alle Hausanschlüsse müssen abschließend kontrolliert werden. Sie werden alle Haushalte abgehen, die einen Erdgas-Hausanschluss besitzen und nach der Netzanschlussleitung einschließlich der Hauseinführung und der Hauptabsperreinrichtung sehen. Dazu benötigen sie Zutritt zu den Gebäuden. Insgesamt wird sich die Überprüfung über mehrere Monate erstrecken. „Wie in den vergangenen Monaten, bitten wir auch hier wieder um Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf, um diese Abschlussarbeiten zügig beenden zu können“, bittet Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe, die Bevölkerung um Mithilfe. „Das ist abschließend noch einmal ein wichtiger Meilenstein. Es geht um rund 5.800 Anschlüsse.“

Sollten die Netzexperten bei ihrem ersten Besuch niemanden vor Ort antreffen, hinterlassen sie eine Nachricht, auf der mehrere Möglichkeiten zur Terminabstimmung angegeben sind. Auch eine Online-Terminvereinbarung ist möglich. Dazu ist auf der Nachricht ein QR-Code abgebildet. Alle Informationen sind auf enm.de/Hochwasser zusammengefasst.

Viereinhalb Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal steht seit Ende November die Erdgasversorgung im Ahrtal wieder komplett. Insgesamt 133 Kilometer Gasleitungen, die vom Hochwasser betroffen und teilweise zerstört waren, wurden neu gebaut oder – wo möglich und sinnvoll – wiederinstandgesetzt.

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Fünf Kommunen in einem Boot

Kall – Die Gemeinden Kall, Blankenheim, Hellenthal, Nettersheim und die Stadt Schleiden teilen sich im Wochen-Rhythmus die Rufbereitschaft der Ordnungsämter – Bürgermeister: „Ein Vorteil für alle Beteiligten“. „In diesem Tätigkeitsbereich bietet sich eine interkommunale Zusammenarbeit ganz besonders an, denn sie ist von Vorteil für alle Beteiligten“, freut sich Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser über die erweiterte Kooperation bezüglich der Rufbereitschaft der kommunalen Ordnungsämter außerhalb der normalen Geschäftszeit im Südkreis Euskirchen.

Nach den Kommunen Blankenheim, Kall, Hellenthal und Schleiden, die die Rufbereitschaft der Ordnungsämter innerhalb der interkommunalen Zusammenarbeit schon seit dem Jahr 2013 erfolgreich praktizieren, hat sich zum 1. Januar dieses Jahres auch die Gemeinde Nettersheim dieser Kooperation angeschlossen. Noch vor Jahresende hatten alle bisher beteiligten Kommunen dem Beitritt der Gemeinde Nettersheim zugestimmt.

Laut Gesetz sind die örtlichen Ordnungsämter für die Abwehr von Gefahren zuständig, und das rund um die Uhr. In die Rufbereitschaft fallen dabei Aufgaben, die sich außerhalb der regulären Dienstzeiten ergeben und die zur Aufrechterhaltung der örtlichen Sicherheit und Ordnung unaufschiebbar sind.  Gefragt, von denen eine Gefahr ausgeht. Auch die Unterbringung von Obdachlosen oder die Versorgung von Fundtieren sind feste Bestandteile ihrer Tätigkeit im Rahmen der Rufbereitschaft. Auch wenn Bomben oder sonstige Kriegs-Sprengstoffe gefunden werden, ist das Ordnungsamt involviert.

Aufgrund der gleichen Aufgabenstellung und der damit für jede einzelne Kommune personalintensiven Tätigkeit, hatten sich die Gemeinden Blankenheim, Kall und Hellenthal sowie die Stadt Schleiden 2013 dazu entschlossen, die Pflicht der Rufbereitschaft gemeinsam im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zu erfüllen. Fortan wechselte die Rufbereitschaft im Wochen-Rhythmus, so dass die Anzahl der Bereitschaftswochen jeder einzelnen Kommune erheblich reduziert wurde.

