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Ein Platz zum Gedenken – GRÜNE Bad Neuenahr-Ahrweiler für Erinnerungs-Plätze

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Den GRÜNEN aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ist es ein wichtiges Anliegen, dass es in Zukunft in der Stadt Erinnerungsplätze und Denkmäler zur Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 gibt. Schon in wenigen Jahren wird man sich das Ereignis kaum noch vorstellen können, wenn die meisten Spuren und Schäden erst einmal beseitigt sind. Umso wichtiger ist es, authentische Objekte zu bewahren, an denen sich das katastrophale Ereignis festmachen lässt.

Daher haben sich die GRÜNEN schon sehr früh darum bemüht, die Maria-Hilf-Brücke im Kurpark an Ort und Stelle zu belassen. Dazu hatte Andreas Schmickler (GRÜNE) in der Stadtratssitzung vom 16. August 2021 bereits dargelegt, dass die Brücke im Kurpark der richtige Platz zum Verweilen und Erinnern ist. Auch gibt es an dieser Stelle keine Nutzungskonflikte. Sie liegt authentisch an dem Ort, an den die verheerenden Wassermassen sie hingetrieben und verformt haben. Auch was sich in ihr verfangen hat, könnte so an der Brücke verbleiben. Bereits in dieser Sitzung äußerte sich die Verwaltung in eine ähnliche Richtung und gab an, dass sie die Trümmer der Maria-Hilf-Brücke vor dem Abtransport gesichert hat.

Außerdem sollten auch andere Objekte vor der endgültigen Beiseitigung und Räumung dahingehend überprüft werden, ob sie für ein Denkmal oder als Erinnerungsojekt in Frage kommen. Bündnis 90/Die GRÜNEN setzen sich weiter dafür ein, dass das Umfeld der Brückenreste mit Sitzgelegenheiten und dem Ereignis entsprechend zum Gedenken hergerichtet wird.

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Spendenlauf für die Ukraine am Donnerstag 10. März – Berufskolleg Kaufmännische Schulen Düren unterstützen

Düren – Die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Kaufmännische Schulen des Kreises Düren laufen für den guten Zweck. Das Berufskolleg veranstaltet am Donnerstag, 10. März, von 8 bis 13 Uhr, einen Spendenlauf zugunsten der Menschen in der Ukraine. Symbolisch soll die Strecke von 1840 Kilometern mit gelaufenen Runden auf dem Schul-Sportplatz erreicht werden. Diese Strecke entspricht der Distanz von Düren nach Kiew.

 „Wir wollen auf diesem Weg unsere Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine zeigen. Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich so sportlich gemeinsam für die Menschen und für ein friedliches Europa“, sagt die Schulleiterin, Christine Stein. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich vor dem Lauf Sponsorinnen und Sponsoren, die jede gelaufene Runde auf der Sportanlage der Schule (400 Meter) mit einem festen Betrag honorieren. Dokumentiert werden die Runden sowie die Spendenbeträge auf einer Laufkarte, die am Ende des sogenannten „Sponsored Walk“ vorgelegt wird, um die Summe zu errechnen. Das erlaufene Geld geht dann an das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“.

Egal ob Eltern, Verwandte, Bekannte oder auch Unternehmen aus der Region, jeder kann als Sponsor für die Läufer einstehen. „Die Schülerinnen und Schüler setzen damit ein wichtiges Zeichen. Ich bin beeindruckt von dem Engagement“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Wer sich als Sponsor beteiligen möchte, kann sich per E-Mail an das Berufskolleg Kaufmännische Schulen unter info@bksd.de oder auch telefonisch unter 02421/958080 wenden.

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Spenden für die Ukraine – Am Sonntag weiter gesammelt – Jülicher Apotheken unterstützen die Aktion

Jülich – Der gestrige Sonntag stand als Sachspenden-Annahmetag unter dem Motto „Fleißige Hände packen im Sonnenschein zu“. Neben den wieder zahlreichen Sachspenden, die von vielen Helferinnen und Helfern entgegengenommen, sortiert, verpackt und verladen wurden, lag der Fokus am Sonntag vor allem auf hochwertigen Medikamentenspenden und medizinischen Sachspenden. Insgesamt 13 Kartons konnten für den Transport vorbereitet werden und wurden sicher in die Hände der Spedition übergeben. Familie Stachenko wird dafür sorgen, dass diese wichtigen lebensrettenden Spenden in Lemberg/ Lviv direkt an Krankenhäuser verteilt werden.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Schlossplatzapotheke, Postapotheke, Apotheke Bacciocco und Rurapotheke in Jülich.

