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NEU – Passfotos direkt im Wachtberger Rathaus machen

Wachtberg-Berkum – Neues Serviceangebot des Bürgerbüros – Sie brauchen einen neuen Personalausweis? Sie möchten verreisen und benötigen einen Reisepass? Aber Sie haben noch kein dafür erforderliches biometrisches Passfoto? Den Weg zum Fotostudio können Sie sich künftig sparen, denn im Wachtberger Rathaus steht jetzt ein Automat, der genau solche Fotos macht.

Im Erdgeschoss, am Ende des hinteren Flurs neben Zimmer 12, steht in einer Nische der moderne Terminal. Bürgermeister Jörg Schmidt ließ sich als einer der Ersten von Fachbereichsleiter Jan Schatton das neue Serviceangebot zeigen. Per Touchscreen wird ausgewählt, für welches Dokument das Foto benötigt wird – für einen Personalausweis, einen Reisepass oder für einen Kinderausweis. Selbstständig hebt und senkt sich die Kamera, je nach Größe des zu Fotografierenden, bis sich das Gesicht optimal im Sucher befindet. Geblitzt wird übrigens nicht, das Foto an sich wird fast geräuschlos erstellt. Nur biometrisch korrekt muss es sein, auch darum kümmert sich das Gerät automatisch. Bei Bildern, auf denen man etwa zu lustig dreinschaut oder das Gesicht in Teilen bedeckt ist, erhält man entsprechende Hinweise auf die etwaigen Fehler und den Aufruf, es erneut zu versuchen. Biometrisch korrekte Fotos werden, nach digitaler Eingabe der persönlichen Unterschrift und des Geburtsdatums des Antragstellers, anschließend direkt ans Bürgerbüro übermittelt, wo der Antrag dann bearbeitet wird. Ein Passfoto kostet acht Euro, sagt Schatton und zeigt sich zuversichtlich, dass der Fotoautomat nicht nur aus praktischen Gründen, sondern auch kostenmäßig gut angenommen werden wird. Der Preis fürs Foto werde dann zusammen mit der Ausweisgebühr im Bürgerbüro beglichen.

Dem Fachbereichsleiter Bürgerdienste war anzusehen, dass er sich freut, einen solchen Foto-Service nun auch im Wachtberger Rathaus anbieten zu können. Bürgermeister Schmidt zeigte sich gleichermaßen gut gelaunt und war ebenso überzeugt, dass diese Verbesserung des Bürgerservices positiv aufgenommen werde: „Passfotos direkt hier im Bürgerbüro machen zu können, wird den Bürgerinnen und Bürgern das Beantragen neuer Ausweise sehr erleichtern!“ (mm)

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DEKRA zum „Tag der Rücken-Gesundheit“ am heutigen 15. März

Region/Stuttgart – Die Ergonomie kommt im Homeoffice häufig zu kurz. Daran erinnert die Expertenorganisation DEKRA zum „Tag der Rückengesundheit“ am heutigen 15. März 2022. Bei einer aktuellen Befragung des Instituts forsa im Auftrag von DEKRA klagt jeder vierte Homeoffice-Beschäftigte über gesundheitliche Probleme aufgrund eines nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes, vor allem über Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen.

Das Institut forsa hat kürzlich im Auftrag der Prüforganisation DEKRA repräsentativ bundesweit 1.014 Beschäftigte befragt, die ganz oder teilweise mobil arbeiten, also im so genannten Homeoffice. Schwerpunkte waren unter anderem die pandemiebedingte Arbeitssituation zu Hause und die Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich durch die Wohnsituation oder den häuslichen Alltag gestört (37 Prozent). 33 Prozent haben auch im zweiten Pandemiejahr noch mit fehlender oder unzulänglicher Arbeitsausstattung wie einem zu kleinen Bildschirm zu kämpfen (29 Prozent). Etwa ein Viertel (26 Prozent) der Befragten hat im Homeoffice nach eigenen Angaben wegen eines nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes gesundheitliche Probleme wie Verspannungen und Rückenschmerzen.

