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Veranstaltung rund um den Jahrestag der Flutkatastrophe in Bad Münstereifel – GEDANKEN – GEDENKEN

Bad Münstereifel – Die Stadt Bad Münstereifel hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, des Stadtmarketingvereins „bad münstereifel aktiv“, der Bürgerstiftung Bad Münstereifel, der St. Sebastianus Bruderschaft, dem City Outlet und Vertreter*innen der Ortschaften eine mehrtägige Veranstaltung rund um den Jahrestag der Flut geplant.

Mit der Veranstaltung möchten wir die gelebte Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe der Helfer*innen, die wir alle in den letzten Monaten erlebt haben, wertschätzen. Es ist ein riesengroßes Dankeschön an all die Menschen, die uns geholfen haben, als unsere Not am größten war. Mit diesen vier Tagen möchten wir, aber nicht nur Danke sagen, sondern auch der Verstorbenen gedenken, die in jenen Fluten auf tragische Weise ihr Leben verloren.

Unsere Veranstaltung wird somit ganz im Zeichen des Gedenkens und des Dankens stehen.

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„Ein bisschen verrückt ist schön…“

Mechernich/Echternach – An der legendären Springprozession in Echternach hat Pfingstdienstag die Jugendgruppe der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich unter der Leitung der Seelsorgerin Rebekka Narres und des GdG-Leiters Pfarrer Erik Pühringer teilgenommen.

Jugendliche aus der GdG Mechernich, ganz links Pfarrer Erik Pühringer, fassten sich an Tüchern und hüpften mit zu Polka-Klängen durch die luxemburgische Kleinstadt Echternach. Foto: Rebekka Narres/pp/Agentur ProfiPress

„Springen, Tanzen und wahre Lebensfreude zu Gottes Ehre“ haben die neun Jugendlichen ihren Report überschrieben. Nachdem einige Mitglieder der Gruppe bereits 2019 zum eingängigen Polka-Rhythmus mit durch die Straßen der luxemburgischen Kleinstadt gehüpft und getanzt waren, mussten sie wegen Corona volle drei Jahre bis zu einem neuen Anlauf warten.

Die Echternacher Springprozession zählt zum immateriellen Kulturerbe der Vereinten Nationen. Sie verbindet Volksreligiosität und Folklore mit Lebensfreude und der Erinnerung an den berühmten Missionar Willibrordus, der in der Echternacher Basilika bestattet ist.

Am Pfingstwochenende ist Kirmes an der Sauer und der Reliquienschrein Willbrords, der auch in Nöthen in der GdG Mechernich als Pfarrpatron verehrt wird, wird in einer Prozession umhergetragen. Willibrord wird unter anderem bei Nervenkrankheiten wie dem „Veitstanz“ angerufen. Ob das der Ursprung der bereits seit dem Mittelalter bekannten Springprozession ist, liegt aber im Dunkeln.

7000 hüpften durch die Straßen

Statt der vor Corona üblicherweise 10.000 Teilnehmer, die sich an Tüchern miteinander verbinden und durch die Straßen hüpfen, wurden bei der ersten Wallfahrt nach den Lockdowns immerhin 7000 Pilger gezählt. Darunter die jungen Christen aus Mechernich, die bereits am Pfingstsonntag anreisten. Ihre Wallfahrt wurde durch das Programm „Aufholen nach Corona“ gesponsert.

Sie hatten Fahrt und Programm selbst vorbereitet und wurden von Pfarrer Erik Pühringer und Rebekka Narres ehrenamtlich begleitet. Die Vorschläge reichten von einer langen Wanderung bis hin zum Besuch eines Museums oder des Schmetterlingsgartens in der Umgebung. Schließlich wurde alles sehr spontan entschieden, da auch das Wetter Kapriolen schlug. Gleich am ersten Tag auf dem Kirmesplatz wurden die elf Mechernicher nass bis auf die Haut…

Über die Springprozession berichten die Jugendlichen: „Jede der 39 Gruppen hat ihren Platz. Zwischen den verschiedenen Pilger-Gruppen gehen im angemessenen Abstand Musikvereine, die während der Prozession immer wieder im Wechsel alle ein- und dieselbe Melodie spielen, auf die die Prozessions-Teilnehmenden nach links und rechts tanzen, hüpfen oder springen.“

