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2,45 Millionen Euro werden investiert – Neuer Rathaus-Anbau der Verbandsgemeinde-Verwaltung Vordereifel

Mayen – Symbolischer Spatenstich für die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel. Offizieller Baubeginn in der Kelberger Straße. Der Anfang ist gemacht: zum symbolischen Spatenstich für den geplanten Rathaus-Anbau der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel hatte Bürgermeister Alfred Schomisch vergangenen Montag in die Kelberger Straße in Mayen eingeladen.

„Endlich geht es los“, sagte der Bürgermeister, als er gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ratsmitgliederinnen und Ratsmitgliedern und Vertretern der ausführenden Firmen den Spaten in die Hand nahm. „Wenn alles glatt läuft, hoffen wir, im Herbst nächsten Jahres den Neubau beziehen zu können“, erklärte er. In 17 weiteren Büros findet die wachsende Zahl der Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter auf ca. 300 qm dann moderne Arbeitsplätze vor, und die Kolleginnen und Kollegen aus dem jetzigen Nebengebäude können ebenfalls wieder im Rathaus selbst untergebracht werden. Das neue Gebäude wird zudem mit einer modernen Wärmepumpe beheizt und eine Photovoltaik-Anlage liefert einen Teil der Stromversorgung.

Auch die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Vordereifel profitieren: Das leicht erreichbare Erdgeschoss des neuen Anbaus beherbergt zukünftig das Standesamt, Meldeamt und Touristik-Büro. Durch die dort vorhandene Barrierefreiheit können mobilitäts- und seheingeschränkte Menschen ihre Behördengänge dann ohne größere Schwierigkeiten absolvieren. Über den Aufzug im Bestandsgebäude können auch die oberen Etagen im neuen Trakt problemlos erreicht werden.

Das insgesamt knapp 2,45 Millionen Euro teure Bauvorhaben, inkl. Abriss des maroden Nebengebäudes, der Dachsanierung, der Garagenerweiterung, der Errichtung von Photovoltaikanlagen sowie der Parkplatzherstellung auch mit E-Ladesäulen, war im vergangenen Jahr vom Verbandsgemeinderat Vordereifel beschlossen worden. Das Land fördert einen Großteil des Gesamtprojektes, und zwar 2.149.000 €, aus Mitteln des I-Stock mit 1 Million Euro.

„Wir haben hier nun mit dem Rathaus-Anbau eine reizvolle Bauaufgabe, nämlich die weitere Verknüpfung von Alt und Neu, zu bewältigen. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass bei der Ausschreibung der Arbeiten bisher regionale Unternehmen und Büros den Zuschlag erhalten konnten“, äußerte Bürgermeister Alfred Schomisch in seiner Ansprache erfreut. Die Architekten vom Büro Seelbach & Schäfer in Andernach haben das Gebäude entworfen, die Statik lieferte das Ingenieurbüro Rainer Weber aus Boos, und die Firma Hubert Knechtges GmbH & Co. KG aus Luxem wird die Erd- und Rohbauarbeiten ausführen.

In seiner Rede warf Bürgermeister Alfred Schomisch auch einen kurzen Blick auf die interessante Geschichte des Rathauses der Verbandsgemeinde Vordereifel: das erste Amtsgebäude der früheren „Landbürgermeisterei Mayen“ (gegründet 1857) war in den Jahren 1890-91 in der Kelberger Straße zum Preis von rund 64.936 Goldmark errichtet worden, was (lt. Internetrecherche) in etwa einem Wert von 640.270 Euro entspricht. Der erste Erweiterungsbau wurde 1982 – passend zum 125 jährigen Jubiläum der damaligen Verbandsgemeinde Mayen-Land – fertig gestellt und kostete rund 3,5 Millionen D-Mark.

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Schaufel-Übergabe am Büchel in Aachen – Bald wächst auf dem ZwischenZeit-Gelände die erste Wiese

Aachen – Auf knapp 5000 Quadratmetern entsteht in den kommenden Wochen die grüne ZwischenZeit-Fläche mit Wegen, Aktions- uns Aufenthaltsbereichen. Die ZwischenZeit am Büchel wird in zwei bis drei Jahren von der endgültigen Gestaltung für die öffentliche Freifläche abgelöst. Die Städtischen Entwicklungsgesellschaft lädt am Freitag, 23. September, von 11 bis 17 Uhr zum Aktionstag mit dem Planspiel „Platzreise zur Wiese“ an den Büchel ein. Ab 18 Uhr gibt es Informationen zu Verfahren und Ablauf des landschaftsplanerischen Wettbewerbs für den Büchel.

