Kategorien
News

Neues Heimatjahrbuch „Kreis Ahrweiler“ druckfrisch und erstmals vollständig in Farbe erschienen

Ahrweiler – Das neue Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler ist druckfrisch erschienen und ab sofort erhältlich. Es handelt sich um die Doppelausgabe 2022/2023. „Ein besonderes Jahrbuch in einer besonderen Zeit“, betonte Landrätin Cornelia Weigand, die das heimatkundliche Standardwerk gemeinsam mit Jürgen Kempenich, Referent für Kreisgeschichte, jetzt präsentierte.

Erstmals seit Beginn im Jahr 1926 erscheint das Heimatjahrbuch als Doppelausgabe. Hintergrund ist die Flutkatastrophe im Juli 2021, die weite Teile des Kreises Ahrweiler heimsuchte und massiv zerstörte. Entsprechend ist die Flutkatastrophe auch zentrales Thema dieser Ausgabe mit dem Ziel, „das verheerende Ereignis für uns und vor allem auch für die nachfolgenden Generationen zu dokumentieren“, so die Landrätin.

Das Buch enthält eindrückliche Fotos und persönliche Erfahrungen von Helfenden, Berichte über Rettungseinsätze des Katastrophenschutzes, der Bundeswehr und weiterer Hilfskräfte. Zudem wird die Frage, was die Folgen der Flut für unseren Kreis bedeuten, aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Aber auch die Themenvielfalt jenseits der Flut ist groß. Beiträge aus Geschichte und Gegenwart, aus den Dörfern und Städten sowie über Menschen aus der Region finden sich im Heimatjahrbuch 2022/2023 ebenso wie Anekdoten und Mundartbeiträge. Redaktionsleiter Kempenich hat mit 123 Autorinnen und Autoren zusammengearbeitet, die insgesamt 121 Beiträge verfasst haben. Das Ergebnis sind 432 Buchseiten – eine nie dagewesene Dimension in den bisher erschienenen 80 Jahrgangsbänden.

Ein weiteres Novum: Das jetzt vorliegende AW-Heimatjahrbuch erscheint vollständig in Farbe. „Es ist wichtig, das Jahrbuch für jüngere Generationen und auch für neue Leserinnen und Leser attraktiv zu gestalten. Vielleicht erwächst aus der jetzigen Lektüre der Wunsch, im nächsten Jahr selbst als Autorin oder Autor dabei zu sein“, so Weigand. Einen ausdrücklichen Dank richtet die Landrätin an alle Autorinnen und Autoren, „die unser Jahrbuch überhaupt möglich machen.“

Die neue Buchausgabe kostet 9,80 Euro und ist ab sofort im Buchhandel sowie weiteren Verkaufsstellen erhältlich.

Hinweis: Alle bisherigen Ausgaben von 1926 bis 2021 sind im Heimatjahrbucharchiv unter https://kreis-ahrweiler.de/landkreis/heimatjahrbuch mit den jeweiligen Inhaltsverzeichnissen veröffentlicht; ab 1953 sogar mit allen Beiträgen – ein umfangreicher Fundus an Wissenswertem und Interessantem.

Kategorien
News

Bei der Freitags-Ziehung der Lotterie Eurojackpot am 4. November wartet ein Mega-Jackpot von 120 Millionen Euro

Region/Münster – Höchstmöglicher Jackpot – Zum zweiten Mal wird am kommenden Freitag, 4. November die maximale Jackpotsumme von 120 Millionen Euro erreicht. Bis März 2022 lag das Limit bei 90 Millionen Euro. Bereits im Sommer 2022 war der Jackpot auf diese Höchstsumme angestiegen. Am 22. Juli knackte ein Däne den Jackpot und gewann 120 Millionen Euro – einmaliger Rekord bis heute. Der in Deutschland bislang höchste Lotteriegewinn stammt auch aus diesem Jahr und wurde ebenfalls bei der Lotterie Eurojackpot erzielt: Im Mai gingen über 110 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen.

Jüngster Jackpotgewinn im September

Der jüngste Jackpottreffer bei der Lotterie Eurojackpot stammt vom 9. September. Bei dieser Freitagsziehung gingen 20 Millionen Euro nach Spanien. Der aktuellste deutsche Jackpotgewinner wurde in einer Dienstagsziehung ermittelt: Am 30. August gewann ein Tipper in Hessen ebenfalls rund 20 Millionen Euro.

