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Hilfs-Bereitschaft hält an – Bereits über 1.000 gefüllte Kartons aus Jülich für die Ukraine

Jülich – Neben zahlreichen Spenden von Einzelpersonen tragen auch verschiedene Firmen zum Gelingen der Aktion bei. So konnte nach gut einer Woche der 1.000ste Karton voller Spenden auf den Weg in die Ukraine geschickt werden.

Das Sportstudio FitGym24 in Jülich hat seine Kundinnen und Kunden um Unterstützung für die Aktion gebeten. In der gut gefüllten Spendenkiste waren am Ende des Tages 365 Euro, die Rayisa Fits und Mo Khomassi gerne in Empfang nahmen. Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Spende Ukraine“ überwiesen werden.

Die Sammelstelle für Sachspenden ist von Donnerstag 17. bis Sonntag 20. März 2022 wieder geöffnet. In der Elisabethstr. 1, im Gebäude der Firma BOOS, werden die Spenden dankbar angenommen, sortiert und für die Reise in die Ukraine sicher verpackt.

Alle Informationen zur Spendenaktion, die Liste der benötigten Sachspenden und Kontakte zum Team hinter der Aktion sind tagesaktuell zu finden auf www.juekrainer.de.

Zu den dort genannten Öffnungszeiten kann man in der Sammelstelle auch vorbei kommen um Kontakt zu der ukrainischen Community „Die JÜKRAINER“ zu knüpfen und wegen weiterem Unterstützungsbedarf ins Gespräch zu kommen.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Sachspenden, Geldspenden oder praktischer Hilfe die Spendenaktion unterstützen.

Wer zum Transport von Sachspenden Kartons benötigt, kann an der Hotline der Stadt Jülich einen Termin zur Abholung vereinbaren. Die Hotline ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch erreichbar unter 02461 / 63-605 oder per Mail an Hotline@juelich.de. Die Abholung erfolgt dann auf dem Hof des Neuen Rathauses, Große Rurstraße 17 in Jülich.

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50 Jahre der Stadt Meckenheim treu geblieben

Meckenheim – Bürgermeister verabschiedet Anita Neuenfeldt in den Ruhestand. Mit Anita Neuenfeldt hat ein wahres „Urgestein“ die Stadt Meckenheim verlassen. Rund 50 Jahre nach ihrem Dienstbeginn ist sie in den wohl verdienten Ruhestand getreten. Entsprechend persönlich fiel die Verabschiedung im Büro des Bürgermeisters aus. Verwaltungschef Holger Jung überreichte neben einem großen Blumenstrauß eine Ehrenurkunde. Vor allem aber dankte er seiner langjährigen Mitarbeiterin für deren unermüdlichen Einsatz und außergewöhnliche Treue – ein Zeichen gegenseitiger Wertschätzung. Als besonderen Clou gab es die Medaille „Beste Standesbeamtin der Welt“, die der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern hatte kreieren lassen und nun in herzlicher Atmosphäre übergab.

In heiterer Runde blickte man gemeinsam zurück und erzählte sich so manche Anekdote aus 50 Jahren Berufsleben. Anita Neuenfeld hatte am 1. Juli 1972 ihre Ausbildung bei der Stadt Meckenheim begonnen. Das Rathaus sollte fortan ihre Wirkungsstätte bleiben. Vielen Bürgerinnen und Bürgern dürfte sie bestens bekannt sein, haben doch einige von ihnen vor der lebensfrohen und sympathischen Meckenheimerin den Bund des Lebens geschlossen. Seit 1989 war sie als Standesbeamtin tätig. Ebenso fielen das Friedhofswesen und die Rentenversicherung in ihren Arbeitsbereich.

Diese Tätigkeiten gehören nun der Vergangenheit an, tatenlos bleibt Anita Neuenfeldt aber keinesfalls. So möchte sie Deutschland näher kennenlernen. Und sobald es die Pandemie zulässt, stehen Reisen in unbekannte Länder auf dem Programm des „Urgesteins“, das die 50 Jahre bei der Stadt Meckenheim in bester Erinnerung behalten wird.

