Dekan Dr. Rainer Justen, Philipp Hein, Carmen Perling und Weihbischof Franz Josef Gebert (vlnr.) Foto: Brigitte Bettscheider
Hillesheim – Zum Start des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein haben die Gläubigen aus der Region am 15. Mai in der St. Martin-Kirche in Hillesheim einen Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert gefeiert. Der appellierte daran, solidarisch und verbindlich über die Grenzen der Pfarreien hinaus für Glaube und Kirche tätig zu werden.
Mit Blick auf die neu geschaffene Struktur ließ Gebert Bilder sprechen. Er stelle sich den Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein wie ein System mit vielen Brunnen, Wasserläufen und Querverbindungen vor. Und: „Wir stehen an einer geöffneten Tür vor einer neuen Zukunft mit Gott“, erklärte der Weihbischof. Die seit 2018 vorbereitete neue Bistumsorganisation habe im Vorfeld nicht nur Begeisterungsstürme ausgelöst, sondern zahlreiche Fragen und Befürchtungen zutage gebracht, räumte Gebert ein. „Doch nun hat das Neue begonnen, und mit vereinten Kräften werden wir manches bewegen können“, gab er sich zuversichtlich.
Das schaffe kein Einzelner, dazu bedürfe es eines Teams mit vielen Kompetenzen und der solidarischen und verbindlichen Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen über die Grenzen der jeweils eigenen Pfarrei hinaus. „Wir müssen größer denken und gleichzeitig näher zusammenrücken, wir dürfen uns tragen lassen, und gleichzeitig müssen wir steuern“, sagte der Weihbischof. Auch am Anfang der Kirche habe die Bildung einer funktionsfähigen Organisation gestanden. Der Weg mit Jesus im Glauben und im kirchlichen Leben sei aber zu keiner Zeit „ein Spaziergang“ gewesen.
Als das von Bischof Dr. Stephan Ackermann zum 1. Januar 2022 eingesetzte Leitungsteam stellte der Weihbischof vor: den Dekan und Pfarrer Dr. Rainer Justen (55), den Gemeindereferenten Philipp Hein (33) und die Rendantin Carmen Perling (46). Der Sitz des Leitungsteams ist das Pfarrhaus in Adenau.
Der neue Pastorale Raum umfasst die fusionierte Pfarrei Gerolsteiner Land sowie die Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Hillesheim, Niederehe und Obere Kyll. An der Startveranstaltung in der Pfarrkirche Hillesheim nahmen Gremienvertreter und Gläubige aus dem gesamten neuen Pastoralen Raum teil. Beate Fasen (Oberbettingen), Vorsitzende des Pfarreienrates Hillesheim, hieß den Weihbischof und die Gottesdienstversammlung willkommen. Im Anschluss an das Pontifikalamt war auf dem Graf-Mirbach-Platz vor der Kirche Gelegenheit zu Gespräch, Begegnung und Austausch. (red)
Euskirchen – Am heutigen Montag, 16.05.2022 ist am Jülicher Ring im Rahmen von Sondierungsarbeiten in Euskirchen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich um eine 250 Kilo Bombe.
Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde ab 16.00 Uhr der umliegende Bereich des Fundorts des Blindgängers durch das Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen, die Feuerwehr und die Polizei für eine Entschärfung geräumt. Davon betroffen war ein Radius von circa 300 Metern um den Fundort.
Für die Bewohner des betroffenen Evakuierungsbereichs, die nicht bei Familien oder Freunden unterkommen konnten, wurde ab 16 Uhr eine Sammelstelle im Zentrum des DRK , Jülicher Ring 32 b, 53879 Euskirchen eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten konnten.
Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs wurden um 16.00 Uhr vollständig gesperrt.
Die Entschärfung der Bombe war gegen 17 Uhr vorgesehen. Für Betroffene, die beim Verlassen ihres Hauses Hilfe benötigten, war eine Hotline eingerichtet.