Das Parkhaus ist längst weg, die fast 5000 Quadratmeter große Fläche am Büchel ist mittlerweile verfüllt und eingeebnet worden. Der letzte Bagger des Abbruchunternehmens rückt in diesen Tagen ab. Nun übernehmen die Garten- und Landschaftsbauer das Kommando und richten das Areal für die ZwischenZeit her. „Wiese“ lautet schon jetzt das Stichwort! Auch wenn die Umsetzung der endgültigen Planung noch zwei bis drei Jahre auf sich warten lassen wird: einen ersten Vorgeschmack auf die neue Qualität der öffentlichen Freifläche am Büchel soll es schon kurzfristig geben. Daher freuen sich Stadt und die beim Altstadtquartier Büchel federführende Städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA), die Menschen schon in dieser Phase des Großprojekts mit der ZwischenZeit am Büchel begrüßen zu dürfen.

Mit viel Grün und attraktiver Aufenthaltsqualität soll dann auch das künftige Altstadtquartier punkten. Die städtebaulichen Planungen hierfür laufen auf Hochtouren. Doch bis die ersten Gebäude gebaut und die finalen öffentlichen Flächen gestaltet werden können, vergehen eben noch ein paar Jahre.

Wege, Wiese und eine kleine Bühne

Im Rahmen eines Pressetermins fand am Montag (19. September) die offizielle „Schaufelübergabe“ statt. SEGA-Chef Christoph Vogt dankte allen Beteiligten für das bisher Geleistete. Anschließend überreichte Janosz Itner von der F+R Industriemontage und Abbruch GmbH den Spaten an Marius Hüsges und seinen Chef Maik Jasper vom gleichnamigen Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen. In den kommenden rund zehn Wochen entstehen auf dem Gelände zwischen Redhouse und Mefferdatisstraße nun Wege, ein Platz mit Sitzgelegenheiten und einer kleinen Holzbühne und eine „Oase“ mit weiteren Holzelementen und Spielsand. In den Randbereichen sollen ab kommendem Frühjahr unzählige Wildblumen und Pflanzen blühen. Auf den zentralen offenen Flächen sähen die Experten schon in Kürze Gras ein. Auch eine Beleuchtung der Fläche und ein Insektenhotel wird es – Dank eines Sponsorings der STAWAG – geben.

„Wir freuen uns, dass wir nun das nächste Kapitel am Büchel aufschlagen. Die Menschen sollen die Fläche schon in den kommenden Jahren nutzen können. Hier kann schon bald – vor allem natürlich in den Sommermonaten – gespielt und entspannt werden. Hier können sich Menschen treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Mit Partner-Initiativen werden Projekte wie die Wildblumenwiese entstehen und auch kleine Veranstaltungen können schon bald am Büchel stattfinden“, umriss SEGA-Geschäftsführer Vogt die Pläne für die ZwischenZeit am Büchel.

Ein Abriss mit vielen Herausforderungen

Janosz Itner vom Abbruchunternehmen F+R zog ein positives Fazit: „Der Abbruch des Parkhauses war eine besondere Herausforderung. Nun haben wir auch die letzten Arbeiten abgeschlossen. Wir haben die Grube verfüllt und die Drainage angelegt. Mit unserem Abschied aus Aachen wünschen wir dem Projekt Altstadtquartier Büchel weiterhin viel Erfolg.“

Dazu trägt in den kommenden Wochen auch die Firma Jasper bei, die für die Herrichtung der Freifläche verantwortlich ist. Geschäftsführer Maik Jasper sagte: „Schon in wenigen Wochen werden Passanten sehen, was hier am Büchel entsteht. Kommen Sie also gerne immer wieder mal vorbei, um live mitzubekommen, wie Wege und Grünflächen Gestalt annehmen.“

