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Premiere für Laufanfänger*innen der LG Laacher See beim Ahrtallauf

Laacher See/Vettelhoven – Am zweiten Maiwochenende strömten viele LG’ler zum Volkslauf aus und fuhren etliche Podestplätze ein. Für die größte Gruppe (23 Aktive) wurden sie beim Ahrtallauf in Vettelhoven in der Grafschaft prämiert. Sie wurden mit leckeren Getränken und Aufstrichen aus der Region geehrt.

Der Ahrtallauf wurde von der Grafschafter Spvgg. zusammen mit den Lauftreffs der Vereine SV Dernau und SV Hönningen ausgerichtet. Grund dafür waren die Folgen der Flutkatastrophe an der Ahr, die es den dort ansässigen Vereinen nicht möglich machte, selbst Sportveranstaltungen anzubieten (u.a. die Volksläufe „Rotweinwanderweg-Volkslauf“ und „Rund um die Teufelsley“). Aus diesem Grund hat sich der Lauftreff Grafschaft überlegt, eine gemeinsame Veranstaltung mit den Ahr-Vereinen durchzuführen und eine Strecke anzubieten, die in der Grafschaft startet und oberhalb von Dernau führt. Diese bot großartige Ausblicke ins Ahrtal. Das Ausmaß der Katastrophe ist immer noch deutlich sichtbar.

Für die Lauffreunde der LG Laacher See waren die Volksläufe an der Ahr immer was Besonderes. Die Strecken waren zwar teilweise etwas anspruchsvoll, aber das angenehme Flair und das nette Miteinander ließen die Anstrengungen immer schnell vergessen.

Seit rund sechs Wochen führt die LG Laacher See einen Anfänger- und Wiedereinsteigerkurs durch. Beate Bohr, Nicole Tullius, Barbara König und Tanja Ewen stellten sich der Herausforderung für den 5km Lauf in der Grafschaft. Die sommerlichen Temperaturen machten es den Sportlern nicht gerade einfach. Dennoch spulten sie ihre Kilometer ab und kamen zwar etwas erschöpft, aber glücklich im Ziel an. Hier wurden sie von den Vereinskollegen der LG Laacher See herzlich empfangen.

Drei Frauen der LG Laacher See gewannen ihre Altersklassen beim 10 km Rennen. Im Einzelnen waren dies Claudia Müller (W55, 65:50 Min.), Anita Massion (W60, 62: 54 Min.) und Ulrike Große (W65, 70:51 Min.). Ergebnisse unter https://my.raceresult.com/190171/results.

Der Halbmarathon in Salzburg ist für Herbert Esper (2:13:04 Std.) und Roland Wesche (2:17:04 Std.) das jährliche Highlight nach ihrem „Trainingslager“ in Bad Füssing.

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Lebensturm und Insektenhotel an der Begegnungsstätte in Saffig errichtet

Saffig – Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“. Neue Erlebniswelt in der Natur. Rund um die Begegnungsstätte in Saffig ist eine Erlebniswelt für Klein und Groß entstanden. Freiwillige Helferinnen und Helfer aus Saffig haben zusammen mit der Interessensgemeinschaft der Ortsgemeinde einen Lebensturm gebaut und aufgestellt, welcher einen Beitrag zur Steigerung der Artenvielfalt leistet.

Möglich gemacht hat dies Jürgen Kossmann, ehemaliger Mitarbeiter des Energieunternehmens Westenergie, im Rahmen der Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ mit einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro.

Ein Lebensturm dient der Artenförderung und bietet verdichteten Wohnraum für verschiedene Tiere auf mehreren Etagen. Die Bürgerinnen und Bürger aus Saffig haben viele Stunden in den Aufbau des Turms investiert. Der Turm wurde in ein gegossenes Fundament verankert und mit einem Ziegeldach versehen. Die Kinder der Grundschule aus Saffig haben fleißig mitgeholfen und für das Befüllen des Turms Tannenzapfen gesammelt. Neben dem Lebensturm wurde ebenfalls ein Insektenhotel gebaut, um den Insekten mehrere Nisthilfen zu bieten.