Am gestrigen Sonntag konnten weitere 200 Kartons auf die Reise in die Ukraine gehen. Somit haben alle Helferinnen und Helfer rund um das Team der Jükrainer seit Tag 1 der Hilfsaktion rund 650 Kartons mit Hilfsgütern gepackt und auf den Transportweg gebracht.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, alle Spenderinnen und Spender und an das gesamte Organisationsteam.

Der erste Transport hat am gestrigen Sonntag die ungarische Grenze passiert.

Welche Sachspenden benötigt werden ist auf einer stetig aktualisierten Liste auf https://juekrainer.de – JÜkrainer – Ukrainians zu Jülich finden. Informationen zur Spendenaktion und zum Team hinter der Aktion gibt es dort in ukrainischer, deutscher und englischer Sprache.

Auch auf juelich.de und auf der Facebook-Seite der Stadt Jülich wird fortlaufend über die Aktion berichtet. Ansprechpartner für Wohnungsangebote, praktische Hilfe aber auch Infos zum Spendenkonto sind dort zu finden.

Am Dienstag und Mittwoch (08.+09.03.2022) bleibt die Sammelstelle geschlossen, weil im Hintergrund wichtige Arbeiten erledigt werden müssen. Ab Donnerstag 10.03.2022 werden weiter Sachspenden angenommen.

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Darmkrebs-Monat März – Gemeinsamer Aufruf von LZG und Stiftung LebensBlicke

Region/Mainz – Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge – Vorsorge rettet Leben! Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) und die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs rufen in einem gemeinsamen Appell zur Darmkrebsvorsorge auf. Unterstützt wird die Initiative zum Darmkrebsmonat März von dem bekannten Journalisten und Fernsehmoderator Claus Kleber. „Gerade jetzt sollte sich jeder Zeit für die eigene Gesundheitsvorsorge nehmen. Die Stiftung LebensBlicke und die Gastro-Liga haben mit ihrem Motto zum Darmkrebsmonat März 2022 recht: Vorsorge bringt dich nicht um – Darmkrebs schon!“, erklärt Claus Kleber, der in diesem Jahr Schirmherr des Darmkrebsmonats ist.

Die Pandemie hält das Land seit zwei Jahren fest im Griff – das Corona-Virus und die von ihm hervorgerufene Krankheit COVID-19 stehen im Mittelpunkt der öffentlichen und individuellen Aufmerksamkeit. Es besteht die begründete Sorge, dass damit andere schwere Erkrankungen aus dem Blickfeld geraten und Patientinnen und Patienten deren Behandlung zurückstellen. Das trifft auch auf Vorsorgeuntersuchungen zu. Ihre Inanspruchnahme ist seit Beginn der Pandemie deutlich zurückgegangen, weil die Menschen sie unter anderem aus Angst vor einer Infektion absagen oder verschieben.

„Auch in dieser Situation ist es wichtig, notwendige Behandlungen und empfohlene Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Es wäre fatal, wenn wir als Folge der Corona-Pandemie einen Anstieg der Krebserkrankungen oder anderer schwerwiegender Krankheiten sehen würden“, warnt der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch. Er unterstützt den Aufruf der LZG und der Stiftung LebensBlicke, insbesondere die Darmkrebsvorsorge trotz Corona-Pandemie in Anspruch zu nehmen. „Mit Hilfe leistungsfähiger Untersuchungsmethoden können Vor- und Frühstufen des Darmkrebses rechtzeitig entdeckt und schwere Verläufe verhindert werden. In den Arztpraxen und Kliniken in Rheinland-Pfalz wird alles dafür getan, die Patientinnen und Patienten vor einer Corona-Infektion zu schützen“, sagt der Gesundheitsminister. Dazu dienen die AHA+L-Regeln (Abstand, Händewaschen, Atemschutz + Lüften), die Kontaktbeschränkungen sowie sorgfältig ausgearbeitete Hygienekonzepte.

Die LZG und die Stiftung LebensBlicke betonen: Vorsorge heißt, Krankheiten zu verhindern  oder sie frühzeitig zu entdecken. Auch Vorsorge rettet Leben.

