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Schüler lernen Berufswelt kennen

Mechernich – Hochwald Foods und Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH unterzeichnen Lernpartnerschaften mit der Gesamtschule der Stadt Mechernich. Zu Unternehmen wie der Deutschen Mechatronics in Mechernich unterhält die Gesamtschule der Stadt bereits so genannte Lernpartnerschaften, am Donnerstag kamen mit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und der Hochwald-Molkerei-Genossenschaft weitere bedeutende Firmen hinzu, in denen die Gesamtschüler künftig die spannende Luft der Arbeitswelt schnuppern können.

Gesamtschulleiterin Dagmar Wertenbruch eröffnet die Informations- und Feierstunde zur Ratifizierung neuer Lernpartnerschaften ihrer Schule mit der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und der Hochwald-Molkereigenossenschaft. In der ersten Reihe (v.r.) der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Martin Milde, Michael Arth von der Industrie- und Handelskammer zu Aachen und Hochwald Ausbildungsleiterin Tanja Bormann. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Schulleiterin Dagmar Wertenbruch, Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde, Hochwald-Ausbildungsleiterin Tanja Bormann, Michael Arth von der IHK und Vanessa Rauch vom Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen (KURS) ratifizierten entsprechende Kooperationsvereinbarungen.

Die Stadt Mechernich vertrat Dezernent Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung und des Kreiskrankenhaus-Fördervereins ist und entsprechende Kontakte geknüpft hatte. „Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen bereitet Kinder und Jugendliche praxisnah auf Ausbildung und Arbeitsplatz vor“, so die Rektorin Dagmar Wertenbruch.

„Win-Win“-Situation

„Den Firmen gibt das Modell die Gelegenheit mit jungen Menschen, künftigen Auszubildenden und Fachkräften in Kontakt zu treten. Eine Situation, von der beide Seiten profitieren“, so Dezernent Ralf Claßen. Im Rahmen der KURS-Vereinbarungen werden Betriebserkundungen durchgeführt, Berufspraktika vermittelt, Projektarbeiten durchgeführt, Einblick in den Arbeitsalltag verschiedener Berufe gewährt, die Anforderungen an Auszubildende benannt und Berufsbilder vorgestellt, so Dagmar Wertenbruch.

Über erste Erfahrungen im Rahmen einer Workshopwoche mit Kreiskrankenhaus-Chefarzt Dr. Marcus Münch (Notaufnahme) berichtete eine Schülergruppe den Gästen der Unterzeichnungsfeier. Schüler/innen des Jahrgangs 6 und 7 sowie Sanitäter der AG Schulsanitätsdienst der städtischen Mechernicher Gesamtschule lernten den Umgang mit Tragen und Schienen, selbst Verbände anzulegen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, sie besichtigten Rettungswachen und Rettungswagen und bekamen an der Schule Besuch vom Roten Kreuz und dessen Bergwacht.

Eine andere Gruppe aus der Klasse 8 d hatte sich unter fachkundiger Anleitung von Hochwald in einer Kontaktwoche mit der Herstellung von Butter beschäftigt und Einblick in die Berufe genommen, die bei der großen Molkereigenossenschaft mit Sitz unter anderem in der Stadt Mechernich ausgebildet werden: Laborant, Fachkraft für Lebensmittel, Elektroniker, Industrie-Chemiker und Industriekaufmann. Sie referierten in der Veranstaltung über die Zusammensetzung von Milch und berichteten über die breite Palette von Produkten, die man aus Milch herstellen kann.

Start als Pfleger und Malteser

Der aus Bleibuir stammende Kreiskrankenhausgeschäftsführer Martin Milde berichtete den Gesamtschülern, wie er sich während zehn Jahren als Aushilfs-Krankenpfleger an Wochenende und in den Semesterferien für die Arbeit im Krankenhaus zu begeistern begann.

Nicht umsonst sei er schließlich als Diplom-Volkswirt und Geschäftsführer an seine alte Wirkungsstätte als Pfleger zurückgekehrt. Es sei der Idealfall, wenn man einen Beruf finde, für den man sich begeistern kann, befand auch Dr. Marcus Münch. Er habe als Jugendlicher beim MHD mit der Menschenrettung angefangen, heute sei er Chefarzt der Notaufnahme.

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Die Mayener STEG GmbH & Co. KG schliesst Vergleich mit ehemaligem Geschäftsführer

Mayen – Die STEG GmbH & Co. KG hat mit ihrem ehemaligen Geschäftsführer aufgrund der Empfehlung des 6. Zivilsenats des OLG Koblenz einen Vergleich abgeschlossen, wonach der ehemalige Geschäftsführer an die STEG 100.000 € zahlt, sodass nach Verrechnung von ihm zustehenden Gegenansprüchen ein Zahlbetrag von 85.000 € verblieb.