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Im Stadtgebiet Schleiden soll es 2024 insgesamt 24 Kita-Gruppen geben

Schleiden – Im Stadtgebiet Schleiden liegt die Betreuungsquote der unter Dreijährigen aktuell bei rund 41 Prozent. Ziel der Verwaltung ist, 2024 insgesamt 150 U3-Betreuungsplätze bereitzustellen, was einer Versorgungsquote von circa 70 Prozent entspricht.

Dazu soll auch in Olef eine neue viergruppige Kindertagesstätte im Bereich des Bolzplatzes errichtet werden. „Eine Erweiterung der derzeitigen Kindertagesstätte in Olef, in der aktuell 1,5 Gruppen untergebracht sind, ist sowohl aus baurechtlichen als auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, der die Gesamtkonzeption in der Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses am 17. März 2022 vorstellt.

Dort, wo aktuell noch die Kita-Container der Kindertagesstätten Profinos Schleiden und Gemünd stehen, soll voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2023 der Neubau errichtet werden – vorausgesetzt, der Stadtrat stimmt dem Vorhaben der Verwaltung am 7. April zu. Die Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte ist für (Spät)Sommer 2024 geplant.

Im daran angrenzenden Bereich soll im weiteren Verlauf nicht nur der Bolzplatz wiederhergestellt, sondern auch weitere öffentliche Sport- und Spielangebote geschaffen werden. „Die neue Kindertagesstätte könnte künftig als ‚Kita Schleidener Tal‘ fungieren, da der Standort auch für Kinder aus Nierfeld und vor allem aus Schleiden interessant ist“, führt Wolter weiter aus.  Die Bezirksregierung Köln habe sich bezogen auf das Planungsrecht bereits positiv zu dem Vorhaben geäußert.

Nachnutzer für Kita-Gebäude in Gemünd gefunden

Auch für die durch die Flutkatastrophe stark beschädigten Kita Gebäude in Gemünd hat die Stadt Schleiden, vorausgesetzt einer positiven Entscheidung des Stadtrates am 7. April, bereits eine Lösung gefunden: Das Gebäude in ‚Malsbenden‘ wird voraussichtlich die KG rot-weiß Gemünd übernehmen, die bei der Flut ihr Vereinsheim mit dem gesamten Inventar verloren hat. In die ehemalige Kita ‚Am Kreuzberg‘ zieht voraussichtlich der ‚Jugendtreff Kolosseum‘ im Erdgeschoss ein. Das DRK Euskirchen mit dem Familienzentrum bleibt – wie vor der Flut – mit seinem Angebot auf der ersten Etage des Gebäudes. „Der ‚Jugendtreff Kolosseum‘ ist eine ideale Ergänzung zum Familienzentrum“, so Wolter, der froh ist, die beiden Gebäude so wieder einer sinnvollen und bedarfsgerechten Nutzung zuführen zu können.

Eine Wiederherstellung der beiden zerstörten Kindertagesstätten hatte Wolter von vorneherein ausgeschlossen, da sich beide Objekte für einen zukunftsorientierten Ausbau zu einer viergruppigen Einrichtung mit allen Gruppenformen aufgrund der Lage, der Verkehrsanbindung und/oder der Grundstücksgröße nicht eignen.

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Stadt Wittlich überreicht Ehrenamtskarten

Wittlich – Nachdem im April 2021 die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz in der Stadt Wittlich eingeführt wurde, freute sich Bürgermeister Rodenkirch am 9. März 2022 bei einem kleinen Empfang weitere Ehrenamtskarten und Jubiläumsehrenamtskarten überreichen zu können. Den Glückwünschen zum Erhalt dieser Karten schlossen sich auch Vertreter*innen der politischen Gremien an. Die Karten sind ein kleiner Dank und eine Anerkennung an Menschen, die sich in überdurchschnittlichem Maß freiwillig für die Gesellschaft engagieren.

