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Heute 16. Februar 17.00 bis 18.00 Uhr Telefon-Sprechstunde mit Oberärztin Dr. Ümmügül Behr

Region/Mayen-Koblenz – Mein Kind hat vergrößerte Lymphknoten – Muss ich mir Sorgen machen? Oberärztin informiert am heutigen 16. Februar in einer Telefonsprechstunde. Lymphknoten sind Organe, in denen sich vor allem Antikörper produzierende Zellen anreichern. Geschwollene Lymphknoten sind daher meist kein Grund zur Besorgnis, sondern in der Regel ein Anzeichen für ein aktives Immunsystem und eine gutartige Erkrankung wie eine Entzündung, bakterielle Infektion oder Virusinfektion. Nur in sehr seltenen Fällen sind geschwollene Lymphknoten im Kindesalter Zeichen einer bösartigen Krebserkrankung.

Was im Falle vergrößerter Lymphknoten bei Kindern zu tun ist, ist Thema einer weiteren Telefonsprechstunde des GK-Mittelrhein. Am Mittwoch, 16. Februar, steht Dr. Ümmügül Behr, Oberärztin der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, dafür zur Verfügung. Diese Klinik am Kemperhof ist eine von nur zwei Kliniken in Rheinland-Pfalz, in denen Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen behandelt werden. Betroffene Angehörige und Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr unter Telefon 0261 499-2602 anrufen und der Expertin ihre Fragen stellen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen.

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Aachener Stadtbibliothek ist Bildungspartner NRW

Aachen – Stolz präsentierten jetzt Stadtbibliotheks-Leiterin Doris Reinwald und Stellvertreterin Lisa Kmoch die Bildungspartner-Plakette, die aktuell im Eingangsbereich der Bibliothek angebracht wurde. Die Plakette steht Symbol für eine Initiative des Landes NRW, die seit 2005 die Zusammenarbeit von Schulen und kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen fördert. Insgesamt sind bereits mehr als 1300 Schulen und über 400 außerschulische Partner Bildungspartner NRW.

Die Stadtbibliothek Aachen hat inzwischen mit 14 Kitas, Schulen und Weiterbildungs-Einrichtungen Kooperationsverträge abgeschlossen. „Die Stadtbibliothek und die Schulen ergänzen sich bei der Förderung von Lese- und Informationskompetenz in idealer Weise. Schulen verfügen über das pädagogische Know-how, wir kennen uns aus, wenn es um die Auswahl und Erschließung von Medien, um Leseförderung und die Vermittlung von Medienkompetenz geht“, sagt Doris Reinwald.

Als Partner für das Lernen in allen Lebensabschnitten fördert die Bibliothek so die Recherchefähigkeit und Informationskompetenz der Schülerinnen und Schüler. Sie unterstützt und ergänzt die Schulen bei der Leseförderung und leistet durch gezielte Leseanimation einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer lebenslangen Lesekultur. Denn Lesen ist eine Schlüsselkompetenz und hat entscheidenden Einfluss auf erfolgreiche Bildungsbiografien sowie auf eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sowie auf den selbstbestimmten Umgang mit Medien aller Art.

Doris Reinwald weiter: „Die Bildungspartner-Plakette ist ein wirkliches Qualitätssiegel für die Stadtbibliothek Aachen und macht für alle Besucher*innen das besondere Engagement der Stadtbibliothek zur Unterstützung des schulischen Lernens durch eine verlässliche sowie dauerhafte Kooperationen sichtbar“.

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Westnetz digitalisiert Infrastruktur mit modernem Kamerafahrzeug

Saffig – Digitale Netzdokumentation im Vorbeifahren. Im Kreis Mayen-Koblenz ist ab nächster Woche ein besonderes Fahrzeug der Westnetz GmbH im Einsatz. Ein Opel Astra mit einem smarten optischen Messsystem fährt das Versorgungsgebiet des Energieunternehmens ab, um die Strom- und Breitbandtrassen digital zu erfassen. Erst seit kurzem nutzt der Verteilnetzbetreiber diese Art der Netzdokumentation.