„Arbeitgeber müssen auch im temporären Homeoffice Gefährdungen für die Mitarbeiter ermitteln und gegebenenfalls vermeiden, das gilt besonders im Hinblick auf die Ergonomie“, sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Bereichs Mensch & Gesundheit bei DEKRA. Während in regulären Büros die Arbeitsschutzvorschriften meist eingehalten werden, ist im Homeoffice offensichtlich eine Grauzone entstanden, erinnert die DEKRA Expertin.

DEKRA Expertin Dr. Müller rät Arbeitgebern und Beschäftigten, Rückenbeschwerden im Büro ebenso wie im Homeoffice aktiv vorzubeugen. Denn eine der häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen ist neben Ergonomie-Mängeln und Stress der Bewegungsmangel. Programme zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) empfehlen zum Beispiel die „Bewegte Pause“, die sich größtenteils auch im Homeoffice umsetzen lässt.

Tipps für mehr Bewegung am Arbeitsplatz:
www.dekra.de/de/aktive-pausen-fit-im-job/

Mehr Informationen:
www.dekra.de/de/betriebliches-gesundheitsmanagement/

Der „Tag der Rückengesundheit“ ist eine Initiative des Bundesverbands deutscher Rückenschulen e. V. und der Aktion Gesunder Rücken e. V. Er findet jedes Jahr am 15. März statt

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Studienstandort Schleiden entlässt erfolgreiche Bachelor-Absolvent*innen

Schleiden – Acht Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Business Administration der Rheinischen Fachhochschule Köln – Außenstelle Schleiden nahmen im Rathaus der Stadt Schleiden ihre Bachelor-Zeugnisse entgegen. Gerade für Auszubildende und Berufstätige, deren berufliche wie private Heimat in der Region liegt, ist das berufsbegleitende Studium am Standort Schleiden eine große Chance, um sich weiterzubilden und zu qualifizieren.

Diese Chance ergriffen die acht Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Business Administration und erhielten am Donnerstag, 10. März 2022 ihre Abschlusszeugnisse im Rahmen einer feierlichen Zeremonie.

Der Bürgermeister der Stadt Schleiden, Ingo Pfennings, würdigte die „herausragenden Leistung“ der Studierenden und beglückwünschte diese zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Während des sieben Semester andauernden, berufsbegleitenden Studiums hätten sie vor allem bewiesen, dass sie über ein sehr gutes Zeitmanagement verfügen und zudem überdurchschnittlich belastbar seien.

Die Begrüßung der Absolventinnen und Absolventen sei ihm eine besondere Freude, da der ländliche Raum kein bildungsferner Raum werden dürfe. Man müsse in der Lage sein, jungen Menschen vielfältige Angebote zu unterbreiten, um sie dauerhaft in der Region zu halten und auch Führungskräfte vor Ort ausbilden zu können:

„Bildung und Wissen sind die Ressourcen unseres Landes und bilden die Grundlage für zukunftsfeste Arbeitsplätze, Innovation, erfolgreiches Wirtschaften und am Ende auch persönliches Wohlergehen“, so Pfennings. Er appellierte im Rahmen dessen insbesondere an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Region, auch zukünftig in die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden zu investieren, um so in deren Interesse sowie im Interesse des Betriebs zu wirken und gleichzeitig maßgeblich zur Standortstärkung beizutragen. Er dankte den Betrieben zudem dafür, dass Sie starke Partner der Kommune seien. Dies zeige sich beispielsweise regelmäßig bei der Freistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Feuerwehr- oder THW-Einsätzen, die grandiose und vielfältige Unterstützung nach dem Hochwasser des letzten Jahres oder einfach durch die Teilnahme an der Ausbildungsbörse der Stadt Schleiden.

