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MYK Landrat Dr. Saftig lud zum traditionellen Treffen der Karnevalisten ein

Mendig/Mayen-Koblenz – Kreiswackesträger schunkeln auch außerhalb der fünften Jahreszeit – Seit 1997 wird die höchste karnevalistische Auszeichnung, der aus Pflastersteinen gefertigte Kreiswackes, vergeben. Als besondere Tradition gilt das Kreiswackesträgertreffen der Geehrten. Dieses fand jüngst, auf Einladung von Landrat Dr. Alexander Saftig, in Cimiottis Garten in Obermendig statt.

An dem Treffen haben zahlreiche Kreiswackesträger und Ehrenwackesträger teilgenommen, die bei herrlichem Wetter von Landrat Dr. Alexander Saftig sowie vom Präsidenten der Rheinischen Karnevals-Korporationen Hans Mayer, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig Jörg Lempertz und dem Mendiger Stadtbürgermeister Achim Grün begrüßt wurden. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre zählen Menschen, die über Jahrzehnte das Brauchtum, ihren Verein und somit die Region geprägt haben. Alle Karnevalisten sind als Ehrenamtler eine feste Stütze für das gesellschaftliche Leben im Kreis MYK.

Bei so vielen Stimmungskanonen auf einem Fleck wurde viel gelacht und in gemeinsamen Erinnerungen geschwelgt. „Nicht nur jeder einzelne für sich ist einen Kreiswackes wert, auch in der Gemeinschaft sind sie ein starkes Team. Sie zeigen immer auch außerhalb der fünften Jahreszeit, wie wichtig ihnen der Karneval und der Landkreis sind“, sagte der Landrat und dankte den Karnevalisten für ihr jahrelanges Engagement im Ehrenamt. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, schloss sich den Dankesworten an und überreichte allen Teilnehmern für ihr herausragendes karnevalistisches Engagement ein Basalt-Kleeblatt. Auch Inge Moskopp, Kreiswackes-Trägerin aus Mülheim Kärlich, bedachte alle Karnevalisten mit einem kleinen Präsent.

Genau wie beim Kreisnarrentreffen die Ausrichtungsorte wechseln, so wechseln auch beim Kreiswackesträgertreffen die „Ausflugsziele“ und die Schar der Kreiswackesträger lernt auf diese Art und Weise die schönsten Ausflugsorte in unserem Landkreis kennen. Im kommenden Jahr findet das Kreisnarrentreffen, anlässlich des 111-jährigen Bestehens der Kottenheimer Karnevalsgesellschaft, in Kottenheim statt. Alle Teilnehmer freuen sich schon heute auf das Kreisnarrentreffen und das anschließende „Sommertreffen“.

 

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Ehemaliger Patient aus der Eifel trifft nach 22 Jahre seine Retter

Region/Koblenz – „Er ist ein Kämpfer!“ Damit meint Frank Simonis seinen Sohn Til, den er liebevoll anschaut, als er mit ihm, Ehefrau Astrid und Tochter Lea im Kemperhof, dort wo Til zur Welt kam, zu Besuch ist. Gemeinsam sind die vier einen beeindruckenden Weg gegangen.

Til kommt am 4. Mai 2002 in der 28. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt. „Diese Kinder hatten bereits vor 22 Jahren gute Überlebenschancen. Doch Til entwickelte plötzlich unter intensivierter Beatmung einen beidseitigen Lungenriss mit Herz-Kreislaufversagen“, erklärt Dr. med. Thomas Hoppen, der die Familie 2024 zum Wiedersehen im Kemperhof trifft.