Als Projektleiter des städtischen Gebäudemanagements blickte Frank Schneiderwind auf die Anfänge des Großprojekts Parkhausabriss zurück: „Wir mussten so viele Aspekte bei den Planungen berücksichtigen: Der Thermalwasserzug, der direkt unter dem Büchel verläuft, musste geschützt werden – ebenso wie die angrenzenden Bestandsgebäude. Das hat uns an einigen Stellen wie dem Redhouse phasenweise vor immer wieder neue Probleme gestellt. Aber heute kann ich festhalten: Wir haben alle Herausforderungen gemeistert – von der Abbruchplanung bis zur Baustellenlogistik mit den über 1200 Lkw-Fahrten, die durch das enge Altstadtviertel geführt werden mussten.“ Einen besonderen Dank richtete daher Christoph Vogt an alle Anwohnenden und Geschäftstreibenden, die den Belastungen besonders ausgesetzt waren. „Die Nachbarschaft hat das Projekt toll mitgetragen!“ Wenn es zu Beschwerden kam, stand die SEGA stets als Ansprechpartnerin zur Verfügung. „Wir haben dann gemeinsam mit dem Abbruchunternehmen schnellstmöglich nach Lösungen gesucht, um die Einschränkungen zu minimieren.“

Aktionstag am 23. September

Wer mitmachen und sich in die weitere Planung am Büchel einbringen möchte, ist schon an diesem Freitag, 23. September, unter dem Motto „Was will ich hier zukünftig machen?“ dazu eingeladen. Das Planspiel „Platzreise zur Wiese“ gibt dazu die Gelegenheit. Die SEGA lädt von 11 bis 17 Uhr ein, am ehemaligen Parkhaus-Gelände vorbeizuschauen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ab 18 Uhr werden schließlich das Verfahren und der Ablauf des landschaftsplanerischen Wettbewerbs vorgestellt. Dabei werden gute Beispiele für Freiräume in Aachen präsentiert und die Ergebnisse des Tages mit den Teilnehmenden diskutiert.

Beim Planspiel sammelt das SEGA-Team die Ideen der Bürgerschaft, welchen Charakter die „Wiese“ nach der ZwischenZeit erhalten soll. Das Ergebnis bekommen anschließend die Planungsbüros, die am Wettbewerb teilnehmen, ins Aufgabenheft geschrieben. Die SEGA wird die Besucher*innen mit einem Aktionsbus am Büchel empfangen, um dort mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Welche Visionen zur künftigen Nutzung der Grün- und Freifläche haben die Menschen? Dazu gibt es am 23. September hoffentlich viele spannende Anregungen.

Beim Aktionstag wird die SEGA pädagogisch von einem Team der Jugendkunstschule Bleiberger Fabrik unterstützt, das zudem einen Workshop zum Bau und zur Gestaltung von Liegestühlen für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren anbietet.

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Es war ganz schön was los im Euskirchener Stadttheater

Euskirchen – Bei der Auftaktveranstaltung für das Kulturstrolche-Schuljahr, konnte Bürgermeister Sacha Reichelt die neuen und alten Kulturstrolche begrüßen. Im Rahmen dieses Förderprojektes werden Schülerinnen und Schüler über die Dauer von drei Schuljahren, von der zweiten bis zur vierten Klasse, an die verschiedenen Kulturangebote der Stadt herangeführt.

Die Teilnahme ist dabei für die Eltern und die Schule kostenfrei. Die Bustransporte übernimmt die SVE kostenlos, finanziell unterstützt wird das Projekt auch von der Volksbank Euskirchen eG. Insgesamt 12 Klassen mit 290 Kindern sind aktuell in Euskirchen als Kulturstrolche unterwegs – gut erkennbar an ihren blauen Kappen.

Es war also ganz schön was los im Euskirchener Stadttheater. Nach der offiziellen Begrüßung übernahm die Rockband „Pelemele“ die Bühne und spielte für die Kinder. Mit tollen Liedern und Mitmach-Aktionen begeisterten die Musiker ihre kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer, die den Saal mit ihrem Jubel zum Beben brachten.

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Krimifestival „Tatort Eifel“ erfolgreich gestartet

Daun – Mit einem grandiosen Auftakt ist die 11. Ausgabe von „Tatort Eifel“ am vergangenen Wochenende gestartet. Das Forum Daun verwandelte sich für einen Abend in das Moka Efti – einen der Tanzpaläste des Berlins der 20er Jahre. Das Moka Efti Orchestra, die original Big Band aus der Serie „Babylon Berlin“, riss das begeisterte Publikum mit in seinen Bann.