Im Herbst letzten Jahres äußerte die Gemeinde Nettersheim den Wunsch, sich dieser interkommunalen Rufbereitschaft anzuschließen. Diesem Wunsch kamen Blankenheim, Hellenthal, Schleiden und Kall gerne nach, nicht zuletzt, weil sich die Anzahl der Bereitschaftswochen in den nunmehr fünf Kommunen mit insgesamt 48.100 Einwohnern nun weiter reduziert. Zudem hat der Verbund auch einen großen wirtschaftlichen Aspekt, weil Personalkosten eingespart werden, was wiederum zur weiteren Konsolidierung der Haushalte beiträgt.

Die Anzahl der Bereitschaftswochen richtet sich nach der Einwohnerzahl der Kommunen. Für die Gemeinde Kall mit 11.100 Einwohnern bedeutet das, dass für die Ordnungsamts-Mitarbeiter Harald Heinen und Pascal Dreßen zwölf Bereitschaftswochen anfallen. Schleiden leistet 14, Blankenheim und Hellenthal je neun und Nettersheim acht.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser begrüßt die Erweiterung der Kooperation durch die Gemeinde Nettersheim. Zwar hätten die jeweiligen Ordnungsbehörden weiterhin die gleiche Aufgabenstellung, durch die Kooperation werde aber weniger Personal gebunden, als wenn jede Behörde den Weg für sich geht. Esser: „Nicht zuletzt kommt es auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gute, wenn die Bereitschaftsdienste auf möglichst viele kommunale Schultern verteilt werden.“

Auch Harald Heinen, kommissarischer Teamleiter im Ordnungswesen der Gemeinde Kall, begrüßt den Beitritt von Nettersheim, der eine weitere Entlastung für das Ordnungswesen mitbringe. Im Rahmen der Ausbildung pflege die Feuerwehr Kall schon seit vielen Jahren die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Schleiden und der Gemeinde Hellenthal, und das mit großem Erfolg.

Die Zusammenarbeit der fünf Ordnungsbehörden sei auch mit mehr Sicherheit für den Bürger verbunden, weil eine Erreichbarkeit rund um die Uhr gesichert sei. Nach Dienstschluss im Rathaus liefen die Anrufe  hilfesuchender Bürger bei den Leitstellen von Polizei oder Feuerwehr auf, wo auch der Jahresdienstplan der Kooperation vorliege. Und das ist von Vorteil, weiß Harald Heinen: „Die erfahrenen Beamte auf den Leistellen können die Notrufe richtig einschätzen und entsprechend reagieren“.

Heinen und dessen Kollege Pascal Dreßen appellieren an die Bürgerschaft, die Rufbereitschaft wirklich nur dann zu bemühen, wenn tatsächlich ein Notfall vorliege. Das gelte beispielsweise nicht im Falle einer nicht geleerten Mülltonne. Heinen betont: „Wir müssen erreichbar sein, wenn es um Leben und Tod geht“. Ein aufgefundener Hund oder eine zugelaufene Katze könnten auch meist bis zum nächsten Morgen warten; und auch ein falsch geparktes Auto sei kein Notfall.

Schwierige Einsätze des Ordnungsamtes, so Harald Heinen, seien zum Beispiel Zwangseinweisungen von psychisch kranken Menschen in Notsituationen. „Bei diesen Einweisungen greifen wir allerdings auch in die Grundrechte der Betroffenen ein“, ist sich Harald Heinen bewusst. In derartigen Fällen entscheide ein Richter innerhalb von 24 Stunden, ob die Maßnahme angemessen ist oder ob die Einweisungs-Verfügung aufgehoben wird. Verstärkt kämen psychische Notfälle auch

Für Beschäftigung im Ordnungsamt sorge oft auch das Auffinden von Kampfmitteln wie Bomben, dessen Entschärfung und Beseitigung in die Wege geleitet werden muss.

