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Hellenthaler Bürgermeister Rudolf Westerburg lädt zum Solidaritätsgang am Sonntag 27. Februar

Hellenthal – Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Angriff auf die Ukraine ist ein Angriff auf unser freies Europa. Auch in der Gemeinde Hellenthal und in unserer Eifelregion wohnen und leben zahlreiche ukrainische Mitbürger. Ihnen und ihren Angehörigen im Heimatland gilt unsere Sorge und unsere Gedanken.

Unseren ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürgen möchten wir unsere Solidarität zeigen. Ich lade Sie daher alle ein, am

Sonntag, den 27.02.22 um 18.00 Uhr

zu einem friedlichen Solidaritätsgang für die Menschen in der Ukraine vom Kreisverkehr am Busbahnhof in Hellenthal bis zur Grenzlandhalle.

Friedlich und still wollen wir der Menschen gedenken, die jetzt in schlimmsten Ausmaß von Krieg, Verletzung und Tod betroffen sind und ihnen unsere Unterstützung vermitteln.

Wer sich friedlich und still daran beteiligen möchte ist eingeladen mich zu begleiten.

Ausdrücklich weise ich darauf hin, dass es keine Demonstration ist, sondern ausschließlich ein Denken an unsere Mitbürger!

Rudolf Westerburg

-Bürgermeister-

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Baubeginn am Weiertor in Zülpich

Zülpich – Mittelalterliche Toranlage wird nach historischem Vorbild wiederaufgebaut. Landesregierung NRW fördert den Wiederaufbau mit rund 610.000 Euro. Am 22.02.2022 haben die vorbereiteten Baumaßnahmen zum Wiederaufbau des Weiertores begonnen. Ein passenderes Datum für den Beginn dieser Maßnahme hätte es wohl kaum geben können – abgesehen vom Elften im Elften natürlich!

Im Zuge der vorbereiteten Baumaßnahmen wird der Bereich, wo später der Baukörper aufgebaut wird, saniert und für den Wiederaufbau vorbereitet. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Denn immerhin werden die Hovener Jungkarnevalisten (HJK) das Weiertor als künftiger Hauptnutzer unter anderem als Versammlungs- und Probenraum sowie für kleinere Festivitäten nutzen. Dieser erste Bauabschnitt dient dazu, den Bereich, wo später der Baukörper entstehen soll, zu sanieren und für den direkt daran anschließenden Wiederaufbau vorzubereiten. Etwa Ende März/Anfang April soll dann das eigentliche Projekt „Wiederaufbau“ starten.

Der Wiederaufbau der beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte an Heiligabend 1944 weitgehend zerstörten und seither nur teilweise rekonstruierten Doppeltoranlage wird vom Land NRW mit rund
610.000 Euro aus dem Topf des Programms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet.“ gefördert.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und
Gleichstellung des Landes NRW, hatte den entsprechenden Förderbescheid im vorigen Jahr persönlich in Zülpich übergeben.
Gestellt wurde der Förderantrag von den Hovener Jungkarnevalisten (HJK). Diese werden das „neue alte“ Weiertor nach Fertigstellung als Vereinsdomizil nutzen und sich damit den seit vielen Jahren Traum
von der Heimat in einer Toranlage der mittelalterlichen Stadtmauer erfüllen. Das Weiertor soll künftig aber auch als Ort der Begegnung für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden – beispielsweise am „Tag des offenen Denkmals“ oder bei Stadtfesten und Veranstaltungen im direkt angrenzenden Park am Wallgraben.

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Stadt Mechernich will vier Grundschulen halten

Mechernich – Mehrheitlich verabschiedete der Stadtrat den neuen Schulentwicklungsplan. Er sieht unter anderem eine vierzügige Grundschule in Mechernich, eine dreizügige in Kommern und zweizügige Grundschulen in Lückerath und Satzvey vor. Die letztere Basisschule soll ab dem 1. August 2024 durch die neue dreizügige Grundschule in Firmenich abgelöst werden.

Im Siedlungsschwerpunkt Firmenich/Obergartzem errichtet die Stadt Mechernich parallel zu den geplanten Neubaugebieten zwischen Ortslagen und Panzerstraße in den nächsten Jahren ein neues Ensemble aus Grundschule, Kindergarten und Turnhalle für 18 Millionen Euro. Die bis dahin von der Grundschule Satzvey genutzten Gebäude sollen der expandierenden Waldorfschule (Veytalschule) Satzvey zufallen.

