Kategorien
News

Über 4000 Besucherinnen und Besucher beim Familienfest des Kreises Düren auf Burg Nideggen

Düren/Nideggen – Beim Familienfest des Kreises Düren am Sonntag, 21. August gehörte die Burg Nideggen ganz den Familien. Mehr als 4000 große und kleine Besucherinnen und Besucher kamen in den Innenhof der Burg, um zum 50. Geburtstag des Kreises Düren einen bunten Tag voller Spiel und Spaß zu erleben. Jedes Kind erhielt am Eingang einen Eis-Gutschein, der bei strahlendem Sonnenschein besonders wertvoll war.

„Ich bin sehr beeindruckt, dass so viele Menschen gekommen sind und mit uns feiern. Ich blicke in zufriedene Gesichter. Es ist für jede und jeden etwas dabei“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn beim Rundgang über das Familienfest. Bogenschießen, Gaukler-Kunststücke, Luftballontiere, mittelalterliche Spiele, einen Blick in das Burgenmuseum, Kinderschminken, Zuckerwatte, Popcorn und vieles mehr gab es hier bei freiem Eintritt zu entdecken.

An den Ständen beispielsweise des Jugendamtes des Kreises Düren oder der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) gab es nicht nur kleine Geschenke und Mitmachaktionen, sondern auch hilfreiche Informationen und Angebote für Eltern und ihre Kinder. „Wir wollen den Familien ein schönes Fest bereiten und die vielen Angebote im Kreis Düren vorstellen“, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren.

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Amtes sorgten für einen reibungslosen Ablauf beim Familienfest. Am Abend gab es dann noch Konzerte von KEV, Cat Ballou und Torben Klein, die für einen runden und musikalischen Abschluss der veranstaltungsreichen Woche auf Burg Nideggen sorgten.

Übrigens: Am 11. September gibt es ein weiteres Fest für die Familien im Kreis Düren, diesmal im Brückenkopf-Park in Jülich.

Kategorien
News

Herzens-Angelegenheit erfüllt – Bitburgerin wird mit 59 Jahren Gemeinde-Referentin

Bitburg – Mit 59 Jahren noch einmal Berufsanfängerin sein? Edith Hilden aus Bitburg hat dieses Abenteuer gewagt und wird am 3. September im Trierer Dom als Gemeindereferentin beauftragt. Für die gelernte Bankkauffrau ist dieser Beruf eine Herzensangelegenheit, die sie in der Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel mit Dienstsitz in Bettingen ausüben wird.

Mehr als 35 Jahre hat Edith Hilden bei der Volksbank Eifel in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet; parallel dazu war sie schon seit jeher kirchlich engagiert. „Seit ich denken kann, war ich ehrenamtlich tätig. Schon kurz nach der Kommunion als Messdienerin“, blickt sie zurück. Das war in den 70er Jahren noch ungewöhnlich. „Damals wurden kaum Mädchen zu diesem Dienst zugelassen.“ Nach und nach kamen weitere Ämter hinzu: 1992 wird sie Teil des Pfarrgemeinderates und Mitglied bei der KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands). Im Familienkreis unter der Leitung des Diakons Peter Weber engagierte sie sich nicht nur in der Vorbereitung und Feier von Gottesdiensten, sondern organisierte auch Familienwochenenden. „Es ging darum, den Glauben zu leben.“ Zudem ist sie in ihrer Heimatpfarrei, der Pfarreiengemeinschaft Bitburg, Lektorin und Kommunionhelferin.

Als ihre beiden Töchter langsam auf eigenen Beinen stehen, beginnt sie 2015, berufsbegleitend Theologie im Fernkurs zu studieren und durchläuft ein Assessment-Center (Bewerbungsverfahren) beim Bistum Trier mit dem Ziel, Gemeindereferentin zu werden.

Nach ihrem berufspraktischen Jahr in der Pfarreiengemeinschaft Kyllburg ist sie als Gemeindeassistentin in der Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel eingesetzt. Dort wird sie auch zukünftig arbeiten. Ihre Arbeit wird zu anfangs gerade durch die Flut beeinflusst. „Die Gebiete der Nims und Prüm waren extrem betroffen“, berichtet Edith Hilden. Sie hat mitgeholfen, eine Sammelstelle zu gründen und dort viel Netzwerk-Arbeit zwischen Unternehmen, Vereinen, Caritas und Lebensberatung geleistet. „Da habe ich gemerkt, dass Menschen in ihrer Not auf uns pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukommen.“ Dies geschehe in den meisten Alltagszusammenhängen eher nicht. „Die Kirche ist als Anlaufpunkt aus dem Blick geraten“, lautet ihre Einschätzung. Daher versuche sie sich als Vermittlerin einzubringen, „und immer wieder bei Begegnungen – etwa mit Kommunionkindern – zu signalisieren, dass ich als Seelsorgerin ansprechbar bin.“ Begegnungen möchte sie auch durch Gottesdienste in Seniorenheimen und Schulen ermöglichen und durch AGs in den Grundschulen. „Ich will für die Menschen da sein, die mit Nöten und Sorgen auf mich zukommen, die können auch mal ihrem Frust bei mir freien Lauf lassen“.

