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Stadt Alsdorf begrüßt ihre neuen Auszubildenden

Alsdorf – Die Stadt Alsdorf hat alle neuen Auszubildenden für das Ausbildungsjahr 2024 begrüßt. Ausgebildet werden Verwaltungsfachangestellte, Notfallsanitäter und es gibt die Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher sowie Anerkennungspraktika.

„Sie tragen alle zum Gesamtgebilde der Stadt Alsdorf bei“, begrüßte Bürgermeister Sonders die neuen Auszubildenden. Besonders in Zeiten von Fachkräftemangel baut die Stadt Alsdorf auf qualifizierte Nachwuchskräfte. „Der öffentliche Dienst ist ein sicherer und krisenfester Arbeitgeber. Wenn Sie einmal hier sind, arbeiten Sie wahrscheinlich ein Leben lang hier.“ Dadurch wachse das Know-how, auf das die Bürgerinnen und Bürger bauen können. „Fort- und Weiterbildungen sind wichtig, um einen guten Bürgerservice zu gewährleisten. Wenn wir uns für die Stadt einsetzen, können wir die Stadt lebenswerter machen!“

Der Begrüßung schlossen sich der Erste Beigeordnete Ralf Kahlen, die stellvertretende Personalratsvorsitzende Verena Esser, die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Gabrysch, Andreas Schäfer als Personalamtsleiter, Anne Schäfer und Nico Richert für den Bereich Ausbildung sowie die Jugend- und Auszubildendenvertreterin Milena Kandetzki an.

Auch für das Ausbildungsjahr 2025 sind die Stellenausschreibungen für die Ausbildungsplätze schon ausgeschrieben und können über die Internetseite der Stadt Alsdorf abgerufen werden. (apa)

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Zwei Jahre vor Start der FEI World Championships Aachen 2026

Aachen – Olympiasieger Michael Jung gibt WM als nächstes Ziel aus -Vielseitigkeitsreiter Michael Jung ist mit seinem Chipmunk bei den Olympischen Spielen in Paris Historisches gelungen. Als erster Reiter überhaupt hat er nun dreimal Gold in der Einzelwertung der Vielseitigkeit geholt – 2012 in London, 2016 in Rio und 2024 in Paris. Im Interview blickt er auf die emotionalen Tage zurück und verrät, wie seine Planungen Richtung FEI World Championships Aachen 2026 aussehen. Denn nach Olympia ist vor der Weltmeisterschaft.

Michael Jung, herzlichen Glückwunsch zur dritten Einzel-Goldmedaille bei Olympischen Spielen! Wie haben Sie die Zeit in Paris erlebt?

Michael Jung: Es waren sehr spannende Tage mit einem Wechselbad der Gefühle. In der Dressur lief es gut für uns und auch im Gelände ging es erstmal stark los. Dann gab es das Aus bei Chrissi (Christoph Wahler, Anm. d. Red.), das uns alle natürlich mitgenommen hat. Aber anschließend hatten Chipmunk und ich so eine fantastische Runde, dass wir weiter im Rennen um die Einzelmedaillen dabei waren. Dass es als letzter Starter im Springen dann geklappt hat, macht mich überglücklich. Es ist auch für das ganze Team, das so hart gearbeitet hat, einfach gigantisch.

Haben Sie schon realisiert, dass Sie Historisches erreicht haben?

Jung: Nein, das ist noch nicht ganz angekommen. Es war so viel Trubel und Hektik bisher – und natürlich ein Medienrummel, der war der Wahnsinn. Das werde ich erst so richtig realisieren, wenn ich mal ein bisschen Zeit habe und auch nochmal in Ruhe davon erzählen kann.

Was hat Sie an den Olympischen Spielen in Paris am meisten beeindruckt?

Jung: Für die Pferde war alles perfekt. Die Stallungen, die Vorbereitungsplätze, die Waschplätze, die Prüfungsplätze – überall gab es super Bedingungen. Und natürlich war die Atmosphäre in Versailles einfach traumhaft, dazu kam die super Stimmung mit so vielen Menschen im Schlosspark. Das kann man gar nicht beschreiben, das war unglaublich. Aber auch die Eröffnungsfeier werde ich nicht vergessen. Dass dort so viel dem Pferdesport gewidmet wurde, war schon sehr besonders. Das hat mich wirklich berührt und war ein ausgesprochen tolles Gefühl, da wir ja sonst eher eine Randsportart sind.

