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300 Senioren aus der Verbandsgemeinde Mendig auf Schiffstour nach Winningen

Mendig – Nach einer langen Corona-Pause mit vielen Einschränkungen und Verzicht war es wieder soweit: Auf Initiative der Verbandsgemeinde Mendig wurde eine Tages-Schiffstour von Koblenz nach Winningen für Seniorinnen und Senioren angeboten. „Wir freuen uns ganz besonders, unseren Seniorinnen und Senioren mit dieser Schifffahrt endlich wieder eine kleine Freude machen zu dürfen. Heute stehen sie im Vordergrund. Das Wetter ist wunderschön und wir können es kaum erwarten, loszulegen“, so Bettina Cornely, die Seniorenbeauftragte der Verbandsgemeinde Mendig, kurz vor der Abfahrt.

Alle Teilnehmer der Schifftstour hatten die Möglichkeit, sich in den jeweiligen Ortsgemeinden sowie in der Stadt Mendig an den ausgewiesenen Anlaufstellen zu treffen, um dann mit dem organisierten Buspendel-Service zur Anlegestelle am Pegelhaus nach Koblenz zu fahren. Bereits auf der Fahrt nach Koblenz gab Bernie „der singende Busfahrer“ mehrere Gesangseinlagen zum Besten und jedem wurde schnell klar, das wird ein lustiger Tag.

In Koblenz angekommen, gingen die knapp 300 Teilnehmer an Bord der MS Rheingold, wo Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig,  alle Anwesende begrüßte. „Ich bin sehr froh und stolz, heute bei diesem fantastischen Wetter mit Ihnen zusammen in See zu stechen. Die Welt hat in den letzten zwei Jahren einen großen Wandel vollzogen und leider kamen viele gesellschaftliche Zusammentreffen nicht mehr zustande. Heute jedoch möchten wir einmal mehr DANKE sagen. Danke sagen für die vielen Verdienste, die Sie rund um den Auf- und Ausbau unserer Heimat geleistet haben“, so Lempertz beim Ablegen der MS Rheingold.

Alleinunterhalter Reiner Löhr legte musikalisch sofort los und es dauerte nicht lange, da wurden die ersten gemeinsamen Lieder gesungen.  An Bord fehlte es an nichts. Neben tollen Kaffee- und Kuchenangeboten, standen auch warme Gerichte sowie Kaltgetränke zum Verkauf bereit. Eine erste kleine Überraschung hatten sich die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde unter der Organisation der VG-Seniorenbeauftragten überlegt und übergaben allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Überraschungstüte mit kleinen Aufmerksamkeiten und Infomaterialien zur Stadt Winningen. In Winningen angekommen, standen zwei Stunden zur freien Verfügung. Bei einer eigens organisierten Stadtführung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur die Beine vertreten, das Winninger Museum hatte trotz Ruhetag die Seniorengruppe erwartet und geöffnet.

Die volle Aufmerksamkeit auf der Rückfahrt gehörte wieder Alleinunterhalter Reiner Löhr. Schneller als auf der Hinfahrt und getragen von den Gesängen der Senioren, konnte das Ausflugsschiff nach zwei Stunden wieder in Koblenz anlegen. Dort erwartete alle Teilnehmer eine letzte Überraschung: Bürgermeister Jörg Lempertz bedankte sich bei den Senioren und überreichte jedem Passagier eine Weinflasche vom Weingut Theo Loosen aus Klotten.

Die bereitstehenden Busse brachten alle Teilnehmer wieder zurück in die einzelnen Ortsgemeinden und in die Stadt Mendig, wo ein toller Tag mit guter Laune und viel Unterhaltung zu Ende ging.

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„Aus“ nach 110 Jahren – Die Luft ist raus bei den katholischen Frauen in Kommern

Mechernich-Kommern – Traurig, aber wahr – und außerdem ein Abbild der gesamtkirchlichen Situation im Erzbistum Köln: Die Kommerner Ortsgruppe der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) löst sich genau 110 Jahre nach ihrer Gründung 1912 vermutlich endgültig auf. Das teilte Irmgard Jeske vom Leitungsteam der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Stadt Mechernich tätigen Agentur ProfiPress mit.

