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Rehasport für Menschen mit Long-Covid ab sofort in Aachen möglich

Aachen – Viele Corona-Infizierte berichten nach einer überstandenen Infektion von langanhaltenden körperlichen und psychischen Beschwerden. Besser bekannt ist dieses Phänomen unter dem Begriff „Long Covid“. Ein einheitliches Krankheitsbild ist jedoch bisher nicht zu verzeichnen – die Beschwerden reichen von Kurzatmigkeit, Erschöpfung, Herz-Kreislauf Problemen bis hin zu neurologischen und psychischen Beeinträchtigungen.

Die Kurse sind fortlaufend und fördern Hilfe zur Selbsthilfe. Der Einstieg ist mit einer gültigen Verordnung jederzeit möglich – eine Kostenübernahme erfolgt durch die Krankenkasse oder die private Krankenversicherung und muss im Vorfeld eingeholt werden. Die Verordnung kann von dem behandelnden Hausarzt oder Facharzt ausgestellt werden.

Eine Anmeldung auf der Website www.sportbildungswerk-nrw.de/aachen ist jederzeit möglich (Kursnummer 901, 912 oder 914). Gerne berät das Team des SportBildungswerks des Stadtsportbund Aachen e.V. Interessierte persönlich unter 0241 – 47 57 95 50 oder per Mail unter bildungswerk@sportinaachen.de.

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42 Jahre lang im ehrenamtlichen Einsatz – Ira Sitter in Wittlich verabschiedet

Wittlich – Langjährige Vorsitzende des Freundschaftskreises Boxtel-Brunoy-Wellingborough-Wittlich Ira Sitter verabschiedet. Im letzten Jahr ist Frau Irmgard Sitter als Vorsitzende des Freundschaftskreises Boxtel-Brunoy-Wellingborough-Wittlich ausgeschieden und wurde zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Im Rahmen einer Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch ausdrücklich nochmals bei Irmgard Sitter für ihr großes Engagement im Rahmen der Völkerverständigung. Als Vorsitzende des Freundschaftskreises Boxtel-Brunoy-Wellingborough-Wittlich hat sie 42 Jahre lang mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz maßgeblich zur Förderung der freundschaftlichen Verbindung zu den Partnerstädten beigetragen.

In Anwesenheit des gesamten Vorstandes überreichte Bürgermeister Joachim Rodenkirch Ira Sitter eine Dankurkunde der Stadt.

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Am 31. Mai beendet die Stadt Schleiden ihre Müllumlade-Tätigkeiten am Driesch in Schleiden

Schleiden – Seit der Hochwasserkatastrophe vom 14. auf dem 15. Juli 2021 hat die Stadt Schleiden den Parkplatz „Am Driesch“ in Schleiden zunächst als Mülllager und anschließend als Müllumladeplatz eingesetzt. Diese Maßnahmen neigen sich mittlerweile dem Ende zu. Am 31. Mai soll der Platz final geräumt und Anfang Juni wieder als öffentliche Verkehrs- und Parkfläche instandgesetzt werden.

In besonderen Härtefällen können Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schleiden daher noch bis zum 31. Mai durch das Hochwasser entstandene Abfälle am Driesch anliefern, sofern sie im Besitz einer Hochwasserbescheinigung sind. Diese Bescheinigung können Betroffene nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung im Vorzimmer der Stadt Schleiden erhalten.

Leider ist in den letzten Tagen und Wochen ein rapider Anstieg von illegaler Müllbeseitigung „Am Driesch“ zu verzeichnen gewesen und das häufig von Menschen, die nicht im Stadtgebiet wohnen. Um diesen illegalen Aktivitäten, die zumeist in den Abendstunden und am Wochenende stattfinden, einen Riegel vorzuschieben, wird ab sofort eine Security-Präsenz vor Ort sein, um die unrechtmäßig Müllanliefernden abzuweisen. Die Stadt Schleiden weist dringlich daraufhin, dass illegale Müllablagerungen sowohl am Driesch als auch an anderen Stellen im Stadtgebiet zur Anzeige gebracht werden – notfalls gegen Unbekannt. „Leider zwingt uns das Fehlverhalten einiger zu dieser Maßnahme. Es kann und darf nicht sein, dass die Aufräumarbeiten der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer durch dieses Fehlverhalten konterkariert und unsere schöne Natur mutwillig verschmutzt und gefährdet wird“, so Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings.

Ab dem 1. Juni 2022 gibt es außerhalb der regulären Müllentsorgungsleistungen keine kommunale Entsorgungsmöglichkeit mehr im Gebiet der Stadt Schleiden. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, künftig die üblichen Sonderentsorgungswege zu nutzen, beispielsweise das Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen in Strempt oder die regionalen Recycling-Unternehmen, wie das bereits auch in den Nachbarkommunen gehandhabt wird. Die Entsorgungskosten von privaten Hochwassermüll werden in der Regel über Versicherungsleistungen oder den Wiederaufbaufond des Landes übernommen.