Sven Nahles aus der Netzdokumentation des Regionalzentrums Rauschermühle erklärt: „Mit dem sogenannten Mobile Mapping sind wir jetzt noch schneller und detaillierter in unserer Dokumentation. Die Fotos liefern neben dem optischen Zustand der Umgebung wichtige Geodaten. Unter anderem können wir in den Fotos später auch Entfernungen messen. Das hilft uns bei der Planung und dem Bau von Versorgungsleitungen und der Verlegung von Glasfaserkabeln. Wichtig zu wissen: Personen und Autokennzeichen werden selbstverständlich unkenntlich gemacht. Die gespeicherten Daten sind nur für einige unserer Mitarbeiter einsehbar.“

Insbesondere für die Vermessung und Planung der neuen Glasfasertrassen im Rahmen des NGA-Breitbandausbaus (Next Generation Access) im Kreis Mayen-Koblenz ist diese Dokumentation für Westnetz hilfreich. Denn der Verteilnetzbetreiber wird in den kommenden Monaten im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig, Pellenz, Vordereifel und der Stadt Mayen die sogenannten weißen Flecken mit einem Glasfasernetz ausbauen und die Kommunen ans schnelle Internet bringen.

Durch das Mobile Mapping-Verfahren kann ohne viel Aufwand vor und nach dem Bau einer Versorgungsleitung oder der Verlegung von Glasfaserkabeln der Zustand der Trasse detailliert abgebildet werden. Das ist praktisch und zeitsparend, denn bisher mussten die Westnetz-Mitarbeiter die Strecken deutlich aufwendiger dokumentieren. Das Mobile Mapping liefert Fotos und weitere wichtige Informationen über die Strecke automatisch beim Befahren.

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Titz freut sich über die erste von vier Mobilstationen für Radfahrer

Düren/Titz – Im fahrradfreundlichen Kreis Düren werden zurzeit 49 Mobilstationen gebaut,  um Fahrradfahrern den Umstieg in öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern. Landrat Wolfgang Spelthahn und der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen stellten der Öffentlichkeit am gestrigen Dienstag, 15. Februar die überdachte Abstellanlage am Einkaufszentrum des Zentralortes der Landgemeinde vor. An der dortigen Bushaltestelle steht der Öffentlichkeit nun ein wettergeschützter Ort für acht Fahrräder zur Verfügung.

„Mit diesen Station laden wir die Menschen ein, auf klimaschonende Verkehrsmittel umzusteigen“,  sagte Landrat Wolfgang Spelthahn vor Ort und verwies auf die Initiative des Kreises, bis 2035 klimaneutral zu werden. In Titz, „der am schnellsten wachsenden Kommune des Kreises“, schlug er zudem den Bogen zur Wachstumsinitiative, mit der Kreis seine Einwohnerzahl durch Zuzug von außen mittelfristig über die 300.000er Marke hieven will. „Der Kreis Düren bietet die Vorzüge des Landlebens. Mit diesen Stationen ermöglichen wir es den Menschen, auch ohne Auto mobil zu sein.“

Bürgermeister Jürgen Frantzen begrüßte das neue Angebot an der Heinrich-Gossen-Straße im Zentralort und verwies auf die weiteren Mobilstationen, die künftig Hasselsweiler, Jackerath und Rödingen bereichern werden. Alle 49 Mobilstationen im Kreisgebiet werden in der Dunkelheit beleuchtet; der Strom wird jeweils vor Ort von einer Photovoltaikanlage erzeugt. Die Hälfte der Anlagen ist bereits fertig, im Sommer 2022 sollen alle vorhanden sein.

2,4 Millionen Euro werden in die sogenannten Bike & Ride-Anlagen investiert. 90 Prozent der Kosten übernimmt der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), die Standortkommunen decken jeweils die restlichen zehn Prozent ab. Unterstützt wird der Bau der Mobilitätsstationen durch das Planungsbüro BüroStadtVerkehr Hilden, für das Dino Kubura vor Ort war.

