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Der etwas andere Ferienspaß am Meckenheimer Schulcampus

Meckenheim – Per Skateboard durch die Sommerferien geht es auch in diesem Jahr am Meckenheimer Schulcampus. In Kooperation mit dem Energieunternehmen Westenergie und der städtischen Partnerin RheinFlanke führt die Stadt Meckenheim einen zweitägigen Skate-Workshop durch. Dieser wird von skate-aid aus Münster organisiert und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren. Austragungsort ist die Skateranlage am Schulcampus. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich über die Anlage und lassen sich so manche Tricks zeigen.

Für Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, stellt das Angebot eine rasante Bereicherung für das Ferienprogramm dar. „Schon die Workshops in den Sommer- und Herbstferien der vergangenen drei Jahre waren ein voller Erfolg“, sagte Wirtz, der sich an der Skateranlage einen Eindruck verschaffte. „Die Kids machen auf dem Board schnell Fortschritte und rollen mit großer Begeisterung über die Bahn“, so der Erste Beigeordnete. Lydia Bauer, Kommunalmanagerin bei Westenergie, sprach von einem „tollen Erlebnis für alle, die nicht verreisen und ihre Zeit in Meckenheim verbringen.“

Das Angebot ist aber weit mehr als eine sportliche Freizeitaktivität, denn die Workshops mit skate-aid stärken das Selbstvertrauen des Nachwuchses, fördern den Gemeinschaftssinn und leisten echte Integration. Bevor die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung die Bretter ins Rollen bringen, bauen sie unter fachlicher Betreuung das eigene Skateboard zusammen. Ein eigenes Board wird ihnen ebenso von Westenergie gestellt wie ein passendes T-Shirt. Begleitet werden die Teilnehmenden von erfahrenen Coaches, die die Grundlagen des Skate- und Longboardens vermitteln. Spielerisch lernen die Nachwuchsskaterinnen und -skater so manche Tricks und erfahren Interessantes über die Materialpflege und den Aufbau des Boards.

Der Workshop in Meckenheim geht auf eine Initiative von Westenergie und die Organisation durch skate-aid zurück. Skate-Aid wurde von Skateboard-Pionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation nutzt die Anziehungskraft des Skateboards, um über den Sport zur Persönlichkeitsbildung beizutragen, und ist in 18 Ländern sowie 25 Projekten aktiv.

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50 Jahre Kita Sternschnuppe Jülich – Ein Jubiläum voller Freude und Aktionen

Düren/Jülich – Die Kindertageseinrichtung Sternschnuppe Jülich hat am vergangenen Wochenende (6. Juli) ihr 50stes Jubiläum mit einem großen Sommerfest gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher feierten mit. „Ein solches Jubiläum wäre nicht möglich ohne diejenigen, die täglich ihre Zeit, Energie und Liebe in die Kita Sternschnuppe investieren“, sagte Kita-Leiterin Alina Pfeifer gleich zu Beginn mit Blick auf ihr Team, die Eltern und den Förderverein.

Die Kita wurde als dreigruppige Einrichtung im Jahr 1974 mit einer Hort- und zwei Kindergartengruppen zur Betreuung Jülicher Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren eröffnet. Im Laufe der vergangenen 50 Jahre hat sich die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt, so dass die Kita Sternschnuppe, welche im Jahr 2004 ihren heutigen Namen erhielt, mittlerweile 96 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Eintritt in die Schule bereithält. Ein besonderer Schwerpunkt liegt unter anderem im Bereich der Förderung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Das Konzept der Kita beinhaltet eine „aktive Gesundheitsförderung“ der Kinder mit dem „Pluspunkt Ernährung“ und „Bewegung“. Außerdem werden die Themen „Aktiv fürs Klima“ und „Stiftung Kinder forschen“ in den Fokus gestellt, um die Neugier am Forschen und Entdecken zu fördern. Das Bewusstsein für die Natur und die Verantwortung für die eigene Gesundheit stehen dabei im Vordergrund der pädagogischen Arbeit.