Am vergangenen Samstag las dann die Schauspielerin Andrea Sawatzki vor ausverkauftem Haus in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim aus ihrem Buch „Brunnenstrasse“, in dem sie ihre Kindheit mit einem dementen Vater schildert. „Fang den Mörder“ hieß es am Sonntag im Rondell in Gerolstein. Susanne Pätzold und Marius Jung forderten in einer besonderen Mischung aus Lesung und Schauspiel das Publikum mit wechselnden Fällen zum Mitraten auf.

Im Laufe der Woche folgen rund 20 weitere Veranstaltungen.

Der festliche Höhepunkt bei jeder Ausgabe von „Tatort Eifel“ ist die große Abendgala mit zahlreichen prominenten Gästen, und den feierlichen Preisverleihungen. Mit dem Filmpreis ROLAND werden in diesem Jahr der österreichische Schauspieler Nicholas Ofczarek (u.a.„Der Pass“, „Die Ibiza-Affäre“) sowie der Mehrteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ ausgezeichnet, der einen spektakulären Mordfall aus den 80er Jahren nachzeichnet. Schauspieler, Produzenten und Redaktion werden abhängig von sonstigen terminlichen Verpflichtungen erwartet.

Tickets

Für Kurzentschlossene gibt es zu einigen Veranstaltungen noch Tickets unter www.tatort-eifel.de, unter der Tickethotline 0651-9790777 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und an den Abendkassen.

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Gesundheitstag bei der Verbandsgemeinde Mendig

Mendig – „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) steigert die Gesundheit, Motivation und Zufriedenheit eines jeden Mitarbeiters und überträgt sich direkt auf den Erfolg eines Unternehmens“. Ein spannender Leitsatz, den die Verbandsgemeinde Mendig als regionaler Arbeitgeber für sich erkannt hat, um noch intensiver auf die Achtsamkeit und Fürsorge seiner Mitarbeiter eingehen zu können.

Nach zweijähriger zwangsbedingter Corona-Pause folgte nunmehr die bereits siebte Auflage des Gesundheitstages. In Kooperation mit dem DRK Ortsverein Mendig e.V., der AOK Rheinland-Pfalz sowie des Sanitätshaus Thillmann in Mendig konnten die Mitarbeiter u.a. von folgenden Angeboten profitieren:

  • Blutdruckmessungen des DRK’s unter ehrenamtlicher ärztlicher Beobachtung von Dr. Glutting,
  • Biozoom-Messung (Antioxidantien-Messung), Vortrag „Super Food“, Faszien-Training sowie Info-Stand mit Gesundheitsberatung durch die AOK,
  • Fußdruck- und Venenmessung durch das Sanitätshaus Thillmann in Mendig,
  • Vortrag „Besserer Umgang mit Stress“ von Uta Tuttlies (Yoga-Lehrerin) sowie
  • weitere Bewegungsangebote.

Es gibt viele gute Gründe, sich um die Gesundheit der Mitarbeiter mit einem strategisch orientierten und strukturierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu kümmern, sind sich Bürgermeister Jörg Lempertz und die Gesundheitsbeauftragte der Verbandsgemeinde Mendig, Caroline Hamann, einig. Gerade in der Verwaltung werden die meisten Arbeiten in einer sitzenden Tätigkeit verrichtet. Daher ist es von enormer Bedeutung, entsprechende Ausgleichsmaßnahmen zur Früherkennung als Gegenpol zu setzen.

„Fakt ist vor allem, dass die Herausforderungen der demografischen Entwicklung mit einem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ein Umdenken auch bei öffentlichen Arbeitgebern erfordert“, so Lempertz. Vor diesem Hintergrund betonen er und Büroleiter Fabian Schneider unisono, dass die Verwaltung nur mit gesunden, leistungsfähigen und motivierten Mitarbeitern auch in der Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber bleibt.

 

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Vielfältige Veranstaltungen im Kreis Düren zum Welt-Alzheimertag am Mittwoch 21. September

Düren – „Demenz – verbunden bleiben!“ Das ist das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages, der am Mittwoch, 21. September begangen wird, um auf die Situation von Erkrankten und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen, aufzuklären und Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten. Der Kreis Düren und kooperierende Institutionen haben eine Veranstaltungsreihe rund um den Welt-Alzheimertag entwickelt.