Die Mitgliederstruktur sei überaltert, die Resonanz bei Ausflügen, Wallfahrten, Gebeten und Meditationen schwach. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung waren außer dem Führungsteam nur 19 der 120 Mitglieder anwesend – auch Präses Pastor Peter Wycislok fehlte urlaubsbedingt. Da hätte die komplette Führungsmannschaft um die erste Sprecherin Maria Schreiner erklärt, dass sie nicht für eine Wiederwahl kandiert.

Damit bilden Elisabeth Fischer, Maria Schreiner, Margot Oberauner, Sandra Kratz und Irmgard Jeske den letzten Vorstand in der 110jährigen Geschichte der katholischen Frauen Kommerns. Pastor Peter Wycislok ist der letzte Präses. Am Montag, 24. Oktober, wollen die Frauen in der Heiligen Messe um 9 Uhr zum letzten Mal mit ihm das Patrozinium „Mutterschaft Mariens“ in der Pfarrkirche St. Severinus feiern.

70 der 120 verbliebenen Mitglieder sind über 80 Jahre alt – die Ehrenvorsitzende Christine Hiller wird bald 97. Weitere 40 Frauen sind zwischen 70 und 79 Jahre, nur wenige zwischen 60 bis 69, die Jahrgänge ab 1955 sind kaum noch vertreten, so Irmgard Jeske. Damit steht die Kommerner Frauenvereinigung in der katholischen Kirche nicht alleine da – die meisten örtlichen „kfd“ erlitten bereits das gleiche Schicksal oder es steht ihnen bevor.

Spiegel kirchlicher Entwicklung

Der Niedergang der katholischen Frauenbewegung scheint insofern ein Spiegel der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Kirche. Irmgard Jeske: „Mit unseren Angeboten treffen wir auch nicht mehr den Geschmack und die Erwartungen jüngerer Frauen.“ Außerdem sei es vor der Jahrtausendwende bereits verabsäumt worden, jüngere Mitstreiterinnen für die damals noch sehr aktive und in der Gemeinde deutlich vernehmbare Frauengruppe zu rekrutieren.

Maria Schreiner organisierte das spirituelle Angebot, Irmgard Jeske beispielsweise die Ausflüge, bei denen zuletzt 2018 noch 22 Leute mitfuhren. Nachher habe man sich Städtetouren der Busfirma angeschlossen, 2012 seien noch zwölf Frauen mitgefahren. Jeske: „Als ich 2007 anfing, Reisen zu organisieren, fuhren noch 47 Frauen mit.“ Jahresausflüge gab es seit 1953: „Da wurden noch Wartelisten geführt, weil der 59er Bus ruckzuck ausgebucht war.“ Bei der Fußwallfahrt nach Eicks pilgerten noch sechs zur Waldkapelle. Zur Schmerzhaften Mutter nach Heimbach habe es gar keine Anmeldung mehr gegeben…

Die wie sich zeigen sollte vermutlich letzte Jahreshauptversammlung der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in Kommern fand im dritten Jahr der Corona-Pandemie erstmals wieder in Präsenz statt. Bei der Versammlung wurde einstimmig die Auflösung der kfd St. Severinus Kommern zum 31. Dezember 2022 beschlossen.

Vergebens hatte das nicht mehr Kandidatur-willige Führungsteam in den vergangenen Wochen und Monaten nach Nachfolgerinnen gefahndet. Neben den Frust über mangelnde Resonanz und Überalterung trat auch noch eine vom Bundesverband für 2024 angekündigte drastische Beitragserhöhung von 24 auf 40 Euro im Jahr. 2012 hatte die kfd Kommern noch groß ihr 100-jähriges Bestehen mit Festmesse an St. Severinus und anschließender Feier in der Bürgerhalle begangen.

Drei Jubilarinnen

2022 gab es eigentlich drei Jubilarinnen zu ehren, die 50 Jahre in der kfd sind, darunter Karoline Schommer und Gertrud Schallenberg, die aber nicht anwesend waren. Die Ehrung von Margot Oberauner übernahm Maria Schreiner, da Präses Pastor Peter Wycislok in Urlaub war. Margot Oberauner war viele Jahrzehnte für die Geschicke der kfd mitverantwortlich.