Bürgermeister Pfennings resümiert: „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, die Bürgerinnen und Bürger bei der riesigen Aufgabe der Entsorgung zehn Monate lang in einem solchen Ausmaß zu unterstützen – beispielsweise die Müllzwischenlager in Vogelsang, Oberhausen, Schleiden, Olef und Gemünd bleiben uns sicher lange in Erinnerung. Vielen Dank an alle, die bei dieser nicht immer einfachen Aufgabe so tatkräftig mitgewirkt haben.“

Da die Kostenübernahme des Landes für die Müllentsorgung der Kommunen in der bisherigen Form Ende des Monats ausläuft, stellt die Verwaltung ihre Prozesse in der Entsorgung um und kann daher künftig keinen privaten Müll mehr mit abfahren. Das Freiräumen der Gewässerstrukturen und die Säuberung von Natur und urbanen Bereichen geht aber natürlich weiter.

Parallel zum Wiederinstandsetzen des Drieschs soll auch der Klosterplatz in Schleiden zeitnah provisorisch wieder voll nutzbar gemacht werden. Ab Mitte Juni tritt dann auch die reguläre Parküberwachung in Schleiden wieder in Kraft, da dann wieder ausreichend Parkraum zur Verfügung steht.

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Heiner Wirfs zum Ehren-Obermeister ernannt – Mitglieder-Versammlung der Kfz-Innung Daun-Prüm

Daun/Prüm/Olzheim – Mehr als zehn Jahre war der Gerolsteiner Heiner Wirfs Obermeister der Kfz-Innung Daun-Prüm. Nun wurde er für seine vielfältigen Verdienste im Rahmen der Mitgliederversammlung durch seinen Nachfolger Stefan Brodel zum Ehrenobermeister ernannt. Wirfs, der auch über 20 Jahre Delegierter der Innung zum Verband Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz war, hatte sich vor seiner Obermeistertätigkeit zudem über 10 Jahre als Lehrlingswart für die Ausbildung im Kfz-Handwerk engagiert. Die fast fünfzig anwesenden Innungsmitglieder dankten an diesem Abend auch dem früheren Fachlehrer Horst Peter Blumberg für seine Verdienste um die Ausbildung. Eine Anerkennungsurkunde vom Verband Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz erhielt Innungsmitglied Helmut Klasen aus Pelm. Er engagiert sich seit über 25 Jahren im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Und damit waren es der Ehrungen an diesem Abend noch nicht genug, denn auch fünf Kfz-Meister wurden für 25 Jahre Meisterbrief gewürdigt: Achim Servos, Albert Schäfer, Bruno Juchems, Martin Kirwel und Peter Kirsten. Weitere Silberne Meister, die ihre Urkunden nicht persönlich in Empfang nehmen konnten, sind Ingo Kreis und Jörg Thull und Wolfgang Schneider.

Bei der Versammlung war auch der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mit Volljuristin Marion Nikolic vertreten. Sie informierte die Kfz-Betriebe über neue gesetzliche Veränderungen. Udo Hilger, Referent bei einem großen Automobilzulieferer, erläuterte derweil in einem Vortrag die Neuregelung zur Partikelmessung und Steuergeräteprogrammierung.

„Wir freuen uns, wenn die Mitgliederversammlungen wie hier in Olzheim stark besucht sind. Neben dem fachlichen Input und der Würdigung von Handwerkskollegen werden hier auch die Weichen für die zukünftige Innungsarbeit gelegt“, erzählt Geschäftsführer Dirk Kleis. „Zukunft Innung geht alle an! Gerade dann, wenn wir den Blick auf den Fachkräftenachwuchs richten, der von allen gefordert wird.“

 

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50 Jahre Kreis Düren – Ein Jahr voller Feste, Konzerte und Überraschungen

Düren – In diesem Jahr feiert der Kreis Düren sein 50-jähriges Bestehen. Im Jahr 1972 ist er im Zuge der Kommunalen Neugliederung geschaffen worden. Nun möchte er diese fünf spannenden Jahrzehnte gerne mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises feiern.

„Anlässlich des Jubiläums haben wir ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, das sich durch das Jahr ziehen wird“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Es reicht von Familienfesten, Radtouren, Lichtinstallationen und Sportevents bis hin zu einer außergewöhnlichen Konzertreihe. „Es wird eine Band für uns spielen, die ebenfalls ihr 50. Bühnenjubiläum in diesem Jahr feiert“, so Landrat Spelthahn weiter. Weitere Details dazu werden folgen.

Bei allen Veranstaltungen stehen das Gestern, Heute und Morgen des Kreises im Fokus mit dem Schwerpunkt auf dem Heute und Morgen. Der Kreis blickt zurück auf seine Entwicklung in Bezug auf Landschaft, Architektur, Politik, Wissenschaft und Kultur. Und der Blick geht nach vorne, denn der Kreis soll weiterhin wachsen, noch klimafreundlicher werden, Menschen jeden Alters ein Zuhause bieten und natürlich auch ein attraktiver Arbeits- und Freizeit-Standort sein. Schließlich gilt: Der Kreis Düren wächst immer noch.

