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Kein „Kommern leuchtet“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern wegen Energiekrise

Mechernich-Kommern – Zuletzt 2018 fand im LVR-Freilichtmuseum Kommern die Veranstaltung „Kommern leuchtet“ statt. Der Versuch einer Wiederauflage 2022, am Freitag, 28. Oktober sowie Samstag 29. Oktober, scheitert nun an der Energiekrise.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat für alle Dienststellen Maßnahmen zur Einsparung vorgeschlagen und eingeführt. Auch das Team des LVR-Freilichtmuseums Kommern möchte einen Teil zur Einsparung beitragen. Da die Veranstaltung einen hohen Anteil an künstlichen Lichtinstallationen hat, ist hier das Einsparpotential am größten.

Die Entscheidung ist verständlicherweise schwergefallen, da diese Veranstaltung sich 2018 noch großer Beliebtheit erfreute. Das Museumsteam entschied sich für eine Absage von „Kommern leuchtet“ zugunsten der Traditionsveranstaltungen „Martinszug wie früher auf dem Dorf“ und „Advent für alle Sinne“. Diese beiden Veranstaltungen finden statt, da hier der Stromverbrauch deutlich geringer ist und der Fokus größtenteils auf historischer bzw. zurückhaltender Beleuchtung liegt.

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Dankeschön für inklusives Engagement – Café-Sofa-Team Meckenheim erhält Ehrenamtskarten NRW

Meckenheim – Sie ist ein Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen und entwickelt sich seit ihrer Einführung in Meckenheim zu einem wahren Renner: die Ehrenamtskarte NRW – neuerdings auch die Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW. Mit 14 dieser Karten im Gepäck machte sich der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz auf den Weg in das inklusive Café Sofa auf der Hauptstraße 59, um sie gemeinsam mit der städtischen Beauftragten für das Ehrenamt, Bettina Hihn, zu überreichen.

Anlass für die persönliche Übergabe war der inklusive Ansatz der Arbeit, „der das Café Sofa so erfolgreich und beispielhaft in Meckenheim und über die Stadtgrenzen hinaus macht“, sagte der Erste Beigeordnete. „Es ist in jeder Hinsicht ein wichtiges Thema unserer Gesellschaft, Barrieren abzubauen“, betonte er. „Und genau das haben Sie sich – in Ihrer Freizeit – zur Aufgabe gemacht. Dafür gebührt Ihnen unser Dank“, so Wirtz, der herzliche Grüße von Bürgermeister Holger Jung überbrachte. Mit großer Freude nahmen die ehrenamtlich Engagierten des Cafés die Wertschätzung und das Dankeschön im Kartenformat entgegen.

Wir für Inklusion

Der Verein „Wir für Inklusion“ lebt mit der Eröffnung des Cafés im Jahr 2021 seine Vision eines inklusiven Begegnungsraums, in dem Menschen mit und ohne Handicap auf der Basis von Verständnis, Respekt, Achtung und Vertrauen gemeinsam arbeiten und Zeit verbringen können. Längst hat sich das Café Sofa zu einem zentralen Ort der Apfelstadt entwickelt, an dem sich nicht nur ein guter Kaffee und leckere Kuchen oder ein Mittagsimbiss genießen lassen, sondern an dem sich vor allem jede und jeder willkommen fühlen. Soziale und kulturelle Veranstaltungen bereichern das Programm. Dahinter steht ein emsiges Team, das seit August von Lina verstärkt wird. Sie arbeitet einen Tag außerhalb der Werkstatt für Menschen mit Handicap im Café Sofa und hat bereits als exzellente Bäckerin den Geschmacksnerv der Gäste getroffen.

Das Café-Team heißt seine Gäste montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 17 Uhr willkommen. Dem Verein „Wir für Inklusion“ steht Katja Kroeger als erste Vorstandsvorsitzende vor. Weitere Informationen können der Homepage entnommen werden unter: www.cafe-sofa-meckenheim.de.

