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Erfolgreiche Vernissage zur Ausstellungs-Eröffnung „Occasion“

Mayen/Region/Vordereifel – Kunstwerke von Elisabeth Hilger sind in der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel ausgestellt. Einst war es ein Beleg für höhere Bildung, Zeichnen und Malen zu können. Früher gehörte es zum Gesellschaftsleben dazu, zu musizieren, zu malen oder Theater zu spielen, denn es gab weder eine Freizeitindustrie noch die allabendliche Berieselung durch TV-Programme. Man war damals darauf angewiesen, sich und andere selbst zu beschäftigen.

Doch auch heute sieht das eine ganze Reihe von Menschen so. Sie wollen in ihrer Freizeit nicht nur passiv etwas aufnehmen, sondern aktiv tätig sein. Genau dies macht Elisabeth Hilger aus Oberzissen. Inspiriert durch die vulkanische Landschaft und die Gesteine ihrer Heimat, entstehen immer wieder neue faszinierende Kunstwerke.

Die Künstlerin, die neben jahrelanger Erfahrung auch Ausbildungen in Kunstakademien sowie bei namhaften Künstlern absolvierte, setzt bei der Arbeit an ihren eigenen Kunstwerken verschiedene natürliche Materialien wie Marmormehl, Sumpfkalk, Pigmente oder Kasein ein.

Bürgermeister Alfred Schomisch gratulierte Elisabeth Hilger zur Eröffnung ihrer Ausstellung und war beeindruckt von ihrer Kreativität: „Es sind recht unterschiedliche Werke, die hier zu sehen sind, und diese Vielfalt macht auch einen Reiz der Ausstellung aus.“

Die Arbeiten der Brohltalerin werden noch bis zum 2. September in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel der Öffentlichkeit präsentiert.

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Kunstprojekt-Ausstellung des Gymnasiums Calvarienberg in der Kreissparkasse Ahrweiler

Ahrweiler – Unter dem Motto „Die Flut hat unsere Stadt zerstört, wir bauen sie wieder auf,“ haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b des Gymnasiums Calvarienberg in den vergangenen Monaten an einem Projekt gearbeitet. Petra Scheiffgen, die Kunstlehrerin der Schüler, berichtet: „Die Idee zu dem Projekt kam von einer ehemaligen Kollegin und wurde von den Schülerinnen und Schülern sofort mit Begeisterung aufgenommen und mit dem ermutigendem Zusatz -Wir sind stärker- ergänzt.“ In den nächsten Wochen ist die Ausstellung im BeratungsCenter Ahrweiler der KSK zu bewundern.

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand darin, in Gruppen bekannte Gebäude und markante Baudenkmäler im zerstörten Zustand mit unterschiedlichen Materialen künstlerisch wiederherzustellen. „Bisher habe ich noch keine sechste Klasse so begeistert und motiviert bei der Umsetzung eines Projektes gesehen.“, ergänzt Petra Scheiffgen und führt weiter aus: „Auch bei den Schülerinnen und Schülern konnte man erkennen, dass die Flut ihre Spuren hinterlassen hat. Die Projektreihe hat ihnen geholfen, das Erlebte zu verarbeiten.“

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„Rad macht Schule“ in der Kupferstadt Stolberg

Stolberg – Grundschulkinder lernen sicheres Radfahren im Parcours. Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiges Ziel der Kupferstadt Stolberg. Gemeinsam mit der VR-Bank eG Region Aachen und der Cycling Academy unter Leitung von Holger Sievers bietet sie deshalb für alle Grundschulen im Stadtgebiet einen Fahrradparcours an. So lernen bereits Kinder ab der 2. Schulklasse im Rahmen des Programms „Rad macht Schule“ den sicheren Umgang mit ihrem Gefährt. „Die Förderung des Radverkehrs beginnt bei unseren Kleinsten“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt. „Deshalb ist es wichtig, dass wir ergänzend zum Fahrradführerscheinangebot der Polizei schon früh in der Grundschule die Kinder an den sicheren Umgang mit ihrem Fahrrad gewöhnen.“ Das Projekt hat sich als Ziel gesetzt, über das Fahrradfahren die Mobilität der Kinder zu verbessern, die individuellen motorischen Fähigkeiten auszubauen und nachhaltig für Sport zu begeistern

Die VR-Bank eG Region Aachen stellt den Parcours zur Verfügung. Von einer Wippe über Bodenwellen bis hin zu schmalen Stegen ist alles dabei. Bürgermeister Patrick Haas, der Beigeordnete Michael Ramacher, VR-Bank-Vorstandsmitglied Siegfried Braun und Prokurist Frank Lüder haben sich beim Fahrsicherheitstraining an der KGS Büsbach gemeinsam davon überzeugen können, dass die Kinder viel Spaß haben. „Wir sind als enger Partner des Projekts begeistert, wie gut die Kinder den Parcours annehmen. Schlussendlich fördern wir dadurch nicht nur den Spaß am Radfahren, sondern betreiben durch das frühe Lernen auch eine sehr sinnvolle Unfallprävention“, ist Siegfried Braun überzeugt.