Sie war zunächst im Vorstand, danach im Team Teamsprecherin. Vorher organisierte sie lange Koch- und Backkurse, die Fußwallfahrten nach Heimbach zur schmerzhaften Mutter Gottes und zur Eickser Waldkapelle.

13 Jahre lang war sie bei den Karnevalsveranstaltungen der kfd aktiv und führte Sammlungen durch für die Caritas und das Müttergenesungswerk. Auch bei der Vorbereitung des ökumenischen Weltgebetstags der Frauen in Kommern, Mechernich und Roggendorf war Margot Oberauner beteiligt. Und sie koordinierte Krankenbesuche, Geburtstagsbesuche, Jubiläumsbesuche für langjährige Mitglieder und Besuche anlässlich der Goldhochzeiten.

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Statement MY-Gemeinschaft – Gelungene Veranstaltung des 72. Stein & Burgfestes in Mayen

Mayen – Viele Einzelhändler der MY Gemeinschaft berichten vom stärksten verkaufsoffenen Sonntag der letzten Jahre. Statement der MY Gemeinschaft zum verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Stein & Burgfestes am vergangenen Wochenende in Mayen.

Die Gäste waren fröhlich gelaunt und haben das schöne Wetter zum Herbstbeginn sichtlich genossen und auch zum einkaufen genutzt. Die Fußgängerzonen incl. der Seitenstraßen waren sehr gut besucht.

Die Hämmerzunft präsentierte ihr Handwerkskönnen auf dem Marktplatz ,wo auch die Familie Barth für ein schönes Ambiente und das leibliche Wohl gesorgt hat. Hoher Andrang gab es ebenfalls in den Burggärten wo so einiges geboten war . Rundherum eine Bereicherung, sowie gelungene Veranstaltung des 72. Stein & Burgfest in Mayen.

 

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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen freut sich über Zuwachs aus den eigenen Reihen

Mayen – Zehn frisch examinierte Pflegefachkräfte gehören nun zum Team. Sie haben ihren Azubi-Status abgelegt und sind nun fester Bestandteil des Teams im St. Elisabeth Mayen: 10 frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger aus der eigenen Pflegeschule wurden übernommen und ergänzen mit den anderen neuen Kollegen nun langfristig das Team vor Ort.

Für Vanessa Tullius und Sophie Wilken waren es beispielsweise die gute Atmosphäre in dem familiären Umfeld und die freundliche Aufnahme der Kollegen, die ihnen bewusst gemacht haben, dass sie auch nach ihrer Ausbildung ihren beruflichen Weg im St. Elisabeth fortführen möchten. Nachdem sie während der Ausbildung die verschiedenen Abteilungen kennengelernt haben,  haben sie sich beide jeweils für ein Fachgebiet der Chirurgie entschieden und bringen dort ihre Kompetenzen voll ein.

Nicht nur die Teamkollegen freuen sich, auch die Kaufmännische Direktorin Christine Kaul ist froh über die neue Verstärkung: „Wir freuen uns, dass wir so viele engagierte und motivierte junge Leute von uns überzeugen konnten, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch bereits in die Abläufe und das Team-Gefüge integriert sind.“ Sie alle heißt das St. Elisabeth herzlich willkommen und wünscht einen guten Start.

 

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Stadt Meckenheim muss Energie einsparen

Meckenheim – Sauna schließt ab dem 1. Oktober vorübergehend. Die angespannte Lage bei der Energieversorgung zwingt auch die Kommunen zum Handeln. Nach eingehender Prüfung und Analyse wird die Stadt Meckenheim ab dem 1. Oktober die Sauna des Hallenfreizeitbades bis auf Weiteres schließen. Das Hallenfreizeitbad bleibt weiterhin geöffnet – mit reduzierten Wassertemperaturen.

Der Rat war in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hatte die vorübergehende Schließung der Sauna einstimmig beschlossen. „Diese Entscheidung resultiert aus einem intensiven Abwägungsprozess heraus und fällt uns keinesfalls leicht“, bedauert Bürgermeister Holger Jung. „Aber wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen und Maßnahmen ergreifen, um das bundesweit ausgegebene Ziel von 20 Prozent Energieeinsparung zu erreichen und damit einer drohenden Versorgungslücke im Winter vorzubeugen“, bittet Holger Jung die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Im Frühjahr 2023 soll aus Sicht der Verwaltung die Schließung der Sauna auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls neu entschieden werden.

