Kategorien
News

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bietet starke Jobs für junge „Helden“

Region/Mayen-Koblenz – Neue Superhelden-Kampagne soll Lust auf Duales Studium und Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz machen – Jetzt für 2023 bewerben. Werde zum Helden der Kreisverwaltung – mit dieser neuen Kampagne wirbt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz um neue Nachwuchskräfte, um neue junge „Helden“ für die eigenen Reihen. „Der Wettbewerb unter den Arbeitgebern wird immer größer. Man muss aus der Masse an Ausbildungsangeboten herausstechen – genau das versuchen wir augenzwinkernd mit unserer Helden-Kampagne im Comic-Stil“, sagt Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Die Idee, dabei auf die Suche nach „Helden“ zu gehen, kommt nicht von ungefähr. „Gerade die vergangenen Monate rund um die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig es ist, eine top aufgestellte Kommunalverwaltung mit gut ausgebildetem Nachwuchs zu haben, der bereit ist, über sich hinauszuwachsen“, erläutert Landrat Dr. Alexander Saftig. Beide wissen: Ob Pandemie, Flüchtlingswellen, Digitalisierung oder, oder… die Herausforderungen und schwierigen Themen der Zeit werden nicht weniger. Da gilt es, alle (Super-)Kräfte zu bündeln und die Fähigkeiten gekonnt einzusetzen.

„Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“, mit diesen Worten schickte Spiderman-Autor Stan Lee seinen Superhelden einst los. In Anlehnung daran heißt es für die Helden der Kreisverwaltung: „Aus guter Ausbildung folgen große Karrierechancen.“ Denn die Kreisverwaltung nimmt sich nicht nur neuen Herausforderungen an, sondern hat als moderner Arbeitgeber einiges zu bieten. Neben dem „Heldenstatus“ gibt es durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft, die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend und bereits in der Ausbildung oder während des Studiums beträgt das monatliche Grundgehalt mehr als 1.200 Euro brutto. Aktuell kann man sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den nächsten Ausbildungsbeginn im Sommer 2023 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022. Die Ausbildung kann für das 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) als Duales Studium erfolgen.

Der Ausbildungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Peter Klöckner, erklärt: „Wir bieten eine praxisbezogene Ausbildung. Das heißt, unsere Anwärter sind in den Fachabteilungen voll in das Tagesgeschäft eingebunden. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung auch schon mal den Sachbearbeiter. Dabei legen wir auch einen großen Wert auf Bürgerorientierung. Unsere Nachwuchskräfte werden von Anfang an in den Publikumsverkehr mit einbezogen.“

Die dafür notwendigen Fachkenntnisse und persönlichen Fertigkeiten werden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen beigebracht. Neben klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund, denn hinter allen Vorschriften und Gesetzen stecken Menschen mit Ansprüchen und Wünschen. Voraussetzung für den Start in das Berufsleben bei der Kreisverwaltung ist das erfolgreiche Durchlaufen des Bewerberauswahlverfahrens. Es umfasst eine notenbezogene Vorauswahl, einen digitalen Eignungstest sowie ein Vorstellungsgespräch. Für das duale Bachelor-Studium zum 3. Einstiegsamt wird zugelassen, wer über die volle Fachhochschulreife oder einen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur) verfügt. Das Studium dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zum 2. Einstiegsamt ist ein Realschulabschluss (Mittlere Reife) Voraussetzung. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022.

Für die Dauer ihrer Ausbildung stattet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle Nachwuchskräfte mit eigenen Laptops aus. Damit unterstützt die Ausbildungsbehörde ihre Nachwuchskräfte und schafft bestmögliche Voraussetzungen für die fortschreitende Digitalisierung der Lehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und der Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen.

