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Euskirchen radelt ab dem 10. Juni wieder um die Wette

Euskirchen – Ab dem 10. Juni treten die Euskirchenerinnen und Euskirchener wieder für das Klima in die Pedale. Bei der vierten Ausgabe des Stadtradelns können Einzelpersonen, Teams und Schulklassen Kilometer für das Klima sammeln. Jeder gefahrene Kilometer kann von der Stadtradeln-App aufgezeichnet oder nachträglich eingetragen werden.

Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Kilometer zu radeln, die man sonst mit dem Auto gefahren wäre. Natürlich zählen auch die Kilometer, die man auf der Radtour im Feierabend sammelt. Wer schon einmal dabei war, kann einfach seinen Account in der App reaktivieren. Wer neu startet, holt sich alle Informationen unter dem Link www.stadtradeln.de/euskirchen und legt einen neuen Account an.

Auf die aktivsten Teams und erfolgreichsten Radlerinnen und Radler warten wieder attraktive Preise. Gesondert ausgewertet werden die aktivsten Schulen – diese werden vom Land NRW besonders ausgezeichnet. Infos dazu gibt es unter diesem Link https://www.stadtradeln.de/schulradeln

Während des Aktionszeitraums gibt es zudem verschiedene Programmpunkte um Rad-Kilometer sammeln zu können:

11.06.2024, 07:30 Uhr

ÜBERRASCHUNG FÜR RADPENDELNDE

15.06.2024, 10:00 Uhr

FIT MIT PEDELEC

23.06.2023 10:00 Uhr

GEMEINSAMES SOMMERFEST der evangelischen Kirchengemeinden Euskirchen und Weilerswist

29.06.2024, 10:00 Uhr

GRAVELRIDE „Rund um den Altusknipp“

30.06.2024 ab 11:00 Uhr

EUSKIRCHENER BURGENFAHRT

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ZDF-Fernseh-Gottesdienst am Sonntag 9. Juni live aus Mayen

Mayen – „Aus dem Rahmen fallen“ – Das ZDF überträgt am Sonntag, 9. Juni um 9.30 Uhr einen Gottesdienst live aus der katholischen Kirche Herz-Jesu in Mayen – Dekan Jörg Schuh wird die Messe zelebrieren. Neben den Gläubigen, die in der Kirche Platz finden, werden mehr als eine halbe Million Menschen den Sonntagsgottesdienst zu Hause vor ihren Fernsehern, an ihren PCs, Tablets oder mit dem Smartphone mitfeiern. Der Einlass in die Kirche ist an diesem Tag nur bis neun Uhr morgens.

Im Evangelium des zehnten Sonntags im Jahreskreis heißt es, dass Jesus mit dem, was er tut und sagt, aus dem Rahmen fällt und dabei selbst sein engstes Umfeld durcheinanderbringt. Dekan Schuh wird in der Predigt darlegen, dass ein Leben im Geist Jesu auch bedeutet, immer mal wieder aus dem Rahmen zu fallen. Dabei gibt er Beispiele, wie das heute konkret aussehen kann.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgt der Kammerchor Mayen unter der Leitung von Dekanatskantor Volker Kaufung. Die Orgel spielt Dekanatskantor Thomas Schnorr.

Im Anschluss an den Gottesdienst stehen Ehrenamtliche an Telefonen bereit, um Anrufe der Zuschauer entgegenzunehmen. Die Ehrenamtlichen aus der Gemeinde wurden im Vorfeld vom ZDF im Umgang mit der Hotline geschult. Bis abends können sich Menschen an die Ehrenamtlichen wenden, um Rückmeldungen oder Feedback zum Gottesdienst zu geben, aber auch um sich einfach nur zu unterhalten.

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Verleihstation für Sportgeräte steht im Euskirchener Erftpark bereit

Euskirchen – Der Erftpark ist ein beliebtes Ziel für die Menschen in Euskirchen. In wenigen Minuten ist man von der Innenstadt aus in einer wunderbaren Parkanlage und kann so eine Auszeit in der Natur nehmen. Was läge da näher, als diese Zeit für ein bisschen Bewegung zu nutzen.

