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Chest Pain Unit des St. Elisabeth Krankenhauses in Mayen ist erneut rezertifziert

Mayen – Schnelle Hilfe für Herz und Kreislauf ist lebenswichtig. Chest Pain Unit (CPU) – was steckt dahinter? Gemeint ist eine Einheit in einem Krankenhaus, die eine noch bessere und schnellere Versorgung von Patienten mit unklaren akuten Brustschmerzen garantiert. Und wen betrifft es? „Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen mit über 330.000 Todesfällen pro Jahr seit Jahren unverändert die häufigste Todesursache in Deutschland dar.

Bei akuten Beschwerden, beispielsweise nach einem Herzinfarkt, bei Einrissen der Hauptschlagader oder bei einer Lungenembolie, zählt jede Minute“, betont Dr. med. Alae Bourakkadi. Das professionelle Team um den Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie steht in der CPU in Mayen rund um die Uhr an 365 Tagen bereit. Patienten mit einem akuten Herzinfarkt können sofort mittels Herzkatheter behandelt werden.

Die CPU im St. Elisabeth Mayen wurde bereits 2014 zertifiziert und hat nun die zweite Rezertifizierung erfolgreich gemeistert. Dafür wurden im Rahmen eines Audits die Qualifikation, Ausstattung und Abläufe detailliert vor Ort durch Auditoren der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) geprüft. Das Zertifikat ist bis 2027 gültig. Der Bericht fiel sehr positiv aus. Gelobt wurden u. a. die vorbildliche Motivation der ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden, die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen und die fortschrittliche Digitalisierung.

Die Kaufmännische Direktorin im St. Elisabeth, Christine Kaul, freut sich über die Auszeichnung und die besondere Wertschätzung durch die Prüfer: „Die Erfolge bei der Behandlung von kardiologischen Notfallpatienten belegen die große Bedeutung des medizinischen Versorgungsstandortes St. Elisabeth Mayen für unsere Region.“

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„Autofahrer auf I-Dötzchen aufpassen!“ – Schulbeginn in NRW am 10. August

Mechernich/Euskirchen – Peter Schick Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, bittet Autofahrer um Rücksichtnahme und gibt Tipps für den sicheren Schulweg für Neulinge. Für die Schülerinnen und Schüler beginnt am 10. August ein neues Schuljahr. Unter ihnen sind landesweit 171.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit die I-Dötzchen auch in der Stadt Mechernich ihren Schulweg sicher zurücklegen können, ruft Petzer Schick aus Glehn, Vorsitzender der Verkehrswacht, alle Verkehrsteilnehmenden zu besonderer Rücksicht auf.

„Autofahrer und Autofahrerinnen sollten besonders in der Umgebung von Schulen und Schulbus-Haltestellen sehr vorsichtig, langsam und stets bremsbereit fahren“, erklärte Peter Schick dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Denn Schulanfänger seien häufig gleichzeitig auch Neulinge bei der Teilnahme am Straßenverkehr.

„Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen noch nicht richtig einschätzen, das lernen sie erst im Laufe der Zeit“, erklärte Schick. Erlernt werde dies allerdings durch die Teilnahme im realen Straßenverkehr und nicht auf der Rückbank eines Autos. „Das ist mit ein Grund, warum wir unterstützen, dass Kinder zu Fuß zur Schule gehen“.

Die Anzahl der so genannten Elterntaxis habe in den vergangenen Jahren gleichwohl stark zugenommen, das Verkehrschaos vor vielen Schulen sei vielerorts zu einem täglichen Ärgernis geworden. „Durch den Autoverkehr direkt vor den Schulen werden auch die gefährdet, die zu Fuß gehen“, so Schick.

„400 Meter vor der Schule absetzen“

Er rät Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, diese etwa 250 bis 400 Meter vor der Schule abzusetzen – immer zur Bordsteinkante hin. „Dann können die Kinder nicht nur ein Stück durch den Straßenverkehr gehen, sondern haben auch Bewegung und frische Luft vor dem Schultag“.