Unter www.kvmyk.de/ausbildung gibt es alle Informationen zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie den Zugang zum Online-Bewerbungsverfahren. Weitere Fragen beantwortet der Ausbildungsbeauftragte Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail:    peter.kloeckner@kvmyk.de

Kategorien
News

Rekord – Insgesamt starten dieses Jahr 150 Nachwuchskräfte in Aachen

Aachen – „Sie sind die Zukunft dieser Stadt!“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am gestrigen Montag, 1. August, im Krönungssaal des Rathauses 115 neue Nachwuchskräfte begrüßt. Die Auszubildenden werden unter anderem als Beamtenanwärter*innen, Verwaltungsfachangestellte, Gärtner*innen, Fachangestellte*r für Bäderbetriebe, Bauzeichner*in oder Erzieher*innen ihre Ausbildung absolvieren. Keupen betonte: „Wir freuen uns, dass sie sich für uns entschieden haben und verspreche ihnen, dass eine Ausbildung bei der Stadt Aachen nicht langweilig wird. Die Arbeit in der Verwaltung bietet interessante Aufgabenfelder und gute Perspektiven. Einen Wunsch hatte die Oberbürgermeisterin jedoch an die angehenden Kolleg*innen: „Gehen sie wissbegierig und mit jugendlichem Schwung an die Arbeit, damit wir unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Personaldezernent Dr. Markus Kremer begrüßte die Nachwuchskräfte und präsentierte ihnen Rekordzahlen: „In diesem Jahr starten insgesamt 150 Auszubildende in den Bereichen Verwaltung, Erziehung, dem gewerblich-technischen Bereich und bei der Feuerwehr – das ist Rekord bei der Stadt Aachen.“ In kurzer Zeit hat sich die Gesamtzahl aller Auszubildenden bei der drittgrößten Arbeitgeberin der Region verdreifacht. Aber: „Jeder von ihnen ist, genau wie ich, nur ein Teil des Ganzen. Wir alle sind dafür zuständig, dass die Stadt funktioniert“, so Kremer weiter.

Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, begrüßte vor allem 58 angehenden Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und Berufspraktikant*innen an den Offenen Ganztagsschulen und Kitas: „Sie bestimmen die Geschicke dieser Stadt mit, denn wie Kinder auf unsere Stadt schauen wird auch die Zukunft entscheiden.“

Der Leiter des Fachbereichs Personal, Organisation, E-Government und Informationstechnologie, Berthold Hammers, schloss sich seinen Vorrednern an und hieß die neuen Auszubildenden herzlich willkommen.

Auch die verschiedenen Vertretungen der Personalräte, der Jugend- und Auszubildendenvertretung und Schwerbehindertenvertretung begrüßten die Nachwuchskräfte und baten den Auszubildenden Unterstützung in der Ausbildungszeit an.

Das letzte Wort gehörte der Ausbildungsleiterin Birgit Krott, die sich auf eine „attraktive und qualitativ gute Ausbildungszeit“ freut: „Sie sind unser Gesicht nach draußen. Bringen sie sich ein, seien sie aktiv und blicken sie neugierig in die Zukunft, denn sie gehört ihnen.“

Insgesamt starten dieses Jahr 27 junge Beamt*innen ihre Laufbahn bei der Stadt Aachen. Letzten Freitag, 30. Juli, bekamen vier Stadtsekretäranwärter*innen sowie 23 Stadtinspektoranwärter*innen im Krönungsaal des Rathauses bereits ihre Urkunden überreicht, bevor sie heute auch mit den anderen Berufseinsteiger*innen begrüßt wurden. Für die Stadtsekretäranwärter*innen startete die zweijährige Ausbildung am 1. August. Das dreijährige duale Studium der Stadtinspektoranwärter*innen beginnt am 1. September.

Kategorien
News

Hochwasser-Schutz zum Anfassen in Eschweiler

Eschweiler – Das HKC-Infomobil macht am Freitag, 05. August 2022 Halt in Eschweiler. Die Experten beraten zum praxisgerechten und wirtschaftlichen Überflutungsschutz für das eigene Haus und zeigen Objektschutzmaßnahmen im Einsatz.