Ob beispielsweise Gesprächskreise, Telefonberatungen, Filmvorführungen oder Seminare – hier finden Betroffene und Angehörige vielfältige Informationen und Hilfsangebote. „Leider gibt es bisher noch kein Heilmittel gegen die Krankheit. Was wir aber tun können ist, über Demenz aufzuklären und eine wichtige Stütze zu sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

So beantworten bei einer Telefonaktion am Montag und Dienstag, 19. und 20. September, Expertinnen und Experten viele Fragen zur Demenz. Von 8 bis 15 Uhr sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner unter 02421/2210 51 999 erreichbar. Dienstag von 12 bis 13 Uhr ist das Telefon kurzzeitig nicht besetzt. Auch das Thema „Wohnen im Alter“ rückt in den Fokus. So ist es möglich, sich bis zum 22. September bei der low-tec (Paradiesbenden 16) die Wanderausstellung zu Musterwohnungen für Menschen mit Demenz anzuschauen. Am 29. September organisiert der Kreis Düren zudem einen Vortrag in der Kreisverwaltung Düren (Bismarckstr. 16), und erzählt wie eine Wohnanpassung im Alter möglich ist (Anmeldung unter 02421/2210 51944 oder amt51@kreis-dueren.de).

Die Pflegeberatungsstelle des Kreises Düren gibt am 20. und 27. September Antworten auf die Frage „Pflegefall – was nun?“ und klärt über Pflegeleistungen auf. Am 22. September gibt es zudem einen Kurs, auch unter Beteiligung der Pflegeberatungsstelle, für Nachbarschaftshelferinnen und -helfer.

Das Lumen-Kino spielt am Freitag, 23. September, den thematisch passenden Film „The Father“, der zeigt, wie sich eine Tochter um ihren demenzkranken Vater kümmert und wie schwierig die Situation für alle Beteiligten ist. Im Rahmen der Filmvorführung gibt es zudem einen Kaffee-Klatsch, bei dem die Interessierten bei einem Stück Kuchen ins Gespräch kommen können. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro. Anmeldung unter 02421/2210 51944 oder amt51@kreis-dueren.de. Die meisten Veranstaltungen im Rahmen des Welt-Alzheimertags sind übrogens kostenfrei.

Außerdem ist eine Vorlesewerkstatt am 29. und 30. September geplant, bei der es um das zugewandte Vorlesen geht. Weitere Infos und alle Veranstaltungen gibt es kompakt in der Broschüre zum Welt-Alzheimertag, die unter anderem in der Kreisverwaltung in Düren ausliegt. Bei der Koordinierungsstelle „Pro Seniorinnen und Senioren im Kreis Düren“ erhalten Interessierte ebenfalls Infos via Mail amt51@kreis-dueren.de oder unter 02421/221051944.

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Weltkindertag am Dienstag 20. September – Auch im Eifelmuseum in Mayen wird gefeiert

Mayen – Der Weltkindertag wird auch in den Mayener Museen gefeiert: Aus diesem Grund haben alle Kinder am Dienstag, 20. September freien Eintritt, um gemeinsam mit ihrer Familie einen tollen Ausflug zu erleben. Doch nicht nur die spannenden Ausstellungen der drei Themenmuseen – Ausstellung EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und Erlebniswelten Grubenfeld– warten auf die jungen Gäste. Jeder Besucher erhält auch eine kleine Überraschung.

Wer ein paar besonders spannende Stunden in den Ausstelllungen erleben will, kann sich auch auf Schatzsuche begeben. Ausgestattet mit einer Schatzkarte werden die jungen Besucher anhand zu beantwortender Fragen durch das Mayener Grubenfeld und die interessante Ausstellung „SteinZeiten“ geführt. Wer die Schautafeln liest, die Ausstellung aufmerksam besichtigt und im Grubenfeld die Augen offenhält, kann die Fragen beantworten, aus deren Antworten sich ein Lösungswort ergibt. Erfolgreiche Schatzsucher können sich an der Kasse des Vulkanparkinformationszentrums eine Belohnung abholen.

Und auch in der Genovevaburg kann man auf Schatzsuche gehen. Gesucht wird der Schatz, dem Mayener Bergleute in den Schieferstollen des Katzenberges nun schon seit 2.000 Jahren nachspüren. Mit ein wenig Glück und Spürnase werden die jungen Detektive das Lösungswort sicherlich schnell herausfinden. Auf die erfolgreichen Spürnasen wartet dann ebenfalls eine kleine „goldene“ Belohnung.

