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Nach der Wiederwahl mit Optimismus in die Zukunft

Region/Koblenz – Mit bewährten Kräften in die nächsten drei Jahre: Im Rahmen des Verbandsjugendtags am Samstagvormittag in Spay wurden der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses und die fünf Beisitzer des Ausschusses gewählt – angeführt wird der Ausschuss weiterhin von Peter Lipkowski, unterstützt wird er auch künftig von Helmut Hohl, Petra Retterath-Wagner, Tino Zengler, Frank Loosen und Volker Oppenkowski. Dies ergaben die einstimmig erfolgten Wahlergebnisse der Delegierten vor Ort, vorbehaltlich der Bestätigung durch den Verbandstag am 02. Juli in Trier.

„Das war ein Verbandsjugendtag, wie ich ihn mir vorgestellt habe“, sagte Lipkowski. „Alle Mitarbeiter aus den Kreisen und den Vereinen ziehen bei den Maßnahmen, die der Verbandsjugendausschuss initiiert hat und für die Zukunft plant, mit. Unser Team ist einfach gut, und ich bin davon überzeugt, dass wir den Jugendfußball im Rheinland in den nächsten drei Jahren richtig nach vorn bringen werden.“

Dabei steht so manche Herausforderung an, wie Lipkowski und auch FVR-Präsident Walter Desch unterstrichen. Der Rückgang der Mannschaftsmeldungen, die vielen Alternativen in der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen sowie der Mangel an (qualifizierten) Trainern und Betreuern waren einige der genannten Punkte. Aber der Verbandsjugendausschuss konnte mit Stolz zurück und kann optimistisch nach vorn blicken. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Kinderfußball die richtigen Ideen hatten, dass wir gute Ideen für den Bereich der A- bis C-Junioren entwickeln werden und dass die demografische Entwicklung in naher Zukunft dazu führt, dass mehr Kinder geboren werden und es für die Vereine dadurch leichter wird, Mannschaften zusammenzustellen und zu melden“, meinte Lipkowski.

Walter Desch dankte dem Verbandsjugendausschuss für das Engagement der vergangenen drei Jahre: „Der VJA hat sich mit vielen Forderungen der Vereine zu befassen, was gewiss nicht immer leicht ist.“ Zugleich richtete er den Blick auf die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie: „Die Kinder haben in dieser Zeit am meisten verloren. Fußball ist gerade für Kinder und Jugendliche eine große Chance, sich wieder draußen zu bewegen.“

Die neuen Kinderspielformen, die ab Juli dieses Jahres im Bereich der Bambini und F-Jugend verpflichtend werden, sind ein wichtiger Baustein, wieder mehr Kinder in die Vereine zu locken und dort zu halten. Hier wird nicht mehr in der traditionellen Art (ein Spiel 7 gegen 7) gegen einen anderen Verein, sondern mit kleinen Mannschaften (3 gegen 3) auf kleinen Spielfeldern und gleich auf vier Tore gespielt. So soll allen Kindern so häufig wie möglich die Chance gegeben werden, aktiv am Spiel teilzunehmen, den Ball selbst am Fuß zu haben, Tore zu erzielen und persönliche Erfolgserlebnisse zu haben. „Es wird eine besonders wichtige Aufgabe sein, nach Möglichkeit alle Vertreter der Vereine von der Sinnhaftigkeit der neuen Spielformen zu überzeugen“, meinte Lipkowski.

 

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Erneut gute Noten der Bertelsmann-Stiftung für die Stadtverwaltung Mechernich als Arbeitgeberin

Mechernich – Familienfreundlich und flexibel. Die Stadtverwaltung Mechernich ist ein zukunftsorientierter und familienfreundlicher Arbeitgeber. Das wurde der von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach sowie dem Personaldezernenten Ralf Claßen geführten Kommune mit rund 200 hauptamtlichen Beschäftigten jetzt zum wiederholten Male bestätigt.

Taufrisch ist die Rezertifizierung nach dem bundesweit anerkannten und bekannten Audit-Verfahren der vom Bundesarbeitsministerium angestoßenen „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INQA) im Rathaus in der Bergstraße eingetroffen.

