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Die Mechernicher Stadtwerke appellieren an die Vernunft – Trinkwasser ist ein kostbares Gut

Mechernich – Weniger wertvolles Trinkwasser zum Rasensprengen benutzen. Limitierung von 25.000 Litern pro Jahr und Gartenwasserzähler hat in den meisten Fällen funktioniert – Dennoch Appell der Stadtwerke, auf Regenwassernutzung umzusteigen. Die Bürger sollten sorgfältig damit umgehen, das heißt sparsam. Keinesfalls sollte man „gutes Trinkwasser für den grünen Rasen“ ver(sch)wenden, so die Devise von Mario Dittmann, dem Ersten Betriebsleiter der Stadtwerke Mechernich, in einer Sitzung des städtischen Betriebsausschusses. Durch Gartenwasserzähler fließe im Stadtgebiet zu viel kostbares Wasser, das mit großem Aufwand ge- und befördert werden müsse und so im Boden versickere.

In Spitzenzeiten der übertriebenen Gartenbewässerung könnte sogar die Löschwasserversorgung gefährdet sein, weil die Vorratsbehälter für solche Fälle nicht ausreichend Volumen hätten und der nötige Leitungsdruck nicht erreicht werde, so Dittmann.

Aus diesem Grunde seien für den Einbau und Betrieb der Gartenwasserzähler vor einem Jahr weitreichende Vorgaben gemacht worden, die von den Ausschussmitgliedern begrüßt wurden. Sie gelten  für Neuanlagen und Altbestand in gleichem Maß. Wichtigstes Ziel war die Reduzierung des jährlichen Wasserverbrauchs über Gartenwasserzähler von maximal 25 Kubikmetern pro Jahr.

Diskussionen und Einsicht

Das sorgte zwar 2021 zunächst für heftige Diskussionen, hat sich aber bewährt, so Mario Dittmann: „Die Botschaft ist angekommen!“ Die Abnahmemengen über Zwischenzähler für den Garten seien zurückgegangen. „Sehr viele der Betreiber sind unter der Obergrenze geblieben“, so der Stadtwerkeleiter zum Mechernicher „Bürgerbrief“.

Allerdings gebe es bedauerlicher Weise noch einige „Ausreißer“, die die Verbrauchsobergrenze von 25.000 Litern Trinkwasser zum Rasensprengen ignorieren. Dafür habe er keinerlei Verständnis, so Mario Dittmann. Andererseits hätten die Stadtwerke mit den neuen Regeln viele „wachgerüttelt“, wie Gespräche mit Nutzern solcher Zähler belegten.

In diesem Zusammenhang zitieren die Stadtwerke den Nutzer eines Gartenwasserzählers, der vorher weit über dem Verbrauch von 25 cbm Verbrauch lag und über die Limitierung zunächst empört war: „Ich habe das jetzt einmal bewusst im Auge behalten und den Rasen nicht mehr wie in der Vergangenheit bewässert. Er ist nicht eingegangen und jetzt wieder schön grün. Ich habe es in der Vergangenheit einfach übertrieben und der von den Stadtwerken eingeschlagene Weg ist doch der Richtige.“

Stadtwerkeleiter Mario Dittmann hofft jetzt, dass sich der Trend fortsetzt und sparsam mit Trinkwasser für die Gartenbewässerung umgegangen wird. In vielen Fällen sei ein Zwischenzähler auch nicht sinnvoll. Vor der Beauftragung einer Firma zur Installation solle zunächst Kontakt mit den Stadtwerken aufgenommen werden. „Anhand der Verbrauchszahlen können wir ein wenig einschätzen, inwieweit ein solcher Zähler sinnvoll ist oder nicht“, so Dittmann. In vielen Fällen sei die Nutzung von Regenwasser möglich und weitaus sinnvoller.

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Energieeffizienz in Hotellerie und Gaststätten – Info-Veranstaltung am Mittwoch 22. Juni in Aachen

Aachen – Der städtische Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa organisiert gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA) Nordrhein am Mittwoch, 22. Juni, um 14 Uhr im Aquis Grana City Hotel, Büchel 32, eine kostenlose Informationsveranstaltung zur Energieeffizienz in Hotellerie und Gaststätten.