Eltern, die es bisher nicht geschafft hätten, könnten den Schulweg auch mit dem Schulstart noch gemeinsam mit ihren Kindern üben. „Laufen Sie den Weg mit ihren Kindern mehrmals ab“, so der pensionierte Realschullehrer aus Glehn. Dabei solle darauf geachtet werden, welches der sicherste und nicht unbedingt der kürzeste Schulweg ist.

Beim Üben sollte auf potentielle Gefahrenstellen wie Ein- und Ausfahrten, schlecht einsehbare Straßen und Straßenübergänge ohne Ampeln hingewiesen werden. „Gerade in den ersten Schultagen sollten Eltern ihr Kind noch begleiten. Wenn sie merken, dass es das Gelernte verinnerlicht hat und auch die Aufregung der ersten Schultagen verfolgen ist, können Sie es alleine gehen lassen“, so Peter Schick.

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Ankommen bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm ist einfach

Bitburg – Vorstand und Personalverantwortliche begrüßen die neuen Auszubildenden. Fünf junge Nachwuchskräfte haben am 01. August ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm begonnen. Die Vorstände Rainer Nickels und Mark Kaffenberger begrüßen die neuen Auszubildenden sehr herzlich und wünschen eine gute und erfolgreiche Ausbildungszeit.

„Mit der Kreissparkasse Bitburg-Prüm haben Sie sich zweifelsfrei für einen erfahrenen, kompetenten und verlässlichen Ausbilder und Arbeitgeber in der Region entschieden. Berufliche Entwicklungen und Karrieren funktionieren hier“, so Vorstandsvorsitzender Rainer Nickels, dessen eigener Karriereweg vor 25 Jahren ebenfalls mit einer klassischen Bankausbildung bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm begonnen hat.

Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger freut sich auf die Impulse der jungen Generation: „Wir haben die Zukunftsthemen der Finanzbrache fest im Blick und verfolgen diese nachhaltig. Wir legen viel Wert darauf, junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an in die Prozesse einzubinden.“

Den Auftakt zur Ausbildung bildete eine sorgfältig konzipierte Einführungswoche. „Über die Einführungstage ermöglichen wir ein sanftes Ankommen in der neuen Lebenssituation“, so Ausbildungsleiterin Manuela Kohl. „Es hat sich bewährt, dass die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgsam auf ihre künftige Tätigkeit und die ersten Kundenkontakte vorbereitet werden. So vermitteln die Einführungstage u.a. Standards zum Bankgeheimnis, zum Datenschutz sowie erste Grundlagen im Kundenservice.“

Und weil es immer die Menschen sind, die Unternehmen erfolgreich machen, wird die Kreissparkasse Bitburg-Prüm auch im kommenden Jahr wieder Plätze für die Ausbildungsberufe Bankkaufmann/Bankkauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen und das duale Studium zum Bachelor of Arts anbieten. Bewerbungen sind ab sofort über die Homepage www.kskbitburg-puem.de möglich.

 

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Aachen ist vorbildlich als „Sicherer Hafen“ – Kapazitäten sind erschöpft

Aachen – Landesaufnahmestelle Bochum übernimmt ab sofort Aachener Fälle. Von der ersten Stunde des Ukraine-Krieges an hat sich die Stadt Aachen aktiv als „Sicherer Hafen“ gezeigt, schnellstens alle notwendigen Kräfte mobilisiert, einen regelmäßig tagenden Krisenstab zusammengestellt sowie gemeinsam mit engagierten Bürger*innen der Stadt Kapazitäten geschaffen, wo es nur möglich war. Bis heute haben insgesamt mehr als 4.000 Menschen aus der Ukraine in Aachen soziale Unterstützung erhalten. Nach dem Verteilschlüssel für NRW hat die Stadt Aachen mit einer Erfüllungsquote von 200 Prozent ihr Aufnahmesoll deutlich übererfüllt, was in NRW beispielhaft ist und bei den NRW-Großstädten einen Platz ganz vorn in der ersten Reihe bedeutet.