Dirk Rohm, Bürgermeister von Saffig, freut sich über das Ergebnis: „Durch die finanzielle Unterstützung von Westenergie und dem Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer war es möglich, den Lebensturm und das Insektenhotel zu bauen. Der Lebensturm soll besonders das Interesse der Kinder an der Natur wecken und Ihnen ermöglichen, Neues über unsere Natur zu lernen. Ich danke allen für dieses großartige Engagement.“ Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen erbracht werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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Der neue Einsatz-Leitwagen der Mendiger Feuerwehr ist da!

Mendig – Die fahrende Kommandozentrale mit vier Tonnen und viel Technik. Knapp 160 000 Euro teuer, über vier Tonnen schwer und unverzichtbar für die Koordinierung von Großeinsätzen der Feuerwehr.  „Retten, Löschen, Bergen und Schützen – ist nicht nur irgendein Werbeslogan, sondern unser Leitgedanke bei der Mendiger Feuerwehr. Wir sind seit Jahren bestrebt unseren ehrenamtlichen Helfern die bestmögliche Unterstützung, Ausstattung sowie Weiterbildungen zur Seite zu stellen, um unseren Bürgerinnen und Bürger Sicherheit zu geben.

Das neue Einsatzleitfahrzeug wurde mit modernster Technik ausgestattet und wird neben der neuen Funkeinsatzzentrale im Mendiger Feuerwehrhaus der Dreh- und Ankerpunkt werden, aus dem die Führungskräfte und das Bedienpersonal die Koordinierung und Unterstützung sowie die Funkbedienung im Einsatz ausführen. Es wird somit das wichtigste Fahrzeug auch für die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Mendig werden.“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, bei seiner Rede.

Das mit 4,2 Tonnen schwere, 162 PS starke und über 6,20 Meter lange Fahrzeug kann mit bis zu sechs Feuerwehrleute besetzt werden und ist binnen acht Minuten an der Einsatzstelle.

Hervorzuheben sind die vier großzügigen TFT Monitore, LED Beleuchtung im Mannschafts- und Laderaum sowie Umfeld des Einsatzleitwagens, eine eigenständige Batterie- und Ladetechnik, Sondersignalverstärker, IP-basiertes Besprechungssystem OPERATOR IP und VoIP Gateway und Telefonanlage zur unabhängigen und autarken Kommunikation im Krisenfall.

Aufgrund der frühzeitigen Beantragung der Landeszuwendung durch die Verbandsgemeinde konnte der Zuschuss in Höhe von 39.000 Euro bereits abgerufen werden. Eigenanteil der Verbandsgemeinde Mendig, knapp 120.000 Euro.

Wir möchten uns im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Mendig, bei den über 170 ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihr unermüdliches Engagement und die Bereitschaft, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche bereit für den Einsatz zu sein, recht herzlich bedanken.

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

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Neuer Wohnraum im einstigen Golddorf

Zülpich – Mehr als 50 Interessenten für sieben Grundstücke in Merzenich. Erschließungsarbeiten für Neubaugebiet „Auf dem Kittel“ laufen. Die Stadt Zülpich hat sich zum Ziel gesetzt, auch in den Ortsteilen, sofern es die Gegebenheiten zulassen, neues Bauland zu entwickeln. Dadurch soll insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, sich in ihrem Heimatort niederzulassen.

So wie in Merzenich, wo die Stadtentwicklungsgesellschaft Zülpich (SEZ) zurzeit das Neubaugebiet „Auf dem Kittel“ entwickelt! In dem kleinen Zülpicher Ortsteil, der 1985 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde, erschließt die SEZ an der bis dato unbebauten Josef-Cremer-Straße ein Areal, das Platz für sieben Baugrundstücke bietet. Für die Parzellen mit Größen zwischen 477 und 576 Quadratmetern gab es mehr als 50 Interessenten.