Diese Ideen möchten die Stadt Euskirchen und der KreisSportBund nun aktiv unterstützen. Einige Sportangebote gibt es ja bereits – nun kommen weitere hinzu. So steht ab sofort eine Sportbox dort bereit. Die SportBox ist ein niedrigschwelliges und vor allem kostenfreies Verleihangebot für Spiel- und Sportequipment, die mittels einer App gebucht werden können. Damit werden kostenfrei Sportmaterial oder Fitnesstrainingsequipment zur Verfügung gestellt – genau dort, wo es genutzt wird.

Für die Nutzung ist eine App auf einem Smartphone erforderlich, mit der man sich registrieren und verifizieren muss. Mit der App lassen sich dann Nutzungszeiten buchen und die Box per Bluetooth öffnen.

In der SportBox enthalten sind Kettlebells und Medizinbälle, ein Battle Rope und eine Koordinationsleiter, Speedropes und Slingtrainer, verschiedene Trainingsbänder oder Faszienrollen für das Fitnesstraining. Ebenso sind aber auch verschiedene Bälle (Volleyball, Fußball, Basketball, Football) oder auch Badmintonschläger und -bälle sowie Tischtennisschläger und -bälle in der Box, die dann z.B. an der in den Erftauen vorhandenen Steintischtennisplatte genutzt werden können. Zum freien Spielen finden sich in der SportBox noch zwei Cross Boccia-Sets, Roundnet sowie Wikingerschach. Für den Sound ist eine kleine Bluetooth-Box ebenso enthalten wie ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Ergänzt wird das tolle Angebot des KreisSportBundes Euskirchen und der Stadt Euskirchen noch in Kürze mit Schlägern und Bällen für den geplanten Pickleball-Court sowie durch Frisbeescheiben für den 18-Loch-Discgolf-Court, der im Erftpark installiert ist.

Angeschafft wurde die Box vom KreisSportBund im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“. Die Kosten dafür betrugen ca. 24.000 Euro.

 

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In der Eifel steigt von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Juni das vielleicht bekannteste Festival Deutschlands

Nürburgring – Rock am Ring mit Gott am Ring – Kirchenzelt ist für alle während des Festivals vom 7. bis 9. Juni geöffnet - In Ruhe einen Kaffee trinken und gute Gespräche führen: „Gott am Ring“ ist ein besonderes Angebot der katholischen Kirche beim bekanntesten Festival in der Eifel – Und mit dabei sind nicht nur erfolgreiche Bands, sondern zum wiederholten Mal ein ganz besonderes Angebot der katholischen Kirche, und zwar „Gott am Ring“.

In einem großen Zelt auf dem Parkplatz A2 sind alle Musikfans willkommen, die sich kurz ausruhen wollen, ihre Freunde verloren haben oder sich einfach nach einem heißen Kaffee sehnen, ein trockenes oder schattiges Plätzchen suchen – gute Gespräche gibt es noch obendrauf.

Mit dabei ist auch wieder Gemeindereferentin Anita Nohner aus dem Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein. Es habe sich wieder ein bunt durchmischtes Team von Haupt- und Ehrenamtlichen gefunden, die den 24-Stunden-Betrieb der Jurte aufrechterhalten, darunter beispielsweise Erzieherinnen, Bürokräfte, angehende Grundschullehrerinnen sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen sowie Notfallseelsorgende. Die Besucher*innen seien ähnlich bunt gemischt, weiß Nohner aus den vergangenen Jahren. „Manche kommen einfach aus Neugierde. Da sie sich die Frage stellen, was macht Kirche überhaupt auf einem Festival? Und wiederum andere kommen, um einfach mal ihren Unmut über die Kirche kundzutun.“

Es gelte, sich auf die unterschiedlichen Menschen einzulassen und zuzuhören. „Und manchmal kann man Argumenten ja auch zustimmen oder einfach nochmal seine Sicht der Dinge schildern.“ Es sei gut, dass sie auf dem Festival vertreten sind, findet Nohner. Es gehe ihr und den anderen darum, da zu sein und Menschen zu helfen, sei es, um bei einem Kaffee Kraft für die nächsten Konzerte zu sammeln, oder um über den plötzlichen Verlust eines lieben Menschen zu sprechen. Die Gäste freuten sich auch oft über einen ruhigen Ort während des Festivaltrubels. So nutzten auch schon zwei Muslima die christliche Jurte zum Gebet. „Die waren so begeistert davon, dass es so einen Platz gibt, wo sie ihren Glauben auch ausleben können, aber nicht so auf dem Präsentierteller, sondern halt einfach in Ruhe“, berichtet Caroline Holbach aus Gerolstein. Die angehende Grundschullehrerin übernimmt als Ehrenamtliche zum dritten Mal bei „Gott am Ring“ Schichten.

