Kategorien
News

Auftakt des zweiten Zukunfts-Dialogs der Smarten Region MYK10 – Save the Date!

Mendig/Region – Wie möchten wir künftig in unserem Landkreis leben, wohnen, uns fortbewegen und arbeiten? Wo wollen wir überhaupt hin? So lauten die zentralen Fragen des zweiten Zukunftsdialogs der Smarten Region MYK10. In einem kreisweiten Online-Dialog können alle Menschen, die im Kreisgebiet wohnen, arbeiten oder auf andere Weise hier verwurzelt sind, digital teilnehmen, sich austauschen und mitdiskutieren. Der zweite Zukunftsdialog der Smarten Region MYK10 wird am 29. März im Rahmen einer Online-Auftaktveranstaltung eröffnet.

Aktuelle Informationen, eine offizielle Einladung, die Agenda sowie Anmeldemöglichkeiten werden demnächst veröffentlicht. Merken Sie sich jetzt schon den Termin zum Auftakt des zweiten Zukunftsdialogs und gestalten Sie die Zukunft unseres Landkreises mit!

Die Verbandsgemeinde Mendig ist Teil der „Smarten Region MYK10“ des Landkreises Mayen-Koblenz. Im Zuge des Förderprogramms „Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW werden hier vor Ort zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie innovative Lösungen für alle Daseinsbereiche entwickelt und erprobt. 

 Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/239637791

Kategorien
News

Hand in Hand in Sinzig – Von der Schule zum Gesellenstück

Sinzig – Jugendsozialarbeit im AW-Kreis auf neuen Wegen – 20 Jugendliche werden vom Schulabschluss bis zum Ausbildungsende begleitet. Unter dem Motto „From School to Future“ (von der Schule in die Zukunft) wurde jetzt in Sinzig ein Pilotprojekt gestartet, in dem rund 20 junge Menschen vom Schulabschluss bis zum Ausbildungsende beziehungsweise Gesellenbrief von einer festen Ansprechpartnerin begleitet werden.

„Diese Art der Jugendsozialarbeit ist innovativ im Ahrkreis“, betont Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung Ahrweiler. „‘From School to Future‘ ist eine von mehreren Maßnahmen, die vom ‚Runden Tisch zum (Wieder-)Aufbau der sozialen Infrastruktur‘, ein kreisweiter Zusammenschluss sozialer Träger nach der Flutkatastrophe an der Ahr, initiiert wurde. Die daraus entstandene Initiative ‚Schule, Handwerksberuf(ung), Ausbildung‘ brachte dieses Projekt auf den Weg“, so Hornbach-Beckers. Es richte sich an junge Menschen, die die Abschlussklasse einer Förderschule oder Realschule plus besuchen.

Zum Informationsabend trafen sich jetzt Eltern, Jugendliche, Schulleitungen und Initiatoren im Haus der offenen Tür (HoT) des Bistums Trier in Sinzig, Träger des Projektes. Die dort beschäftigte sozialpädagogische Fachkraft Ulrike Michelt ist seit Anfang Februar mit Schülerinnen und Schülern der Janusz-Korczak-Schule (JKS, Förderschule) und der Barbarossaschule (Realschule plus) in Sinzig im Gespräch. Zudem steht sie im engen Kontakt mit Schulleitungen und Lehrkräften der beteiligten Schulen sowie den Eltern. „In einem ersten Schritt geht es darum, sich kennen zu lernen und einen passenden Ausbildungsplatz im Handwerk zu finden“, erläuterte sie.

Gemeinsam mit den Jugendlichen bereitete Ulrike Michelt auch den Infoabend vor, von der Gestaltung der Projekttafeln bis zur Moderation des Abends. „Die Jugendlichen beider Schulen sind schnell zusammengewachsen“, stellte sie fest. Das bestätigen auch Morgaine (17) aus Gönnersdorf und Paula (16) aus Bad Breisig. „Anfangs waren wir alle etwas zurückhaltend. Schon nach den ersten gemeinsamen Treffen sind wir richtig gut klargekommen“, erzählten sie. Beide haben schon konkrete berufliche Vorstellungen und freuen sich – wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler – über die Unterstützung, auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Derzeit sind wir in Gesprächen mit Innungen und Handwerksbetrieben, aber auch mit Einzelhändlern und anderen Gewerbetreibenden“, so Ulrike Michelt. „Wir freuen uns über weitere Betriebe, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und Projektpartner werden möchten.“