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise zur Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Der Hochwasser Kompetenz Centrum e.V. macht mit seinem Infomobil wieder Halt in Eschweiler am Freitag, 05.08.2022, von 11:00-15:00 Uhr vor P&C, Marienstraße.

Persönlicher Ansprechpartner vor Ort ist Hans-Th. Arenz, hans-theodor.arenz@hkc-online.de

 

Kategorien
News

Erfolgreicher Artenschutz für die Mayen-Koblenzer Wirtschaft

Region/Mayen-Koblenz – Ausgleichsflächen für Industriepark A61 besichtigt. Knapp 90 Hektar ist der Industriepark am Autobahnkreuz A61/A48 groß. 14 Unternehmen mit insgesamt mehr als 4.000 Arbeitsplätzen haben dort in den vergangenen zwölf Jahren ihr neues Zuhause gefunden und alle verfügbaren Flächen wurden vermarktet. Ein großer Erfolg für die Wirtschaftsförderung in Mayen-Koblenz. Gleichzeitig wurde bei der Realisierung des Großprojektes auch der Schutz von Flora und Fauna großgeschrieben.

Durch die Bebauung waren 26 Brutpaare der Feldlerche abgewandert. Um dies zu kompensieren, werden am Rosenberg bei Wolken spezielle Maßnahmen durchgeführt. Dazu gehört unter anderem die Bewirtschaftung mit Sommergetreide, das mit breitem Saatabstand und Brachestreifen angebaut wird. „Dadurch ist ein idealer Lebensraum entstanden, der hervorragende Voraussetzungen und genügend Nistplätze für die bundesweit bedrohte Vogelart bietet. Sogar mehrfaches Brüten innerhalb eines Jahres ist hier möglich“, berichtete Biologe Jörg Hilgers, der die Maßnahmen betreut.

Für weiteren Ausgleich sorgen Flächen der Ökostiftung Untermosel an den Moselhängen im Bereich Niederburg, Rosenberg, Nothbachtal und Kerberbachtal. Seit 2015 wurden dort zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um die teils stark zugewachsenen Flächen freizustellen und so zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum zu bieten. Dazu mussten die Steilhänge zunächst, und nachfolgend in regelmäßigen Abständen, manuell freigestellt werden. Einzelne Gebüsch- und Pflanzengruppen sowie Obstbäume wurden dabei erhalten. Außerdem werden die Halbtrockenrasen und Grünlandbestände regelmäßig gemäht.

Doch die Arbeit zahlt sich aus. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich auf den Flächen neu angesiedelt: Dazu zählen unter anderem der Segelfalter, der Schachbrettfalter, Reptilien wie die Schlingnatter sowie mehrere Orchideenarten.

Kategorien
News

Die Stadt Jülich dankt Jülicher Unternehmen

Jülich – Seit nunmehr fast einem halben Jahr dauert der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Fast genauso lange unterstützt die Jülicher Spedition Boos Logistik die Stadt Jülich bei ihren Hilfsmaßnahmen mit der Sammelstelle vor dem Transport von Hilfsgütern in die Ukraine als auch bei der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in Jülich. Dafür haben sich Bürgermeister und Verwaltungsspitze von Herzen bedankt.

„Ich möchte mich im Namen der Stadt Jülich und in Zusammenarbeit mit den JÜKrainern, aber auch ganz persönlich, herzlich bei Ihnen für die unbürokratische und großzügige Unterstützung bei den Spendenaktionen für die Ukraine bedanken. Nur durch Ihre unkomplizierte und sofortige Hilfsbereitschaft war es überhaupt kurzfristig möglich, das hohe Spendenaufkommen logistisch zu bewältigen und schnelle sowie äußerst wertvolle Hilfe, sowohl für die Flüchtlinge in Jülich als auch für die Bevölkerung im Kriegsgebiet, zu leisten“, so Bürgermeister Axel Fuchs.