„Seit zwei Jahren zählt auch Corona zum Tagesgeschäft“, berichtet Harald Heinen. Und auch die Flut im Juli beschere dem Amt noch immer unzählige Aufträge. Viele Verkehrsschilder seien zerstört und weggeschwemmt worden.

Auch für Nachbarschaftsbeschwerden oder Lärmbelästigungen sind Heinen und Dreßen tagsüber zuständig. Außerhalb der Dienstzeiten übernehme die Polizei allerdings diese Einsätze wegen der mangelnden Eigensicherung der kommunalen Ordnungskräfte. Denn schon zweimal, so Heinen, seien Mitarbeiter des Kaller Ordnungsamtes im Dienst tätlich angegriffen worden.

Der Rufbereitschaftsdienst beginnt montags bis donnerstags um 16 Uhr, und freitags um 12.30 Uhr. Er endet jeweils morgens um 17.30 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen steht die Rufbereitschaft rund um die Uhr zur Verfügung. In diesen Zeiten laufen die Anrufe bei den Leitstellen von Polizei (Notruf110) und der Rettungsleitstelle (Notruf 112) auf, von denen sie an die diensthabenden Ordnungsbeamten der in dieser Woche zuständigen Kommune weitergeleitet werden. (Reiner Züll)

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Gefährder-Ansprachen nach Drohungen auf Telegram und Facebook

Region/Mainz – Im Zusammenhang mit Drohungen gegen drei Mitglieder der rheinland-pfälzischen Landesregierung sowie Aufrufen zu Aktionen an deren Privathäusern hat die Polizei Rheinland-Pfalz innerhalb kurzer Zeit mehrere Gefährderansprachen durchgeführt. Die Drohungen und Aufrufe wurden bei Facebook und in Telegram-Gruppen veröffentlicht. Es ergaben sich Bezüge zur „Querdenker“-Szene. Auch Privatadressen und persönliche Kontaktdaten der betroffenen Regierungsmitglieder wurden veröffentlicht.

„Die Polizei hat in kürzester Zeit die Identität der Urheber dieser Drohungen ermittelt, eine strafrechtliche Verantwortung geprüft und bei diesen Personen Gefährderansprachen durchgeführt. Damit ist das klare Signal verbunden, dass Drohungen, Hass und Hetze im Netz, nicht nur gegen Amts- und Mandatsträger sondern auch andere betroffene Personen, nicht geduldet und konsequent verfolgt werden. Auch in Telegram wird mögliches gefährdendes oder strafrechtlich relevantes Verhalten sehr genau beobachtet“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Man erlebe derzeit eine verbale Enthemmung von Corona-Maßnahmen-Gegnern, insbesondere in sozialen Netzwerken, so Lewentz weiter. „Das zeigt sich leider vermehrt auch in Beleidigungen und Drohungen gegen Politikerinnen und Politiker, Virologinnen und Virologen sowie andere Personen, die im Fokus der öffentlichen Corona-Debatte stehen. Diese Entwicklung haben die rheinland-pfälzischen Sicherheitsbehörden ganz genau im Blick“, sagte der Innenminister. Er warne davor, sich im Netz oder auf der Straße mit Rechtsextremisten, Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern gemein zu machen.

Strafrechtlich relevante Verlautbarungen und Handlungen werden von der Polizei konsequent zur Anzeige gebracht und Ermittlungen eingeleitet. Bei einer „Gefährderansprache“ handelt es sich um eine präventiv-polizeiliche Maßnahme. Dabei werden die identifizierten Absender entsprechender Posts aufgesucht und darauf hingewiesen, dass ihre Äußerungen von der Polizei registriert und rechtlich geprüft werden. Ihnen werden zudem mögliche Folgen ihres Verhaltens deutlich vor Augen geführt.