Überlauf des Jackpots in die zweite Gewinnklasse

Da der Jackpot bei 120 Millionen gedeckelt ist und bereits am Dienstag (1. November) rund 118 Millionen Euro im Jackpot standen, wandert der für die Gewinnklasse 1 überschüssige Anteil der Spieleinsätze in die Gewinnklasse 2. Dort bildet sich zur kommenden Ziehung am Freitag (4. November) ein zweiter Jackpot von rund 19 Millionen Euro. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Treffer im zweiten Rang liegt bei 1 : 7 Millionen. Zum Vergleich: Den Jackpot in der ersten Klasse zu treffen liegt bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 : 140 Millionen.

Chance auf den Jackpot

Wer beim 120-Millionen-Jackpot dabei sein will, kann seinen Tipp in den Lotto-Annahmestellen oder im Internet unter www.eurojackpot.de abgegeben. Die Spielteilnahme ist bis Freitagabend um 19 Uhr möglich. Je nach Bundesland kann der Annahmeschluss abweichen.

 

 

Kategorien
News

Burgturm in Virneburg mit transparentem Netz gesichert – KSK Mayen unterstützt die Sicherungs-Maßnahme

Mayen/Region – Ein symbolischer Spendenscheck über 2000 Euro konnte kürzlich in Virneburg an die Ortsgemeinde übergeben werden. Im Beisein von Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse (KSK) Mayen, Karl-Josef Esch der Ortsgemeinde Virneburg zur Spende und überreichte hierzu den „großen“ Scheck an Ortsbürgermeister Torsten Zilles. Der Ortschef bedankte sich im Namen aller Virneburgerinnen und Virneburger, des „Rheinischen Vereins“ und auch im Namen des Fördervereins „Freundeskreis der Virneburg“ für das Engagement der KSK.

Im Rahmen des Burgenmonitorings auf der Virneburg im Dezember 2020 wurde festgestellt, dass der Verfallsprozess auf dem Rundturm der Virneburg weiter voranschreitet. Es bestehe akute Steinschlaggefahr und der Zugang zum Turm musste daher aus Gründen der Sicherheit bis auf Weiteres gesperrt werden, wie Torsten Zilles erklärt. So wurde zur Sicherung des Burgturms und seiner Mauerkrone in den vergangenen Monaten ein weitgehend transparentes Netz um den Turm gespannt, um weiteren gefährlichen Steinschlag vom Turm zu verhindern – zunächst als kurz bis mittelfristige Sicherung, bis in einem weiteren Schritt eine Gesamtlösung zur Absicherung des historischen Gemäuers gefunden wird.

Da die Kosten für die Maßnahmen nur teilweise durch Fördermittel der Generaldirektion „Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz“ und durch den Eigenanteil des „Rheinischen Vereins für Denkmalpflege“ getragen werden, nahm die Kreissparkasse Mayen die Gelegenheit gerne wahr, hier mit einer Spende zu helfen, wie der KSK-Chef bei der symbolischen Übergabe in Virneburg erklärt.

Landrat Dr. Saftig bedankte sich ebenfalls ausdrücklich auch im Namen des Landkreises Mayen-Koblenz für die Unterstützung durch die KSK aber auch für die Bestrebungen der Ortsgemeinde Virneburg zur Sicherung der Mauerkrone an der Virneburg.

Kategorien
News

„Viele stehen am Limit und brauchen Hilfe“

Mechernich – Mechernich-Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen sendet bei Spendenübergabe Warnsignal aus – Stadtmarketing „Mechernich Aktiv“ übergibt Erlöse aus „Rock am Rathaus“ und Neueröffnung von „Optic Himmrich“ anlässlich des Stadt- und Brunnenfestes.

Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung, sendete bei einer Spendenübergabe des Stadtmarketingvereins „Mechernich Aktiv“ Warnsignale aus. Auch im Stadtgebiet steige angesichts der aktuellen Lage und Preisentwicklung unablässig die Zahl derer, die am Limit angekommen seien und Hilfe brauchten: „Alle machen sich Sorgen vor dem, was noch alles kommen könnte…“

Ansonsten war Claßen hocherfreut über den Besuch. Vor dem Mechernicher Rathaus, in dem er als Kämmerer und Stadtdezernent tätig ist, versammelte sich eine Abordnung von „Mechernich Aktiv“ und übergab eine „Schatzkiste“ mit 1300 Euro an die Mechernich-Stiftung, darunter 300 Euro Erlös der Veranstaltung „Rock am Rathaus“.