„Als meine Frau mich anrief und sagte, was passiert ist, war für mich klar: Til schafft das, der ist ein Kämper“, erinnert sich Vater Frank. Doch so sicher war das keinesfalls. „Ohne ein eingespieltes Team, das schnell und effizient reagiert, hätte die Geschichte ganz anders ausgehen können“, weiß Hoppen. Wichtig war, dass gleich mehrere Behandlungen nahezu parallel verliefen: die sofortige kontinuierliche Wiederbelebung mit Überdruckbeatmung und Herzdruckmassage, die Notfallmedikamentengabe und die Versorgung beider Lungen mit Schläuchen durch die Haut bis in den Lungenspalt, damit sich beide Lungen wieder entfalten konnten. Das Besondere: „Die Lungen sind bei so kleinen Kindern winzig, aber definitiv lebenswichtig für den Atemgasaustausch – also vor allen Dingen für die Versorgung mit lebenswichtigem Sauerstoff. Da gilt es, dran zu bleiben und nicht nach zehn Minuten zu sagen ,wir schaffen das nicht‘ “, erläutert der Facharzt für Pädiatrische Intensivmedizin.

Als Til dieses Jahr die Geschichte noch einmal hört und neben ihm Hebamme Christine und Arzt Thomas zur Seite stehen, ist er überwältigt. „Das ist einfach Wahnsinn“, sagt er. „Ich freue mich so unglaublich, dass ich das Team jetzt kennenlernen darf.“

Das Team hat Til nach der Reanimation noch weitere rund zehn Wochen begleitet. „Wir waren damals sehr erleichtert und überglücklich, dass es unser Til geschafft hat. Und gleichzeitig war es eine sehr aufwühlende und kräftezehrende Zeit“, erinnert sich Mutter Astrid. „Da hätten wir uns damals auch gewünscht, wenn andere Familien von ihren Erlebnissen erzählt hätten. Das bewegt uns, auch heute noch nach so langer Zeit, anderen Mut zu machen“, sagt die Familie.

Geschichten wie diese sind kein Alltag, aber in einem Perinatalzentrum Level 1, wie es der Kemperhof ist, kommen jährlich eine Reihe von Frühgeborenen zur Welt. „In  unserem Zentrum sind Fachärzte mit spezieller Zusatzweiterbildung für Geburtshilfe und Perinatalmedizin sowie für Neonatologie rund um die Uhr erreichbar. Auf der neonatologischen Intensivstation haben wir mindestens sechs Intensivpflegeplätze und entsprechend ausgebildetes Personal, sodass eine optimale Versorgung gesichert ist“, betont Chefarzt Privatdozent Dr. med. Thomas Nüßlein.

Er und das gesamte Team haben sich sehr gefreut, dass Til zu Gast war. „Es war auch für mich sehr bewegend. Tils Geschichte zeigt auch, wie enorm wichtig es ist, dass möglichst viele für den Notfall geschult sind – nicht nur im Krankenhaus“, betont Hoppen. Deshalb bietet er auch seit Jahren im Kemperhof regelmäßig Notfalltrainings mit Kinder-Simulationspuppen an. „Jeder sollte an seinem Können arbeiten und regelmäßig an einem solchen Kurs teilnehmen.“

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Sonnenkraft im Future Lab Aachen – Das war die Archimedische Werkstatt 2024

Aachen – Finale der städtischen Ferienspiele am Archimedischen Sandkasten: Sonnenenergie im Tiny House – Aktionstag wird am 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr nachgeholt – Sandkasten noch bis 18. August auf dem Katschhof – Seit dem 5. Juli steht der Archimedische Sandkasten des Future Lab Aachen auf dem Katschhof und begeistert große und kleine Buddel-Fans.

In den vergangenen drei Wochen haben Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren innerhalb der städtischen Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt ein Tiny House errichtet, in dem mit Hilfe der Sonne Energie erzeugt wurde.

Fachlich angeleitet und pädagogisch betreut wurden sie von Expert*innen der Bleiberger Fabrik.

Umweltdezernent Heiko Thomas: „Energieversorgung durch Sonnenkraft im spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig.“

Heiko Thomas war als Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude natürlich von Anfang an begeistert vom thematischen Schwerpunkt der Archimedischen Werkstatt: „Sonnenkraft ist ein wichtiger Baustein für unsere Energieversorgung. Wer ein Balkonkraftwerk hat, weiß, wie effizient die Solaranlagen inzwischen sind. Die Thematik in diesem spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig. Es gibt einen möglichen Einblick, wie wir in Zukunft unsere Häuser mit Energie versorgen.“ Warum das besonders wichtig ist?