Am Sonntag, 22. Mai ging es bereits los mit dem „Blaulicht-Tag“ auf dem Campus Stockheim, Kollweg 9-13. An diesem Tag stellten die Feuerwehren aus dem Kreisgebiet, der Kreisfeuerwehrverband Düren e.V., das Amt für Bevölkerungsschutz des Kreises Düren, der Rettungsdienst Kreis Düren AöR, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Polizei und das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr (KVK) sowie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Unfallhilfe, das Institut der Feuerwehr NRW (IdF) und das Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ) von 10 bis 18 Uhr ihre Arbeit mit zahlreichen Einsatzübungen, Vorführungen und Ausstellungen vor.

Folgen werden beispielsweise zwei Familienfeste in Nideggen und im Brückenkopfpark Jülich, ein Tag der Offenen Tür im Aldenhoven Testing Center (ATC), eine große, mehrtägige Wasserstoffmesse, verschiedene Kultur- und Sportevents sowie bekannte Highlights wie das Sommerleuchten, die Bühne unter Sternen und die Kreis-Düren-Tage. „Das Programm ist so vielfältig wie der Kreis Düren, daher sollte für jede Bürgerin und jeden Bürger das richtige dabei sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Über alle anstehenden Veranstaltungen wird rechtzeitig informiert.

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Bitburger Rheinlandpokal – FV Engers holt nach 2020 erneut den Titel

Region/Koblenz – Die Bilder glichen sich, aber der Rahmen war ein ganz anderer: Wie schon 2020 lautete die Endspielbegegnung im Bitburger Rheinlandpokal am heutigen Samstag FV Engers gegen FC Karbach – und erneut triumphierte der FVE. Allerdings keinesfalls so deutlich wie beim 5:0 damals, sondern mit einem knappen 1:0 in einer bis zum Ende heiß umkämpften Partie. Christian Meinerts Treffer in der 39. Minute entschied die Partie zu Gunsten des FVE vor 2011 Zuschauern im Koblenzer Stadion Oberwerth.

Die Tormöglichkeiten waren in Durchgang eins mehrheitlich auf Seiten des FCK zu finden, ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. Ein Schuss Max Wilschreys klatschte an den Pfosten (11.), ein Versuch von Tobias Jakobs verfehlte sein Ziel knapp (33.), ehe in der Nachspielzeit erst Wilschreys versuchter Pass auf Jakobs in aussichtsreicher Position nicht ankam (45.+4) und ein Schuss WIlschreys von FVE-Keeper Safet Husic noch zur Ecke geklärt wurde (45.+7).

Weshalb die lange Nachspielzeit? Weil früh gewechselt werden musste – und zwar im Schiedsrichterteam. Referee Fabian Schneider war umgeknickt und musste längere Zeit am rechten Knöchel behandelt werden. Immerhin war er noch in der Lage, die Aufgaben des Vierten Offiziellen zu übernehmen. Der dafür vorgesehene Dominic Mainzer sprang als Assistent ein, während Jean Luc Behrens, ein Mann mit fast 50 Oberliga-Spielen Erfahrung, die Pfeife übernahm. Den einzigen Treffer erzielte derweil der Engerser Christian Meinert: Er kam im Anschluss an einen Einwurf aus spitzem Winkel zum Schuss – eher die Position für eine Flanke, dennoch fand die Kugel den Weg in die Maschen (39.). „Beim Pfostentreffer von Max Willschrey haben zwei Zentimeter gefehlt“, haderte Karbachs Trainer Maximilian Junk mit dem Verlauf des ersten Durchgangs. „Unsere Spielidee ist aufgegangen, allerdings hat Engers eine überragende Qualität.“

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich die Mannschaften nichts: Der FVE verbuchte weitere Chancen durch Jonathan Kap (46.) und Sören Klappert (56.), während hinten Safet Husic gegen Jeremy Mekoma (64.) und bei einem Freistoß von Janik Otto (64.) auf dem Posten war – Chancen für den Ausgleich oder gar mehr hatte Karbach während der gesamten Spieldauer durchaus, auch ein Kopfball David Eberhardts nach Flanke von Otto strich nur knapp am Tor vorbei (83.). Aufregung dann in der Nachspielzeit: Karbachs Lars Oster und Sören Klappert gerieten auf Höhe der Strafraumlinie aneinander, Referee Behrens entschied auf Elfmeter. Der eingewechselte Noel Schlesiger trat an, scheiterte aber an Romaric Grenz (90.+2). Das Zittern setzte sich noch knapp vier weitere Minuten fort, ehe dem Schlusspfiff die Siegerehrung und zahlreiche Bierduschen folgten.