Ihren früheren Büro-Job hat sie eingetauscht gegen eine Herzensangelegenheit mit sehr flexiblen Arbeitszeiten. „Eine Vollzeitstelle in der Pastoral ist kein normaler 39-Stunden-Job. Vorbereitungen mit Ehrenamtlichen finden manchmal erst abends statt, morgens arbeite ich in der Schule, dann habe ich vielleicht auch mal zwei Stunden frei.“ Ihre freie Zeit verbringt die verheiratete Frau gerne mit Gartenarbeit und sie geht wandern.

Schwerpunkte ihrer Vollzeitstelle bilden weiterhin die Frauenpastoral sowie die Zusammenarbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen in vielfältiger Weise. Dabei ist es ihr wichtig, dieses Engagement wertzuschätzen und den Menschen zu verdeutlichen: „Wir sind ein Volk Gottes, das zusammen die Frohe Botschaft leben und verkünden möchte.“

Weihbischof Robert Brahm beauftragt am Samstag, 3. September, sieben Frauen und Männer für den pastoralen Dienst im Bistum Trier: vier Gemeindereferentinnen und einen Gemeindereferenten sowie eine Pastoralreferentin und einen Pastoralreferenten. Der Beauftragungs-Gottesdienst im Hohen Dom beginnt um 9 Uhr. Der Gottesdienst wird online unter folgendem Link übertragen: https://youtu.be/3aIu_Jd0exE

Kategorien
News

DRK-Wasserwachten aus Dahlem, Kall und Bonn übten gemeinsam auf dem Freilinger See

Mechernich – Retter, Hunde und Frosch im Einsatz. Herrliches Sommerwetter, ruhiger See. Im Einsatz sind diese Bedingungen eher seltener anzutreffen. Für die gemeinsame Übung der DRK-Wasserwachten aus Dahlem, Kall und Bonn mit der DRK-Rettungshundestaffel und unterstützt von der DLRG sind Wetter und Freilinger See perfekt. Dort wurden jetzt ganz unterschiedliche Szenarien mit Rettern, Hunden und mit „Frosch“ geübt.

Sie haben sich der Rettung zu Wasser verschrieben: Die 21 Aktiven der DRK-Wasserwachten Kall, Dahlem und Bonn sowie der DLRG. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

So heißt das Boot der Dahlemer Wasserwacht. Zudem sind noch drei weitere Wasserfahrzeuge im Einsatz. Das kleine wendige Festrumpf-Schlauchboot der DLRG, deren Aktive am Freilinger See sozusagen die Gastgeber sind, weil sie dort regelmäßig die Badeaktivitäten im Blick behalten. Zudem haben die Retter der Bonner Wasserwacht ihr Alu-Hochwasserboot mitgebracht. Die Kaller Kollegen haben für die Übungen das Hochwasserboot des Landesverbands am Steg vertäut.

Ein starkes Team: Mitglieder der DRK-Wasserwachten Kall, Dahlem und Bonn übten gemeinsam mit DLRG und DRK-Rettungshundestaffel. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Bootstypen kennenlernen

Die unterschiedlichen Bootstypen sind bereits Teil der Übung. „Wir wollen uns untereinander mit den verschiedenen Booten vertraut machen“, erläutert Marius Dovern, technischer Leiter der Wasserwacht Dahlem. Sein Kaller Pendant, Daniel Meier, ergänzt: „Im Ernstfall arbeiten wir mitunter mit den Bonner Kollegen zusammen, daher ist es gut, wenn wir miteinander üben.“

Für den Morgen haben die beiden technischen Leiter einige Kennenlernstationen geplant. An einer wird Theorie abgefragt, an der nächsten werden Knoten geübt. Auf dem Wasser werden Mann-über-Bord-Manöver gefahren und auch das Abschleppen eines anderen Bootes wird geübt. Nach der Mittagspause steht eine Suchkette auf dem Programm. Im Abstand von fünf bis sieben Metern fahren die Boote langsam nebeneinander her. Die Besatzungen halten während der Übung ebenso wie bei einem möglichen Ernstfall Ausschau nach einem oder mehreren Vermissten. Nach ganz leichten Startschwierigkeiten klappt die Suchkette nach kurzer Zeit perfekt, die Wende mit den vier Booten wird gekonnt gefahren.