Weitere Informationen über die Stiftung LebensBlicke und die Früherkennung von Darmkrebs auf  www.lebensblicke.de. V.i.S.d.P. Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG

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LG Laacher See – Fit in den Frühling – Laufkurs für Anfänger und Fortgeschrittene von Null auf 10 000 m

Laacher See – Unter dem Motto „von Null auf 10 000 Meter“ bietet die LG Laacher See seit 2007 Training für Laufanfänger und Wiedereinsteiger an. Ziel war immer die bewährte Teilnahme am Volkslauf „Rund um den Laacher See“ mit dem PSD Bank-Cup.

Ein Teil der Trainingsgruppe nach dem erfolgreichen Abschluss am Laacher See. Foto: LG Laacher See

Aufgrund der Krisen-Situation konnte der theoretische Kurs im vergangenen Jahr nur virtuell stattfinden. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr wieder ein interessantes Training anbieten können. Die Zielsetzung ist eine erfolgreiche Teilnahme am Volkslauf am 18. September“, erklärt der Vorsitzende Klaus Jahnz. „Unsere Trainingsmethoden beruhen auf unserer langjährigen Erfahrung. Mehrere hundert Sportler*innen haben das Laufen bei uns gelernt und sind diesem Sport treu geblieben“, kündigt er an. „Wir wollen die Aktiven bei der Erreichung von Teilzielen unterstützen. Das kann z.B. sein, 15 Min., 30 Min, 45 Min. oder eine Stunde ohne Unterbrechung zu laufen, “ führt Laufbetreuerin Alexandra Gerz aus.

„Bestimmt fragen sich viele, wie kann ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegen und mit Spaß zum regelmäßigen Laufen kommen“, macht Elisabeth Waldorf neugierig. Themen zur Lauftechnik, Krafttraining für Läufer, Koordinationstraining, allgemeines Lauftraining, Mobilisierung, Tempotraining, Trainingsgestaltung werden im Zuge des Kurses nicht zu kurz kommen. Mit viel Know how werden die Neuen auf dem erfolgreichen Weg zum Läufer begleitet. Intersport Krumholz, unterstützt die Teilnehmer*innen mit einem vergünstigten Einkaufspreis für Laufartikel.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:
1. Mittwoch, 30.03.2022, 19:00 Uhr Kostenloser online Informationsabend (Ort/Zeit werden
bei/nach der Anmeldung bekannt gegeben).
2. Donnerstag, 31.03.2022: Erstes gemeinsames Training
3. Danach Trainingsempfehlung, Beratung
4. Weitere regelmäßige online-Sprechstunden

Wichtig ist den Verantwortlichen der LG, dass alle Maßnahmen unter Beachtung der jeweils gültigen Verordnungen zur Corona-Krise durchgeführt werden.

Alle Interessierten werden gebeten sich bei Klaus Jahnz (Klaus@lglaachersee.de, Tel. 02651-76907 oder 0175-2962172) zu melden.

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Zweite Gewinnklasse bei Eurojackpot geknackt – Rund 2,4 Millionen Euro gehen in die Städteregion Aachen

Region/Münster – Ein Spielteilnehmer aus Nordrhein-Westfalen ist am vergangenen Wochenende zum Doppel-Millionär geworden. Bei der Ziehung von Eurojackpot traf er am Freitag (4. März) als Einziger die Gewinnklasse 2.

Einzelgewinn

Bei der letzten Ziehung der Lotterie Eurojackpot wurden die Zahlen 1, 17, 20, 36, 49 sowie die Eurozahlen 6 und 9 gezogen. Ein anonymer Tipper aus der Städteregion Aachen konnte die fünf Zahlen und eine der zwei Eurozahlen richtig voraussagen und landete damit einen Treffer in der zweiten Gewinnklasse. Da er aber diese Gewinnzahlen als einziger Spielteilnehmer auf dem Tippschein stehen hatte, erhält der Glückspilz nun die komplette Gewinnsumme im zweiten Rang in Höhe von 2.389.564,90 Euro. Damit ist er insgesamt der neunte Millionär bei WestLotto im noch jungen Jahr 2022.

Zwei Reihen

Seine Kreuzchen hatte der Spielteilnehmer selbst auf dem Tippschein gesetzt. Nur zwei ausgefüllte Eurojackpot-Reihen haben dabei ausgereicht: Gleich in der ersten Reihe hatte er oder sie die richtigen Zahlen getippt.