Was ist Ihr nächstes großes Ziel?

Jung: Auf jeden Fall die WM in Aachen! Das wird ein riesiges Highlight, da bin ich sicher. Auch die nächsten Olympischen Spiele stehen natürlich auf meinem Zettel. Chipmunk ist jetzt 16 Jahre alt, wir überlegen also jetzt schon immer wieder, welches Pferd unser nächster Superstar sein könnte (lacht). Da wird im Stall mit einem Augenzwinkern spekuliert, wer in Frage kommen könnte. Die Ausbildung von jungen Pferden macht mir großen Spaß und ich hoffe, dass ich für die Zukunft dann auch wieder ein Top-Pferd haben werde.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die FEI World Championships Aachen 2026 und was erwarten Sie von diesem Event?

Jung: In Aachen kommt immer wieder die Crème de la Crème in jeder Disziplin zusammen. Das erwarte ich auch für die WM. Es ist toll, dass dort sechs Disziplinen an einem Ort stattfinden, das ist für mich das Größte. Es wird mega im eigenen Land – mit unzähligen Menschen, einem tollen Publikum und einer grandiosen Stimmung.

Freuen auch Sie sich aufs Dabeisein, darauf, diese ganz besondere Spannung, dieses Prickeln zu spüren, wie es das wohl nur in Aachen gibt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die FEI World Championships Aachen 2026 hier, unter 0241-9171111 oder in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins.   

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt den VOR-TOUR der Hoffnung e.V.

Ahrweiler – Der Verein VOR-TOUR der Hoffnung hat eine großzügige Spende von der Kreissparkasse Ahrweiler erhalten. Das vom VOR-TOUR der Hoffnung organisierte Cycling Event „BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal“ fand in diesem Jahr bereits zum 4. Mal statt. Bei dem Cycling-Event sind die Teilnehmer auf Spinning-Rädern für den guten Zweck gegen ein Startgeld in Höhe von 30 Euro unterwegs. Basierend auf den Teilnehmerzahlen der letzten Jahre wurden ca. 300 Teilnehmer erwartet.

Die VOR-TOUR der Hoffnung besteht seit über 27 Jahren und setzt sich für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder und deren Familien in der Region ein. Das BNAhr-Cycling – Das Cycling Event im Ahrtal, welches in diesem Jahr in der Sporthalle des Peter-Joerres Gymnasiums stattfand, ist ein Leuchtturm-Projekt, mit welchem Spendengelder generiert werden. Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet. Die Spende dient der Unterstützung bei der Deckung der anfallenden Kosten, wie zum Beispiel die Cycling-Räder, die Veranstaltungstechnik, etc..

Mir ist es ein Anliegen, sich für die kleinsten und schwächsten in unsere Gesellschaft einzusetzen, welche bisher noch nicht viel vom Leben zu erwarten hatten. Deshalb habe ich, als engagierter Sportler, im September 2021 dieses Cycling Event durchgeführt um hiermit weitere Spendengelder zu generieren. Frei nach dem Motto „Aus der Region für die Region“. Ich freue mich, dass wir mit diesem Event und weiteren Initiativen, zusammen mit den regionalen Unterstützern, in diesen vier Jahren einen Betrag von 49.408,67 Euro für diesen Zweck an die VOR-TOUR der Hoffnung übergeben konnten“, berichtet Josef Nelles, Initiator des Cycling Events.

„Als langjähriger Unterstützer der VOR-TOUR der Hoffnung ist es für uns selbstverständlich, zum wiederholten Male dieses Event zu fördern. Hierdurch unterstützen wir die Möglichkeit, krebs- und leukämiekranker Kinder zu helfen“, ergänzt Achim Gemein, Verhinderungsstellevertreter des Vorstands der Kreissparkasse Ahrweiler.