Die Energiekosten steigen aktuell ebenso wie der Druck zu mehr Nachhaltigkeit. Doch wie können Unternehmer*in diesen Herausforderungen begegnen? Wo liegen die Einsparpotenziale für Hotellerie und Gaststätten? Welche konkreten Maßnahmen können für mehr Nachhaltigkeit ergriffen werden? Wie kann die Digitalisierung dazu beitragen?

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter der Mail-Adresse sophia.koch@mail.aachen.de möglich.

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Ehrung für Goldene Meister – Aufruf an den Meisterjahrgang 1972

Prüm – Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück (KH MEHR) richtet im Herbst dieses Jahres die Feierlichkeiten zur Ehrung der Goldenen Meister des Meisterjahrganges 1972 aus. „Der Goldene Meisterbrief ist ein Zeichen der Wertschätzung für ein langes Berufsleben“, so Geschäftsführer Dirk Kleis von der KH MEHR.

Als Geschäftsstelle der Innungen begleitet die KH viele Handwerker über Jahrzehnte und pflegt eine enge Verbundenheit auch über die Zeit der aktiven Zugehörigkeit hinaus. „Zusammen mit weiteren Ehrengästen aus dem Handwerk freuen wir uns auf schöne Stunden zusammen mit den Handwerkskollegen.“ Für viele Meister ist es ein ganz besonderes Erlebnis, diejenigen wieder zu treffen, mit denen sie vor 50 Jahren die Meister-Schulbank gedrückt haben. „Manche haben sich seither nicht mehr gesehen und somit gibt es durchaus bewegende Momente bei diesen Feiern, die wir in guter Tradition seit Jahrzehnten ausrichten.“ Erst Anfang Mai fand die große Nachholfeier für die Jahrgänge 1970 und 1971 in Dauner Forum statt.

„Wir rufen die Goldene Meister, Jahrgang 1972, aus den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Eifelkreis Bitburg-Prüm auf, sich bei uns zu melden“, so Yvonne Kohl, die Veranstaltung bei der KH organisiert. Kontakt: Tel. 06571-90330 oder E-Mail mehr@das-handwerk.de oder einfach über Anmeldelink: https://url.kh-mehr.de/goldenemeister

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„Engagement wertschätzen“

Mechernich – Die Verleihung des „GAT-Zertifikates“ fand kürzlich wieder, nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause, in der Aula des städtischen „Gymnasium Am Turmhof“ (GAT) statt. In diesem Rahmen stellten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Projekte und Wettbewerbe vor, viele von ihnen wurden dabei auch für besondere Leistungen und ihr soziales Engagement geehrt.

Alle mit dem „GAT-Zertifikat“ geehrten Schülerinnen und Schüler des Mechernicher „Gymnasiums Am Turmhof“ mit „MINT“-Koordinator Andreas Maikranz (vorne, l.) und Heidrun Schwarthoff (r.) in der Aula des Gymnasiums. Foto: Franz-Josef Kursch/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem „GAT-Zertifikat“ werden diejenigen ausgezeichnet, die in den beiden Profilschwerpunkten des GAT, dem „sprachlich-kulturellen“ und dem „MINT“-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besondere Leistungen erbracht oder sich im sozialen Bereich besonders engagiert haben: „Unser Ziel ist es, auf diese Weise das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler zu würdigen und wertzuschätzen!“, erklärte der „MINT“-Koordinator des GAT, Andreas Maikranz, dem Mechernicher Bürgerbrief.

Klimaschutz, Juniorwahl, „Jugend forscht“ und mehr

Ausgezeichnet wurde beispielsweise für die Planung und Durchführung eines Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojektes, welches in der Schule großen Anklang gefunden hatte. Andere wurden für die Durchführung der Juniorwahl oder für ihr Engagement als Klassen-, Jahrgangs- oder Schülersprecher ausgezeichnet.