Damit sind sämtliche gegenseitigen Ansprüche abgegolten. Anlass zum Abschluss des Vergleiches gab den Parteien der Umstand, dass bei einer Fortsetzung des Verfahrens vor dem Oberlandesgericht Koblenz ein Sachverständigengutachten mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand hätte eingeholt werden müssen. Auch aufgrund des Umstandes, dass die fraglichen Vorfälle sechs Jahre zurückliegen, wurde der Abschluss des Vergleiches von allen Verfahrensbeteiligten als geeignetes Instrument zur Schaffung von Rechtsklarheit und Rechtsfrieden angesehen und umgesetzt.

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Neues LED-Licht spart Energie bei der Straßen-Beleuchtung in Alsdorf-Busch

Alsdorf – Energie-Sparen ist angesagt: Die Stadt Alsdorf geht deshalb gemeinsam mit der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV) den nächsten Schritt. Derzeit werden im Stadtteil Busch insgesamt 173 Leuchten auf eine sparsame LED-Technik umgerüstet. Claudia Patelczyk, Bereichsleiterin für Strategie und Unternehmensentwicklung bei EWV, freut sich über den Umbau. „Bereits seit ein paar Jahren stellen wir in Alsdorf die Beleuchtung sukzessive auf LED um.“

In Busch wurden 2013 schon 107 Leuchten ersetzt. Jetzt folgt der Rest. Damit können in Busch bis zu 20.000 Kilowattstunden und etwa 9,5 Tonnen CO2 pro Jahr zusätzlich eingespart werden – so viel Strom wie sechs Familien durchschnittlich in einem ganzen Jahr verbrauchen. „Das wirkt“, findet auch Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders. „Wir sparen Kosten. Und das ohne Einschränkungen bei der Sicherheit“, betont er.

Für die Sicherheit in der Stadt ist eine gute Straßenbeleuchtung ein wichtiger Punkt: Rund 7.000 Leuchten setzen im Stadtgebiet Straßen und Wege ins rechte Licht. „Wechseln wir auf LED, senkt das nicht nur den Verbrauch. Wir steigern auch die Lebensdauer auf 50.000 bis 100.000 Stunden. Dann müsste die Lampe erst nach gut 15 bis 20 Jahren erneuert werden“, sagt Damian Toporowski vom Bauamt der Stadt Alsdorf.

Die bisher eingesetzten Natriumdampfhochdrucklampen kommen auf deutlich weniger als die Hälfte der Laufzeit. Die Lichtfarbe der LEDs liegt mit 3.000 Kelvin im warmweißen Bereich. Farben sind damit viel besser erkennbar. Die Natriumlampen haben dagegen ein sehr gelbes Licht, was Farben stark verfälscht. Die Lichtausbeute ist vergleichbar. Und das bei deutlich niedrigerem Verbrauch.

Umgesetzt wird die rund 400.000 Euro teure Maßnahme von der Regionetz GmbH im Auftrag der EWV. Der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen begrüßt als Geschäftsführer der Stadtwerke Alsdorf GmbH die Umrüstung. „Die Regionetz kennt sich vor Ort bestens aus.“

Ein weiteres Plus ist die smarte Lichtsteuerung „City Touch“: Sie dimmt einzelne Leuchten, wenn weniger Licht gebraucht wird. „Das senkt den Verbrauch nochmals um bis zu 30 Prozent.“ Auch defekte Leuchten werden sofort erkannt und können schneller ausgetauscht werden. Gibt es zu helle oder zu dunkle Bereiche, dann kann – natürlich immer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht – nachgeregelt werden. Wenn an Silvester die Korken knallen, soll alles fertig sein. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Claudia Patelczyk. Dann erstrahlt Busch 2023 in ganz neuem Licht. (apa)

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LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung verlieh zum dritten Mal das „KultDING“

Region/Koblenz – Preisträger sind die Tuchfabrik Trier, die Kunstwerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl und der Verein Perspektiven e.V. in Wittlich, die im Beisein von Kultur-Staatssekretär Jürgen Hardeck in der Kulturfabrik in Koblenz verliehen wurden. Seit 15 Jahren unterstützt die LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung gemeinnützige Anliegen im Land. In diesem Jahr verlieh die Stiftung zum dritten Mal das „KultDING“, einen Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz.

Bewerben konnten sich gemeinnützige Vereine und Institutionen mit Kulturprojekten aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz und Theater, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Kooperationspartnerin des KultDING ist die LAG Soziokultur & Kulturpädagogik Rheinland-Pfalz e. V.