Verdienstvoller Einsatz

Ob in Vereinen, Kirchen, sozialen oder kulturellen Einrichtungen und Interessengruppen oder im ganz normalen Alltag, in Meckenheim bringen sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich ein. Ihr verdienstvoller Einsatz ist unverzichtbar und ein wichtiger Eckpfeiler einer funktionierenden Stadtgesellschaft, weshalb das Engagement große Anerkennung verdient. Bürgermeister Holger Jung hatte als eine seiner ersten Amtshandlungen mit dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates die Ehrenamtskarte als Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit eingeführt.

Die Karte verbindet persönliche Anerkennung mit praktischem Nutzen: Menschen, die sich in besonderem Umfang für das Gemeinwohl engagierten beziehungsweise engagieren, können mit der Ehrenamtskarte oder der Jubiläums-Ehrenamtskarte landesweit eine ständig wachsende Zahl an Angeboten öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt in Anspruch nehmen.

Anträge und Infos

Die entsprechenden Anträge sind auf der städtischen Homepage www.meckenheim.de unter dem Stichwort „Ehrenamt“ im Bürgerinformationssystem zu finden.

Alle Informationen zur Ehrenamtskarte erhalten Interessierte bei der Stadt Meckenheim, Stabsstelle Demografie und Ehrenamt, Bettina Hihn, Telefon (02225) 917-144, E-Mail ehrenamtskarte@meckenheim.de, oder allgemein unter www.engagiert-in-nrw.de/ehrensache.

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Mayener Lukasmarkt Sicherheitskonzept hat gut funktioniert

Mayen – Als Marktbesucher in der Zeit vom 15. – 23. Oktober den diesjährigen Lukasmarkt besuchten, sorgte ein – in vielen Teilen unsichtbares Konzept – im Hintergrund für die Sicherheit aller Besucher. Dafür setzten sich Markt- und Ordnungsamt der Stadt Mayen, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die Freiwillige Feuerwehr, der Sanitätsdienst, sowie die Polizei gemeinsam ein.

In diesem Jahr stand der Lukasmarkt Mayen als Großveranstaltung nach dem Polizei- und Ordnungsbehördengesetz erstmalig unter der Genehmigung durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Mit der Polizei und der Feuerwehr wurde bereits vor Jahren ein Sicherheitskonzept entwickelt, welches jedes Jahr, wenn notwendig angepasst und überarbeitet wurde.

Das Sicherheitskonzept für den Lukasmarkt 2022 wurde in Zusammenarbeit mit allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben neu überprüft. Aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Anforderungen wurden berücksichtigt und wo notwendig, wurden Anpassungen vorgenommen. Schlussendlich wuchs das bestehende Sicherheitskonzept auf ein 180-seitiges Werk mit der Darstellung von Einzelkonzepten, Handlungsabläufen und verantwortlichen Gremien an.

Mit der Erteilung des Einvernehmens durch das speziell zu diesem Zweck einberufene Koordinierungsgremium und die Genehmigung durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz wurde das Genehmigungsverfahren abgeschlossen und der Lukasmarkt konnte stattfinden.

Insgesamt, da waren sich alle Teilnehmer jedoch einig, ist das Mayener Konzept angemessen. Es schützt die Besucher ohne dabei den Charakter des Volksfestes zu beinträchtigen.

In diesem Jahr wurde dabei neben den bereits bestehenden Maßnahmen wie Notbeleuchtungsanlagen und Kennzeichnung der Fluchtwege, mit zusätzlichen Maßnahmen wie Zufahrtschutz im Bereich der Fußgängerzone, einer Notbeschallungsanlage und einem eigens für den Lukasmarkt erstellten Blitzschutzkonzept nachgesteuert.

Dieses Sicherheitskonzept hat sich auch am Sonntag, 23. Oktober bewährt: Eine schwere Gewitterfront wurde durch den Deutschen Wetterdienst gemeldet. Dabei sollte es zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel kommen.

Diese Kenntnisse wurden dauerhaft vom Koordinierungskreis der Veranstaltung (bestehend aus Veranstalter, Ordnungsamt, Wehrleitung, Polizei, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und Sanitätsdienst) unter Leitung von Fachbereichsleiter 1 Uwe Hoffmann gemeinschaftlich überprüft, kompetent beurteilt, im Auge behalten und sachlich angemessene Entscheidungen an Hand der bestehende Faktenlage umgesetzt. Die Besucher wurden über die Notbeschallungsanlage auf das aufziehende Gewitter hingewiesen, Schausteller wurden informiert. Eine Meldung über Facebook wurde an die Bürger gerichtet und um Beachtung gebeten. Eine halbe Stunde später konnte wieder Entwarnung gegeben werden, denn das Gewitter zog rasch über Mayen hinweg und das Finale Feuerwerk zum Abschluss der Lukasmarktwoche konnte wie geplant um 20 Uhr durchgeführt werden.