Die vorübergehende Schließung der Sauna ist Bestandteil eines Kataloges von Energiesparmaßnahmen in städtischen Einrichtungen, die von der Stadtverwaltung vielfach schon umgesetzt beziehungsweise in die Wege geleitet worden sind.

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Dreimal Silber im Landes-Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für Dörfer aus dem Kreis Euskirchen

Euskirchen – Landrat Markus Ramers war es ein Anliegen, die engagierten Teams aus den drei Orten moralisch zu unterstützen. Er betonte, wie viel dort ehrenamtlich geleistet wird und schwärmte von den ganz eigenen Charakteren der Dörfer. „Billig mit seinen herrlichen Fachwerkhöfen, jeder Menge kulturellen Angeboten und dem festen Ziel, dass junge Menschen im Ort bleiben.

Schweinheim, das mit einem unvorstellbaren Zusammenhalt nach der Flutkatastrophe die Zukunft des Dorfes, u.a. in Hochwasserschutz-Fragen, selbst in die Hand nimmt. Freilingen mit einer Fülle von nachhaltigen ökologischen Projekten wie Tischlein Deck Dich oder dem Artenschutzturm und dazu seit Jahren mit einer digitalen Dorfplattform sich auch online präsent.“

Auch Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrats, zeigt sich beeindruckt von den Präsentationen der drei Dörfer: „Bei der Bereisung wurde wieder einmal deutlich, dass ehrenamtliches Engagement eine tragende Säule der Dorfgemeinschaften ist.

Die Arbeit, die in den Dörfern geleistet wird, ist herausragend und leistet einen erheblichen Beitrag dazu, das Leben auf dem Dorf attraktiv zu gestalten.“

Nach knapp vier Wochen, in denen die Landesjury insgesamt 29 weitere Dörfer in ganz NRW bereiste, wurde nun am gestrigen Sonntag, 11. September das mit Spannung erwartete Ergebnis des Landeswettbewerbs auf dem Bauernmarkt auf Haus Düsse in Bad Sassendorf bekanntgegeben.

Alle drei Dörfer aus dem Kreis Euskirchen wurden mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Auf dieses Ergebnis im Landesvergleich können die drei Dörfer mit Recht stolz sein.

Zusätzlich können sich Schweinheim und Freilingen über Sonderpreise freuen, mit denen herausragende Leistungen des Dorfes in verschiedenen Bereichen gewürdigt wurden. So wurden in Schweinheim insbesondere die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft nach der Flutkatastrophe und in Freilingen die gelebte Inklusion im Dorf herausgestellt.

Der nächste Wettbewerb auf Kreisebene wird 2024 stattfinden.

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Zukunft beginnt in der Peterheide – Spritztour im brandneuen 530.000 Euro teuren Wasserstoffbus

Mechernich – Die Zukunft der Mobilität, auch im öffentlichen Nahverkehr, besteht nichtmehr nur aus Elektroantrieben. Auch Wasserstoff spielt dabei eine immer größere Rolle. Dies will sich die RVK in den nächsten vier Jahren zu Nutze machen – und hat daher interessierte Mitglieder von CDU, FDP und UWV zu einer Spritztour im brandneuen, rund 530.000 Euro teuren Wasserstoffbus eingeladen.

Hier ein RVK-Wasserstoffbus des Herstellers Solaris. In Zukunft will das Verkehrsunternehmen viele seiner Busse auf Wasserstoff und Batterieelektrik umrüsten. Foto: Regionalverkehr Köln GmbH/pp/Agentur ProfiPress

Der Journalist Tom Steinicke war im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeigers mit dabei, dokumentierte die geschichtsträchtige Ausfahrt und berichtete über die klimafreundlichen Zukunftspläne des an der Mechernicher Peterheide ansässigen Unternehmens.

63 Millionen Euro investieren

„Plötzlich trifft Vergangenheit auf Zukunft. An einem Kreisel in Mechernich bremst eine Kutsche den Wasserstoffbus der RVK aus“, so Steinicke. Denn: Das Ganze ist ein Zukunftsprojekt des Verkehrsunternehmens, rund um wasserstoffbetriebenen ÖPNV. Geschäftsführer Dr. Marcel Frank erklärte an Bord, in diesem Rahmen 63 Millionen Euro in Mechernich investieren zu wollen.