„Die Stadt Aachen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden und eine emissionsfreie Energiegewinnung ist für das Ziel unerlässlich“, erklärt Dezernent Heiko Thomas.

Sonnenschein und Farbenpracht

Unter der Dachmarke des Future Lab Aachen werden jedes Jahr in der Archimedischen Werkstatt bereits die Kleinsten für wissenschaftliche Themen und MINT-Fächer sensibilisiert – und das ganz spielerisch. „Durch die Verbindung von MINT und Kunst entdecken Kinder nicht nur die Schönheit der Wissenschaft, sondern auch die Kraft ihrer eigenen Kreativität. Diese einzigartige Symbiose fördert ästhetische und kulturelle Bildung und bereitet sie auf eine innovative Zukunft vor“, sagt Aylin Can, die die Archimedische Werkstatt für die Bleiberger Fabrik geleitet hat.

Herausgekommen ist am Ende ein farbenprächtiges Tiny House. Aus Holzlatten, Korken, bunten Fäden, ganz viel recycelten Materialien. Die Kinder haben sich vor dem Bauen mit der Beschaffenheit des Hauses auseinandergesetzt und auch die Problematik limitierter Ressourcen mitgedacht. (Autorisierte Zitate der Kinder siehe unten)

Spielerisch lernen und experimentieren, das ist das Ziel der Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt, die auch in diesem Jahr wieder in Rekordzeit ausgebucht war. Wer also einen Platz im nächsten Jahr ergattern will, dem 10jährigen Jubiläums-Jahr, muss schnell sein.

Strom auf Balkonien ernten

Sonnensegel, Bagger und Schaufeln der STAWAG sorgten auch in diesem Jahr für Schutz und eine schöne Abwechslung für alle Kinder und so manchen Erwachsenen. Auch das Thema der Werkstatt passte 1a zur STAWAG: „Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen auf die Kraft der Sonne setzen und grünen Strom vom eigenen Dach oder von Balkonien ernten. Denn mit Wind- und Sonnenenergie bringen wir gemeinsam die Energiewende und den Klimaschutz voran“, so Eva Wußing, Sprecherin der STAWAG.

Deubner Baumaschinen hat wieder unzähliges Material, Maschinen und Equipment zur Sicherung der Werkstatt gestiftet und unterstützt so den unbändigen Forschungsgeist der Kinder. Besonders spannend findet Unternehmens-Chef Rolf Deubner, dass am Sandkasten jedes Jahr etwas anderes passiert und die immer wieder überraschenden Ergebnisse der Kinder.

Strandfeeling, Yoga und ein Aktionstag zum Abschluss

Nach der Werkstatt bleiben den Besuchenden nun noch drei Wochen Strandfeeling. Erst am 19. August rückt der Stadtbetrieb an, baut den Kasten ab, siebt und verwendet den gereinigten Sand wieder. Bis dahin warten noch ein paar Highlights: „Zum Beispiel das Good-Morning-Yoga, montags von 7 – 7.30 Uhr, kostenfrei und ohne Anmeldung“, sagt Dr. Jutta Göricke vom Stadtmarketing. „Außerdem wird der Aktionstag, der ja buchstäblich ins Wasser gefallen ist, nachgeholt, ein toller Abschluss.“

Aktionstag am Archimedischen Sandkasten:

  • 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr

Programm:

  • Die FH Aachen bringt einen interaktiven Info-Stand zum Thema Solar mit, bei dem ein Experte aus dem Solar Institut Jülich (SIJ) der FH mit verschiedenen Bauelementen die Funktionsweise von Solarenergie veranschaulicht. Theorie wird hier praktisch erfahrbar.
  • Am Aktionsstand der Verbraucherzentrale können Kinder, Jugendliche und Erwachsene etwas basteln, das sich mit Hilfe von Solarenergie bewegt. Mit einem Memory zum Thema „Strom“ lädt die Verbraucherzentrale zum Spielen ein. Und Erwachsene erfahren alles rund um Balkon-Kraftwerke, die sie bei sich zu Hause installieren können. Und ein paar nachhaltige Gewinne gibt es auch.
  • Das Netzwerk außerschulischer Lernorte, eXploregio.net, lädt zum Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen ein. Am eXploregio.mobil warten spannende hands-on Experimente zum Thema Solarenergie auf kleine und große Forscher*innen.
  • Der aachen tourist service besucht den Aktionstag mit seiner mobilen Tourist-Info und präsentiert einen Rundgang zu 13 Stationen der Wissenschaft in Aachens Innenstadt.
  • 16.00 Uhr: Zum Abschluss Bläser-Konzert auf den Rathaus-Treppen der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen. Liegestühle stehen für alle bereit.
  • Eintritt frei.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt des Future Lab Aachen, einem Zusammenschluss der Stadt mit ihren vier Hochschulen.

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Ingrid Klimke und Greta Busacker – Ein einzigartiges Mutter-Tochter-Gespann im CHIO Aachen Podcast

Aachen – Tausendsassa – mit diesem Wort wird man Ingrid Klimke und auch ihrer Tochter Greta Busacker wohl am ehesten gerecht. Klimke hat in ihrer beispiellosen Karriere vor allem in der Vielseitigkeit bereits so viele Erfolge gefeiert, dass sie sie gar nicht mehr zählen kann. Das räumt sie im CHIO Aachen Podcast ehrlich ein, betont aber auch: „Ich habe all‘ die Momente im Herzen, das ist das Schönste und Wichtigste. Es sind die besonderen Erlebnisse, für die es sich lohnt, hart zu arbeiten. Und gerade im Sport muss man die großen Glücksmomente richtig genießen, weil die Welt beim nächsten Mal schon wieder ganz anders aussehen kann.“

In der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts plaudern die beiden erfolgreichen Reiterinnen aus dem Nähkästchen und nehmen die Zuhörer mit in die ganz besondere Atmosphäre auf „Buschturnieren“, zu einem Olympia-Start am ersten Schultag und in ihr Zuhause – in dem nicht Pferde, sondern Kaninchen im Garten zu finden sind. „Den ein oder anderen Quatsch gibt es schon bei uns, den ich nicht ganz verstehe“, kommentiert Greta Busacker schmunzelnd.

Im Mittelpunkt stehen letztlich aber doch immer die Pferde, auch wenn beide Frauen sich durchaus in anderen Sportarten ausprobiert und sogar auf einem anderen beruflichen Weg befunden haben. So wäre Ingrid Klimke beinahe Lehrerin geworden, wenn im Referendariat nicht immer die Turniere einer ausreichenden Anwesenheit in der Schule im Weg gestanden hätten… Diese Prioritätensetzung kennt auch Tochter Greta: „Ich war erfolgreiche Vierkämpferin, habe Tennis gespielt und geturnt. Dafür ist die Begeisterung auch da, aber am Ende überwiegt immer die Liebe zum Pferd. Da kommt einfach nichts dran.“

Vom Training, das als Mutter-Tochter-Team nicht immer einfach ist, erzählen die beiden Frauen ebenso offen wie über den Schicksalsschlag 1999, als Klimkes Vater plötzlich verstarb. „Das hat unsere ganze Familie komplett aus der Bahn geworfen.“ Doch auch aus diesem Rückschlag ist Ingrid Klimke gestärkt hervorgegangen. Es folgten unter anderem drei olympische Medaillen und drei Siege im SAP-Cup in der Aachener Soers, dank denen sie bereits mehrfach auf der begehrten Siegertafel am Richterturm verewigt ist.

Nicht nur deshalb hat der CHIO Aachen eine ganz besondere Bedeutung für die 56-Jährige: „An jedem Hindernis im Gelände kriegt man von den Zuschauern nochmal richtigen Rückenwind und galoppiert dann so schnell wie möglich zum nächsten Hindernis. Und wenn man hinterher ins Stadion einreitet, ist man schon auf Wolke Sieben“, schwärmt sie.

Weitere spannende Einblicke in ihr Leben als Sportlerinnen und Familie geben Ingrid Klimke und Greta Busacker in der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts. Diese finden Sie hier und überall dort, wo es Podcasts gibt.