Die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz können Ehrenamtliche erhalten, wenn sie sich seit mindestens einem Jahr mit durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr engagieren. Bürgermeister Rodenkirch beglückwünschte die Ehrenamtlichen Marlene Görgen, Renate Jax, Petra Korff, Ursula Mehlen, Heinz Mehlen, Brigitte Schiffels und Renate Spichale zum Erhalt dieser Karte, wobei das ehrenamtliche Engagement oft weit über die zum Erhalt der Karte erforderliche Stundenanzahl hinaus geht. Weitere Ehrenamtskarten gingen an Melitta Roßwinkel, Waltraud Basten, Susanne Dietsch-Porco und Brunhilde Metzen. Die Ehrenamtskarten wurden zu einem großen Teil für das Engagement beim Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich e. V. im Second-Hand-Laden Kaufen mit Herz erstellt.

Außerdem freute sich Bürgermeister Rodenkirch die Jubiläumsehrenamtskarte an Maria Klein für ihren langjährigen Einsatz im Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e. V. zu überreichen. Die Jubiläumsehrenamtskarte kann erhalten, wer sich 25 Jahre ehrenamtlich engagiert. Dies kann in unterschiedlichen Bereichen erfolgen, die weiteren Voraussetzungen entfallen. Die Jubiläumsehrenamtskarte gilt lebenslang, die Ehrenamtskarte ist 2 Jahre gültig.

Mit der (Jubiläums-) Ehrenamtskarte können die ehrenamtlich Tätigen viele Vergünstigungen in Anspruch nehmen, die die beteiligten Kommunen oder private Partner in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stellen – aktuell sind dies rund 700 Vergünstigungen. Eine Aufstellung aller Vergünstigungen ist unter https://wir-tun-was.rlp.de/de/anerkennung/ehrenamtskarte/ zu finden. In der Stadt Wittlich werden die Eintritte in die städtischen Museen sowie die Gebühren auf Veranstaltungen der VHS Wittlich-Stadt und Land e. V. ermäßigt.

Für den Erhalt der Ehrenamtskarte oder der Jubiläumsehrenamtskarte sind entsprechende Anträge zu stellen. Beantragt wird die Karte in der Kommune, in der der überwiegende Teil des ehrenamtlichen Engagements erfolgt. Diese prüft die Anträge und leitet sie an die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei RLP weiter. Die Formulare sind über die oben aufgeführte Website verfügbar. Gerne werden die Formulare per E-Mail oder Post zugesandt. Für Fragen steht die Sachbearbeiterin in der Stadtverwaltung Sylvia Schmitt, Telefon 06571/171161 oder E-Mail: sylvia.schmitt@stadt.wittlich.de gerne zur Verfügung.

 

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5000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Mit genau 517.500 Euro hat die Hilfsgruppe Eifel in der Region  zahlreiche Opfer der schlimmen Flut im Juli vergangenen Jahres unterstützt. Nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Flucht vieler Menschen aus den  Kriegsgebieten widmet sich die Hilfsgruppe jetzt er Unterstützung von Flüchtlingen, die aus der Ukraine in den Kreis Euskirchen geflüchtet sind.

Eine der letzten Flutopfer-Spenden in Höhe von 5000 Euro übergab jetzt der Spendenpate Markus Willmes vom Verein „AXA von Herz zu Herz e.V.“ an Flutopfer-Helfer Dieter Züll von der Hilfsgruppe Eifel. Die Übergabe erfolgte in Kall, wo die Hilfsgruppe in den letzten Monaten  zahlreiche Flutopfer mit Soforthilfen unterstützt hat.

„Die immensen Schäden, die das Hochwasser vielerorts angerichtet hat, haben uns schockiert“, berichtete Markus Willmes. Deshalb habe der Verein „AXA von Herz zu Herz“, ein sozialer Verein der AXA-Versicherung,  einen Spendenaufruf unter den AXA-Mitarbeitern und Agenturen gestartet und eine große Spendenbereitschaft erfahren. Aus einer Vielzahl von Vorschlägen der Mitarbeitenden habe AXA von Herz zu Herz Spenden-Empfänger ausgesuchte, die der Verein aufgrund seiner Satzung unterstützen könne.