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„Smart Cities“ – Eifelkreis und Kommunen unterzeichnen Kooperation

Bitburg – Das Modellprojekt „Smart Cities“ ist ein Kooperationsvorhaben des Eifelkreises mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg. In den nächsten sieben Jahren soll in enger Zusammenarbeit der Kommunen eine Digitalstrategie erarbeitet und umgesetzt werden. So soll sich für die Kommunen im Eifelkreis die Möglichkeit bieten, die Digitalisierung aktiv im Sinne einer nachhaltigen und integrierten Stadt- und Regionalentwicklung zu gestalten.

Nach der Zustimmung aller Gremien unterzeichneten Landrat Andreas Kruppert und die Bürgermeister nun eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Eifelkreis, den Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg. Ziel der Kooperation ist unter anderem, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen stetig über die Digitalstrategie des Eifelkreises zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Zu den Projekten soll ein regelmäßiger Austausch mit den Verbands- und Ortsgemeinden und deren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern erfolgen.

Landrat Kruppert: „Eine integrierte Entwicklung erfordert die Zusammenarbeit zwischen allen kommunalen Ebenen. Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist deshalb eine zentrale Grundlage, unsere Ziele für eine smarte Region gemeinsam festzulegen und erfolgreich umzusetzen.“

Als federführende Organisation wurde 2021 das Projektbüro „EIFELKREIS VERBINDET“ gebildet, das sich bei der bevorstehenden Auftaktveranstaltung am Donnerstag, den 23. Juni, interessierten Bürgerinnen und Bürgern in der Bitburger Stadthalle vorstellt. An diesem Abend sollen bereits vorhandene Digitalisierungsprojekte und -initiativen die Chancen für die Entwicklung des Eifelkreises aufzeigen. Weitere Informationen unter www.bitburg-pruem.de

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Ehemaliges Schwimmbecken liefert viel Platz für die OGS-Betreuung

Alsdorf – Der Platz hat sich nahezu verdoppelt: Von einem deutlichen räumlichen Zuwachs profitiert das Offene Ganztagsangebot an der Gemeinschaftsgrundschule Blumenrath. Im Zuge einer erforderlichen Sanierung des Gebäudes an der Poststraße wurde auch der Bereich des ehemaligen Lehrschwimmbeckens angepackt und ganz neu genutzt.

Das ehemalige Schwimmbad wurde zunächst verfüllt und der Raum erhielt zusätzliche Fenster. Der so entstandene Großraum ist durch eine mobile Trennwand in zwei Räume teilbar und bietet bei Öffnung die Möglichkeiten eines Multifunktionsraums. Die vorhandene Deckenhöhe wurde beibehalten, was den neuen Räumen einen ungewöhnlich hohen und luftigen Charakter gibt. Standen der OGS vor dieser Erweiterung 273 Quadratmeter zur Verfügung, sind es nun 496. Rund 240.000 hat die im Rahmen des Förderprogramms Gute Schule 2020 realisierte Umnutzung gekostet. Den Umbau hatte die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH unter Federführung der Architektin Dorothee Völlings-Grube realisiert. „Dieses Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen“, freute sich Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung der Räume. „Die Blumenrather Grundschule ist die vorletzte, die von uns mit Blick auf den nahenden Rechtsanspruch auf eine OGS-Betreuung ertüchtigt wird. Wir sind hier in der Stadt auf einem guten, vorausschauenden Weg.“ Einem Weg, über den im Rat politische Einstimmigkeit herrsche, wie er unterstrich. „Der letzte Cent, der in der Stadt ausgegeben wird, wird für unsere Kinder ausgegeben!“