„Ich bin sehr froh das es bereits seit Jahren ein sehr gutes Sicherheitskonzept für den Lukasmarkt gibt und auch dieses Jahr erfolgreich durchgeführt werden konnte, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Am letzten Lukasmarktsonntag wurde bewiesen, dass das Sicherheitskonzept sehr gut funktioniert und Besucher und Besucherinnen schnell über die Gewitterwarnung informiert werden konnte“, so der Stadtchef weiter.

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Vorsichts-Maßnahmen im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler – Besuchsverbot ab heute 25. Oktober

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Aufgrund der aktuell stark gestiegenen Corona-Fallzahlen sieht sich das Direktorium gezwungen, ein generelles Besuchsverbot auszusprechen. Hierdurch wird auch für einen Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie der Kolleginnen und Kollegen Sorge getragen.

Das Besuchsverbot gilt ab dem heutigen Dienstag, 25.10.2022.

Die bereits geltenden Sonderregelungen für Eltern minderjähriger Kinder, in der Geburtshilfe, für Angehörige von Patientinnen in palliativmediziner Versorgung und Schwerverletze bleiben weiterhin bestehen. Bitte denken Sie bei Ihrem Besuch an das Tragen einer FFP-2-Maske während Ihres gesamten Aufenthalts.

„Selbstverständlich wissen wir, dass das Besuchsverbot eine große Belastung für Patientinnen und Patienten, deren Besucher und auch für unsere Mitarbeiter:Innen ist. Wir haben uns zu dieser Maßnahme entschieden, um in erster Linie präventiv im Haus zu agieren und die Versorgungssicherheit für Patientinnen und Patienten an unserem Standort in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu garantieren. Wir möchten nicht in die Lage kommen, geplante Operationen verschieben zu müssen“, so Herr Dr. Thomas Lepping – ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung Akutgeriatrie und Frührehabilitation des Marienhaus-Klinikums im Kreis Ahrweiler.

 Das Besuchsverbot gilt vorerst bis zum 30.11.2022.

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19. Aachener Krönungsmahl – Rund 150 Gäste folgen der Einladung des Rathausvereins und von creatEvent

Aachen – Besonderes Festmahl im außergewöhnlichen Ambiente des Krönungssaals mit erstklassigem Unterhaltungsprogramm. Organisiert vom Rathausverein Aachen, unterstützt von creatEvent und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren. Die Festansprache übernahm Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Rund 150 Gäste waren am Sonntag,  23. Oktober der Einladung des Rathausvereins Aachens und von creatEvent zum 19. Aachener Krönungsmahl in den festlich dekorierten Krönungssaal des Aachener Rathauses gefolgt. Aber auch schon zu Zeiten der Königskrönungen in Aachen wurde mit Festmählern im „Reichssaal“ nicht gegeizt. Das prunkvollste und größte dieser Mähler fand bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 statt.

Gabriel Yeo (Klavier) und Luisa Gehlen (Klarinette) brachten beim Krönungsmahl unter anderem das Grand Duo Concertant von Carl Maria von Weber zu Gehör. Foto: © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Zeitgemäßes Krönungsmahl

In Erinnerung an dieses besondere Festmahl entwickelte der Rathausverein Aachen im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Hotel Pullman Aachen Quellenhof und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren ein moderneres und zeitgemäßes Krönungsmahl. Die Idee: auf höchstem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen. Eine Initiative, die bis heute ihre Früchte abwirft – denn seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat der Rathausverein Spenden in Höhe von ungefähr zwei Millionen Euro einnehmen