„Es war ein knappes Ergebnis zu erwarten“, sagte FVR-Präsident Walter Desch. „Für die Fans beider Lager ein toller Rahmen“, ergänzte Watzlawik, „Nuancen haben heute entschieden.“ Und Junk?  „Extrem bitter“, fand er die erneute Finalniederlage seines FCK, „wenn ich in die Gesichter meiner Spieler sehe, tut es mir leid für sie.“ Ob derweil für den FVE erneut der VfL Bochum, wie beim letzten Mal, der Gegner im DFB-Pokal 22/23 wird? Dafür wäre Watzlawik durchaus zu haben. „Es darf ansonsten aber auch gerne ein anderer Bundesligist mit B sein.“

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Krimi-Nachwuchs wird ausgezeichnet – Bildungsministerin Stefanie Hubig verleiht Tatort Eifel „Junior Award“ 2022

Daun/Mainz – Emma Mertes aus Piesport und Simon Wolf aus Mayen belegen die beiden ersten Plätze. Rheinland-Pfalz muss sich in Sachen Krimi-Nachwuchs keine Sorgen machen: Mit 113 Drehbuchentwürfen haben sich Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesland in diesem Jahr wieder rege an dem Wettbewerb „Junior Award“ beteiligt. Dafür haben sie eine Kurzgeschichte des bekannten Krimiautors Ralf Kramp zu Ende geschrieben und gezeigt, dass spannende Geschichten auch ohne Mord und Totschlag auskommen können. Gestern nahmen die Gewinner:innen beim Gastgeber und Mitorganisator SWR in Mainz die Auszeichnungen von der Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz Dr. Stefanie Hubig, der Landrätin des Landkreis Vulkaneifel Julia Gieseking sowie Dr. Marc Jan Eumann, dem Direktor der Medienanstalt RLP, entgegen. Ralf Kramp hielt die Laudationes.

„Spannung, Überraschungen und Gänsehaut – das alles bieten die Geschichten, die die Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Wettbewerb eingereicht haben. Und es zeigt sich hier einmal mehr, wie kreativ und phantasievoll unsere Kinder und Jugendlichen sind. Sie schreiben hervorragende Texte und beweisen, dass es uns nicht an Nachwuchsautorinnen und -autoren mangelt“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Der „Junior Award“, der bereits zum zehnten Mal vergeben wurde, wird alle zwei Jahre im Rahmen des beliebten Krimifestivals „Tatort Eifel“ (16.-24. September 2022) ausgeschrieben und richtet sich an Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz. In zwei Altersklassen stellten sich die jungen Krimiautor:innen der Jury. In der Altersgruppe I (9 bis 13 Jahre) gewann Emma Mertes von der Grundschule Piesport. Ihre Geschichte „Der Campingplatzdetektiv“ wird nun im SWR Hörfunkstudio als Hörbuch vertont. Der zweite Preis ging an Lena Sophie Schell von der Bischöflichen Realschule Marienberg Boppard, der dritte Preis an Elena Johaentges vom Hilda-Gymnasium in Koblenz. Stella Faber von der Integrierten Gesamtschule (IGS) Enkenbach-Alsenborn wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. In der Altersgruppe II (14 bis 20 Jahre) konnte Simon Wolf vom Megina-Gymnasium Mayen mit seinem Drehbuch überzeugen. Die Geschichte „Kein Spur“ wird nun unter Anleitung von Schauspielcoach Manfred Schwabe, der ebenfalls bei der Preisverleihung anwesend war, bei einem einwöchigen Aufenthalt in der Vulkaneifel verfilmt. Das Ergebnis wird bei der elften Ausgabe von „Tatort Eifel“ (16. bis 24. September 2022) im Kinopalast Vulkaneifel in Daun öffentlich vorgeführt. „Es freut mich, dass so viele junge Menschen mit viel Engagement und Kreativität teilgenommen haben. Viele gute Texte sind entstanden. Wir wollen mit unserem Know-how bei der Verfilmung der Gewinner-Geschichte unterstützen. Die Offenen Kanäle stärken junge Kreative in ihrer Entwicklung“, so Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Weitere Preise gingen an Annika und Amelie Nörtershäuser vom Gymnasium am Römerkastell Alzey sowie Aaron Schröder vom Staatlichen Eifel-Gymnasium Neuerburg. Auch in dieser Altersklasse wurde ein Sonderpreis vergeben, diesen erhielten Alina Wirtz und Annika Melcher vom Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier.

„Schon sehr früh war den Organisatoren des Krimifestivals ‚Tatort Eifel‘ klar, dass das Festival auch den Nachwuchs ansprechen möchte – so entstand 2003 der ,Junior Award‘. Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb gerade auch in diesem Jahr, trotz der langen Einschränkungen durch die Pandemie, auf so eine große Resonanz bei den Kindern und Jugendlichen gestoßen ist“, sagte Julia Gieseking, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel.

In der Jury saßen in diesem Jahr neben Ralf Kramp auch Günter Bertram, Siegfried Czernohorsky, Bernhard Fochs, Stephanie Loenenbach, Manfred Schwabe, Peter Thielen und Diego Zahnen sowie die Gewinnerin der letzten Ausgabe Hannah Peters.

Der „Junior Award“ wird ausgerichtet von der Kreisverwaltung des Landkreises Vulkaneifel, dem Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Unterstützt wird er von der Stiftung MedienkompetenzForum Südwest, dem SWR und vielen weiteren Partnern.

Weitere Informationen unter: www.junior-award.de

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Grünes Licht für Förderung von Sportstätten in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Projekte in Mayen, Andernach-Eich und Löf werden bezuschusst. Der durch den Sportausschuss des Landkreises beschlossenen Förderung von Sportstätten in Mayen-Koblenz steht nichts mehr im Weg: Die priorisierten drei Maßnahmen sind in den Jahresförderplan für Sport-, Spiel- und Freizeitmaßnahmen 2022 aufgenommen worden. Das hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Landes Rheinland-Pfalz der Kreisverwaltung mitgeteilt.