Vereinfacht geht es um die Zufriedenheit der Beschäftigten. Fazit einer Mitarbeiterbefragung war es, dass ein gutes Betriebsklima und zufriedenstellende Betriebsentwicklung vorherrschen und sich Kommunikation und Weiterbildung verbessert haben. Vor allem war die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Stadt für die Rezertifizierung bei der Bertelsmann-Stiftung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, so die zuständige Teamleiterin Fotini Bung.

Hilfe bei Kindern und Pflegedürftigkeit

„Wir machen das nicht nur, um in diesem Anerkennungsverfahren gut dazustehen“, sagte sie dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Im Rathaus interessieren sich die Personalverantwortlichen tatsächlich für die familiären Verhältnisse der Beschäftigten, wie es ihnen gerade geht und ob die Mitarbeiter mit Kindergartenplätzen, der Pflege der eigenen Eltern oder angepassten Arbeitszeiten wirklich zurechtkommen.“

Überreicht wurde die mit dieser Feststellung verbundene INQA-Audit-Plakette diesmal endgültig und nicht mehr, wie in den ersten Anerkennungsverfahren der Bertelsmann-Stiftung 2013, 2016 und 2019 für jeweils drei Jahre. Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Nach zehn Jahren geht die Stiftung davon aus, dass uns die hohen Standards in der Mitarbeiterverantwortung inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.“

Der ebenfalls Personalverantwortung tragende Dezernent Ralf Claßen erklärte, er werde in Einstellungsgesprächen immer wieder auf Familienfreundlichkeit, Gesundheitsmanagement und die so genannte Work-Live-Balance angesprochen: „Ihr soziales Wohlfühlen ist den jungen Leuten heute genauso wichtig wie ein gutes Gehalt.“

Die Corona-Pandemie mit den umfassenden Kontaktbeschränkungen habe im Gesamtprozess zwar zu nachvollziehbaren Terminverzögerungen geführt, so Fotini Bung, aber eine qualitative Umsetzung des Gesamtprozesses sei jederzeit sichergestellt worden.

Der INQA-Prozess sei bei der Stadtverwaltung Mechernich und ihren 200 Mitarbeitern, darunter sieben Integrationsarbeitsplätze und vier bis fünf Auszubildende, sensibel und mit hohem persönlichem Engagement umgesetzt worden.

Besserer Informationsfluss

Da, wo Nachholbedarf bestand, Kommunikation und Wissenstransfer, sei nachgearbeitet worden. Auf Herausforderungen durch die Corona-Pandemie habe die Stadtverwaltung jeweils rasch und konsequent reagiert. Homeoffice werde in einem weit größeren Umfang angeboten als noch vor der Viruswelle.

Laut Mitarbeitermeinungsbild ist die allgemeine Zufriedenheit gestiegen, der Informationsfluss und die Arbeitszeitflexibilität haben sich verbessert, ebenso die Wahrnehmung des Betriebsklimas, so Fotini Bung.

Sie, Ralf Claßen und Thomas Hambach zeigten sich sehr zufrieden über die Auszeichnung, besonders über die in ihrer Entwicklung doch sehr erfreulichen Aussagen des Gutachtens. Hambach: „Letztendlich geht es darum, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen und seinen Job gerne zu machen, denn: wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.“ Fotini Bung: „Die aktuelle Zertifizierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

 

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Neue Verantwortliche für Intervention und Prävention im Bistum Aachen

Aachen – Zweifacher Wechsel in der Fachstelle PIA (Prävention – Intervention – Ansprechpersonen) im Bistum Aachen: Mary Phan-Friedrich ist ab sofort neue Interventionsbeauftragte für das Bistum Aachen. Sie übernimmt diese Aufgabe von Helmut Keymer, der in den Ruhestand tritt.

Neu besetzt ist auch die Stelle der Präventionsbeauftragten. Bereits seit Februar ist Mechtild Bölting im Dienst. Sie folgte auf Almuth Grüner, die Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand ging. Helmut Keymer war der erste Interventionsbeauftragte für das Bistum Aachen. Der heute 65- Jährige übernahm diese Tätigkeit im Jahr 2020. Mit Einrichtung dieser Stelle setzte das Bistum Aachen konsequent die Maßnahmen zur Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt
fort.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Interventionsstelle steht der Schutz und die Hilfe für Betroffene sowie die Pflicht der Täter, sich ihrer Verantwortung zu stellen. Die Interventionsstelle koordiniert und steuert in aktuellen Fällen das Krisenmanagement. Dazu arbeitet sie
mit den Ansprechpersonen, dem Beraterstab, den Fachabteilungen im Bischöflichen Generalvikariat, externen Fachstellen und Ämtern zusammen. Für kirchliche Rechtsträger steht die Interventionsstelle als Berater und Koordinator zur Verfügung.