„In den vergangenen 50 Jahren hat die Kita unzählige Kinder begleitet und dabei eine starke Gemeinschaft geschaffen. Die vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre wird von allen Seiten gelebt und sehr geschätzt“, sagt Christoph Siebertz, Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, die die Kita im Jahr 2019 als Träger übernommen hat. Ein besonderer Moment der Feier war die Aufführung der Kinder. Die Kinder der Kita sorgten mit ihrem mitreißenden Jubiläumslied für strahlende Gesichter und ernteten viel Applaus. Neben den offiziellen Programmpunkten gab es zahlreiche Aktivitäten für die Kinder und Familien, die den Tag unvergesslich machten.

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24. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel in Kall erneut ein voller Erfolg

Kall – 1600 Musikfans ließen sich auf dem Festival-Gelände auch vom Regen die Stimmung nicht vermiesen – Das Nachhaltigkeitskonzept der Firma PAPSTAR und der Hilfsgruppe Eifel bewährte sich erneut -Obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, war die 24. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel auf dem Gelände der PAPSTAR GmbH in Kall erneut ein voller Erfolg. Das konnte auch ein heftiger Regenschauer nicht verhindern, der am Abend über dem Festivalgelände niederging. Die Hilfsgruppe hatte vorgesorgt und Regencapes an die rund 1600 Besucher ausgegeben.

Und wieder stand die Veranstaltung durch die große Unterstützung der PAPSTAR Solutions GmbH unter dem Gebot der Nachhaltigkeit. Die Veranstaltung ging komplett frei von Glas oder Plastikgeschirr vonstatten. Topact des Abends war „Truck Stop“, die „Cowboys von der Waterkant“, die sich auf ihrer Jubiläumstour anlässlich ihres 50jährigen Bestehen befinden.

Auf zwei Bühnen wechselten sich Bands im achtstündigen Musikprogramm ab. Während die Tanzband „De Schlingele“ und das Duo „Different Strings“ das Publikum auf der kleinen Bühne einstimmten, enterten die Bands „Von Stülp Revival“, „Stars of Rock“ Spirit of Smokie“, Truck Stop“ und „Night Fever“ die große Showbühne. Zur großen Überraschung des Publikums zogen auch die Dreiborner Schotten „Drums & Pipes“ vor der Bühne auf.

Im Laufe des Abends übergaben Willi Greuel und Helmut Lanio drei Schecks der Hilfsgruppe Eifel in Höhe von jeweils 50.000 Euro an die Kinderkrebsstationen der Unikliniken Bonn, Köln und Aachen. Für die Aachener Klinik nahm der singende Hirte Reiner Jakobs aus Höven, der in 32 Jahren über eine Million Euro für den Förderkreis des Aachener Klinikums durch seinen Gesang in der Hövener Krippe „ersungen“ hat.

Moderiert wurde die 24. Oldienacht wieder von der Journalistin und ehemaligen ZDF-Fernsehmoderatorin Biggi Lechtermann. Schirmherr war der Landrat des Kreises Euskirchen, Markus Rammers.

Im Rückblick auf die 24. Oldienacht zogen die PAPSTAR-Geschäftsführung und die Organisatoren der Hilfsgruppe Eifel wenige Tage nach der Veranstaltung eine positive Bilanz. PAPSTAR-Sprecher Bernd Born bescheinigte der Hilfsgruppe eine gute Organisation, die Zusammenarbeit in Sachen Nachhaltigkeit sie wieder großartig gewesen. Die Oldienacht sei sowohl für die Hilfsgruppe als auch für die PASPSTAR-Solution GmbH ein großer Erfolg gewesen, sagte deren Geschäftsführer Frank Kolvenbach.

PAPSTAR-Geschäftsführer Tom Kantelberg zeigte sich froh und dankbar, dass das Unternehmen die Hilfsgruppe zum zweiten Mal habe unterstützen können. Der Kaller Verein sei ein verlässlicher Partner. Mit einem Spendenscheck über 5000 Euro, und dem Versprechen, im nächsten Jahr auch die 25. Oldienacht am 21. Juni zu unterstützen, bedankte sich Tom Kantelberg beim Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel.