„Für die Grundstücke gab es auch etliche Interessenten aus dem Ort“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Auch wenn sich leider nicht alle Anfragen bedienen ließen, freue ich mich, dass wir einigen Merzenicherinnen und Merzenichern mit diesem kleinen Neubaugebiet den Wunsch vom Eigenheim in ihrem schönen Heimatort ermöglichen können.“

Im Zuge der derzeit laufenden Erschließung wird auch der bestehende Kanal in diesem Bereich saniert. Auch die anliegende Gemeindebedarfsfläche mit Kinderspiel-, Bolz- und Kirmesplatz wird dabei neu angelegt.

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Stadt Jülich freut sich auf die Delegation aus dem Libanon

Jülich – Im Juni 2023 werden zum ersten Mal in Deutschland in Berlin die Special Olympics World Games stattfinden. 216 ausgewählte deutsche Host Towns werden Mitte Juni 2023 in den Tagen vor den Spielen 190 Delegationen mit teilnehmenden Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt empfangen und somit Teil werden des jemals größten Inklusionsprojektes in Deutschland. Die Stadt Jülich ist eine der ausgewählten Gastgeberstädte.

Vergangene Woche wurde in Berlin die Zuteilung der Delegationen auf die 216 Host Towns bekannt gegeben:

Im Jülicher Rathaus freut man sich sehr, im Juni 2023 die Delegation der Athletinnen und Athleten aus dem Libanon in Jülich empfangen zu dürfen. „Dass die Wahl auf den Libanon fiel,“ so Bürgermeister Fuchs, „ist für uns besonders schön, denn in unserer Stadt leben seit über 30 Jahren viele Bürgerinnen und Bürger mit Wurzeln im Libanon. Der libanesische Kulturverein Al Sadek e.V. bemüht sich seit vielen Jahren um die Integration seiner Mitglieder. Seine gewählten Vertreterinnen und Vertreter gestalten aktiv die Kommunalpolitik im Integrationsrat mit.“

Auch die städtische Sozialplanerin Beatrix Lenzen freut sich auf die Delegation aus dem Libanon: „Ich finde die Zuteilung der Delegation aus dem Libanon wunderbar! Gemeinsam mit unseren libanesischen Freundinnen und Freunden hier in unserer Stadt werden wir ein schönes Programm organisieren und zusammen das Fest für Inklusion feiern. Das gemeinsame Feiern üben wir seit vielen Jahren bereits erfolgreich beim Fest der Kulturen, an dem sich der libanesische Kulturverein immer sehr gerne beteiligt.“

Abdullah Kansso, der Vorsitzende des libanesischen Kulturvereins Al Sadek e.V. sichert volle Unterstützung des Vereins für die Vorbereitung und Durchführung des Besuchsprogramms im Juni 2023 zu. „Wir sind glücklich, dass wir beitragen können zu diesem tollen Projekt und unterstützen die Stadt Jülich gerne in vielfältiger Weise, wie zum Beispiel beim Übersetzen und auch bei der Gestaltung des Programms.“

„In 2023 werden wir in Jülich Teil des ‚Sommermärchens der Inklusion‘ werden“, sagt Beatrix Lenzen, Sozialplanerin und Initiatorin der Bewerbung als Host Town für die SOWG Berlin 2023, „und gemeinsam mit allen Sportbegeisterten in unserer Stadt werden wir das Fest der Inklusion feiern. Darauf freue ich mich sehr.“ Informationen zu den Special Olympics World Games 2023 in Berlin sind zu finden unter www.berlin2023.org und Informationen zum Host Town Program finden Interessierte auf der städtischen Homepage www.juelich.de/inklusionimsport. Hier wird auch laufend über die Vorbereitungen für den Empfang der Delegation der SOWG im Juni 2023 berichtet.