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Jahresrückblick – Feuerwehr Mayen meistert in zwei Pandemiejahren große Herausforderungen

Mayen – Der Monat Januar ist für die Feuerwehr Mayen traditionell mit der Jahreshauptversammlung und dem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate verbunden. Wie bereits 2020 kann diese Veranstaltung jedoch nicht durchgeführt werden, dennoch  blickt die Feuerwehr der Stadt Mayen auf ein ereignis- und zuvorderst auch einsatzreiches Jahr zurück.

Insgesamt waren im Jahr 2021 von den Wehrleuten 406 Einsätze zu bewältigen. Dies sind 172 Einsätze mehr als noch im vorhergehenden Jahr. Der wesentliche Anteil hiervon entfällt auf die Hochwasserlage vom 14. bis zum 16.07.2021.

„Die ergiebigen Niederschläge in den Einzugsgebieten von Nette und Nitz Ende Juni bis Mitte Juli haben die Stadt wie auch die Wehr vor erhebliche Herausforderungen gestellt.“´, so Wehrleiter Andreas Faber rückblickend.

Insgesamt waren rund 150 Kräfte des Technischen Hilfswerkes (THW), der Bundeswehr, des Betriebshofes der Stadt, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie der Feuerwehren aus Mayen sowie aus dem weiteren Kreisgebiet im Einsatz. „Dank einer Vorplanung aus den Erfahrungswerten der Hochwasserlage im Jahr 2016 und dem effizienten Zusammenwirken aller an der Gefahrenabwehr beteiligten Stellen, konnte die Lage zügig bewältigt und den betroffenen Bewohnern umfangreiche Hilfe angeboten werden.“, stellt Wehrleiter Andreas Faber fest.

Neben diesem herausragenden Einsatz hatte die Feuerwehr jedoch auch das Tagesgeschäft im Sinne von Routineeinsätzen zu bewältigen. Zum Einsatzspektrum zählen, neben der Rettung von Personen aus Gebäuden mittels der im Jahr 2019 beschafften Drehleiter, mehrere Wohnungs- und Zimmerbrände, der Brand einer Garage in Hausen mit einstehendem Oldtimer, Verkehrsunfälle sowie Flächenbrände in den Sommermonaten.

Zum Abschluss des Jahres 2021 war die Feuerwehr durch einen Bombenfund im Bereich „Im Preul“ / „Neustraße“ gefordert. Hier galt es 1.900 Einwohnerinnen und Einwohner einschließlich zweier Pflege- und Betreuungseinrichtungen zu evakuieren. Insgesamt waren 230 Einsatzkräfte von DRK, THW sowie von der Feuerwehr im Stadtgebiet tätig.

„Zur Bewältigung dieser Aufgaben ist die Feuerwehr Mayen auf eine Vielzahl von Aktiven im Einsatzdienst angewiesen. Glücklicherweise ist die Personalentwicklung stabil.“, so Wehrleiter Andreas Faber. Die Feuerwehr Mayen verfügt zum Ende des Jahres 2021 über insgesamt 254 Wehrleute. Davon entfallen 134 auf den aktiven Einsatzdienst, 25 auf die Jugendfeuerwehr, 59 auf die Alters- und Ehrenabteilungen sowie 36 auf die musiktreibenden Züge. Dies sind insgesamt 13 Personen weniger als im Vorjahr.

„Rückblickend war die Gewährleistung des Ausbildungs- und Übungsbetriebes in den nunmehr zwei hinter uns liegenden Pandemiejahren eine besondere Herausforderung“, stellt Wehrleiter Andreas Faber fest. Sowohl im Jahr 2020 als auch im Jahr 2021 war der Lehrgangsbetrieb auf Ebene des Landkreises als auch bei der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie in Koblenz erheblich eingeschränkt. Dank einem alternativen, digitalen Schulungsangebot konnten jedoch eine Vielzahl von Kameradinnen und Kameraden fortgebildet werden. Entsprechende Onlineschulungen werden seit Jahresbeginn 2021 auch für die Mayener Wehr auf örtlicher Ebene angeboten.

