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Informations-Broschüre Trier-Land – Neue Auflage erschienen

Region/Trier-Land – Knapp und übersichtlich – so präsentieren sich die wichtigsten Informationen zur Verbandsgemeinde Trier-Land und ihrer elf Ortsgemeinden in der neuen Auflage der Informationsbroschüre Trier-Land.

Bürgermeister Michael Holstein hob die ansprechende Gestaltung der Broschüre hervor. „Die neue Auflage ist gestalterisch und inhaltlich sehr gelungen“, so das Fazit des Bürgermeisters – ein Urteil, das Daniel Weiß, Repräsentant der mit der Realisierung beauftragten BVB-Verlagsgesellschaft, gerne bestätigte.

Die Broschüre liegt im Rathaus der Verbandsgemeinde Trier-Land und in den Mobilen Rathäusern aus. Ebenso kann sie in barrierefreier Version im Internet unter https://www.trier-land.de/buerger-rathaus/info-broschuere-trier-land/ abgerufen werden.

 

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Bauarbeiten für die wohl höchste freistehende Sauna Deutschlands Mitte August beendet

Kreuzau/Düren – Turmsauna: Mitte August sollen die Bauarbeiten beendet werden. Anfang Dezember wurde in Kreuzau der Grundstein für die wohl höchste freistehende Sauna Deutschlands gelegt. Nun wurden die Zimmermannsarbeiten abgeschlossen und der Innenausbau kann beginnen. Noch in diesem Sommer wird die außergewöhnliche Turmsauna eröffnet.

Vor der eigentlichen Eröffnung plant monte mare in der Turmsauna bereits einen „Saunagang auf Probe“, für den exklusive Eintrittskarten verlost werden sollen. Das Gewinnspiel wird rechtzeitig vor der Eröffnung auf der Homepage von monte mare Kreuzau veröffentlicht.

Die Front der Sauna ist komplett mit verspiegeltem Glas versehen und bietet aus zehn Metern Höhe einen traumhaften Panoramablick auf das Naherholungsgebiet Rureifel. Der Zugang zur 60 Quadratmeter großen Sauna wird über eine Treppe von der Saunaterrasse erfolgen.
Der Aufsichtsrat der Freizeitbad Kreuzau GmbH und dessen Vorsitzender Landrat Wolfgang Spelthahn haben sich jetzt vor Ort gemeinsam mit Geschäftsführer Joachim Deutz und Betriebsleiter Julian Teubler ein Bild vom Baufortschritt der einzigartigen Turmsauna gemacht. Landrat Wolfgang Spelthahn ist überzeugt von dem Konzept: „Die Turmsauna als touristisches Highlight wird nicht nur Ruhesuchende aus dem Kreis Düren, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern anziehen.“
Die Architekten von der soluto plan GmbH gehen davon aus, dass die Bauarbeiten bis Mitte August abgeschlossen sein werden. Geschäftsführer Sven Drewlo erläutert dazu: „Die Errichtung der Turmsauna war leider von Engpässen beim benötigten Baumaterial und krankheitsbedingten Ausfällen bei Handwerksbetrieben begleitet. Nun ist aber die Eröffnung in greifbarer Nähe, und monte mare Kreuzau wird um eine Attraktion reicher, die in dieser Form wohl einmalig ist.“

 

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Keine Seilbahn im öffentlichen Personen-Nahverkehr im Ahrtal

Ahrweiler – Der Kreis- und Umweltausschuss (KUA) des Landkreises Ahrweiler hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Frage befasst, ob der Bau einer Seilbahn durch das Ahrtal eine sinnvolle Alternative zum Wiederaufbau der durch die Flutkatastrophe stark beschädigten Ahrtalbahn ist. Bereits im Rahmen der Zukunftskonferenz „Wiederaufbau Ahrtal“ im Herbst letzten Jahres wurde der Vorschlag eingebracht, anstelle des Wiederaufbaus der Schiene eine Seilbahn durch das Ahrtal zu errichten.