Die Festansprache beim Krönungsmahl hielt in diesem Jahr Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Ihre Rede, die viel Beifall erhielt, beschäftigte sich facettenreich mit dem Thema „Was richtig ist – Verantwortung in einer Zeit der Krisen“. Mona Neubaur betonte, dass die Pandemie, der Klimawandel und der Krieg in der Ukraine die Welt verändert hätten und sagte: „In dieser Zeit der multiplen Krisen brauchen wir Pragmatismus und für die Zukunft Entschlossenheit. Beides gehört zusammen. Wir müssen den Ideenreichtum, der in einer Demokratie möglich ist, zum Geschäftsmodell machen, denn dahinter steckt eine unbändige Kraft.“

Viele Zukunftsideen

Neubaur sprach in ihrer Rede die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr und die Klimabewegung in Deutschland an, den Braunkohleausstieg, das Wirtschaftszentrum NRW, aber auch den Kampf der tapferen Frauen aus dem Iran. Sie appellierte, dass die Menschen gerade jetzt Haltung bewahren und alles tun sollten, was richtig sei. Überzeugt erklärte sie: „Natürlich mache ich mir um den aktuellen Krisen-Bewältigungsmodus Sorgen. Aber er ist stabil und wir haben in NRW viele Zukunftsideen. Ich bin stolz, dass Nordrhein-Westfalens solidarische Seite nicht wackelt“:

Château Cissac aus dem Jahre 2017

Das 4-Gänge-Menü zum Krönungsmahl kam auch in diesem Jahr aus der Küche von Heijo Prümper und Tilo Busch von dpd-eventmanagement. Serviert wurde neben der klassischen Variante des Menus mit Fleisch und Fisch auch eine vegetarische Variante. Der Krönungswein, ein Château Cissac

von Vialard Propriétaire aus dem Jahre 2017, stammte wie immer aus dem Weinkeller von Pro-Idee.

Deutsche Stiftung Musikleben

Das Krönungsmahl ist jedoch nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Preisträger*innen und Stipendiat*innen der Deutschen Stiftung Musikleben zauberten an diesem Abend im Krönungssaal des Aachener Rathauses ein wahrlich musikalisches Klangmenü. Gabriel Yeo (Klavier) und Luisa Gehlen (Klarinette) brachten dabei unter anderem das Grand Duo Concertant von Carl Maria von Weber zu Gehör.

Diner-Jazz

Erstmals erklang in diesem Jahr zum Aperitif Dinner-Jazz im Foyer des Rathauses. Als Digestif luden die Organisator*innen des Krönungsmahls wieder zu einem Mitternachtscafé in alle Salons des Rathauses ein – begleitet von Musik des Aachener Trios „Die Drei“. „Das Konfekt für das Mitternachtscafé stammt von Chateau Wittem, das wir neben unseren Hauptsponsoren Babor, DSA und Pro Idee, die uns schon seit Jahren unterstützen, erstmals als Sponsor gewinnen konnten“, erklärte Harald Müller, der stellvertretende Vorsitzende des Rathausvereins Aachen.

Als Vorsitzende des Rathausvereins Aachen sagte Sibylle Keupen, dass das Krönungsmahl Symbol für das bürgerschaftliche Engagement in der Stadt stehe. Mit dem Erlös wurden bereits zahlreiche Projekte im Rathaus realisiert. Aktuell tönt nicht nur das Glockenspiel wieder festlich mit seinen Klängen über den Markt, auch der Parkettboden im Ratssaal glänzt wieder wie neu. Gerade wird für mehr als 110.000 Euro die Figurengruppe im westlichen Fassadensegment des Rathauses unterhalb des Dachansatzes instandgesetzt und werden drei großformatigen Portraits im Ratssaal restauriert.

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Aus 4 Monaten wurden 40 Jahre – Dienstjubiläum von Volker Strehl in Wachtberg

Wachtberg-Berkum – 40 Jahre im öffentlichen Dienst, zumal ununterbrochen im Wachtberger Rathaus, das ist eher selten. Und so freute sich Bürgermeister Jörg Schmidt besonders, Mitarbeiter Volker Strehl zu diesem außergewöhnlichen Dienstjubiläum herzlich gratulieren zu können.