Die praktischen Übungen und Ausbildungen fanden überwiegend in Kleingruppen sowie im Freien statt. Hier konnten besonders realistische Darstellungen zu Bränden und Verkehrsunfällen geübt werden. Auch sind die erforderlichen Übungen, insbesondere für die Atemschutzgeräteträger, bei der Berufsfeuerwehr in Koblenz unter Beachtung infektionsschutzrechtlicher Maßgaben durchgeführt worden. „Diese Maßnahme dient unmittelbar der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Wehr, da jeder Atemschutzgeräteträger eine solche Übung einmal jährlich zu absolvieren hat.“, resümiert Wehrleiter Andreas Faber.

Die erforderlichen finanziellen Mittel für die Tätigkeiten der Feuerwehr wurden wiederum von der Stadt bereitgestellt. Als größte Positionen sind die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Hausen sowie die Fortsetzung der Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in der Kernstadt zu nennen. Hierfür sind durch die Stadt in den zurückliegenden zwei Jahren Mittel in Höhe von 1.490.317 EUR investiert worden. Auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hausen entfielen hiervon in den zurückliegenden zwei Jahren insgesamt 645.960 EUR sowie auf die Fortsetzung der Kernsanierung des Feuerwehrgerätehauses in der Kernstadt 844.357 EUR. Hier konnte bereits im Jahr 2020 das Alte Depot niedergelegt und mit der Errichtung eines zeitgemäßen Neubaus begonnen werden. Mit einer Fertigstellung ist noch im Jahr 2022 zu rechnen. Auch die feuerwehrtechnischen Gerätschaften konnten mit 71.895 EUR nochmals erweitert werden. Neben der Beschaffung von Atemschutzausstattung wurde das Konzept zur Vegetationsbrandbekämpfung mit speziellen Schläuchen und Geräten in die Umsetzung gebracht. Ferner verfügen die Feuerwehrfahrzeuge zur Verhinderung von Verkehrsunfällen nunmehr über entsprechende Abbiegeassistenten.

„Die zurückliegenden zwei Jahre haben die Wichtigkeit der Arbeit unserer Wehr für die Stadt gezeigt.“, betont Oberbürgermeister Dirk Meid als „Chef“ der Wehr. „Ich danke allen Feuerwehrangehörigen, die in dieser Zeit Außerordentliches geleistet haben.“, schließt Wehrleiter Andreas Faber an.

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Wer macht denn so etwas?

Wachtberg-Berkum – Bäume und Sträucher in Rondo-Grünanlage teils stark beschädigt. Im Rahmen von routinemäßigen Pflegearbeiten in den öffentlichen Grünanlagen haben Mitarbeiter der Gemeinde Wachtberg jetzt entdeckt, dass im Rondo-Gebiet zahlreiche Jungbäume und Sträucher mutwillig beschädigt worden sind.

Die Rinde der Bäume ist, vermutlich mit einem Messer, regelrecht abgeschält worden. Ein Wasserfluss ist ohne Rinde aber nicht mehr gegeben, so dass die Bäume kaum noch Überlebenschancen haben werden. Insgesamt wurde an sieben Bäumen und mehreren Sträuchern ein derartiger Schaden festgestellt. „Die Sträucher werden wir bereits jetzt absetzen, damit sie nächstes Jahr neu austreiben“, teilt Markus Sturm mit. Der Leiter des Baubetriebshofs hofft, die Büsche auf diese Weise noch retten zu können. Bei den beschädigten Bäumen hingegen sieht es so aus, dass diese im kommenden Herbst wohl gefällt werden müssen.

Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordneter Swen Christian zeigen sich betroffen angesichts dieser Zerstörungen. Bürger*innen, die mit sachdienlichen Hinweisen zur Aufklärung beitragen können, möchten sich bitte ans Rathaus wenden (Fachbereich 2, Herr Schatton: Telefon 0228/9544-219, E-Mail: jan.schatton@wachtberg.de). (mm)

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Ernte-Versicherungen im Weinsektor werden gefördert – Anträge bis 15. April einreichen

Wittlich – Das Land Rheinland-Pfalz erhöht die Förderung zur Mehrgefahrenversicherung im Weinbau. Winzer können ab diesem Jahr einen höheren Prämienzuschuss erhalten. Ernteversicherungen sind ein wichtiges Instrument für das Risikomanagement von Weinbaubetrieben. Dies trifft vor allem bei Risiken im Zusammenhang mit widrigen Witterungsverhältnissen, wie den immer häufiger auftretenden Spätfrösten und Hagelereignissen, zu. Winzer, die eine Mehrgefahrenversicherung abschließen, können aus einem EU-Programm einen Prämienzuschuss erhalten. Die Höhe der Unterstützung wird ab diesem Jahr von 50 Prozent auf 80 Prozent der gezahlten Versicherungsprämie, jedoch höchstens 300 Euro je Hektar, angehoben. Unterstützungen unter 200 Euro je Antrag werden nicht gewährt. Unterstützt werden Prämien für Mehrgefahrenversicherungen, die Ertragsverluste und Qualitätseinbußen im Weinsektor mindestens durch die Risiken Hagel und Frost absichern. Die Risiken müssen in einem sogenannten Kombivertrag versichert sein.

Bezuschusst werden Prämienzahlungen, die bis spätestens 30. Juni des Jahres, für das die Unterstützung beantragt wird, erfolgt sind. Darüber hinaus ist bis spätestens 10. Juli ein Versicherungsnachweis über das Bestehen der Mehrgefahrenversicherung bei der zuständigen Kreisverwaltung einzureichen. Für jeden Versicherungsvertrag ist ein separater Antrag auf Unterstützung einzureichen.

Abweichend vom Antragsjahr 2021 wird die Unterstützung ausschließlich bei elektronischer Übermittlung der unterstützungsrelevanten Antragsdaten durch das Versicherungsunternehmen an die zuständige Stelle gewährt. Dies dient der Verwaltungsvereinfachung und Entlastung der Kreisverwaltungen. Der Antragsteller muss daher per Unterschrift auf dem Antragsformular bestätigen, dass er mit dem elektronischen Datenaustausch zwischen Versicherungsunternehmen und zuständiger Behörde einverstanden ist.

Erläuterungen zum Verfahren, Antrag sowie ausführliches Merkblatt sind unter https://mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/foerderung/ernteversicherungen-im-weinsektor-mehrgefahrenversicherung/ zu finden.

Anträge sind bis spätestens 15. April 2022 mit dem entsprechenden Formular bei der Kreisverwaltung, Fachbereich Veterinärdienst, Landwirtschaft und Weinbau, Sebastian Wagner, Tel.: 06571 14-2417, E-Mail: Sebastian.Wagner@Bernkastel-Wittlich.de einzureichen.

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Verkehrs-Unfallbilanz 2021 in RLP – Zahl der Verkehrstoten erneut auf historischem Tiefststand

Region/Mainz – Weniger Verletzte, ein Rückgang bei der Unfallursache Geschwindigkeit und ein erneuter historischer Tiefststand bei der Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen: Die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2021 spiegelt erneut einen positiven Trend wider.

„Es ist erklärtes Dauerziel der Landesregierung, die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Die landesweite Unfallbilanz 2021 unterlegt das Bestreben erneut mit einem historischen Tiefststand bei der Zahl der Verkehrstoten, auch wenn die Verkehrsunfallentwicklung auch diesmal im Lichte der Corona-Pandemie zu sehen ist“, so Innenminister Roger Lewentz. Im Vergleich mit 2020 ist das Verkehrsaufkommen zwar bundesweit wieder leicht gestiegen, aber noch nicht auf das Niveau vor der Pandemie.