Unterschiedlicher Meinung waren Stadtverwaltung, Ratsmehrheit und SPD-Fraktion, was die Anzahl der Klassen pro Jahrgang in Firmenich betrifft. Während Fachbereichsleiter Holger Schmitz und Vize-Bürgermeister Günter Kornell auf einer Dreizügigkeit zum Schulstart 2024/2025 bestanden, forderte Beppo Wassong (SPD) sofortige Vierzügigkeit.

Lenkung durch Schulbuslinien

Dagegen sprach sich auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick aus, und zwar vehement, denn angesichts insgesamt zurückgehender Zahlen schulpflichtiger Kinder schwäche man mit einer überdimensionierten Firmenicher Schule die Zentralort-Grundschulen Kommern und Mechernich. Denn die werden ebenfalls von Schulkindern aus dem Einzugsgebiet besucht. Und die kleinste Grundschule in Lückerath werde sogar gefährdet.

Man habe bislang gute Erfahrungen mit einer Steuerung der Einzugsbereiche der vier städtischen Grundschulen durch eine entsprechende Festlegung von Schulbuslinien gesammelt, so der Verwaltungschef. Die neue Grundschule Firmenich/Obergartzem werde auch in weiter Zukunft nicht allein von Schülern aus dem Doppelort gefüllt, sondern auch aus umliegenden Dörfern, um ihre dreizügige Kapazität zu erreichen.

Mit vier Zügen schaffe man unnötige Begehrlichkeiten im Umland. Viele Eltern würden sich dann für die neue Grundschule in Firmenich und gegen die Schwesterschulen in Mechernich und Kommern entscheiden. Die Folge wäre eine weiträumige Verschiebung von Schülerströmen, die die großen Grundschulen Mechernich und Kommern schwäche und die kleinste, aber sehr erfolgreiche integrative Grundschule in Lückerath sogar in ihrem langfristigen Bestand gefährden könnte.

Bis auf die SPD schlossen sich alle Fraktionen der Meinung Dr. Hans-Peter Schicks an und stimmten für den neuen Schulentwicklungsplan. Zumal der Bürgermeister und Fachbereichsleiter Holger Schmitz für eine moderate Bau- und Einwohnerentwicklung in Firmenich/Obergartzem über 20 Jahre plädierten, die den Bedarf an Grundschulkapazität nur allmählich werde steigen lassen.

Schmitz: „Es kann durchaus sein, dass wir dann im Laufe der Jahre auf vier Züge erweitern! Darauf soll die Planung der neuen Schule ausgerichtet werden.“ Mit dieser Aussage zeigte sich Beppo Wassong „zufrieden“, seine Fraktion stimmte gleichwohl gegen den Schulentwicklungsplan.

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Unerwartetes Geschenk für das Sinziger Heimatmuseum

Sinzig – Nur eine kleine Ausstellung zum römischen „sentiacum“ (Sinzig) konnte bisher das Heimatmuseum im Sinziger Schloss präsentieren. Bei den Ausgrabungen 1912/13 des Provinzialmuseums Bonn am Sinziger „Pannenschläger“ ist der überwiegende Teil der Fundstücke der römischen Ziegelei (um 40 n. Chr.) und der Terra-Sigillata-Manufaktur (120-140 n. Chr.) nach Bonn und Remagen gelangt, aber auch in Museen im In- und Ausland.

Das ändert sich nun. Das Angebot der Liebenstein-Gesellschaft Koblenz und der GDKE Landesarchäologie Koblenz, Teile der von den Sinzigern Friedhelm Brandau und Manfred Gappe zwischen 1970 und 2020 in Sinzig geborgenen römischen Funde zur Bereicherung der Ausstellung zu erhalten, nahm Museumsleiterin Agnes Menacher begeistert an. „Jetzt können wir endlich zeigen, welche Qualität die Sinziger Töpferware hatte, der Erhaltungszustand ist ausgezeichnet und das nach fast 2000 Jahren!“

„Die besondere Qualität der Funde muss den Vergleich mit den Sammlungen in Bonn und Rheinzabern nicht scheuen“, so urteilt auch Axel von Berg, Leiter der Landesarchäologie Koblenz.

„Verzehnfacht“ sieht Archäologe Gabriel Heeren, der das Projekt wissenschaftlich begleitet, den Stellenwert des zukünftigen römischen Bestandes. „Eine komplette Neukonzeption der vergrößerten Ausstellung ist unumgänglich und ohne zusätzliche Finanzhilfen nicht realisierbar, so Menacher.