Beigeordneter Richard Schumacher weist darauf hin, „dass die Spendenannahmestelle zwar zwischenzeitlich geschlossen wurde, aber noch immer Unterstützungsbedarf, insbesondere im Kriegsgebiet aber auch hier vor Ort gegeben ist. Deshalb werden auch immer noch und weiterhin Spenden, finanziert aus Spendengeldern, in die Ukraine geliefert. Dankenswerterweise hat die Fa. Boos auch weiterhin Unterstützung angeboten und zugesagt. Dies ist insbesondere in den bestehenden schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich.“

Mehr über den Stand der Spendenaktionen und weitere Informationen unter  https://www.juelich.de/hilfsaktionukraine.

Kategorien
News

Einsatzende nach über 40 Stunden Brand-Bekämpfung in Niederzissen

Niederzissen/Brohltal – Am Freitagabend, 28.7.2022 wurde die Feuerwehr Niederzissen gegen 21.30 Uhr mit dem Alarmstichwort „Unklare Rauchentwicklung im Freien“ alarmiert. Schnell wurde jedoch jedem klar, dass es sich um ein größeres Feuer handeln musste. Starke schwarze Rauchwolken waren weithin über das Brohltal zu sehen. Sofort veranlasste der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal eine Alarmierung nach dem Stichwort „Industriebrand“.

Eine Halle auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ brannte bei Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Eine für den Umschlag von Müll bestimmte Lagerhalle in der Größe von rund 40 x 60 m war aus bis her aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Hier waren ca. 500 Tonnen verschiedenste Arten von Müll gelagert. Schnell eilten den Kräften der Feuerwehr Brohltal die Kameraden der Feuerwehren der anliegenden Gemeinden zur Unterstützung.

Etwa 150 Kräfte aus den Bereichen der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Mendig sowie der Stadt Sinzig und Bad Neuenahr/Ahrweiler. Ebenso wie viele Spezialfahrzeuge aus dem Landkreis Ahrweiler. Auch die Werksfeuerwehr der Fa. Rasselstein. Die Technische Einsatzleitung vom Kreis, mit dem Brand- und Katastrophenschutz Inspekteur Michael Zimmermann, unterstütze in den ersten Stunden den Einsatz- und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal Markus Meid.

Durch den Brand wurde die Hallenkonstruktion stark beschädigt und stürzte teilweise ein. Dies erschwerte die Brandbekämpfung, da der Zugang zum Innenbereich und damit der Lagerfläche des brennenden Mülles verwehrt wurde. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Anlage und weiteren Fachfirmen wurde die Hallenkonstruktion mit schweren Baggern abgerissen und mit Radlader der Weg zur Brandstelle freigeräumt. Erst jetzt konnte eine effektiver Löschangriff gestartet werden.

Während den Löscharbeiten kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde durch die Medien, sowie der App KATWARN und NINA aufgefordert vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Vier Messfahrzeuge der Feuerwehren kontrollierten den  Bereich der Zugrichtung der Rauchwolke. Hierbei konnte jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung festgestellt werden.

Die von der Einsatzleitung vorgenommene Taktik zeigte einen sehr guten Löscherfolg. Auch die Windverhältnisse begünstigten eine effektive Brandbekämpfung. In den Mittagsstunden konnte am Sonntag endgültig Feuer ausgemeldet werden.

Im Zuge einer Lagebesprechung bedankte sich der Einsatzleiter Markus Meid im Namen der Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit bei allen eingesetzten Kräften der Feuerwehren, THW, Polizei, den Hilfsorganisationen und dem DRK. Letzterem besonders für gute und schnelle Versorgung des Verletzten Kameraden der Feuerwehr. Vorsorglich wurde dieser in Krankenhaus verbracht. Er konnte nach kurzer ambulanter Behandlung sofort wieder entlassen werden. Meid sprach ihm im Namen Aller die besten Genesungswünsche aus. Auch die Landwirte mit großen „Güllefässer“ blieben nicht unerwähnt. Sie unterstützen in der heißen Phase die Feuerwehr durch die Zuführung von ausreichend Löschwasser.