Um sich ein Bild über das Für und Wider einer Seilbahn als alternatives Beförderungsmittel im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zur Ahrtalbahn zu machen, hatten der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und die Kreisverwaltung Ahrweiler zwei renommierte Firmen ins Ahrtal eingeladen, die bereits über Erfahrungen mit dem Bau und dem Betrieb von ÖPNV-Seilbahnen verfügen. Für den in den 1980er Jahren stillgelegten Streckenteil der Ahrtalbahn zwischen Ahrbrück und Adenau kamen die Firmen zu dem Ergebnis, dass eine Seilbahn wegen der längeren Fahrzeit nicht mit Linienbussen konkurrieren könne. So konzentrierte sich die Bereisung des Ahrtals auf die Mittelahr, wo die Ahrtalbahn von der Flutkatastrophe besonders hart getroffen wurde.

Auf Grundlage der vor Ort gewonnenen Erkenntnisse und der technischen Gegebenheiten erarbeiteten die Seilbahnexperten für den möglichen Betrieb einer ÖPNV-Seilbahn für das Ahrtal eine Streckenoption. Diese sieht eine Seilbahnstrecke vor, welche die Ortsgemeinde Dernau mit dem Bahnhof Ahrweiler verbindet. Bei einer Reisegeschwindigkeit von maximal 30 Kilometern pro Stunde würde die Fahrtzeit nach Herstellerangaben zirka 14 Minuten betragen. Eine Weiterführung der Seilbahn zu den Ortschaften Rech, Mayschoss, Altenahr und Ahrbrück mit einer Seilbahn sieht der Herstellervorschlag nicht vor. Da Seilbahnen konstruktionsbedingt keine Kurven fahren können, wäre angesichts der engen Tallage der Mittelahr mit ihren Flusswindungen der Bau von richtungsändernden Stationen erforderlich, was ein zusätzlicher Kostenfaktor für den Bau und die Unterhaltung der Seilbahn darstellt. Problematisch ist zudem ein Überfahren von Wohnsiedlungen.

Der Kreis- und Umweltausschusses kam einstimmig zu dem Schluss, dass eine Seilbahn unter diesen Voraussetzungen keine gleichwertige Alternative zum Wiederaufbau der Ahrtalbahn darstellt und diese Option für den ÖPNV nicht weiterverfolgt wird. Die durchgängige Verbindung der Ahrtalbahn von Ahrbrück nach Remagen beziehungsweise nach Bonn machten die Ausschussmitglieder als Vorteil gegenüber einer Seilbahn aus. Zudem müssten für den Bau einer Seilbahn zunächst verfahrensrechtliche Hürden überwunden werden. Aufgrund der Größe des Gebietes wäre für die Schaffung des erforderlichen Planungsrechts mit einem mehrjährigen Verfahren zu rechnen.

Nicht beschäftigt hat sich der Ausschuss mit der Frage, ob der Bau einer Seilbahn für touristische Zwecke im Ahrtal in Betracht kommt. Dies wäre zunächst auch auf Ebene der Städte, Verbandsgemeinden beziehungsweise Gemeinden zu diskutieren.

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Jülicher Heimat-Preis vergeben – Feierliche Übergabe durch Bürgermeister Axel Fuchs

Jülich – Drei Jülicher Vereine und Organisationen konnten sich in der vergangenen Woche über die Verleihung des „Heimat-Preises“ freuen: Bilal Salim, der Daubenrather Heimatverein und das Netzwerk für das Buch-Projekt „Jülichs Dörfer“. Bürgermeister Axel Fuchs gratulierte und übergab Pokal und Präsentkörbe im Rathaus.