Die Studienzeit war nicht nur geprägt von der üblichen Doppelbelastung eines berufsbegleitenden Studiums, darüber hinaus hatten die Studierenden noch mit den Widrigkeiten der Corona-Pandemie und den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Doch auch diese Hürden haben sie überwunden. Der Studienortkoordinator der RFH Köln, Prof. Dr. Alexander Pollack, beglückwünschte die Absolvent*innen zu ihrem erfolgreichen Abschluss: Trotz der sicherlich nicht einfachen Rahmenbedingungen in der zweiten Hälfte ihres Studiums hätten die Absolventinnen und Absolventen ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen bewiesen und so ihr Studium mit großem Erfolg abgeschlossen. Zum Ende seiner Rede gab er ihnen noch einen persönlichen Ratschlag mit auf den Weg: „Die Flexibilität, die Sie in Ihrem Studium ausgezeichnet hat, sollten Sie sich bewahren, um den zukünftigen Veränderungen gewachsen zu sein. Hören Sie nicht auf, sich weiterzuentwickeln.“

Ihre Abschlusszeugnisse im Studiengang Bachelor of Arts – Business Administration, erhielten: Dominik Dreßen, Niklas Hamelmann, Lena Jöbges, Niklas Krumpen, Markus Meyer, Annika Müller, Eileen Schmitz und Theresa Weiler.

Das Angebot am Studienstandort Schleiden erstreckt sich auf die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre (Bachelor of Arts) und Produktionstechnik (Bachelor of Engeneering) mit derzeit ca. 30 eingeschriebenen Studierenden.

Musikalisch wurde der gelungene Festakt vom Frank Wiesen Duo untermalt.

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Bischof Ackermann feiert Gottesdienst im Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie

Region/Trier – „Sie alle sind im Gedächtnis Gottes geborgen“ – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat gemeinsam mit rund 30 Gläubigen am 14. März im Trierer Dom der Todesopfer der Covid-19-Pandemie gedacht. Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hatte dazu aufgerufen, an jedem Tag in der Fastenzeit in einem europäischen Land eine Heilige Messe im Gedenken an die am Corona-Virus verstorbenen Menschen zu feiern.

„Wir haben die Pandemie bisher überstanden, aber vergessen wir nicht ihre Opfer und deren Angehörige – und vor allem auch jene, die im Einsatz gegen das Corona-Virus ihr Leben gelassen haben. Sie alle sind in unserem Gedächtnis und im Gedächtnis Gottes geborgen”, sagte Bischof Ackermann. (ih)

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Polizeiliche Kriminalitäts-Statistik 2021 RLP – Höchste Aufklärungsquote der Polizei seit 50 Jahren

Region/Mainz – Die positive Entwicklung der letzten Jahre mit einem kontinuierlichen Rückgang der Straftaten setzt sich weiter fort. Laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik (PKS) 2021 gingen die Straftaten mit 217.305 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (2020: 230.304) um 12.999 Fälle zurück, eine Abnahme von 5,6 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße waren in der Gesamtschau im Jahr 2021 insgesamt 211.521 Taten und damit 14.340 (-6,3 Prozent) weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. „Seit 1992 ist das der niedrigste Wert. Gleichzeitig stieg die Gesamt-Quote der von der Polizei aufgeklärten Fälle mit 66,7 Prozent auf den höchsten Wert seit 50 Jahren und damit auf den historischen Höchststand seit Einführung der Statistik. Das ist auch im Bundesvergleich ein sehr guter Wert und Beleg für die erfolgreiche Polizeiarbeit in Rheinland-Pfalz“, sagte Innenminister Roger Lewentz

Einmal mehr ging auch die Häufigkeitszahl zurück, die Zahl, die aufzeigt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner Opfer einer Straftat werden. Sie reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 324 auf 5302 Fälle. Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen sank im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 4207 auf 98.874.