Ein besonderes Highlight zum Weltkindertag sind die kostenlosen kindgerechten Führungen durch das Deutsche Schieferbergwerk und die Erlebniswelten Grubenfeld, jeweils um 15:00 Uhr. Die Ausstellung EifelTotal, das Deutsche Schieferbergwerk und die Erlebniswelten Grubenfeld haben am Weltkindertag von 10 – 17 Uhr durchgehend geöffnet. Kinder können das Museum kostenfrei besuchen, für alle anderen gelten die regulären Eintrittspreise.

Mehr Informationen zu den Museen, Öffnungszeiten, regulären Eintrittspreisen, Führungen und vieles mehr findet man online unter  www.eifelmuseuem-mayen.de .

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Sie „brennen“ für die Feuerwehr – Mechernicher Brandbekämpfer freuen sich über deutlichen Mitglieder-Zuwachs

Mechernich – Konkurrenz belebt das Geschäft. Positiver Wettstreit noch mehr – und davon profitiert die Mechernicher Feuerwehr. „Die Werbekampagnen der einzelnen Löschgruppen sind einfach top. Jede möchte die meisten Mitglieder haben“, sagt Feuerwehrchef Jens Schreiber. Das sei einer der Gründe dafür, dass die Feuerwehr der Stadt am Bleiberg wächst. Von 45 Quereinsteigern zwischen 18 und 45 Jahren berichtet Schreiber in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. „Eine Zahl die landes- und bundesweit seinesgleichen sucht“, ergänzt er nicht ohne Stolz. Dazu beigetragen habe sicherlich auch das Interesse am Ehrenamt nach der Flut.

So verfügt die Einsatzabteilung zum Stichtag 1. Juli über 43 weibliche und 417 männliche Mitglieder. Die Jugendfeuerwehr ist auf 145 Mitglieder angewachsen. Sechs Mädchen und 26 Jungs sind zudem in der Kinderfeuerwehr, für die sogar eine Warteliste angelegt werden musste. Die sieben Betreuerinnen und Betreuer kommen aus der Unterstützungsabteilung. In der Ehrenabteilungen sind 113 Mitglieder gelistet, wodurch sich die Gesamtzahl der Mitglieder im Stadtgebiet Mechernich auf 773 aufsummiert.

Motivation weiter hochhalten

„Jetzt gilt es, die Motivation bei den Kameradinnen und Kameraden hoch zu halten“, weiß Jens Schreiber. Denn nur so lassen sich die Zahlen langfristig sichern. Der Feuerwehrchef möchte mit seinem Team daher auf qualifizierte Ausbildung setzen und setzt darauf, dass auch weiterhin in die Ausstattung der Feuerwehrleute investiert wird.

Auch beim Thema „Technische Ausrüstung“ geht es in Mechernich voran. Die Kommerner Löschgruppe soll in zwei bis drei Wochen ihr Wechselladerfahrzeug (WLF) erhalten. Die Einsatzleitfahrzeuge (ELF) für Obergartzem, Kommern und Bleibuir sind laut Schreiber derzeit beim Innenausbau. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) für Obergartzem soll voraussichtlich Mitte 2023 ausgeliefert werden, das mit Landesförderung finanzierte Fahrzeug für die Kinderfeuerwehr soll noch in diesem Herbst in Mechernich ankommen. Zudem hat Jens Schreiber noch ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20) für Mechernich und ein Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) für Kommern in der Ausschreibung.

„Nach der Flut haben wir zudem drei neue Schlauchboote angeschafft“, erläuterte der Feuerwehrchef weiter. Die seien auch von der DLRG als sinnvoll und sehr praktisch erachtet worden. Die Umstellung auf den digitalen Einsatzstellenfunk sei inzwischen auch abgeschlossen worden. Weil die Geräte in großen Gebäuden mitunter nicht funktionieren, musste die Firma Hochwald in ihrem Werk die erste Gebäudefunkanlage auf Mechernicher Stadtgebiet installieren. „Die ist seit Mitte August in Betrieb“, so Schreiber.

Ausreichend Personal vorhanden

Das Einsatzcontrolling sieht derweil recht gut aus. „Von 13 controlling-pflichtigen Einsätzen im 1. Halbjahr 2022 waren wir in neun Fällen rechtzeitig vor Ort“, so Jens Schreiber. Bei zwei Einsätzen sei man zwei Sekunden, und bei einem nur 45 Sekunden außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist eingetroffen. Durch die analoge Alarmierungstechnik verliere man aber gut 50 Sekunden, so der Feuerwehrchef, der auch darauf verwies, dass weiterhin alles dafür getan werde, dass Mechernich auch weiterhin keine hauptamtliche Feuerwehr benötige. „Personal ist jedenfalls ausreichend da und wir entwickeln gerade Ideen, um noch schneller zu sein“, so Schreiber.