Aufgenommen wurde diese Folge in einer ganz speziellen Atmosphäre, nämlich im Hauptstadion am Startwochenende des CHIO Aachen 2024. Zum damaligen Zeitpunkt hat Ingrid Klimke noch von einem Start in der Dressur bei den Olympischen Spielen geträumt. Inzwischen steht fest, dass die zunächst nominierte Reservereiterin leider nicht mit nach Paris fahren kann, da ihr Hengst Franziskus FRH verletzt ist.

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Mehr als 100 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen gehen bei den Olympischen Spielen in Paris an den Start

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: Team Sportland.NRW stellt auch 2024 den größten Anteil der deutschen Olympiamannschaft und unterstreicht damit seinen exzellenten Ruf. Die Olympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt: Vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 kämpfen mehr als 10.500 Athletinnen und Athleten aus mehr als 200 Nationen um Medaillen und Platzierungen. Gastgeber der Spiele ist die französische Hauptstadt Paris. Dem TEAM D gehören rund 470 Athletinnen und Athleten an, von denen mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen kommen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Wir sind stolz, dass Nordrhein-Westfalen erneut den größten Anteil der deutschen Olympiamannschaft stellt. Damit unterstreichen wir unseren exzellenten Ruf als Sportland Nummer 1. Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist nicht nur bei den Athletinnen und Athleten groß: Viele Familienangehörige und Sportfans aus Nordrhein-Westfalen werden die Mannschaft im Nachbarland Frankreich vor Ort unterstützen.“

Paris richtet nach 1900 und 1924 bereits zum dritten Mal Olympische Spiele aus. Nachdem bei den letzten Olympischen Spielen aufgrund der Corona-Pandemie keine Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstadien vor Ort sein konnten, werden die Wettkämpfe nun wieder vor vollbesetzen Rängen stattfinden. Die Nähe der französischen Hauptstadt zu Nordrhein-Westfalen wird eine große Fangemeinde zu den Olympischen Spielen fast vor der Haustür locken.

„Dem Team Sportland.NRW und selbstverständlich auch dem gesamten Team Deutschland viel Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen, eine tolle Zeit und unvergessliche Momente im Kreise der internationalen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler“, betont der Ministerpräsident.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris am Freitag, 26. Juli 2026, werden Basketball-Weltmeister Dennis Schröder und Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner die deutsche Fahne tragen.

Förderung des Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

Die Athletinnen und Athleten des Teams Sportland.NRW konnten sich an den drei nordrhein-westfälischen Olympiastützpunkten sowie den zahlreichen Bundesstützpunkten in Nordrhein-Westfalen auf ihre Olympia-Teilnahme vorbereiten. Denn die Förderung des Leistungssports hat in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert: Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses frühzeitig gestellt: Angefangen von der Auswahl und Förderung potenzieller Talente, über die Vereinbarkeit von Leistungssport mit Schule, Studium und Beruf bis hin zur Einbindung von Wissenschaft in den Trainingsprozess.

Weitere Informationen zum Leistungssport in Nordrhein-Westfalen und eine Übersicht der für die Olympischen Spiele in Paris nominierten Athletinnen und Athleten sind zu finden unter: www.sportland.nrw

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Stadt Alsdorf ist jetzt offiziell eine „stillfreundliche Kommune“

Alsdorf – „Stillfreundliche Kommune“: Alsdorfer Rathaus öffnet gemütliche Still- und Wickelecke – Die Wände sind frisch gestrichen und leuchten in einem warmen Gelb-Orange. Eine ausklappbare Wickelkommode, einen bequemen Schwingsessel mit Stillkissen und einen kleinen Tisch, auf dem stets eine Flasche mit frischem Trinkwasser bereitsteht, gibt es ebenfalls in einer ganz neuen Ecke im Alsdorfer Rathaus. Die hat der Kommune jetzt ein besonderes Zertifikat eingebracht: „Stillfreundliche Kommune“ darf sich die Stadt nach Aachen als erste Kommune in der Städteregion nennen.