„Cooles Erlebnis“

Kardinal Jean-Claude Hollerich und Gastgeber Weihbischof Leo Wagener begrüßten die Pilger, darunter kirchliche Würdenträger aus anderen Ländern und Konfessionen. Im Report der Jugendlichen heißt es: „Dann ging es endlich los, die Polka erklingt und die Gruppen setzen sich langsam in Bewegung. Zunächst war es gar nicht so einfach, in einer der Fünferreihen gemeinsam in die richtige Richtung los zu tanzen.“

„Nach einigen Metern hatte man aber dann doch den Schritt raus“, heißt es weiter: „Nachdem die Basilika umrundet war, ging es geradewegs in die Kirche hinein und am Grab des Heiligen Willibrord in der Krypta vorbei – alles unter Polka-Klängen.“

„Es war zwar etwas verrückt, aber auch ein cooles Erlebnis“, meinte eine Teilnehmerin aus Mechernich. Und eine andere: „Ein bisschen verrückt ist ja nicht schlimm, aber auf jeden Fall sind wir nächstes Jahr wieder mit dabei!“

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EIFEL Award 2022 – Die Region steckt voller ausgezeichneter Arbeitgeber

Prüm/St. Vith – Im Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel im ostbelgischen St. Vith wurde der diesjährige EIFEL Award vergeben. Der Preis ging an 34 Unternehmen, die eines gemeinsam haben: Sie sind besonders gut aufgestellt in Sachen Fachkräftesicherung und -bindung.

Die Eifel ist als Wirtschaftsregion ein echtes Kraftpaket. Hier sind große Namen und Global Player ansässig, aber auch sehr viele mittelständische Hidden Champions, deren internationale Marktführerschaft von den Branchen-Insidern anerkannt wird. Der breit gefächerte Branchenmix von solidem Handwerk bis zur innovativen Hightech macht die Eifel stark gegen Krisen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer verfügen über Tatkraft und Bodenständigkeit, sie sind zukunftsoffen, optimistisch und gemeinschaftlich orientiert. Mit ihrem Standort sind sie eng verwurzelt und wissen, was Verbindlichkeit bedeutet. Sie verwirklichen jeden Tag den Slogan “Wir. Leben. Eifel.”

Darüber hinaus punktet die Eifel im Herzen Europas mit einem ganz besonderen Plus. Denn ihre Naturnähe, Kultur und Lebensqualität, das vergleichsweise preisgünstige Wohnen und eine gute soziale Infrastruktur sind geeignet, um qualifizierte Kräfte anzulocken, die Beruf und Familie verbinden wollen. Zudem gibt es viele junge Menschen, die von vornherein ihrer Eifelheimat treu bleiben oder nach Aufenthalten und Karrieren in den Ballungsräumen gern zurückkehren.

In der Eifel werden Menschlichkeit und Verbundenheit großgeschrieben. Darum sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Region zumeist hoch motiviert, ihren Beschäftigten Rahmenbedingungen und Maßnahmen zu bieten, zu denen man schlecht Nein sagen kann.

Der EIFEL Award 2022 zeichnet Betriebe aus, die seit 2018 besondere Ideen verwirklicht und sich als attraktiver Arbeitgeber mit einer mitarbeiterorientierten Personalentwicklung erwiesen haben. Der detaillierte Bewerbungsbogen für den EIFEL Award fragte sowohl harte wie weiche Faktoren ab: vom unterstützenden, familiären Betriebsklima über innovative Rekrutierungswege bis hin zu handfesten, materiellen Benefits reicht die Palette der Antworten. Die verschiedenen Branchen sind höchst unterschiedlich und haben jeweils eigene Bedingungen, mit denen die Beschäftigten konfrontiert sind. Gastronomie, Handel, Handwerk, Dienstleistung und Industriebetrieb verlangen von den Teams unterschiedliche Eigenschaften und Fertigkeiten. Doch die Attraktivität von Arbeitgebern bemisst sich nach ähnlichen Faktoren. Der menschliche Umgang stimmt, Leistung und Verantwortung werden angemessen honoriert, geeignete Maßnahmen für Gesundheit und Sicherheit werden umgesetzt, Freiräume für die gelingende Verbindung von Beruf und Privates werden gewährt.

Die Rückmeldungen auf den diesjährigen Wettbewerb des EIFEL Awards waren mit mehr als sechzig Bewerbungen zahlreich, sie kamen aus allen Teilregionen der Eifel und Ostbelgien sowie aus allen Sparten. Die Auswahl der Preisträger fiel schwer.