Bezüglich der Verwendung der großzügigen Spende berichtete Willi Greuel, dass die Hilfsgruppe derzeit ein Projekt einer Wohngemeinschaft von Schützlingen unterstütze, die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe betreut werden. Jetzt wo diese ehemaligen Kinder erwachsen werden, solle für sie eine Alternative zur Unterbringung in ein Heim geboten werden.

Ein Investor und ein Grundstück seien inzwischen gefunden, so dass das Projekt „Selbstbestimmtes Wohnen“ an den Start gehen könne.

Es sei dann in Kall die vierte Wohngemeinschaft, die von der Hilfsgruppe gefördert werde. Greuel: „Wir haben etwas angestoßen, was eine große Zukunft hat“. (Reiner Züll)

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Ein Quantensprung für die Sicherheit auf dem Nürburgring

Nürburgring – Ob technischer Defekt, Unfall oder rutschige Strecke: Auf den 21 Kilometern der Grünen Hölle vergehen ab sofort nur noch wenige Sekunden vom Zwischenfall bis zur Warnung und der Aktivierung einer Rettungskette. Wertvolle Zeit, die Leben retten kann. Die Mitarbeiter der Streckensicherung haben über die Kameras das Geschehen jederzeit im Blick und können nun auch per Knopfdruck auf die neu installierten LED-Panels zugreifen.

Die gut sichtbaren 100 x 80 Zentimeter großen Panels kommen zunächst bei Touristenfahrten sowie gewerblichen Nutzungen, wie etwa Trackdays oder Industrie-Testfahrten, zum Einsatz. Sie warnen nahezu in Echtzeit nachfolgende Fahrer – und das bereits hunderte Meter bevor sie die Gefahrenstelle überhaupt erreichen. So sollen insbesondere Folgeunfälle, wie zum Beispiel das Auffahren auf ein stehendes Fahrzeug, vermieden werden.

„Quantensprung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann“
„Seit Freitag hat unsere Streckensicherung einen direkten Blick auf jede der 73 Kurven der Nordschleife und kann digital ins Geschehen eingreifen. Das ist ein Quantensprung, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann. Bislang wurden Gefahrenstellen über Funk oder Notfalltelefon gemeldet und die Streckensicherung konnte anschließend erst vor Ort warnen. Das gehört der Vergangenheit an“, beschreibt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder, den aktuellen Entwicklungsstand der Digitalisierung.

Sicherheitszentrale an der Nordschleife hat den Überblick
Das frühzeitige Erkennen von Gefahren, die Rettung und Versorgung von Personen und die Warnung des nachfolgenden Verkehrs – all dies wird zentral gesteuert aus einer neuen Sicherheitszentrale an der Nordschleifen-Zufahrt. Bis zu drei Mitarbeiter beobachten hier die Bildschirme – bereits unterstützt von künstlicher Intelligenz.

Mit dem Start der Digitalisierung der Nordschleife vor drei Jahren hatte sich die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG große Ziele für die Sicherheit auf der legendären Rennstrecke gesetzt. Nach ersten Tests auf einem Teilabschnitt der Strecke fiel schnell die Entscheidung, das System flächendeckend umzusetzen. Insgesamt 11 Millionen Euro lässt sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings seitdem die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahme für alle Aktiven auf der Strecke kosten. Investiert wurde in Kameratechnik, LED-Panels, den Ausbau einer digitalen Infrastruktur mit Glasfaserkabeln und Stromversorgung sowie in die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz mit dem IT-Partner Fujitsu.

Während die Hardware nun installiert ist und bereits funktioniert, wird bis 2025 weiter an der künstlichen Intelligenz gearbeitet. Diese soll in Zukunft erste Warnsignale in Sekundenbruchteilen automatisch aktivieren und das System somit noch schneller und effektiver machen. Dabei bleibt eine Maxime stets bestehen: Auch bei noch so effizienter künstlicher Intelligenz behalten die Mitarbeiter der Streckensicherheit immer die Entscheidungshoheit und die absolute Kontrolle.