In seiner Rede anlässlich der kleinen Feier im Rathaus ließ Schmidt dessen Werdegang nochmals kurz Revue passieren. Vor 40 Jahren habe sich Strehl aus Bonn ins Drachenfelser Ländchen aufgemacht, „um die Infrastruktur unserer Gemeinde weiterzuentwickeln und zu verbessern. 38 Jahre Gemeinde Wachtberg plus zwei Jahre AöR ergibt die Summe von 40 Jahren öffentlicher Dienst. Dies ist eine außerordentlich lange Zeit, in der Sie sich um unsere Gemeinde gekümmert haben.“ Als Diplom-Ingenieur im Vermessungswesen startete Strehl 1982 in der Abteilung Tiefbau bei der Gemeinde Wachtberg, damals noch unter Gemeindedirektor Fred Münch. 1985 wurde er zum Gewässerschutzbeauftragten und 1988 zum Amtsleiter Tiefbau bestellt. 1998 absolvierte er die Prüfung zum technischen Betriebswirt. 2003 wurde er Leiter des Wasserwerks und 2005 Vorstand der AöR. Seit 2018 ist er zudem Geschäftsführer der enewa. Eigentlich stand 2020 die Rente an, aber Strehl blieb und arbeitete in Teilzeit weiter bei der AöR – noch bis Ende dieses Jahres, dann soll endgültig Schluss sein. Obwohl, so ganz als Rentner sieht er sich auch jetzt noch nicht. Als enewa-Geschäftsführer wird er, der immer Bonner geblieben ist, sich auch weiterhin in und für Wachtberg engagieren.

Verantwortungsvoll und zukunftsweisend

„Sie haben einige Umstrukturierungen und Neuerungen in unserer Gemeindeverwaltung miterlebt und mitgestaltet“, resümierte Schmidt, unter anderem den Ausbau der Straßen, der Kanalisation, der Kläranlagen, von Regenrückhaltebecken sowie des Gewässerschutzes. „Sie haben sich für die gemeindliche Infrastruktur ins Zeug gelegt!“ Die AöR sei Strehls Kind. Er habe das Unternehmen aufgebaut, auf feste Füße gestellt, vorbildlich geleitet und vorausschauend Katharina Hark als qualifizierte Nachfolgerin eingearbeitet. „Der Hochwasserschutz liegt Ihnen besonders am Herzen, den haben Sie und Frau Hark vorbildlich ausgearbeitet, so dass die Gemeinde Wachtberg sehr gut aufgestellt ist“, lobte der Bürgermeister das verantwortungsvolle und zukunftsweisende Handeln Strehls über die vielen Jahre. Hark, die ihm die Urkunde zum Dienstjubiläum überreichte, bezeichnete Strehl in ihrer kurzen Ansprache dann auch prägnant als „Macher“, der allen fehlen werde.

„Eigentlich sollte ich nur vier Monate in Wachtberg bleiben, als Vertretung…. daraus sind 40 Jahre geworden“, schmunzelte Strehl. Er sei sehr gerne und sehr zufrieden hier in Wachtberg gewesen, blickte er zurück. Und dann klang doch noch etwas Wehmut an: „Je näher der Zeitpunkt des Abschieds kommt, merke ich… es macht mir was aus!“ Nicht nur ihm… (mm)

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Am 28. Oktober ist Weltspartag – Kreissparkasse Mayen lädt Groß und Klein ein

Mayen/Region – Seit 98 Jahren findet er einmal jährlich Ende Oktober statt: der Weltspartag. Die Idee für diesen Tag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (First International Thrift Congress) im Oktober 1924 in Mailand zurück, an dem sich damals 27 Länder weltweit beteiligten. Kerngedanke des Weltspartages war und ist die Förderung des Spargedankens und somit der Vermögensaufbau für die Zukunft – heute so aktuell wie damals.

Daher lädt die Kreissparkasse (KSK) Mayen auch in diesem Jahr wieder große und kleine Kunden herzlich zum Weltspartag am 28. Oktober in ihre Filialen ein. Getreu dem Motto „Die Zeit vergeht, das Gute besteht“ feiert die KSK Mayen diesen Tag und informiert ihre Kunden über die individuellen Möglichkeiten zur Geldanlage sowie zur Altersvorsorge.