Per Trage aus dem Wasser gezogen

Plötzlich und von den anderen unbemerkt schickt Sylvia Napiletzki von der Bonner Wasserwacht ihren Fließwasserretter Alexander Zuber ins Wasser. Ein unerwartetes Mann-über-Bord-Manöver. Die Kaller Retter im benachbarten Boot reagieren zügig und gekonnt. Auch dort ist ein Fließwasserretter an Bord. Mit Neopren-Anzug und etlichen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet, sind diese Einsatzkräfte eigentlich dafür da, Menschen aus Strömungen zu retten – in ruhigen Gewässern wie dem Freilinger See klappt das natürlich auch. Zudem freut sich der Retter in Neopren bei den heißen Temperaturen über eine Abkühlung. Er springt ins Wasser und zieht Alexander Zuber zum Boot der Kaller Besatzung.

Dort haben die Einsatzkräfte bereits die Klappe am Bug heruntergelassen und ziehen den „Verletzten“ über ein Spineboard, eine schwimmfähige Trage, hinein. Keine ganz leichte Aufgabe, aber zu Dritt wird auch das gemeistert, der „Verletzte“ in die stabile Seitenlage verbracht und schließlich ist auch dieser Übungseinsatz erfolgreich beendet.

Hunde an die Boote gewöhnen

Kurz danach geht es schon wieder zurück ans Land. Dort sind in der Zwischenzeit Ausbildungsleiterin Monika Artz und Hendrik Dahmen, der stellvertretende Leiter der DRK-Rettungshundeeinheit, mit acht weiteren Einsatzkräften und neun Hunden angekommen. „Wir haben ganz junge Hunde dabei, aber auch erfahrene Tiere“, erläutert Hendrik Dahmen. Alle Tiere und ihre Hundeführer sollen sich zunächst an die Boote gewöhnen. Jeweils zwei Hunde können pro Boot mitfahren. Beim Einsteigen verhalten sich die Tiere ganz unterschiedlich – die einen mutig und forsch, die anderen etwas zurückhaltend. Aber als es dann los geht, genießen sie die Tour mit den Booten und lassen sich den Fahrtwind um die Schnauzen wehen.

So wie sich die Hunde an die Boote gewöhnen sollten, so konnten die Wasserretter gleichzeitig den Umgang mit den Tieren üben. Schließlich werden bei ihren Einsätzen nicht selten nur die Menschen gerettet, sondern auch deren Haustiere.

„Im Mittelpunkt der Übung steht aber das Szenario, dass wir die Hunde mit ihren Hundeführern über das Wasser zu einem Einsatzort bringen“, erklärt Marius Dovern von der Dahlemer Wasserwacht. Dazu gehört unter anderem das Anlanden an der Uferböschung. Dort angekommen stand für die Hunde die Suche nach verletzten Personen auf dem Programm. „Es wurden alle gefunden“, versichert Dovern nach der Übung. Die sei für alle Beteiligten zufriedenstellend verlaufen, berichtet der technische Leiter der Wasserwacht Dahlem von der Abschlussbesprechung, an der auch Lars Klein, DRK-Kreisbereitschaftsleiter Einsatzdienste, und DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker teilgenommen haben.

Kategorien
News

WELT bescheinigt GK-Mittelrhein sehr hohe Attraktivität in Sachen Ausbildung

Region/Mayen-Koblenz – Maximalversorger bietet rund 900 jungen Menschen Zukunftsperspektive. Eine qualifizierte Berufsausbildung kann das Sprungbrett in ein erfülltes Berufsleben sein. Voraussetzung sind eine entsprechende Berufseignung und Durchhaltevermögen von Seiten der Azubis sowie Verantwortungsbewusstsein und Kompetenz seitens der Ausbildungsbetriebe.

Welche Unternehmen in ihrer Rolle als Ausbilder durch die Bevölkerung als besonders attraktiv wahrgenommen werden, hat das Analyseinstitut ServiceValue in Kooperation mit der WELT in der Untersuchung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ erneut bundesweit erhoben. Das GK-Mittelrhein hat im Zuge dessen die Auszeichnung „sehr hohe Attraktivität“erhalten. Als eines der größten Gesundheitsunternehmen der Region und mit fast 4.300 Mitarbeitenden bietet der Maximalversorger vielfältige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die verschiedensten Berufsgruppen. Das BFI ist dabei zentrale Bildungs- und Forschungsstätte. „Mit der Investition in Bildung leisten wir Beiträge zur Mitarbeitergewinnung, -bindung und -entwicklung und damit in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens und die Patientensicherheit. Dass unsere Mitarbeitende für ihr Engagement nun ausgezeichnet sind, freut mich auch persönlich sehr“, betont GK-Mittelrhein Geschäftsführerin Melanie John.