„Zu KultDING gehören neben dem Geldpreis der Lotto-Stiftung auch handgefertigte Trophäen der Jugendkunstschule Cochem-Zell und professionelle Imagefilme der TomTom PR-Agentur“ erläutert Frank Zwanziger, Geschäftsführer der Lotto-Stiftung.

Und Staatsekretär a.D. Walter Schumacher, Mitglied des Lotto-Stiftungsrates und Vorsitzender der Jury, ergänzt: „Die Filme zeigen, wie kreativ und integrativ die soziokulturelle Arbeit in ganz Rheinland-Pfalz ist. Man kann das als die eigentliche

Intention des Preises bezeichnen: Wir möchten die tollen Projekte für eine breite Öffentlichkeit sichtbar machen, damit die Organisatoren mehr Anerkennung und Förderung erfahren können.“

Magnus Schneider, der Vorsitzende der Lotto-Stiftung, pflichtet ihm bei: „Das KultDING soll zeigen, was Kinder und junge Menschen auf die Beine stellen können und was sie sich – unter Anleitung von Erwachsenen – als Zugang zur Kultur einfallen lassen.“ Das bestätigt auch Margret Staal, Vorstand der LAG Soziokultur und Kulturpädagogik in Rheinland-Pfalz, die sich über die besondere Zusammenarbeit mit der Lotto-Stiftung freut: „Wir haben schon lange überlegt, wie wir diese herausragenden Projekte von Kindern und Jugendlichen mehr in die Öffentlichkeit tragen können. Dieser Preis der Lotto-Stiftung ist wertvoll und wichtig zugleich, denn er zeigt gegenüber den Projekten die nötige Wertschätzung und bringt sie in die Öffentlichkeit.“

Bei der zentralen Preisverleihung in der Koblenzer Kulturfabrik überreichte Kultur-Staatssekretär Jürgen Hardeck gemeinsam mit Schülern der Jugendkunstschule Cochem die Preise an die Verantwortlichen der drei Projekte, die im Vorfeld aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt wurden. So knapp wie in diesem Jahr ist es noch nie zugegangen. Deswegen wurden auch zwei erste Plätze vergeben. Für diese beiden gab es jeweils 3.500 Euro, für den dritten Platz 1.500 Euro.

  1. Preis: Kunstwerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl

Die Angebote der Kunstwerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl richten sich an Kinder, Jugendliche, Familien und junge Erwachsene. Die Angebote sind ausdrücklich partizipativ, integrativ und offen für alle Altersgruppen, Schichten und Kulturen angelegt.

Prämiert wurde ein Ferienprojekt für 65 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren. Begleitet wurden sie von fünf Künstlerinnen und Künstlern zwischen 30 und 63 Jahren. Der Kunstpavillon Burgbrohl, ein Bauspielplatz am Ortsrand und die Straßen des Dorfes standen zur Verfügung, um Ideen und neue Handlungsräume auszuprobieren.

Dabei wurde folgender Frage nachgegangen: Was brauchen wir für unsere Dörfer? Wie stellen wir uns unsere Lebensumwelt vor? Auf diese Weise wurden die Kinder zu einem guten Wechsel zwischen künstlerischen Inputs, kreativem Gestalten, Reflexion und Spielen angeregt.

Am Ende konnten alle Beteiligten erleben, wie Kinder und Jugendliche ohne Lernzwang neugierige Fragen stellen, lernen und umsetzen. Jede Person hat in dieser kleinen Gemeinschaft

auf Zeit bestimmte Talente entdeckt; ob künstlerisch, kreativ, sprachlich oder sozial.

  1. Preis: Tuchfabrik Trier

Die Tuchfabrik Trier ist seit über 30 Jahren das Kultur- und Kommunikationszentrum für den Großraum Trier und mit rund 70.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr auch das größte soziokulturelle Zentrum in Rheinland-Pfalz.

Prämiert wurde der Abenteuerspielplatz „Tufatopolis Im Schammat“ – Die Kinderbaustelle in Trier-Süd. Seit 2010 wird auf dieser Kinderbaustelle mit echten Werkzeugen gesägt, gehämmert, modelliert, improvisiert, so dass eine eigene Stadt mit Hütten, Brücken, einer Grillstelle, etc. entstanden ist. Nach zehn erfolgreichen Jahren verließ Tufatopolis das ursprüngliche Gelände, welches an die Tufa Trier angrenzt, 2020 gab es einen Neubeginn im Schammatdorf in Trier-Süd.