Doch was hat es eigentlich mit der Geschichte des Sparschweins auf sich? Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Sparschwein. Erste aus Ton geformte Sparschweinchen tauchten schon im Mittelalter auf. Aber warum Schweine? Sie stehen für Glück und Wohlstand! Nur jemand, der vermögend war konnte sich eigenes Vieh leisten und hatte immer etwas zu Essen. Ab Mitte des 19 Jahrhunderts gab es dann das Sparbuch, auf das die Menschen ihr Erspartes einzahlen konnten. Heute steht in erster Linie der Gedanke des Vermögensaufbaus im Vordergrund. Zudem zeigt sich, dass sich die lange Phase mit niedrigen Zinsen der letzten Jahre so langsam wieder entspannt und der Spargroschen wieder einen Zinsertrag verspricht.

Aber auch für die „kleinen“ Kunden lohnt sich der Besuch der Geschäftsstellen. Sie können ihr Sparschwein abgeben und sich über tolle Präsente freuen. Hierbei ist das erklärte Ziel der KSK Mayen, junge Menschen, z.B. mit einem Taschengeld-Konto, beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Geld zu unterstützen.

 

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Neue Info-Stele in Aachen – Ort für Vielfalt und gegen Ausgrenzung

Aachen – Eine neue Stele am Ort für Vielfalt und gegen Ausgrenzung: Bezirksbürgermeister Daniel Hecker hat gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer und dem Geschäftsführer Norbert Zimmermann sowie Personalleiter André Beckers der Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH die neue Gedenktafel eröffnet. Diese und der dazugehörige Ort an der Wurm ist das Ergebnis der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der Lebenshilfe Aachen Werkstätte & Service GmbH, der Bezirksvertretung Haaren und dem Bezirksamt Haaren.

Aus einem Ort mit tragischer Vergangenheit, an dem einst Baracken als Sammellager für jüdische Mitbürger*innen standen, schaffte diese Zusammenarbeit einen Platz für Vielfalt, gegen Ausgrenzung, für Toleranz und gegen das Vergessen. Heute ermöglicht die Lebenshilfe Aachen Werkstätten & Service GmbH an diesem Ort Menschen mit einer Beeinträchtigung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In den Werkstätten der Lebenshilfe Aachen arbeiten an zwei Standorten ungefähr 1.200 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen.

 

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Turnhallen in Wachtberg weiter offen

Wachtberg – Sportbetrieb trotz steigender Flüchtlingszahlen aktuell sicher. Wenn möglich, keine Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte nutzen. Das war und ist oberste Prämisse von Bürgermeister Jörg Schmidt. Und so wird es absehbar auch bleiben, konnte doch jetzt eine Lösung gefunden werden, die Schul- und Vereinssport vorläufig auch weiterhin in Wachtbergs Turnhallen ermöglicht.

„Fast drei Jahre unter Corona-Bedingungen haben sportlich gesehen besonders unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch den diversen Sportvereinen hier im Ländchen einiges abverlangt. Dabei ist gerade in solch schweren Zeiten eine körperliche, sportliche Betätigung ein wichtiger Aspekt des Ausgleichs und der Gesunderhaltung. Diejenigen, die sich Sorgen machen, dass angesichts weiter zunehmender Flüchtlingszuweisungen auch unsere Turnhallen zur Unterbringung Geflüchteter genutzt werden könnten, kann ich beruhigen. Eine andere Nutzung der Turnhallen als zum Sport wird in Wachtberg vorerst nicht nötig sein“, sagt Schmidt.

Die Unterbringungsmöglichkeiten der Gemeinde Wachtberg für geflüchtete Personen sind zwar weitestgehend erschöpft, privater Wohnraum ist nach wie vor begrenzt, aber der Gemeinde Wachtberg ist es jetzt geglückt, mehrere Container-Unterkünfte zu erwerben. Eine kurzfristige Aufstellung und somit Nutzung stehen bereits an. An der Alten Schule in Berkum, schon länger als Flüchtlingsunterkunft etabliert, wurden im Garten schon einige dieser Container installiert. Ebenso wird eine Fläche im Gewerbegebiet Villip mit Containern als weitere Flüchtlingsunterkunft eingerichtet. Mit dem so neu gewonnenen Platzkontingent ist die Gemeinde Wachtberg in der Lage, die ihr noch per Zuweisung angekündigten Flüchtlinge aufzunehmen, ohne dafür Turnhallen nutzen zu müssen. Ob die Flüchtlingszahlen weiter steigen und somit die Zahl der auf die Kommunen zu verteilenden Hilfesuchenden abermals erhöht wird, bleibt allerdings abzuwarten.