Eine besondere Anerkennung erhielten die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte durch eine „kühle“ Überraschung der 2. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Brohltal, Frau Dahr. Sie versorgte am Samstagnachmittag bei großer sommerlicher Hitze alle anwesenden Einsatzkräfte mit einem Eis.

Kategorien
News

Mit Smiley fährt sich‘s in Wachtberg besser

Wachtberg – Geschwindigkeitsdisplay und Messgerät im Einsatz. Die Gemeinde Wachtberg verfügt jetzt über ein eigenes mobiles Geschwindigkeitsdisplay, das an wechselnden Stellen in der Gemeinde aufgestellt werden soll.

Von dem Gerät, das mit einem lachenden oder traurigen Smiley die Autofahrer auf korrekte oder überhöhte Geschwindigkeit hinweist, verspricht sich die Gemeindeverwaltung eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer und Verbesserung der Verkehrssituation insbesondere an neuralgischen Punkten.

Weiterhin hat die Gemeindeverwaltung ein sogenanntes Seitenradarmessgerät gekauft, welches konkrete, anonyme Verkehrszählungen (Anzahl und Geschwindigkeit der Fahrzeuge) in den Gemeindestraßen ermöglicht und somit eine wichtige Grundlage bildet, um im Bedarfsfall durch verkehrsrechtliche oder bauliche Maßnahmen eine Veränderung der Verkehrssituation herbeizuführen.

Das „Smiley-Display“ kommt aktuell in Pech auf dem Langenacker an der dortigen Grundschule und Kita erstmals zum Einsatz. (mm)

Kategorien
News

Jugendstiftung verleiht Förderpreise für vorbildlichste Absolventen der Berufsbildenden Schule

Ahrweiler – Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, George Katcho zum besten Wahlschüler und Kim Alena Stelzer zur besten Berufsschülerin und überreichte ihnen im Beisein von OStD Gundi Kontakis, Schulleiterin der Berufsbildenden Schule des Landkreises Ahrweiler, jeweils einen Spargeschenkgutschein in Höhe von 250 Euro.

Bei der Auswahl der Preisträger sind nicht nur die  schulischen Leistungen ausschlaggebend, sondern insbesondere das soziale Engagement innerhalb des Klassenverbundes. Die Nennung der Preisträger liegt dabei allein in den Händen der Berufsbildenden Schule. So freuten sich an diesem Tag Kim Alena Stelzer und George Katcho über diese Auszeichnung der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler.

Mit diesen beiden Schülern wurden insgesamt 10 Preisträger an 6 Gymnasien, der Fachoberschule Adenau und der Berufsbildenden Schule im Kreis Ahrweiler mit einem Gesamtwert von 2.500 Euro aus dem Stiftungsvermögen der Jugendstiftung für ihre guten Leistungen im Schuljahr 2021/2022 ausgezeichnet. Bereits seit vielen Jahren honoriert die Jugendstiftung so überdurchschnittliche Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Kreisgebiet. Neben den Förderpreisen an die Abiturienten und Absolventen der Fachoberschule und Berufsschule umfasst das Engagement der Jugendstiftung bzw. ihrer Schwester, der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“, zur Förderung der Weiter- und Berufsbildung u. a. die Auszeichnung der prüfungsbesten Junghandwerker sowie der besten Absolventen des Rhein-Ahr-Campus.

Kategorien
News

Schön, dass ihr da seid – Stadtbetrieb Aachen begrüßt neue Auszubildende

Aachen – Es ist einer der schönsten Termine des Jahres: Die Begrüßung der neuen Auszubildenden. Marlon Knops, Ressortleiter Zentrale Dienste und Recht des Stadtbetriebs, und die dortige Ausbildungsleiterin Michaela Landskron freuen sich über die 14 Menschen, die nun Teil des großen Teams des Stadtbetriebs werden.