Die Zahl der durch Verkehrsunfälle getöteten Personen sank erneut und erreichte im vergangenen Jahr landesweit zum vierten Mal in Folge einen historischen Tiefststand von 117 (2020: 128). Vor 50 Jahren (1971) lag die Zahl der Todesopfer noch auf einem Höchststand von 1241. Die Zahl der verunglückten Personen ging um rund sechs Prozent zurück, die Zahl der Schwerverletzten sogar um knapp elf Prozent auf 2735 (2020: 3068). Erneut gesunken ist die Zahl der Unfälle mit Verletzten auf den Autobahnen.

„Glücklicherweise verlor 2021 in Rheinland-Pfalz kein Kind durch einen Verkehrsunfall sein Leben und auch insgesamt verzeichneten wir weniger verunglückte Kinder und erneut einen Rückgang bei den verunglückten Kindern auf dem Schulweg“, so Lewentz. Die Verkehrsunfälle mit Kindern gingen um rund drei Prozent auf 1163 (2020: 1202) zurück, die Zahl der verunglückten Kinder sank um 5,5 Prozent auf 918 (2020: 971) und die Zahl der schwerverletzten Kinder sank stark um rund 22 Prozent auf 119 (2020: 153). Deutlich abgenommen hat die Zahl der verunglückten Kinder auf dem Schulweg mit rund 35 Prozent auf 45 (2020: 69). „Neben dem landesweiten Angebot der Polizeipuppenbühnen, der praktischen Radverkehrsausbildung und weiterer Trainings hat die Polizei auch zusammen mit ihren Kooperationspartnern in der Verkehrssicherheitsarbeit Aufklärungsaktionen zu den sogenannten Elterntaxis fortgesetzt. Halten an Zebrastreifen oder in zweiter Reihe können zu Gefahrensituationen für die Kinder führen“, mahnte Innenminister Lewentz.

„Die Geschwindigkeit und der unzureichende Sicherheitsabstand stehen bei den Hauptunfallursachen nach wie vor an vorderster Stelle“, erläuterte Jürgen Schmitt, Inspekteur der rheinland-pfälzischen Polizei. Bei den Personenschadensunfällen ging die Ursache Geschwindigkeit dennoch von 2604 Fällen in 2020 auf 2366 im Jahr 2021 zurück. Das bedeutet eine Abnahme um rund neun Prozent. Die Gesamtzahl der Unfälle blieb mit 126.404 fast auf Vorjahresniveau (leichtes Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Pandemiejahr 2020).

„Neben der Verkehrsüberwachung bleibt die Verkehrssicherheitsarbeit zentrales Element, um die Unfallzahlen und vor allem auch die Zahlen der Unfallopfer weiter zurückzudrängen. Schulungs- und Präventionsangebote stellen dabei auch in Zukunft ein Schwerpunkt dar“, so Minister Lewentz und Inspekteur Schmitt einhellig.

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Geldsegen für die Jecken – Ein Verein aus der Vulkaneifel dabei

Gerolstein/Koblenz – Die Gewinner der diesjährigen evm-Palettenparty stehen fest. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hatte in diesem Jahr an Stelle von Paletten mit Wurfmaterial, wieder elf Mal 555 Euro verlost. „Die Plätze elf und zwölf haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert und lagen am Ende punktgleich auf“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. „Daher erhalten in diesem Jahr zwölf Vereine den Hauptpreis von 555 Euro.“ Über das Preisgeld darf sich auch die Jirrelsteener Narrenbande aus Gerolstein freuen.

Auch alle anderen Gewinnspielteilnehmer gingen nicht leer aus: Die evm unterstützt die Vereine der Plätze 13 bis 23 mit einer Geldspende von jeweils 111 Euro. „Der Karneval hat es in diesen Zeiten sehr schwer. Daher möchten wir die Vereine unterstützen und dabei helfen, diese tolle Tradition aufrecht zu erhalten“, so Marcelo Peerenboom. Zusätzlich wurden drei Sonderpreise für besondere Kreativität vergeben, die zusätzlich mit 66 Euro belohnt wurden. „Wir möchten die Vereine belohnen, die sich besonders viel Mühe bei Ihren Fotos gegeben haben. Diese Vereine erhalten neben den 111 Euro noch zusätzlich 66 Euro“, erklärt Marcelo Peerenboom.