Dass die Farbe Blau in den neuen Räumen im Vordergrund steht, komme nicht von ungefähr, sagte Schulleiter Rainer Hinrichs. „Die Farbe erinnert uns an die Zeit mit Schwimmbad.“ Fehlen werde dieses den Schülerinnen und Schülern indes nicht, zumal es in den vergangenen Jahren kaum mehr genutzt worden sei. „Dafür haben wir nun Räume, die uns im schulischen Alltag ganz neue, tolle Möglichkeiten bieten!“ Das begrüßten beim Besuch auch die Vorsitzende des Ausschusses für Schulen, Sport und Kultur, Ulrike Wagner, und ihr Stellvertreter Friedhelm Krämer. (apa)

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Der Kreis Düren steht als Modellregion in den Startlöchern

Düren – Gemeinsam stark für die Region: Projektvorhaben gestaltet den Stukturwandel hin zur digitalen Medizin. Gemeinsam präsentierten die Partnerinnen und Partner des Projektvorhabens „digital health inovation #zukunftsrevier“ im Rahmen eines Pressegesprächs ihre Pläne für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Im Fokus der geplanten Aktivitäten steht zum einen der Aufbau einer telemedizinischen Versorgungsstruktur zur besseren Vernetzung von Ärztinnen/Ärzten und stationären Einrichtungen untereinander sowie – bei Bedarf – mit zusätzlicher Expertise über telemedizinische Konsile. Zum anderen wollen die Projektbeteiligten eine ideale Umgebung für die Gründung neuer und den Wachstum bestehender Unternehmen entwickeln mit dem Ziel, neue Arbeitsplätze für die Region zu schaffen. Der Kreis Düren steht als Modellregion in den Startlöchern. Künftig ist der Ausbau erfolgreicher Strukturen über den Kreis Düren und über das Rheinische Revier hinaus geplant.

Die Digitale Medizin ist laut Innovationsstudie 2021 der Zukunftsagentur „Rheinisches Revier“  eines der zehn stärksten Innovationsfelder für die Region. In der Gesundheitswirtschaft arbeiten die mit Abstand meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Zudem bietet die Branche hohes Potenzial für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Eine besondere Rolle übernimmt mittlerweile die digital-unterstützte medizinische Versorgung, da sie Ärztinnen und Ärzten in Praxen und Krankenhäusern dabei hilft, Patientinnen und Patienten der Region optimal zu versorgen.  Das Vorhaben digital health innovation #zukunftsrevier als Modellregion für digitale Medizin und Gesundheitswirtschaft soll diesen Digitalisierungsprozess der Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen maßgeblich vorantreiben.

Ziel ist es, eine telemedizinische Versorgungsstruktur aufzubauen, die Allgemein- bzw. Fachärztinnen/-ärzte und Krankenhäuser bedarfsorientiert unter- und miteinander verbindet. Mit Hilfe von Telekonsilen (Audio-Video-Verbindungen zwischen Ärztinnen und Ärzten) und über einen sicheren Datenaustausch über die eigene Institution hinaus soll medizinische Expertise flächendeckend verfügbar gemacht und die Versorgung in ländlichen Regionen gesichert und sogar verbessert werden. Beste Möglichkeiten zur Gründung neuer Unternehmen und Netzwerke sowie ideale Wachstumsbedingungen für bestehende Unternehmen sollen Arbeitsplätze in der digitalen Gesundheitswirtschaft schaffen und dem Fachkräftemangel entgegengewirken. Zusätzlich wird besonderer Wert auf die berufliche Aus- und Weiterbildung gelegt, indem Beschäftigte in der Region zum Umgang mit digitalen Technologien qualifiziert werden. Mit dem Projekt wäre Düren die bundesweit erste Laborregion für eine übergreifende, telemedizinisch unterstützte, vernetzte regionale Versorgung.

„Der Kreis Düren ist der ideale Standort, um Innovationen aus Medizintechnik und digitaler Medizin sowie damit verbundene Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu erproben“, so Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren. „Wir würden uns sehr freuen, mit dem Projekt nicht nur zum Strukturwandel in der Region beitragen und Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft steigern zu können, sondern vor allem die medizinische Versorgung  unserer Bürgerinnen und Bürgern langfristig zu sichern.“

Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Leiter des Projektvorhabens, ergänzt: „Mit dem Aufbau eines telemedizinischen Versorgungsnetzwerkes bringen wir medizinische Expertise flächendeckend in die Region. Auf diese Weise können wir die medizinische Versorgung auch zukünftig in ländlichen Regionen zu einem qualitativ sehr hohen Niveau bereitstellen. Durch strukturierte Nutzung telemedizinischer Möglichkeiten leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen patientenorientierten, hochwertigen und ortsnahen Versorgung.“