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Neuer Vorsitzender für Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr

Mayen – Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt – Nachdem der Caritasrat im Mai den neuen Vorstand gewählt hatte, kam nun der Vorstand des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wählte die neuen Vorsitzenden.

Dr. Alexander Saftig übernimmt das Amt des Vorsitzenden von Christoph Schmitz, der es seit 2015 innehatte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Achim Juchem gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Karl-Josef Esch, der seine Tätigkeit fortsetzt und Siglinde Hornbach-Beckers, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Robert Müller scheidet aus dem Vorstand aus und übernimmt künftig den Vorsitz des Caritasrates im Verband.

Die Geschäftsführer Christian von Wichelhaus und Richard Stahl freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorstand und dankten den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihren jahrelangen Einsatz und das Engagement für den Caritasverband.

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In der Verbandsgemeinde Gerolstein sind 96 Prozent der Straßen-Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt

Gerolstein – Weniger Energie, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommunen hat Westenergie die Straßenlaternen in der Verbandsgemeinde Gerolstein umgerüstet. Insgesamt wurden im Rahmen der Dienstleistung rund 8.600 Straßenleuchten ausgetauscht und durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Zum Abschluss der Arbeiten überzeugten sich Bürgermeister Hans Peter Böffgen gemeinsam mit Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Hans Peter Böffgen. „Wir freuen uns, dass unsere Städte und Ortsgemeinden durch die Umrüstung künftig Energie und Kosten einsparen.“ Begleitet wurde die Umstellung durch die Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Verbandsgemeinde Gerolstein und Wirtschaftsförderer Stefan Mertes.

Durch die Modernisierungsmaßnahme wird ein jährlicher Ausstoß von rund 870 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 aufgrund der Stromeinsparung vermieden. Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommunen auch finanziell. Durch die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um 70 Prozent. Zukünftig sparen die Gemeinden damit jährlich einen wesentlichen Teil ihrer Betriebskosten ein und die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Die modernen LED-Laternen haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik. Eine komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung rechnet sich bei den rapide steigenden Energiekosten umso schneller“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen derzeit vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßenleuchten. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf moderne LED-Technologie mit einem Innovationszuschuss. Damit konnten auch die Städte und Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Gerolstein für diese Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz finanziell unterstützt werden.

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Erfolgreiches STADTRADELN im Kreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Teilnehmer legen über 168.000 Kilometer zurück – Unter dem Motto „Für den Klimaschutz in die Pedale treten“ haben sich die Mayen-Koblenzer auch in diesem Jahr erfolgreich an der Aktion STADTRADELN beteiligt. Vom 9. bis zum 29. Juni legten insgesamt 781 aktive Radfahrer 168.680 Kilometer zurück. Die Teilnehmenden verteilten sich auf 72 Teams, die zusammen 11.087 Fahrten unternahmen. Durch diese beeindruckende Leistung konnten rund 28 Tonnen CO₂ eingespart werden. An der Kampagne beteiligten sich gemeinsam mit dem Landkreis die Städte Andernach, Bendorf und Mendig sowie die Verbandsgemeinden Weißenthurm, Pellenz und Vallendar.

Das Klimaschutzmanagement und die Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz Charlotte Kleinschmidt freuen sich über das gute Ergebnis: „Die beeindruckenden Zahlen zeigen, dass das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Jeder einzelne Kilometer, der statt mit dem Auto mit dem Rad zurückgelegt wird, trägt zum Klimaschutz bei und dazu, die Klimaziele des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz umzusetzen, nämlich die CO₂-Emissionen bis 2030 zu reduzieren. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren Einsatz.“

Angemeldet waren auf der Kreisebene neben zahlreichen Sportvereinen auch Unternehmen und Verwaltungen aus der Region, Schulen, gemeinnützige Vereine wie Feuerwehren, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Technisches Hilfswerk, aber auch Familien und politische Vereinigungen.