„Dieses vergleichsweise äußerst positive Ergebnis ist auch durch Einflüsse der Corona-Pandemie wie Lockdowns geprägt, spiegelt allerdings auch den Trend der Jahre zuvor wider. Das wird beispielsweise bei den Wohnungseinbrüchen deutlich“, so Lewentz. Seit dem Jahr 2015, in dem sich noch 7125 dieser Taten in Rheinland-Pfalz ereigneten, sinkt die Zahl kontinuierlich. Intensive Bemühungen des Landeskriminalamtes und der Polizeipräsidien diese Taten zu bekämpfen und zu verhindern, zahlten sich aus. Im Berichtsjahr 2021 wurden 1874 Fälle registriert. Das waren 753 oder 28,7 Prozent weniger als 2020. „Das ist ein historischer Tiefststand und die niedrigste Zahl beim Wohnungseinbruchsdiebstahl seit Einführung der bundeseinheitlichen PKS im Jahr 1971“, betonte der Minister. Rund die Hälfte der Fälle (54,5 Prozent) seien im Versuchsstadium geblieben, was erfreulich sei. „Das dokumentiert auch, dass sich Sicherungsmaßnahmen am Wohneigentum auszahlen“, hob er hervor.

In 2021 hat die Gewaltkriminalität im Vergleich zu 2020 nochmals deutlich abgenommen und liegt nun bei 7031 Fällen. Das sind 874 (-11,1 Prozent) weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote weiter gestiegen. „Damit wird deutlich, dass Gewalttäter keineswegs unerkannt davon kommen“, betonte Lewentz.

Vor dem Hintergrund der besonderen Situation in der Pandemie war auch bei der vorherigen Statistik zum Jahr 2020 ein genauer Blick auf mögliche negative Entwicklungen im häuslichen Kontext geworfen worden. „Im Jahr 2021 hat die Polizei insgesamt 8243 Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen und damit 449 weniger als im Vorjahr registriert. 2020 waren es noch 8692 Fälle. Mit 5893 Fällen ist das häufigste Delikt in diesem Bereich die Körperverletzung. In 7186 Fällen ereigneten sich die Taten in einer Wohnung“, erläuterte Johannes Kunz, Präsident des Landeskriminalamtes.

Auch der Subventionsbetrug als Teil der Wirtschaftskriminalität dürfte von der Pandemie beeinflusst sein. Er stieg im Jahr 2021 deutlich an und zwar um 204 auf 325 Fälle. „Ganz wesentlich waren hier Straftaten im Zusammenhang mit der Beantragung und Auszahlung von Corona-Soforthilfen. Zum Beispiel wenn ein Antrag gestellt wurde, obwohl sich derjenige bereits vor der Pandemie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand“, sagte Lewentz. Daneben sei die Polizei zunehmend mit gefälschten und unrichtigen Impfausweisen befasst gewesen. Hier wurden im Jahr 2021 insgesamt 95 Fälle und damit 73 Delikte mehr als im Jahr zuvor erfasst.

Ein kontinuierlicher Anstieg bei Straftaten im Internet (nicht zu verwechseln mit „Cybercrime“) bekam durch die Pandemie weiteren Auftrieb. „Konkret sind für die Anstiege von internetbezogenen Delikten besonders Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und hierbei vor allem die Verbreitung, der Erwerb, der Besitz und die Herstellung kinderpornografischer Schriften ursächlich“, so LKA-Präsident Kunz. Diese Fälle hätten um 1019 (+111,1 Prozent) auf 1936 Fälle zugenommen, was mit einer deutlich gestiegenen Zahl sogenannter NCMEC-Verfahren zusammenhänge. Das „National Center for Missing and Exploited Children“ ist die US-amerikanische Organisation, die Verdachtsfälle von über Social Media bzw. Messenger-Diensten verbreiteten kinder- und jugendpornographischen Schriften an die betroffenen Staaten meldet. Viele dieser Sachverhalte entstehen beispielsweise durch das Teilen entsprechender Dateien in jugendlichen Chatgruppen.