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren arbeiten frei und ohne Vorgaben und finden ihre Ideen aus sich selbst heraus und inspirieren sich auch gegenseitig.

Das Entdecken individueller Kreativität, die respektvolle Zusammenarbeit, Solidarität und Unterstützung bei größeren Ideen, sowie das Aushandeln von Kompromissen, sind Wunsch und Ziel des Projektes.

Nach zwölf Jahren sind die Initiatoren stolz darauf, mit dem Angebot viele Entwicklungen gefördert zu haben.

  1. Preis: Perspektiven e.V. Wittlich

Perspektiven e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der in der Region Bernkastel-Wittlich und darüber hinaus für Vielfalt und Zusammenhalt sowie gegen Diskriminierung überparteilich wirkt. In dem mehrsprachigen und multiprofessionellen Team engagieren sich Menschen vielfältiger Herkunft, unterschiedlichen Alters, diverser Geschlechter und Identitäten, mit und ohne Behinderung.

Prämiert wurde ein partizipatives Filmprojekt, bei dem zwölf Kinder im Grundschulalter mit und ohne Fluchtgeschichte die Möglichkeit hatten, sich bei der Produktion ihres eigenen Kurzfilms auf neue Weise zu begegnen und zu zeigen, was sie bewegt.

Es bedurfte keinerlei Vorerfahrungen, vielmehr galt es zu entdecken, zu fragen, auszuprobieren und in die verschiedenen Dimensionen der Filmproduktion abzutauchen. Das Projekt eröffnete den Kindern den Raum, sich auf vielfältige Weise in den vier Projektphasen der inhaltliche Ideenentwicklung und Konzeption ihres Kurzfilms, dem Filmdreh, der

Nachbearbeitung des Filmmaterials und der Premiere ihres Kurzfilms im vollen Kino, einzubringen und selbstwirksam zu erfahren. Das Projekt erprobte und stärkte dabei soziale, kreative, technische und sprachliche Fähigkeiten.

KultDING soll zu einer festen Institution werden

Für Stiftungs-Geschäftsführer Frank Zwanziger ist das KultDING eine sinnvolle Ergänzung zum großen Kunstpreis der LOTTO Rheinland-Pfalz GmbH, der alle zwei Jahre unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin vergeben wird. Der Stiftungs-Geschäftsführer erklärt: „Wir wollen mit dem KultDING unserem Stiftungsauftrag nachkommen und soziokulturelle Projekte mit und für Kinder und Jugendliche prämieren.“

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Regionalmarke EIFEL & Zukunftsinitiative Eifel – Mit Strategie in die Zukunft

Bitburg/Prüm – Fachkonferenz in Bitburg zeigte neue Wege bei der Fachkräftesicherung. In der Bitburger Stadthalle fand eine von der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) und der Regionalmarke EIFEL gemeinsam veranstaltete, hochkarätige Fachkonferenz statt, welche ein Topthema der Zeit erörterte: Wie können kompetente Fachkräfte gefunden und an die Unternehmen der Region gebunden werden?

Alle Branchen der Eifel kennen die Herausforderung: Es gilt, motivierte Kräfte zu finden und mit guten Arbeitgeberqualitäten an sich zu binden. Das betrifft in besonderem Maße Handwerk, Gastronomie und Pflege, aber im Prinzip auch alle anderen Bereiche. Unter dem Motto „Gewinnen – begeistern – binden“ ist das Fachkräftenetzwerk der Arbeitgebermarke EIFEL mit seinen derzeit rund vierzig Mitgliedsbetrieben bereits seit Jahren auf dem richtigen Weg und bietet intensiven Austausch, kooperative Projekte und gemeinsame Marketingaktivitäten. Seit 2019 sind die Effekte nochmals verstärkt durch eine gezielte Kommunikationskampagne zum Wirtschaftsstandort Eifel, welche von der Regionalmarke EIFEL und der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) mitgetragen wird.

Markus Pfeifer, seit fast zehn Jahren mit seinem Team für den Aufbau und das Management der Arbeitgebermarke EIFEL verantwortlich, ist überzeugt von der nachhaltigen Strahlkraft der Fachkonferenz, an der Vertreterinnen und Vertreter interessierter Betriebe und Einrichtungen teilnahmen: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Herbst die Fachkonferenz ‚Fachkräftesicherung‘ zusammen mit der Zukunftsinitiative Eifel veranstalten konnten. Das ist ein gutes Zeichen für das gemeinsame Vorgehen innerhalb der Region für Wirtschaft, Politik und Verwaltung zur Stabilisierung und Weiterentwicklung unserer Heimat. Gerade das Thema Fachkräfte ist ein zentraler Schlüssel für die Zukunft der Eifel. Wir wollen mit der Veranstaltung Denkanstöße geben und zum Handeln motivieren.“