„Wir sind begeistert und unterstützen gerne die neue Römerausstellung“, so Michael Weltken (Mitte), Leiter des Beratungscenters Sinzig der Kreissparkasse Ahrweiler, bei einem gemeinsamen Pressetermin mit Bürgermeister Andreas Geron (r.) und Museumsleiterin Agnes Menacher (l.)

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Stadt Zülpich sorgt für Verbesserung der Erstversorgung im Stadtgebiet

Zülpich – Ein flächendeckendes Netz an Defibrillatoren. Sinnvolle Ergänzung zum kreisweiten Ersthelfer-Projekt „Corhelper“. Es waren Bilder, die um die ganze Welt gingen! Beim Europameisterschaftsspiel gegen Finnland im vorigen Sommer kippte der dänische Fußballstar Christian Eriksen plötzlich und ohne erkennbaren Grund um. Eriksen, gerade einmal 29 Jahre alt, erlitt einen Herzstillstand. Er überlebte nur deshalb, weil er umgehend notärztlich versorgt werden konnte.

Ob beim Einkaufen, auf der Arbeit oder zu Hause – vergleichbare Situationen können überall passieren! Jederzeit! Wenn jemand einen Herzstillstand hat, ist schnelles Handeln wichtig. Die Minuten, bevor der Notarzt eintrifft, entscheiden über Leben und Tod der betroffenen Person. Ein erster wichtiger Schritt bei der Erstversorgung ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung, mit der Patienten reanimiert werden können.

Bei Herzrhythmusstörungen ist der Zugriff auf einen sogenannten automatisierten externen Defibrillator, kurz AED, essentiell. Durch dessen Einsatz erhöhen sich die Chancen, dass der Patient überlebt,
deutlich.

Parallel zu den Bestrebungen in einzelnen Ortsteilen durch engagierte Bürgerinnen und Bürger hat sich Bürgermeister Ulf Hürtgen dafür eingesetzt, dass flächendeckend im gesamten Stadtgebiet Zülpich rund
um die Uhr öffentlich zugängliche Defibrillatoren platziert werden. Mit diesem Vorschlag war er auch bei den Mitgliedern des Rates der Stadt Zülpich auf Zustimmung gestoßen. Die Anschaffung der Geräte konnte jetzt mit finanzieller Unterstützung der Firma „F&S concept“ aus Euskirchen realisiert werden.

Als Kooperationspartner fungieren die Zülpicher Feuerwehr und der DRK-Ortsverein Zülpich bei diesem Projekt. Die Geräte sind speziell für die Anwendung durch Laien konzipiert worden und unterstützen
die Reanimation durch akustische und optische Signale sowie gesprochene Anweisungen. Die Standorte der Geräte in den Ortsteilen wurden in Abstimmung mit den jeweiligen Ortsvorstehern ausgewählt.

Sie sind außerdem als so genannte Rettungspunkte bei der Rettungsleitstelle hinterlegt. „Mir ist keine Kommune im Kreis Euskirchen bekannt, die über ein ähnlich flächendeckendes Netz an
Defibrillatoren verfügt“, sagte Bereichsleiter Thomas Heinen vom DRK-Kreisverband Euskirchen beim Ortstermin am Feuerwehrgerätehaus in Ülpenich. „Vielleicht kann Zülpich hier als gutes Beispiel für andere Kommunen dienen.“

Mit dem flächendeckenden Netz an Defibrillatoren im gesamten Stadtgebiet wird das im vorigen Jahr im Kreis Euskirchen initiierte „Corhelper“-Projekt nun in Zülpich und seinen Ortsteilen sinnvoll ergänzt.

„Corhelper“ ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem für Ersthelferinnen und Ersthelfer. Im Falle eines Notfalls werden über die App zeitgleich mit der Notarztalarmierung auch qualifizierte Ersthelfer
von der Leitstelle benachrichtigt. Die App greift dabei auf registrierte Helfer in nächster Nähe beziehungsweise in der Reichweite des Notfalls zurück, die dann die Erstversorgung vornehmen können bis der Rettungsdienst eintrifft.

Erfreulicherweise sind bereits engagierte Zülpicherinnen und Zülpicher als Corhelper registriert. Es wäre toll, wenn noch mehr Menschen dieses sinnvolle Projekt durch ihre Registrierung unterstützen.