Helmut Keymer war seit 1983 im Bistumsdienst. Er blickt auf verschiedene Stationen insbesondere in der Erwachsenenbildung im Laufe der Jahre zurück. In seiner Zeit als Interventionsbeauftragter
wirkte er federführend an der Gründung der Fachstelle PIA (Prävention – Intervention – Ansprechpersonen) mit, brachte den Betroffenenrat, den Ständigen Beraterstab und die Aufarbeitungskommission auf den Weg. „Mit Helmut Keymer verlieren wir eine Persönlichkeit, die in ihrer Haltung und Gradlinigkeit enormes für die Aufarbeitung im Bistum Aachen geleistet hat“, betont Generalvikar Dr. Andreas Frick.

Gleichzeitig sei die Nachfolge für die Intervention und Prävention ausgezeichnet durch zwei erfahrene Expertinnen geregelt. Für die Intervention tritt Mary Phan-Friedrich an, die langjährige Erfahrung aus verschiedenen Stationen der Beratung mit bringt. Gebürtig aus Vietnam stammend ist die heute 47-Jährige in Braunschweig aufgewachsen. Während ihres Studiums der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit hat sie bereits in der Betreuung geflüchteter Jugendlicher gearbeitet, ebenso als Psychosoziale Beraterin in einer Obdachlosenunterkunft für psychisch erkrankte Menschen
und einer Psychiatrie. Zuletzt war sie für ein internationales katholisches Hilfswerk tätig als Internationale Koordinatorin der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Ordensfrauen in Afrika,
Asien und Ozeanien.

Seit dem 1. Februar ist Mechtild Bölting neue Präventionsbeauftragte. Die 54-jährige ist ausgebildete Kinderkrankenschwester, Diplom-Sozialpädagogin und Supervisorin. Zuvor war sie mehr als 15 Jahre als Schulsozialarbeiterin und Präventionsfachkraft an der bischöflichen St.
Angela-Schule in Düren tätig. Das Thema ‚sexualisierte Gewalt‘ hat die Mutter zweier erwachsener Kinder ihr ganzes Berufsleben begleitet, „weil es überall da ist“. Auch aus diesem Grund schloss sich Mechtild Bölting im Jahr 2002 als ehrenamtliches Vorstandsmitglied dem Verein „basta!“ (gegen den sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen) in Düren an und organisierte in dieser Rolle seit 2013 freiberuflich die Ausbildung aller Präventionsfachkräfte im Bistum Aachen.

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Bürgerentscheid Bioabfall-Erfassung am Sonntag 12. Juni im Landkreis Vulkaneifel

Daun – Abstimmungsergebnis ab 18:00 Uhr im Internet verfolgen. Am Sonntag, 12. Juni, findet im Landkreis Vulkaneifel der Bürgerentscheid „Bioabfallerfassung“ statt.  Bürgerinnen und Bürger können am Abstimmungstag ab 18.00 Uhr das Eintreffen der Abstimmungsergebnisse verfolgen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel stellt unter www.vulkaneifel.de/aktuelles einen entsprechenden Link zu den Ergebnissen des Bürgerentscheids bereit.

Am Abend des 12. Juni wird zunächst dargestellt, wie viele Stimmen abgegeben worden sind und wie sich diese verteilen. Ebenso ist ersichtlich, ob das notwendige Quorum von ca. 7500 gültigen JA oder NEIN Stimmen erreicht worden ist. Detailliertere Ergebnisse bezogen auf die einzelnen Stimmbezirke werden wir ab Anfang der Woche auf unserer Homepage veröffentlichen.

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Dorfauto in Mayen gestartet

Mayen – Neu errichtete öffentliche Ladesäule in Kürrenberg ist ebenfalls betriebsbereit. Es ist soweit, das Dorfautoprojekt ist auch in Mayen Kürrenberg offiziell gestartet. Ab sofort kann das Dorfauto von allen Einwohnern Kürrenbergs welche einen PKW Führerschein besitzen und mindestens 18 Jahre alt sind kostenlos genutzt werden.