Das GK-Mittelrhein bietet rund 900 jungen Menschen Ausbildungen in Gesundheitsfachberufen und akademische Ausbildungen – unter anderem im Rahmen eines dualen Studiums. Auch die qualitativ hochwertige Ausbildung angehender Ärzte ist im GK-Mittelrhein gesichert. Darüber hinaus sind (Pflicht-)Praktika während eines Studiums oder einer Ausbildung, das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst möglich.

Kategorien
News

Im Rathaus Mayen wurden Dienstjubiläen gefeiert

Mayen – Kürzlich feierten drei städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr 40. Dienstjubiläum. Karin Keuser übernahm bereits 1982 die Gruppenleitung und ab 1985 die Kindergartenleitung im Kindergarten St. Josef in Mayen. 1991 wechselte Karin Keuser in den Kindergarten Hausen, welchen sie rund drei Jahrzehnte leitete. Seit 2021 ist Karin Keuser außerdem als Sicherheitsbeauftragte für die „Rasselbande“ Hausen tätig.

Auch Heike Schmitz ist seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst: Sie begann im August 1982 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Mayen, die sie im Jahr 1985 erfolgreich abschloss und sodann bei der Stadtverwaltung übernommen wurde. 1992 wechselte sie zur Stadtentwicklungsgesellschaft mbH in den Bereich des Rechnungswesens. Ein weiterer Wechsel fand 1995 zu den Mayener Stadtwerken – ebenfalls im Bereich Rechnungswesen – statt, wo Schmitz ab 1996 die Leitung der Abteilung Rechnungswesen innehatte. 1998 wurde Heike Schmitz zur Vertreterin des 1. Geschäftsführers und der Bereichsleitung Wasserwerk bestellt. Mehrere Jahre war sie als Prokuristin tätig.

Klaus Künzer hatte ebenfalls mit seinem 40-jährigen Dienstjubiläum einen Grund zum Feiern. Er ist in der Verwaltungssteuerung, Büroleitung – unter anderem auch in der Funktion der stellvertretenden Büroleitung – tätig. Bereits im Alter von 16 Jahren, am 01. August 1982, begann er seine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter bei der Stadtverwaltung Mayen. Nach Abschluss dieser Ausbildung wurde er unbefristet in den Dienst der Stadtverwaltung Mayen eingestellt. Es folgten Verwendungen in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen der Verwaltung, wobei er – wie seiner Zeit üblich – in den 80er Jahren seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr ableistete. Im Rahmen einer 3 ½ – jährigen beruflichen Fortbildungsmaßnahme legte er 1992 die Prüfung zum Verwaltungsfachwirt ab. Daneben absolvierte er die Ausbildereignungsprüfung und war lange Jahre als Ausbildungsbeauftragter den Verwaltungsnachwuchs zuständig und engagierte sich über viele Jahre im Prüfungsausschuss für Verwaltungsfachangestellte. Seit 2005 hatte er verschiedene stellvertretende Leitungsfunktionen im zentralen Bereich der Verwaltung inne.

Zu diesem besonderen Anlass ließ es sich Oberbürgermeister Dirk Meid nicht nehmen, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit persönlich zu danken. Den guten Wünschen schlossen sich Wolfgang Goeken als Personalratsvorsitzender, Heinz Stoll als Geschäftsführer der Stadtwerke sowie Sandra Dietrich-Fuchs für den Bereich des Jugendamtes an.

 

Kategorien
News

Sportler der LG Laacher See erfolgreich beim Brohlbach-Tallauf in Gamlen

Laacher See – Bei heißen Temperaturen war eine große Gruppe der LG beim Brohlbachtallauf am Start. Für Marco Bernardus war es der erste Wettkampf in Deutschland. Der Brasilianer trainiert seit einigen Wochen mit der LG Laacher See und ist sehr glücklich, dass er von den Vereinsfreunden so herzlich aufgenommen wurde.

Neben 5 und 10 km wurde wieder ein Halbmarathon angeboten, den Klaus Jahnz (3. M70) in 2:42:37 Std. meisterte. Beim Jedermannlauf über 5 km starteten elf Aktive der LG Laacher See, wovon zehn auf einen Podiumsplatz liefen. Der schnellste war Tim Söntgerath mit 27:59 Min. Die Walker Silke Törper (38:46 Min), Frank Monschauer (40:22 Min.) und Hans Hermann Krümpelmann (43:53 Min.) finishten ebenfalls diese Strecke.