Für Bürgermeister Ulf Hürtgen sind beide Projekte – das flächendeckende Defibrillatoren-Netz und die „Corhelper“-App – im wahrsten Sinne des Wortes Herzensangelegenheiten: „Wir erreichen damit eine erhebliche Verbesserung der Erstversorgung im gesamten Stadtgebiet“, so Hürtgen. „Wenn auf diese Weise nur ein Menschenleben in Zülpich gerettet werden kann, dann hat sich das schon gelohnt.“

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Infopoints im Ahrtal weiter gesichert

Ahrtal/Mainz – Beratung durch ISB und Architektinnen und Architekten in den betroffenen Regionen. Die von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) betriebenen Infopoints im Ahrtal bleiben bis Jahresende 2022 weiter bestehen, dazu gehört auch die parallel dort stattfindende bautechnische Vor-Ort-Beratung durch Architektinnen und Architekten. In den Infopoints erhalten betroffene Privatpersonen kostenlose Unterstützung bei Fragen zu Gebäudeschäden im Rahmen der baufachlichen Erstberatung und Schadensfeststellungen sowie Hilfestellungen bei der Beantragung der Aufbauhilfe bei Hausrats- und Gebäudeschäden bei der ISB.

„Für uns hat die Beratung vor Ort eine sehr hohe Priorität“, erklärte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB, bei der die digitalen Anträge auf Aufbauhilfe für Hausrat, Gebäude und Unternehmen gestellt werden. „Uns ist wichtig, dass wir direkt in den betroffenen Gebieten bei der Antragstellung unterstützen können, denn nicht überall sind die technischen Mittel vorhanden.“ Das Angebot werde sehr gut angenommen.

Die Infopoints wurden neben den kommunalen Infopoints kurz nach der Flutkatastrophe eingerichtet. Eine Übersicht, wo und zu welchen Zeiten die Infopoints vertreten sind, erhalten Betroffene unter wiederaufbau.rlp.de.

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Ev. Stift schafft Vertrauen bei Organspenden

Region/Mayen-Koblenz – Patienten auf der Warteliste erhalten Hoffnung durch Glaubwürdigkeit. Die Mitarbeitenden des Ev. Stifts St. Martin engagieren sich seit vielen Jahren in besonderer Weise für die Organspende. Dafür wurden sie bereits mehrfach von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) geehrt. Auch für 2021 hat die DSO persönlich dem Haus ihren Dank ausgesprochen.

„Wir sehen unsere große Aufgabe vorrangig darin, die am Hirntod verstorbenen Patienten und deren Angehörige entsprechend zu begleiten und Vertrauen in das Verfahren und die beteiligten Institutionen zu schaffen“, so die Verantwortlichen.

Das ist das Team um die Chefärzte der Neurochirurgie Dr. Hans-Hermann Görge und Privatdozentin Dr. Beate Schoch sowie dem Transplantationsbeauftragten Dr. Andreas Molitor. Erfreulicherweise ist die Anzahl der Organspender in Deutschland auch im zweiten Corona-Jahr recht stabil geblieben: 933 Menschen haben deutschlandweit ein oder mehrere Organe gespendet; insgesamt waren es 2.905 Organe. Bei den durchgeführten Organspenden steht das Ev. Stift St. Martin deutschlandweit auf Platz 2 von 124 Krankenhäusern mit einer Klinik für Neurochirurgie.

Insgesamt fanden hier 11 Spenden statt, dabei konnten 44 Organe explantiert werden. „Grundsätzlich ist es eine positive Nachricht, dass das Ev. Stift deutschlandweit mit führend in der Anzahl der Spender liegt, aber man darf nicht vergessen, dass sich hinter jeder Spende auch Patienten verbergen, die wir trotz aller Anstrengungen nicht retten konnten und damit verbunden auch familiäre Tragödien, die wir hier erleben und bestmöglich begleiten“, so Dr. Andreas Molitor. Am Jahresende 2021 standen noch 8.448 Menschen auf der Warteliste für ein Organ.

Diese Menschen sind darauf angewiesen, dass Ärzte und Pflegende die Organspende als selbstverständlichen Teil ihrer Arbeit sehen. „Bei uns hier wird das schon seit vielen Jahren gelebt“, erklärt der Transplantationsbeauftragte. „Nicht nur, dass alle mit­denken, sondern auch die Glaubwürdigkeit und das Engagement derjenigen, die mit den Angehörigen im Kontakt stehen, sind hier außerordentlich hoch und liegen uns sehr am Herzen.“

Zum Hintergrund:

Ein Organspender hilft im Durchschnitt drei bis vier Patienten. Eine Explantation ist eine große Ope­ration mit hohem Aufwand. Bis zu zehn Ärzte können dabei für eine Entnahme im OP stehen. Transplantiert wird im Ev. Stift St. Martin nicht, das erfolgt nur in spe­ziellen Transplan­tationszentren. Vorab wird der DSO die Spende gemeldet, und diese suchen den geeigneten Empfänger. Zu den 2.905 Organen, die Patienten auf den Wartelisten 2021 zur Transplantation erhielten, zählen 1.492 Nieren, 742 Lebern, 310 Herzen, 299 Lungen, 57 Bauchspeicheldrüsen und 5 Därme. Dadurch konnte vielen Menschen ein neues Leben geschenkt werden.