Die Stadt Jülich würdigt mit dem „Heimat-Preis“ nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat von Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinen, die sich innovativ und nachhaltig für eine Heimatinitiative verdient gemacht haben. Insgesamt sind für das Jahr 2021 fünf Anträge eingegangen. Die Jury aus Vertretern von Verwaltung und allen Fraktionen des Stadtrates hat sich im April zusammengesetzt und drei Preisträger ermittelt.

Aufgrund der immer noch angespannten pandemischen Lage war es leider nicht möglich, mehr als zwei Mitglieder der Sieger-Vereine zur Preisübergabe zu empfangen. Bürgermeister Axel Fuchs bedauerte das sehr, ließ es sich jedoch nicht nehmen, den eingeladenen Vereinen einen herzlichen und gebührenden Empfang zu bereiten.

Den dritten Preis und damit 1000 Euro erhielt Bilal Salim für sein Ehrenamtliches Engagement für Jugendliche. Das Team des Jugendtreffs Roncallihaus und die Leitung schlugen ihn für den Heimatpreis vor. Begründet wurde das mit seinem herausragenden ehrenamtlichen Einsatz über viele Jahre für Kinder und Jugendliche der Stadt, als „Sprachrohr“ für die Jugendlichen und aktiver Einsatz für deren Belange. Die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Integration sind für ihn sehr wichtig und aus diesem Grund engagiert sich Bilal Salim als junger Mensch für die Gesellschaft.

Zweitplatziert mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro wurde der Daubenrather Heimatverein. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, das Dorfleben attraktiv zu gestalten und den Zusammenhalt im Dorf zu stärken. Dies schafft der Verein durch verschiedene Veranstaltungen wie Dorffrühstück, Silvesterfeier, Reibekuchentest und andere Aktionen. Der Verein kümmert sich auch um die Pflege des Kriegerdenkmals mit der angrenzenden Grünanlage. Auch Aktionen für Neuzugezogene und Kinder im Ort zu Halloween und Nikolaus sind ebenso ausgezeichnet worden wie die Vorbereitung einer App, die die Kommunikation im Dorf stärken soll.

Den ersten Heimat-Preis und damit 2500 Euro erhielt in diesem Jahr ein Netzwerk-Projekt des Verlags Fischer „Jülichs Dörfer“.  Im Jahr 2019 wurde von Guido von Büren und Wolfgang Hommel ein Buch über die Geschichte der Festungs- und Forschungsstadt veröffentlicht. Nun soll eine Ergänzung über die Stadtteile erarbeitet werden. Dieses Buch wird die allen gemeinsame und gleiche Geschichte der Dörfer beschreiben, von der Erstbesiedlung über Mittelalter und Neuzeit bis zur Gegenwart. Aus allen Jülicher Dörfern sind Kenner*innen ihres Dorfes und seiner Geschichte beteiligt, um aus ihrer Sicht ihren Teil zu schreiben bzw. gemeinsam zu erarbeiten. Der Verkaufspreis deckt die Herstellungskosten, die Erarbeitung erfolgt ehrenamtlich und wird mit dem Preisgeld gewürdigt.

Alle Preisträger freuten sich neben dem Preisgeld auch über einen Pokal, Blumen und einen Präsentkorb mit zahlreichen Souvenirs der Stadt Jülich.

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Ein wahrer Datenschatz zur heimischen Natur

Euskirchen – Professor Schumacher schenkt der Unteren Naturschutzbehörde 5000 Fotos, Karten und Luftaufnahmen zur Entwicklung der Naturschutzgebiete im Kreis Euskirchen. Es ist ein wahrer Datenschatz, den Prof. Wolfgang Schumacher der Kreisverwaltung überreicht hat: rund 5000 Dias und Bilder, die den historischen Zustand und die Entwicklung der Naturschutzgebiete im Kreis Euskirchen bis in die 1970er Jahre zurück dokumentieren. Aufgrund der riesigen Menge an Dias wurden nur die schönsten Aufnahmen in mühevoller Arbeit digitalisiert. Zwischenzeitlich liegen aber viele digitale Fotos vor, darunter Landschaftsaufnahmen, Pflanzen- und Tierporträts sowie Fotos von Infotafeln, die über die Schutzgebiete informieren.