Informationen zur Teilnahme Jülichs am Host Town Program sind zu erhalten im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration (Beatrix Lenzen) mit E-Mail an BLenzen@juelich.de oder Telefon 0 24 61 63 239

 

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GK-Mittelrhein begrüßt angehende Ärzte im Praktischen Jahr

Region/Mayen-Koblenz – Der dritte Abschnitt im Medizinstudium dient der intensiven Berufsvorbereitung. Jahrelang haben sie im Medizinstudium gebüffelt – jetzt startet für die Studierenden am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein das lang ersehnte Praktische Jahr (PJ): Je 16 Wochen werden sie in den Fachgebieten Innere Medizin sowie Chirurgie und einem Wahlfach ihr Wissen und ihre ersten klinischen Erfahrungen vertiefen und unter Anleitung in der Praxis umsetzen.

Diese spannende Etappe gegen Ende des Medizinstudiums dient der intensiven Berufsvorbereitung. Zum einen lernen die angehenden Ärzte nach und nach, Verantwortung für diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu übernehmen. Zum anderen erhalten sie eine gute Orientierung für ihre spätere Facharztweiterbildung.

„Insgesamt stehen bei uns im GK-Mittelrhein 64 Plätze im Jahr zur Verfügung. Neben den beiden Pflichtfächern können die PJler bei uns ihr Wahlfach aus einem breiten Angebot nahezu aller Fachrichtungen wählen“, erläutert Katrin Müller aus dem Bildungs- und Forschungsinstitut, das das PJ koordiniert. Zum gemeinsamen Start wurden die neuen PJler in der Unternehmenszentrale am Kemperhof begrüßt. Doch nicht nur am ersten Tag, sondern auch im weiteren Verlauf ihres Praxiseinsatzes werden ihnen die PJ-Koordinatoren, die PJ beauftragten Ärzte sowie bereits fortgeschrittene PJler hilfreich zur Seite stehen.

Nur wenige Krankenhäuser im Land können sich darum bewerben, die verantwortungsvolle Aufgabe der praktischen Ausbildung von zukünftigen Medizinern zu übernehmen. Das GK-Mittelrhein gehört als Maximalversorger mit den Standorten Kemperhof, Ev. Stift St. Martin und St. Elisabeth Mayen dazu. Als Besonderheit erwartet die Studierenden hier ein Studium Generale: Einmal im Monat kommen alle PJler zusammen und erhalten in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten verschiedenste Einblicke in berufsrelevante Themenfelder.

Während für die einen das PJ gerade beginnt, haben andere die letzte Hürde auf dem Weg zur Approbation, also der Erlaubnis, als Arzt praktizieren zu dürfen, gerade genommen. So haben Anfang Mai alle 16 Prüflinge ihr drittes Staatsexamen erfolgreich bestanden, und das sogar mit einem Notendurchschnitt von 1,7. „Wir freuen uns, dass sich gleich mehrere Prüflinge beziehungsweise ehemalige PJler entschieden haben, ihre medizinische Laufbahn – dann als frisch approbierte Ärztinnen und Ärzte – bei uns im GK-Mittelrhein fortzusetzen. Das ist ein toller Erfolg für unsere Nachwuchsarbeit“, so der PJ-Beauftragte und Chefarzt Privatdozent Dr. med. Thomas Nüßlein.

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Der Park am Alten Friedhof in Aachen-Haaren wird umgestaltet

Aachen – Seit Ende März 2022 lässt die Stadt den Park am Alten Friedhof in Haaren umgestalten. Im ersten Bauabschnitt werden der Kinderspielplatz weitgehend erneuert, der Parkzugang an der Friedensstraße umgestaltet und ein neuer Weg im Park angelegt.