„90 Prozent davon werden gefördert, da das Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität ein Projekt der Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist“, so Frank weiter. Man wolle den Wasserstoff aus grünem Strom in Mechernich auch selbstständig produzieren. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld betonte Landrat Markus Ramers auch: „Bio-Wasserstoff aus regenerativen Energien als Zukunftstechnologie voranzubringen – das wollen wir uns hier im Kreis Euskirchen auf die Fahnen schreiben. Alleine machen wir das aber nicht.“ Denn: Man ist mit im Boot einer großen Projektinitiative, der „Hydro Gen Hub Aachen“, bestehend aus der Stadt und Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen.

Viele Veränderungen

Das RVK-Gelände soll in vier Jahren völlig anders aussehen. „Der Plan ist, in drei Jahren eine Wasserstofftankstelle in Betrieb zu nehmen. Der Rest soll ein Jahr später erfolgen“, erklärte Frank den Politikern. Zudem sollen auch E-Autos geladen und Bio-Methan getankt werden können.

Dazu käme das „Kompetenzzentrum Nahverkehr“ bis 2026. Darin will das Unternehmen die Busse warten und reparieren. Zudem sollen ein Lernbereich „Technik und Instandhaltung“ und eine Beratungsstelle für Gebietskörperschaften und regionale Partner entstehen, wie Steinicke weiter berichtete.

Auch eine Fahrsicherheitsfläche sowie ein Aus- und Weiterbildungszentrum sollen entstehen – und damit mindestens 20 neue Arbeitsplätze. „Nicht nur wir wollen das Gebäude zur Ausbildung nutzen, sondern es auch Partnern anbieten“, so Frank. Es sei auch denkbar, dass man den 1500 Quadratmeter großen Bunker aus Bundeswehrzeiten in ein Rechenzentrum verwandelt oder als Lagerfläche nutzt.

Auf dem ebenfalls geplanten Testgelände soll dabei nicht nur Fahrsicherheitstraining für Busse, Lkw und Transporter angeboten werden. Nach Angaben des RVK-Geschäftsführers wird es zudem Testmöglichkeiten für autonomes Fahren geben. Insgesamt sollen dann etwa 100 Menschen an der Peterheide arbeiten.

Umrüstungen statt Neukauf

Bis die für die rund 350 Kilometer Reichweite benötigten 35 Kilo Wasserstoff getankt seien, müsse der Bus eine Viertelstunde an der Zapfsäule stehen.

Im Kreis sind inklusive der Busse, die im Stadtverkehr Euskirchen in Betrieb sind, 61 Bio-Methan-Busse unterwegs. Acht weitere sollen bis Ende des Jahres folgen. „Die nächsten Fahrzeuge werden dann nicht mehr auf Bio-Methan umgerüstet, sondern auf Wasserstoff und Batterieelektrik“, erklärte Frank der Delegation. Dies sei dann auch günstiger als der Neupreis der Busse. Insgesamt seien im RVK-Gebiet bereits 52 Wasserstoffbusse im Einsatz, 108 weitere bestellt.

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Meckenheim baut sein Glasfasernetz aus

Meckenheim – Weiteres Quartier wird von Glasfaser Plus erschlossen. Alle reden von Glasfaser-Anschlüssen bis ins Haus. In Meckenheim haben weitere rund 1.185 Haushalte die Chance, schon in Kürze dabei zu sein. Denn die GlasfaserPlus GmbH hat damit begonnen, das Netz in Meckenheim auszubauen. Bis Mitte 2023 werden Anschlüsse mit bis 1 Gigabit pro Sekunde realisiert. Die Telekom arbeitet dabei im Auftrag der GlasfaserPlus, einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und dem australischen Fondsverwalter IFM Investors. Den Baustart nahm Bürgermeister Holger Jung gemeinsam mit Kirsten Helmbold, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland GmbH, Martin Kolb, Kommunales Relationship Management der GlasfaserPlus GmbH, und Jan Unnasch von der Telekom Technik vor.