Die passende Urkunde des Landesverbandes der Hebammen NRW hat dessen Schatzmeisterin Esther Schmitz in dem neuen Still- und Wickelraum auf der ersten Etage des Rathauses überreicht. „Wir zeichnen seit 2019 Kommunen aus, die öffentliche Einrichtungen so umgestalten, dass ein Besuch mit Babys und Kleinkindern keine Hürde ist.“ Die Nachfrage nach Zertifizierung steige zwar langsam, sagte Schmitz, „aber Alsdorf gehört hier durchaus noch zu den Vorreitern!“ Sehr zur Freude des Dezernenten für Jugend, Schulen und Soziales, Tim Krämer. „Es war zwar eine Herausforderung, von dem begrenzten Platz im Rathaus noch eine Ecke abzuzweigen, aber die haben wir gemeistert.“ Nur wenige Meter vom Aufzug entfernt befindet sich der neue Wickelraum auf der ersten Etage, der somit barrierefrei auch mit Kinderwagen erreichbar ist. Wer ihn nutzen möchte, bekommt am Empfang neben dem Haupteingang des Rathauses den nötigen Schlüssel.

Ideengeberin für Alsdorf war Britta von Oehsen vom Netzwerk „Starteklar – Frühe Hilfen für Familien in Alsdorf“ des Diakonischen Werks. Was sie doppelt freut: Auch im Beratungszentrum der Diakonie bei „ABBBA“ an der Otto-Wels-Straße gibt es seit kurzem eine Still- und Wickelecke. Weitere könnten hinzukommen. Tim Krämer: „Wir werden gerne prüfen, ob auch andere öffentliche Gebäude dafür in Frage kommen.“ Die Ecke im Rathaus erfreut sich bereits guter Nachfrage. Alleine sieben Mal wurde der Schlüssel schon in den Tagen vor dem offiziellen Start entliehen. (apa)

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Westenergie und Verbandsgemeinde Pellenz pflanzen Klimabäume

Plaidt – Energiedienstleister unterstützt Kommunen beim Ausbau der grünen Infrastruktur – Stressresistente Baumarten stehen an der Grundschule Plaidt – Extreme Hitze im Sommer, strenger Frost im Winter und der Frühling gleicht einem langen April: Die Menschen in Deutschland spüren den weltweiten Klimawandel ganz direkt. Westenergie und die Verbandsgemeinde Pellenz stellen sich dieser Herausforderung und treiben gemeinsam den Ausbau einer nachhaltigen, grünen Infrastruktur voran. Dazu wurden insgesamt fünf Klimabäume an der Grundschule in Plaidt gepflanzt. Die Baumarten Liquidambar und Zelkova serrata gelten als besonders stressresistent und sind damit den künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen. Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt, Cornel Schlüter, Wirtschaftsförderer der Wirtschaftsinitiative Pellenz, und Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, trafen sich nun zum symbolischen Spatenstich.

„Wenn wir uns auch in Zukunft noch über grüne Städte und Dörfer freuen wollen, müssen wir heute handeln. Die Pflanzung von Klimabäumen, die unsere Gemeinde schöner und nachhaltiger machen, ist ein wichtiger Beitrag dazu“, betonte Ortsbürgermeister Peter Wilkes. Die neuen Bäume sollen nun viele Jahre lang an ihren Plätzchen wachsen und gedeihen.

„Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir einen gesellschaftlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft leisten. Die neu gepflanzten Klimabäume tragen dazu bei, dass die Pellenz grün bleibt“, unterstrich Westenergie-Regionalmanager Fabian Vocktmann bei der Übergabe.