„Super, dass junge Menschen über diese Findungsphase in der Ausbildung sozialpädagogisch begleitet werden“, sagte Uta Erlekampf, Konrektorin der Barbarossaschule. „Das ist ein guter neuer Aspekt für die Ausbildung und motiviert. Als Auszubildende sind die Beteiligten in der Gemeinschaft und fühlen sich nicht alleingelassen.“
Auch ihr Kollege Andreas Schmitt, seit eineinhalb Jahren Leiter der JKS, ist überzeugt: „Die Begleitung während der Ausbildung wirkt sich positiv aus, gibt Stabilität und hilft, die Herausforderungen zu schaffen. Wir unterstützen das sehr und freuen uns, dabei zu sein“, so Schmitt. Dieses Projekt passe gut ins schulische Konzept.

Begeistert zeigt sich Petra Klein, HoT-Leiterin und Mitglied der „Initiative Jugendsozialarbeit – Schule, Handwerksberuf(ung), Ausbildung“.

„Auf diesem Weg werden Jugendliche als Beteiligte in der Entwicklung ihrer Interessen und Stärken nachhaltig unterstützt. Das ist der richtige Weg.“

„Ermöglicht wurde „From School to Future“ durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Sponsoren“, ergänzte Fachbereichsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers: „Die Globus Stiftung fördert das Projekt mit 60.000 Euro, die SWR-Herzenssache und die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz mit je 10.000 Euro. Dafür sind wir außerordentlich dankbar.“

Kategorien
News

Ernte-Versicherungen im Weinsektor – Anträge können noch bis 15. April gestellt werden

Wittlich – Winzer, die eine Mehrgefahrenversicherung abschließen, können aus dem EU-Programm einen Prämienzuschuss erhalten. Die Höhe der Unterstützung wird ab diesem Jahr von 50 Prozent auf 80 Prozent der gezahlten Versicherungsprämie, jedoch höchstens 300 Euro je Hektar, angehoben. Unterstützungen unter 200 Euro je Antrag werden nicht gewährt.

Rheinland-Pfalz hatte die Förderung der Mehrgefahrenversicherung im Weinbau 2021 eingeführt, weil Wetterrisiken wie Hagel und Frost gerade im Weinbau enorme Ernteverluste mit sich bringen können.

Unterstützungsfähig sind Prämien für Mehrgefahrenversicherungen, die Ertragsverluste und Qualitätseinbußen im Weinsektor mindestens durch die Risiken Hagel und Frost absichern. Die Risiken müssen in einem Kombivertrag versichert sein.

Bezuschusst werden Prämienzahlungen, die bis spätestens 30. Juni des Jahres, für das die Unterstützung beantragt wird, erfolgt sind. Darüber hinaus ist bis spätestens 10. Juli ein Versicherungsnachweis über das Bestehen der Mehrgefahrenversicherung bei der zuständigen Kreisverwaltung einzureichen. Für jeden Versicherungsvertrag ist ein separater Antrag auf Unterstützung einzureichen.

Abweichend vom Antragsjahr 2021 wird die Unterstützung ausschließlich bei elektronischer Übermittlung der unterstützungsrelevanten Antragsdaten durch das Versicherungsunternehmen an die zuständige Stelle gewährt. Dies dient der Verwaltungsvereinfachung und Entlastung. Der Antragsteller muss daher per Unterschrift auf dem Antragsformular bestätigen, dass er mit dem elektronischen Datenaustausch zwischen Versicherungsunternehmen und zuständiger Behörde einverstanden ist. Nähere Informationen und Erläuterungen zum Verfahren, Antragsformular sowie ausführliches Merkblatt zum Download, sind unter https://mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/foerderung/ernteversicherungen-im-weinsektor-mehrgefahrenversicherung/ zu finden.

Anträge sind bis spätestens 15. April 2022 mit dem entsprechenden Formular bei der Kreisverwaltung, Fachbereich Veterinärdienst, Landwirtschaft und Weinbau, Sebastian Wagner, Telefon: 06571 14-2417, E-Mail: Sebastian.Wagner@Bernkastel-Wittlich.de, zu stellen.