Die dahinterliegenden Zahlen sind beachtlich: Zum Stand 31.Juli waren insgesamt 2.927 Geflüchtete in städtischen Unterkünften untergebracht – davon rund 1.100 Menschen aus der Ukraine. In Übergangsheimen mit abgeschlossenen Wohnungen leben zurzeit 726 Personen. In Gemeinschaftsunterkünften sind 705 Personen untergebracht. 1.115 Menschen leben im gesamten Stadtgebiet verteilt in Einzelwohnungen. 363 Menschen wurden in acht Turnhallen untergebracht. Die Zeltstadt auf Siegel wird noch bis September als Ankunftszentrum für aus der Ukraine geflohenen Menschen genutzt. Insgesamt wurden hier seit Ende April 477 Personen aufgenommen. Zum 31. Juli waren dort 18 Menschen untergebracht, die nach geübter Praxis möglichst schnell in eine Unterkunft weitergeleitet werden sollen.

Vor allem die Unterbringung von Geflüchteten in Turnhallen stellt die Verwaltung zunehmend vor Herausforderungen. Und nicht nur sie, denn sowohl für die Menschen, die zurzeit in Turnhallen leben als auch für Schulen, Kitas und Vereine, die dort zu „normalen“ Zeiten aktiv sind, ist dieser Zustand auf Dauer nicht tragbar. Von den insgesamt 96 Gymnastik-, Turn- und Sporthallen wurden elf Gymnastik- und Turnhallen für die Unterbringung geflüchteter Menschen zur Verfügung gestellt. Drei Hallen sind bereits wieder freigezogen, davon werden zwei noch zurückgebaut, bevor sie wieder für den Sport zur Verfügung stehen. Weitere Objekte für die Unterbringung der Kriegsgeflüchteten werden derzeit hergerichtet. Erst mit deren Bezugsfertigkeit können weitere Hallen freigezogen werden. Aufgrund von Baumaßnahmen waren oder sind zudem weitere sechs Sport- und Turnhallen zwischenzeitlich nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Für 96 Nutzer*innen, darunter Schulen und Vereine mit zahlreichen Nutzungszeiten, organisierten der Fachbereich Sport sowie die betroffenen Bezirke Alternativen oder musste mitteilen, dass sie ihre Angebote nicht durchführen können.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärt dazu: „Den vielen Helfer*innen, Freiwilligen, Engagierten und Aktiven bin ich mehr als dankbar für Ihren Einsatz, aber ich danke auch für das Verständnis in der Bevölkerung in dieser besonderen Lage. Aktuell ist jetzt eine Belastungsgrenze erreicht. Wenn wir auch zukünftig noch Aufnahmekapazitäten für Notlagen vorhalten wollen, müssen wir die Aufnahme von Geflüchteten zumindest vorübergehend aussetzen. Wir setzen dabei auf den Einsatz von Kommunen, deren Quote noch nicht in dem Maße übererfüllt ist wie hier bei uns in Aachen.“

Vor dem Hintergrund der hohen Aufnahmezahlen einerseits, weiterhin fehlender Unterkünfte und einer nicht mehr zumutbaren Überlastung des Systems wie des betroffenen Personals andererseits, hat die Stadt Aachen sich daher am 3. August, gemeinsam mit der Politik entschieden, ab sofort keine neuen Geflüchteten mehr in Aachen aufzunehmen und an die Landesaufnahmestelle zu verweisen. Sollte es besondere Härtefälle geben, werden diese dort berücksichtigt und die Stadt darüber informiert.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Keine weiteren Geflüchteten aufnehmen zu können, bedauern wir. ‚Sicherer Hafen‘ zu sein, ist weiterhin unser Anspruch. Auf der anderen Seite ist ganz Deutschland für die Menschen aus der Ukraine ein ‚Sicherer Hafen‘ und vor dem Hintergrund der hohen Belastung unserer Mitbürger*innen, unserer Kolleginnen und Kollegen in der eigenen Verwaltung sowie fehlender Unterbringungskapazitäten sind wir einvernehmlich mit den Fraktionen zu dem Schluss gekommen sind, dass wir den Geflüchteten nicht mehr das bieten können, was sie brauchen. Und dazu gehören in erster Linie eine angemessene Wohnsituation und eine gute Begleitung.“

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Fairtrade-Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Der Landkreis Mayen-Koblenz ist seit 2016 Fairtrade Landkreis und hat sich das Ziel gesetzt, den fairen Handel in unserem Landkreis voran zu bringen und so einen Beitrag zur Entwicklung in den Ländern des Globalen Südens, den sogenannten Entwicklungsländern, zu leisten. Birgit Meyreis, die als Kreisbeigeordnete die Leiterin der Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises ist, erklärt, warum sich der Landkreis engagiert.