Für die Nutzung des Fahrzeuges ist eine einmalige Registrierung beim Carsharinganbieter Regiomobil erforderlich. Die Registrierung erfolgt online. https://Sharing.regiomobil.net

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Hyundai Kona Elektro, einem batterieelektrischen kompakt SUV. Das Fahrzeug verfügt bei günstigen Bedingungen über eine Reichweite von 300 Kilometern und ist dadurch auch für Strecken ins weitere Umland geeignet. So sind bei einer entsprechenden Fahrweise Fahrten bis nach Köln oder Trier und zurück ohne Aufladung möglich.

Geladen wird das Fahrzeug an der brandneuen E-Ladesäule auf dem Parkplatz des Bürgerhauses Kürrenberg. Für die Nutzer des E-Dorfautos ist dies kostenlos, die Stromkosten für das Laden des Dorfautos werden durch die Stadt Mayen getragen. Da die Ladesäule über zwei Ladeanschlüsse und eine Ladeleistung von 22KW verfügt, kann dort nicht nur das E-Dorfauto geladen werden, sondern zusätzlich auch jedes andere private E-Auto aufgeladen werden. Entsprechend der geladenen Strommenge fallen dann jedoch wie üblich Kosten an.

Ziel des Dorfauto Projektes ist es, Mayener Bürgerinnen und Bürgern unkompliziert und kostenlos die Möglichkeit zu geben die Funktionsweise von Elektroautos im eigenen Umfeld zu testen. Klimaschutzmanager Helge Lippert erklärt: „Durch die Erlebbarkeit der Vorteile von E-Autos soll der Umstieg auf Elektrofahrzeuge erleichtert werden.“

Durch die Errichtung einer öffentlichen Ladesäule im Mayener Ortsteil Kürrenberg und in naher Zukunft auch in den Stadtteilen Alzheim und Hausen stellt die Stadt Mayen die Infrastruktur für einen einfachen Umstieg auf Elektromobilität auch im ländlichen Raum zur Verfügung. Die Stadt Mayen setzt bei ihren eigenen Fahrzeugen bereits seit einigen Jahren auf E-Fahrzeuge und hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Detaillierte weitere Informationen zur Nutzung des Dorfautos findet man auf der Seite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter dem folgenden Link: https://www.kvmyk.de/kv_myk/Themen/Klimaschutz/Klimaschutzma%C3%9Fnahmen/E-B%C3%BCrgerauto/

Weitere konkrete Fragen zur Nutzung des E-Dorfautos beantwortet der Klimaschutzmanager der Stadt Mayen gerne.

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Kreis Düren – Erster Fall von Affenpocken bestätigt

Düren – Im Kreis Düren gibt es den ersten bestätigten Fall einer Affenpocken-Infektion. Die Person befindet sich in Quarantäne, es geht ihr gut. „In den meisten Fällen verläuft die Infektion bei der hier vorliegenden Westafrikanischen Variante harmlos“, betont Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Die betroffene Person wird – wie vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin vorgegeben – drei Wochen in Quarantäne bleiben. Enge Kontaktpersonen, bei denen die Gefahr einer Übertragung bestehen könnte, sind im Kreis Düren nicht bekannt. Die Infektion mit Affenpocken ist mittels PCR-Test nachgewiesen worden.

Weitere Informationen zum Thema Affenpocken: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken-Ueberblick.html

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Zwei neue E-Ladesäulen für die Gemeinde Inden

Düren – Inden ist um vier neue E-Ladepunkte reicher und baut somit sein Netz auf insgesamt rund 20 Ladepunkte aus. Zu finden sind die neuen Stationen an der Geuenicher Straße – in direkter Nähe zum Kindergarten Räuberhöhle und der Gemeinschaftsgrundschule Inden (Standort Inden/Altdorf).

„Die Elektrowelle schwappt eindeutig rüber nach Inden“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der offiziellen Einweihung der neuen E-Ladesäulen. Zwei Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten und großzügiger Parkfläche stehen nun auch an der Geuenicher Straße zur Verfügung. Betrieben werden sie von der Rurenergie GmbH. „An jedem der Punkte kann mit einer Leistung von bis zu 22 kW geladen werden“, sagte Thomas Zerres, Geschäftsführer der Rurenergie.