Diese Fachkonferenz war der Auftakt eines Konferenzformats, welches künftig jährlich angeboten wird, um das Networking in der Region leicht zu machen. Es gibt interessierten Betrieben die Möglichkeit, gemeinsam und tatkräftig jene Stellschrauben anzupacken, die für eine gute Zukunft bewegt werden müssen. Die Themen sind bewusst so gewählt, dass sie der heimischen Wirtschaft besonderen Schub verleihen wie etwa die Digitalisierung oder die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Über allem steht die Vision der Marke EIFEL: „Die Eifel ist eine der lebenswertesten ländlichen Regionen Europas. Gemeinschaftlich identifizieren und gestalten wir unsere zukünftigen Lebenswelten“, bringt es ZIE-Präsident Andreas Kruppert auf den Punkt.

Die erste Fachkonferenz zur Fachkräftesicherung bot wertvollen Input. In Workshops von jeweils rund einer halben Stunde informierten Experten wie Alexander Sonntag vom RKW-Kompetenzzentrum, Friederike Nordmeyer von der Demografieagentur für die Wirtschaft und Prof. Jan-Thomas Bachmann von der Hochschule Trier über die wichtigsten Aspekte und Lösungsansätze der Thematik. Den Keynote-Vortrag hielt Kathrin Möckel von der HAYS Recruiting experts worldwide zum HR-(Human Ressource) Report 2022. Anschließend bestand ausführlich Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

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Hohe „Championsdichte“ im Winzerkeller beim „Empfang der Besten“

Region/Mainz/Ingelheim – Die „Championsdichte pro Quadratmeter“ war enorm: Beim „Empfang der Besten“ ehrten die Sporthilfe Rheinland-Pfalz und der Landessportbund am Freitagabend im Ingelheimer Winzerkeller in guter Tradition ihre erfolgreichsten Sportler*innen des Jahres – und würdigten damit die Titel, Medaillen und Top-Platzierungen bei Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Olympischen, Paralympischen und Deaflympischen Spielen.

Nachdem die Veranstaltung in den Jahren 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie hatte ausfallen müssen, blickte die Sporthilfe RLP nun also wieder zurück auf die Highlights ihrer Spitzenkönner, die in kurzen Einspielern noch einmal ins Gedächtnis gerufen wurden. „Dass das alles möglich geworden ist, ist auch diesem Netzwerk zu verdanken“, betonte SWR-Sportexperte Christian Döring, der den Nachmittag in gewohnt launig-fachkundiger Manier moderierte, mit Blick auf Kuratoren, Sponsoren und Co. „Egal ob Deaflymics, Paralympics oder Hauptklasse“, stellte Dr. Ulrich Becker, Vorsitzender des Vorstands der Sporthilfe Rheinland-Pfalz, klar. „Wir freuen uns, dass heute alle da sind – und das geht am besten persönlich. Leute sehen, Leute sprechen das ist ein ganz wichtiger Kern im Sport. Wir bemühen uns ganz intensiv, alle mitzunehmen, die Leistungssport auf höchstem Niveau machen wollen und versuchen das, in Prämiensystem nach und nach einzupflegen.“

Die Sporthilfe RLP erhält über das Landesglücksspielgesetz jedes Jahr eine halbe Million Euro zur Förderung der rheinland-pfälzischen Spitzensportler*innen. Darüber hinaus ist die Sporthilfe Destinatär der der GlücksSpirale – einem Produkt von Lotto Rheinland-Pfalz – und partizipiert somit an weiteren Mitteln in Höhe von mehr als 200.000 Euro. „Die Sportler*innen wissen, dass wir eine stetige Unterstützung während und auch nach der Karriere leisten“, betonte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, neben EWR Hauptsponsor der Sporthilfe RLP. „Die Stiftung Sporthilfe RLP ist vorbildlich, weil sie eine feste Dotierung hat durch diese Einnahmen nach dem Landesglücksspielgesetz. Der große Vorteil dieser Stiftung ist, dass sie jedes Jahr die entsprechenden Mittel hat, um sich um die Spitzensportler*innen zu kümmern.“ Stellvertretend für die Kuratoren der Sporthilfe war Dr. Andreas Sebus, Geschäftsführer beim Sporthilfe-Kurator MediPlus MVZ GmbH, bei der Feierstunde dabei, die erstmals im Ingelheimer Winzerkeller über die Bühne ging.