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Die Familienkarte Rheinland-Pfalz ist da – Landkreis Mayen-Koblenz als Pilotregion ausgewählt

Mendig – Ein Jahr nach dem Start in Ludwigshafen und dem Kreis Kaiserslautern hat Rheinland-Pfalz das Projekt der Familienkarte auf Koblenz und den Kreis Mayen-Koblenz ausgeweitet. Ab sofort können auch Familien aus der Verbandsgemeinde Mendig das Angebot der Familienkarte nutzen. Mehr als 76 Partner bieten Vergünstigungen aus ihrem Geschäftsfeld an und täglich kommen neue Angebote hinzu. Die Karte ist dabei eine Mischung aus analoger und digitaler Welt im Format einer normalen Scheckkarte. Durch die Vorlage der Karte erhalten Familien vor Ort in den Geschäften und bei Online-Angeboten sowie bei Programmen von Vereinen, Kultur- und Bildungseinrichtungen umfangreiche Ermäßigungen.

„Die aktuelle Coronapandemie ist vor allem für unsere Familien mit Kindern sehr belastend. Wir wollen mit der Familienkarte trotz und wegen dieser besonders herausfordernden Situation tolle Angebote für Familien sichern. Das geht natürlich nur mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern, für deren Engagement ich mich recht herzlich bedanke. Diesem Vorbild folgend hoffe ich zudem, weitere Partner aus unserer Heimat für dieses tolle Projekt gewinnen zu können.“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

Die Familienkarte Rheinland-Pfalz ist ein Angebot des rheinland-fälzischen Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration und richtet sich an alle Familien mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Nach der Anmeldung erhalten Familien eine Karte per Post, die sie vor Ort im Verein oder im Geschäft vorzeigen, um so Vergünstigungen und Sonderaktionen zu erhalten. Die Karte ist für Familien kostenlos.

Weitere Informationen zu den Angeboten und der kostenlosen Anmeldung erhalten Sie in der Verbandsgemeindeverwaltung bei Frau Bettina Cornely, Raum 21, 02652-9800-35 oder unter www.mendig.de bzw. familienkarte.rlp.de.

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Voll gesperrt wird die Eifelautobahn A 1

Mechernich – Vom heutigen Freitag bis Montag Vollsperrung zwischen Wißkirchen und Mechernich in Fahrtrichtung Trier. Voll gesperrt wird die Eifelautobahn A 1 zwischen den Anschlussstellen Wißkirchen (Euskirchen) und Mechernich (Bad Münstereifel) von Freitagabend, 28. Januar, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 31. Januar, 5 Uhr, und zwar in Fahrtrichtung Trier. Eine Umleitung über die Bundesstraße B 477 ist mit Rotem Punkt ausgeschildert.

Wie die Autobahn GmbH Rheinland mitteilt, ist die seit Monaten laufenden Sanierung der Krebsbachbrücke bei Mechernich der Grund. Am Wochenende sind besonders umfangreiche Arbeiten durchzuführen. Das Bauwerk weist nach Angaben der Autobahn GmbH nach jahrzehntelangem Betrieb erste Schäden im Beton auf und muss verstärkt werden. Schutzeinrichtungen wie die Leitplanken sollen modernisiert werden.

Fledermäuse, Dohlen, Falken

„Aus besonderer Rücksicht auf die Natur“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Autobahn GmbH, sollen die Arbeiten in sechs Bauabschnitten bis voraussichtlich 2023 durchgeführt werden. Im Brückeninnern logieren Fledermäuse und Dohlen, an den Pfeilern brüten Turm- und Wanderfalken.

Die Lage des Bauwerks erfordere zudem eine besondere Verkehrsführung in den Wintermonaten, damit dort der Winterdienst uneingeschränkt durchgeführt werden kann. Die Autobahn GmbH des Bundes hat am 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau und Betrieb aller Autobahnen in Deutschland übernommen.