Der Kinderspielplatz wird bis Anfang Juli 2022 unter dem Motto „Von der Wurm bis an das Meer“ komplett umgestaltet und erhält neue Spielgeräte: ein Wasserspiel, ein „Piratenschiffswrack“ mit vielen Klettermöglichkeiten, ein „Rutschenleuchturm“ und ein Kleinkindspielschiff mit Wasserpumpe, Rutsche und Sandbauwerk. Die Spielgeräte gehen auf die Wünsche von Kindern zurück, die vorher befragt worden waren.

Auch eine neue Sechsfachschaukel und Balancierstangen sowie ein Trampolin sind vorgesehen. Die bereits vorhandene Inklusionsschaukel bleibt stehen. Neue Bänke, Picknicktische und zwei Hängematten laden Kinder und Eltern zu einem längeren Aufenthalt ein.

Der Spielplatz ist während der Neugestaltung bis etwa Anfang Juli 2022 gesperrt.

Auf dem Platz am Parkzugang Friedensstraße werden Fitnessgeräte für Senior*innen aufgestellt: ein Radtrainer, eine Armkurbel und ein Ganzkörpertrainer. Zudem wird ein Schachtisch und mehrere Sitzbänke aufgestellt. In einem großen Blühbeet werden Stauden eingepflanzt, die in den Farben gelb, blau weiß fast das ganze Jahr hindurch blühen sollen.

Ein vorhandener Trampelpfad wird durch einen wassergebundenen Weg ersetzt. Dadurch entsteht ein neuer Rundweg im Park, an dem neu aufgestellte Bänke auch zum Verweilen einladen.

Die Umgestaltung der rund 18.000 Quadratmeter großen Grünfläche und der Wurm-Haarbachaue ist Bestandteil des integrierten Handlungskonzeptes Haaren und wird zu 80 Prozent mit Landesmitteln gefördert. Die Umgestaltungen im ersten Bauabschnitt kosten rund 600.000 Euro.

Weitere Umgestaltungen im Park Alter Friedhof sind vorgesehen. Der Skatepark und der ehemalige Standort der Grillhütte werden zurzeit von Fachleuten überplant. Ein neuer Fuß- und Radweg entlang der Wurm soll die Jülicher Straße mit dem Park am Alten Friedhof verbinden. Auf Höhe des Parks ist eine neue Brücke über die Wurm geplant.

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Abschied vom „Sprachrohr“ der Euskirchener Senioren-Vertretung

Euskirchen – Mehr als ein Jahr mussten die Euskirchener Seniorinnen und Senioren warten, bis die Plenumssitzung von „SIE – Senioren in Euskirchen“ stattfinden konnte. Die Corona-Pandemie hatte es unmöglich gemacht, die Sitzung ohne Risiken für die Teilnehmenden zu veranstalten. Anfang Mai konnte die Versammlung nun endlich realisiert werden.

Für die langjährige Sprecherin der Projektgruppe Politik, Marie-Theres Kastenholz, war es eine besondere Sitzung: Frau Kastenholz, die zuvor unermüdlich für SIE aktiv war, nahm in dieser Sitzung ihren Abschied und stellte sich nicht wieder zur Wahl. Doch bevor gewählt wurde, blickte sie zurück auf die Arbeit der Seniorenvertretung, auch mit Blick auf die schwierigen, vergangenen Jahre. Aufgrund der Pandemie konnten die Treffen der Projektgruppen nicht in Präsenz stattfinden. Marie-Theres Kastenholz gelang es aber durch hohen privaten Einsatz, den Seniorinnen und Senioren der Stadt Euskirchen den Umgang mit den digitalen Medien nahe zu bringen. „Wir haben privat den Umgang mit der Zoom-Plattform so lange geübt, bis jeder sich traute, an Zoom-Konferenzen teilzunehmen“ so Kastenholz.

Im Plenum stellte Marie Theres Kastenholz vor, was die Seniorenvertretung seit Beginn im Jahr 2014 alles angestoßen und organisiert hat. So wurden zum Beispiel in Kooperation mit der Euskirchener Polizei eine nächtliche Stadtbegehung sowie mehrere Ortsbegehungen durchgeführt, um Gefahrenpunkte in der Stadt Euskirchen zu erkennen und zu beheben. Zudem gab es Info-Veranstaltungen zum Thema Sicherheit.