Der hatte auch noch einen Überblick über Baumaßnahmen im Gepäck. So werde aktuell in den Gerätehäusern in Wachendorf (Fußboden, Einfahrt, Dachentwässerung) und Floisdorf (Ertüchtigung Umkleide)

an der Fertigstellung der Maßnahmen gearbeitet. Derweil läuft die Ausschreibung für den Hallenanbau in Eiserfey. Zudem stehen die Neubauten der flutgeschädigten Gerätehäuser in Kommern und Bleibuir auf der Agenda. In Planung sind zudem der Neubau des Gerätehauses Weyer und die angepasste Umkleidesituation in Obergartzem. Für Harzheim werden aktuell Planungsgespräche geführt.

 

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Sieben Neueinstellungen im September bei der Kreissparkasse Mayen

Mayen – Die Kreissparkasse Mayen begrüßte wieder neue Kolleginnen und Kollegen. Nachdem bereits Anfang Juli acht Menschen das Team der Kreissparkasse (KSK) verstärkt hatten, traten zum 01. September nun weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren ersten Arbeitstag bei der Kreissparkasse Mayen (KSK) an.

Im Haupthaus der Kreissparkasse in Mayen begrüßte Personalentwicklerin Inga Pott auch im Namen der beiden Vorstände Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel sieben neue Kolleginnen und Kollegen, von denen wieder einige als Quereinsteiger aus anderen kaufmännischen Berufen zur KSK Mayen kommen. Darunter ist auch ein Praktikant, der im Rahmen seines Studiums ein dreieinhalbmonatiges Praktikum im Bereich Kreditmanagement absolviert.

Sie wünschte allen neuen KSK-Teammitgliedern viel Erfolg und einen guten Start an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Kreissparkasse Mayen.

Im Rahmen eines Einführungstages wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen neben der offiziellen Begrüßung auch mit den wesentlichen organisatorischen Rahmenbedingungen in der Kreissparkasse Mayen vertraut gemacht, auf die technischen Anwendungen in der Sparkassenwelt geschult und mit Informationen zur Neueinstellung versorgt. Um die Einarbeitung neben der Begleitung durch die jeweiligen Filialteams, die Führungskräfte und der Personalentwicklung zu unterstützen, sind bereits weitere Schulungen für die kommenden Wochen geplant.

Ein gemeinsames Mittagessen mit dem Personalrat rundete den ersten Arbeitstag ab, bevor die „Neuen“ ab ihrem zweiten Arbeitstag ihr neues Aufgabenfeld in den jeweiligen Einsatzbereichen in den BeratungsCentern und Fachabteilungen erwartete.

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Dauerausstellung im Foyer des Stadtmuseums Euskirchen wiedereröffnet

Euskirchen – Nach 14 Monaten Restaurierungs- und Planungsphase wurde die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung im Foyer des Stadtmuseums vor wenigen Tagen fertiggestellt. Damit ist das Museum wieder komplett. Das moderne Ausstellungs- und Mediendesign erzeugt einen völlig neuen Eindruck. Zahlreiche, bislang noch nie gezeigte Exponate zeigen unterschiedlichste Facetten der Geschichte von Euskirchen und des Lebens der Menschen in dieser Stadt.

Wie viele andere Einrichtungen in Euskirchen war auch das Stadtmuseum von der Flutkatastrophe schwer betroffen. Mit aller Macht drang das Wasser in das Museum ein und richtete im Foyer und im Sammlungsdepot gewaltigen Schaden an. Die Inneneinrichtung wurde komplett zerstört. Unzählige Sammlungsstücke mussten buchstäblich aus dem Wasser gezogen, gesäubert, gesichert und gerettet werden. Das Erdgeschoss musste renoviert und das Museum daher geschlossen werden.

Das historische Stadtmodell von 1952, das beliebteste Exponat im Museum, hat – wie durch ein kleines Wunder -die Flut überstanden. Es wurde vom Wasser nach oben getrieben und blieb dadurch glücklicherweise heil. Nachdem es vollständig getrocknet und restauriert wurde erstrahlt es nun in neuem Glanz wieder am angestammten Platz.