An Platz 1 steht die Erweiterung der Breitensportanlage „Sportpark im Nettetal“ des TV Kleeblatt im TuS Mayen. Der Verein will eine Tennishalle mit gastronomischer Nutzung und integriertem Soccer-Cage-Spielfeld errichten. Die Kostenschätzung für die Maßnahme liegt bei 2,5 Millionen Euro. An Platz 2 steht die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Andernach-Eich. Antragsteller ist die Stadt Andernach. Der Oberflächenbelag des im Jahre 2005 errichteten Kunstrasenplatzes ist nach 15 Jahren intensiver Nutzung erneuerungsbedürftig. Die Kosten dafür werden auf 230.000 Euro geschätzt. Bei der auf Platz 3 priorisierten Maßnahme für den Jahresförderplan 2022 handelt es sich um die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Löf. Die von der Ortsgemeinde beantragte Maßnahme ist nach Bewertung durch ein Fachunternehmen notwendig, da der 2006 errichtete Kunstrasenplatz stark abgenutzt ist und stellenweise bereits ausgebessert wurde.

Der Landkreis Mayen-Koblenz fördert die genannten Maßnahmen mit 10 Prozent der zuschussfähigen Kosten. Für Landrat Dr. Alexander Saftig ist die Kontinuität der Sportförderung im Kreis wichtig: „Die Sportvereine leisten eine hervorragende Jugendarbeit. Zudem sind die Sportstätten für die Infrastruktur unserer Gemeinden wichtig, um die Freizeit- und damit die Lebensqualität zu sichern.“

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9-Euro-Ticket startet in Nordrhein-Westfalen – Landesweiter Verkauf ab Montag 23. Mai

Region/Düsseldorf – Verkehrsministerin Brandes: Wir müssen dafür sorgen, dass das Bus- und Bahnfahren langfristig attraktiv bleibt. Das 9-Euro-Ticket macht mobil: Vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 dürfen alle Fahrgäste den gesamten Nahverkehr in ganz Deutschland in der 2. Klasse nutzen – und zahlen dafür nur neun Euro pro Monat. Die Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und -unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben in den vergangenen Wochen mit Hochdruck an der Umsetzung der Aktion gearbeitet, von der Ticketabonnenten und Gelegenheitskunden gleichermaßen profitieren. Der Verkauf des Tickets ist landesweit ab dem 23. Mai 2022 möglich.

Verkehrsministerin Ina Brandes: „Der öffentliche Nahverkehr ist das Rückgrat sauberer Mobilität. Deshalb setzt sich Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen ÖPNV-Offensive seit Jahren dafür ein, mehr Menschen zum Umstieg in Busse und Bahnen zu überzeugen. Auch das 9-Euro-Ticket kann die Attraktivität des ÖPNV erhöhen. Ein herzliches Dankeschön an alle Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen für ihr Engagement: Sie haben gezeigt, dass Nordrhein-Westfalen jederzeit in der Lage ist, Aktionen wie ‚9 für 90‘ schnell umsetzen zu können.“ Brandes weiter: „Zugleich müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass das Bus- und Bahnfahren langfristig attraktiv bleibt. Nur mit starken Angeboten wie Zugverbindungen in höherer Taktung oder neuen Schnellbuslinien wird es gelingen, dauerhaft mehr Fahrgäste zu gewinnen. Deshalb werden wir weiterhin beim Bund um mehr Geld kämpfen, um die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs abzusichern.“

Das Aktionsticket gilt deutschlandweit für alle kommunalen Nahverkehrsmittel wie Linienbusse, Straßen- und U-Bahnen sowie für den Schienenpersonennahverkehr mit S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresszügen in der 2. Klasse. Die Nutzung der 1. Klasse und des Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG sind ausgeschlossen.

Kaufmöglichkeiten für Interessierte

Interessierte können das 9-Euro-Ticket beispielsweise über die mobil.nrw-App oder weitere Apps der Aufgabenträger, Verkehrsverbünde und -unternehmen erwerben. Auch der Kauf vor Ort in Kundenzentren, an Fahrkartenautomaten und in Bussen ist möglich. Wer im nordrhein-westfälischen Nahverkehr mit dem eTarif ‚eezy.nrw‘ unterwegs ist, profitiert ebenfalls von der Sondermaßnahme: Auch hier werden die Kosten im Aktionszeitraum kundenfreundlich auf maximal neun Euro pro Monat begrenzt – unabhängig von den gefahrenen Luftlinienkilometern. Der elektronische Tarif ‚eezy.nrw‘ gilt jedoch nicht deutschlandweit.