Die Hilfsgruppe Eifel wurde von Markus Willmes, der bei AXA in Köln-Hohlweide beschäftigt ist, als spendenwürdig vorgeschlagen. Im Auftrag des Vereins übergab Willmes jetzt die Spende von 5000 Euro, die zur Abdeckung der entstandenen Kosten für die Anschaffung von Heizöfen und Baumaterial für Flutopfer Verwendung finden werden. (Reiner Züll)

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Weihbischof auf Firmreise in der Westeifel

Prüm/Region – Der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert wird in den kommenden Wochen im Dekanat St. Willibrord Westeifel ca. 240 Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden. Folgende Termine sind unter den bekannten Corona-Schutzauflagen für Gottesdienste geplant:

Samstag, 19. März um 13.30 Uhr St. Michael, Winterspelt, um 16 Uhr in St. Remigius, Pronsfeld und um 18.30 Uhr in St. Peter und Paul, Auw; Sonntag, 20. März um 11 Uhr in St. Leodegar, Schönecken; Samstag, 26. März um 15 Uhr in St. Hubertus, Großkampenberg, um 17.30 Uhr in St. Matthäus, Daleiden; Sonntag 27. März um 9.30 Uhr und um 11.30 Uhr in St. Nikolaus, Neuerburg, um 15.30 Uhr in St. Hubertus, Körperich; Samstag, 2. April um 10.30 Uhr und um 15 Uhr in St. Salvator, Prüm. (sb)

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Große Ehrung für Mayen-Koblenzer Landrat Dr. Alexander Saftig

Region/Mayen-Koblenz – Der Kreismusikverband Mayen-Koblenz hat viele Ehrungen: für Musiker, Dirigenten, Funktionäre, fördernde Mitglieder, jedoch keine für Personen, die sich für die Musik, die Musikerinnen und Musiker, die Vereine eingesetzt und sie gefördert und unterstützt haben. So hat der Kreismusik­verband eine eigene Ehrung für genau diese Personen kreiert und die allererste Ehrung gebührt dem Landrat, Dr. Alexander Saftig.

Es ist die Ehrennadel in Gold, verbunden mit einem Ehrenbrief.

Da Herr Dr. Saftig beim Benefizkonzert diese Ehrung erhalten sollte, er aber leider verhindert war, hat sich der Vorsitzende des Kreismusikverbandes auf den Weg ins Kreishaus nach Koblenz gemacht, um Dr. Saftig diese verdiente Ehrung zu überreichen.

In seiner Laudatio hob Peter Gerhards die langjährigen Verdienste noch einmal besonders hervor:

„Lieber Alexander, vor 25 Jahren, als du noch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel warst, beim 5jährigen Gründungsfest des MV „St. Valerius“ Baar, ist die Idee geboren worden, ein vereinsübergreifenden Musizieren in der Verbandsgemeinde Vordereifel ins Leben zu rufen. Du zeigtest Dich sehr angetan von der Idee und als ich in der darauffolgenden Woche mit dem Grobkonzept zu Dir nach Mayen kam, haben wir dies verfeinert und die „Klingende Vordereifel“ war geboren und gibt es bis heute.

Dann hast du mich in meiner Zeit im Vorstand des Kreismusikverbandes immer unterstützt, hattest immer wertvolle, konstruktive und zielführende Ratschläge und Tipps parat gehabt und Dank Deiner tatkräftigen Unterstützung war es dem Kreismusikverband Mayen-Koblenz erst möglich, die vielen Projekte umzusetzen. Sei es die Projektorchester, „Das Kreisorchester“ und „Das Junge Orchester“, sei es das DirigierCoaching

für die Dirigenten oder die Workshops, Egerländer, Alles außer Set, der Tuba-Workshop oder erst im vergangenen Jahr die „musikalischen Frühlings­wochen“, wo fast 400 Musikerinnen und Musiker 27 Stunden Online-Musikunterricht genießen konnten.

9 Register: Flöte, Klarinette, Saxophon, Horn, Trompete, Posaune, „Tenorhorn, Bariton, Euphonium“, Tuba und Schlagwerk bedeuteten 9 hervorragende Instrumentalisten. Dies alles wäre ohne Deine Unterstützung nicht möglich gewesen.

Es war eine tolle Zeit mit vielen musikalischen Höhepunkten, mit vielen tollen und netten Begegnungen und immer stand die Musik, die Musikerinnen und Musiker und auch die Vereine im Vordergrund.