Der absolute Spitzenreiter in diesem Jahr ist das Team „Power durch Obst und Gemüse“ aus der Verbandsgemeinde Mendig, das beachtliche 17.758 Kilometer erfuhr. Diese Fahrleistung verteilte sich dabei auf 18 aktive Radelnde, was zu durchschnittlich 986,5 Kilometer pro Kopf und damit zu täglichen 47,6 Kilometer führte. Auf Teilnehmerebene verwundert es nicht, dass die kreisweit aktivsten Radler aus dem Team „Power durch Obst und Gemüse“ stammen und zwischen 2.901 und 1.749 Kilometer mit dem Fahrrad bewegen konnten. Das Team „Power durch Obst und Gemüse“ sparte damit fast drei Tonnen CO₂ ein.

Darüber hinaus haben sich auch sieben Schulen am STADTRADELN-Wettbewerb teilgenommen. In der Gesamtauswertung aller teilnehmenden STADTRADELN-Teams steht nach dem Team „Power durch Obst und Gemüse“ an zweiter Stelle die Integrierte Gesamtschule Maifeld in Polch, die mit 46 Schülern während der 3 Wochen sage und schreibe 9.700 Kilometer radelte, dicht gefolgt vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium aus Andernach mit 8.771 Kilometer. Insgesamt haben die sieben Schulen 6,3 Tonnen CO₂ eingespart.

Hervorzuheben ist auch die Leistung der Teams aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm, die insgesamt fast 29.000 Kilometer zurücklegten. Hier haben knapp 160 Radler in diesem Jahr fünf Tonnen CO₂ eingespart. Die VG Weißenthurm hat sich mit Ihren Radelnden bereits zum dritten Mal an der weltgrößten Fahrrad-Kampagne beteiligt und konnte die Zahl der Teilnehmer seit 2022 verfünffachen.

Neben dem Landkreis Mayen-Koblenz nahmen zahlreiche weitere Kommunen in Rheinland-Pfalz an der diesjährigen Aktion teil. Jede dieser Kommunen trug mit ihren gefahrenen Kilometern zur bundesweiten Strategie bei, das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität zu schärfen, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu motivieren und dieses als alltägliches Verkehrsmittel zu fördern.

Zum Hintergrund

Das STADTRADELN ist eine jährlich stattfindende Aktion, die vom Klima-Bündnis initiiert wird. Dabei treten Kommunen in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an, um möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zu sammeln und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Für den Landkreis Mayen-Koblenz bedeutet das diesjährige Ergebnis nicht nur einen großen Erfolg, sondern auch eine Motivation für die Zukunft. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Menschen zum Mitmachen begeistern können und die erreichten Kilometer noch weiter steigern“, so Kleinschmidt abschließend.

Weitere Informationen zur Aktion und zu den Ergebnissen der teilnehmenden Kommunen finden Interessierte auf der Website www.stadtradeln.de.

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 05. August mittags bis voraussichtlich 09. August 2024 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 10. August 2024 nachmittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Erfolgreicher Abschluss des mittlerweile weltbesten Sandplatz-Turniers für die Altersklasse U14 in Düren

Düren – Begeisterndes Tennis am Finalsamstag in Düren – DTB-Nachwuchs ist in drei von vier Endspielen bei den „Internationalen Deutschen Meisterschaften U14“ erfolgreich – Bei bestem Tenniswetter sind am Samstag die „Internationalen Deutschen Meisterschaften U14“ auf der Anlage von Rot-Weiß Düren zu Ende gegangen. „Wir sind total happy. Sportlich ist alles top gelaufen“, freute sich ein sichtlich zufriedener Kuno Stirnberg, der beim veranstaltenden Tennisverband Mittelrhein für die Jugendarbeit zuständig ist.

Allein hinter dem dichtgedrängten Rahmenterminplan von „Tennis Europe“ setzt Stirnberg ein Fragezeichen. Obwohl alles entspannt wirkte, hatten viele Aktive und vor allem deren Betreuer ständig die Uhr im Blick, denn niemand wollte seinen Flug nach Prag verpassen. In Tschechien findet ab Sonntag die Team-Weltmeisterschaft in dieser Alterskategorie statt. Düren war das letzte von fünf Turnieren, die eine Art Summer Cercuit in Europa bilden. Die Serie ist so konzipiert, dass es sich für die asiatischen oder amerikanischen Spieler und Spielerinnen lohnt, die lange Reise anzutreten, um sich mit den Besten aller Kontinente zu messen.