Prof. Dr. rer. nat. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin Region Aachen Zweckverband, ist sich sicher: „Die Region Aachen verfügt im Rahmen ihrer Aktivitäten zur „Gesundheitsregion“ über ein umfassendes, engagiertes und eingespieltes Netzwerk aus Forschung und Wissenschaft, etablierten Unternehmen, Start-ups und Politik. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern sorgen wir für die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, medizinischen Einrichtungen und der Gesundheitswirtschaft und können so dringend erforderliche Synergieeffekte zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen nutzbar machen.“

Zusätzlich zu den Unternehmen und Start-ups der Region Düren werden Firmen außerhalb des Rheinischen Reviers eingeladen, ihre Produkte und Leistungen gemeinsam mit regionalen Gesundheitsversorgern, Krankenkassen, Start-ups, Hochschul- und Forschungspartnern in der neu enstandenen Laborregion im Revier zu entwickeln und zu testen.

Das Projekt ist für einen Zeitraum von Januar 2023 bis Dezember 2026 geplant. Beantragt wurde ein Fördervolumen von rund 20 Mio. Euro.

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Arbeitsgruppe Türkischer Migranten dankt Landrat Dr. Alexander Saftig

Region/Mayen-Koblenz – Zum 60-jährigen Bestehen des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei hatte die Arbeitsgruppe Türkischer Migranten aus Koblenz und der Umgebung Ende des vergangenen Jahres eine Veranstaltungsreihe erfolgreich durchgeführt. Das Projektteam der Arbeitsgruppe war nun zu Gast im Kreishaus, um sich bei Landrat Dr. Alexander Saftig für die Unterstützung bei der Veranstaltungsreihe zu bedanken.

Unter dem Motto „Zu Gast waren wir gestern, heute sind wir daheim!“ beinhaltete das Programm Themenbereiche wie Kunst, Musik Literatur, Sport und Wissenschaft. Diese Themenvielfalt sollte zur Selbstreflexion sowie zur Stabilisierung des Selbstbildes dienen und die Dankbarkeit türkischer Migranten zum Ausdruck bringen.

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Berufskolleg Jülich – Kapitänin Heike Schwarzbauer geht von Bord

Jülich/Düren – Jedes Ende ist ein neuer Anfang: Unter diesem Motto verabschiedete das Berufskolleg Jülich jetzt seine Schulleiterin Heike Schwarzbauer in den Ruhestand. Während des Festaktes in der Aula nutzten Weggefährten, Kollegen und Schüler die Gelegenheit, die Frau zu würdigen, die die aktuell fast 1500 Schülerinnen und Schüler zählenden Bildungseinrichtung des Kreises Düren leitet – seit 2007 stellvertretend und ab 2010 in Gesamtverantwortung.

Im Namen des Kreises Düren würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn die Leistung der Frau, die „der größten Schule in der Stadt Jülich ihren Stempel aufgedrückt hat“. Er hob die von Heike Schwarzbauer betriebene Vernetzung der Schule mit Partnern im In- und Ausland hervor und bezeichnet sie als „Kapitänin, die die Richtung bestimmt und viele Akzente gesetzt hat“.

Viele Tausend Jugendliche und junge Erwachsene seien im Laufe der 15 Jahre des Wirkens von Heike Schwarzbauer im Berufskolleg Jülich sehr gute auf die Arbeitswelt vorbereitet worden, betonten auch die weiteren Gratulanten. Vertreten waren die Bezirksregierung Köln , das NRW-Schulministerium, das Lehrerkollegium, die Schülervertretung, die Handwerks- und die Industrie- und Handelskammer sowie aktuelle und ehemalige Schulleiterinnen und –leiter der vier Berufskollegs des Kreises Düren.

Für die musikalische Gestaltung der Feierstunde sorgten Marlon Falter sowie Heike Schwarzbauers Mann Rick Takvorian und Sohn Nick Takvorian.

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Mayener Oberbürgermeister zu Besuch bei der Fotoausstellung „Das Genie der Honigbiene“

Mayen – Am 18. Juni fand die Ausstellungseröffnung „Das Genie der Honigbiene“ im Beisein von Oberbürgermeister Dirk Meid und Herrn Staatssekretär Dr. Erwin Manz im Bereich der Genovevaburg statt. In Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Fachzentrum für Bienen und Imkerei des DLR Westerwald-Osteifel werden über acht Wochen faszinierende Aufnahmen aus der Welt der Honigbienen, des weltbekannten Bienenfotografen Eric Tourneret in Mayen präsentiert. Erläuternde Kurztexte geben den Besuchern zusätzliche Informationen um das Gezeigte zu vertiefen.