Aachen – Die Arbeiten an der Brücke Turmstraße schreiten sehr gut voran: Weil die vorbereitenden Arbeiten im Gleisbereich unterhalb der Brücke Turmstraße bereits einen Tag eher fertiggestellt waren als ursprünglich geplant, konnte schon am heutigen Vormittag, 16. Mai, mit den Abrissarbeiten der Brücke Turmstraße begonnen werden.
Nachdem die Brückenkappen mit Geländer entfernt waren, folgte der Abbruch der seitlichen Kragarme. „Darum hängen dort jetzt viele Spanndrähte heraus“, erklärt Dipl.-Ing. Hans-Peter Doser vom beauftragten Ingenieurbüro Doser, Kempen, Krause. Im Laufe des Tages wird noch mit dem Abbruch des ersten Hohlkastens begonnen. Dazu wird die obere Fahrbahnplatte zertrümmert, bevor der Fahrbahnboden und der seitliche Steg abgenommen werden können.
Bis zum morgigen Mittag, 17. Mai, wird voraussichtlich auch der zweite Hohlkasten abgebrochen sein. Im Laufe des Dienstags werden die Bagger dann ihre Abrissposition verlagern und den Abbruch unterhalb der Brücke fortsetzen.
Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten ließen sich im Kreishaus Düren nach ihrem Wahlsieg feiern – beide ziehen wieder direkt in den Düsseldorfer Landtag ein. Foto: Kreis Düren
Düren – Die CDU ist bei der Landtagswahl auch im Kreis Düren der Gewinner. Die Christdemokraten holten im Wahlkreis 11 (Düren I) 42,2 Prozent (Vergleich 2017: 35,6), im Wahlkreis 12 (Düren II, Euskirchen II) 42,1 Prozent (37,3). Direkt gewählt wurden mit großem Vorsprung die beiden Christdemokraten Dr. Patricia Peill (45,1 %) und Dr. Ralf Nolten (43,5%). Beide wurden am Abend bei der Wahlveranstaltung des Kreises Düren entsprechend gefeiert.
Die SPD holte im Wahlkreis 11 26,1 Prozent (33,3 %), im Wahlkreis 12 24,2 Prozent (29,3 %). Die beiden Direktkandidaten Max Dichant und Ingrid Schütten landeten bei 27,4 beziehungsweise 27,1 Prozent und zogen nicht in den Landtag ein. Auf Platz drei kamen die Grünen mit 12,1 Prozent (4,5 %) im Wahlkreis 11 und 13,3 (5,3 %) im Wahlkreis 12.
Das Gesamtergebnis stand schon früh fest. Deshalb wurden Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten auch frühzeitig für ihre klare Wiederwahl von ihren Anhängern gefeiert. Landrat Wolfgang Spelthahn, Wahlleiter im Kreis Düren, beglückwünschte die Sieger und zollte allen Kandidaten und Parteien Respekt für ihren Einsatz und einen professionellen Umgang im Wahlkampf. „Dass wir weiter gut im Düsseldorfer Landtag vertreten sind, ist sehr wichtig für den Kreis Düren, der mit dem Strukturwandel vor großen Herausforderungen, vor allem aber Chancen steht.“
Der Wahlkreis 11 besteht aus Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merken, Niederzier, Titz und Vettweiß, der Wahlkreis 12 aus Düren, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau, Nideggen und den Kreis Euskirchener Kommunen Schleiden, Hellenthal und Dahlem.
Liedergut-Abende on Tour mit Audrey Hannah (re.) von RPR1 und Lotto Rheinland-Pfalz. Foto: Privat
Nürburg – „Man hat es gut mit euch“, ist von einem dankbaren Johannes Oerding zu hören, der beim Liedergut-Abend von RPR1. und Lotto Rheinland-Pfalz mit Moderatorin Audrey Hannah auf den Abend trinkt. Das kleine Publikum hebt strahlend die Gläser und ist ganz seiner Meinung.