Doch dies ist Beleg für die Standort-Attraktivität der Eifel, wie Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative EIFEL und Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, betont: “Wir haben viele sehr gute Arbeitgeber und sehr gute Ausbilder in der gesamten Eifel, die sich nachhaltig um den Nachwuchs und die Fachkräftegewinnung kümmern und wissen, wie man anpackt. Darauf können wir stolz sein, dürfen aber nicht ruhen. Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Es werden hervorragende Betriebe verschiedener Größenordnungen für tolle Ideen belohnt. Die Zukunftsinitiative Eifel wird auch künftig nicht nachlassen, den Wirtschaftsstandort Eifel weiterzuentwickeln und zu optimieren.”

Auch Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien, ist als Gastgeber der diesjährigen Verleihung des EIFEL Award überzeugt: „Neben der unvergleichlichen Natur hat die Eifel auch eine florierende Wirtschaftslandschaft mit innovativen und kreativen Unternehmen, die maßgeblich sind für die Entwicklung des Wohlstandes in unserer Region. Der Eifel Award der Zukunftsinitiative ist auch eine Anerkennung der besonderen Anstrengungen dieser Unternehmen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, die zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit zählen. Die engagierte Unternehmerschaft und die Zukunftsinitiative leisten einen wertvollen Beitrag dazu, unsere Region im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen noch besser zu positionieren und als erstklassigen Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftsstandort sichtbarer zu machen.“

Hintergrund

Der EIFEL Award wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative EIFEL (ZIE) verliehen. Zu den Preisträgern seitdem gehören unter anderem Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, innovative Schulprojekte oder Naturschutzorganisationen. Der letzte Award wurde 2019 verliehen und wandte sich als Wettbewerbsthema insbesondere an Start-ups mit neuen Ideen und Geschäftsfeldern. Der EIFEL Award 2022 mit dem Schwerpunkt „gute Arbeitgeber“ ist der erste, der nach der Pandemie wieder live verliehen wurde, am 7. Juni im Triangel im ostbelgischen St. Vith.

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Stark in Sachen Umwelt und zukunftssichere Arbeitgeberin

Region/Mayen-KoblenzSGD Nord war bei der Messe „Azubispots mit Unternehmermeile“ in Koblenz dabei. Beruflich einen Beitrag für die Umwelt leisten – mit einem sicheren Job und guten Perspektiven? Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord bietet jungen Menschen genau das. Eine qualifizierte Ausbildung bei der modernen Oberen Landesbehörde eröffnet Einblicke in viele interessante Themenfelder. So ist die SGD Nord zuständig für den Natur- und Umweltschutz, für Gewerbe- und Bauaufsicht, sie betreibt Landesplanung, schützt beispielsweise das Trinkwasser, die Arten und vieles mehr.

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Aktionstag „KreisKarriere 2023“ zeigt die Stärken der Kreisverwaltung Düren

Düren – „Jeden Tag können Sie hier neue Erfahrungen und Eindrücke im vielfältigen Dienst sammeln. Bleiben Sie neugierig“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn zur Begrüßung am Aktionstag „KreisKarriere 2023“. Viele junge Menschen haben sich am gestrigen Dienstag, 07. Juni im Kreishaus über das Studien- und Ausbildungsangebot bei der Kreisverwaltung Düren informiert.

„Was machen wir eigentlich hier?“ Mit diesem Satz leitete Nicole Sutter, Ausbildungsleiterin des Kreises Düren, im Anschluss an die Begrüßung den ersten Überblick über die Aufgaben und Bereiche der Verwaltung ein und zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die attraktiven Ausbildungsbedingungen beim Kreis Düren. „Es gibt bei uns kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Bei guten Leistungen bestehen auch beste Übernahmechancen nach der Ausbildung oder dem Studium.“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren viel über die verschiedenen Berufe, Ausbildungen und Studienangebote, Fortbildungsmöglichkeiten und erhielten in Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Eindruck vom jeweiligen Arbeitsalltag. Besonders die Erfahrungsberichte der derzeitigen Auszubildenden und Studierenden halft, einen persönlichen Eindruck vom möglichen zukünftigen Arbeitgeber zu bekommen.

Bis zum 24. Juni 2022 können sich Interessierte für das Einstellungsjahr 2023 bewerben. Der Aktionstag „KreisKarriere“ vermittelte daher auch viele Tipps zum Bewerbungsverfahren, dem Assessmentcenter und dem Vorstellungsgespräch. „Ihnen stehen alle Türen offen. Ich wünsche für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Alle Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt es hier: www.kreis-dueren.de/kreiskarriere.