Gleich drei Erstplatzierungen beim 10 km Lauf gingen an die Frauen der LG Laacher See. Andrea Dahm (54:18 Min.), die lange Zeit nicht mehr aktiv war, freute sich sehr über ihren Sieg in der AK W50. Anita Massion (W60) und Bärbel Monschauer (W70) meisterten das Rennen gemeinsam in 63:27 Min. Kalle Schuster lief nach 54:57 Min auf Platz Zwei der M65. Jörg Spurzem wurde mit 57:43 Min. Zweiter der M60. Platz Drei in den jeweiligen AK wurde von Thomas Schütz (M55, 55:34 Min.), Achim Söntgerath (M45, 64:37 Min.) und Joachim Schäfer (M60, 67:38 Min.) belegt.

Marco Bernardus (M60), der sich leider verirrte und dadurch 12 km lief, erreichte das Ziel nach 1:18:27 Std. Beim 1 km Lauf der Schülerinnen lief Julia Ringel mit 5:21 Min. auf Platz Zwei. Den ersten Wettkampf bestritt der fünfjährige Niklas Schreck beim 300 m Bambinilauf in 1:51 Min. Opa Jörg Spurzem war mächtig stolz auf seinen Enkel.

Ergebnisse zu finden unter: https://www.ergebnisliste.de/

Jürgen Schlegel vertrat die LG beim Jubiläumslauf in Güttersbach als Walker über 7,5 km. Jürgen nutzt diese Veranstaltungen gerne mit einem verlängerten Wochenende und ausgiebigen Wanderungen.

Jetzt vormerken und anmelden:

18.09.2022: 46. Int. Lauf „Rund um den Laacher See mit dem 17. PSD Bank-Cup“ Informationen und Anmeldung unter https://www.laacher-see-lauf.de/

Startgeldermäßigung bei Anmeldung bis 28. August

Kategorien
News

Thalia KultClub Euskirchen unterstützt Stadtbibliothek

Euskirchen – Bereits zum zweiten Mal konnte die Leiterin von Thalia Buchhandlung Euskirchen am Freitag, 19. August 2022 eine Spende an den Fördervereinsvorsitzenden der Stadtbibliothek Marcel Jansen und die Bibliotheksleiterin Julia Rittel überreichen.

Trotz des durch die Flut in den letzten Monaten stark eingeschränkten Betriebs von Thalia Euskirchen kamen 250 Euro durch Euskirchener Bücherfreunde zusammen, die Mitglied im Thalia-KultClub sind. Sie unterstützen damit unter anderem regionale Aktionen zur Leseförderung. Die Thalia Mayersche spendet bei jedem Einkauf von KultClub-Mitgliedern 0,10 € an ein Projekt oder eine Organisation. Die Filiale Euskirchen entschied sich auch 2022 wieder, diese Beträge dem Förderverein der Stadtbibliothek zukommen zu lassen. Dieser stiftet der Bibliothek seit Jahren viele aktuelle Kinder- und Jugendbücher, unterstützt zudem den regelmäßig stattfindenden Sommerleseclub großzügig und trägt durch das attraktive Angebot zur Lesemotivation Euskirchener Kinder und Jugendlicher bei.

Die Leiterin der Bibliothek zeigte sich besonders beeindruckt, dass die Aktion möglich war, obwohl die Buchhandlung erst vor wenigen Wochen wieder am alten Standort eröffnen konnte. Die Bibliothek ist seit Mai selbst wieder im bekannten Gebäude für Besucher*innen zugänglich und freute sich in den Sommerferien über 185 aktive Teilnehmer*innen am Sommerleseclub.

Kategorien
News

Neues Portal „Internetwache“ der nordrhein-westfälischen Polizei freigeschaltet

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Reul: Rund um die Uhr für jedermann zugänglich. Eine zeitgemäße Möglichkeit, mit der Polizei in Kontakt zu treten. Über eine neue virtuelle Plattform der nordrhein-westfälischen Polizei, die „Internetwache“, können Bürgerinnern und Bürger ab sofort online Anzeigen erstatten, Hinweise geben oder Anträge stellen. Opfer einer Straftat können sich zudem über ihre Rechte sowie Hilfsangebote und entsprechende Anlaufstellen informieren. Mit Hilfe des „interaktiven Wachenfinders“ kann man außerdem schnell und einfach eine „analoge Dienststelle“ in der Nähe finden oder nach einer bestimmten Wache suchen.

„Das Leben spielt sich mehr und mehr in der digitalen Welt ab. Eine bürgernahe Polizei muss deshalb nicht nur auf den Straßen, sondern auch im Netz präsent sein – rund um die Uhr und für jedermann zugänglich. Die Internetwache ist eine zeitgemäße Möglichkeit für Menschen in Nordrhein-Westfalen, mit der Polizei in Kontakt zu treten. In Notfällen sollte man aber weiterhin die 110 wählen“, sagte Innenminister Herbert Reul.