Charmant, natürlich und persönlich geht Audrey Hannah von RPR1. Liedergut auf ihren Gesprächspartner ein. Johannes Oerding kennt sie gut von früheren Begegnungen. Foto: Privat
Alle sitzen zusammen hoch oben in einer VIP-Lounge mit bestem Blick auf die Start- und Zielgerade des Nürburgrings, hoch über der „Grünen Hölle“, die einfach malerisch in der Abendsonne aussieht. In diesem bekannten Flecken der Eifel sind viele von ihnen noch nie gewesen, wie sich herausstellt – auch Johannes nicht. Diese besondere Location, ein exklusiver, überschaubarer Kreis von Menschen, ein berühmter Musiker und „Music made in Germany“: das steht für die Liedergut-Abende on Tourmit Audrey Hannah von RPR1 und Lotto Rheinland-Pfalz. Ein Gewinn für jeden Gast. Und ein gutes Team sorgt im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf.
Auto fahren und singen gehören zusammen
Seine Oma sagte immer Filou zu Johannes – seine blaue Augen blitzen auf, er lacht schelmisch – kein Wunder! Ist er nicht irgendwie unser deutscher Ed Sheeran?
Eins allerdings will er nicht auf sich sitzen lassen: ein Multiinstrumentalmusikertalent oder ähnliches zu sein. Vehement bestreitet er bei dem Thema jegliche genialen Fähigkeiten, nennt sich selber „Schrabbelgitarrist“ und beschreibt, dass er leider statt Klavier zu lernen, seine damalige 80-jährige Lehrerin in den Schlaf geklimpert habe. Er nimmt sich gerne auf die Schippe, und es macht Spaß mit ihm draufzuspringen. Es gibt viel zu lachen bei diesem Liedergutabend. Und die Themen reißen nicht ab: Polonäse Blankenese stimmen Audrey und Johannes an, man erfährt, dass die beiden sich schon lange kennen- alles fühlt sich nach einem familiären, nahen Moment an, dank der wirklich herzlichen Gastgeberin, Moderatorin und Künstlerkennerin Audrey Hannah. Lustige Einblicke, wie Clueso beispielweise riecht und dass Johannes „ein Fan von ihm“ ist. Seine Freundschaft zu Peter Maffay ist Thema und dass, während Johannes Oerding geht, Peter jetzt bei „Voice of Germany“ beginnt. Die Gäste dürfen ihre Fragen vorab auf Karten schrieben.
„Ich kann gut Auto fahren“, behauptet Johannes und erzählt noch von seinem Job, als er übers Land fuhr, um Medikamente auszuliefern – singend. Eine Familientradition, denn auf der Fahrt in den Urlaub sei früher auch stundenlang gesungen worden. Perfekt: Da ist der Nürburgring doch die beste Wahl für seinen Auftritt gewesen!
Ein Dorfkind
Dass er nicht abgehoben ist, erklärt der „Junge vom Dorf“ durch seine große Familie, die ihn am Boden hält, und durch seine Karriere, die langsam vonstattenging. „Das hat doch 35 Jahre gedauert“, meint der 40-Jährige – und verrät damit zumindest etwas über sein Zeitempfinden (und seinen Humor).
Audrey, die auch Lottofee ist bei der großen wöchentlichen live-Ziehung ist, und die Zuschauer fragen den aktuellen Gastgeber von „Sing meinen Song“ noch nach seinem Markenzeichen, dem Hut. Johannes Oerding findet den einfach praktisch: So ist man „schnell fertig“ und das Thema Frisur ist abgehakt.
An seiner Seite ist Kai Lindner (Keyboard). Foto: Privat
Auftreten in freier Wildbahn
Er verrät noch dass er selbst „100 Leben“ und „Engel“ besonders gerne von seinen eigenen Liedern mag (je nach Stimmung) – und die singt er dann auch!
An seiner Seite ist Kai Lindner (Keyboard). Miteinander wieder „in freier Wildbahn“ aufzutreten, vor Publikum, das genießen beide und mit ihm das Publikum, von dem die meisten noch keines seiner Konzerte besucht haben. „Wisst ihr eigentlich, wer ich bin?“, fragt Johannes sicherheitshalber noch mal nach.