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Rettungsdienst der Zukunft – Erfolgreicher Abschluss des Forschungs-Projektes „preRESC“ Aachen

Aachen – Mithilfe moderner Technik und künstlicher Intelligenz sollen Rettungsdiensteinätze noch besser geplant und regelrecht „vorhergesagt“ werden: Mit diesem Ziel ist das Forschungsprojekt „preRESC: Datenbasierte Unterstützung für die effiziente und effektive Ressourcenplanung im Rettungsdienst“ vor zwei Jahren an den Start gegangen. Am 31. Mai 2022 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützte die Umsetzung des Vorhabens mit einer Fördersumme von rund 468.000 Euro im Rahmen des Programms „Digitale Modellregionen NRW“.

Die drei Projektpartner, die umlaut telehealthcare GmbH, die umlaut solutions GmbH und die Stadt Aachen mit dem Fachbereich Feuerwehr & Rettungsdienst bzw. dem Aachener Institut für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit (ARS), hatten bereits am 16. Mai im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die erreichten Ergebnisse und Meilensteine vorgestellt. Im Kontext des Projektes wurde ein Prototyp zur Vorhersage des rettungsdienstlichen Einsatzaufkommens in der Stadt Aachen entwickelt. Basierend auf der damit ermöglichten Prädiktion können Optimierungen der strategischen und taktischen Planung und Vorhaltung der verfügbaren Rettungsmittel vorgenommen und die operative Arbeit in der Leitstelle unterstützt werden.

Der Prototyp verarbeitet zahlreiche Daten aus diversen Datenquellen, wie beispielsweise Wetterdaten, soziodemografische und infrastrukturelle Daten, Crowd-Daten und historische Einsatzdaten. Ein auf künstlicher Intelligenz basierender Algorithmus wertet diese Daten aus, um die zu erwartende Anzahl von Einsätzen räumlich und zeitlich zu prognostizieren. Der Prototyp verfügt außerdem über eine Routenplanungsoption für Einsatzfahrzeuge, welche beispielsweise Staus, Baustellen und sonstige Hindernisse und schlecht befahrbare Straßen berücksichtigt. Beide Funktionen wurden mit dem Ziel entwickelt, Rettungsfachpersonal künftig noch schneller am Einsatzort eintreffen zu lassen, das therapiefreie Intervall zu verkürzen und somit die Patientenversorgung weiter zu verbessern.

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Jetzt anmelden zur Altmeister-Feier

Region/Koblenz – Die Handwerkskammer Koblenz ehrt am 28. und 29. September „Jubiläumsmeister“. Nach Corona-bedingter Unterbrechung plant die Handwerkskammer (HwK) Koblenz für den 28. und 29. September die feierliche Ehrung von Altmeisterinnen und -meistern, die vor 50, 60, 65 oder gar 70 Jahren ihre Meisterprüfung bei der HwK abgelegt haben oder im Kammerbezirk tätig waren. Im Rahmen der Altmeisterfeier werden dann Meisterbriefe in Gold, Diamant, Eisern oder sogar in Platin überreicht.

Der Meisterbrief legte schon immer die Grundlage für das berufliche Leben und auch eine persönliche Erfüllung. Doch nicht nur das: Der Meisterbrief und die damit verbundene jahrelange Tätigkeit führte dazu, dass die jetzigen Altmeister Wirtschaftsgeschichte schrieben. „Sie haben maßgeblich zum Aufschwung Deutschlands beigetragen und zusätzlich ihr Wissen und ihre Erfahrung über viele Jahre an ihre Lehrlinge und Gesellen weitergegeben. Der Grundstein für eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche Entwicklung des Handwerks wurde damals gelegt“, lobt der Präsident der HwK, Kurt Krautscheid.

Diese besondere Leistung zu würdigen, ist der Handwerkskammer Koblenz ein besonders Anliegen. Es werden deswegen Altmeister der Jahrgänge 1972, 1962, 1957 oder 1952, sowie deren Familien und das Umfeld dazu aufgerufen, die zu Ehrenden bei der HwK für die Feier anzumelden.

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten bei der HwK-Meisterakademie, Tel. 0261/398 315, michaela.guhde@hwk-koblenz.de

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Klimaschutz fängt vor der Haustür an – Lukas Bahnen ist neuer Klimaschutz-Manager in Alsdorf

Alsdorf – Das Rad ist ein großes Thema. Privat und im Job. In der Regel kommt Lukas Bahnen täglich von Würselen mit dem Fahrrad zum Alsdorfer Rathaus. Nicht bloß, weil er sportlich ist, sondern vor allem, weil er ein Vorbild sein möchte. Seit wenigen Monaten ist der 27-Jährige als Klimaschutzmanager der Stadt auch mit dem Aufbau eines Mobilitätskonzepts beschäftigt.

„Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger motivieren, ihre Arbeitswege häufiger mit dem Rad zu gestalten“, sagt Lukas Bahnen. Die weitere Stärkung des Radverkehrs durch Bike Sharing Stationen oder die Schaffung von Radabstellanlagen sind dabei zwei mögliche Bausteine von vielen. Auch die Nutzung des ÖPNV möchte er stärker ins Bewusstsein rücken und rund um das Thema „Mobilität vor Ort“ Ansprechpartner in der Verwaltung sein. „Es findet in diesem Bereich gerade ein großes Umdenken statt. Viele Menschen suchen nicht zuletzt angesichts steigender Energiepreise nach alternativen Mobilitätswegen.“ Diese Lust auf den Umstieg nachhaltig zu fördern, hat er sich auf die Fahnen geschrieben.

An der RWTH Aachen hat Lukas Bahnen Georessourcenmanagement studiert und den Masterabschluss gemacht. Umweltmanagement war dabei ein Schwerpunkt. Während eines Berufsjahres in einem Ingenieurbüro in der Schweiz und eines Auslandssemesters in Bangkok hat er auch weit über den Tellerrand hinausblicken können und gesehen, wie in anderen Ländern Mobilität und Klimaschutz gehandhabt werden. Er weiß, dass der Klimaschutz gerade auf kommunaler Ebene bei den kleinen Dingen beginnt. Zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon. Denn der sollte grün und bunt sein – und nicht einfach nur grau. Wer tonnenweise Schotter und Steine im Vorgarten ablädt und dadurch zusätzliche Flächen versiegelt, schadet dem Klima. „Hier gilt es, wieder mehr Gespür für den Wert natürlicher Flächen zu schaffen“, sagt Lukas Bahnen. Einen Beitrag dazu soll der „Balkon- & Terrassenwettbewerb“ sein, der als Nachfolger des Vorgartenwettbewerbs, der erst jüngst wieder großen Zuspruch in Alsdorf und den Nachbarkommunen gefunden hat, dieses Jahr ins Leben gerufen wurde.

Besonders gute Beispiele für naturnahe, insektenfreundliche Gestaltungen von Vorgärten sind dabei mit Preisen belohnt worden und sollen Signalwirkung haben: Nachahmung von Nachbarn erwünscht! Dieses Jahr sollen dazu auch Mieterinnen und Mieter ohne eigene Gärten mit ihren Balkonen und Terrassen die Chance haben. Wie es geht, sagt Lukas Bahnen gerne. Nicht nur hier möchte er Wegweiser sein. Auch bei Themen wie Solaranlagen, Energieeffizienz oder Elektromobilität versteht er sich als Schnittstelle in der Alsdorfer Verwaltung und gibt gerne Tipps. Erreichbar ist er im Rathaus unter 02404/50334 sowie per E-Mail unter lukas.bahnen@alsdorf.de. (apa)

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Gott rockt mit – Ehren- und Hauptamtliche engagieren sich wieder bei „Rock am Ring“ in der Eifel

Nürburg – Eine leere Bierdose landet mit lautem „Klonk“ in dem Einkaufswagen am Zaun direkt an der Straße zum Festivalgelände von „Rock am Ring“ in der Eifel. „Danke!“ schallt es vielstimmig von der Gruppe vor einem großen Zelt hinter dem Zaun. Auf gemütlichen Campingstühlen sitzen junge Leute, die sich hier haupt- und ehrenamtlich engagieren. Sie unterhalten sich gut gelaunt, versuchen sich an Zaubertricks, andere versorgen eine sichtlich angeschlagene Festivalbesucherin mit Mineralwasser. Die Dosen und Flaschen aus dem Einkaufswagen sammeln sie zwischendurch immer wieder ein und spenden den Pfand-Erlös nach dem Festival an die Tafel in Daun und an den „Markt für Leib und Seele“ in Adenau. „Gott am Ring“ steht in fetten Lettern auf der schwarzen Jurte.