Margret Eich, Petra Himmrich, Reinhard Kijewski und Michael Sander erinnerten an die Auftritte im Mai 2022 mit „The Stars of Rock“ des Mechernicher Profimusikers Rainer Peters sowie „Demon’s Eye“ und den „Männern von Flake“. „Bei der Mechernich-Stiftung wissen wir ganz genau, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird“, so Margret Eich, die Vorsitzende vom Stadtmarketingvereins „Mechernich Aktiv“.

„Die Lage wandelt sich“

Die restlichen tausend Euro kamen von „Optic Himmrich“, das seine Räumlichkeiten an der Dr.-Felix-Gerhardus-Straße runderneuert, erweitert und modernisiert und pünktlich zum Stadt- und Brunnenfest Mitte August wiedereröffnet hatte.

Petra Himmrich und ihre Tochter Janina Himmrich erklärten dem Schleidener „WochenSpiegel“, unter anderem sei ein Polaskop in 3D-Technik zur Ermittlung der Sehschärfe angeschafft worden: „Eine Art Kinoerlebnis.“ Auch Augenanalyse und die Vorsorge und Früherkennung von Grünem oder Grauem Star seien verbessert worden, schreibt der Redakteur Michael Nielen.

„Das ist toll, wie die Mechernich-Stiftung immer auch von den Geschäftsleuten vor Ort oder Veranstaltungen wie »Rock am Rathaus« unterstützt wird“, freute sich Ralf Claßen. Tatsächlich habe die Mechernich-Stiftung nach der Flutkatastrophe bedürftige Menschen mit einer Summe von rund einer Million Euro unterstützt. Darauf dürften alle stolz sein, die mit ihrer Spendenbereitschaft dazu beigetragen hätten.

„Seit einiger Zeit wandelt sich die Lage“, hat Ralf Claßen festgestellt: „Das Spendenaufkommen ist nicht mehr so groß wie nach der Flut. Die Menschen haben wegen des Ukraine-Kriegs und steigender Preise Sorgen vor dem, was noch alles kommen könnte.“ Die Zahl derer im Stadtgebiet Mechernich steige, die am Limit angekommen seien und Hilfe brauchten. Bei der Unterstützung der Hilfsbedürftigen arbeite man eng mit der Caritas zusammen.

 

Kategorien
News

Liebe geht durch den Magen – Integration auch

Euskirchen – Teilnehmer aus acht Nationen kochten gemeinsam im Thomas-Eßer-Berufskolleg ein leckeres Drei-Gang-Menü – Baba Ghanoush, Bagla und Libanesische Nächte – „Kocht mit uns um die Welt“ heißt die gemeinsame Veranstaltungsreihe von DRK und Kreis Euskirchen.

Menschen aus neun Nationen kochten gemeinsam bei der kulinarischen Reise in den Libanon. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Liebe geht durch den Magen, Integration auch. Das dachten sich Thomas Weber vom Rotkreuz-Team Migration/Integration und Roland Kuhlen vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Euskirchen und starteten die Aktion „Kocht mit uns um die Welt“. Erste Station auf dieser kulinarischen Weltreise: der Libanon.

Dafür hatten Weber und Kuhlen, die Gastköchin Joumana El-Khodr und ihre Tochter Enji Msatat ins Thomas-Eßer-Berufskolleg eingeladen. Gemeinsam mit 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus acht Nationen wurde an fünf Kochinseln ein köstliches Drei-Gänge-Menü gezaubert.

Grießpudding und Rosenwasser

„Wir hatten so viele Anmeldungen, dass wir eine Warteliste haben“, freut sich Thomas Weber über das rege Interesse an dem Kochprojekt, das eine Kooperation zwischen der Integrationsagentur des DRK KV Euskirchen und des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Euskirchen ist. Kein Wunder also, dass es monatliche Fortsetzungen dieser kulinarischen Reisen durch die Welt geben wird.

Aber zunächst ging es hinaus in die Libanesische Nacht, eine leckere Nachspeise, genannt Layali Lubnan. „Es ist ein uraltes Rezept, das schon meine Oma und meine Ur-Oma gekocht haben“, verrät Joumana El-Khodr während sie das Gericht vorkocht, damit alle anderen es ihr nachmachen können. So entsteht ein köstlicher Griespudding mit Vanille, mit libanesischem Mascarpone, klein gehackten Pistazien und Rosenwassersirup.