Weitere Gewinne

Am Wochenende hatten zwei weitere Tipper aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls Grund zur Freude. Bei der Zusatzlotterie SUPER 6 gab es einen Hochgewinner aus dem Kreis Viersen: Er konnte den ersten Rang treffen und erhält 100.000 Euro. Einem weiteren Spielteilnehmer aus dem Kreis Herford gelang es, einen Treffer in der Gewinnklasse 6 bei der GlücksSpirale zu landen: Auch er erhält für seinen Tipp 100.000 Euro.

Jackpot am Freitag

Der oberste Rang bei Eurojackpot wurde erneut nicht getroffen und steigt somit auf den bisher höchsten Wert im Jahr 2022. Am kommenden Freitag (11. März) folgt die sechste Ziehung der laufenden Jackpotperiode mit rund 72 Millionen Euro in der ersten Gewinnklasse. Tipps können in allen WestLotto-Annahmestellen oder unter www.westlotto.de abgegeben werden.

 

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Erfolg für NRW Online-Zeitungen beim Schülerzeitungs-Wettbewerb der Länder

Region/Düsseldorf – Fünf Preise gehen nach Nordrhein-Westfalen.  NRW Ministerin Gebauer: Schülerzeitungen sind ein wichtiger Teil einer demokratischen Schulkultur. Beim diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb der Länder haben fünf Schulen aus Nordrhein-Westfalen einen Preis gewonnen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die Kreativität und das Engagement von Schülerinnen und Schülern sind beeindruckend. Die jungen Redakteurinnen und Redakteure haben mit aufmerksamer Recherchearbeit vielfältige Themen bearbeitet. Sie haben damit Großartiges geleistet und ihre Medienkompetenz gestärkt.

Zum ersten Mal erhielten auch zwei nordrhein-westfälische Schulen einen Preis für ihre Online-Schülerzeitung, was deren hervorragende digitale Kompetenz belegt. Preise für Online-Schülerzeitungen wurden in der diesjährigen Wettbewerbsrunde erst zum dritten Mal vergeben. Den ausgezeichneten Schülerzeitungsredaktionen aus Nordrhein-Westfalen gratuliere ich deshalb herzlich zu ihrem Erfolg, 2021/22 zu den besten Schülerzeitungen Deutschlands zu gehören. Schülerzeitungen sind ein wichtiger Teil einer demokratischen Schulkultur vor Ort. Sie machen das Schulleben transparent und sichtbar für alle.“

Nordrhein-Westfalen veranstaltet den bundesweiten Wettbewerb gemeinsam mit der Jugendpresse Deutschland und den anderen Bundesländern.

Folgende Schülerzeitungen aus Nordrhein-Westfalen wurden prämiert:

  • Schulgeflüster, Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg Duisburg (Kategorie Berufliche Schulen, 1. Platz)
  • Kunterbunte Seepost, Freie Schule am See in Sundern (Kategorie Grundschulen, 3. Platz)
  • (Rh)einblick, Rheinschule Rees Gemeinschaftshauptschule in Rees (Kategorie Hauptschulen, 3. Platz)
  • KalkuhlSZ, Ernst-Kalkuhl Gymnasium Bonn (Kategorie Online-Zeitungen Gymnasium)
  • Hammer! Rurtal-Schule Heinsberg (Kategorie Online-Zeitungen Förderschule)

Das Ministerium für Schule und Bildung kooperiert auf Landesebene mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung als Ausrichter eigener Schülerzeitungswettbewerbe. Die Erstplatzierten dieser Schülerzeitungswettbewerbe haben automatisch für das Land Nordrhein-Westfalen am Schülerzeitungswettbewerb der Länder auf Bundesebene teilgenommen.

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Rurtalbus bringt Menschen aus der Ukraine in den Kreis Düren

Düren – In dieser Woche wird ein Bus der Rurtalbus GmbH Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze bringen und circa 30 Menschen aus der Ukraine mit in den Kreis Düren bringen, für die dringend Wohnraum gesucht wird. „Wir sehen aktuell leider unfassbares Leid. Frauen, Männer, Kinder, Familien: Sie alle sind riesigen Gefahren und einer unbeschreiblichen Not ausgesetzt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Neben der humanitären wird es auch eine direkte finanzielle Hilfe geben, für die der Kreis Düren ein Spendenkonto eingerichtet hat.

Das Hilfspaket brachte der Landrat am vergangenen Freitag mit vielen Beschäftigten der Kreisverwaltung und Mitgliedern des Kreistages auf den Weg. Dabei wurde eine Schweigeminute eingelegt. Landrat Wolfgang Spelthahn hisste mit der stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Ute Kämmerling die ukrainische Flagge vor dem Kreishaus. Zudem wurden die beiden Stücke „Imagine“ und „Give peace a chance“ gespielt.