Der 1965 geborene französische Fotograf Eric Tourneret hat sich seit dem Jahr 2004 ganz den Honigbienen gewidmet und sich ab dem Jahr 2007 in seinen Arbeiten auf die Beziehung des Menschen zu den Honigbienen konzentriert. Veröffentlichungen in großen Zeitschriften wie dem Figaro Magazine, GEO, Natural History, National Geographic oder BBC Wildlife Magazine machten ihn weltweit bekannt. Ausstellungen u. a. in Paris, Genf, Luxemburg oder Burma brachten seine Fotos einem breiten Publikum nahe.

Die Ausstellung ist noch bis zum 27. August, in Mayen im Umkreis der Genovevaburg zu sehen und wird durch die vielen Besucher der Burgfestspiele eine überregionale Beachtung finden.

Zu dieser Ausstellung wird das Fachzentrum für Bienen und Imkerei auch Führungen anbieten, deren Termine werden noch bekannt gegeben.

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Fluthilfe aus ganz Deutschland – Bad Münstereifel sagt „Danke!“

Bad Münstereifel – Über eine Million Euro sind auf dem Spendenkonto der Stadt eingegangen – Bürgermeisterin dankt allen Spender*innen im Namen der Bürger*innen für große Hilfsbereitschaft – Feierlichkeiten zum Jahrestag vom 14.-17. Juli 2022.

Fast ein Jahr ist es her, dass die Flut in Folge des Starkregens Bad Münstereifel und die 57 Ortschaften der Gemeinde stark zerstört hat. Seitdem sind bei der Stadt Hunderte kleinere und größere Geldspenden eingegangen – insgesamt über eine Millionen Euro. Unter den Spendern sind neben Städten und Gemeinden, vor allem zahlreiche Privatpersonen, Vereine aber auch kleinere und größere Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. „Alle Spenden kommen vollständig dem Wiederaufbau zugute. Sie helfen all denjenigen, die von den Folgen der Flut betroffen sind“, betont Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. Ein Teil der Spenden ist zweckgebunden und wird unter anderem für Kitas, Schulen, der Feuerwehr oder dem Stadtarchiv verwendet. „Rund 500.000 Euro haben wir direkt an die Bürgerstiftung Bad Münstereifel weitergeleitet“, so die Bürgermeisterin. „Dieses Geld wird von dort aus für in Not geratene Bürgerinnen und Bürgern verwendet.“

Ausmaß der Katastrophe hat viele bewegt

Das Ausmaß der Naturkatastrophe hat nicht nur die unmittelbar betroffenen Bewohner*innen der Region bewegt, sondern die Menschen in ganz Deutschland. Ihre große Anteilnahme und Hilfsbereitschaft haben sich in den Tagen, Wochen und Monate nach der Flut immer wieder eindrucksvoll gezeigt. „Ob THW, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, junge Leute aus nah und fern, die mit uns im Schlamm gestanden haben; die vielen Helfer, die Unterkunft gespendet Hilfsgüter organisiert oder Essen gekocht haben: Ohne das überwältigende, tatkräftige Engagement all dieser Menschen wären wir beim Wideraufbau längst nicht so weit, wie wir es heute sind. Dafür sind alle Bürgerinnen und Bürger, Geschäftsleute, Unternehmen und ich ganz persönlich von Herzen dankbar“, sagt Sabine Preiser-Marian.

Vier Tage des Dankens und Gedenkens

Der Jahrestag der Flut ist ein guter Zeitpunkt allen helfenden Händen „Danke“ zu sagen. Die Stadt Bad Münstereifel, die Gemeindeorte, Kirchen und viele Vereine laden zu gemeinsamen Feierlichkeiten ein. Im Zeichen des Gedenkens und des Dankens gibt es vom 14. bis 17. Juli 2022 in Bad Münstereifel und vielen Ortschaften Gelegenheit zur Begegnung in stillen und lebendigen Momenten: Etwa Im Rahmen von ökumenischen Gedächtnisgottesdiensten, Konzerten, Spaziergängen, Straßenfesten und Ausstellungen. „Lassen Sie uns zusammen an die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate erinnern, das Erreichte feiern und auch in die Zukunft blicken“, sagt Sabine Preiser-Marian.