Warum ist das Thema Fairtrade wichtig? Wie unterstützt der Landkreis?

Fairtrade-Towns oder Fairtrade-Landkreise fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Sie wollen ihren Beitrag dazu leisten, dass faire Entgelte für die Produkte des Globalen Südens gezahlt werden. Hierdurch wird ein Entwicklungsbeitrag geleistet und das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in den Anbauländern verbessert. Neben einer fairen Bezahlung geht es aber auch um soziale Aspekte wie geregelte Arbeitsbedingungen und ein Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit. Aber auch Umweltaspekte sind in den Richtlinien der Fairtrade Produkte erfasst, wie zum Beispiel ein umweltschonender Anbau, ein Verbot von gentechnisch verändertem Saatgut oder die Förderung des Bio-Anbaus durch den Bio-Aufschlag.

Welche Rolle spielen Kommunen bei einer sozialen und ökologischen Beschaffung?

Bund, Länder und Kommunen haben eine riesige Einkaufsmacht von rund 500 Milliarden Euro pro Jahr. Diese muss vermehrt mit Nachhaltigkeitskriterien, wie einem fairen Handel verbunden werden. Die Nachfrage der öffentlichen Hand nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen gibt klare Signale für Unternehmen, schafft faire Wettbewerbsbedingungen und nicht zuletzt hat der öffentliche Einkauf eine Vorbildfunktion. Wir sollen die Marktmacht der Kommunen stärker nutzen, um neben ökonomischen Aspekten auch ökologischen und sozialen Aspekte mehr Gewicht zu geben.

Welche Aufgabe hat diese Steuerungsgruppe und wer arbeitet hieran mit?

Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten zum fairen Handel in unserem Landkreis. Sie soll die treibende Kraft hinter dem Engagement sein und die Akteure innerhalb der Kommune vernetzen. Die Steuerungsgruppe wirkt an der Erfüllung der Kriterien, die an die Fairtrade-Auszeichnung geknüpft sind, mit. Sie setzt Schwerpunktthemen für den fairen Handel vor Ort, koordiniert und organisiert Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.

Eine wichtige Aufgabe der Steuerungsgruppe ist die Gewährleistung von Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten rund um den fairen Handel. Dieser Austausch kann nur funktionieren, wenn viele verschiedene Akteure in der Steuerungsgruppe vertreten sind. Die Akteure kommen aus der kommunalen Verwaltung und Politik, der Wirtschaft, wie Einzelhandel und Gastronomie, und aus der Zivilgesellschaft wie Eine-Welt-Initiativen, Schulen, Vereine oder kirchliche Einrichtungen. Aktuell würden wir gerne weitere Interessierte speziell aus dem Bereich Einzelhandel oder Gastronomie in die Steuerungsgruppe aufnehmen.

Die erste Sitzung nach der Corona-Zwangspause liegt hinter Ihnen. Gibt es Ideen und geplante Aktivitäten für die künftige Arbeit der Gruppe?

Leider waren die Aktivitäten der Steuerungsgruppe in den beiden letzten Corona-Jahren nur sehr begrenzt möglich. Aber nun gehen wir wieder mit viel Elan an die Arbeit. Als erste Pflichtaufgabe liegt nun die Re-Zertifizierung vor uns. Diese muss alle zwei Jahre durchgeführt werden. Hiermit wird belegt, dass wir unsere Aktivitäten in Sachen Fairtrade ernst meinen. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen soll verbessert werden. Eine weitere große Baustelle ist es, ökologische und soziale Aspekte stärker in die öffentliche Vergabe einfließen zu lassen.