Für 25 Jahre Unterstützung und Förderung der Musik wird Ihnen, Herr Dr. Alexander Saftig die Ehrennadel in Gold, verbunden mit diesem Ehrenbrief verliehen und ein ganz großes Dankeschön von mir und von allen Musikerinnen und Musikern im Kreismusikverband Mayen-Koblenz.“

Dr. Saftig nahm diese Ehrung coronaconform selbst vor und auf dem Bild ist das stolze und freudige Lächeln beider mehr als nur zu erahnen.

Und: Die „gute Seele“ von Dr. Saftig, Frau Grah im Vorzimmer, freute sich sehr über den Frühlingsstrauß.

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Diakonie-Station Euskirchen wird 25

Euskirchen – „Unternehmen Nächstenliebe“ – Tag der offenen Tür in der neuen Station „An der Vogelrute 2“. Die Pflege, Versorgung und Betreuung von kranken und sterbenden Menschen sind Aufgaben, die nicht jeder leisten kann. „Gott sei Dank“ steht auf den Autos der Diakonie-Station, mit denen die Mitarbeiter die Patienten zu Hause aufsuchen. Unterwegs im Dienste der Barmherzigkeit…

Das Team der Diakonie-Station in Euskirchen besteht aktuell aus 150 Mitarbeiter/innen, die 1150 Patienten pflegen, versorgen und betreuen. Hier ein Teil der „Mannschaft“ mit ihrem Chef Walter Steinberger (r.). Foto: Michael Bork /Diakonie/pp/Agentur ProfiPress

„Gott sei Dank“ möchte man sagen, dass es in der Diakonie-Station ein engagiertes Team aus Pflegefach-, Hauswirtschafts- und Betreuungskräften gibt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Menschen in Krankheit und auch im Sterben beizustehen. Und das seit einem Vierteljahrhundert: Am Freitag, 1. April, feiert die Diakonie-Station ihr 25-jähriges Bestehen von 12 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür in ihrem neuen Domizil „An der Vogelrute 2“.

Ab 12.30 Uhr ist ein kleiner Festakt vorgesehen, in dem die 25 Jahre Diakonie-Station gewürdigt werden, die neuen Räume eingeweiht – und Pfarrer Edgar Hoffmann verabschiedet, der seit 1988 Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist, und seit der Gründung 1997 auch der Diakonie-Station vorsteht. Edgar Hoffmann geht im Sommer in Ruhestand.

Die Diakonie-Station entstand damals aus der früheren Gemeindeschwestern-Station der Evangelischen Kirchengemeinde Euskirchen. Die Initiative ging von der Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, Sibylle Achenbach, aus. Zunächst beteiligten sich die Kirchengemeinden Euskirchen, Zülpich und Flamersheim an der Sozialstation, ab 2007 dann auch die Evangelischen Kirchengemeinden Bad Münstereifel und Weilerswist.

Drei Schwestern machten den Anfang

Den Anfang machten 1997 drei Gemeindeschwestern unter der Leitung von Inge Maus und unterstützt von Verwaltungskraft Sonja Nick. Drei Jahre später wurde Walter Steinberger neuer Pflegedienstleiter der Diakonie-Station mit inzwischen fünf Mitarbeiterinnen und 30 Patienten.

Er ist es bis heute, allerdings hat die Diakonie-Station mittlerweile knapp 150 Mitarbeiter/innen, die 1150 Patienten pflegen und betreuen. Und zwar 365 Tage im Jahr, was außerhalb eines „Dienstleistungsbetriebs der Nächstenliebe“ leicht übersehen wird…

Mit den Jahren fächerte sich das Angebot der Sozialstation immer weiter auf. Zunächst kam die Beratungsstelle Demenz mit dem Demenz-Café und den Kursen für pflegende Angehörige unter Leitung von Monika Kronenberg hinzu.

Es folgte die Zusammenarbeit mit dem damaligen „Mobilen Sozialen Dienst“ (heute „Hilfen im Alltag“) und der darin untergliederten „Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose“, zu Beginn unter der Leitung von Anneliese Burbach. Heute wird dieser Arbeitsbereich von Elke Görgens-Bork geleitet.