Kategorien
News

GK-Mittelrhein erweitert Ausbildungs-Angebot für Gesundheits-Fachberufe

Region/Mayen-Koblenz – Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten startet im Oktober. Anästhesietechnische Assistenten (ATA) sind für alle Arbeitsabläufe zuständig, die mit der Durchführung einer Narkose anfallen. Dabei arbeiten sie insbesondere mit Anästhesisten, aber auch mit anderen Berufsgruppen eng zusammen. Ab Herbst 2022 bildet das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein erstmalig ATA aus. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im Wechsel von theoretischem und praktischem Unterricht sowie Praxiseinsätzen.

Während der Unterricht an der Schule für Anästhesietechnische Assistenz am Bildungscampus Koblenz stattfindet, erfolgt die praktische Ausbildung an den Standorten des GK-Mittelrhein. Dafür sind insgesamt zehn Plätze vorgesehen. „Wir freuen uns, dass wir unser Ausbildungsangebot für Gesundheitsfachberufe weiter ausbauen und zusätzlich zur OTA-Ausbildung jetzt auch mit der ATA-Ausbildung in diesem Bereich einen neuen Schwerpunkt setzen können“, erklärt Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts (BFI), das die Ausbildung im GK-Mittelrhein organisiert.

Auf dem Arbeitsmarkt sind ATA begehrt, und zwar nicht nur im Operationssaal, sondern beispielsweise auch in der Endoskopie oder Zentralsterilisation, in der Schmerztherapie oder Notaufnahme. Gefragt sind in diesem hochspezialisierten Beruf Feinfühligkeit, Freude am Umgang mit Menschen und eine gute Beobachtungsgabe auf der einen Seite – technisches Verständnis, medizinisches Interesse und analytische Fähigkeiten auf der anderen Seite. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertiger Abschluss. Weitere Infos gibt es online unter www.karriere-gk.de. Hospitationstermine sind nach individueller Abstimmung mit dem BFI möglich. Kontakt: E-Mail: karriere@gk.de, Telefon: 0261 499-2811.

Kategorien
News

Stadt Euskirchen startet Foto-Projekt „FreeStyle NRW“ und gibt jungen Menschen eine Plattform

Euskirchen – Mit einem außergewöhnlichen Projekt rund um das Thema der digitalen Fotografie startet die Stadt Euskirchen ein Angebot für Jugendliche im Stadtgebiet. In Kooperation mit dem Verein Ensible e.V ist es das Ziel, mit dem Impulsprojekt „FreeStyle NRW“ eine Ausstellung mit Fotografien junger Menschen aus Euskirchen in die Innenstadt zu bringen, um ihnen eine Plattform zur kreativen Mitgestaltung Ihrer Stadt und Ihrem direkten Umfeld, zu bieten. Deshalb sind alle Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren in der Stadt Euskirchen aufgerufen, sich bis zum 27.04.2022 mit ihren Fotos an dem Projekt zu beteiligen.

„Auf euren Smartphones finden sich oft viele wirklich tolle Bilder. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch trauen würdet, uns diese auch zu schicken“ gibt Bürgermeister Sacha Reichelt den jungen Menschen mit auf den Weg. „Dabei wünschen wir uns nicht nur eure schönsten Fotos: Es dürfen auch traurige, aufregende oder ausgefallene Bilder dabei sein“, erklärt er und ergänzt: „Wichtig dabei ist, dass wir eure Kunst, eure kreativen Ideen, eure Visionen durch eure Fotografien sehen können. Wir möchten die Welt mit euren Augen sehen und hören, was ihr zu sagen habt.“

Bis zum Einsendeschluss Ende April finden parallel an den teilnehmenden weiterführenden Schulen entsprechende Fotografie-Workshops statt, um zu inspirieren, aufzuwecken und zu begeistern. Dabei erläutert das Team des Ensible e.V. gemeinsam mit Experten vom Fach, was eigentlich ein gutes Foto ausmacht und wie man mit einem fotografischen Auge sehen kann.  Eine eigens für dieses Projekt zusammengestellte Jury sichtet die eingereichten Werke, um dann eine fachkundige aber auch intuitive Selektion zu treffen.