Prof. Schumacher und sein Assistent Rolf Höveler haben dieses Foto-Archiv der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Euskirchen überreicht. Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter von Landrat Ramers, freute sich über diesen Foto-Schatz, den er gemeinsam mit Frank Fritze (Abteilungsleiter Umwelt und Planung) sowie Verena Kochs und Rebekka Vogel von der UNB entgegennahm.

Neben den Bildern gehören zahlreiche Karten und Luftbilder zur Spende. Das älteste Luftbild stammt aus dem Jahre 1907 und zeigt den Halsberg (Bad Münstereifel). Viele weitere Luftbilder wurden von Prof. Schumacher höchstpersönlich aus dem Flugzeug aufgenommen. Schumacher hatte sich nicht nur als Vorsitzender des Landschaftsbeirates (1976-1994), sondern auch als langjähriges Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung für die Naturschutzgebiete im Kreis Euskirchen stark gemacht. Die NRW-Stiftung brachte so manche Fläche in ihren Besitz und kümmerte sich um die Pflege und Entwicklung, so dass mit entsprechenden Naturschutzmaßnahmen seltene Pflanzen erhalten werden konnten.

Bei diesen Naturschutzmaßnahmen kamen unter anderem Rückepferde und Schafherden zum Einsatz und stellten zugewachsene Flächen wieder frei. Auch durch die Etablierung des Vertragsnaturschutzes, der ebenfalls durch Prof. Schumacher geprägt wurde, konnten zahlreiche Kalkmagerrasen und andere Biotope mit seltenen Arten wiederhergestellt und entwickelt werden.

Mit der Übergabe dieser wertvollen Daten hat die UNB aber auch einen klaren Auftrag erhalten. So sollen die Daten durch weitere Fotos ergänzt und aktualisiert werden. Insbesondere die Tierdaten weisen noch Lücken auf. Denn wer Prof. Schumacher kennt, weiß, dass er ein großer Pflanzenexperte ist und im Kreis beinahe jedes Pflänzchen persönlich kennt.

Neben der UNB werden auch die Biologische Station und die jeweiligen Kommunen ihre jeweilige Naturschutzgebiets-Dokumentation erhalten und an die Entwicklung der Schutzgebiete erinnert werden.

Als Anerkennung und Dankeschön überreichte Achim Blindert stellvertretend für die UNB Prof. Schumacher einen Nistkasten, der in seinem privaten Garten Platz finden soll.

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Bewerbungen zum Integrationspreis der Stadt Aachen noch bis zum 31. Juli möglich

Aachen – Die Stadt Aachen lobt in diesem Jahr bereits zum elften Mal gemeinsam mit dem städtischen Integrationsrat einen Integrationspreis aus. In Aachen leben rund 250.000 Bürgerinnen und Bürger. Ein Drittel von Ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Wurzeln dieser Menschen liegen in über 150 Ländern; sie bringen eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen in die Stadt. Diese Vielfalt gilt es zu würdigen. Viele Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine der Zugewanderten setzen sich für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein.

Mit dem Integrationspreis der Stadt Aachen wird dies in der Öffentlichkeit durch die Auszeichnung von außergewöhnlichem Einsatz und herausragenden Leistungen besonders hervorgehoben. Der Preis soll zu einer nachhaltigen Verankerung und Bewusstseinsbildung des Themas Integration innerhalb der Stadt Aachenbeitragen.

Vorschlagsberechtigt ist jede natürliche und juristische Person, Vereine, Institutionen, der Integrationsrat sowie die Verwaltung. Es können sowohl Maßnahmen Dritter als auch eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden.

Eine förmliche Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Integrationspreis soll eine Anerkennung sein und erfolgt durch eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Leistungen der Preistragenden. Gegebenenfalls kann die auszuzeichnende Aktivität im Einzelfall projektbezogen begrenzt gefördert werden.