Erst singt er „Kreise“, dann das neue Lied „Plan A“, gefolgt von „So schön“, bei dem der Refrain vom Publikum kommt. Die Stimmung ist sofort bestens, es wird mitgesungen, die Handys hochgehalten, konzentriert zugehört, den Moment gefeiert.
Bei „Nie wieder Alkohol“ webt er den Namen von Ina ein, was das Publikum gleich mit Jubel quittiert, ist er doch mit der beliebten Sängerin und Moderatorin Ina Müller liiert. Dann gibt es doch tatsächlich ein Instrumentensolo von dem Popstar: ein Trompetensolo (per Lippensummen). Ernster wird es mit „Weiße Tauben“ und sehr bewegend ist ein ganz neues Lied von ihm, das noch keiner außer dem Liedergut-Publikum kennen dürfte: „Porzellan“. Es trifft ins Herz und erzählt von dem Wunsch, einem geliebten Menschen die dunklen Gedanken abnehmen zu wollen, für ihn da zu sein. Ein Elfjähriger aus dem Publikum hält den Text des neuen Stücks, das Johannes noch nicht ganz einstudiert hat, und er darf die Seiten anschließend sogar behalten. „Heimat“ und ganz zum Schluss, als letzte Zugabe, wird noch „Ich will noch nicht nach Hause“ gespielt – in einer temperamentvollen, schnellen Liveversion. Der Inhalt spricht allen aus der Seele, denn es ist gerade viel zu schön, um jetzt schon zu gehen!
ZITAT
Johannes Oerding feiert die Möglichkeit, wieder vor und mit Menschen aufzutreten, er feuert das Publikum an: „Geht auf Konzerte!“ und bedankt sich bei RPR1., Lotto Rheinlandpfalz und Audrey Hannah für die Treue und die immerwährende Zusammenarbeit und Möglichkeiten, die diese Radio-Show „Liedergut, Music Made in Germany“ der deutschen Künstlerszene bietet, „denn wir haben es nicht immer leicht“…
gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Schuld: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Schuld den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Foto: Westenergie
Schuld/Ahr – Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 23.05.22 um 19:00 Uhr in den Containern in der Bahnhofstraße in Schuld. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Schuld: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Schuld den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet.
Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.
Die Ortsgemeinde Schuld lädt gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 23.05.22 um 19:00 Uhr in den Containern in der Bahnhofstraße in Schuld ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.
Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch im Internet unter www.eon-highspeed.com oder über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066.
Hatten im Wortsinn alle Hände voll zu tun, die Einsatzsanitäter des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich in der Betreuungsstelle am Rande des Rummelplatzes. Eine moderne Variante des alten Kraftmessspiels „Hau den Lukas“ forderte mehrere Knochenbrüche. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Hochzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Mechernicher Frühlingskirmes 2022 zeigte sich Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach am späten Sonntagnachmittag auf dem Marktplatz. Bei strahlendem Sonnenschein tummelten sich zu diesem Zeitpunkt einige Hundert Menschen auf dem Festtagsgelände zwischen Rathaus- und Brunnenplatz. Die Stimmung war gelöst, der Betrieb beachtlich. Am Ende waren noch eine Reihe mehr Buden und Kirmesattraktionen aufgefahren, als Hembach zur Wochenmitte bekannt gegeben hatte.
Vergangenen Montag hatte es noch so ausgesehen, dass die Maikirmes in Ermangelung großer Fahrgeschäfte möglicherweise ganz hätte abgesagt werden müssen. Es herrscht zurzeit akuter Personalmangel bei den Schaustellern, sagte Marcel Hembach, der am Montag vor Kirmesauftakt in Verhandlungen noch zwei große Fahrgeschäfte organisierte.