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Statement zur aktuellen Situation von “Eifel Karneval digital”

Daun – Die derzeitigen politischen Entwicklungen verfolgen auch wir von „Eifel Karneval digital“. Nach intensiven Beratungen haben wir uns nach den jetzigen Gegebenheiten dazu entschieden, an „Karneval im Kino“ und dem damit verbundenen Livestream am kommenden Samstagabend festzuhalten.

Sicherlich gehen die Geschehnisse in der Ukraine nicht spurlos an uns vorüber. Wir schunkeln nicht an den Sorgen der Menschen vorbei und die Gedanken vieler Jecken sind heute und in den nächsten Tagen bei den Menschen dort.

Daher wollen wir trotz dieser schweren Stunden ein kleines Kontrastprogramm bieten. „Wir haben gelernt, dass der Karneval in Krisenzeiten eine wichtige Funktion für die Menschen hat“, so die Verantwortlichen von Eifel Karneval digital.

Ganz klar ist: Jeder und jede muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie angesichts dieser Situation „feiern“ möchte.

Der mit regionalen Künstlern bespickte Livestream am Karnevalssamstag ist ab 19:11 Uhr live über YouTube abrufbar.

Getreu dem Liedtext von der kölschen Band „BRINGS“:

„Wir werden frei sein
Wenn wir uns lieben
Es wird vorbei sein
Mit all den Kriegen
Wir sind Brüder
Wir sind Schwestern
Ganz egal wo wir sind
Glaub mir
Die Liebe gewinnt“

https://youtu.be/mjV-St5TYMs

Die Verantwortlichen halten die weiteren Geschehnisse im Blick und behalten sich etwaige kurzfristige Änderungen vor.

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Nordrhein-Westfalen erhält erste Lieferung von 309.000 Impfdosen der Firma Novavax

Region/Düsseldorf – Auslieferung an Kreise und kreisfreie Städte startet am morgigen Samstag, 26. Februar 2022. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das für die Impfstoffbeschaffung zuständige Bundesgesundheitsministerium hat eine erste Lieferung von bundesweit 1,4 Millionen Impfdosen der Firma Novavax angekündigt. Der Bund hat dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass Nordrhein-Westfalen aus dieser ersten Lieferung 309.000 Impfdosen erhalten wird. Der Eingang der Impfdosen in Nordrhein-Westfalen wird am heutigen Freitag, 25. Februar 2022 erwartet.

Im Anschluss werden die Impfdosen sowie das entsprechende Impfzubehör seitens des Landes auf Grundlage des jeweiligen Bevölkerungsschlüssels an die Kreise und kreisfreien Städte verteilt. Die Auslieferung ist für den 26. Februar 2022 geplant. Da noch keine verbindlichen Informationen des Herstellers zu einer zweiten Lieferung an den Bund vorliegen, wird das Land 50 Prozent der Impfdosen zurückhalten, um die nach drei Wochen notwendige Zweitimpfung sicherzustellen. Es stehen somit zunächst 154.500 Dosen für Impfungen zur Verfügung.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Der Impfstoff der Firma Novavax bietet eine gute Alternative zu den bisherigen Impfstoffen. Ich hoffe, dass diejenigen, die sich bislang noch nicht mit einem der vorhandenen mRNA-Impfstoffe haben impfen lassen, diesen Proteinimpfstoff nun in Erwägung ziehen. Dies gilt insbesondere für die Menschen, die in so sensiblen Bereichen wie der Pflege arbeiten. Die Impfung ist der beste Schutz gegen das Coronavirus.“

Die Kreise und kreisfreien Städte werden die Impfdosen, wie bereits angekündigt, anhand einer vorgegebenen Priorisierung an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben.