Ein Heimspiel im Winzerkeller hatte der in Ingelheim wohnhafte LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick, der angesichts der Energiekrise noch einmal klipp und klar Unterstützung seitens des Bundes und seitens des Landes einforderte. „Wenn die nicht kommt, werden im Winter einige Vereine nicht mehr existieren können. Deshalb fordern wir ein Entlastungspaket – wir brauchen eine Deckelung der Kosten.“ Sein Versprechen, gerade auch in Richtung der vielen Breitensportvereine, bei denen ja auch die Topsportler*innen von heute mal ganz klein angefangen haben: „Wir bleiben dran und werden weiter kämpfen – denn alleine schaffen wir es nicht. Manchmal dauert es etwas länger, bis man Erfolg hat.“

Das wissen auch die Asse, die persönlich in der Rotweinstadt erschienen waren – und in zwei Blöcken geehrt wurden. Im Plausch mit Moderator Döring plauderten die Athlet*innen locker aus dem Nähkästchen. Ruderer Jason Osborne vom Mainzer Ruderverein verriet, dass er seine Olympia-Medaille ganz unspektakulär „zu Haus in der Vitrine“ verstaut habe. „Meine beiden Bronze-Medaillen von den Olympischen Spielen liegen bei meinen Eltern“, machte indes Greco-Ringer Denis Kudla (VfK Schifferstadt) deutlich. „Was die damit machen, weiß ich nicht. Ich bin ja einer, der nicht so gerne im Mittelpunkt steht. Bei meinen Eltern sind die Medaillen daher besser aufgehoben als bei mir.“ Judoka Jasmin Külbs, die in der Bundesliga für den JSV Speyer auf die Matte geht, hatte ihre Olympia-Medaille in ihrem Rucksack dabei – „weil es hieß, dass wir die hierhin mitbringen sollen“. Es gibt aber auch Sportler, die auf Nummer sicher gehen und ihre Medaillen im Safe bei der Bank deponiert haben – wie der rheinland-pfälzische Rekord-Olympiateilnehmer Peter Joppich.

Womit wir bei einem weiteren Highlight der Feierstunde wären – der offiziellen Verabschiedung von einem halben Dutzend ehemaliger Spitzenathlet*innen, die ihre Karriere inzwischen beendet haben. Als da wären: Der Ruderer und dreimalige Olympia-Medaillengewinner Richard Schmidt (RV Treviris Trier), die promovierte Stabhochspringerin Dr. Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen), Karateka Jonathan Horne (Teikyo Karate Team Kaiserslautern), Para-Leichtathlet, Tänzer und WeltMESTER Mathias Mester (1. FC Kaiserslautern), Ruderer und NinjaWarrior-Halbfinalist Timo Piontek (Koblenzer RC Rhenania) sowie eben Florettfechter Peter Joppich (Coblenzer TG 1880), Sie alle durften sich über die Verdienstmedaille des Landessportbundes für herausragende Leistungen im rheinland-pfälzischen Sport freuen. Nicht zuletzt wurde auch Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte (1. FC Kaiserslautern) von Sporthilfe-Chef Becker und LSB-Präsident Bärnwick als Vorstandsmitglied der Sporthilfe RLP verabschiedet.

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„Ahrwein des Jahres“ – Ein unvergleichlicher Jahrgang wurde ausgezeichnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bereits zum elften Mal und über ein Jahr nach der Flutkatastrophe an der Ahr, die auch 96 % der Weingüter und alle drei Genossenschaften hart getroffen hat, fand die Preisverleihung zum Ahrwein des Jahres 2022 am 30. September statt. Nachdem die letzten beiden Veranstaltungen, auch aufgrund von Corona, digital übertragen wurden, war es den Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Direktor Dieter Zimmermann und Vorstandsmitglied Guido Mombauer, eine Herzensangelegenheit, rund 100 Gäste zur Prämierungsfeier in die Schalterhalle der Kreissparkasse Ahrweiler einzuladen.

Durch das anderthalbstündige Programm führten zwei geübte junge Damen, Eva Lanzerath, Deutsche Weinkönigin 2020/2021 und Katja Hermann, amtierende Ortsweinkönigin von Rech und Mitarbeitende der Kreissparkasse Ahrweiler. Das eingespielte Moderatoren-Team führte kompetent und charmant durch den kurzweiligen Abend.

Die Weine wurden von der Fachjury am 09. Juni 2022 blind verkostet und bewertet. „Die Jury hat einen sehr repräsentativen Querschnitt der Weinjahre 2018 bis 2021 zur Verkostung vorgefunden, da sowohl namhafte Spitzenbetriebe als auch die Genossenschaften und kleinere Weinbaubetriebe ihre edelsten Erzeugnisse angestellt haben“, so Alexander Kohnen vom International Wine Institute.