„Straftaten gegen Polizistinnen und Polizisten, Angehörige der Feuerwehr sowie der sonstigen Rettungsdienste und damit auf diejenigen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit im Dienst für die Gesellschaft sind, bewegen sich leider weiter auf einem zu hohen Niveau, denn jeder Fall ist einer zu viel“, so der Innenminister. Insgesamt verzeichnet die PKS in 2021 1553 Fälle gegen Polizeibeamtinnen und -beamte. Das sind 162 weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist insbesondere auf weniger Widerstandshandlungen (-10,4 Prozent) zurückzuführen. Angehörige der Rettungsdienste wurden 114 Mal angegangen, was einen leichten Anstieg um vier Fälle bedeutet. Gewalt gegen Angehörige der Feuerwehr wurde in vier Fällen registriert.

Die Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2021 und der Vorjahre sind in tabellarischer Form im Internet abrufbar unter: http://s.rlp.de/SU1

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Schöner, größer und sicherer – Neue Fußgänger-Brücke zwischen Villip und Villiprott freigegeben

Wachtberg-Villip – Die Schäden waren erheblich, im Juli 2016, als ein Starkregenereignis mit der Zerstörung zahlreicher Brücken Wachtbergs Infrastruktur stark beschädigte. Priorität hatten beim Wiederaufbau die für den Verkehr wichtigen Brücken, die sind inzwischen schon eine Weile wiederhergestellt. Seit wenigen Tagen ist jetzt auch die THW-Behelfsbrücke an der damals ebenfalls zerstörten Fußgängerbrücke „Rodder Kirchweg“ zwischen Villip und Villiprott passé. Die neue Brücke steht und zeigt sich schöner und größer als vorher.

Die neue Fußgängerbrücke ist ein leicht gebogener Stahlüberbau mit circa zwölf Metern Spannweite und zweieinhalb Metern Breite. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Bürgermeister Jörg Schmidt hat am 08. März mit dem förmlichen Akt des Durchschneidens eines Bandes die neue Fußgängerbrücke offiziell freigegeben. Es war da keine zwei Stunden her, dass das Bauwerk mit der Endabnahme erfolgreich abgeschlossen worden war. Die Freude war bei allen groß. Neben Beigeordnetem Swen Christian und dem für Infrastruktur zuständigen Fachbereichsleiter Christian Pohl nahmen seitens des Ortsausschusses Villip auch die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Killmann, Burglind Jantscher-Scheler, Otis Henkel und Ulf Hausmanns an der Einweihung teil.

„Ich bin sehr froh, dass wieder eine Brücke, die 2016 das Hochwasser nicht überlebt hat, jetzt wieder steht und wir damit ein weiteres Bauwerk geschaffen haben“, sagte Schmidt voller Stolz. Besonders, hob er hervor, da dies wie jede andere Baumaßnahme der Gemeinde nur mit Eigenmitteln und den üblichen Förderprorammen gestemmt werden musste. Spezielle Zuschüsse für Hochwasserschäden, wie es sie in diesem Jahr nach der Flutkatastrophe im Ahrtal gab, hätte es seinerzeit nicht gegeben. Und so habe man erst die Finanzierung sicherstellen müssen.

Gelungen sei dies, so Pohl, durch zwei Förderungen. Im Rahmen der Förderung der Nahmobilität „FöRi-Nah“ des Landes NRW sowie unter Beteiligung des Bundes-Sonderprogramms „Stadt und Land“ stand die Erneuerung der circa 150 Meter langen Wegeverbindung zwischen den Straßen „Im Eichacker“ und „Villiper Bachstraße“ an. Im Zuge dieses Projektes war es möglich, die in diesem Wegestück gelegene Brücke in die Förderung mit einzubinden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro, die genannten Förderungen decken 90 Prozent der förderfähigen Kosten ab.