Treuebonus für bestehende Kunden

Das 9-Euro-Ticket gilt auch für die Stammkunden des nordrhein-westfälischen Nahverkehrs: Die bestehende Abokarte wird direkt zum 9-Euro-Ticket. Das Ticketabo für die 2. Klasse in Nordrhein-Westfalen kostet im Juni, Juli und August 2022 dann auch nur neun Euro pro Monat, dabei werden die monatlichen Abbuchungen durch das jeweils zuständige Verkehrsunternehmen automatisch umgestellt oder die Differenz wird erstattet. Kunden mit einem direkt bezahlten Jahresticket wie dem ‚SchönesJahrTicket NRW‘ können sich für eine entsprechende Erstattung an das verkaufende Verkehrsunternehmen wenden. Auch Jobtickets, Sozialtickets im Abo, Schülertickets, Semestertickets und Azubitickets werden im Juni, Juli und August 2022 zum 9-Euro-Ticket. Für die Abwicklung der Preisabsenkung bei den Semestertickets werden an den Hochschulen zurzeit individuelle Verfahren erarbeitet.

Wichtig für Auszubildende: Das NRWupgradeAzubi, das regionale Azubitickets auf ganz Nordrhein-Westfalen erweitert, wird im Aktionszeitraum auf null Euro gesetzt – ist also kostenfrei in der Zeit.

Neben der deutschlandweiten Gültigkeit bietet das 9-Euro-Ticket für Stammkunden des Nahverkehrs weitere Pluspunkte: So fallen eventuelle zeitliche Beschränkungen, zum Beispiel bei Abotickets mit einer Gültigkeit ab neun Uhr, im Aktionszeitraum weg. Dagegen bleiben Sonderregelungen zu Mitnahmemöglichkeiten, Übertragbarkeit oder 1.-Klasse-Nutzung im regulären Geltungsbereich des Abo- oder Jahrestickets bestehen. Über den regulären Geltungsbereich hinaus ist allerdings jedes Aboticket ein persönlicher Fahrschein der 2. Klasse ohne weitere Zusatznutzen. Fahrten in der 1. Klasse oder die kostenlose Mitnahme von Personen und Fahrrädern sind deutschlandweit nicht möglich.

Unterwegs im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens

Das 9-Euro-Ticket ist im gesamten Nahverkehr Nordrhein-Westfalens gültig und schließt auch die Mobilitätsgarantie NRW ein. Wenn sich Busse oder Bahnen in Nordrhein-Westfalen um 20 Minuten oder mehr verspäten oder ganz ausfallen, können Fahrgäste alternativ auf den Fernverkehr, ein Taxi oder Sharing-Systeme umsteigen und sich die Kosten dafür vom Verkehrsunternehmen erstatten lassen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.mobil.nrw/mobigarantie.

Wichtig: Das 9-Euro-Ticket kann nicht für Reisen in die europäischen Nachbarländer Belgien und die Niederlande genutzt werden. Dafür muss weiterhin ein entsprechendes Ticket aus dem jeweiligen Nahverkehrs- oder aus dem ‚NRW-Tarif‘ gelöst werden. Eine regionale Ausnahme gibt es beim Aachener Verkehrsverbund: Dort ist die Nutzung auch auf den Linien der ASEAG in Kelmis, Vaals und Kerkarde gestattet. Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem 9-Euro-Ticket sie Linie „SB 3“ nach Sittard und die MultiBus-Linien in die Niederlande zu nutzen.

Die Mitnahme von Fahrrädern nach geltenden Beförderungsbedingungen ist mit entsprechenden Zusatztickets weiterhin möglich, sofern Platz vorhanden ist. Auch mit einem Zusatzticket besteht jedoch kein Anspruch auf die Beförderung von Fahrrädern. Kinderwagen und Rollstühle haben jederzeit Vorrang.

Alle Informationen zum 9-Euro-Ticket in Nordrhein-Westfalen sowie weitere Antworten zur Aktion finden Sie übersichtlich zusammengestellt auf www.mobil.nrw/9-euro-ticket.

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22. Ehrenpreis-Verleihung in Düren – Stille Helden des Alltags treten ins Rampenlicht

Düren – Jeder macht etwas anderes, aber alle sind voll und ganz mit dem Herzen dabei: Das zeigte sich am Dienstagabend, 17. Mai bei der 22. Verleihung der Ehrenpreise für Soziales Engagement des Kreises Düren. Während der zweistündigen Feier würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn in der Kreuzauer Festhalle 25 Einzelpersonen oder Gruppen, die sich über lange Zeit vorbildlich zum Wohle anderer engagiert haben. Wie stets überreichte er zudem einen indeland-Preis und – aus gegebenem Anlass – vier Sonderpreise unter dem Stichwort Flutopferhilfe.

Als die Gäste zum gemütlichen Beisammensein in die Gastronomie wechselten, bat der Landrat alle Urkundenempfänger noch kurz zum Gruppenbild auf die Bühne. Und einmal mehr zeigte sich, wie groß, vielfältig, lebendig und wertvoll das freiwillige Engagement der Menschen im Kreis Düren ist. „Jeder von Ihnen bereichert unseren Kreis Düren“, hatte Landrat Wolfgang Spelthahn eingangs unterstrichen. Wie stets waren die Vorschläge zur Ehrung aus der Bevölkerung gekommen; eine Jury, bestehend aus Vertretern der Kreistagsfraktionen, traf dann unter dem Vorsitz des Landrates die Auswahl.