„Der Weinpreis Ahrwein des Jahres zeichnet sich als Weinwettbewerb ohne wirtschaftliche oder verbandsübergreifende Interessen aus. Er gilt als Qualitätsmerkmal und Orientierungshilfe für den Weinkauf im In- und Ausland“, betont Guido Mombauer. „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V.  sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine“, erläutert Mombauer.

Carolin Groß, Referentin Ahrwein e.V., bedankte sich im Namen der Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes in diesen besonderen Zeiten. „Der Ahrwein des Jahres dient als unverwechselbares Instrument zur Steigerung des Qualitätsbewusstseins und der äußeren Wahrnehmung unseres Anbaugebiets“, so die Referentin.

Unterstützt wurde das International Wine Institute von einer fachkundigen und neutralen Jury:

Carsten Sebastian Henn, Prüfungsvorsitzender, Buchautor und Chefredakteur des VINUM Weinmagazins

Katharina Röder, Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim

Helga Schroeder, (MS) Master Sommelière

Ronja Morgenstern, Sommelier (IHK), Restaurantleitung „Prunier“ Köln und Influencerin

Paul Michael Schäfer, Weingut Burggarten (VDP), als Vertreter der Ahrtaler Winzerschaft

Ulrich Hagemeyer, IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär

Prämiert wurden die besten Spätburgunder in den Kategorien „Kultweine“, „Premiumweine“ und „Klassiker“. Weiterhin wurden die Sonderpreise in den Klassen „Bester Frühburgunder“, „Bester Blanc de Noir“ und „Bester Rosé“ ermittelt. Alle Gewinner erhielten eine Urkunde und dürfen die Weinflaschen mit dem offiziellen Siegersiegel auszeichnen.

Ein Probierpaket mit allen 6 Siegerweinen kann bei Danko der Ahrweinshop.de (www.ahrweinshop.de) erworben werden.

 

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Bänke sprechen Klartext – Kein Platz für Ausgrenzung im Kreis Düren

Düren – 15 Bänke, 1 klares Statement: „Kein Platz für Ausgrenzung“ steht unmissverständlich auf den Holzlehnen – und das ist durchaus doppeldeutig gemeint. Vor dem Schriftzug hat die Sitzfläche jeder Bank eine Aussparung, ganz bewusst: kein Platz für Ausgrenzung eben.

15 Bänke für 15 Kommunen: Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister aus dem Kreis Düren nahmen jetzt schon mal vor dem Kreishaus Platz, als sie je eine Bank für ihre Kommune in Empfang nahmen. Jede Stadt, jede Gemeinde aus dem Kreisgebiet erhält vom Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, über „NRWeltoffen“, ein Landesprogramm, das Kommunen in der Auseinandersetzung mit Rassismus  und Rechtsextremismus unterstützt, und vom Kreis Düren eine Bank, um sie bei sich im Gebiet aufzustellen – und ein klares Statement gegen jede Form von Rassismus zu setzen.

„Kein Platz für Ausgrenzung“ ist eine Aktion der „Lebenshilfe Heinsberg“. Die Bänke werden in der Schreinerei „DeinWerk“, einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, hergestellt.

Sie sollen zum Nachdenken anregen und für eine offene und vielfältige Gesellschaft stehen. „Wir wollen damit ein gut sichtbares Zeichen setzen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Allen rassistischen und rechtsextremen Tendenzen müsse sehr entschieden und konsequent entgegen gewirkt werden, betonte der Landrat.

Ein Beispiel dafür: die 15 Bänke mit dem eindeutigen Statement: kein Platz für Ausgrenzung.

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Freiherr-vom-Stein-Plakette an Fritz Kohl aus Bruch verliehen

Wittlich – Am Mittwoch wurde Fritz Kohl aus Bruch von Innenminister Roger Lewentz mit der Freiherrvom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Neben ihm wurde die Plakette 50 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern, darunter zwei weitere Ehrenamtler aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, ausgehändigt. Kohl erhielt die Plakette für sein außerordentliches Engagement in der Kommunalpolitik.

Viele Jahrzehnte schon engagiert er sich kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde und auch auf Ebene der Verbandsgemeinde. Zudem war er etliche Jahre Kreisbeigeordneter und Mitglied des Kreistags.
33 Jahre, davon 15 Jahre als Ortsbürgermeister und ganz aktuell vertritt Fritz Kohl die Interessen der Mitbürgerinnen und Mitbürger im Gemeinderat von Bruch.