„Diese Digitalisierung ist eine der umfassendsten Baumaßnahmen in der bald 100-jährigen Historie unserer Rennstrecke“, so Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder. „Es ist ein gutes Gefühl, sie mit dieser Maßnahme in die Zukunft zu führen.“

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In Bad Münstereifel sind öffentlich zugängliche und kostenlose Sonnencreme-Spender aufgestellt

Bad Münstereifel – Sonnencreme gibt es kostenlos im Rathaus – 2,2 Milliliter helfen, um vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Diese Menge gibt der Sonnen­cremespender frei, wenn sich eine Hand dicht vor den Sensor des Geräts schiebt. Seit dem gestrigen Dienstag können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher in der Kernstadt kostenfrei und portionsweise mit Sonnencreme versorgen und direkt vor Ort auf die Haut auftragen.

Der Spender wird der Stadt kostenlos von der Firma von der Rudolph Möbelmarketing GmbH zur Verfügung gestellt. Er stammt aus der eigenen Produktion des Bad Münstereifeler Unternehmens. Die Lotion steuert die Peter Greven Physioderm GmbH, die das Hautschutzmittel herstellt und ein Teil der in der Kurstadt ansässigen Peter Greven GmbH ist, in diesem Jahr kostenlos bei. Aufgestellt wird der Spender während der Öffnungszeiten des Rathauses im Durchgang zum Gebäude Marktstraße 15. Am gestrigen Dienstag übergaben Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Rudolph Möbelmarketing GmbH, und    Stefanie Reichenberger, Leiterin Internationales Marketing der Peter Greven Physioderm GmbH, den Spender an Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sowie Dennis Heinen von der städtischen Wirtschaftsförderung.

Zudem wird es zwei weitere Standorte mit Sonnencremespendern in der Kernstadt geben. „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Sonnenstunden und somit auch die UV-Strahlung kontinuierlich zunehmen. Die Aufstellung von öffentlich zugänglichen Sonnencremespendern ist eine sinnvolle Maßnahme und unterstreicht das Selbstverständnis des Kneippheilbades Bad Münstereifel als Gesundheitsstandort“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zu dem Projekt, das der Förderung des Hautschutzes und der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger dienen soll.

Bei der Aufstellung der Ständer handelt es sich zunächst um ein            Pilotprojekt, in dem Erkenntnisse zur Nutzung und Akzeptanz durch die Bevölkerung gewonnen werden sollen. Ideengeber Bernd Rudolph, Geschäftsführer der Rudolph Möbelmarketing GmbH, hofft, damit für die Bedeutung des Sonnenschutzes sensibilisieren zu können. Die Abgabe der 2,2 Milliliter Sonnencreme funktioniert kontaktlos, da der Spender auf einen Handsensor reagiert. Die Lotion hat einen Lichtschutzfaktor von 50, ist wasserfest und parfümfrei. Rund 500 „Portionen“ enthält ein Gebinde, das in den Spender eingebracht wird. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian freut sich über die Spende der Rudolph Möbelmarketing GmbH und der Peter Greven Physioderm GmbH. „Es ist immer erfreulich und begrüßenswert, wenn Unternehmen aus dem Stadtgebiet innovative Ideen Hand in Hand entwickeln und auch realisieren“, sagt sie und fordert die Bürgerinnen und Bürger auf: „Nutzen Sie das Angebot. Schon ein bisschen Sonnencreme kann dafür sorgen, die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen und im besten Fall dem Hautkrebs vorzubeugen.“

 

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Interdisziplinärer Planungs-Wettbewerb für Neubau City-Forum Euskirchen erfolgreich beendet

Euskirchen – Die Stadt Euskirchen hat die erste Phase des interdisziplinären Planungswettbewerbs für das neue City-Forum und den davor liegenden Stadtplatz erfolgreich beendet. Das alte City-Forum im Klostergarten musste wegen der Auswirkungen der Flut im Juli 2021 dauerhaft geschlossen werden und ist bereits abgerissen worden. Nach Beschluss des Rats der Kreisstadt Euskirchen soll als Ersatz ein Neubau im City-Süd-Areal südlich des Bahnhofs Euskirchen entstehen.