Dank des Engagements der Sparkasse Düren erhielten die Preisträger wie stets neben der Urkunde jeweils einen Scheck über 250 Euro. Möglicherweise wartet auf den ein oder anderen auch noch eine Reise nach Berlin, wo alljährlich der Deutsche Engagementpreis verliehen wird, für den die Preisträger nominiert werden.  Für musikalische Kurzweil sorgte „Raderdoll“.

Sonderpreise für ehrenamtliches Engagement in der Flutopferhilfe

Vom selbstlosen Engagement Hans Ulrich Reinartz‘ profitierten Tausende Menschen, die 2021 von der Flutkatastrophe betroffen waren, darunter Menschen in Eschweiler und Langerwehe. Er stellte seinen gesamten Fuhrpark kostenlos zur Verfügung, stiftete Lebensmittel und Hilfsgüter und ist bis heute Ansprechpartner für Flutopfer.

Nachdem der Campingplatz in Kreuzberg an der Ahr vom Hochwasser zerstört worden war, packten die Campingfreunde Titz an folgenden Wochenende tatkräftig mit an, um ihn wiederherzustellen.

Die Aktiven im Medical Service NRW suchen vermisste Personen, stellen dringend benötigte Rettungsmittel wie Defibrillatoren leihweise zur Verfügung und engagieren sich in Notfällen seelsorgerisch. Sie leisten nicht nur bei Großereignissen wie der Flutkatastrophe wertvolle Hilfe.

Nach der Renovierung ihrer Sportanlage sahen sich die Mitglieder des FC Rhenania Girbelsrath vor eine neue Herausforderung gestellt: Sie unterstützten Flutopfer in der Region. Über mehrere Wochen sammelten sie Hilfsgüter.

Indeland-Preis 2022

Nach ihrer Teilnahme an einer Dorfwerkstatt des Kreises Düren fanden in Siersdorf rund 30 Menschen zusammen, um gemeinsam Projekte umzusetzen. So entstanden vor Ort ein Insektenhotel mit Infotafeln und eine Bouleanlage. Zudem organisierte das Team einen riesigen Dorftrödelmarkt und widmet sich aktuell dem Umwelt- und Klimaschutz.

Ehrenpreise für Soziales Engagement

Im Repair-Café der Evangelischen Gemeinde zu Düren stehen zehn Ehrenamtliche Besuchern mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie defekten Geräte heilen wollen. Das Team bietet seinen Service kostenlos an und bittet lediglich um eine Spende zum Werkzeugkauf.

1977 trat Guido Gerhards in die Jugendfeuerwehr Luchem ein, 1982 wechselte er in den aktiven Dienst. Später wurde er Führer des Katastrophenschutzes und Leiter der Gesamtfeuerwehr Langerwehe. Ihm ist es zu verdanken, dass  die Wehr ständig gewachsen und so gut aufgestellt ist.

Seit fast fünf Jahrzehnten engagiert sich Heike Wirtz-Bonn als Gemeinschaftsleiterin „Blutspende, Rettungs- und Sanitätsdienst“ des Deutschen Roten Kreuzes. Seit 2014 sammelt sie in der Weihnachtszeit mit selbstgefertigten Kunstobjekten Spenden für andere Menschen. Trotz einer Erkrankung bleibt sie aktiv.

Seit gut sechs Jahren sammeln die sieben Ehrenamtlerinnen des Kleidertreffs Merzenich Kleidung und Spielsachen. Ihre Einnahmen stellen sie der Gemeinde Merzenich zur Verfügung, die das Geld für soziale Projekte verwendet, etwa für aus der Ukraine Geflüchtete.

Seit über einem Vierteljahrhundert bietet Christa Leroy hilfebedürftigen Menschen seelischen Beistand an und unterstützt sie bei der Suche nach Lösungen. Zudem engagiert sie sich seit 2004 in der Hospizbewegung und überdies in der Notfallseelsorge.

Die IG „Alleen mit Pänz“ wendet sich kreisweit an Alleinerziehende, die (oder deren Kinder) unter einer Krankheit, Behinderung oder Armut leiden. Bei den kurzweiligen Gruppentreffen und Ausflügen erleben sie unbeschwerte Stunden.

Die IG Golzheim beflügelt das Zusammenleben der Menschen in dem Dorf seit 2009. 150 Mitglieder bringen ihre Ideen ein. In ihrem Halbjahreskalender weist die IG auf Angebote wie Einkaufsfahrdienste, Garagentrödelmärkte, Sport- und Spielveranstaltungen und vieles mehr hin.

Über ein reges Dorfleben freuen sich auch die gut 400 Selhausener. Ihr Ortsverein Selhausen e.V. lädt zu Festen, Umzügen, Radtouren und Zeltlagern ein. Für Senioren gibt es allmonatlich eine Kaffeetafel. Auch die Grillhütte ist seit 2013 ein beliebter Treffpunkt.

Seit 2004 ist das ehemalige Feuerwehrhaus in Heistern als Jugendtreff JUWEL e.V. Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Wenauer Land. Die Vereinsmitglieder sorgen dafür, dass sich der Nachwuchs dort täglich bis 22 Uhr treffen kann, um zu spielen, kochen, basteln oder experimentieren.