Klimaexperten warnen, dass lange Trockenzeiten, aber auch nasse Wintermonate den zahlreichen heimischen Baumarten zusetzen. Gleichzeitig haben die gestressten Bäume den aus wärmeren Regionen einwandernden Schädlingen wenig entgegenzusetzen. Klimabäume sind daher ein wichtiger Baustein, um Städte und Gemeinden nachhaltig, resilient und zukunftsfähig zu gestalten. Die Baumart Liquidambar gehören zu den größten und mächtigsten Laubbäumen und sie sind bekannt für ihr fantastisches dunkelrot leuchtendes Herbstlaub während des Indian Summers. Zelkova serrata gehört zur Familie der Ulmengewächse und überzeugt durch seinen attraktiven Wuchs und schönem Laub. „Diese gemeinsame Pflanzaktion ist ein schönes Symbol für unsere verlässliche Partnerschaft“, so Ortsbürgermeister Peter Wilkes. „Wir danken der Westenergie herzlich für die Unterstützung unserer Initiative „Pflanz mich!“ und dem Team vom Bauhof der Ortsgemeinde Plaidt, für die Durchführung der Pflanzarbeiten“, schließt Cornel Schlüter.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Beispielsweise bringt das Energieunternehmen mit den Kommunen über die Verteilung von Blumensamen ausgesuchte Wiesen zum Blühen. Zwischen den über mehrere Jahre sprießenden Pflanzen finden Insekten ein neues Betätigungsfeld. Insbesondere wollen Westenergie und ihre Partnerkommunen den für das Ökosystem so wichtigen Wild- und Honigbienen eine neue Heimat bieten.

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Junge Forschertalente beim Science Camp der Stadt Aachen

Aachen – Mehr als 65 Schüler*innen zwischen 6 und sechszehn Jahren nahmen jetzt unter dem Motto „Auf Entdeckungsreise in die Zukunft!“ am zweite Science Camp im OecherLab teil. Bei diesem vom Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen sowie dem „Team Jugendpflege“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule organisierten Camp konnten die Schüler*innen in Workshops und Exkursionen spielerisch und kreativ die Welt von Wissenschaft und Technik erkunden.

Highlight war ein Filmdreh-Workshop, in dem die Teilnehmer*innen eigene Kurzfilme zu ihrer Vision der „Stadt von morgen“ produzierten. Im Coding-Workshop lernten die Kinder, den BlueBot zu programmieren, um Insekten zu suchen und dabei viel über Kleinstlebewesen sowie das Thema „Klima“ zu erfahren. Junge Tüftler*innen brachten den Schüler*innen bei, eigene Abenteuergeschichten mit Scratch Jr. zu programmieren und sprechende Poster zu gestalten. Mit dem RoboScope-Team der RWTH Aachen bauten und programmierten die Jugendlichen eigene Roboter. Spannende Exkursionen zum Human Brain Project des Forschungszentrums Jülich sowie zum Visual Computing Institute der RWTH Aachen rundeten das Programm ab.

Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Teilnehmer*innen schließlich in einer großen Abschlussveranstaltung mit unter anderem Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer und Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, sowie zahlreichen Eltern, Großeltern und Freund*innen. Insgesamt war das Science Camp 2024 ein großer Erfolg und weckte bei den jungen Teilnehmer*innen Begeisterung für Wissenschaft und Technik.

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Start der Klimaschutz-Managerin bei der Stadt Euskirchen

Euskirchen – Die Position im Klimaschutzmanagement der Stadt Euskirchen ist seit Anfang Juni mit Mara Vollberg besetzt. Aufgabe der neuen Klimaschutzmanagerin ist vorrangig die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan. Für den zügigen Ausbau von Photovoltaik ist eine ihrer ersten Maßnahmen die Konzeption und Durchführung einer PV-Kampagne. Mara Vollberg ist zukünftig auch Mitglied der städtischen Projektgruppe, die mit e-regio den Ausbau der kommunalen Wärmeplanung vorbereitet. Außerdem wird sie noch in diesem Jahr in Dialog mit der Landwirtschaft treten und Möglichkeiten suchen, wie lokale Initiativen und Projekte, die förderlich für den Klimaschutz sind, unterstützt werden können.

Die Brühlerin hat in Köln Architektur mit Schwerpunkt Städtebau und Regionalplanung studiert. Im Anschluss hat sie mehrere Jahre als Architektin gearbeitet und war viele Jahre als selbstständige Kommunikationsdesignerin auch im Bereich Architektur tätig. Nach ihrem Studienabschluss als Fachjournalistin für Medienkommunikation war sie u. a. für die Öffentlichkeitsarbeit der Bonner Energie Agentur zuständig.