Arbeitsgemeinschaften aus Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros waren im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Planungswettbewerbs bis zum 10.5.2024 aufgefordert, grundsätzliche Lösungsansätze zur architektonischen und freiräumlichen Gestaltung für das City-Forum und den davor liegenden Stadtplatz („Plaza“) einzureichen, die städtebaulich, baukulturell, wirtschaftlich, ökologisch und energetisch überzeugen. Mit dem Neubau der Kultur- und Veranstaltungsstätte mit 1.200 Sitzplätzen soll ein einladendes Gebäude mit Strahlkraft, hohem Identifikationspotenzial und Attraktivität für Besucher entstehen. Der Bau soll nachhaltig und klimagerecht umgesetzt werden.

Für die „Plaza“ vor dem City-Forum ist eine qualitativ hochwertige Freiraumgestaltung angedacht. Diese soll darauf abzielen, dass die gegenwärtig eher trostlost anmutende Gestaltung der Bahnhofunterführung und der angrenzenden Flächen eine für die City-Süd und die Stadt Euskirchen identitätsstiftende Umwandlung erfahren. Gewünscht ist eine hochwertige Mischung aus grünen und nicht-grünen Elementen, die einen einladenden Charakter erzeugt und zum Verweilen einlädt.

Von den 22 Teilnehmern am Wettbewerbsverfahren haben 20 ihre Wettbewerbsbeiträge fristgerecht eingereicht.

Sacha Reichelt, Bürgermeister der Kreisstadt Euskirchen: „Wir haben uns für einen Planungswettbewerb entschieden und erhoffen uns dadurch mehrere Dinge: Eine besondere Architektur für unsere neue Stadthalle und einen repräsentativen Platz zwischen dem neuen Rathaus und dem City-Forum sowie ein ansprechender Übergang zum Bahnhofsbereich. Damit das neue City-Forum und der Platz bestmöglich miteinander funktionieren, haben wir eine Zusammenarbeit von Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros gewünscht.“

Eine hochkarätig besetzte Jury aus Fachleuten aus den Disziplinen Architektur und Landschaftsarchitektur sowie politischen Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Euskirchen hat in der finalen Preisgerichtssitzung Ende Juni die Preisträgerinnen und Preisträger ermittelt und eine Empfehlung zur Realisierung abgegeben.

Die Jury hat das Büro RIEHLE KOETH GmbH+Co. KG aus Stuttgart mit dem Freianlagenplaner LEVIN MONSIGNY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN GmbH aus Berlin mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Dem Wettbewerbsbeitrag gelingt mit vielfältigen Begegnungsräumen eine kommunikationsfördernde und spannende Grundrissgestaltung. Die neue Plaza und das City-Forum werden durch die Herstellung vielfältiger Raumangebote und Raumbezüge im Außen- und Innenraum als Einladung an die Stadtgesellschaft gesehen. Die Positionierung des City-Forums gegenüber dem neuen Rathaus und die Ergänzung mit einer überlegt ausgebildeten städtebaulichen Struktur lassen einen geometrischen Platz entstehen, der das angrenzende neue Quartier City-Süd einbindet und einen gut proportionierten, lebendigen Treffpunkt für die Stadtgesellschaft erwarten lässt.

Die Stadt Euskirchen wird mit der erstplatzierten Arbeitsgemeinschaft nun in ein Verhandlungsverfahren über die Möglichkeit einer weitergehenden Planung eintreten.

Alle 20 Wettbewerbsarbeiten werden im August, vom 09.08.2024 bis zum 28.08.2024, in der Stadtverwaltung in Euskirchen öffentlich, zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung, ausgestellt.