Nach einer umfassenden Modernisierung in Bezug auf das Layout und die Funktionen ist die Internetwache nun über eine neue Adresse im Netz zu erreichen (internetwache.polizei.nrw). Die „virtuelle Dienststelle“ ist vollkommen auf den Service für Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet. So können ab jetzt beispielsweise auch Versammlungen digital angemeldet werden. Bei der technischen Umsetzung wurden auch Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt. Das erleichtert insbesondere Menschen mit Behinderung, sich auf der Website zurechtzufinden und mit der Polizei in Kontakt zu treten. Die Neugestaltung soll vor allem eine übersichtliche Darstellung, einfache Navigation, ein zeitgemäßes Design und einen hohen Wiedererkennungswert bieten. „Die meisten Menschen sind heute mit dem Smartphone im Netz unterwegs. Deshalb haben die Entwickler darauf geachtet, dass sich die neue Internetwache auch mit mobilen Endgeräten optimal nutzen lässt“, so Minister Reul.

Die Erweiterung und Modernisierung der Internetwache sind auch eine Reaktion auf die stetige Zunahme von Anzeigen und Hinweisen, die online erstattetet beziehungsweise gegeben werden. Während auf diesem Wege 2019 insgesamt rund 110.000 Vorgänge eingingen, erreichten die Polizei Nordrhein-Westfalen 2021 bereits mehr als 240.000 Vorgänge über das Internet. „Indem wir polizeiliche Aufgaben digitalisieren, machen wir sie noch ein Stück effizienter und transparenter. Viele Anträge können komplett digital bearbeitet und nachverfolgt werden. Mit der Modernisierung der Internetwache wollen wir die polizeiliche Fall- und Sachbearbeitung weiter optimieren“, so Reul.

Kategorien
News

Füssenicher Nikolaus-Stift veranstaltete die ersten Sponsored Games und sammelte Spenden

Füsssenich – Gegenseitig die Flagge des anderen Teams stehlen. Bloß nicht „verbrennen“ beim Brennball. Oder beim Jokeiba in gemischten Teams möglichst viele Punkte mit dem Football sammeln. Das waren drei der fünf Spiele der ersten Sponsored Games am St. Nikolaus-Stift in Füssenich. Zudem gab es noch einen Laufwettbewerb und das Spiel Verteidigungsball, für das fünf Kegel, ein Ball und zwei Teams benötigt werden. Auch wenn die zehn Klassen bei den Spielen sportlichen Ehrgeiz an den Tag legten, ging es in erster Linie um eine gemeinsame Sache: Spenden sammeln zugunsten ukrainischer Flüchtlinge im Kreis Euskirchen.

Jetzt haben Schulleiter Klaus Drotbohm und die verantwortliche Lehrerin Ina Krapp eine Spende in Höhe von 263,67 € an das DRK im Kreis Euskirchen überreicht. Der Kontakt ist zustande gekommen, weil DRK-Geschäftsführer Rolf Klöcker seit über 20 Jahren an einem Vormittag an der Fachschule für Sozialpädagogik in Füssenich das Fach „Recht und Verwaltung“ unterrichtet.

Flüchtlingsberater helfen

„Wir verwenden das Geld für ein wöchentlich stattfindendes Treffen in unserem Mehrgenerationenhaus in Euskirchen für Flüchtlinge aus der Ukraine“, erläutert Rolf Klöcker. Dort gebe es die Möglichkeit, sich zu informieren, zu vernetzen und mit Gleichgesinnten Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen. „Außerdem besteht hier die Möglichkeit, durch unsere Flüchtlingsberater eine entsprechende Unterstützung zu erhalten und in allen offenen Fragen beraten zu werden“, so der DRK-Kreisgeschäftsführer weiter. Für geflüchtete Kinder findet im Rahmen dieser Treffen zudem ein Kunstangebot mit der Künstlerin Liudmyla Krause statt. Eine Ausstellung der dabei entstandenen Kunstwerke im Café Henry des DRK-Mehrgenerationenhauses Euskirchen wird am 2. September um 15 Uhr mit einer kleinen Feier eröffnet, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Geplant und durchgeführt haben die Sponsored Games die Schülerinnen und Schüler der Klasse AHG 121. Erarbeitet haben sie die Aktion im Sportunterricht mit Lehrerin Ina Krapp, der Koordinatorin für den Fachbereich Sport. Zudem haben sie die Klassen, die kurz vor den Sommerferien in den fünf Disziplinen gegeneinander angetreten sind, in den jeweiligen Spielen angeleitet. Die Lehrer standen zur Seite und haben auch auf dem Spielfeld zusammen mit ihrer Klasse für den Sieg gekämpft. Die Klassen haben sich gegenseitig angefeuert, mitgefiebert und bei warmem Sommerwetter alles gegeben. Beim gemeinsamen Grillen im Klostergarten fand die Siegerehrung statt, bei der jede Klasse gefeiert wurde.