Die Rurenergie hat das Projekt mit insgesamt rund 20.000 Euro unterstützt. Ein weiterer Teil ist vom Land NRW gefördert worden. Errichtet wurden die Stationen mit Hilfe der ansässigen Elektrofirma Hahn. Nun stehen sie jedermann zur Verfügung.

„Die Ladepunkte sind öffentlich nutzbar und jeder kann zu einem fairen Tarif dort tanken“, so Zerres weiter. Das freut natürlich auch Indens Bürgermeister Stefan Pfennings. „Die Gemeinde Inden wächst, geht mit der Zeit und steht nicht nur für den Strukturwandel, sondern auch für einen modernen Umgang mit Energiequellen. Daher freut es uns sehr, dass unser E-Lade-Netz stetig wächst“, so Pfennings. Denn zwei weitere Ladesäulen sind für dieses Jahr noch geplant. „Das ist ein gutes Beispiel für eine gelungene, regionale Kooperation“, so Zerres. „Mit regionaler Wertschöpfung bringen wir die Energiewende im Kreis Düren voran, das ist uns sehr wichtig“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

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Neue Polizei-Autobahnstation in Mendig eingeweiht – 10,7 Millionen Euro werden investiert

Mendig/Mainz – Innenminister Roger Lewentz und Bauministerin Doris Ahnen haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Polizei und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) den Erweiterungsbau der Polizeiautobahnstation (PASt) Mendig eingeweiht und eine neue Raumschießanlage des Polizeipräsidiums Koblenz auf dem Dienstgelände vorgestellt. Insgesamt sieht das Land rund 10,7 Millionen Euro für die Baumaßnahmen vor.

„Durch die Zusammenlegung der Polizeiautobahnstationen Emmelshausen und Mendig am modernisierten Standort in Mendig kann unsere Polizei noch zielgerichteter arbeiten und eingreifen. Das zuständige Polizeipräsidium Koblenz beschreibt die ersten Erfahrungen als gut und die schon erhobenen schnellen Reaktionszeiten als äußerst positiv. Die Schaffung zentraler Polizeiautobahnstation wie diese am Standort Mendig machen die Polizei insgesamt schlagkräftig“, so Innenminister Lewentz.

„Mit dem Umbau der PASt Mendig und dem Bau der neuen Raumschießanlage wird die Polizeiarbeit am Standort gestärkt und hochmoderne Trainings- sowie Ausbildungsmöglichkeiten für das nördliche Rheinland-Pfalz geschaffen. Die hier getätigten Investitionen tragen nachhaltig zum Schutz der Bevölkerung und zur Sicherheit auf den Autobahnen bei“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen bei der Einweihung.

Das zweigeschossige Dienstgebäude der PASt Mendig wurde umgebaut und an einer Seite durch einen gleich hohen Anbau verlängert. Das sanierte Gebäude verfügt jetzt unter anderem über eine neue Eingangsschleuse, einen modernen Einsatzleittisch mit zwei Arbeitsplätzen sowie über 21 Arbeitsplätze für die größtenteils im Wechselschichtdienst eingesetzten Polizistinnen und Polizisten. Der Anbau beherbergt neun Arbeitsplätze, einen Besprechungsraum sowie Spindräume und einen Sozialraum.

Neben dem sanierten Dienstgebäude wurde auch die neue Raumschießanlage eröffnet. Den Neubau unterstützte die Landesregierung mit 10,1 Millionen Euro. „Das Schießen mit der Dienstwaffe als äußerstes Mittel hat mit Blick auf die damit verbundene Verantwortung der bewaffneten Einsatzkräfte einen wichtigen Stellenwert im Ausbildungsbetrieb“, betonte Minister Lewentz. Entsprechende Bedeutung hätten moderne und sichere Trainingsbedingungen wie es sie nun in Mendig gebe. Täglich könnten bis zu 42 Einsatzkräfte ausgebildet werden. Jährlich seien bis zu 8400 Trainingseinheiten möglich.

„Das anspruchsvolle Projekt wurde gemeinsam mit dem Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung sowie der Polizei erfolgreich umgesetzt. Bei der Raumschießanlage handelt es sich um eine hochkomplexe, digitalisierte Einheit aus Gebäude- und Schießstandtechnik, die durch energetische Komponenten ergänzt wird. Sie beinhaltet drei hochmoderne 25-Meter-Schießbahnen mit ihren Geschoßfanganlagen und der Schießstandtechnik sowie Neben- und Technikräume. So werden optimale Trainingsmöglichkeiten geschaffen“, so Ministerin Ahnen.