Die Verleihung des Preises findet am 6. September im Freien auf der Katschhoftreppe statt. Wie in den beiden vergangenen Jahr wird es eine filmische Dokumentation der Preisverleihung geben.

Vorschläge und Bewerbungen zum Preis können noch bis zum 31. Juli an die Adresse „Stadt Aachen, Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration, Geschäftsstelle des Integrationsrates, 52068 Aachen“ und / oder die Mailadresse integrationsrat@mail.aachen.de geschickt werden. Die entsprechenden Richtlinien zum Integrationspreis sowie den offiziellen Ausschreibungstext findet man im Internet unter www.aachen.de/integrationsrat

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Gleichstellung in Mayen und Umgebung – Austausch und Ausblicke

Mayen – In der Gesellschaft verankerte Geschlechternormen, ungleiche Aufteilung unbezahlter häuslicher Arbeit insbesondere in der Pflege und Erziehung, sexualisierte Gewalt und nach wie vor deutliche Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern zeigen auf, dass für die Gleichstellung der Geschlechter noch einiges zu tun ist.

Dieser Aufgabe stellen sich per Landesgesetz und Gemeindeverordnung alle Kommunen in Rheinlandpfalz unter anderem durch ehren- und hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte vor Ort. Melissa Brang und Dr. Ina Rüber wurden kürzlich Teil des Teams der Gleichstellungsbeauftragten für die Verbandsgemeinde Vordereifel und für die Stadt Mayen. Sie traten bei lockerer Atmosphäre auf dem Mayener Marktplatz in den Austausch mit der erfahreneren Lea Bales, Gleichstellungsbeauftragte vom Kreis Mayen-Koblenz.

Gemeinsam wurden die verschiedenen Handlungsfelder der Gleichstellungsarbeit diskutiert und gemeinsame Ideen entwickelt. Ziel soll sein, gemeinsam mehr erreichen zu können, damit Unterschiede weiter abgebaut werden und Frauen in verschiedenen Lebenslagen besser unterstützt werden können. Erste Ideen der Kooperation waren beispielsweise jährlich wiederkehrende Vortragsreihen in der Region zu verschiedenen Themenfeldern. Für 2023 ist ein gemeinsamer Themenschwerpunkt zur Pflegearbeit angedacht mit entsprechenden Veranstaltungen.

Außerhalb besonderer Aktionen sind die Gleichstellungsbeauftragten jederzeit gerne Ihre Ansprechpartnerinnen für alle Fragen und Probleme rund um das Thema Gleichstellung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Sechzehnmal Gold für Innungsbäcker – Brotprüfung bei der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region

Prüm – Innungsbäcker legten Anfang Juni in Bernkastel-Kues insgesamt über 50 Brote und Brötchen zur Beurteilung durch den unabhängigen Sachverständigen Wolfgang Furtner vom Deutschen Brotinstitut aus Berlin vor. Die Brotprüfung fand unter den Augen der Öffentlichkeit in der Geschäftsstelle der Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank statt.

Die Brotprüfung, der sich die regionalen Innungsbäcker unterziehen, ist eine freiwillige Selbstkontrolle und wird seit über 60 Jahren vom Deutschen Brotinstitut e. V. durchgeführt. Lokal organisiert wurde sie von der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. Gleich sechszehnmal Gold konnte der Brotprüfer bei der sensorischen Prüfung der Backwaren bescheinigen. Für eine Goldauszeichnung muss das jeweilige Produkt drei Jahre in Folge ein „Sehr gut“ erhalten. Man setzt also bei der Auszeichnung auf langfristige Qualität, die nach wissenschaftlich anerkannten Kriterien bewertet wird. Dabei umfasst die Bewertung weit mehr als nur Geruch, Geschmack und Aussehen. Der Sachverständige prüft ebenso die Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild sowie Struktur und Elastizität. Wichtige Eigenschaften, welche die erstklassige Qualität der Innungsbäcker vom Standard abheben. „Das Ziel des Qualitätstests ist es, Bäckereien dabei zu helfen, ihre Brote, Brötchen oder auch Stollen stetig zu verbessern“, erzählt Raimund Licht, Obermeister der Bäcker-Innung.