Kategorien
News

Kommernerin hob heimlich ab – Hobbypilotin Linda Kotzur erreichte heimlich Privatpiloten-Schein

Mechernich-Kommern –Linda Kotzur (32) aus Kommern hatte im Leben immer einen Traum, den weltweit viele Menschen mit ihr teilen – die Freiheit des Fliegens. Von Berufswünschen wie Jetpilotin als sie klein war, über Passagiermaschinen bis hin zu einer Entscheidung, die die Vertriebsinnendienstlerin bei der Deutschen Mechatronics in Mechernich vor über vier Jahren plötzlich glasklar vor Augen hatte: Ein Privatpilotenschein sollte her. Das Besondere: Sie machte ihn heimlich, nicht mal ihre Familie und Freunde wussten etwas davon. Heute betreibt die Eifeler Hobbypilotin einen Instagram-Account namens „pilot.linda“ mit mittlerweile fast 15.000 Followern – und es werden immer mehr.

Linda Kotzur (32) aus Kommern erfüllte sich, zunächst unbemerkt von Familie und Freunden, den lang gehegten Traum vom Fliegen. Nun hebt sie regelmäßig mit ihrem gemieteten Flugzeug, der „Erdbeere“, aus Bonn-Hangelar in die Wolken ab. Foto: pilot.linda/Linda Kotzur/pp/Agentur ProfiPress

Sie erzählte dem Mechernicher Bürgerbrief: „Als ich vor wenigen Jahren einen Rundflug in meinem Lieblingsflugzeug, einer »Piper«, gemacht habe, war ich sofort nach dem Abheben vom »Virus Fliegen« in den Bann gezogen und wusste, dass ich das auch selbst können will!“

Im Moment befindet sie sich mitten in der Flugplanung zu einem Urlaub ab Mitte August, dessen Route sie und ihren Copiloten über Deutschland und Österreich, bis hin nach Tschechien und zurück, führt.

Wann immer sie in ihrer Freizeit fliege, bestimmten die verschiedensten Faktoren. Meist spielt das Wetter eine große Rolle, aber auch steigende Preise für beispielsweise Kraftstoff und Zeitgründe bestimmten, wie oft sie ihr Hobby in der Luft leben kann.

„Entscheidung war genau richtig!“

Bereits Anfang 2018 hatte sie heimlich angefangen, ihren Privatpilotenschein zu machen, war im August 2019 fertig und konnte die Lüfte fortan alleine erobern. Ihren „Piper“-Anhänger, eine „PA-28“, den sie seit Beginn des Pilotenscheins an sich trägt, ist ihr Glücksbringer. Er habe ihr immer Beistand gegeben, als sie sich alleine den Herausforderungen des Pilotendaseins stellen musste und hat sie nie im Stich gelassen.

Über ihre Beweggründe der „heimlichen“ Aktion erzählte sie: „Ich habe das damals nur für mich gemacht, da ich ganz einfach wollte, dass mir niemand dazwischen quatscht. Denn ich wusste, dass auch schwierige Phasen auf mich zukommen werden, in denen ich an mich glauben muss, um es zu schaffen und es hat funktioniert. Im Nachhinein war diese Entscheidung genau richtig!“

Sie erinnerte sich auch noch gut an ihren ersten Soloflug im Jahr 2019: „Mir war heiß und meine Hände nassgeschwitzt. Wenn der Lehrer auf der rechten Seite fehlt, ist das Gefühl plötzlich nochmal ganz anders.“

Unabhängig auf 2275 Kilometern

Nun fliegt sie samt einem Flugschüler aus Bonn in den Urlaub – selbst am Steuer, versteht sich. Ein teures Vorhaben: „Ein Liter Flugbenzin kostet mehr als drei Euro. 190 Liter fasst der Tank der Piper, ein voller Tank reicht für knapp fünf Stunden in der Luft“, so Kotzur.

Starten werde die Route in Bonn-Hangelar und über Mannheim, Tannheim, München-Oberschleißheim durch ganz Deutschland bis nach Österreich führen. Dort führt sie der Flug durch die Alpen, wobei aber ein Fluglehrer vor Ort unterstützen müsse, da das Gebiet fliegerisch sehr anspruchsvoll ist. Dann führt die Route weiter in Richtung Süden nach Salzburg und Wien, über Tschechien wieder hoch nach Leipzig, weiter nach Itzehoe und sogar über die Nordsee führen, bevor die Tour nach rund zwei Wochen wieder in Bonn-Hangelar endet.