Ihre Ausbildung im Bereich Zierpflanzenbau beginnen Michael Fischer, Maximilian Papesch und Isabell Scholz. Nils Lüdeke, Markus Krauss, Anna-Sophia Bahnen sowie Simon-Daniel Collette starten in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Für den Fachbereich Friedhofsgärtnerei sind Niklas Eßer und Leon Heutz neu im Team. Justin Beck startet als Tiefbaufacharbeiter, Christoph Geilgens und Yannik Reichert beginnen ihre Ausbildung als Straßenwärter sowie

Mohamed Ali Tarek und Lukas Schon als KFZ-Mechatroniker. „Es beginnt eine spannende Zeit voller neuer Eindrücke, Aufgaben und Herausforderungen“, sagte Marlon Knops. „Wir freuen uns, Sie dabei zu begleiten. Ihre jeweiligen Ausbilderinnen und Ausbilder werden eine große Hilfe für Sie sein.“

Nach der Begrüßungsfeier erkundeten die jungen Männer und Frauen die Betriebsgelände des Stadtbetriebs am Madrider Ring und Freunder Weg. „Die Aufgabenvielfalt unseres Betriebs ist groß, Sie werden in den kommenden Jahren mit vielen davon in Berührung kommen“, sagte Michaela Landskron. Dabei hätten alle rund 800 Mitarbeitenden des Stadtbetriebs ein gemeinsames Ziel: Die Stadt Aachen sauberer, schöner und sicherer zu machen. „Wir sind stolz darauf, ein solches engagiertes Team zu haben“, betonte Knops. „Schön, dass Sie nun dazugehören.“

Kategorien
News

58-jähriger Militärpfarrer aus Pelm bei Gerolstein begleitet Bundeswehr im Einsatz in Mali

Region/Trier/Gao – „Da wächst man rein“, sagt Marius Merkelbach auf die Frage, wie man sich auf einen Auslandseinsatz mit der Bundeswehr vorbereiten kann. Merkelbach ist Militärseelsorger und derzeit im Einsatz in Mali. Die Bundeswehr ist in dem westafrikanischen Binnenland an der UN-Friedensmission MINUSMA beteiligt.

Einerseits macht der 58-jährige Priester aus Pelm bei Gerolstein das, was andere Pfarrer auch tun: Er feiert Gottesdienste, führt seelsorgliche Gespräche, hört die Beichte oder tauft. Andererseits sind es besondere Bedingungen, unter denen er arbeitet. Als Teil des 20. Deutschen Einsatzkontingents lebt er mit rund 1.100 deutschen und 600 internationalen Militärangehörigen auf etwa einem Quadratkilometer in einem Camp im Osten von Mali. Er hat ein kleines Büro zur Verfügung, das er ebenso wie den Schlafraum mit seinem Feldwebel teilt. Für Merkelbach, der seit der Priesterweihe 1992 bis 2008 in der Pfarrseelsorge gearbeitet hat, ist es der achte Auslandseinsatz als Militärseelsorger. Er war schon einmal in Mali, aber auch in Afghanistan, im Irak und in Litauen. „Bevor Du nicht dort bist, weißt Du nicht, wie sich der Einsatz zum Beispiel in einem Bürgerkriegsland anfühlt, in welche Situationen Du kommst, wem Du dort begegnest“, betont der Priester. Mit seiner Entscheidung, in die Militärseelsorge zu gehen, ist er nach wie vor sehr zufrieden.

Nach der Kaplans- und Vikarszeit in Ensdorf und Geislautern war er Pfarrer in Hoppstädten-Weiersbach und Heimbach. 2008 sei für ihn der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung gewesen. Weil er selbst Wehrdienst geleistet hat, reizte ihn das Arbeitsfeld Militärseelsorge. Seit 2008 ist Merkelbach in Saarlouis stationiert. Zur Vorbereitung auf dieses besondere Feld der Seelsorge gehörten eine Art Grundausbildung für Zivilisten als Einsatzvorbereitung, aber auch Module, in denen es um das Einsatzland und die Auseinandersetzung mit Tod und Verwundung geht.