Gleich sieben Mal Gold in Folge konnte die Brauneberger Bäckerei Karsten Fleury für sich beanspruchen. Seine sechs Brote mit den Namen Marokkanisches Baguette, Wurzelbaguette, Wurzelbrot, Moselkruste, Teufelskruste und der Dinkelberger glänzten wieder mit einer „Sehr gut“ Bewertung durch den Sachverständigen. Ebenso Fleurys Kürbiskernbrötchen. Sechs Mal Gold ging an die Alftalbäckerei Gaulke aus Kinderbeuern für die Brötchensorten Kornknacker, Knüppel, Kürbisbrötchen, Einkornbrötchen, Frühlingsbrötchen und Dinkel-Honigbrötchen. Bäcker Dirk Mertes aus Lieser gewann drei Mal Gold für sein Kürbiskernbrot, Steinofenbrot und Leinsamenbrot.

„Wir wollen als Teilnehmer der Brotprüfung ein ehrliches Feedback vom Brotprüfer. Es ist wichtig zu erfahren, wie er als Profi unsere Backwaren beurteilt, die wir täglich unseren Kunden anbieten. Daher nehmen wir auch ganz bewusst die Brote und Brötchen aus der laufenden Produktion und backen nicht für die Brotprüfung separat“, betont Fleury. Ihm ist neben dem persönlichen Austausch mit dem Brotprüfer und den Verbrauchern auch das Gespräch mit den Innungskollegen sehr wichtig. „Das macht richtig Spaß untereinander. Wir sind als Innung sehr gut zusammengewachsen.“ Einfach mal machen und dann aus den Ergebnissen Erkenntnisse gewinnen für die Zukunft, das ist seine Devise.

Obermeister der Innung, Raimund Licht: „An der Brotprüfung dürfen nur Innungsbäcker teilnehmen. Verbraucher sollten somit beim Einkauf auf das Innungszeichen mit den zwei Löwen, die gemeinsam eine Brezel halten, bei ihrem Bäcker achten.“

Die Innung hatte für die Besucher auch ein Brotquiz veranstaltet. Unter dem Link https://url.kh-mehr.de/brotquiz konnten diese ihr Brotwissen testen. Auf der Website www.brotinstitut.de können Verbraucher sich zudem über die Brotqualität der Bäcker informieren. Auch als App verfügbar.

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Gestern Azubi, heute Angestellte – Gemeinde Kreuzau übernimmt eigene Azubis

Kreuzau – „Fachkräfte sind allerorts gefragt. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, jungen Menschen eine berufliche Perspektive bieten zu können. Die Gemeinde Kreuzau wird dieser Verantwortung gerecht und wir freuen uns, zwei Auszubildende nach erfolgreicher Abschlussprüfung übernehmen zu können“, sagt Bürgermeister Ingo Eßer. „Ich gratuliere Jana Sures und Kiara Schlicker recht herzlich zum Bestehen ihrer Prüfung und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Neben den Glückwünschen von Bürgermeister Ingo Eßer und Dezernent Guido Steg bekamen die neuen Ex-Auszubildenden ihren daran anschließenden Arbeitsvertrag bei der Gemeinde Kreuzau überreicht.

Jana Sures und Kiara Schlicker haben beide eine dreijährige Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte absolviert. Während ihrer Ausbildung durchliefen sie sämtliche Fachbereiche und lernten dabei die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Verwaltung kennen. Zukünftig wird Jana Sures im Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung eingesetzt, Kiara Schlicker übernimmt eine Stelle in der Finanzverwaltung.