Kochen ist kommunikativ

Während gekocht wird, kommen alle miteinander ins Gespräch. Etwa Peter Holz, der als leidenschaftlicher Hobbykoch aus Schleiden angereist ist, um neue Kocherfahrungen zu sammeln. Er hatte sich zum Event angemeldet, nachdem Hisham Fayad ihn darauf aufmerksam gemacht hatte. „Ich komme aus Syrien, dem Nachbarland des Libanon“, sagt Hisham Fayad: „Dort wird immer sehr lecker gekocht, daher bin ich heute dabei.“

Im Gegensatz zu ihm wollten sich die Euskirchener Bene und Sunka Dafner von der libanesischen Kochkunst in unbekannte Gefilde entführen lassen. „Das Angebot hat uns sofort angesprochen und wir finden es interessant, die Küche anderer Nationalitäten kennenzulernen“, sagt Sunka Dafner während sie den Grießpudding anrührt.

Für Hassan Hasno, seine Frau Raza Kellawi und die beiden Töchter gehört das gemeinsame Kochen einfach zum Alltag dazu. „Wenn wir zuhause in Kommern kochen, sind immer alle dabei“, sagt der syrischstämmige Hassan Hasno, der in Vogelsang im Kulturcafé im Kino arbeitet und als Sozialbetreuer in der Zentralen Unterbringungseinrichtung tätig ist.

Kichererbsen und Koriander

So geht die bunte Mischung an Nationen und unterschiedlichen Biografien an den Kochinseln weiter. „An dem Abend sind neue Kontakte und interkultureller Austausch entstanden. Damit haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Thomas Weber vom DRK, der im Rahmen des Projekts „Mensch, Respekt! Für Fairness und Menschlichkeit im Kreis Euskirchen“ unter anderem solche Begegnungsangebote organisiert. Zusammen mit Joumana El-Khodr hatte er die Zutaten besorgt, damit neben dem leckeren Nachtisch auch die beiden anderen Gänge gekocht werden konnten.

So gab es zum Baba Ghanoush, einem Auberginenpüree mit Sesampaste und Granatapfel, arabisches Brot. Als Hauptgericht wurde Bagla gekocht. Das sind Rinderhackbällchen mit Zwiebeln, Mandeln, Zimt in einer Gewürzsauce mit Kichererbsen und Koriander. Als Beilage hatten Joumana El-Khodr und ihre Tochter Enji Msatat ein Safran-Gemüse-Reis auf die Karte geschrieben.

Nächster Stopp: Westafrika

Als dann alles gekocht war, wurde natürlich auch gemeinsam gegessen. Da der Zeitplan etwas durcheinandergeraten war, wurde aus der libanesischen eine Euskirchener Nacht. Das machte aber allen Beteiligten nichts aus, denn von der kulinarischen Reise in den Libanon waren alle begeistert – einige so sehr, dass sie sich schon für die nächste Station angemeldet haben.

Denn am Donnerstag, 24. November, geht es weiter nach Westafrika. Dann schauen die Teilnehmer in die Töpfe Guineas. Roland Kuhlen und Thomas Weber freuen sich schon auf Anmeldungen unter roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de, Telefon 0151/70018272 oder tweber@drk-eu.de, Telefon 02251/107921. Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landesprogramms KOMM-AN NRW, das Berufskolleg stellt dankenswerterweise eine Lehrküche zur Verfügung.

Ein Rezept zum Nachkochen

Für diejenigen, die den Nachtisch „Libanesische Nächte“ nachkochen möchten, hat Joumana El-Khodr das folgende Rezept notiert:

Zutaten für den Zuckersirup: 100 g Zucker, 50 ml Wasser, 1 Zitrone,    1 TL Rosenwasser. Für den Grießpudding: 100 g Weichweizengrieß, 400 ml Milch, 2 EL Zucker, 2 EL Vanillezucker, 1 EL Butter. Für die Creme: libanesische Mascarpone, 1 EL Zucker, 1 TL Rosenwasser.

Zum Garnieren: Gehackte Pistazien und Rosenblätter.