Der LBB Koblenz hat das Gesamtprojekt gesteuert. „Ich bedanke mich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Konzeptionierung dieses Spezialgebäudes. Die Raumschießanlage ist funktional und technisch auf dem neuesten Stand. Das gilt auch für das Energiekonzept, das eine hohe Wärmedämmung der Fenster und Fassaden an beiden Gebäuden umfasst. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Raumschießanlage leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung“, sagte, Holger Basten, Geschäftsführer des LBB, bei der Übergabe des symbolischen Schlüssels.

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Grüne in Bad Neuenahr freuen sich über den Verkaufsschlager 9-EURO-Ticket

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das 9-EURO-Ticket gibt es seit dem 01. Juni auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Drei Monate lang können Bürger:innen kostengünstig den ÖPNV nutzen. Auch die GRÜNEN des Ortsverbandes Bad Neuenahr-Ahrweiler freuen sich mit den vielen Bus- und Bahnfahrenden über den extrem günstigen Tarif. Diese Investition der Bundesregierung in den klimafreundlichen ÖPNV ist ein sehr wichtiger Teil der überfälligen Verkehrswende.

In den Sommermonaten Juni, Juli und August ermöglicht das Ticket bundesweites Reisen ohne Autobahn. Dazu muss es der Deutschen Bahn gelingen, ihre Kapazitäten auszuweiten. Denn nur mit einem attraktiven und pünktlichen Angebot wird es möglich sein, neue Fahrgäste auch langfristig zu binden. In den letzten Jahrzehnten sind die CO2-Emissionen im Bereich des Verkehres nicht gesunken. Der für die Menschheit bedrohliche Klimawandel fordert aber schon jetzt ein Umdenken und Klimaschutzmaßnahmen, die greifen.

Was der Klimawandel für Schäden anrichten kann, mussten wir alle schmerzhaft letztes Jahr im Juli erfahren. Dies möchte niemand mehr im Ahrtal erleben. Bündnis 90/Die GRÜNEN fordern daher einen zügigen Ausbau eines bezahlbaren ÖPNV-Angebotes auch im Kreis Ahrweiler, damit Bus- und Bahnfahren im Rahmen der Daseinsfürsorge für alle Bürger:innen erschwinglich wird. Und durch die Ahrtalbahn ist auch der Tourismus nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und weiter über den ÖPNV ins Ahrtal zukunftsfähig. In Bad Neuenahr-Ahrweiler besteht zudem die absolute Notwendigkeit, Lücken zwischen Rad- und Fußverkehr und den Bahn- und Busangeboten über einem On-Demand-Verkehr, also Beförderung auf Anforderung zu schließen.

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Stadt Aachen hisst am Samstag 11. Juni Regenbogen-Fahnen

Aachen – Anlässlich des Christopher Street Days hisst die Stadt Aachen am morgigen Samstag, 11. Juni, am Rathaus und an den Bezirksämtern Regenbogenfahnen – als starkes Zeichen für eine vielfältige, offene und tolerante Gesellschaft und die Gleichstellung aller Bürger*innen. Die Fahnen werden bis Ende des Monats hängen.

Am Christopher Street Day sind am Samstag ein Live-Talk, eine Demo-Parade und ein Straßenfest unter dem Motto „Mach dich groß!“ geplant. Um 16.45 Uhr startet der Live-Talk auf dem Aachener Marktplatz. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, der Mitorganisator der Initiative #outinchurch Christoph Simonsen sowie Bastian Castillo aus dem TV-Format Prince Charming diskutieren über die Zukunft einer diversen Gesellschaft. Um 17.15 Uhr wird Sibylle Keupen dann vor dem Aachener Rathaus die Regenbogenfahne hissen.

Bereits im letzten Jahr hingen Fahnen an diesen prominenten Orten, nachdem der Hauptausschuss in seiner Sitzung vom 9. Juni 2021 beschlossen hatte, anlässlich des Pride Month dieses Zeichen der Solidarität zu setzen. Ausgegangen war die Aktion 2020 von der Bezirksschüler*innenvertretung in der BildungsRegion Aachen, die im Bürgerforum verschiedene Anträge zur Umsetzung der Global Goals für nachhaltige Entwicklung vorgetragen hatte.