In einer Vernissage Mitte Mai werden die ausgewählten Fotos den Mitwirkenden präsentiert.

Einige der ausgewählten Bilder werden im Großformat gedruckt und bis zu den Sommerferien im Rathaus sowie im KundenCenter Treffpunkt SVE, in Bussen des Stadtverkehr Euskirchen, der Bibliothek, sowie an weiteren Stellen in der Stadt für die Öffentlichkeit ausgestellt. Andere Bilder werden im digitalen Raum präsentiert, so dass die Werke der Jugendlichen eine große Sichtbarkeit erhalten.

Nach den Sommerferien werden die ausgewählten Fotos für einige Monate an den teilnehmenden Schulen ausgestellt (und kommen so noch einmal auf besondere Weise zur Geltung.)

„Die einzureichenden Fotos können sowohl mit dem Smartphone als auch mit einer Digitalkamera gemacht werden. Wichtig bei Teilnehmenden unter 16 Jahren ist die Einwilligung der Eltern.“ erläutert Dorothea Hudaszek vom Ensible e.V. Dabei erinnert die Projektleiterin alle Fotografierenden: „Und generell gilt natürlich: Wenn andere Personen auf dem Bild zu sehen sind, dann braucht ihr natürlich auch deren Erlaubnis“.

Teilnehmen können alle jungen Menschen aus dem Stadtgebiet Euskirchen. Unter dein.freestyle.nrw können die Bilder eingereicht werden. Wer sich vorher ein wenig über das Projekt informieren möchte, findet alle Informationen dazu unter www.freestyle.nrw

Kategorien
News

Innehalten am Ostlandkreuz – Anlieger schufen Ruhe-Oase auf dem Knoppen in Kall

Kall – Das hölzerne Mahnmal, das an die Vertreibung der Menschen aus den ostdeutschen Gebieten vor 80 Jahren erinnert, gewinnt durch den Ukraine-Krieg an Aktualität. Seit 1958 erinnert das Ostlandkreuz oberhalb des Baugebietes Knoppen in Kall als Mahnmal für die toten Angehörigen der  im Zweiten  Weltkrieg vertriebenen Menschen aus den ostdeutschen Gebieten. Das Kreuz mit der Inschrift „Den Toten der Ostdeutschen Heimat“ hat jetzt knapp 80 Jahre nach dem Weltkrieg durch den Krieg in der Ukraine wieder Aktualität bekommen. Anwohner Wolfgang Röhrig vergleicht den seit Wochen tobenden Krieg in der Ukraine mit der schrecklichen Situation von damals.

Wolfgang Röhrig, der sich seit Jahren mit mehreren Anrainern um die Erhaltung und Pflege der Gedenkstätte kümmert hat jetzt aus aktuellem Anlass am Fuße des Kreuzes eine kleine Tafel mit einem Text und einem Auszug aus dem ökumenischen Friedensgebet  angebracht.

„Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Menschen aus den ostdeutschen Gebieten in Richtung Westen fliehen. Der Krieg und die beschwerliche Flucht haben viele Menschen das Leben gekostet. Daran erinnert das Ostlandkreuz hier in Kall“, steht im ersten Abschnitt des Textes. Weiter heißt es da: „Knapp 80 Jahre später ist wieder Krieg im Osten Europas. Wieder müssen viele Menschen – insbesondere Frauen und Kinder – vor den Bomben und Panzern  fliehen. Auch jetzt gibt es wieder viele Tote; Soldaten, Zivilisten und unschuldige Kinder sterben – Warum?“.

Als Auszug aus dem ökumenischen Friedensgebet 2022 hat Röhrig nachdenkliche Passagen ausgewählt und auf der Tafel niedergeschrieben: „Gütiger Gott, wir sehnen uns danach miteinander in Frieden zu leben. Wenn  Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn  Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung und Frieden schenkt“.

Ganz aktuell ist die Gebets-Passage: „Wenn  Menschen gegen  Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen  verdreht werden um  andere zu täuschen, bist du es der uns Hoffnung auf Frieden schenkt“.  Das Gebet endet mit dem Schlusssatz: „Schenke uns mutige Frauen und Männer, die Wunden  heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen. Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu finden“.