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit wurde 2008 die Palliativpflege gegründet. „Bis heute betreuen wir in der allgemeinen und spezialisierten Palliativpflege schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem Zuhause“, so Diakon Walter Steinberger, der Chef der Diakonie-Station. Vorsitzender seit der Gründung der Diakonie-Station vor 25 Jahren ist Pfarrer Edgar Hoffmann.

Zum Angebot Palliativpflege gehörte bis vor zwei Jahren auch ein ehrenamtlicher Hospizdienst, dieser musste aber aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt werden. Ergänzt werden die Angebote der Diakonie-Station noch durch die Seniorenerholung in Form von Tagesfahrten und Freizeiten sowie durch den Verkauf von Wohlfahrtsmarken.

Heute 150 Mitarbeiter, 1150 Patienten

Auch räumlich hat sich die Diakonie-Station in den vergangenen Jahren immer mehr vergrößert. Heute findet man sie in Euskirchen „An der Vogelrute 2“. Zum Team gehören knapp 150 Mitarbeiter, die 1150 Patienten pflegen, versorgen und betreuen. Diakon Steinberger ist froh, im katholischen Pendant Caritas gleichgesinnte Partner gefunden zu haben. Zusammenarbeit und Aufgabenteilung herrschen heute vor, wo vor zwei Jahrzehnten noch Konkurrenzdruck herrschte. So wird der Hospizdienst und die Krankenhaushilfe – Grüne Damen – ökumenisch betreut. „Ökumene muss man leben“, davon ist der evangelische Diakon überzeugt: „Reden reicht nicht…“

Obwohl die Arbeit über die Zeit mit immer neuen Auflagen (beispielsweise zu Hygiene und Arbeitsschutz), aufgrund der Corona-Pandemie und schließlich durch die Flutkatastrophe erschwert wurde, habe die Diakonie-Station sich immer an den individuellen Bedürfnissen der Menschen orientiert, betont Walter Steinberger: „Denn Diakonie ist tätige Nächstenliebe.“ Und der Pfleger und die Krankenschwester auch Seelentröster und Seelsorgerin… Diakonie sei praktische Nächstenliebe, egal wie sich die Diakonie-Station in den nächsten Jahren entwickelt, werde. Walter Steinberger: „Dies ist immer der Grund und das Ziel des Handelns!“

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Neuer Mannschafts-Transportwagen für den Mayener Löschzug

Mayen – Schlüsselübergabe an Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr erfolgt. Ende letzten Jahres erhielt der Löschzug in der Mayener Kernstadt einen neuen Mannschafttransportwagen. Das allradbetriebene Fahrzeug inklusive Beladung wurde aufgrund des Feuerwehrbedarfsplanes für rund 50.600 € beschafft. Die Abholung des fertigen Fahrzeuges erfolgte bereits im Dezember 2021 bei der Fa. Martin Schäfer GmbH in Oberderdingen.

Der stellvertretende Wehrleiter Uli Walsdorf und Löschzugführer Wolfgang Saur nahmen die Schlüssel des neuen Mannschafttransportwagens von der Firma Martin Schäfer GmbH entgegen. „Wir sind mit dem Fahrzeug sehr zufrieden und für die reibungslose Übergabe sehr dankbar“, so Löschzugführer Wolfgang Saur.

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Landes-Ausstellung – Lewentz läutet Countdown zur Römer-Landes-Ausstellung ein

Region/Trier – 100 Tage sind es am 17. März noch bis zur großen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“. Dann öffnen die drei großen Trierer Museen ihre Türen, um das reiche und einzigartige römische Erbe in den Vordergrund zu rücken.

„Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, das flächendeckend von der römischen Kultur geprägt wurde und damit prädestiniert für diese Ausstellung. Gerade Trier ist mit seiner Geschichte und den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Römerbauten der ideale Standort für die große Landesausstellung“, so Innenminister Roger Lewentz.