Trotz Annakirmes in der Stadt und Olympia im Fernsehen waren die Zuschauerränge am Finalsamstag gut gefüllt. Die Tennisfans wurden mit teils begeisterndem Sport belohnt. So setzte sich im Endspiel der Jungen der Südkoreaner Dongjae Kim nach zwei Stunden und neun Minuten in drei Sätzen gegen Mario Vukovic aus Frankreich 6:3, 0:6 und 6:4 durch.

Sehenswerte Ballwechsel

„Die Jugendlichen haben bereits überragende Schläge drauf. Was ihr Tennis von den Erwachsenen unterscheidet, ist die Kraft“, urteilt Martina Klein, Vorsitzende des „Fördervereins Tennis Jüngsten Cup“. In der Tat waren die Ballwechsel streckenweise sehenswert.

Bei den Mädchen durfte ein deutscher Sieg bejubelt werden. Viktorija Cesonyte bezwang in zwei Sätzen die Ukrainerin Anastasiia Nikolaieva mit 7:6, 6:3.

Sachpreise statt Preisgeld

Beide Sieger wurden mit historischen Trophäen aus dem Nachlass von Hanne Nüsslein sowie schönen Sachpreisen belohnt. Preisgeld gibt es bei den Jugendlichen noch nicht. Nüsslein war in den 30er Jahren neben Gottfried von Cramm der beste deutsche Spieler. Allein drei WM-Titel konnte der langjährige Trainer von Rot-Weiß Köln vor dem Krieg verbuchen.

Die beiden Gewinner mussten auch in den beiden abschließenden Doppel ran. Während Cesonyte mit Maria Valentina Pop (Rumänen) gegen ihre koreanischen Kontrahenten Yeri Hong/Yeseo Park 6:3 und 6:4 erneut erfolgreich war, musste Kim

an der Seite von Dharma Pantaratorn (Thailand) vermutlich dem kräftezehrenden Einzel Tribut zollen. So siegten der Slovake Richard Krizan mit der deutschen Nummer Eins Johann Nagel-Heyer 2:6, 6:4 und 12:10.

Nach dem letzten Ballwechsel konnte auch Turnierdirektor Guido Schneider tief durchatmen. „Wir haben die Wetterkapriolen vom Donnerstag gut aufholen können, vor allem weil die Coaches voll mitgezogen haben“, lobte er die gute Zusammenarbeit mit den Betreuern aller Nationen. In diesem Zusammenhang dankte er auch ausdrücklich den Tennisvereinen, die ihre Anlagen tagelang für ihre Mitglieder sperren. Neben Rot-Weiß stellen auch die benachbarten Clubs Post-Ford und Dürener TV ihre Plätze zur Verfügung.

„Werbung für den Kreis Düren“

„Das Turnier ist eine hervorragende Werbung für den Kreis Düren“, freute sich Schirmherr Wolfgang Spelthahn ebenso wie alle Verantwortlichen über den erfolgreichen Abschluss. „Ich hoffe, dass die Jugendlichen unsere Stadt und Kreis nach dieser erlebnisreichen Woche in guter Erinnerung behalten.“

Abschließend hoben alle Verantwortlichen die Unterstützung der Sponsoren hervor, ohne die das Turnier nicht möglich wäre, allen voran die Sparkasse Düren, Rurtalbahn und Rurtalbus, F&S Solar und die Stadtwerke Düren. Natürlich haben auch Ausrüster Head sowie DTB, TVM, Tennis Europe und Sportland NRW ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

Zweikampf mit Annakirmes

Einigkeit herrscht bei allen Beteiligten grundsätzlich über eine Fortsetzung des „Kreis Düren Junior Tennis Cup“. Der genaue Termin für 2025 steht zwar noch nicht fest, wird aber sicher wieder in den Sommer fallen. „Vermutlich wird die Annakirmes wieder unser härtester Konkurrent in der Gunst um die Zuschauer“, glaubt ein schmunzelnder Turnierdirektor Guido Schneider, der diesen „Zweikampf“ seit Jahren kennt.