Im „sprachlich-kulturellen“ Bereich wurden einige Schüler für ihr Engagement im Rahmen des „Erasmus“-Projektes ausgezeichnet: So hatten sie unter anderem Gastschüler bei sich aufgenommen und Programme zur Vernetzung mit anderen Ländern und Kulturen entwickelt. Auch für die langjährige Teilnahme im schuleigenen Klassikensemble zeichnete das GAT aus.

Im „MINT“-Bereich, dem zweiten Profilschwerpunkt, wurden ebenfalls zahlreiche Schülerinnen und Schüler geehrt. So konnten einige der Abiturienten für ihre erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Jugend forscht“ ausgezeichnet werden. Außerdem wurden besondere Leistungen im Fach Mathematik, beispielsweise beim „Känguru-Wettbewerb“, der „Mathematik-Olympiade“ oder dem „Pangea-Wettbewerb“, ebenso mit einem Zertifikat bedacht. Allein an diesen Wettbewerben nahmen in diesem Schuljahr über 70 Schülerinnen und Schüler teil, so viel wie in keinem anderen Fach: „Darüber freuen wir uns sehr!“, so Andreas Maikranz weiter.

„Gute Erfahrung und Anregung“

Ramona Koch und Dilan Diana Cilek aus der Jahrgangsstufe Q1 (11. Klasse) nahmen darüber hinaus erfolgreich am „Pro8-Wettbewerb“, einem Ingenieurs-Wettbewerb, teil. „Damit stellten sie unter Beweis, wie stark das GAT besonders im MINT- und technischen Bereich ist! Ein großer Erfolg!“, so Maikranz schließlich und ergänzte: „Die Verleihung des GAT-Zertifikats zeigte erneut, dass sich Leistung lohnt und zu erfreulichen Ergebnissen führt – eine gute Erfahrung und Anregung für alle Anwesenden.“

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„Wir verstehen unsere Endoskopie als Leuchtturm der Region“

Region/Mayen-Koblenz – Prof. Dr. med. Kilian Weigand ist seit einem Jahr Chefarzt im Kemperhof. Sie ist eine der größten Kliniken innerhalb des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein: Die Klinik Innere Medizin, Gastroenterologie, Gastroenterologische Tumortherapie und Diabetologie am Kemperhof. Seit einem Jahr hat sie mit Prof. Dr. med. Kilian Weigand einen neuen Chefarzt. Sein Spezialgebiet sind gutartige und bösartige Erkrankungen der Verdauungs- und Stoffwechselorgane. Dazu zählen Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege und Erkrankungen der Leber. „Zudem besitzt unsere Klinik eine hervorragend funktionierende onkologische Tagesklinik mit sehr vielen onkologischen Therapien“, berichtet Prof. Weigand.

Wie kann man sich seinen Alltag vorstellen? „Der klinische Alltag macht mir große Freude. So verbringe ich morgens, nach der Intensivvisite, meistens vier bis fünf Stunden in der Endoskopie.“ In der Endoskopie sind die klassische Magen- und Darmspiegelung die häufigsten Untersuchungen. „Spannender als die rein numerische Betrachtung ist aber das ausgeprägte und vielseitige Spektrum der Untersuchungen und Fälle, die wir haben“. So werden am Kemperhof die meisten endoskopisch retrograden Cholangiopankreatikographien (ERCP) im großen Umkreis durchgeführt.“ Dies ist eine endoskopische Methode, mit der diagnostische und therapeutische Eingriffe an den Gallenwegen durchgeführt werden. Neben der Darstellung der Gallenwege und bei Bedarf des Pankreasgangs mit Röntgenkontrastmittel, kann eine direkte Gallengangsspiegelung (Cholangioskopie) durchgeführt werden, Steine können entfernt und Engstellen des Gallengangs geweitet werden.