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2000 Brotdosen für Aachens Erstklässler*innen

Aachen – Mit der Abfallvermeidung kann nicht früh genug begonnen werden. Schon die Kleinsten sollen lernen, im Alltag so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Deshalb gibt es für die Erstklässler*innen in Aachen zum Schulbeginn wieder praktische und umweltfreundliche Brotdosen. Der Aachener Stadtbetrieb stellt die wiederverwendbaren Dosen jedes Jahr allen interessierten Schulen zur Verfügung.

Abfallberaterin Stefanie Tollkamp organisiert die Verteilung in diesem Jahr und freut sich über die hohe Nachfrage: „In diesem Jahr haben wir Anmeldungen von 48 Schulen aus der Stadt Aachen und stellen rund 2000 Brotdosen bereit.“ Zusätzlich gibt es für jedes Kind noch einen Bastelbogen für ein Müllauto, sowie einen Stundenplan. „Wir möchten die Kinder so früh wie möglich für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Die Kinder sind unsere Zukunft“, betont die Abfallberaterin. „Wir erhoffen uns natürlich, dass dadurch auch keine oder zumindest weniger Plastiktüten, Brottüten und Alufolie genutzt werden.“

Nicht nur bei den Erstklässlern, auch in vielen Schulprojekten wird in den Aachener Schulen und auch Kindertagesstätten regelmäßig Abfallvermeidung thematisiert. Ein solches Projekt sind auch die Hofführungen für Vorschulkinder, die regelmäßig auf dem Betriebsgelände am Madrider Ring angeboten werden. Interessierte Gruppen können sich noch für die Monate September und Oktober bei Stefanie Tollkamp anmelden: stefanie.tollkamp@mail.aachen.de.

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Messe „Job Initiative Eifel“ in der Bitburger Stadthalle – Dieses Jahr wieder „in echt“

Bitburg – Nach zweijähriger Corona bedingter Präsenzpause veranstalten am 13. und 14. Oktober 2022 die Volksbank Eifel e.G. und Bohl Design & Kommunikation in Zusammenarbeit mit der Stadt Bitburg und dem Gewerbeverein Bitburg in der 9. Auflage die Job Initiative Eifel in der Bitburger Stadthalle. Schirmherr der Messe für Facharbeit, Ausbildung & Weiterbildung ist Landrat Andreas Kruppert.

Entstanden ist die Job Initiative Eifel vor 10 Jahren in Zusammenarbeit mit Behördenleitern im Eifelkreis und dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft. An zwei Tagen präsentieren zahlreiche Unternehmen ihre Innovationskraft sowie ihr Engagement in der Aus- und Weiterbildung und machen zudem auf besondere Mitarbeiterprogramme aufmerksam.

Die Öffnungszeiten wurden ausgedehnt auf Donnerstag, 13. Oktober von 14 bis 19 Uhr, um den interessierten Fachkräften, aber auch den Eltern mit ihren Kindern verbesserte Möglichkeiten zu einem gemeinsamen Besuch anzubieten. Am Freitag, den 14. Oktober, öffnet die Jobmesse von 9 bis 14 Uhr.

Etabliert hat sich die Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region, die nun dazu eingeladen sind, den Besuch ihrer Schulklassen anzumelden. Als neue Besonderheit gibt es in diesem Jahr eine „Lehrer-Lounge“, in der die begleitenden Lehrer empfangen werden. Parallel zur Präsenzveranstaltung wird die Messe – auch über die nächsten Monate – ebenfalls digital ausgetragen: Unter www.eifeljobs.de werden alle Aussteller und deren Stellenausschreibungen zu finden sein. Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie können ab sofort ihre Teilnahme anmelden, um so potenzielle Mitarbeiter und Auszubildende anzusprechen.