Ein zusätzlicher Aspekt des Kirchenzelts ist das Sammeln von haltbaren Lebensmitteln und Pfandartikeln auf den Campingplätzen für die Tafel in Daun und den Markt für Leib und Seele in Adenau. Dies sei zum einen eine gute Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zum anderen etwas Gutes zu tun.

Unterstützt wird die Aktion von den Pastoralen Räumen Gerolstein und Daun, von der Monsignore Gammel-Stiftung, der Stiftung GLAUBEN LEBEN im Bistum Trier, der Fachstelle Jugend im Visitationsbezirk Trier, von der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz und von Gerolsteiner Mineralwasser.

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook- und Instagram-Seite der Aktion „Gott am Ring - im Kirchenzelt“.

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8,35 Millionen Euro für Thermalbad im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf

Sinzig-Bad Bodendorf/Mainz – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat dem Bürgermeister der Stadt Sinzig (Landkreis Ahrweiler), Andreas Geron, einen Förderbescheid in Höhe von insgesamt 8,35 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ überreicht. Gefördert wird die Wiederherstellung des Thermalbads im Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf.

„Die Stadt Sinzig möchte die Mittel dafür einsetzen, das Thermalbad in Bad Bodendorf wieder für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen. Das Thermalbad hat eine große historische Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Seit über 85 Jahren ist es fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und der kommunalen Gemeinschaft“, sagte Staatssekretärin Nicole Steingaß bei der Bescheidübergabe.

Das Thermalbad wurde während der Naturkatastrophe 2021 fast vollständig zerstört. Einzig sanierungsfähig blieben die historischen Umkleidekabinen mit ihren bunt lackierten Holztüren. Das Hauptgebäude sowie die Becken werden vollständig neu aufgebaut.

„Das historische Thermalbad dient als Erholungs- und Freizeiteinreichung und ist bedeutsam für den Tourismus der Region. Mit der bewilligten Förderung kann nun die Planung des Wiederaufbaus voranschreiten“, so Steingaß. Das Land werde den Kommunen auch bei künftigen Maßnahmen als Partner zur Seite stehen, betonte die Staatssekretärin.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Bislang wurden für die Wiederherstellung der allgemeinen kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz Förderungen in Höhe von rund 805 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

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Startschuss für das 126,3 Millionen Euro Neubauprojekt in Meckenheim

Meckenheim – Vertragsunterzeichnung und Präsentation – Der Startschuss für das Neubauprojekt am Schulcampus Meckenheim ist gefallen. „Heute ist ein historisches Ereignis“, sagte Bürgermeister Holger Jung anlässlich der Vertragsunterzeichnung für das Millionenprojekt, mit dem die Stadt Meckenheim ein deutliches Zeichen in der regionalen Bildungslandschaft und für den Schulstandort Meckenheim mit seinem erfolgreichen dreigliedrigen Schulsystem in der Sekundarstufe setzt. Unter Federführung der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG erhält der Schulcampus ein gänzlich neues Gesicht: Für die Geschwister-Scholl-Hauptschule (GSH) und das Konrad-Adenauer-Gymnasium (KAG), bislang noch unter einem Dach beheimatet, entstehen neue separate Schulgebäude. Ein weiterer dritter Gebäudekomplex wird die Mensa und die Aula beherbergen. Gemeinsam mit der Theodor-Heuss-Realschule fassen sie einen grünen und abwechslungsreich gestalteten innenliegenden Schulhofbereich ein, während die bisherige Parkplatzfläche an der Königsberger Straße durch eine Hochgarage mit 250 Stellplätzen auf drei Ebenen ersetzt wird. Mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 126,3 Millionen Euro handelt es bei dem ehrgeizigen Gesamtprojekt um das größte Investitionsprojekt in die Bildungslandschaft der Stadt.