„Die Nachmittage sind unterschiedlich geprägt, je nach Tag mit meiner Sprechstunde, dem Tumorboard und multiplen Besprechungen. Am frühen Abend komme ich dann meistens dazu, meinen bürokratischen Aufgaben nachzukommen. Die sind auch von personellen und strukturellen Herausforderungen geprägt. Eine klare Weiterbildungsstruktur ist beispielsweise eines meiner großen Anliegen, welches ich strukturiert verfolge.“

Sein Resümee nach einem Jahr: „Ich habe meine Entscheidung an das Gemeinschafts-klinikum Mittelrhein zu kommen nicht bereut. Ich sehe weiterhin ein enormes Potenzial. Es konnten viele sehr gute und richtige Weichen auch gemeinsam mit der Geschäftsführung gestellt werden.“

Das Ziel von Prof. Dr. med. Kilian Weigand ist es, eine gastroenterologische Maximalver­sorgung im Bereich der (interventionellen) Endoskopie und der gastrointestinalen Onkologie anzubieten. „Die Lage und Ausrichtung der Klinik hier am Kemperhof ist dafür ideal geeignet. Ich habe ein sehr motiviertes Team und wir arbeiten in enger, interdisziplinärer Abstimmung mit den anderen Kliniken, insbesondere der Chirurgie, der Radiologie und der Onkologie. Im Vordergrund steht für mich die strukturelle Weiterentwicklung mit einer weiteren Modernisierung der Endoskopie und Weiterentwicklung meiner Mitarbeiter in diesem Bereich.“ Dazu gehören endoskopische Workshops oder auch der 1. Gastrotag, eine Fortbildung, die Prof. Weigand am Samstag, 25. Juni, im Kemperhof ausrichtet. „Insbesondere im Bereich der Endoskopie verfolge ich einen Leuchtturmgedanken für die Region und Rheinland-Pfalz.“

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Aachener Musik-Nachwuchs ist spitze

Aachen – Beim aktuellen Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Oldenburg hatten sich von bundesweit 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern insgesamt 2.300 für die Endrunde qualifiziert. Zum Bundesentscheid waren auch drei Aachener Schülerinnen und Schüler eingeladen, die jetzt mit herausragenden Ergebnissen die Heimreise antreten konnten: Die 17-jährige Natascha Botchway erhielt in der Wertung Violine solo mit 23 Punkten einen hervorragenden 2. Preis, der Geiger Till Stümke, 14 Jahre, erzielte in der Solowertung in seiner Altersgruppe gar mit der Höchstbewertung von 25 Punkten einen 1. Preis. Seine Schwester Clara Stümke (15) erlangte ebenfalls die einen 1. Preis mit einer Höchstpunktzahl in der Solowertung Violoncello.

Natascha ist Schülerin der 4. Aachener Gesamtschule und erhält ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule der Stadt Aachen in der Violinklasse von Anja Gier. Till und Clara besuchen die Viktoriaschule – Till erhält Geigenunterricht bei Marijn Simons vom Sinfonieorchester Aachen, Clara studiert am Precollege der Musikhochschule Köln in der Celloklasse von Prof. Johannes Moser.

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Eifelkreis und DRK setzen bewährte Zusammenarbeit im Betrieb eines Impfzentrums fort

Bitburg – Impfzentrum ab dem 1. Juli in der Brodenheckstraße in Bitburg. Im Eifelkreis wird seit Januar 2021 ein Impfzentrum in der Turnhalle der High School auf dem Housing-Gelände in Bitburg durch den DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. betrieben. Der aktuelle Vertrag, der zeitlich befristet bis zum 30.06.2022 war, wurde fristgerecht gekündigt, da die Turnhalle für die Durchführung von Sportunterricht vonseiten mehrerer Schulen in Bitburg benötigt wird. Zudem ist die Halle für den aktuellen Impfbetrieb überdimensioniert, da die Zahlen weiter rückläufig sind.

Auch wenn der Anteil schwerer Erkrankungen und Todesfälle nicht mehr so hoch ist wie in den ersten Erkrankungswellen, schätzt das RKI die derzeitige Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell dennoch als hoch ein. Durch die Verbreitung der Omikronvariante kann es regional zu Engpässen der Behandlungs- und Impfkapazitäten kommen. Als Ergänzung zu den Impfungen im Regelsystem wird deshalb zur Vorbereitung für den Herbst und Winter ein ergänzendes kommunales Impfangebot aufgrund der bisherigen Erfahrungen aus der Impfkampagne in einem wesentlich geringeren Umfang für erforderlich gehalten.