„Es ist mir ein sehr wichtiges Anliegen, dass qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region ausgebildet, weitergebildet und gehalten werden können, und dem bestehenden Fachkräftemangel entgegenzusteuern“, so Landrat und Schirmherr Andreas Kruppert. „Die Job Initiative Eifel ist die geeignete Plattform, um das Potenzial unseres Wirtschaftsstandorts zu präsentieren und ihn zu festigen. Für Arbeitgeber, Fachkräfte, Schüler, Studierende oder Weiterbildungssuchende gilt: Hier werden Weichen für die Zukunft gestellt.“

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Gelungener Start ins Berufsleben bei der KSK Mayen

Mayen/Region – Die Kreissparkasse Mayen begrüßte ihre neuen Auszubildenden, ihre Duale Studentin sowie vier FOS-Praktikanten. Der 01. August war traditionell wieder für dreizehn junge Menschen aus der Region der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für neun von ihnen begann offiziell die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Mayen. Eine junge Mitarbeiterin hat sich zudem für ein Duales Studium entschieden, welches sie innerhalb von dreieinhalb Jahren mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ im Studiengang Finanzdienstleistungen und der IHK-Prüfung zum Bankkaufmann/-frau abschließen wird. Zudem haben auch vier Praktikanten der Fachoberschule (FOS) im August ein einjähriges Praktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife begonnen.

„In den kommenden zweieinhalb bis drei Jahren erlernen die jungen Menschen einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf, in dem sich nicht ausschließlich alles um Zahlen dreht. Besonders Kundenorientierung, Eigeninitiative und Teamfähigkeit spielen im Arbeitsalltag der Kreissparkasse Mayen eine wichtige Rolle,“ begrüßte der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch die angehenden Bankkaufleute und FOS-Praktikanten. Er freute sich über die vielen jungen Menschen, die Lust am Kontakt mit Kunden haben. Ein herzliches Willkommen sprach er auch im Namen seines Vorstandskollegen Christoph Weitzel aus, der an der Begrüßung leider nicht persönlich teilnehmen konnte.

„Unsere traditionelle Einführungswoche kann in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden“, freut sich Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler, welche die Nachwuchskräfte auf ihren Einsatz in den BeratungsCentern in diesen Tagen vorbereitet. So wird in erster Linie der Umgang mit Kunden und Kollegen trainiert und die jungen Menschen sammelten bereits erste Erfahrungen mit den Sparkassen-Apps und der Internet-Filiale der Kreissparkasse Mayen. „Uns ist wichtig, dass sich die jungen Menschen für neue Themen interessieren und auch neue Medien nutzen und ihr Wissen auch an ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben“, betont Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler. Denn Digitalisierung wird auch in diesem Berufsbild künftig eine immer größere Rolle spielen und der Beruf des Bankkaufmannes und der Bankkauffrau wird sich entsprechend weiterentwickeln. Daher erhält auch jeder Auszubildende zum Ausbildungsstart ein iPad.

Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den zehn BeratungsCentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die KompetenzCenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung. Sie erhalten Einblicke in den Medialen Vertrieb und unterstützen im KundenServiceCenter.

Die theoretischen Grundlagen eignen sich die Auszubildenden in der Berufsbildenden Schule in Andernach an. Darüber hinaus werden sie mit innerbetrieblichen Seminaren, Fachvorträgen und digitalen Lernmedien unterstützt. Abgerundet wird die Ausbildung durch zahlreiche Seminare der Verbundpartner der Sparkasse (LBS, Deka und Provinzial) sowie Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. Die eigenverantwortliche Planung und Durchführung von Projektarbeiten und die Beteiligung an Beratungsgesprächen und Aktionen vor Ort ergänzen das Bild. Hieraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute vom Beginn der Ausbildung an bis zum Abschluss optimal auf den späteren Berufsalltag vorbereitet.

Für den Ausbildungsstart 01.08.2023 haben teamfähige und aufgeschlossene junge Menschen bereits jetzt die Chance sich online auf www.kskmayen.de/stellen zu bewerben.