Palettenparty ging in die sechste Runde

Die evm unterstützt zum sechsten Mal mit der Aktion Karnevalsvereine und -gruppen aus der Region. „Obwohl die Session 2022 wieder nicht wie gewohnt stattfinden kann, halten die Vereine die jecke Tradition aufrecht. Dieses Engagement möchten wir unterstützen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. Um zu gewinnen, mussten die Gewinnspielteilnehmer ein kreatives Foto zum Motto „Mach Deine Palette fit für die neue Session“ einreichen. Die Allgemeinheit konnte online für ihren Favoriten abstimmen. Insgesamt hatten 23 Gruppen an dem Gewinnspiel teilgenommen. „Wir sind ein regionales Unternehmen und engagieren uns für die Menschen in der Region. Daher spielt auch der Karneval eine wichtige Rolle für uns, und wir freuen uns, dass wir mit der Palettenparty die hiesigen Karnevalsvereine unterstützen können“, erklärt Marcelo Peerenboom. An der Verlosung durfte jeder teilnehmen, der im Karneval in der Region aktiv ist.

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PCR-Tests im Kreis Euskirchen nur noch nach positivem Schnelltest

Euskirchen – Aufgrund der immer noch sehr hohen Corona-Infektionszahlen sollen die Testkapazitäten gezielter als bislang eingesetzt werden. Dies hat das Bundesgesundheitsministerium entschieden und die entsprechende Test-Verordnung angepasst. „In Zeiten hoher Inzidenzen nimmt die Aussagekraft von Schnelltests zu, so dass häufiger auf diese rasche Untersuchungsmethode ausgewichen werden kann“, so Christian Ramolla, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Ab sofort ist es nicht mehr möglich, dass man sich einen PCR-Testgutschein auf der Homepage des Kreises Euskirchen ausdruckt.

Generell gilt: Der Anspruch auf einen PCR-Test bleibt bestehen. Voraussetzung ist allerdings, dass ein positiver Antigen-Schnelltest vorliegt. Wer also einen solchen Test in einer Bürgerteststelle gemacht hat, kann im Anschluss eines der PCR-Testzentren im Kreis Euskirchen aufsuchen und dort die Bescheinigung vorlegen. Fotos vom Test oder auch das Vorzeigen des Tests ersetzen nicht die Testbescheinigung, so das Gesundheitsamt.

Aufgrund der begrenzten Testkapazitäten hat der Bund entschieden, dass bei Diagnose und Auswertung der PCR-Tests Risikopatienten, Personen in vulnerablen Bereichen (Pflege, Eingliederungshilfe, häusliche Pflege) und in medizinischen Bereichen (Praxen, Krankenhaus, Pflege, Rettungsdienste) bevorzugt werden. Auch sie benötigen allerdings einen positiven Antigen-Schnelltest, bevor sie den PCR-Test machen können.

Die rote Warnmeldung auf der Corona-Warn-App reicht nicht mehr aus, um einen PCR-Test zu bekommen. Ein Anspruch muss zunächst mit einem Antigentest abgeklärt werden. Für das Freitesten, also das vorzeitige Beenden einer Isolierung bzw. Quarantäne, reicht dagegen jetzt der Antigen-Schnelltest. Auch Kinder werden weiterhin Zugang zu PCR-Tests haben.

Was sich nicht geändert hat: Wer Krankheitssymptome hat, muss sich zunächst an seinen Haus- oder einen Facharzt wenden. Der Arzt entscheidet dann im Einzelfall, ob ein Schnell- oder ein PCR-Test angebracht ist.

Hier geht’s zur Übersicht aller Schnelltest- und PCR-Testzentren:

https://corona.kreis-euskirchen.de/