Brücke für 100-jähriges Hochwasser ausgelegt

Das neue Brückenbauwerk ist größer und, im Gegensatz zur ehemaligen Mauerwerksbogenbrücke mit Stahlbetonplatte, jetzt ein leicht gebogener Stahlüberbau mit circa zwölf Metern Spannweite. Mit zweieinhalb Metern Breite zwischen den Geländern überspannt die Brücke das hier noch Arzdorfer und später Godesberger Bach genannte Gewässer. Mit ihrer Bauweise, Größe und einer erheblich tieferen Verankerung als früher ist sie jetzt für ein hundertjähriges Hochwasserereignis bemessen.

Die Wegeverbindung im Waldstück bekam eine wassergebundene Decke. Die obere Wegeverbindung wurde mit nun zweieinhalb Metern Breite nicht nur größer, sondern in Asphaltbauweise auch deutlich verbessert. Der Rad- und Fußweg zwischen Villip und Villiprott ist zum einen eine wichtige Anbindung der beiden Ortschaften, zum anderen aber auch eine Anbindung an die Wasserburgenroute, die über die „Villiper Bachstraße“ verläuft. Zur Historie des Fußwegs wusste Hausmanns zu erzählen, dass sich der Begriff „Rodder Kirchweg“ davon ableitet, dass früher die Villiprotter, die Rödder, sonntags hier entlang zur Kirche gingen. Viel und gern genutzt, ob zur Kirche oder einfach so, wird er jedenfalls auch heute noch. (mm)

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BINGO-Spieler aus dem Raum Koblenz gewinnt über 515.000 Euro

Region/Koblenz – Wie schnell man aus 3,50 Euro über 515.000 Euro machen kann, bewies ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin bei der Lotterie BINGO! am vergangenen Sonntag: Mit einem Dreifach-Bingo knackte der Glückspilz den ordentlich gefüllten Jackpot. Der Gewinner oder die Gewinnerin hatte den gewinnbringenden Tippschein in einer Annahmestelle im Raum Koblenz ins Spiel gegeben und dafür den Einsatz von 3,50 Euro bezahlt.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche nun bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

BINGO! ist eine Umweltlotterie, die Lotto Rheinland-Pfalz gemeinsam mit einigen weiteren Landeslotteriegesellschaften anbietet. Regelmäßig profitieren von den Einsätzen die Stiftung Natur und Umwelt in Rheinland-Pfalz sowie das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

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Bürgermeister aus der Verbandsgemeinde Mendig stehen solidarisch zusammen

Mendig – Seit nunmehr über zwei Wochen erreichen uns täglich neue grausame Nachrichten über die brutalen und erschreckenden Kriegshandlungen in der Ukraine. Hunderttausende Menschen sind bereits aus ihrem Land geflohen und suchen Hilfe und Schutz in den angrenzenden Nachbarländern.

Auch die Verbandsgemeinde Mendig hat frühzeitig ihre Hilfe und Solidarität signalisiert. Um einen bestmöglichen Service für die in unserer Verbandsgemeinde aufgenommenen Flüchtlinge und unsere helfenden Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, wurde eigens eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus eingerichtet.

Aufgrund der schnellen Kommunikation und der großen Solidarisierung in der Bevölkerung konnten Anfang der Woche ca. 30 Personen in Privathaushalte bzw. Wohnungen untergebracht werden. Des Weiteren sind eine Vielzahl von Hilfsangeboten wie Dolmetscher und Übersetzungsdienste an die Verbandsgemeinde herangetragen worden.

„Es ist unvorstellbar, was die ukrainische Bevölkerung im Moment durchmacht. An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, dass die Hilfsbereitschaft und das Zusammenrücken nicht nur bei der Bevölkerung in unserer Verbandsgemeinde, sondern auch in RLP und dem gesamten Bundesgebiet beeindruckend ist. Wir danken allen Beteiligten für die enorme Unterstützung!“, so gemeinschaftlich die Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig bei einer Sitzung im Rathaus.