Der Eifelkreis will daher ein entsprechendes Angebot vorhalten und ab dem 01.07.2022 ein Impfzentrum zunächst für ein Jahr in der Brodenheckstraße 18 a in Bitburg (ehemalige Praxis Frenzel) betreiben. Dabei setzt der Eifelkreis Bitburg-Prüm beim geplanten Betrieb weiterhin auf die Zusammenarbeit mit dem DRK vor Ort, die sich ausgezeichnet bewährt hat. Der entsprechende Vertrag zwischen dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und dem DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. wurde nun im Kreishaus unterzeichnet.

Dieser sieht vor, dass die Räumlichkeiten bis zum 01.07.2022 vom Eifelkreis betriebsbereit zur Verfügung gestellt werden und dort ein Landes-Impfzentrum vorerst bis zum 31.05.2023 betrieben wird. Die Öffnungszeiten des Impfzentrums richten sich nach dem Bedarf und werden in Absprache mit der Kreisverwaltung und dem Land flexibel vereinbart.

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Mobilität in der Gemeine Kreuzau – Ihre Meinung ist gefragt!

Kreuzau – Wie sieht die Mobilität der Zukunft in der Gemeinde Kreuzau aus? Auf welche Weise wollen wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche Anforderungen stellen demographische Entwicklung, individualisierte Lebensstile und der omnipräsente Klimawandel an unsere Mobilität?

Dies sind nur einige der Fragen, die sich im Kontext der Mobilität der Zukunft stellen. Um diese Fragen für die Gemeinde Kreuzau zu beantworten und ein Leitbild für die Mobilität der Zukunft zu erarbeiten, hat die Gemeinde das Planungsbüro raumkom aus Trier mit der Erstellung eines sogenannten Mobilitätskonzeptes beauftragt.
In der Phase der Grundlagensichtung und Bestandsaufnahme prüft das Büro Verkehrsmengen und -ströme, schaut nach Verkehrsverbindungen und -qualitäten, nach allen Mobilitätsträgern (Auto, Bus, Bahn, Rad, Füße etc.) und nach den möglichen Entwicklungen in der Zukunft.

In Kooperation mit der Verwaltung wurden akribisch alle Ortsteile der Gemeinde begangen und begutachtet, um sich von Ihrem Lebensumfeld und Ihren Mobilitätsmöglichkeiten ein Bild zu machen.
Doch nicht nur die Analyse von Verkehrsdaten und -strukturen ist in dieser Phase der Konzepterstellung wichtig. Ebenso wichtig ist es Sie zu Wort kommen zu lassen. Aus diesem Grund wurde eine Online-Befragung konzipiert, mit der wir alle Kreuzauerinnen und Kreuzauer in die Konzepterstellung einbinden möchten.

Über diese Befragung können Sie Ihre Meinungen, Ideen und Wünsche bezüglich zukünftiger Mobilität in den Prozess einbringen. Denn nur mit Ihrer Hilfe kann ein zukunftsfähiges Konzept für die Mobilität von Morgen erstellt werden, dass auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

An der Umfrage können Sie vom 14.06.2022 bis zum 20.07.2022 teilnehmen. Und das lohnt sich! Unter allen volljährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Kreuzau werden drei Gutscheine verlost. Jeder Gutschein hat einen Wert von 100 € und kann bei Outdoorbike in Kreuzau eingelöst werden. Die Teilnahme an der Verlosung ist optional und nicht verpflichtend.

Wie funktionierts?

Den QR-Code mit dem Smartphone scannen und Sie werden zur Umfrage geleitet!

Oder den folgenden Link über Ihren Browser öffnen:
https://qrco.de/MK-Kreuzau

Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie mit, die Weichen für eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Mobilität in Kreuzau zu stellen!

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Ein Drittel mehr Reha-Plätze – Eröffnung der neuen „Station 4“ in der Brohltal-Klinik St. Josef

Burgbrohl – Die Brohltal-Klinik St. Josef, Fachklinik für geriatrische Rehabilitation schafft 25 neue stationäre Rehabilitationsplätze für Seniorinnen und Senioren. Geriatrische Rehabilitationsplätze sind in Deutschland Mangelware. Das hat die Marienhaus Gruppe erkannt und treibt entsprechend den Ausbau des eigenen Rehabilitations-Angebots voran.