Zubereitung für den Sirup: Alle Zutaten in einen Topf geben und 10 Minuten einkochen lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht. Kalt stellen. Grießpudding: Milch und Zucker aufkochen, Gries und Butter einrühren und 3-5 Minuten leicht aufkochen, bis er Blasen wirft. Pudding in eine Schale geben und 15 Minuten abkühlen lassen. Creme: Zucker und Rosenwasser mit Mascarpone vermengen und über den Pudding schichten. Mit gehackten Pistazien und Rosenblättern garnieren. Sirup übergießen.

Kategorien
News

Meckenheim steigt um

Meckenheim – Mobilitätsmanagerin Liena Humke arbeitet an der Verkehrswende. „Gerne im Grünen leben und arbeiten“, so lautet das Leitmotiv von Meckenheim, dem sich die Stadtverwaltung verpflichtet fühlt. Um die Mobilitätswende voranzutreiben, wurde in diesem Jahr mit Liena Humke die neue Mobilitätsmanagerin eingestellt. Eine Stelle, die durch den Willen der Politik und forciert von der Stadt entstanden und nun mit fachlicher Kompetenz besetzt worden ist.

Organisatorisch wie inhaltlich ist die Stelle im Fachbereich Verkehr und Grünflächen angesiedelt, in dem Liena Humke neben dem Bereich Mobilität auch verkehrsplanerische Tätigkeiten wahrnimmt und somit den Bereich Straßenbau und Straßenverkehrswesen zielführend unterstützen kann.

„Nahezu jede und jeder von uns ist täglich unterwegs. Mit der Art unserer Fortbewegung können wir direkten Einfluss auf die Umwelt nehmen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, weiß die 26-Jährige, die in Frankfurt Geografie studiert und dort die Verkehrs- und Mobilitätsthemen für sich entdeckt hat. Nach dem Bachelor-Abschluss wechselte Humke an die TU Dortmund. Während sie ihren Master in Raumplanung im nächsten Frühjahr anstrebt, sammelte Meckenheims Mobilitätsmanagerin schon praktische Erfahrung in diversen Praktika, um das Wissen nun gewinnbringend anzuwenden. Motiviert und engagiert verfolgt Liena Humke das Ziel, die nachhaltige Mobilität in der Apfelstadt zu stärken.

Dafür sollen die bereits bestehenden Angebote, die eine umweltverträgliche Mobilität ermöglichen, weiter ausgebaut werden. Zudem soll mithilfe des Mobilitätsmanagements ein Umdenken und in der Folge ein Umsteigen auf alternative Verkehrsmittel in der Bevölkerung erreicht werden. Insgesamt bietet Meckenheim als ausgezeichnete fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt mit einem weitgehend selbstständig geführten Fuß- und Radwegenetz, einem öffentlichen E-Bike-Verleihsystem und einer guten Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hierfür optimale Voraussetzungen.

Zu den aktuellen und zukünftigen Aufgabenbereichen der Mobilitätsmanagerin zählen die Vorbereitung und Begleitung der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts, der Aufbau eines betrieblichen Mobilitätsmanagements und die Verankerung des Mobilitätsthemas als Querschnittsaufgabe innerhalb der Verwaltung. Weiterhin wird die Rad- und Fußverkehrssituation kontinuierlich verbessert sowie ein Umsteigen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln durch den Bau von Mobilstationen gefördert.

Mobilitätskonzept

Das Mobilitätskonzept für die Stadt Meckenheim wird voraussichtlich bis Ende 2023 von einem fachkundigen Planungsbüro erarbeitet. Es handelt sich hierbei um einen strategischen Rahmenplan, der die Leitlinien für die zukünftige Mobilitätsplanung und -entwicklung in Meckenheim vorgibt. Analysiert werden hierfür die einzelnen Verkehrsarten Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV und Motorisierter Individualverkehr (MIV) sowie querschnittsorientierte Mobilitätsthemen. Das Mobilitätskonzept hilft dabei, Maßnahmen zu entwickeln, zu priorisieren und die zukünftigen Handlungsschritte für eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität festzulegen. Dabei sollen Treibhausgasemissionen, Lärm- und Schadstoffemissionen reduziert und gleichzeitig die Mobilität jeder einzelnen Person aufrechterhalten werden. Das fertige Mobilitätskonzept entfaltet eine große Wirkung auf die Mobilität und somit auch auf den Alltag von Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie auf die Gäste der Stadt Meckenheim. Aus diesem Grund ist die Integration der Stadtgesellschaft in diesen Prozess unerlässlich.