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Ein noch unbekannter Spielteilnehmer aus der Eifel gewinnt über 500.000 Euro im Eurojackpot

Region/Koblenz – Zwei Lotto-Großgewinne in Rheinland-Pfalz – Spielteilnehmer aus der Eifel und Rheinhessen gewinnen – Gleich zwei Glückspilze haben am Wochenende bei Lotto Rheinland-Pfalz große Gewinne abgeräumt: Am Freitag gewann ein noch unbekannter Spielteilnehmer aus der Eifel über 500.000 Euro im Eurojackpot, während am Samstag ein Spieler aus Rheinhessen 977.777 Euro im Spiel 77 gewann.

Ein Tipper oder eine Tipperin aus dem Raum Bitburg durfte am Freitagabend jubeln. Im Eurojackpot hatte er oder sie fünf Richtige und eine richtige Eurozahl getippt und damit 513.157 Euro gewonnen. Der Schein war nur für die Ziehung am Freitag gültig und wurde mit dem Einsatz von 48,75 Euro ins Spiel gegeben. Da ohne Kundenkarte gespielt wurde, muss der Glückspilz sich nun bei Lotto Rhein-land-Pfalz melden und den Gewinn geltend machen.

Mit dem Ja-Kreuz beim Spiel 77 hat ein Spielteilnehmer aus dem Landkreis Alzey-Worms am Samstagabend 977.777 Euro gewonnen. Er hat seinen Tipp beim gewerblichen Spielvermittler Lotto24 im Internet abgegeben und dafür insgesamt 73,60 Euro eingesetzt. Da seine persönlichen Daten bekannt sind, bekommt er seinen Gewinn direkt aufs Konto überwiesen.

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Die „Teufelsläufer aus der Eifel“ – Die Laufgemeinschaft Laacher See in der Bugatti Stadt Molsheim

Laacher See – Am 18. Marathon Vignoble d’ Alsace im kleinen elsässischen Städtchen Molsheim nahmen 57 Mitglieder der „Teufelsläufer aus der Eifel“ vom Laacher See teil. Die Stadt Molsheim ist berühmt für ihre Automobile. Ettore Bugatti ist einer der Persönlichkeiten dieser Stadt und seine Autos werden hier immer noch gefertigt. Auch sonst hat dieses Städtchen viel zu bieten. Landschaft, Natur und die Festung Kaiser Wilhelm II. und Straßburg sind in unmittelbarer Nähe.

Genussmarathon bedeutet, dass Spaß, Lachen, Freude, Verkleiden, Essen und Trinken und in Gruppen gemeinsam zu laufen oder zu walken im Vordergrund stehen.

Der Startschuss für diesen Genussmarathon fiel für Klaus Jahnz, den einzigen Marathoni, um 8 Uhr in Dorlisheim. Für alle Halbmarathonis ging es um 10:15 Uhr im Weindorf Scharrachbergheim los. Ab dort lockte alle 2-3 km ein neuer Verpflegungsstand mit elsässischen Spezialitäten, immer verbunden mit einem Glas leckeren Wein von einem ortsansässigen Winzer. Hering, Würstchen und Pastete fanden ihren Weg in den Magen. Auf halber Strecke traf sich die Gruppe bei einem Gläschen Gewürztraminer und dem berühmten Munsterkäs.

Am letzten Stand, ca. 600 Meter vor dem Ziel, rockte eine Band und verwöhnte mit eiskaltem Cremant und leckerem Lebkuchen. Viele LG´ler sammelten sich dort und liefen leicht beflügelt gemeinsam auf den Marktplatz von Molsheim. Alle Läufer und Walker erreichten noch vor dem Besenwagen (Voiture Balai) das Ziel.

Glücklich und zufrieden feierten die Teufelsläufer auf der After-Run-Party bei fetziger Musik vor der Bühne und leerten noch das ein oder andere Gläschen Wein. Hans Hermann Krümpelmann (4:00:24 Std.) wurde vom Veranstalter zum ersten Platz der AK M80 beim Halbmarathon geehrt. Klaus lief als Zweiter der M75 beim Marathon nach 5:39:37 Std. ins Ziel.

Bevor es am letzten Tag wieder mit dem Bus nach Hause ging, ließen die LG`ler diesen gelungenen Ausflug mit einer schönen Weinbergwanderung und dem Besuch des Wochenmarktes ausklingen.