„Die digitale Infrastruktur gewinnt bei der Standortfrage für uns in Meckenheim eine immer größer werdende Bedeutung. Mit dem Glasfaserausbau erzielen wir sehr hohe Übertragungsraten, wovon letztlich alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt profitieren“, sagte Bürgermeister Holger Jung und freut sich über einen weiteren Technologie-Schub für die Zukunft der Apfelstadt.

Kirsten Helmbold, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland GmbH, erläuterte den so genannten Fiber to the Home (FTTH) Ausbau. „Hierbei endet das Glasfaser-Kabel nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sondern muss bis ins Gebäude gezogen werden. Dafür brauchen wir die Genehmigung der jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer. Schließlich betreten wir Privatgrund.“ Andernfalls wird das Glasfaser-Kabel am Haus vorbeigeführt.

Netz der Vielfalt

Die GlasfaserPlus GmbH vermietet das Netz anbieteroffen an alle Telekommunikationsanbieterinnen und -anbieter. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit später die freie Wahl, bei wem sie Telefon, Internet oder Fernsehen buchen möchten. Für den Ausbau in Meckenheim hat die Telekom bereits angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus nutzen zu wollen. Weitere Anbieter sollen folgen.

Kostenloser Anschluss während der Ausbauphase

Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen und Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einer Telekommunikationsanbieterin bzw. einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil dafür Privatgrund betreten werden muss. Immobilienbesitzende werden diese zu einem späteren Zeitpunkt ganz bequem im Internet erteilen können. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase kostet der Hausanschluss einmalig 799,95 Euro. Die Beauftragung funktioniert folgendermaßen: Kundinnen und Kunden buchen bei einer Telekommunikationsanbieterin bzw. einem Telekommunikationsanbieter einen Glasfaser-Tarif. Die bzw. der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und regelt die Details.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit der Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom gibt es unter anderem im Internet unter www.telekom.de/glasfaser sowie unter der kostenfreien Hotline 0800 2266100.

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Fairtrade-Bälle für „Bewegungsdörfer“ im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die derzeit 32 am Projekt „Bewegung in die Dörfer“ teilnehmenden Gemeinden können sich jetzt über leichte „Fairtrade“-Lederbälle freuen, die sie im Rahmen ihrer Bewegungsstunden für ältere Menschen einsetzen können. Finanziert werden die Bälle aus dem Projekt „Gesund älter werden im Landkreis Mayen-Koblenz“, einem Projekt zur Gesundheitsprävention des GKV-Bündnisses für Gesundheit.

„Da wir auch Fairtrade Landkreis sind, freuen wir uns natürlich besonders, dass wir im Rahmen unseres vielseitigen Engagements zur Gesundheitsprävention beides miteinander verbinden können und entsprechende Bälle aus ,fairem Handel‘ für das Bewegungsprojekt für ältere Menschen einsetzen können“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Idee, die Projekte „Bewegungsdörfer“ und Fairen Handel zu verbinden, ist in der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis Mayen-Koblenz entstanden. Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten zum fairen Handel vor Ort und sucht neue Absatzwege für fair gehandelte Produkte.

Dem Projekt „Bewegung in die Dörfer“ können sich Bewegungsgruppen jederzeit anschließen. Nähere Informationen gibt es bei Markus Eiden, Gesundheitsprävention, E-Mail markus.eiden@kvmyk.de sowie bei Lea Bales, Bewegung in die Dörfer, E-Mail lea.bales@kvmyk.de.

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Rad-Servicestation in Jülich

Jülich – Schnelle Hilfe vor Ort für kleinere Reparaturen. Viele haben es bereits erlebt: Das Vehikel ist voll funktionstüchtig abgestellt – beim Wiederaufsuchen ist ein Rad platt oder eine Schraube sitzt locker. Die Radservicestation schafft hier Abhilfe.

Die neue kleine Werkstatt vor Ort ist mit grundlegendem Werkzeug ausgestattet, das kleinere Reparaturen am Fahrrad, am Kinderwagen, am Rollstuhl oder am Skateboard schnell und unkompliziert durchführen lässt. Hochwertiges Werkzeug ist an Stahlseilen befestigt, inkl. einer Pumpe für alle Ventile. Ein QR-Code hilft bei Bedarf mit Reparaturanleitung.