Kategorien
News

evm unterstützt Prümer Tafel

Prüm – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich die Prümer Tafel freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Aloysius Söhngen, an den begünstigten Verein.

„Die Tafel sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten vielfältige und wichtige Aufgaben in unserer Verbandsgemeinde“, erklärt Aloysius Söhngen. „Wir freuen uns, dass wir das ehrenamtliche Engagement für die Allgemeinheit mit der Spende der evm unterstützen können.“

Kategorien
News

BMWK lanciert Impulsförderung zur kommunalen Wärmeplanung

Region/Berlin – Die Erstellung kommunaler Wärmepläne wird ab dem 1.11.2022 unter verbesserten Förderkonditionen bezuschusst. Finanzschwache Kommunen können eine Vollfinanzierung erhalten. Das Förderangebot gilt befristet bis zum 31.12.2023.

Staatssekretär Dr. Patrick Graichen: „Wärmepläne liefern die Grundlage für die strategische Ausrichtung der lokalen Wärmeversorgung. Sie werden von Versorgern genutzt, um zukünftige Infrastrukturplanungen daraus abzuleiten. Gerade in der jetzigen energiepolitischen Situation ist es wichtiger denn je, die richtigen Weichen für eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung zu stellen. Die Wärmeversorgung der Zukunft ist erneuerbar und macht uns dadurch unabhängiger von fossilen Energieimporten. Ich freue mich, dass wir insbesondere vor dem Hintergrund gestiegener Preise ein so attraktives Förderangebot unterbreiten können.  Ich möchte alle Kommunen ermutigen, dieses Angebot zu nutzen.“

Die Förderung der kommunalen Wärmeplanung erfolgt im Rahmen der Kommunalrichtlinie unter dem Dach der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird die novellierte Richtlinie zum 1. November 2022 in Kraft setzen. Im Zeitraum bis zum 31.12.203 gelten erhöhte Förderquoten von bis zu 90 Prozent im Regelfördersatz und bis zu 100 Prozent für finanzschwache Kommunen.

Mit der Kommunalrichtlinie, dem größten nationalen Breitenförderprogramm im kommunalen Klimaschutz, unterstützt die Bundesregierung seit 2008 den Klimaschutz vor Ort. Von 2008 bis Ende 2021 hat die NKI im Rahmen der Kommunalrichtlinie rund 21.500 Projekte in mehr als 4.450 Kommunen mit rund 965 Millionen Euro unterstützt.

Es wurden so insgesamt Investitionen in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro ausgelöst.

Die Richtlinie bietet strategisch-konzeptionelle Fördermöglichkeiten wie Einstiegs- und Orientierungsberatungen, themenoffene Fokusberatungen, Machbarkeitsstudien und die Einstellung von Fachpersonal in Verwaltungen. Darüber hinaus gewährt das BMWK Fördermittel für investive Maßnahmen, etwa in den Bereichen Beleuchtung, Abfall und Abwasser und Mobilität. Anträge können ganzjährig gestellt werden.

Bei Fragen rund um die Fördermöglichkeiten berät das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) kostenfrei telefonisch unter 030 39001-170 oder per E-Mail unter skkk@klimaschutz.de sowie im Rahmen von Veranstaltungen.

Nächste Termine

8.11.2022 (Webinar)

SK:KK-Online: Die novellierte Kommunalrichtlinie im Überblick

Anmeldung: https://www.klimaschutz.de/de/service/veranstaltungen/skkk-online-die-novellierte-kommunalrichtlinie-im-ueberblick-1

Kategorien
News

Adventskalender der FVR-Stiftung ist ab sofort online erhältlich

Region/Koblenz – Anderen Menschen helfen, füreinander da sein, gemeinsam etwas bewegen: Das ist gerade in diesen Zeiten von großer Bedeutung. Seit 2015 ist genau das mit dem Adventskalender der FVR-Stiftung „Fußball hilft!“ Jahr für Jahr möglich – verbunden mit 130 hochkarätigen Preisen im Wert von rund 12.000 Euro, die es zu gewinnen gibt. Der Kalender kostet 5,- Euro, hat eine Auflage von 8.000 Exemplaren und ist ab sofort online unter www.fvr-stiftung.de/kalender erhältlich. Die Bandbreite der Preise ist groß, es ist wahrlich für jeden etwas dabei. Ein ideales Geschenk für ehrenamtliche Mitarbeiter in einem Verein, für die Familie, für Freunde – verbunden mit der Unterstützung notleidender Menschen.