 

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Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ermöglicht Kraftstoff-Zuschlag für Taxis

Wittlich – Aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise können Taxiunternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich ab sofort bei jeder Fahrt einen Kraftstoffzuschlag in Höhe von einem Euro erheben. In einem Schreiben der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich an die Betriebe wird eine entsprechende Ausnahme von der Rechtsverordnung über die Beförderungsentgelte für den Taxenverkehr erlaubt. Die Sonderregelung gilt zunächst befristet bis zum 30. September 2022 für alle Fahrten innerhalb des Pflichtfahrgebiets, also im Landkreis Bernkastel-Wittlich.

An den Taxis ist ein Hinweis auf die Erhebung des Zuschlags anzubringen. Bei Ruf- oder Bestellfahrten sollen die Kunden bereits bei der Auftragsannahme auf die Pauschale hingewiesen werden.

Mittelfristig ist von der Verwaltung eine Änderung der Rechtsverordnung mit einer dauerhaften Tariferhöhung geplant, in der sowohl die gestiegenen Kraftstoffpreise als auch der erhöhte Mindestlohn berücksichtigt werden.

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Bewerbungen für einzigartige Vereins-Qualifizierung des Kreises Ahrweiler ab sofort möglich

Ahrweiler – Ehrenamtsschule startet in die dritte Runde! Das bundesweit einzigartige und kostenlose Qualifizierungsangebot der Ehrenamtsschule im Kreis Ahrweiler hat sich bereits bei seinen ersten beiden Auflagen im Frühjahr 2021 und 2022 als echtes Erfolgskonzept bewährt. Aufgrund der bislang durchweg positiven Rückmeldungen und der weiterhin großen Nachfrage startet die Vereinsqualifizierung der Ehrenamtsschule am Samstag, 10. September 2022, in eine dritte Runde.

An insgesamt vier Wochenenden haben weitere 20 Vereinsvorstände die Möglichkeit, sich in den Themen Vorsitz  „Vor(ne)stehen“, Öffentlichkeitsarbeit „medien(up)date“, Vereinskasse „Einfach K(l)asse“ und moderne Geschäftsführung „Kompetenz (ver)stärken“ schulen zu lassen, um ihren Verein für die Zukunft gut aufzustellen.

„Die zahlreichen Ehrenamtlichen tun viel für den gesamten Kreis Ahrweiler. Wir möchten unseren Beitrag leisten und die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler mit diesem außergewöhnlichen Qualifizierungsangebot unterstützen und ihre Leistungen anerkennen. Außerdem möchten wir besonders dem ‚Nachwuchs‘ die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden und Aufgaben qualifiziert anzugehen“, sagt Landrätin Cornelia Weigand.

Aus diesem Grund ruft der Kreis erneut alle interessierten Vereinsvorstände zur Anmeldung für die dritte Ehrenamtsschule auf. Für das Angebot konnten wie bei den beiden vorherigen Durchgängen ausnahmslos hochqualifizierte Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die den Vereinsvorständen nicht nur fachlichen Input liefern, sondern auch neue Impulse für die Vereinsarbeit geben und Schlüsselqualifikationen für die persönliche Weiterentwicklung vermitteln. Die Qualifizierungsmaßnahme findet im Rahmen von „Weitermachen! Kreis Ahrweiler“ im Bundesprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ statt und wird in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Ahrweiler angeboten.

Bei der Ehrenamtsschule handelt es sich um eine vereinsgebundene Qualifizierung. Das bedeutet, dass der Verein alle Schulungstage absolvieren muss. Er kann aber zu den jeweiligen Terminen unterschiedliche Vorstands- und Vereinsmitglieder entsenden. Nach erfolgreicher Teilnahme erhält der Verein das Qualitätssiegel „Weitermachen!“. Nach derzeitigen Planungen wird das Weiterbildungsangebot in Präsenz durchgeführt. Eine weitere Schulung ist bereits für Frühjahr 2023 geplant.

Schulungsprogramm, Veranstaltungsflyer und weitere Informationen gibt es auf www.kreis-ahrweiler.de/ehrenamt/weitermachen, per E-Mail an Weitermachen@kreis-ahrweiler.de oder telefonisch unter 02641/975-598. Anmeldungen sind ab sofort bei der Kreisvolkshochschule Ahrweiler unter www.kvhs-ahrweiler.de oder 02641/9123390 möglich.