Sie unterhält mit 13.000 Mitarbeitern in zehn regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen und 189 Autobahnmeistereien 13.000 Kilometer Autobahn. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Berlin. Die Niederlassung Rheinland befindet sich in Krefeld (1.400 Mitarbeiter, 1.200 Kilometer Autobahn. Zur Niederlassung gehören Außenstellen in Köln, Essen und Euskirchen. Vor Ort sorgen 15 Autobahnmeistereien für fließenden Verkehr. www.autobahn.de

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Gespräch über neue Veranstaltungs-Formate in der Stadt Wittlich

Wittlich – Was können wir uns für Wittlich musikalisch in diesem und den nächsten Jahren vorstellen? Welche Formate, welche Örtlichkeiten? So lauteten Fragen, die Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Tobias Scharfenberger (Geschäftsführender Intendant des MoselMusikFestivals), Elke Scheid (Leitung Kulturamt und Stadtbücherei Wittlich) und Marc Lengsdorf (Kulturamt und Stadtmarketing) am 25. Januar im Neuen Rathaus in Wittlich diskutierten.

Ein neuer Eventsommer, Probenraum Altstadt und vor allem Öffentlichkeit und die Musik zu den Menschen bringen, war das Fazit der Vorüberlegungen.“

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Mit Buntstift und Pinsel die Heimat entdecken – „Schleiden sehen und erleben“

Schleiden – Neuauflage des Kindermalbuchs „Schleiden sehen und erleben“ zum 50-jährigen Stadtjubiläum mit sechs neuen Malmotiven erweitert. Am 1. Januar 2022 feierte die Stadt Schleiden ihr 50-jähriges Stadtjubiläum nach der kommunalen Neugliederung. Zu diesem Jubiläum hat es sich die Bürgerstiftung Schleiden nicht nehmen lassen, eine Neuauflage des Kindermalbuches herauszugeben, nachdem das erste Malbuch schnell vergriffen war.

Erweitert wird das Malbuch um sechs neue Motive, darunter die Themen Feuerwehr, Polizei, Zelten, Sternenpark, Sitzstufen und der verrückte Stuhl in Olef.

Bernd Kehren konnte wieder als Zeichner gewonnen werden, der die Motive in bekannter Manier gekonnt und mit Humor in Szene gesetzt hat. „Als ich von der Neuauflage gehört habe, habe ich direkt zugesagt“, so Kehren begeistert. Für das Layout und die Projektleitung ist Kerstin Wielspütz verantwortlich.

Das Malbuch „Schleiden sehen und erleben“ bringt die Kinder auf eine Entdeckungsreise durch ihre Heimat. Nach Herzenslust können sie insgesamt 26 Motive aus dem Schleidener Stadtgebiet ausmalen und der Stadt damit ein individuelles Gesicht verleihen. Kurze informative Texte, die die Stadtarchivarin Nicole Gutmann beigesteuert hat, sollen den Malvorlagen die passenden Erklärungen geben und damit das Malbuch zu einem kindgerechten Stadtführer für kleine Gäste machen. Viele Kinder lieben es zu malen und auszumalen, ob mit Buntstift oder Wasserfarbe – ein tolles Malbuch macht großen Spaß und fördert die Kreativität von Kindern jeden Alters.

„Die Nachfrage nach dem Kindermalbuch ist im Bürgerbüro nach wie vor sehr groß, so war auch schnell klar, eine Neuauflage herauszugeben“, so Marcel Wolter, Geschäftsführer der Bürgerstiftung und die Ideen schnell gefunden. „Da ist auch noch Luft nach oben“.

Das Kindermalbuch wird ab dem kommenden Wochenende an alle Kinder der Geburtsjahrgänge 2016 bis 2019 bis zum 11. Februar 2022 verteilt. Ab dem 14. Februar 2022 kann das Malbuch dann zum Preis von 0,50 Euro im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus Schleiden (Zimmer A1.103) sowie im Nationalpark-Infopunkt in Gemünd und in der Stadtbibliothek Schleiden (Am Markt 21) erworben werden.

Alle Motive werden auch zum Ausdrucken auf der Website der Bürgerstiftung Schleiden unter www.buergerstiftung-schleiden.de zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der Stiftungszwecke Heimatpflege und Heimatkunde sowie Erziehung, Volks- und Berufsbildung stellte die Bürgerstiftung Schleiden bis zu 3.600 Euro für das Projekt zur Verfügung.