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18 neue Auszubildende am Nürburgring – 46 Auszubildende insgesamt

Nürburg – Ausbildung bei Nürburgring Betreibergesellschaft sowie Nürburgring Hotels & Ferienpark – Vielfalt an Lehrberufen: Koch, Veranstaltungskaufleute, duale Studenten und viele mehr – Am 01. August haben 18 junge Menschen ihre Ausbildung am Nürburgring begonnen. Sowohl bei der Betreibergesellschaft des Nürburgrings als auch in den von Lindner geführten Nürburgring Hotels und der Ferienpark – dementsprechend vielfältig sind die Ausbildungsberufe. Die Bandbreite reicht von Koch und Hotelfachleuten über Veranstaltungskaufleute bis hin zu dualen Studiengängen. Inklusive der neuen Mitglieder des Team Nürburgring sind nun insgesamt 46 Auszubildende am Nürburgring tätig.

Der erste Arbeitstag, das erste Foto an neuer Wirkungsstätte: Hierfür stellten sich die Azubis vor dem info°center auf. Dort wo jeden Tag unzählige Besucher für Tickets und Infos zu Veranstaltungen, Touristenfahrten oder Backstage-Touren kommen, endete der Rundgang für die Neuankömmlinge, der über das Nürburgring-Betriebsgelände sowie durch die verschiedenen Büros und Abteilungen führte. Die Aufregung unter den jungen Menschen ist groß – immerhin starten sie an einer geschichtsträchtigen und weltweit beliebten Location ins Berufsleben. „Ich war schon bei verschiedenen Veranstaltungen vor Ort und bin schon lange Fan des Nürburgrings auf Social Media. Nun darf ich hier bei den Veranstaltungen hinter den Kulissen aktiv mitwirken – das war mein absoluter Traum“, freut sich Emie van Rooijen, die nun als Duale Studentin im Bereich Messe-, Kongress- und Eventmanagement bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG beginnt. Da sie aus der Region kommt, spielte der Nürburgring schon immer eine Rolle: „Wenn man im Umfeld des Rings aufwächst, kennt man immer jemanden, der hier seine Leidenschaft auslebt oder regelmäßig zu Events wie Rock am Ring geht. Am Ende zieht der Ring Weltstars aus der Musik- und Motorsport-Welt an und das macht auch die Menschen in der Region stolz, ein Teil davon zu sein.“

Sie freut sich zurecht auf die Aufgaben, denn Langeweile wird am Ring definitiv nicht aufkommen. Die Rennstrecke ist von März bis Mitte November jeden Tag ausgebucht – ob bei den über 50 Publikumsveranstaltungen an den Wochenenden oder bei den vielen Fahrtrainings, Fahrzeugtests oder Touristenfahrten. Hinzu kommen etliche große und kleine Events abseits des Asphalts – wie zum Beispiel Messen, Produktpräsentationen oder andere Firmenveranstaltungen.

Damit die Teilnehmer und Besucher solcher Veranstaltungen immer bestens schlafen können und verköstigt werden, kümmern sich die Mitarbeiter der durch Lindner betriebenen Nürburgring Hotels und des Ferienparks um die Gäste. Hier startet Charlotte Gehrke in ihren Beruf als Veranstaltungskauffrau. „Ich freue mich auf Gäste aus der ganzen Welt. Der Ring bietet so ein internationales Umfeld. Wer kann schon im Hotelgewerbe von sich behaupten, seine Ausbildung direkt neben der Start- und Zielgeraden der berühmtesten Rennstrecke der Welt zu beginnen. Das macht mich stolz – auch wenn ich jetzt noch ein wenig nervös bin, was auf mich wartet. Der Rundgang hat nochmal klar gemacht, wie groß das hier alles ist und dass hier tausende Besucher kommen“, sagt die 18-Jährige.

Damit alle Berufsanfänger einen guten Start und vor allem einen perfekten Überblick über die vielfältige Event- und Erlebnisdestination Nürburgring mit all ihren Facetten erhalten, starten die Azubis zunächst mit zwei Schulungswochen. Neben der Vorstellung der verschiedenen Nürburgring-Unternehmen und Vorträgen der Abteilungen warten auch ein Besuch des Nürburgring Formel-Trainings, der ring°kartbahn sowie ein Praktikumstag beim Streckenservice oder eine Backstage Tour.