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Dritte Oldie-Nacht erneut abgesagt – Flutschäden in Dalbenden noch zu groß

Kall – Im nun mehr dritten Jahr in Folge muss die Hilfsgruppe allerdings die beliebte Oldienacht am 10. Juni und das große Familienfest am 12. Juni dieses Jahres auf dem Gelände des Jugendgästehauses Dalbenden in Urft wieder absagen. War es in den letzten  beiden Jahren die Corona-Pandemie, die zu den Absagen führte, so sind es in diesem Jahr die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe im Juli vergangen Jahres.

Weil auch die schweren Schäden am Außengelände des Jugendgästehauses in Urft derart gravierend sind, muss auch das beliebte Familienfest abgesagt werden. Foto. Reiner Züll

Die dritte Oldienacht muss nun deshalb auch zum dritten Mal abgesagt werden. Die Räumlichkeiten und die Infrastruktur im Gebäude sowie auch das Außengelände am Jugendgästeaus trugen durch die verheerende Flut derart schwer Schäden davon, deren Beseitigung bis zum Termin  von Oldienacht und Familienfest im Juni nicht realisiert werden kann.

„Wir hätten den Menschen in unserer Region so gerne in dieser schwierigen Zeit etwas Freude und Unterhaltung geboten, um auf andere Gedanken zu kommen“, bedauert Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel den unumgänglichen Entschluss der Absage.

Die Hilfsgruppe halte auch in den nächsten Jahren am Jugendgästehaus als Veranstaltungsort in Urft fest. Die nächste Oldienacht finde jetzt dort am Freitag, 18. Juni 2023 statt, das traditionelle Familienfest starte zwei Tage später am Sonntag, 18. Juni 2023.

www.hilfsgruppe-eifel.de

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Chance für Hobby-Schriftsteller – Eifeljahrbuch 2023 in Arbeit

Düren – Der Eifelverein sucht für die Herausgabe seines Eifeljahrbuches 2023 noch Beiträge von Hobby-Autoren und Heimatkundlern. Gefragt sind Themen über Wirtschaft, Kunst, Kultur, Landschaft oder Natur mit Bezug zur Eifel. Aber auch Anekdo­ten und Schmunzelgeschichten, Sagen und Erzählungen sowie Jugend­geschichten sind willkommen, sofern sie aus der Eifel stammen. Gedichte sind nicht erwünscht.

Die zwischen drei und fünf Seiten lange Manuskripte mit Fotos und Bildtexten sollten bis zum 31. Mai 2022 bei der Hauptgeschäftsstelle des Eifelvereins in Düren, E-Mail: post@eifelverein.de eingereicht werden. Bei Veröffentlichung wird ein Anerkennungshonorar gezahlt.

Hintergrund. Das reich bebilderte und ca. 200 Seiten starke Eifeljahrbuch wird seit 1926 vom Eifelverein herausgege­ben. Es erscheint in einer Auflagenhöhe von 3.000 Stück und wird vertrieben über den örtlichen Buchhandel sowie über die Geschäftsstelle des Eifelvereins, die rd. 23.000 Mitglieder versorgt.

Der Schriftleiter des Eifeljahrbuches ist Manfred Rippinger, zugleich Geschäftsführer des Eifelverein e.V. (Hauptverein). Der diplomierte Geograph Rippinger hat bisher 32 Eifeljahrbücher im Verlag des Eifelvereins herausgegeben. Mit Fingerspitzengefühl für interessante Themen und kompetente Autoren ist es Rippinger in all den Jahren gelungen, ein ansprechendes und abwechslungsreiches Heimatbuch für die Eifel zusammenzustellen. Dies soll auch für das neue Eifeljahrbuch 2023 so sein. Deshalb gibt er jedes Jahr – neben seinen Stammautoren – auch Hobbyschriftstellern eine Chance an der Erstellung des Jahrbuches für die Eifel mitzuwirken.