Im Pädagogischen Zentrum am Schulcampus setzten Bürgermeister Holger Jung, Bert Sluyter, Niederlassungsleiter und Prokurist der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG, und der Technische Beigeordnete der Stadt Meckenheim Heinz-Peter Witt ihre Unterschrift unter den Vertrag. Gemeinsam mit Guido Handschmann berichteten sie zudem über das Projekt und informierten die geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung über den Siegerentwurf und die nächsten Schritte. Präsentationen, perspektivische Darstellungen und Visualisierungen gaben Aufschluss und stießen auf großes Interesse.

Die Stadt Meckenheim hat in den letzten Jahren massiv in die Sanierung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sowie in die Neuschaffung einer erheblichen Anzahl von Betreuungsplätzen in der Tagesbetreuung und im Offenen Ganztag investiert. Die erheblichen Investitionen in die Meckenheimer Bildungslandschaft erreichen nun auch den Schulcampus mit seinen drei weiterführenden Schulformen. Nach einer insgesamt knapp sechsjährigen Vorbereitungs- und Ausschreibungsphase, die bedingt durch den Krieg in der Ukraine für ein dreiviertel Jahr unterbrochen werden musste, kann der umfangreiche Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums jetzt beginnen. Im Sinne des Schulcampusgedankens wird die Theodor-Heuss-Realschule in die neugestaltete Schul- und Außenanlagenlandschaft mit einbezogen.

Der Schulneubau am Schulcampus wird vielen Generationen von Meckenheimer Schülerinnen und Schülern ein hervorragendes Lernumfeld bieten und ist damit auch ein wesentlicher Standortfaktor für die Stadt als attraktiver Lebens- und Wohnort.

Historie/Verfahrensverlauf

Der Rat hat am 27. Januar 2021 den einstimmigen Grundsatzbeschluss getroffen, die Neukonzeptionierung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Form eines Neubaus durchzuführen. Als Entscheidungsgrundlage diente eine von der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH erstellte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, mit der die größte wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und ein geringerer Finanzbedarf für den Neubau gegenüber den Varianten zur Sanierung des Bestandsgebäudes nachgewiesen wurde. Der wirtschaftliche Vorteil wurde auf einen 30-jährigen Betrachtungszeitraum mit knapp 32,97 Millionen Euro zugunsten des Neubaus im Vergleich zu einer Gesamtsanierung ermittelt.

Mit der einstimmigen Beschlussfassung in seiner Sitzung am 2. November 2022 hat der Rat unter Berücksichtigung der Fortschreibung der Baukosten die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung des Neubaus der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums erneut zu eröffnen sowie die Vergabeunterlagen, in Zusammenarbeit mit der Projektsteuerungsgruppe, zu erstellen. Mit Versendung der Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb am 5. Dezember 2022 wurde das europaweite Vergabeverfahren für den Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums eröffnet.

Die ausgewählten Bietenden wurden am 28. Februar 2023 zur Angebotsabgabe aufgefordert. Am 29. August 2023 erhielt die Stadt dann von allen aufgeforderten Bietenden Erstangebote, die nach einem ersten Prüfungslauf in Bietergesprächen mit den Firmen erörtert wurden. Die zweite Angebotsrunde endete nach den Bietergesprächen vom 11. und 12. März 2024 zu den Folgeangeboten. Alle Bietenden erhielten am 19. März 2024 die Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebotes. Am 11. April 2024 reichten alle Bietenden fristgerecht endgültige Angebote ein, die formal und inhaltlich bewertet wurden.

Der Siegerentwurf

Der Siegerentwurf als „Neubauprojekt am Schulcampus“ präsentiert sich mit drei Schulneubauten, dem Konrad-Adenauer-Gymnasium im Norden, der Geschwister-Scholl-Hauptschule im Westen und dem Gemeinschaftshaus mit der Mensa und Aula im Osten. Durch ihre Einbindung in den städtebaulichen Kontext mit der jeweiligen Orientierung der Haupteingänge zur „Mitte“ sowie der gleichberechtigten Integration der Theodor-Heuss-Realschule im Süden mündet der Schulcampusgedanke in einem gemeinsamen grün und abwechslungsreich gestalteten innenliegenden Schulhofbereich.