Der Startschuss fiel nun in Burgbrohl. Mit der Eröffnung der neuen Station 4 konnten die Kapazitäten der Brohltal-Klinik St. Josef im stationären Bereich um mehr als ein Drittel erhöht werden. „So wollen wir die Wartezeiten auf die begehrten Plätze in der Region verkürzen und Seniorinnen und Senioren in die Lage versetzen, nach langer, schwerer Krankheit wieder in ihr gewohntes häusliches Umfeld zurückzukehren“, sagte Dr. Andreas Tecklenburg, Geschäftsführer der Marienhaus-Gruppe, anlässlich der Eröffnung. Vorausgegangen war eine rund einjährige Umbauzeit.

Einzelzimmer mit Wohlfühlcharakter

In der Regel verbringen die Patientinnen und Patienten rund drei Wochen in der Brohltal-Klinik. Um ihnen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen, wurden die 25 Einzelzimmer hell, freundlich und mit Blick in die umgebende Natur eingerichtet. Sie verfügen über ein eigenes Bad und moderne Technik, wie WLAN. Um die Kommunikation und die Kontakte der Patienten untereinander zu fördern, ist die Station mit einem eigenen Speisesaal und einem Launch-Bereich mit Café-Bar ausgestattet. „Gerade bei gesundheitlichen Einschränkungen im Alter kommen soziale Kontakte häufig zu kurz“, erklärt Claudia Häfner, kaufmännische Direktorin der Brohltal-Klinik. „Mit unserem Konzept setzen wir nicht nur auf die rein physische Rehabilitation, sondern schaffen die Möglichkeit für neue Kontakte und inspirierende Begegnungen.“

Ihre Eröffnung feierte die neue „Station 4“ am 15. Juli 2022 in Anwesenheit der Marienhaus-Geschäftsführung sowie von Vertretern aus der Lokalpolitik. An den offiziellen Teil der Feierlichkeiten schloss sich ein Grillfest für Gäste, Mitarbeitende und die am Umbau beteiligten Gewerke an. „Wir möchten damit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Handwerkern für ihr Engagement und ihren Einsatz in dieser herausfordernden Zeit danken“, so Häfner.

Vorreiterfunktion auch im Bereich Personal

Die Brohltal-Klinik St. Josef geht auch im Bereich Personal mit fortschrittlichen Konzepten voran. Ende 2021 hatte sie ein neues, ergänzendes Arbeitszeitmodell geschaffen, das Eltern ermöglicht, Beruf und Privatleben besser in Einklang zu bringen. Auf der neuen Station können Krankenpfleger mit Kindern ihren Dienst unter anderem später beginnen, etwa um ihre Kinder in die Kita zu bringen. Zusätzlich beinhaltet das Modell weitere Komponenten, um Mütter und Väter in Elternzeit oder ohne andere Betreuungsmöglichkeiten zu unterstützen. So arbeiten die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen an festen Tagen und auf Wunsch ausschließlich tagsüber, an Wochenenden oder in der Nachtschicht. Häfner: „Wir freuen uns über weitere Kolleginnen und Kollegen, die unseren neuen Bereich zukünftig mitgestalten und eigene Impulse setzen wollen.“ Auch die Unterstützung von Ehrenamtlichen – die Patienten Gesellschaft leisten oder mit Beschäftigungsangeboten für Geselligkeit sorgen – ist herzlich willkommen. Interessierte erreichen die Klinik unter der 02636 53-3910 oder per E-Mail an info.bbr@marienhaus.de.

Über die Brohltal-Klinik St. Josef

Die Brohltal-Klinik St. Josef ist eine Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Burgbrohl und gehört dem Klinikverbund Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler an. Ein multiprofessionelles Team behandelt Seniorinnen und Senioren mit den unterschiedlichsten Indikationen, um sie dabei zu unterstützen, wieder alleine zurechtzukommen.