Kennen gelernt hat sich das mittlerweile eingespielte Cockpit-Team, als ihr Copilot über die Mitflugzentrale einen Flug bei ihr buchte. Irgendwann schloss er dann die Entscheidung, nichtmehr nur bei ihr mitzufliegen, sondern den Schein selbst zu machen. Kotzur: „Das ist total genial, wir lernen im Cockpit immer noch viel gemeinsam. Eine klassische »Win-Win-Situation« eben.“

Und die beiden freuen sich wie Bolle auf ihre Tour: „Wenn es uns nicht gefällt, dann fliegen wir einfach weiter. Da sind wir unabhängig wie das Fliegen selbst!“

„Wie bei versteckter Kamera“

Ihr Bruder Florian, selbst passionierter Modellflieger, liebt das Fliegen genauso wie sie. Um ihm ihr neues Hobby so schonungslos wie möglich beizubringen, überraschte sie ihn gebührend mit ihrem Pilotenschein. Sie lud ihn zum Flugplatz ein und behauptete, einen Rundflug gebucht zu haben. Ein Freund von ihr gab sich als Pilot aus, um den Schein zu perfektionieren. Als dann aber sie selbst bereits Runden über dem Flugplatz drehte, landete und direkt vor ihrem Bruder in die Parkposition rollte, war er schier überwältigt.

Sie erzählte mit einem Schmunzeln: „Es war so lustig, wie bei versteckten Kameras – er war voll von der Rolle. Da konnte ich ihm seinen Wunsch, vorne zu sitzen, erst recht erfüllen. Da hat er schon nicht schlecht geguckt“.

Zwar erhielt sie von ihrer Familie im Nachhinein durchwachsene Reaktionen, eine Mischung aus Sorge und Stolz, doch im Endeffekt unterstützt ihre Familie sie bei ihrem großen Traum vom Fliegen – so wie bald über 15.000 Menschen auf Instagram.

Mit der „Erdbeere“ in die Trends

Kurz nachdem sie selbst abheben konnte, startete nämlich auch ihre Instagram-Karriere. Erst nur als eine Art von Tagebuch für sich selbst gedacht, erhielt sie immer mehr und mehr ihr erst noch unbekannte Follower auf ihrem Kanal „pilot.linda“. Mittlerweile sind es fast 15.000. „Mir war die Außenwirkung meines Accounts zunächst total egal, ich wollte nur meine Emotionen teilen“, so Kotzur: „Und ich hätte niemals gedacht, dass sich auch nur irgendwer für eine Frau in der Luftfahrt interessiert!“

Seit 2020 mietet sie regelmäßig ihre „Erdbeere“, eine „Piper PA-28“, deren rote Lackierung ihr ihren besonderen Namen verlieh. „Es war einfach Liebe auf den ersten Blick“, erinnerte sich die junge Pilotin. Das Flugzeug befindet sich in Privatbesitz. Von dessen Heimatflughafen Bonn-Hangelar startet die Pilotin mit ihrem Liebling zu ihren Abenteuern, zu denen sie ihre große Community regelmäßig mitnimmt.

Der Traum vom Flugzeug

Und sie liebt es, neue Erfahrungen zu sammeln. Schon im Jahr 2020 begann sie, aufgrund von Kurzarbeit, am Wochenende als Flugleiterin auf dem Flugplatz „Dahlemer Binz“ zu arbeiten. Sie erklärte: „Das Ganze war für mich ein Ausgleich. Ich fand es schon immer interessant, auch mal die andere Seite der Luftfahrt, nämlich die auf dem Boden, kennenzulernen. Ich habe in dieser Zeit viel gelernt und ich muss ehrlich zugeben, dass ich das auch oft noch vermisse.“

Vor kurzem besuchte sie dann ein Fliegerlager in Stendal im Nordosten Deutschlands. Dort absolvierte sie erfolgreich einen Kunstfluglehrgang, bei dem Übungen wie „Rolle“ oder „Trudeln“, bei dem das Flugzeug wieder in eine sichere Fluglage gebracht wird, auf dem Stundenplan standen. Kotzur: „Ein mega Erlebnis! Für mich war das Ganze ein Sicherheitstraining, um meine Fähigkeiten im Cockpit zu verbessern und im Notfall angemessen reagieren zu können. Mit dem Lehrgang verbinde ich wirklich sehr schöne Erinnerungen.“

Für die Zukunft hoffe sie, die Instrumentenflugberechtigung erreichen zu können, um auch bei schlechten Wetterlagen wie beispielsweise Nebel, abheben zu können. „Das ist aber leider sehr teuer, da muss ich wahrscheinlich noch länger warten“, so Kotzur. Ihr ganz großer Traum bleibt aber: Ein eigenes, kleines Flugzeug.

www.Instagram.com/Pilot.Linda