Wolfgang Röhrig wünscht sich, dass viele Menschen die Botschaften am Ostlandkreuz lesen: „Wer dort kurz inne halten will, ist dazu herzlich eingeladen und kann dort auch gerne eine Kerze aufstellen“.  Wer am Ostlandkreuz innehält, erfährt auch die Herkunft des Kreuzes, das am Sonntag, 12. Oktober 1958 feierlich eingeweiht worden war.  500 Menschen waren damals der Einladung des Bundes der der heimatvertriebenen Deutschen und des Vereinskartells gefolgt.

Das Holz des Kreuzes, das damals von Adolf Teuber und Ernst Ludwig Bongard hergestellt wurde, stammte vom  Abriss des St. Michael-Gymnasiums in Bad Münstereifel. Die Inschrift auf dem Kreuz fertigte der Kaller Bildhauer Karl Kisgen, der damals in der Aachener Straße ein Atelier hatte.

In den 80er Jahren wurde das große Holzkreuz durch das heutige ersetzt. Den Zeitpunkt und den Grund dazu hat Wolfgang Röhrig trotz umfangreicher Recherchen bis heute noch nicht herausgefunden.  Es wird vermutet, dass es damals einem Feuer zum Opfer gefallen ist. Nachdem auch der Zahn der Zeit an dem zweiten Kreuz genagt hatte und der Platz kaum noch zugänglich war, entschied sich eine Initiative der Nachbarschaft im Jahr 2017, das völlig verwitterte hölzerne Mahnmal zu restaurieren.

Mit Hilfe des Bauhofes und den Anrainern des Knoppen wurde das Kreuz abgebaut, geschliffen und neu gestrichen. Und auch das verwilderte Gelände um den Aufstellungsort wurde freundlich gestaltet. Eine kleine Sitzgruppe vor dem Kreuz lädt zum Verweilen ein, auf einer Hinweistafel findet der Betrachter die Geschichte des Kreuzes und ein Foto von der Einweihung im Jahr 1958. Ebenso ein Insekten- und ein Bienenhotel.

Für die Bepflanzung rund um das Kreuz hat sich die Nachbarschaft durch die Biologische Station in Nettersheim beraten lassen. Wolfgang Röhrig: „Wer zum Ostlandkreuz kommt, kann sich dann auch vielleicht an den mittlerweile mehr als 200 Frühlingsblütern erfreuen, die wir dort gepflanzt haben“.

Kategorien
News

Schleidener Bauhof soll dauerhaft ins Höhengebiet siedeln

Schleiden – Neues Bauhofgebäude soll im Gewerbegebiet Herhahn errichtet werden – Stadtrat entscheidet am 7. April über den Neubau. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 war schnell klar, dass das Gebäude des städtischen Bauhofs in der Poensgenstraße sowohl aus bautechnischen und auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht wiederaufgebaut werden konnte. Inzwischen ist das ehemalige Sägewerk Dartenne dem Erdboden gleich gemacht und fast nichts mehr erinnert an die Wirkungsstätte des städtischen Bauhofteams. Lediglich die kleine Fahrzeughalle und die Salzsilos bleiben an dieser Stelle erhalten – von dort aus sollen weiterhin die Winterdienstfahrzeuge für die Tallage starten.

„Die angemieteten ehemaligen Produktionshallen in Dreiborn sind von der Beschaffenheit für die großen Bauhoffahrzeuge nicht ideal, zudem fehlt die notwendige Außenfläche“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter. Deswegen könne das Ausweichquartier auch nur eine Übergangslösung sein.

Das bisherige Bauhofgelände in Schleiden ist aufgrund seiner Lage mit angrenzender Wohnbebauung und seiner Größe für einen Wiederaufbau nach den heutigen Anforderungen nicht geeignet. Zudem liegt das Grundstück größtenteils im Überschwemmungsgebiet.

Die Verwaltung plant nun, das Bauhofgelände im Gewerbegebiet Herhahn „Auf dem Stock“ anzusiedeln und dort ein neues Gebäude zu errichten. „Die Stadt Schleiden ist hier noch im Besitz zweier Grundstücke, die sich dafür sehr gut eignen“, so Wolter weiter. Der Standort liege zwar auf der Höhe, aber mitten im Stadtgebiet, so dass alle Ortschaften sehr gut erreichbar seien.