Es seien bereits 437 Führungen in den Museen vorreserviert, sodass unter dem Vorbehalt der pandemiebedingten Einschränkungen von einer sechsstelligen Zahl an Besucherinnen und Besuchern ausgegangen werden könne. „Die Ausstellung mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm für Familien, Schulklassen und verschiedenste Gruppen kann eines der Top-Reiseziele der Kulturlandschaft 2022 werden“, ist Lewentz überzeugt. In die Ausstellung und ein begleitendes Themenjahr der Generaldirektion Kulturelles Erbe seien von Seiten des Landes 3,7 Millionen Euro geflossen.

In großen Schritten nähert sich der kulturelle Höhepunkt, den die älteste Stadt Deutschlands in diesem Jahr zu bieten hat: Vom 25. Juni bis zum 29. November 2022 zeigen das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift die Landesausstellung gemeinsam. Die Vorbereitung in den drei beteiligten Häusern läuft auf Hochtouren und zahlreiche internationale Leihgaben machen die Ausstellung zu etwas ganz Besonderem. Das Römische Reich überdauerte Jahrhunderte und prägte die Weltgeschichte nachhaltig. Der Untergang dieses römischen Weltreiches wurde noch nie vergleichbar in einer Ausstellung verarbeitet.

„Kulturelle Leuchtturm-Projekte wie die Landesausstellung zum Untergang des Römischen Reiches, aber auch das Themenjahr „Spätantike“ der Generaldirektion Kulturelles Erbe richten den Fokus auf den reichen Nachlass dieser Umbruchszeit“, so Lewentz.

Auch für das Bistum und die Stadt Trier ist das Projekt der drei Museen von besonderer Wichtigkeit. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg vom Bistum Trier freut sich darüber, „dass durch die Landesausstellung auf die lange und traditionsreiche Geschichte des Bistums aufmerksam gemacht wird.“

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe betont: „Die Ausstellung richtet auch das überregionale Interesse auf unsere Stadt und wir rechnen daher mit vielen zusätzlichen Gästen und mit der Stärkung unseres Images als Kulturreiseziel.“

Die Kooperation der drei Museen, die bereits seit 2007 gemeinsam bedeutende und über die Landesgrenze hinaus begeisternde Projekte umsetzen, ist Teil des Erfolgsrezeptes der Trierer Ausstellungen und zudem bietet die historische Geschichte Triers als ehemalige Kaiserresidenz sowie mit den zahlreichen Unesco-Welterbestätten eine einzigartige Kulisse.

Das Rheinische Landesmuseum widmet sich breit aufgestellt dem Untergang des Römischen Reiches, während das Museum am Dom unter dem Titel „Im Zeichen des Kreuzes – eine Welt ordnet sich neu“ besonders die Rolle des Christentums in der Spätantike in den Blick nimmt. Der Ausstellungsteil im Stadtmuseum Simeonstift beschäftigt sich mit dem Thema „Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst“ und wie das römische Imperium dort bis heute überdauern konnte.

Um möglichst viele Menschen für die Ausstellung zu begeistern, wurde ein Veranstaltungsprogramm für verschiedene Zielgruppen zusammengestellt. Das Begleitprogramm mit etwa 300 Terminen beinhaltet mehr als 20 verschiedene Veranstaltungsformate, darunter Themenführungen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Theater. Diese richten sich an alle Altersstufen und sind für verschiedene Zielgruppen geeignet. Die zahlreichen Veranstaltungen ermöglichen es den Besucherinnen und Besuchern, tiefer in das Thema der Ausstellung einzutauchen und diese auch aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Die Bedeutung und Größe der diesjährigen Ausstellung in Zahlen:

  • 3 Museen mit 31 Ausstellungssälen
  • 2000 m2 Fläche
  • 700 Exponate aus 130 Museen und 20 Ländern.

Mit den Ausstellungen „Konstantin der Große“ im Jahr 2007 und „Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ im Jahr 2016 hat sich Trier als Museumsstandort für national und international beachtete Großausstellungen zur römischen Antike profiliert. Die Nero-Ausstellung war damals eine der erfolgreichsten Ausstellungen in Europa. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dieser Projekte, zu denen auch die  Karl-Marx-Ausstellung 2018 zählt, ist die Kooperation der Partner von Land, Stadt und Bistum mit ihren Museen.

Ausführlichere Informationen zum Begleitprogramm und zur Landesausstellung sind zu finden unter: www.untergang-rom-ausstellung.de.