Dabei wird die bisherige Parkplatzfläche an der Königsberger Straße durch eine Hochgarage mit 250 Stellplätzen auf drei Ebenen ersetzt. Straßenseitig erfolgt die Anbindung an die Königsberger Straße; fußläufig auch über den Schulcampus, nördlich hinter dem Schulgelände, wodurch zukünftig ein sicherer Zugang auf und über das Gelände mit den vielschichtigen Fuß- und Radwegen gewährt wird.

Der Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist ein dreigeschossiger Baukörper mit zwei großzügig angeordneten Innenhöfen, die für eine natürliche Belichtung der Schulbereiche in jeder Etage sorgen. Für ca. 900 Schüler und Schülerinnen entstehen auf rund 8.100 m² Nutzungsfläche modernste pädagogische Angebote bestehend aus Jahrgangs- und Fachraumclustern. Ergänzend ist das Kreativcluster mit Angeboten für die Unterrichtsfächer Musik und Kunst im Gemeinschaftsgebäude verortet.

Der Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule ist ebenfalls ein dreigeschossiger Baukörper mit einem zentralen Glas überdachten Lichthof. Für ca. 300 Schüler und Schülerinnen bieten die ca. 4.300 m² Nutzungsfläche neben modernen Räumlichkeiten Angebote zur praxisorientierten schulischen Bildung und Berufsvorbereitung.

Der Neubau des Gemeinschaftsgebäudes ist ein zweigeschossiger Gebäudekomplex und beinhaltet neben der Aula mit Bühne für insgesamt 500 Personen auch eine Mensa mit Ausgabeküche. Im Obergeschoss befinden sich die Musik-, Kunst- und Bühnenwerkstatträume. Dies auf einer rund 2.500 m² großen Nutzfläche.

Die Gesamtnutzungsfläche der drei Neubauten umfasst insgesamt ca. 14.900 m² Nutzungsfläche.

Nach den vom Rat verabschiedeten Auswertungskriterien ist das Angebot der Ten Brinke Bau GmbH & Co. KG, Bocholt, mit dem Entwurf des Architekturbüros SSP Architekten, Bochum, und des Freianlagenplaners brandenfels landscape + environment, Münster, das Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hervorzuheben ist die sehr gute Umsetzung der Aufgabenstellung im Hinblick auf das Kriterium Städtebau und Architektur, wo der Bieter sowohl hinsichtlich der Unterkriterien „Baukörper und Raumbildung“ als auch „Gliederung und Gestaltung des Außenraums“ die beste Bewertung erhalten hat, weil die Planung dem Campusgedanken aller drei Schulformen den größtmöglichen Raum gibt. Der Entwurf stellt ebenfalls die beste Lösung im Vergleich aller Angebote hinsichtlich der Organisation und Funktionalität, bei der Umsetzung des erforderlichen Raumprogramms in den drei neuen Schulgebäuden dar. Bezogen auf die Aspekte der baulichen Qualität und Nachhaltigkeit weist das Angebot den niedrigsten Primärenergiebedarf aller Angebote aus und nutzt als einziger Bieter die Möglichkeit einer Regenwassernutzung.

Der Entwurf des rangersten Bieters fand unter allen Mitgliedern der Projektsteuerungsgruppe, einschließlich den Vertretungen der Schulen sowie den beteiligten Fachbereichen der Verwaltung und dem Verwaltungsvorstand der Stadt Meckenheim einvernehmliche Zustimmung.

Projektsteuerungsgruppe und Verwaltung haben dem Rat einstimmig empfohlen, dem Bieter Ten Brinke mit dem Neubau der Geschwister-Scholl-Hauptschule und des Konrad-Adenauers-Gymnasiums auf dem Schulcampus den Auftrag zu erteilen. Der Rat hat am 15. Mai 2024 hierzu einen einstimmigen Beschluss gefasst.

Das Auftragsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei
126, 3 Millionen Euro und damit unter der Kostenprognose von zunächst angenommenen 141,3 Millionen Euro.

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Neues Löschfahrzeug mit Waldbrand-Zusatz-Ausstattung in Kaisersesch stationiert

Kaisersesch – RLP Innenminister Michael Ebling hat acht neue Tanklöschfahrzeuge (TLF 3000) an sieben Verbandsgemeinden und die Stadt Pirmasens übergeben. Die insgesamt rund 3,5 Millionen Euro teuren Fahrzeuge werden in den acht rheinland-pfälzischen Leitstellenbereichen stationiert und damit von Landesseite den kommunalen Aufgabenträgern unterstützend zur Verfügung gestellt.