Die Bauhofleiter Felix Schröder und Hubertus Hüpgen sowie Teamleiter Bauverwaltung Rolf Jöbges freuen sich bereits auf den Neustart in Herhahn: Bei einer Ortsbegehung wurden erste Überlegungen zum Ersatz-Neubau angestellt, der nach den neusten technischen Anforderungen realisiert werden soll.

Die Finanzierung des (Ersatz)Neubaus erfolgt über die kommunale Wiederaufbauhilfe. Der Erste Beigeordnete wird das Projekt zum Neubau des Bauhofgebäudes in der Sitzung des Stadtrates am 7. April vorstellen.

Kategorien
News

Hochschul-Messe vom 30. März bis 12. April – Um die Fachkräfte von morgen werben

Region/Ahrweiler/Koblenz – Auch in diesem Jahr präsentiert die Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler sich, aber vor allem regionale Unternehmen auf der Firmenkontaktmesse Praxis@Campus der Hochschule Koblenz. Ziel ist es, Hochschulabsolventen über Jobangebote in der Region und den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler zu informieren. Aufgrund der weiterhin hohen Zahl an Corona-Infektionen findet die Messe vom 30. März bis 12. April 2022 vollständig digital statt.

Mit der Karrieremesse bietet die Hochschule Koblenz Unternehmen die Möglichkeit, einen schnellen Zugang zu ihren Studierenden zu finden und in Kontakt zu den Fachkräften von morgen zu treten. Die teilnehmenden Unternehmen können mittels Videokonferenz in einem individuellen Zeitfenster von 60 Minuten ihren Betrieb live präsentieren und erste Gespräche mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern führen. Außerdem ermöglicht die Praxis@Campus-App den Unternehmen einen digitalen Auftritt direkt auf dem Gerät der Besucherinnen und Besucher, die mit der interaktiven App leicht die für sie passenden Aussteller finden können.

Unternehmen, die sich auf dem virtuellen Messestand der Kreiswirtschaftsförderung vorstellen lassen möchten, haben jetzt noch die Möglichkeit, kostenfrei Stellenangebote auszulegen. Interessierte Betriebe können ihre Stellenangebote noch bis zum 28. März per E-Mail an Anuriti.Kumar@kreis-ahrweiler.de senden. Möglich sind Inserate für Praktika, Traineeprogramme, Werkstudentenstellen, Bachelor-/Masterarbeiten oder den Direkteinstieg.

Zum Hintergrund:

Die Karrieremesse wird für Studierende aller drei Standorte der Hochschule Koblenz ausgerichtet. Teilnehmen werden Studierende verschiedener Semester sowie Absolventinnen und Absolventen aus den Fachbereichen bauen-kunst-werkstoffe, Ingenieurwesen, Mathematik und Technik, Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. Mit rund 9.900 Studierenden ist die Hochschule Koblenz die größte in Rheinland-Pfalz.

Kategorien
News

SGD Nord lässt Auflandungen im Bereich von Pegel-Messstrecken an der Ahr räumen

Ahrtal – Der gewässerkundliche Dienst der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord unterhält insgesamt 100 Pegelmessstellen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Dieses flächendeckende Pegelnetz liefert unter anderem wichtige Daten für den Hochwassermeldedienst, das  Klimawandel-Monitoring und die Hochwasservorsorge.

Kategorien
News

Auch 2022 kein Osterkonzert

Mechernich-Bleibuir/Bergbuir – Musikverein Bleibuir leidet weiter unter Corona: Nachdem 2020 sogar das Jubiläumsfest zum 100jährigen Bestehen ins Wasser fiel, musste auch das Osterkonzert 2021 bereits abgesagt werden. Das traditionsreiche Osterkonzert des Musikvereins Bleibuir muss aufgrund der Corona-Pandemie auch Ostersonntagabend 2022 abgesagt werden. Das teilte Geschäftsführer Martin Radermacher jetzt dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Das Konzert, das seit der Nachkriegszeit traditionell am Ostersonntagabend aufgeführt wird, hätte 2022 zum 66. Mal stattgefunden. Die Musiker konzertieren seit Schließung des Eifeler Hofs mit Dorfsaal in Bleibuir seit mehr als 20 Jahren in der Jugendhalle Bergbuir.