Der Rurtalbus wird sich am morgigen Dienstag 08. März auf den Weg machen. Die Rurtalbus GmbH und der Kreis Düren haben unter ihren Beschäftigten um Hilfsgüter gebeten, die auf unbürokratischem Weg im Kriegsgebiet zur Verfügung gestellt werden. Unter anderem werden haltbare Lebensmittel, Kleidung, Medikamente und Körperpflegemittel an die Grenze der Ukraine gebracht. „Ich bedanke mich von Herzen bei allen, die sich beteiligt haben und noch beteiligen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Für die Menschen, die der Rurtalbus mit zurück in den Kreis Düren bringt, wird für etwa zwei bis vier Wochen kostenloser Wohnraum benötigt. Für die Verpflegung der Menschen kommen die Kommunen auf. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, meldet sich bitte unter der Mail-Adresse fluchtwohnung@kreis-dueren.de.

„Die Menschen, die zu uns kommen, werden versorgt und betreut und außerdem finanziell unterstützt“, betonte der Landrat. Deshalb bitte der Kreis um Spenden auf das Konto: IBAN: DE 80 3955 0110 0000 35 6212. Verwendungszweck: Ukraine.

„Wir alle wünschen uns sehr, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet werden kann“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am Freitag. „Ich bin überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft bei uns im Kreis Düren. Dafür nochmals ein großes Dankeschön. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir jetzt alle zusammenstehen und den Menschen aus der Ukraine im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen.“

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Wiederaufbau Landkreis Ahrweiler – Lewentz und Geywitz begutachten Fortschritte beim Wiederaufbau

Ahrtal/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat mit der für den kommunalen Wiederaufbau zuständigen Bundesbauministerin Klara Geywitz das Flutgebiet im Ahrtal besucht. In Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dernau und Altenahr machten sich Lewentz und Geywitz gemeinsam mit Landrätin Cornelia Weigand und weiteren kommunalen Vertreterinnen und Vertretern ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort. Dabei ging es unter anderem um den Wiederaufbau von Sportstätten und um Wiederaufbauhilfen für Kitas, die von kirchlichem in kommunales Eigentum wechseln. Geywitz und Lewentz betonten die umfassenden Hilfen von Bund und Ländern beim Wiederaufbau.

„Es sind nur wenige Monate vergangen, seitdem wir so viel Leid im Ahrtal und andernorts gesehen haben. Die Menschen vor Ort und über Landesgrenzen hinweg haben sofort angepackt. Bund und Länder haben schnell Mittel bereitgestellt, um zu allererst Schutt wegzutragen und dann zügig Häuser, Straßen und Brücken wiederaufzubauen. 15 Milliarden Euro sind für den Wiederaufbau in Rheinland-Pfalz vorgesehen. Darüber hinaus wollen wir mit Hilfe unserer Städtebauförderung die betroffenen Regionen dabei unterstützen, ihre Städte und Gemeinden resilienter gegen Klimaveränderungen zu machen. Die Ereignisse des letzten Jahres haben uns gezeigt, dass das dringend notwendig ist“, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Innenminister Roger Lewentz betonte konkrete Fortschritte bei der Anwendung der Wiederaufbauhilfen.

„Mir war es ein persönliches Anliegen, dass sich durch den Wiederaufbau künftig mehrere Gemeinden einen gemeinsamen, aber gut ausgestatteten Sportplatz teilen können. Das spart Platz im Ahrtal, dient dem Hochwasserschutz und ist von einigen Gemeinden und Vereinen ausdrücklich gewünscht. Dernau, Rech und Mayschoß etwa wollen eine gemeinsame, große Sportanlage auf der Höhe errichten. In einzelnen Orten sollen dann aus anderen Mitteln nur Minispielfelder errichtet werden, um insbesondere den Kleinsten wohnortnahe Bewegung zu ermöglichen. Ich bin dankbar, dass wir eine Lösung gefunden haben, solche Gemeinschaftslösungen in die Förderung aufzunehmen. Der Wiederaufbau der Sportstätten soll modern erfolgen, mit zeitgemäßen Rasen- oder Kunstrasenplätzen und energieeffizienten LED-Flutlichtanlagen. Dabei ist es möglich, die Wiederaufbauhilfen mit weiteren Förderprogrammen zu kombinieren“, sagte Innen- und Sportminister Roger Lewentz.