Das Camp, das mitten in der Sahel-Zone im Osten des Landes liegt, verlässt er nicht; das lässt die Lage im Land nicht zu, und auch die Temperaturen mit an manchen Tagen weit über 40 Grad laden nicht wirklich dazu ein. „Vielleicht kann ich im Spätsommer zum Ende meines Einsatzes mal mit militärischer Begleitung die christlichen Gemeinden in Gao besuchen“, überlegt Merkelbach. Doch das wäre eher eine „Zugabe“. Sein Platz ist bei den Soldatinnen und Soldaten im Feldlager. Dazu gehören auch regelmäßige Besuche über den Luftweg bei in der Hauptstadt Bamako stationierten deutschen Soldaten.

„Mir ist es wichtig, dass ich präsent bin, dass die Leute mich kennen und wissen, dass sie mich ansprechen können.“ Im Camp wird er nur als „Pfarrer“ angeredet. „Langeweile kommt hier keine auf“, berichtet Merkelbach. Sonntags feiert er regelmäßig die Eucharistie, manchmal zusammen mit den Geistlichen anderer Nationalitäten, die ebenfalls vor Ort sind, oder für die zivilen Angestellten. Donnerstagsabends bietet er Meditations- oder Taizégebete an. „Vor zwei Wochen durfte ich eine Soldatin taufen, das war natürlich etwas Besonderes.“

Den größten Teil des Dienstes machen die persönlichen Gespräche aus. „Ich habe es hier nicht mit unserer klassischen kirchennahen Klientel zu tun“, berichtet der Priester. Der überwiegende Teil der Truppe sind Männer, viele stehen der Kirche eher fern. Das empfindet Merkelbach nicht als hinderlich. Kirchenpolitische Themen kämen eher selten auf. „Es geht für ganz viele Soldaten darum, wie es ihren Familien zuhause geht, wie die Beziehung den Auslandsaufenthalt verkraftet, oft auch um die Hilflosigkeit, dass man eben zuhause nicht mal grade eingreifen und was regeln kann“, umreißt er die Gesprächsinhalte. Und natürlich schwingen in einem Einsatz immer auch die Themen Gefahr, Verwundung, Tod und Trauer mit.

Zur täglichen Routine gehört es, die aufzusuchen, die Geburtstag haben. „Da entwickelt sich fast immer ein Gespräch.“ Und wenn es tatsächlich mal einen Tag gibt, der noch unverplant ist, gibt der Militärpfarrer sich selbst einen „Befehl“ und ist einfach in der Einheit unterwegs. Auch an solchen Tagen geht er nie schlafen, ohne im Austausch gewesen zu sein: „Vom lockeren Smalltalk über die Geschichte von den Kindern bis hin zu Problemen, wo auch mal Tränen fließen, ist alles dabei.“

Merkelbach nimmt an Lagebesprechungen teil; es ist ihm wichtig zu wissen, was die Soldatinnen und Soldaten zu tun haben, welche Aufträge sie ausfüllen. Neben der Arbeitszeit ist natürlich auch die Zeit zur Regeneration zu gestalten. Auch hier bringt der Pfarrer sich ein: „Mittwochs treffen wir uns zum Pokerstammtisch, Donnerstag ist Quizabend.“ Wo sonntags Gottesdienst gefeiert wird, bietet der filmbegeisterte Geistliche freitags eine Kinovorführung an, selbstverständlich mit Anmoderation und kleiner Einführung in den Film. Und wenn es ein Tischtennis-Turnier gibt, greift er zum Schläger und macht mit. Der Militärpfarrer fühlt sich wohl bei der Truppe – und angenommen: „Es ist schön, wenn mir die Soldaten sagen: Es ist gut, dass Du da bist.“ (JR)