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Dezernent Ralf Claßen – „Die Stadt Mechernich ist stolz auf diese Schule!“

Mechernich – Erfolgsmodell Gesamtschule – Dagmar Wertenbruch und ihr Kollegium führten 118 junge Menschen zum Zehnerabschluss. Die städtische Gesamtschule Mechernich verabschiedet dieses Jahr ihren vierten Abschlussjahrgang der Klasse 10, also der früheren „Mittleren Reife“, und ihren ersten Abiturjahrgang nach 13 Schuljahren. Das zeigt die rasante Entwicklung dieser in Mechernich noch recht neuen Schulform.

Nach zwei Verabschiedungsjahrgängen unter Corona-Bedingungen konnten die 118 Zehner-Absolventen diesmal wieder unter einigermaßen freizügigen Rahmenbedingungen, nicht unter sich in den Klassenräumen, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit verabschiedet werden.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem selbstgestalteten Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich. In der bis zum letzten Platz gefüllten Aula des Schulzentrums empfing der Schulchor die Gesamtschul-Absolventen mit Pinks „Cover me in Sunshine“. Es folgte ein buntes Rahmenprogramm sowie Reden der Elternpflegschaft und des städtischen Dezernenten Ralf Claßen als Vertreter des Schulträgers.

Rüstzeug mitgegeben

In emotionalen Fotoshows und Dankesreden verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler im Anschluss vor allem von den Menschen, die sie in den vergangenen sechs Jahren unterstützt und ihnen in den herausfordernden Zeiten der Pandemie als zuverlässige Lernbegleiter zur Seite gestanden hatten.

Dezernent Claßen bilanzierte in Vertretung von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dass Schulleiterin Dagmar Wertenbruch 118 Schüler/innen zum Klasse-10-Abschluss geführt habe. 54 junge Frauen und Männer seien motiviert, ihre Schullaufbahn mit dem Ziel Abitur fortzusetzen, 56 Absolventen wollten die Schule verlassen und eine Ausbildung (22) beginnen oder den schulischen Weg an einer anderen Schule fortsetzen (34). Claßen: „Den Schülerinnen und Schülern, die die Gesamtschule verlassen, wünsche ich für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Aber, das Lernen geht weiter…“

„Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen“, so Claßen: „Ihr seid bereits viele Wege gegangen, habt Hindernisse überwunden und Eure Talente genutzt. Nehmt die neuen Herausforderungen positiv an. Seid mutig und offen! Stellt Euch den neuen Aufgaben. Ich bin sicher, Ihr werdet sie mit Bravour bestehen.“ Die Gesamtschule Mechernich habe das Rüstzeug dazu gegeben.

Der städtische Dezernent dankte den Eltern, Klassenlehrer/inne/n und dem gesamten Lehrerkollegium einschließlich Martina Milz, Annette Velser und Jochem Pommenich sowie ganz besonders Schulleiterin Dagmar Wertenbruch: „Sie und Ihr Team haben die Gesamtschule erfolgreich aufgebaut und zu dem gemacht, was sie heute ist. Eine tolle, innovative Schule mit einem sehr engagierten und motivierten Lehrerkollegium! Eine Schule, auf die Rat und Verwaltung stolz sind.“

„Spricht für Schule und Schüler“

Schulleiterin Wertenbruch erinnerte auch an die pandemie-bedingten Schattenseiten der vergangenen Jahre, schloss aber positiv: „Ihr, die Ihr heute hier seid, habt dank Eurer Talente, Eurer Einstellungen, der Euch zuteil gewordenen Unterstützung und Eurer Kraft die Hindernisse, die Euch den Weg zum Schulabschluss zwischenzeitlich versperrten oder erschwerten, erfolgreich beiseite geräumt.“

Vier Absolventen waren zwischen 2016 und 2018 ohne Kenntnisse der deutschen Sprache an die Gesamtschule gekommen. Weitere sieben begannen Ihre Laufbahn mit einer Hauptschulempfehlung. Dagmar Wertenbruch: „Ein Erfolg, der sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für das erfolgreiche Fördern und Fordern an unserer Schulform spricht.“