Mit Polizei und Kreissportbund wurden Pedelec-Trainings organisiert und bei der Rollator-Woche der SVE mitgewirkt. Virtuelle Opernbesuche der „Met Opera“ wurden im Kino-Center Galleria ermöglicht. Dort konnten zudem Großeltern gemeinsam mit ihren Enkeln Filmvorführungen besuchen.

Es wurden Info-Veranstaltungen zum Thema „Wohnen in Euskirchen“ angeboten. In diesem Zuge wurden Senioreneinrichtungen besucht und der Pflegeroboter „Pepper“ vorgestellt. Die Teilnahme der „Senioren in Euskirchen“ am jährlich stattfindenden Ehrenamtstag und der Messe 50+ war selbstverständlich. Zweimal waren die Seniorinnen und Senioren auch beim Weihnachtsdorf mit einem Stand vertreten. Bei all diesen Aktionen war Marie-Theres Kastenholz als treibende Kraft stets anwesend. Über diese Aktivitäten hinaus, besuchte sie als Sprecherin der PG Politik in ihrer Amtszeit alle Ausschüsse der Stadt Euskirchen.

Als Vermittlerin zwischen der Stadtverwaltung und den Seniorinnen und Senioren setzte sie sich mit hohem Aufwand für die Menschen jenseits der 55 ein. Doch dabei war sie mehr als nur das Sprachrohr der „Senioren in Euskirchen“, sie war Ansprechpartnerin und Ratgeberin, die jederzeit ein offenes Ohr hatte für die Best Ager.

Bürgermeister Sacha Reichelt dankte Marie Theres Kastenholz für ihren unermüdlichen Einsatz in der Seniorenvertretung. „Ich hoffe doch sehr, dass Sie den Senioren in Euskirchen treu bleiben und wir Sie hin und wieder wiedersehen werden“, so Reichelt. Zum Abschied überreichte er einen Blumenstrauß und eine Flasche Ahr-Wein, der von der Stadt Euskirchen mit dem Etikett „Heimatstädtche“ versehen ist. Als „Mädchen von der Ahr“ war dies für Marie Theres Kastenholz ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk.

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Neue Gleichstellungs-Beauftragte bei der Stadt Mayen begrüßt

Mayen – Oberbürgermeister Dirk Meid konnte kürzlich die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mayen Dr. Ina Rüber herzlich willkommen heißen. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten wird sie sich in Zukunft unter anderem um die Chancengleichheit von Frauen und Männern innerhalb der Stadt Mayen einsetzen.

Dr. Ina Rüber ist promovierte Soziologin und hat bis 2020 beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn gearbeitet. Hier war sie hauptsächlich in der Forschung sowie der Bildungsberichterstattung tätig. Nach dieser Zeit übernahm sie den landwirtschaftlichen Familienbetrieb – nebenbei absolvierte sie zudem eine Ausbildung zur Landwirtin.

Jetzt, nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung, startet Dr. Ina Rüber in ein neues Kapitel als Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt Mayen. „Die Stelle bei der Stadt Mayen als Gleichstellungsbeauftragte ist für mich die perfekte Ergänzung zum Betrieb zuhause“, so Dr. Ina Rüber.

Neben dem Studium zur Soziologin bringt sie zudem eine nebenberuflich absolvierte Qualifikation zum Personal Trainer, sowie vielseitige Erfahrungen aus dem Ehrenamt, beispielsweise bei der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg mit.