„Zurzeit kann der Sportbetrieb weiterlaufen wie gewohnt“, freut sich Bürgermeister Schmidt, „und ich werde auch alles daransetzen, dass das möglichst so bleibt!“

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Gewinner des Foto-Wettbewerbs „Bach-See- Fluss – MYK deine Lebensadern“ gekürt

Region/Mayen-Koblenz – Endlich ist es da, das Heimatbuch 2023. Ab sofort ist die 41. Auflage der mit lesens- und wissenswerten Geschichten gespickten Heimatbuchreihe für 8,90 Euro im Handel erhältlich. Knapp 100 ehrenamtliche Autoren haben die rund 350 Seiten des Heimatbuches mit Leben gefüllt. „Das freiwillige Engagement und die Mithilfe, die die Autoren in die Entstehung des Buches gesteckt haben, ist keinesfalls selbstverständlich. Umso mehr freut es mich, dass die Beteiligung von Jahr zu Jahr ungebrochen hoch ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

„Die Autoren halten in mühevoller Detailarbeit die Geschichte des Landkreises im Heimatbuch lebendig. Sie recherchieren, forschen, dichten und fotografieren und schaffen es damit, dass Ereignisse unvergessen und künftigen Generationen erhalten bleiben“, betont der Landrat. Der Fotowettbewerb, der sich an Hobbyfotografen jeden Alters richtete, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Bach, See, Fluss – MYK, deine Lebensadern“. Die Resonanz darauf war riesig. „Uns haben knapp 360 Fotografien von rund 120 Fotografen erreicht. Vom kleinen Bächlein bis hin zu den großen Flüssen und Seen in unserem Landkreis haben sie darin gezeigt, wie facettenreich und wunderschön die Gewässerwelt in Mayen-Koblenz ist. Bei dieser Masse und Qualität hatte es die Jury in diesem Jahr richtig schwer, die Gewinner-Bilder auszuwählen“, berichtet Landrat Saftig überaus zufrieden.

Platz 1 geht an Constantin Breitkreutz (20) aus Lehmen für die Fotografie eines imposanten Sonnenuntergangs am Laacher See im Frühling – eine durchweg beeindruckende Komposition aus Licht und Farben. Den 2. Platz und gleichzeitig das Titelbild des diesjährigen Heimatbuches sichert sich René Renger (36) aus Kobern-Gondorf. Mit seinem Bild „Moselblick“ gelingt es ihm nicht nur, dass schöne Tal der Mosel in Szene zu setzen, sondern auch ein Stück Heimatgefühl zu transportieren. Über Platz 3 darf sich Janis Dick (14) aus Plaidt freuen, der ein Gefühl von Ruhe und Besinnung an der Nette im Rauscherpark festgehalten hat. Den 4. Platz belegt Klaus Breitkreutz (60) aus Lehmen mit seiner „Quelle des Lebens“ – dem Severusbrunnen in Münstermaifeld. Platz 5 konnte sich Reiner Kröff (64) aus Neuwied sichern, der ein Wellenspiel aus Wasser und Eis am Saynbach im Bild festhalten konnte. Der 6. Platz geht an Olivia Schwarz (23) aus Kretz, die im wahrsten Wortsinn eine „Nette Abkühlung“ fotografiert hat, als sich ihr Isländer-Pferd Loki im Sommer am kühlen Nass der Nette erfreute. Die sechs ersten Platzierungen erhalten Geldpreise von 300 bis 100 Euro. Darüber hinaus haben es noch weitere tolle Fotografien ins Heimatbuch 2023 geschafft.

Das Heimatbuch 2023 ist ab sofort für 8,90 Euro in den Buchhandlungen der Region erhältlich. Anfang 2023 startet die nächste Redaktionsphase. Dann können die Autoren wieder ihre Beiträge zur Auswahl ins Kreishaus schicken.