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Engagement Karl-Bernd Ghislains in Alsdorf mit dem Rheinlandtaler gewürdigt

Alsdorf – Im Kreise vieler Freunde und Weggefährten hat Karl-Bernd Ghislain im Ratssaal des Alsdorfer Rathauses eine besondere Ehrung erfahren: Für sein großes ehrenamtliches Engagement als Heimatforscher und Lokalhistoriker hat der 68-Jährige den Rheinlandtaler des Landschaftsverbands Rheinland erhalten.

Der pensionierte Postbeamte hatte sich bereits als junger Mann für lokal- und regionalgeschichtliche Fragestellungen interessiert und war 1980 bei der Gründung des Alsdorfer Geschichtsvereins eines der jüngsten Mitglieder dieser Gemeinschaft, die sich seitdem in umtriebiger Weise der Erforschung und der Präsentation der Historie von Alsdorf und seiner Umgebung widmet. „Durch Ihre intensive Sammlertätigkeit haben Sie den Grundstock für das heutige Archiv des Alsdorfer Geschichtsvereins gelegt. Nicht zuletzt dieses Engagement hat Sie zu einer „Institution“ des Vereins gemacht; mit großer Kompetenz und langjähriger Erfahrung beantworten Sie die an den Verein herangetragenen Fragen“, würdigte Karin Schmitt-Promny, stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, in ihrer Laudatio. Ein Forschungsschwerpunkt Karl-Bernd Ghislains war die Erkundung der eigenen Familiengeschichte. Schmitt-Promny: „Sie weiteten diese Forschungen rasch aus und sind zum entscheidenden Familienforscher für Alsdorf geworden. Von Karl-Bernd Ghislain ging bald ein so guter Ruf aus, dass sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an ihn wandten und ihre Familiengeschichte erforschen lassen wollten – ein großer Vertrauensbeweis!“

Mit seinen Nachforschungen hat der Preisträger eine umfangreiche genealogische Datensammlung angelegt. Über die eigentlichen Familiendaten hinaus hat Karl-Bernd Ghislain zahlreiche Daten und Urkunden zur Historie der Stadt Alsdorf sowie ihrer ehemaligen Burgherren und der Burg selbst zusammenstellen können. „Mit Ihnen haben wir den Prototypen eines Engagierten unter uns“, sagte die Laudatorin. „Ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Heimat- und Regionalgeschichte sind in einer immer stärker anonymisierten, säkularisierten und globalisierten modernen Gesellschaft sehr wichtige Beiträge für die Orientierung der Menschen, für das gesellschaftliche und politische Zusammenleben! Nur wer weiß, woher er kommt, wie seine Umgebung kulturell geprägt ist, kann die lokalen und regionalen Verhältnisse besser erfassen, neue Entwicklungen beurteilen und einordnen.“

Auch Alsdorfs stellvertretender Bürgermeister Friedhelm Krämer lobte die Einsatzbereitschaft Karl-Bernd Ghislains. „Sein ganz besonderes Engagement ist ein echter Gewinn für unsere schöne Stadt. Vielen Alsdorferinnen und Alsdorfern hat er gerne dabei geholfen, ihre Familiengeschichte aufzuklären. Wer da etwas wissen muss, der ist bei Karl-Bernd Ghislain garantiert immer an der richtigen Stelle. Diese tiefe Verwurzelung in der Stadt und dieses Interesse an den Menschen ist ganz gewiss nicht alltäglich.“

Dank und Würdigung sprach in seinem Grußwort ebenfalls der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz aus, der Karl-Bernd Ghislain als Träger des Rheinlandtalers vorgeschlagen hatte. Zu den Gratulanten im Ratssaal gehörten viele Weggefährten, darunter der Ehrenbürger der Stadt Alsdorf und Ehrenvorsitzende des Geschichtsvereins, Rudolf Bast. (apa)