Bürgerinnen und Bürger sind gerne aufgerufen, sich mit gleichstellungsrelevanten Themen bei Dr. Ina Rüber zu melden und sich zu informieren. „Ich unterstütze und berate gerne, wenn Frauen sich benachteiligt fühlen, sei es am Arbeitsplatz, in der Familie oder Partnerschaft, sowie allgemein im öffentlichen Leben. Sollte es einfach Informationsbedarf zum Thema Gleichstellung geben, stehe ich ebenfalls gerne zur Verfügung und letztlich freue ich mich über Vorschläge, wie die Situation von Frauen verbessert und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Mayen gestärkt werden kann“, erklärt die neue Gleichstellungsbeauftragte.

„Ich freue mich, Sie als neue und engagierte Mitarbeiterin, die über vielfältige und fundierte Erfahrungen verfügt, gewonnen zu haben. Ich wünsche Ihnen stets viel Freude an der Arbeit und dass Sie sich schnell bei uns einleben“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Den Wünschen schlossen sich Büroleiterin Jasmin Alter und Personalratsvorsitzender Wolfgang Goeken an.

Bürgerinnen und Bürger können sich an Dr. Ina Rüber unter 02651-881400 oder per Mail an gleichstellung.stadt@mayen.de wenden. Zudem können nach Absprache auch persönliche Termine in Anspruch genommen werden.

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Kommunal-Dialoge der Smarten Region MYK10 in Mendig erfolgreich gestartet

Mendig – Spannende Diskussionen und viel Austausch rund um dieZielbilder für den Landkreis. Welche Visionen für die Zukunft finden die Menschen in Mayen-Koblenz gut? Wie sollte sich der Landkreis entwickeln? Und welche Orte im Kreis Mayen-Koblenz sollten sich verändern? Welche bieten Potenzial für innovative Projekte? Diese und weitere zukunftsorientierte Fragestellungen haben rund 30 Teilnehmer jetzt beim Kommunaldialog der Smarten Region MYK10 in der Laacher See Halle in Mendig diskutiert.

Mit viel Motivation und Vorfreude auf das gemeinsame Wirken begrüßten Landrat Dr. Alexander Saftig, Sonja Gröntgen (Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises MYK), Peter Ammel (Bürgermeister der Stadt Mendig), Jörg Lempertz (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig), Dirk Meid (Oberbürgermeister der Stadt Mayen) und Alfred Schomisch (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel) die Teilnehmer vor Ort. Dabei waren sich alle einig, dass es die Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz aktiv und selbstbestimmt zu gestalten gilt. Man dürfe sich nicht treiben lassen und müsse die Chance nutzen, die sich dem Kreis durch das Modellprojekt Smart Cities bietet.

Drei Zielbilder rund um die Themen Mobilität, Gemeinschaft und Arbeit sowie den selbstbestimmten Wandel der Region wurden in Kleingruppen an Zielbildinseln diskutiert. Wie vielfältig diese Themen sind, zeigte sich auch durch die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer. Die Zielbilder wurden anhand der Rückmeldungen, Ideen und Kritikpunkte entwickelt, die die Bewohner des Landkreises Mayen-Koblenz seit Dezember 2021 in zwei Online-Beteiligungsverfahren geäußert hatten. Entsprechend der individuellen Sichtweisen der Teilnehmer wurden die Zielbilder abschließend bewertet. Die Ergebnisse des Abends fließen in die Strategie zur Smarten Region MYK10 mit ein, die bis Jahresende erarbeitet wird.

Die Abendveranstaltung in Mendig war erst der Anfang. Noch in dieser Woche besucht das Projektteam der Smarten Region MYK10 die Märkte in Mayen und Bendorf. Weitere Termine und Anmeldemöglichkeiten sind unter www.myk10.de/kommunaldialoge zu finden. Die Kommunaldialoge sind Teil des zweiten Zukunftsdialogs der Smarten Region MYK10. Wer keine Zeit findet, eine der Abendveranstaltungen oder einen der Dialogstände zu besuchen, kann ganz einfach auch online teilnehmen. Auf der Internetseite der Smarten Region MYK10 lassen sich die Zielbilder ebenso bewerten und diskutieren: https://myk10.de/zweiter-zukunftsdialog-teil-2