Lewentz zeigte sich zudem zufrieden damit, dass für die Förderung des Wiederaufbaus von Kitas, die von kirchlichem in kommunales Eigentum wechseln, eine Lösung gefunden wurde. „Grundsätzlich erhält die Wiederaufbauhilfe nur derjenige, der zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe als Eigentümer den Schaden erlitten hat. Nun haben einige Kirchengemeinden, deren Kitas durch die Flut zerstört wurden, den Wunsch an uns herangetragen, ihre Kita-Gebäude an die jeweilige Gemeinde abzugeben. Die Kirchengemeinden sind mit mehreren Gebäuden so schwer von den Zerstörungen betroffen, dass sie den Wiederaufbau der Kitas selbst nicht stemmen können. Wir haben nun geregelt, dass in einem solchen Fall ausnahmsweise auch die Gemeinde, die das Gebäude als Eigentum übernimmt, die Förderung aus dem Wiederaufbaufonds erhält. Das ist eine sehr gute Entscheidung für die Kommunen und insbesondere für die Kinder und Eltern, die jetzt sicher sein können, dass ihre Kitas wiederaufgebaut werden“, sagte der Innenminister.

Zum Abschluss ihres Ahrtal-Besuchs begutachteten Geywitz und Lewentz bei einem Ortsrundgang durch Dernau unter anderem das Gelände vor dem Engelslay-Tunnel. Dort hatte die Flut im Juli 2021 einen tiefen Krater gerissen und schwere Zerstörungen verursacht Dieses Bild hatte sich bei vielen Menschen ins Gedächtnis gebrannt. Mittlerweile sind die zerstörten Gebäude vor dem Tunnel abgerissen, der Krater verschwunden und deutliche Baufortschritte zu sehen.

„Mancherorts kann man schon sehr deutlich sehen, dass der Wiederaufbau im Ahrtal vorangeht. Das ist ein wichtiges Signal der Hoffnung für alle, die von den Zerstörungen durch die Flutkatastrophe betroffen sind. Für Bund und Land gilt weiterhin, dass wir den Wiederaufbau nicht nur mit den umfassenden Aufbauhilfen in Milliardenhöhe, sondern auch durch enge Beratung und Begleitung weiter unterstützen. Wir bleiben an der Seite der Menschen in den Flutgebieten“, sagten Bundesbauministerin Geywitz und Innenminister Lewentz.

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Staatssekretärin Brantner im Vorfeld des Weltfrauentages am morgigen Dienstag 08. März

Region/Berlin – „Ein Aufbruch für mehr Frauen in Führung und mehr Gründerinnen“. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Franziska Brantner, hat sich am Freitag im Vorfeld des Weltfrauentages am 8. März mit Frauen in Führungspositionen und Gründerinnen ausgetauscht. Thema war, wie die Potenziale von Frauen für den Wirtschaftsstandort Deutschland besser genutzt werden können.

Hierzu sagte Staatssekretärin Franziska Brantner:

„Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Frauen in den Vorständen der größten Börsenunternehmen zwar einen echten Sprung gemacht. Für einen nachhaltigen Aufbruch muss aber noch mehr passieren. Setzt man in Relation, wie hervorragend qualifiziert Frauen in Deutschland sind, sind die Zahlen auch im internationalen Vergleich enttäuschend. So kann das Plus an Frauen in Vorständen im vergangenen Jahr nur ein Anfang sein.

Auch bei Gründungen durch Frauen ist noch Luft nach oben: Zum einen ist der Frauenanteil bei Start-up-Gründungen besonders gering. Zum anderen müssen wir besseren Zugang zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Frauen schaffen und strukturelle Hürden abbauen. Wachsen ohne Frauen sollte genauso wie das Gründen ohne Frauen in Deutschland der Vergangenheit angehören. Das machen wir uns als Bundesregierung zur Aufgabe!

Gesetzliche Vorgaben, wie zur Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen, erhöhen den Frauenanteil auf dieser Ebene. Und die Sichtbarkeit erfolgreicher Frauen als weibliche Vorbilder tut ihr Übriges. Ich danke allen Frauen, die sich in Initiativen oder Netzwerken für eine vielfältige Wirtschaft einsetzen und die daran arbeiten, zu ermöglichen, dass Frauen ihre Kompetenzen für unsere Wirtschaft in vollem Maße einsetzen können.“