Gott? Bei „Rock am Ring“, zwischen Campern, Merchandise-Ständen, viel Bier und grölenden Festivalbesuchern? „Ja klar, wenn wir davon ausgehen, dass Gott überall ist und die Kirche raus zu den Menschen gehen soll, dann natürlich auch am Pfingstwochenende zu Rock am Ring“, schmunzelt Philipp Hein. Der Gemeindereferent und Leitungsteammitglied des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein ist schon seit einigen Jahren Teil von „Gott am Ring“. Mit der Frage, was die Kirche bei „Rock am Ring“ zu suchen hat, wird er nicht zum ersten Mal konfrontiert. „Viele wundern sich erst einmal, fragen sich, was erwartet mich in dem Zelt und sind dann überrascht.

Wir sind nicht hier, um zu missionieren, sondern einfach für die Menschen da, egal ob sie ein trockenes Plätzchen, einen warmen Kaffee oder Zuspruch brauchen.“ Es sei ein Bruch mit den Erwartungen, die viele Menschen haben, wenn es um Kirche geht. Sie werde aber schon wahrgenommen als Ort für Krisensituationen: In den vergangenen Jahren habe es durchaus auch ernstere Situationen gegeben, etwa als eine junge Frau ins Zelt kam, deren Freund gerade mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. „Einmal kam auch ein junger Mann zu uns, der gerade erfahren hatte, dass sein Opa gestorben war.

Das ist eben das Spektrum – es kann reichen von lustigen Besuchen und Klamauk bis hin zu Seelsorgegesprächen“, fasst Hein die Begegnungen mit den Rockbegeisterten zusammen. Premiere bei „Gott am Ring“ hat Gemeindereferentin Alena Becker aus Andernach. In ihrem täglichen Job ist sie für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig – jetzt hat sie gerade ihre erste Nachtschicht hinter sich und erzählt, dass das Angebot gut genutzt wurde. „Es ist rund um die Uhr jemand da, wir haben ein offenes Ohr für die Leute. Außerdem gibt es eine Wand mit der Aufschrift ‚Was möchte ich tun, bevor ich sterbe‘, an der die Leute ihre Wünsche hinterlassen können, und Impulskarten, über die man ins Gespräch kommen kann. Auch unsere Fotobox wird ganz gut angenommen.“

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Größte Bildungsmesse Europas findet wieder in Präsenz statt

Region/Düsseldorf – Am heutigen Dienstag, 7. Juni, startet die didacta, die größte Bildungsmesse Europas. Die führende Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung für das gesamte Bildungswesen findet in diesem Jahr wieder in Präsenz statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist sie 2020 ausgefallen und im letzten Jahr ausschließlich als Online-Event durchgeführt worden. Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen präsentiert sich mit einem eigenen Stand. Neben aktuellen Bildungsthemen wird hier konkret auf Umsetzungsbeispiele aus der Schulpraxis eingegangen.

Gemeinsam mit der der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) und der Medienberatung NRW informiert das Schulministerium an fünf Beratungsinseln unter anderem über das Lehren und Lernen in der digitalen Welt, Themen der beruflichen Bildung und die Lehrkräfteausbildung. Neben den Beratungsangeboten zum Beruf wird auch die Möglichkeit genutzt, gezielt um Lehrkräfte für die Zukunft des Schuldienstes in Nordrhein-Westfalen zu werben. Außerdem findet auf der Aktionsfläche ein abwechslungsreiches Programm von Vorträgen mit Praxisbezug bis hin zu interaktiven Angeboten mit Virtual Reality Brillen statt. Das vollständige Programm des Schulministeriums finden Sie hier.

Staatssekretär Mathias Richter erklärt: „Die didacta leistet einen wertvollen Beitrag bei der Vernetzung und der Vermittlung von Wissen und neuen Trends im Bildungsbereich. Alle Beteiligten des Bildungssektors können sich hier austauschen und voneinander lernen. Neben der schulfachlichen Beratung für Lehrkräfte bietet die didacta die Chance, für den so wichtigen Lehrerberuf zu werben und zukünftige Lehrerinnen und Lehrer zu informieren und zu motivieren.“

Der MSB-Stand befindet sich in Halle 7.1, C-010-D-119. Das Programm auf dem MSB-Stand wird während und nach der Messe zudem via Video-Stream zugänglich sein: https://bildungsland-didacta.nrw/.

Die Messe ist für Besucher vom 7. – 11. Juni jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Mit insgesamt über 900 Ausstellern aus über 50 Ländern bietet die didacta selbst ein umfangreiches Programm mit Seminaren, Workshops und Vorträgen. Sie findet jährlich abwechselnd in Köln, Stuttgart und Hannover statt. Alle Informationen zu Ausstellern, Programm, Tickets und Anreise gibt es hier.