Viele Maßnahmen der Dorferneuerung und der Innenentwicklung der Gemeinde hat er in dieser Zeit begleitet und umgesetzt. Darüber hinaus bekleidet er das Amt des Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Wittlich-Land. So war es für ihn auch selbstverständlich, die Amtsgeschäfte der Verbandsgemeinde während der Vakanz der Bürgermeisterstelle zu führen.

„Die heute Geehrten haben sich allesamt jahrelang und unter großem persönlichem Einsatz für unseren Staat und für unser Gemeinwesen eingesetzt. Ohne Menschen wie sie wäre eine funktionierende Demokratie undenkbar. Mit ihrem herausragenden Engagement für ihre jeweiligen Städte, Gemeinden und Kreise in der Kommunalpolitik, wo es keine Distanz zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik gibt, stärken sie die Glaubwürdigkeit unserer politischen Grundordnung. Im Namen der Landesregierung bedanke ich mich bei allen Ausgezeichneten für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, mit der sie beispielhaft zum Funktionieren und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beigetragen haben“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

Den Glückwünschen und Dankesworten schlossen sich auch Bürgermeister Manuel Follmann und Landrat Gregor Eibes an.
Mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette will das Land Rheinland-Pfalz Aufmerksamkeit auf die vielen kommunalpolitisch Tätigen in den Gemeinden, Städten, Verbandsgemeinden und Landkreisen lenken.

Die Plakette geht auf den Staatsmann und Politiker Heinrich Friedrich
Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein zurück, der historisch betrachtet den Grundstock für die Idee der kommunalen Selbstverwaltung gelegt hat.

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1. Schleidener Sicherheits-Konferenz – Vorbereitung auf mögliche Krisen-Szenarien

Schleiden – Am 27. September 2022 hat die ‚1. Schleidener Sicherheitskonferenz‘ im Rathaus der Stadt Schleiden stattgefunden. Auf Einladung von Bürgermeister Pfennings haben Vertreterinnen und Vertreter der Polizeiwache Schleiden, der Freiwilligen Feuerwehr Schleiden, des THW-Ortsverband Schleiden, des DRK-Ortsverein Schleiden, der Malteser sowie des Ordnungsamtes und des Stabs außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Schleiden an der Konferenz teilgenommen. Der Kreis Euskirchen als Untere Katastrophenschutzbehörde war zwar eingeladen, hatte seine Teilnahme aber abgesagt.

Ziel der Sicherheitskonferenz war das noch engere Vernetzen der lokalen Katastrophenschutzakteure, die Vorstellung der neuen Strukturen innerhalb der Verwaltung in Form des Stabs außergewöhnliche Ereignisse und die Besprechung aktueller Themen. Nach einer Vorstellung der neuen Strukturen der Stadt Schleiden durch Bürgermeister Pfennings haben sich die Teilnehmer intensiv mit den Themen

  • Nachbetrachtung Hochwasserkatastrophe 2021
  • Szenario Blackout
  • Jährliche Stadtübung mit Beteiligung Externer
  • Gemeinsame Schulung Katastrophenschutz
  • Gemeinsame Notfallkontaktliste

auseinandergesetzt.

Ursprünglich war dieses Format bereits für Anfang 2020 durch Bürgermeister Pfennings geplant, aufgrund der Coronapandemie und dann der Hochwasserkatastrophe jedoch verschoben worden. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses wichtige Format nun endlich durchführen konnten. Die Brandserie in 2018/2019 und vor allem die Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr haben gezeigt, wie wichtig eine enge Verzahnung der örtlichen Katastrophenschutzakteure ist. Aktuelle Ereignisse wie die Gas- und Energiemangellage und mögliche Szenarien wie Blackouts oder Waldbrände bringen neue Herausforderungen mit sich, die eine gute Vorbereitung und Zusammenarbeit erfordern. Klar sein muss aber auch, dass ein jeder auch für seinen individuellen Schutz sorgen muss, da nicht bei jeder Katastrophenlage sofort und flächendeckend Hilfeleistungen verfügbar sein werden“, so Pfennings.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßten die Initiative des Bürgermeisters sehr und wünschten sich eine dauerhaft enge Verzahnung im Stadtgebiet – auch wenn natürlich alle Akteure in unterschiedlichen gesetzlichen Ebenen und Zuständigkeiten verankert sind.

Wichtige Themen für künftige Krisen waren für alle Teilnehmer unter anderem die Fragen „Wie kann eine krisensichere Kommunikation sichergestellt werden?“ und „Wie können freiwillige Hilfskräfte in Katastrophenlagen koordiniert werden, die nicht Teil einer bestehenden Struktur sind?“.