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Neue Dezernentin beim Kreis Düren – Susanne Dettlaff tritt Amt an

Düren – Susanne Dettlaff ist neue Dezernentin beim Kreis Düren. Die Stadtplanerin und Architektin trat ihr Amt am 1. Juli an und wurde von Landrat Wolfgang Spelthahn offiziell begrüßt.

Susanne Dettlaff verantwortet das Dezernat V und ist Nachfolgerin von Hans-Martin Steins, der Anfang des Jahres in den Ruhestand ging.
Zum ihrem Dezernat gehören das Amt für Geoinformationen und Liegenschaftskataster, das Bauordnungsamt, das Amt für Tiefbauangelegenheiten, Verkehrslenkung und Wohnungsbauförderung sowie das Umweltamt. Weitere Themen: der Strukturwandel, die Wirtschaftsförderung sowie die Regionalplanung.

„Wir heißen Susanne Dettlaff herzlich willkommen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Sie ist eine hervorragende Besetzung für die Dezernatsleitung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Sie fühle sich „sehr willkommen“ beim Kreis Düren und freue sich auf ihre Aufgaben, sagte die neue Kreis-Dezernentin. Zuvor hat sie bei der Stadt Elsdorf den technischen Fachbereich verantwortet und arbeitete lange im Bereich der Stadt- und Regionalplanung bei der Stadt Frechen und war dort Leiterin der kommunalen Liegenschaften und der Wirtschaftsförderung.

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„Am besten, wir gewännen im Lotto…“

Mechernich-Holzheim – Ortstermin im vom Hausschwamm infizierten Gebälk von St. Lambertus in Holzheim ergab technische Lösungsmöglichkeiten, schadhafte Balken auszutauschen, ohne das Dach abzudecken – 1,6 Millionen standen bereits als Finanzrahmen im Raum, jetzt könne man vorsichtig kalkulieren, wie es weitergeht, so Pfarrer Erik Pühringer.

Baustopp oder geht es weiter mit der Renovierung der Holzheimer Pfarrkirche St. Lambertus? Diese bange Frage bewegt seit Wochen nicht nur die 400 Gläubigen der Gemeinde. Auch Pfarrer Erik Pühringer, dem auch für Holzheim zuständigen Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara, bereiten Feuchtigkeitsschäden und Hausschwamm schlaflose Nächte, seit die Kirche im Dezember 2022 praktisch über Nacht für einsturzgefährdet erklärt und geschlossen werden musste.

Anfang Juli kam er jetzt auf dem Baugerüst am Kirchenschiff mit einer illustren Expertenrunde zusammen, die über die weiteren Schritte beriet. „Wir haben es mit dem Hausschwamm zu tun“, konstatierte Architekt Max Ernst aus Zülpich. Und zwar seien gerade die dicksten und massiv wirkenden Eichenbalken im Dachstuhl weit schlimmer betroffen als vermutet, so Pfarrer Erik Pühringer.

Diplom-Ingenieur Gaspare Masala vom Kölner Ingenieurbüro Schwab-Lemke, der mit seinem Kollegen Erik Jardelot beim Ortstermin dabei war, hat ganz aktuell eine Lösung gefunden, wie man die maroden Balken im Gebälk austauschen kann, ohne das Dach abzudecken. „Sonst drohten weitere Feuchtigkeitsschäden in Gebälk und Decke“, so GdG-Leiter Erik Pühringer.

Denkmalschutz mit dabei

Auch die Stadtverwaltung Mechernich war durch ihren Stadtplaner und obersten Denkmalschützer Thomas Schiefer vertreten. Ebenso Bistumsarchitekt Klaus Kaulard, der Steinfachmann Jan Schwieren, Holzexperte Lothar Rosenbaum und Tobias Dropmann-Fischer als geprüfter Sachverständiger für Holzschutz der Konservierungs- und Restaurierungsfirma „Conex Art“ aus Essen.