Ende Februar dieses Jahres hat Mara Vollberg eine Weiterbildung als Klimaschutzmanagerin abgeschlossen und freut sich über ihre neuen Aufgaben für die Stadt Euskirchen. Ihre Stelle ist im Fachbereich 9 – Stadtentwicklung und Bauordnung angesiedelt.

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Neue Ausgabe der Ausbildungsfibel „Ahrweiler Naturtalente“ ist da

Ahrweiler – Orientierungs- und Nachschlagewerk für anstehende Berufswahl – Die Ausbildungsfibel „Ahrweiler Naturtalente“ geht in die zweite Runde. Die Bücher für das anstehende Ausbildungsjahr sind druckfrisch im Kreis Ahrweiler eingetroffen und werden in den nächsten Wochen an 20 weiterführende Schulen ausgegeben. Das Nachschlagewerk, das in Zusammenarbeit der Wirtschafts- und Tourismusförderung der Kreisverwaltung und der Marketingagentur ATTENTIO realisiert wurde, dient Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen zur Orientierung und wird zudem von den Lehrkräften im berufsorientierenden Unterricht eingesetzt. Erneut stellen sich viele Unternehmen aus der Region vor und präsentieren die verschiedenen Berufsmöglichkeiten, für die sich die Absolventinnen und Absolventen bewerben können.

„Die Ausbildungsfibel verdeutlicht, dass der Kreis ein vielfältiger und interessanter Wirtschaftsstandort ist. Junge Menschen haben bei uns die Möglichkeit, sich persönlich zu entfalten und ihre Berufung zu entdecken“, so Landrätin Cornelia Weigand bei der Vorstellung der zweiten Ausgabe. „Zudem freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr eine noch größere Anzahl an Firmen gewinnen konnten, die ihr Portfolio an Ausbildungsplätzen vorstellen.“

Das bekräftigt auch Patrick Schumacher, Geschäftsführer von ATTENTIO: „Wir danken allen Beteiligten für das große Vertrauen und die tolle Kooperation. Mit der Nürburgring GmbH und HARIBO als Sponsoren konnten wir wirtschaftlich bedeutende Aushängeschilder des Kreises gewinnen. Das verdeutlicht den Erfolg des Projektes und zeigt die stetig zunehmende Wichtigkeit, die der Gewinnung von Nachwuchskräften zugemessen wird. Damit können wir den Naturtalenten in der Region neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzeigen.“

Die Premierenausgabe im vergangenen Jahr wurde im Kreis Ahrweiler sehr gut angenommen. Mit der deutlich erhöhten Teilnehmerzahl werden nochmals mehr Unternehmen davon profitieren, dass die Fibel als Informationsmedium zur Berufsorientierung nahezu 100 Prozent der potenziellen Auszubildenden erreicht. In dem hochwertigen Hardcover-Buch präsentieren sich die teilnehmenden Unternehmen auf Einzel- oder Doppelseiten mit ihrem Firmenportrait, Stimmen der Auszubildenden, Verlinkungen zu den Social Media-Profilen und den jeweiligen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Dabei erhalten mögliche Bewerberinnen und Bewerber die genauen Anforderungen an das Berufsbild ebenso wie die einzelnen Benefits, die die Unternehmen bieten. Alle Angebote finden sich parallel auch auf der Online-Plattform der „Ahrweiler Naturtalente“ (ahrweiler-naturtalente.de) inklusive direkter Bewerbungsmöglichkeit bei den Unternehmen wieder.

Fibel und Online-Plattform werden weiterhin durch die Social Media-Kanäle der „Ahrweiler Naturtalente“ ergänzt. Mittels Postings, Reels oder Stories können Unternehmen zusätzlich zu ihrem Fibelprofil auf sich aufmerksam machen und Interessierten authentische Einblicke in den Berufsalltag gewähren. So werden frühzeitig Absolventinnen und Absolventen sowie zukünftige Nachwuchskräfte der nachfolgenden Jahrgänge erreicht.