Für die Berufsgruppen, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) des Bundes betroffen sind, sind in Nordrhein-Westfalen zunächst etwa 75 Prozent der verfügbaren Dosen Novavax vorgesehen. Die Kreise und kreisfreien Städte werden die Einrichtungen über die Novavax-Impfangebote sowie Terminierungsmöglichkeiten informieren. Der Nachweis, dass Beschäftigte von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind, erfolgt über eine Arbeitgeberbescheinigung.

Weitere 20 Prozent des zur Verfügung stehenden Impfstoffes von Novavax werden für Personen reserviert, denen eine Unverträglichkeit in Bezug auf die vorhandenen mRNA-Impfstoffe ärztlich attestiert wird. Fünf Prozent der Dosen stehen darüber hinaus der Allgemeinbevölkerung zur Verfügung.

Die Impfungen mit Novavax für diese Personengruppen erfolgen im Rahmen der kommunalen Impfangebote in den Impfstellen oder bei mobilen Impfaktionen. Die koordinierenden COVID-Impfeinheiten der Kreise und kreisfreien Städte wurden gebeten, Möglichkeiten zur Registrierung und Terminbuchung für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Informationen zu diesen Angeboten erteilen die Kreise und kreisfreien Städte.

Sollte absehbar sein, dass Termine nicht entsprechend der vorgegebenen Priorisierung nachgefragt werden, können die Kreise und kreisfreien Städte die für eine Personengruppe vorgesehenen Impfstoffmengen auf die übrigen Gruppen aufteilen.

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Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser – Auf die europäischen Werte besinnen und weitere Eskalationen verhindern

Aachen – „Das unsägliche Leid der Menschen in der Ukraine darf niemanden gleichgültig lassen“. Pax Christi, das Bistum Aachen, der Diözesanrat der Katholiken, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, die Evangelische Kirchengemeinde Aachen und das Domkapitel Aachen rufen auf zum gemeinsamen Friedensgebet. Möglichkeit zum stillen Gebet mit dem Aachener Friedenskreuz.

Krieg – mitten in Europa. „In dieser Situation müssen wir uns auf die unaufgebbaren europäischen Werte besinnen, die unser Zusammenleben in der Europäischen Union bestimmen: Demokratie, freiheitlicher Rechtsstaat, Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung, Vertragsfreiheit und Vertragssicherheit, Unversehrtheit der Grenzen, Religionsfreiheit. Es muss unser politisches Ziel sein und bleiben, diese Werte zu verteidigen und sie auch allen anderen Ländern zuzugestehen, die sich in freier Selbstbestimmung dafür entscheiden“, appelliert Bischof Dr. Helmut Dieser. „Deshalb muss die Aggression des russischen Präsidenten gegen die Ukraine, ohne dabei selbst zu kriegerischen Mitteln zu greifen, mit der vollen diplomatischen und wirtschaftlichen Stärke der demokratischen Länder abgewehrt und schließlich überwunden werden. Alles muss darauf abzielen, den von Russland entfachten Krieg schnellstmöglich zum Erliegen zu bringen und weitere Eskalationen zu verhindern! Das unsägliche Leid der Menschen in der Ukraine darf niemanden gleichgültig lassen“, betont der Aachener Bischof.

Angesichts der schockierenden Bilder und des unfassbaren Leids rufen die katholische Friedensbewegung Pax Christi Aachen, das Bistum Aachen, der Diözesanrat der Katholiken, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Aachen, die Evangelische Kirchengemeinde Aachen und das Domkapitel Aachen auf zum Gebet für den Frieden.

In der ökumenischen Citykirche Aachen an der Großkölnstraße wird am Freitag, 25. Februar, um 18 Uhr das bundesweite Friedensgebet von Pax Christi mit deren Präsident Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz, live übertragen. Am Sonntag, 27. Februar, besteht ab 17 Uhr die Möglichkeit zum stillen Gebet mit dem Aachener Friedenskreuz im Hohen Dom zu Aachen. Den Abschluss bildet die sonntägliche Vesper um 18 Uhr. Wer nicht in der Citykirche dabei sein kann, der kann das Friedensgebet auch per Zoom digital verfolgen. Den Link finden Sie unter www.bistum-aachen.de

„Ich bitte in dieser Stunde hoher Gefahr und größten Leids mitten in Europa alle Gläubigen unseres Bistums für die zu beten, die jetzt politische Verantwortung tragen und weitreichende Entscheidungen treffen müssen. Ich bitte um das Gebet für die Menschen in der Ukraine, die Gewalt, Zerstörung und Tod erleiden, dass der Krieg bald beendet und der Friede wiederhergestellt wird“, so Bischof Dr. Helmut Dieser.