Neben Pfarrer Pühringer leisteten auch Kirchenrendantin Gerda Schilles und die Holzheimer Kirchenvorstände Helga Leinenbach, Jochen Emonds, Franz-Josef Lingscheidt und Peter Schneider ihre Beiträge. „Am wichtigsten war es, festzustellen, ob und wie es weitergeht“, so Erik Pühringer: „Wir sind tatsächlich in gewisser Weise aus einer Sackgasse heraus.“

Allerdings wissen jetzt alle Beteiligten auch, dass nicht nur das Kirchenschiff der 1844 nach Plänen von Architekt Johann Peter Cremer errichteten Pfarrkirche komplett renovierungsbedürftig ist. Es wurde in der Expertenrunde am Mittwoch ebenfalls attestiert, dass sich auch im Gebälk des Glockenturm schadhafte Stellen befinden.

Erik Pühringer: „Eine davon kann nicht auf die lange Bank geschoben werden, da sie zu einem Einsturz führen könnte. Sie muss dringend behoben werden, am besten so lange das Gerüst noch steht, da sonst das frisch sanierte Dach erneut beschädigt würde. Dafür wollen wir das Vorhandensein des umfangreichen Gerüstmaterials ausnutzen und nicht irgendwann wieder neu anfangen müssen“.

Andere Fragen bleiben einstweilen ungelöst, wie eine Sperre ohne große optische Veränderungen, die zwischen Dachstuhl und Giebel eine weitere Ausbreitung des Hausschwamms verhindern soll. Was die Kosten der umfangreichen Holzheimer Kirchenrenovierung betrifft, hüllen sich zurzeit noch alle Beteiligten in Schweigen. Der bisher bekannte Rahmen betrug 1,6 Millionen Euro. Auf der Basis der gewonnenen neuen Erkenntnisse könne man „vorsichtig daran gehen, die weiteren Schritte zu kalkulieren“, wie es Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer ausdrückt.

Von gewonnenem Geld erbaut

Helga Leinenbach, die stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende, und Kirchenvorstand Jochen Emonds berichteten vor Ort, dass die Gottesdienste seit Weihnachten 2022 im benachbarten Pfarrheim gefeiert werden. Einige Pfarrangehörige seien allerdings auch dazu übergangen, in Nachbarpfarreien die Heiligen Messen zu besuchen.

Stadtplaner Thomas Schiefer erklärte am Rande des Ortstermins, dass der Erhalt der vielen Kirchen im Stadtgebiet große Herausforderungen mit sich bringe. Einerseits würden die Gemeinden und das Bistum insgesamt durch Kirchenaustritte an Menschen und Finanzen schwächer, anderseits steige der Finanzbedarf für die Renovierung.

Weihnachten 2022 war die Pfarrkirche St. Lambertus praktisch von einem Tag auf den anderen wegen Einsturzgefährdung geschlossen worden. Durch Kondenswasser konnte sich der Hausschwamm ausbreiten und die Holzkonstruktion schädigen.

Der Westturm von St. Lambertus ist der älteste Baukörper und stammt vermutlich von der ursprünglichen Kirche, die im Jahr 1067 erwähnt wird. In den folgenden Jahrhunderten wurde das ursprüngliche Gotteshaus mehrfach umgebaut.

Als Pfarrer Damian Velder (1791-1861) und seine Verwandten einen großen Lotteriegewinn gemacht hatten, stifteten sie das Geld für eine neue Kirche. Sie wurde 1844 nach Plänen von Architekt Johann Peter Cremer errichtet, die Bauleitung hatte Franz Matthias Plum, der schon vor J. P. Cremer einen Plan entworfen hatte.

Am 21. September 1845 wurde die Kirche benediziert. Anschließend wurden Decke und die Ostwand, 1903 die übrigen Wände ausgemalt. 1972, 1975 und 1978 musste die Kirche bereits restauriert werden. Beim jetzigen Ortstermin scherzten Teilnehmer angesichts der unwägbaren Kosten: „Am besten, wir spielen nochmal Lotto… vielleicht haben wir ja nocchmal Glück wie Pfarrer Velder.“