„Spargeltarzan“ oder „Supermann“
Die freiwilligen Rotkreuzsanitäter in der Betreuungsstelle am Rande des Rummelplatzes hatten diesmal alle Hände voll zu tun. Es waren allerdings keine Opfer von Kirmesschlägereien oder Alkoholleichen, die versorgt werden mussten. In erster Linie war eine moderne Variante des alten Kraftmessspiels „Hau den Lukas“ verantwortlich.
Vor allem Jugendliche droschen mit ihren Fäusten auf den Impulspunkt des Boxautomaten ein, der je nach Aufschlagenergie anzeigt, ob der Mitspieler eher „Spargeltarzan“ oder „Supermann“ sein soll. Dabei kam es zu mehreren Knochenbrüchen und anderen Handverletzungen.
Allein am Freitag nach Kirmeseröffnung musste das Rote Kreuz drei Mittelhandknochenverletzungen erstversorgen und die Patienten ins Krankenhaus bringen, am Samstag zwei weitere.
Glückliche Gewinner*in beim Marathon, v. l. Klaus Jahnz (LG Laacher See), Thomas
Sendker, Eva Schreich u. Thierry van Riesen. Foto: LG Laacher See e.V.
Laacher See/Mendig – Gemeinsamer Zieleinlauf von Thierry van Riesen und Thomas Sendker. Eine Veranstaltung fast wie vor der Coronapandemie mit rund 1100 Finishern. Der 1. Mai stand ganz im Zeichen „Laufen und Walken für die ganze Familie“ in Mendig. Der Lohners-Vulkan-Maratho, konnte nach zweijähriger Corona-Pause wie in alter Form ausgetragen werden. Fast 1100 Aktive überprüften ihre Form und genossen die herrliche von gelbleuchtenden Rapsfeldern geprägte Vulkanlandschaft.
Neben einer gefüllten Startertasche erhielten die Athleten ein Vollkorn Eiweißbrot sowie einen Müslitaler von Lohners. Für die fast 300 jungen Gäste gab es zusätzlich weitere Überraschungen. Außer dem Marathon waren die Wettbewerbe über 200 m, 500 m, 1000 m, 5000 m Jedermannlauf, Walking und Nordic Walking, 10.000 m Volkslauf, Walking/NW und Halbmarathon im Angebot.
Selten hat man so einen Marathon-Zieleinlauf gesehen. Gemeinsam liefen die Lauffreunde Thierry van Riesen (LG Rhein-Wied) und Thomas Sendker (Tribärs Sespenroth) nach 2:58:24 Std. über die Ziellinie. Als schnellste Frau bezwang Eva Schreich (Fortrunner Cologne) die eifeltypische Strecke in 4:13:19 Std.
Beim Halbmarathon machte Leon Schenke (TUS Ahrweiler) mit 1:19:10 Std. das Rennen. Margit Klockner (Halsenbach) entschied mit 1:26:38 Std. den Halbmarathon als erste Frau für sich. Julien Jeandree (35:06 Min., TSV Bayer 04 Leverkusen) und Franziska Rennecke (41:54 Min., Team beVegt.de) sicherten sich den Sieg beim 10 km Wettkampf.
Als alle Aktiven im Ziel waren, konnte der Vorsitzende Klaus Jahnz ein äußerst zufriedenes Fazit ziehen. „Toll, dass viele Sportler den Weg nach Mendig finden. Das macht deutlich, dass die Vulkanlandschaft gefällt. Es freut uns sehr, dass unsere Wettbewerbe viele junge Talente ansprechen. Die Vereine TG Jahn Namedy (28 Teilnehmer), SC Concordia Saffig (24) und VfL Brohl (19) beherrschten die Kinder- und Jugendwettbewerbe. „Es war nach der zweijährigen Unterbrechung ein sehr schönes Gefühl so viele glückliche Kinder bei den Ehrungen zusehen,“ resümierte der stellvertretende Vorsitzende der LG Axel Schäfer.
a. wurden wertvolle Preise von Autohaus Nett Mayen, Intersport Krumholz Mayen, AOK, Laacher See Betriebe, PSD Bank Koblenz, Toto Lotto ausgelobt. Der Hauptpreis, eine Woche Wintersport in Meransen/Südtirol, ging an einen Läufer aus Bonn. Klaus Jahnz bedankt sich bei allen Unterstützern und Gönnern. Insbesondere bei den Lohners aus Polch.