Infos zum Verkauf:

Ab Mittwoch, 2. November 2022, ist ein Kauf in der Geschäftsstelle des Fußballverbandes Rheinland und der Sportschule Oberwerth in Koblenz möglich. Auch über die Vorsitzenden der Fußballkreise werden die Kalender verkauft, sie nehmen Bestellungen bereits jetzt entgegen. Privatpersonen können die Kalender online unter https://www.fvr-stiftung.de/kalender/online-kaufen/ erwerben; der Verkauf an Vereine sollte über den jeweiligen Kreisvorsitzenden erfolgen. Die Verkaufsphase endet am 30. November um 10 Uhr, sofern nicht bereits zuvor alle Kalender vergeben sind.

Und so geht’s: Die individuelle Gewinn-Nummer befindet sich auf der Rückseite der Kalender. Jeder verkaufte Kalender nimmt an der Verlosung teil und kann ein Mal gewinnen. Die Auslosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges, aber selbstverständlich unter Teilnahme eines Notars. Die Gewinn-Nummern werden ab dem 01. Dezember 2022 tagesaktuell auf den Internetseiten der Stiftung unter www.fvr-stiftung.de veröffentlicht.

Die Gewinner melden sich bei der FVR-Stiftung (kalender@fvr-stiftung.de oder 01520/3729165), um die Einlösung des Preises abzustimmen.

Weitere Informationen zum Kalender finden Sie unter www.fvr-stiftung.de/kalender.

Kategorien
News

Spektakuläre Aktion am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Diagnostische und Interventionelle Radiologie technologisch auf dem neuesten Stand. Das Krankenhaus Maria Hilf hat einen neuen hochmodernen Magnetresonanztomographen erhalten. Es war eine spektakuläre Aktion, als der neue Magnetresonanztomograph (MRT) Ende Oktober geliefert wurde. Ein Autokran hob den riesigen tonnenschweren Magneten vom LKW. Um ihn ins Krankenhaus zu bekommen, wurde eigens ein großflächiges Fenster ausgebaut. Über diesen Weg wurde einige Wochen zuvor schon der alte MRT abtransportiert. „Wir freuen uns sehr, dass sich die Marienhaus GmbH entschieden hat dieses hochmoderne Gerät anzuschaffen. Das ist eine Investition im siebenstelligen Bereich“, sagt Dr. Dipl. Phys. Felix Schoth, der Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie des Krankenhauses Maria Hilf. „Wir sind damit technologisch in unserer Abteilung auf dem neuesten Stand“.

Mit dem neuen MRT, der im Rahmen der Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers erworben wurde, kann der gesamte Körper untersucht werden. Er liefert hervorragende Schnittbilder beispielsweise sämtlicher Gelenke, der Wirbelsäule, des Kopfes, aller Becken- und Bauchorgane sowie der weiblichen Brust. Darüber hinaus wird der MRT auch zur Darstellungen der Beingefäße und des Herzmuskels genutzt. „So lassen sich Durchblutungsstörungen auf nicht-invasivem Weg sicher diagnostizieren“, so Dr. Schoth.

Angenehm für die Patientinnen und Patienten ist die große Öffnung des MRT, in das sie liegend zur Untersuchung geschoben werden. Patienten, die es nicht ertragen, wenn sie sich in einem engen Raum aufhalten müssen, erhalten bei Bedarf ein Medikament, das sie beruhigt. So wird für sie die Zeit im MRT erträglicher.

Die Patientinnen und Patienten sämtlicher Abteilungen des Krankenhauses Maria Hilf profitieren von dem neuen MRT: Sie können ohne weiter Wege direkt im Haus diagnostiziert werden. „Wir arbeiten bei den Untersuchungen eng mit den unterschiedlichen Fachärztinnen und Fachärzten des Hauses zusammen“, sagt Dr. Schoth. Da die Abteilung für Diagnostischen und Interventionellen Radiologie auch ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ist, können wir zusätzlich ambulante Untersuchungen anbieten. Patientinnen und Patienten aus Bad Neuenahr und der Umgebung finden so bei uns wohnortnah das gesamte Spektrum der radiologischen Diagnostik.