Dem Engagement Bruno Schmidts ist es zu verdanken, dass Menschen, die im Kreis Düren von der unheilbaren Nervenkrankheit ALS betroffen sind, Unterstützung finden. 2015 gründete er als Betroffener den Selbsthilfeverein „ALS – Alle lieben Schmidt e.V.“. Um Spenden für ein ALS-Filmprojekt zu sammeln, fuhr er damals fast 1000 Kilometer mit dem Rad durch Deutschland.

Die elf ehrenamtlich Aktiven der Unterstützungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Nideggen sind stets zur Stelle, um ihre Kollegen am Einsatzort mit Getränken und Speisen zu versorgen. So zum Beispiel bei der Hochwasserkatastrophe oder als ein Waldbrand die Helfer drei Tage in Atem hielt.

Seit 20 Jahren engagiert sich Gerda Arnold in der Selbsthilfegruppe Schlaganfall. Sie macht den Betroffenen Mut, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und fördert durch Veranstaltungen die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie etwa Krankenhäusern.

Der Zusammenschluss „Winden aktiv“ hat in dem Kreuzauer Ortsteil an vielen Stellen Positives bewirkt. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um Grünflächen und stellen Hingucker wie eine Wasserpumpe, ein Mühlrad oder eine Kelter auf, um an Besonderheiten der Ortsgeschichte zu erinnern.

Seit 1988 ist die UNICEF-Gruppe Düren aktiv. Das Team um Brigitte Bürger sorgt durch persönliche Kontakte und Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass die benachteiligten Kinder nicht aus dem Blickfeld verschwinden und sammeln Spenden, um konkrete Hilfe leisten zu können.

Seit zehn Jahren sorgt die Tafel Langerwehe/Inden um die Organisatorin Ursula Schober in beiden Gemeinden dafür, dass überschüssige Lebensmittel nicht im Container verschwinden, sondern auf den Teller von Bedürftigen kommen. Dreimal pro Woche sind die Aktiven mit viel Herzblut im Einsatz.

Seit der Umsiedlung des Ortes Pier im Jahr 2016 sorgt die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Pier dafür, dass die Tradition nicht in Vergessenheit gerät und das Dorfleben weitergeht. Die Schützen organisieren Seniorennachmittage, Sportwettbewerbe und kümmern sich um die umgesiedelten Denkmäler.

Bis zu 1800 Personen versorgt das Team der Dürener Tafel pro Woche mit Lebensmitteln. Seit 20 Jahren organisiert Edith Becker das Abholen und Verteilen der Spenden an Bedürftige. Dank ihres vielfältigen Einsatzes konnten zudem Kühlfahrzeuge angeschafft werden.

Die „Rentnerband“ aus Brandenberg ist in dem Eifeldorf zur Stelle, wo immer tatkräftige Hilfe vonnöten ist. Zäune oder Spielgeräte aufstellen, Festzelte errichten, eine behindertengerechte WC-Anlage mit Lagerraum bauen: Vom Einsatz der Truppe hat der Ort schon an vielen Stellen profitiert.

Ähnliches leistet Udo Esser vom Verkehrsverein Vossenack-Simonskall in diesen beiden Orten. Ob Pflege, Unterhaltung, Instandsetzung, Beschilderung oder Pflanzaktionen: Udo Esser packt an. Auch um Digitales und Kartographierung kümmert er sich.

Menschen, die mit der Digitaltechnik nicht per du sind, können sich an das Team des Internet-Cafés der Evangelischen Gemeinde zu Düren wenden.  Dreimal wöchentlich unterstützt es die Gäste mit Rat und Tat und hat schon über 90-Jährige zum Online-Banking verholfen.

Seit 112 (!) Jahren besteht die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Merzenich. Ihre Besonderheit: Sie ist unter anderem für ein Teilstück der vielbefahren Autobahn A4 zuständig, was die Aktiven mitunter vor große Herausforderungen stellt. Dazu bildet das Team sich ständig weiter.

Der über 90 Jahre alte Arnold Greven ist auf vielen Feldern aktiv: Er ist Geschäftsführer des Fördervereins der Johannesschule Siersdorf, wirkt in der St. Nikolaus-Schützenbruderschaft Schleiden als Geschäftsführer und Brudermeister, engagiert sich in Kirchengremien und organisiert seit 2014 Seniorennachmittage.

Anneliese und Josef Kommer kümmern sich gemeinsam mit Rudi Schall um einen Bildstock am Rande des Stockheimer Waldes. Während das Ehepaar die gärtnerischen Arbeiten erledigt, betreut der Restaurator  den Bildstock.

Seit 1966 ist Cläre Kramp in der Dürboslarer St. Ursula-Schützenbruderschaft aktiv, wo sie sich insbesondere um die Jugendlichen kümmert. Darüber hinaus wirkt sie in kirchlichen Gremien, dem Kirchenchor und der KG Schlemmännchere mit.

In der Jugendabteilung von Schwarz-Weiß Düren sind Kinder und Teenager gut aufgehoben, die dank der überaus engagierten Trainer stets auf Ballhöhe sein wollen. Unabhängig von ihrer Herkunft sind dort alle willkommen, die Freude am Sport im Team haben.