Am Ende kürte die Jury in ihrer Beratung Mitte März einstimmig den Entwurf des Büros pbs architekten aus Aachen zum Sieger. Visualisierung: pbs architekten aachen
Aachen – Auf dem Gelände des alten Straßenbauamts an der Karl-Marx-Allee 220 sollen zu 100 Prozent öffentlich geförderte Studierendenwohnungen entstehen. Seit 2013 ist der ehemalige Standort des Landesbetriebs Straßen.NRW ungenutzt. Nachdem die KD Aachen Karl-Marx-Allee mbH & Co. KG. das Areal erworben hat, ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen eine Mehrfachbeauftragung mit mehreren Büros durchgeführt worden. Das Ziel lautet: Auf dem Grundstück soll ein qualitätsvoller architektonischer sowie städtebaulicher Baustein entstehen, der in Gänze auf die Zielgruppe Studierendenwohnen ausgerichtet ist. Die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung werden im Rahmen einer Outdoor-Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung wird amDienstag, 17. Mai, um 15 Uhr vor Ort auf dem Grundstück der Karl-Marx-Allee 220 von Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und von Seiten des Investors von Dipl.-Kfm. Stefan Frey (Vorstand der Frey AG in Köln) eröffnet. Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen und sich über die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung zu informieren. Die Entwürfe sind dann noch bis zum 31. Mai – entlang des Bauzauns und somit rund um die Uhr – zu sehen.
Fünf Planungsbüros hatten sich am Wettbewerbsverfahren beteiligt. Eine Fachjury, die sich aus Mitgliedern der Politik, der Verwaltung und des Investors sowie externen Expert*innen zusammensetzte, würdigte die Qualität aller eingereichten Entwürfe vor dem Hintergrund der komplexen Aufgabenstellung. Am Ende kürte die Jury in ihrer Beratung Mitte März einstimmig den Entwurf des Büros pbs architekten aus Aachen zum Sieger.
Bürgermeister Hans Peter Böffgen, Daniela Lenzen, Mitarbeiterin Post- und Telefonzentrale, Susann Oswald, Sachbearbeiterin „Haushalt und VG-Kasse“ , Personalratsvorsitzender Thomas Brost (v.l.). Foto: Heike Görres
Gerolstein – Anfang Mai hat sie ihre Aufgaben übernommen: Daniela Lenzen ist neue Mitarbeiterin in der Post- und Telefonzentrale der Verbandsgemeindeverwaltung Gerolstein. Die ausgebildete Bürokauffrau kennt die VG bereits, hat sie doch zuletzt als Kassenkraft im Hallen- und Freibad Gerolstein gearbeitet. Bei der Verbandsgemeindeverwaltung übernimmt sie vielfältige Aufgaben im Postbereich und ist eine der „Stimmen“: Wer die zentrale Telefonnummer 13-0 der Verwaltung wählt, wird künftig unter anderem von Daniela Lenzen mit dem gewünschten Ansprechpartner verbunden werden. Ihr Vorgänger Josef Junk war im April in den Ruhestand verabschiedet worden.
Ebenfalls gestartet, jedoch im Rathaus in Jünkerath, ist Susann Oswald. Sie verstärkt als Sachbearbeiterin „Haushalt und VG-Kasse“ künftig das Sachgebiet „Haushalt und Abgaben“. Nach einer Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, war sie unter anderem bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg tätig. Bei der Verbandsgemeindeverwaltung ist sie vor allem für Haushaltswirtschaft und Investitionsstockanträge verantwortlich.
Bürgermeister Hans Peter Böffgen und Personalratsvorsitzender Thomas Brost begrüßten die neuen Mitarbeiterinnen im Gerolsteiner Rathaus und wünschen ihnen im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Gerolstein einen guten Start und beruflich viel Erfolg und Freude.
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