Das in Kaisersesch stationierte Fahrzeug wird im Leitstellenbereich Koblenz eingesetzt. Durch die spezielle Zusatzausstattung ist das geländegängige und watfähige Fahrzeug besonders für die Waldbrandbekämpfung geeignet. So ist es möglich, Brände aus dem fahrenden Fahrzeug heraus zu bekämpfen und das Fahrzeug selbst mit einem „Wasservorhang“ vor Flammen zu schützen. Die erhöhte Wasserdurchfahrtsfähigkeit eignet sich auch bei Einsätzen mit Überschwemmungen.

„Das Fahrzeug ist für unsere Verbandsgemeinde und Umgebung ein hoher Gewinn. Durch das geländegängige Fahrgestell ist es möglich, auch an unwegsame Stellen zu gelangen und die mitgeführten 3000 Liter Löschwasser effizient einzusetzen. Im vergangenen Jahr haben wir unser Konzept zum Wald- und Vegetationsbrand vorgestellt und unsere Feuerwehrleute geschult. Das neue TLF 3000 können wir hier ideal einbinden“, sagt Wehrleiter Tim Etzkorn. Auch Bürgermeister Albert Jung ist fest davon überzeugt, dass der Standort optimal gewählt wurde, um einen reibungslosen Einsatz im gesamten Leitstellenbereich Koblenz zu gewährleisten, und spricht dem Ministerium seinen herzlichen Dank dafür aus.

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Alsdorfer Feuerwehr erhält Ehren-Patenschaft über den Ziegenbock „Florian“

Alsdorf – Dieser kleine Ziegenbock trägt einen besonderen Namen: „Florian“ heißt er, so wie der Schutzpatron der Feuerwehr. Und das kommt nicht von ungefähr, denn diesen Namen hat der Alsdorfer Tierparkleiter Stefan Heffels ihm jetzt aus gutem Grund gegeben. Als Dank für den beherzten Einsatz der Alsdorfer Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag, 16. Mai, als eine Versorgungshütte in dem Tieraprk am Ofdener Weiher in Flammen stand.

40 Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen konnten ein Ausweiten des Brandes verhindern, Tiere kamen nicht zu Schaden. Nun durfte sich die Feuerwehr über eine ganz besondere Ehrenpatenschaft freuen, die Stefan Heffels und seine Frau Tanja bei einem Besuch in der Wache antrugen. „Ihren“ Florian konnten die Helferinnen und Helfer bei dieser Gelegenheit auch gerne einmal streicheln. (apa)

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1000-Kilometer-Radfahrt von Mechernich-Kommern nach Nyons

Mechernich-Kommern/Nyons – Fünfköpfige Radfahrerequipe ist von Mechernich-Kommern in die 1000 Kilometer entfernte Partnerstadt Nyons aufgebrochen – „Gute Fahrt, kommt gut in Nyons an“, rufen die, die daheimbleiben müssen, fünf Männern nach, die sich am gestrigen Dienstag, 04. Juni um 8.45 Uhr gegenüber dem Kommerner Feuerwehrgerätehaus in ihre Rennradsättel schwingen. Mit leichtem Gefälle geht es Richtung Kommerner Bleibach, dann am Mühlenpark vorbei und die Wallenthaler Höhe hinauf nach Kall und Rinnen, Sistig und Krekel.

Auf Position 3 liegt Wilfried Hamacher, passionierter Fahrradfahrer und seit 25 Jahren der Vorsitzende des Freundeskreises Mechernich-Nyons e.V. Die Partnerstadt in Südfrankreich ist zum achten Mal das Ziel einer Radfahrt über jeweils 1000 Kilometer, bei der Hamacher mit am Start ist. Pit Thur ist das dritte oder vierte Mal mit von der Partie, Klaus Lux aus Eicks das fünfte Mal. Außerdem machten sich Thomas B. und Kurt Sadowski auf die ersten 115 Kilometer bis ins belgische Bastogne, wo die Mechernicher Equipe am späten Nachmittag erwartet wird.

Christian Kaser fährt den Trosswagen mit Anhänger, in dem Gepäck und Ersatzteile mitgeführt werden. Die acht Tagesetappen führen dann ab Mittwochmorgen weiter über jeweils ungefähr 125 Kilometer nach Verdun, Neufchâteau, Vesoul, Arbois, Neuville sur Ain, Saint Marcellin nach Nyons. Dort wohnen und leben die Mechernicher bei Hervé Gougouzian, dem Mann der verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Chantal Gougouzian des Comité des Jumelage in Mechernichs französischer Partnerstadt.

„Noch niemals verfahren“

„Wir verfahren uns nie“, lachte Wilfried Hamacher auf die entsprechende Frage eines Reporters: „Und wenn, steuern wir Zwischenziele unter anderem gastronomischer Art ganz bewusst an!“ Laut Klaus Lux beträgt die maximale Abweichung vom in Bordcomputer am Fahrradlenker eingegebene Idealroute 200 Meter.

Zur Verabschiedung der Partnerschafts-Equipe in der Eule kamen neben den Ehefrauen auch Gerhard Lenz, der langjährige zweite Vorsitzende und Homepageredakteur des Freundeskreises Nyons-Mechernich, und der potenzielle Mitradler Bernd Meyer, der verletzungsbedingt diesmal nicht in die Pedale treten konnte.

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NRW-Wirtschafts-Ministerin Mona Neubaur beim CHIO Aachen CAMPUS

Aachen – Lob für nachhaltiges und ganzheitliches Konzept – Bei ihrem Besuch staunte Mona Neubaur nicht schlecht, als sie von den zahlreichen Angeboten des CHIO Aachen CAMPUS hörte. „Ich bin ganz beeindruckt von dem sehr konzentrierten und von Teamgeist geprägten Arbeiten, das ein tolles Erlebnis für alle Freundinnen und Freunde des Reitsports ermöglicht“, schwärmte die Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, ist der 46-Jährigen selbstverständlich ein Begriff, den 2020 gegründeten CHIO Aachen CAMPUS schaute sie sich in der vergangenen Woche hingegen zum ersten Mal persönlich an. In der Aachener Soers erläuterten Birgit Rosenberg und Philip Erbers, die den Vorstand des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) bilden, gemeinsam mit dem gesamten Team des CHIO Aachen CAMPUS die Philosophie: Wissen vermitteln. Kompetenz schaffen. Rund ums Jahr. Das geschieht mit einzigartigen und exklusiven Trainings- und Weiterbildungsangeboten im Breiten- und Spitzensport, immer mit dem Fokus auf die Nachwuchsförderung.

Dass auch die Nachhaltigkeit in all ihren Facetten eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des CHIO Aachen CAMPUS – beispielsweise bei der der Integration von Para-Sport und beim Bau der geplanten neuen Reitsporthalle – spielt, findet bei der Grünen-Politikerin großen Zuspruch: „Das ist ein wichtiges Thema im Sport, gerade auch im Breitensport: Wie vermittelt man gesellschaftliche Werte? Die gelebte Nachhaltigkeit erzielt bei Gästen, die zu den Angeboten hier auf das Gelände kommen, eine ganz andere Wirkung, als wenn in Schulen oder in Elternhäusern nur davon erzählt wird“, ist sie überzeugt.

Zum Abschluss ihres Besuchs stand für Mona Neubaur noch ein Highlight auf dem Programm: Die Ministerin stieg auf den SAP-Reitsportsimulator. Im Schritt und Trab schlug sie sich hervorragend, auch wenn sie selbst ihre Leistung bescheidener einordnet: „Es war ja mein erstes Mal auf dem Gerät, ich wage mich nicht, das zu bewerten. Aber immerhin bin ich nicht runtergefallen“, scherzte sie. Und verband das Fazit gleich mit einem Angebot: Wenn es einen Simulator auf Rollen geben würde, könne sie sich auch einen kleinen Gastauftritt im Hauptstadion bei der Eröffnungsfeier des CHIO Aachen 2024 vorstellen… Am 2. Juli wird Neubaur in jedem Fall auf das legendäre Turniergelände in der Soers zurückkehren, ob als Zuschauerin oder Akteurin bleibt nach diesem Angebot abzuwarten. Fest steht für sie aber schon jetzt: „Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch in Aachen!“