Ausbildung am Nürburgring – ein vielfältiges Angebot
Die insgesamt 46 Auszubildenden, die aktuell in verschiedenen Lehrjahren am Nürburgring ihren Beruf erlernen, sind in unterschiedlichen Berufsbildern tätig.

Bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG erlernen sie die Berufe Veranstaltungskaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Büromanagement oder für Einzelhandel, KFZ-Mechatroniker/-in, IT-Fachinformatiker/in Fachrichtung Systemintegration, Veranstaltungstechniker/-in oder machen ein Duales Studium BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW Mannheim.

In den Nürburgring Hotels und Ferienpark managed by Lindner erlernen die Auszubildenden die Berufe Koch, Hotelfachmann/frau, Veranstaltungskaufmann/frau, Restaurant- und Veranstaltungsfachmann/frau, Fachkraft für Gastronomie oder machen ein Duales Studium mit Schwerpunkt Hotelmanagement.

Destination Nürburgring – ein starker Arbeitgeber
Die Destination Nürburgring gehört mit 350 Festangestellten und über 1.000 Aushilfen zu den starken Arbeitgebern der Region. Vielseitige Karriere-Chancen warten bei den Nürburgring-Unternehmen auch für Professionals und Quereinsteiger. Neben der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft der Rennstrecke und Eventlocations finden sich hier die Lindner Hotels AG als Manager der Nürburgring Hotels und des Ferienparks, die VLN VV GmbH & Co. KG – Ausrichter der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie die nürburgring.tv GmbH & Co. KG und die Nürburgring eSports GmbH & Co. KG.


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Pizza, Pasta und der Papst – Ministrant*innen aus dem ganzen Bistum Trier bei Rom-Wallfahrt

Region/Trier/Rom – Vom Glück, bei der Papstaudienz in erster Reihe zu stehen bis zu Geschichtswissen mit unserem Bischof im Colosseum – Unter dem Motto „mit dir“ sind aktuell Messdienerinnen und Messdiener aus allen Teilen des Bistums in der ewigen Stadt unterwegs, so auch Gruppen aus Trier, Andernach und Dillingen.

Die 22 „Minis“ im Alter von 12 bis 20 aus den Trierer Pfarreien St. Matthias und Liebfrauen sind mit ihrem Gemeindereferent Matthias Beer und den anderen Gruppen noch bis zum 3. August in der Ewigen Stadt zu Gast. Nach rund 20 Stunden im Bus ist die Unternehmungslust der Gruppe nach ihrer Ankunft am 28. Juli ungebremst: Gemeinsam geht es in die Altstadt rund um die Engelsburg und auf den Petersplatz. „Gerade in dem Moment ist die Sonne hinter dem Petersdom untergegangen. Das war ein einmaliger Anblick“, schwärmt Konrad, Messdiener in St. Matthias. Der 16-Jährige ist zum ersten Mal in Rom. „Fast noch mehr als auf das antike Rom freue ich mich auf den Besuch der großen Kirchen – diese Architektur und die Deckengemälde sieht man bei uns nicht.“ Zum zweiten Mal in der „Ewigen Stadt“ ist Finja aus Ehrang. „Ich freue mich darauf, den Papst wiederzusehen“, sagt die 16-Jährige, die im vergangenen Jahr Papst Franziskus bereits während des Weltjugendtags in Lissabon erleben durfte.

Erster Höhepunkt für die Kinder und Jugendlichen war am Montag (29. Juli) der Eröffnungsgottesdienst für die rund 800 Teilnehmenden aus dem Bistum Trier in der Lateran-Basilika. „Die Ministrantenwallfahrt ist für die Kinder und Jugendlichen eine tolle Gelegenheit zu sehen, dass sie nicht alleine mit ihrem Engagement und ihrem Glauben sind, sondern Teil einer großen Bewegung“, sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann. Für die meisten der elf „Minis“ aus der Andernacher Gruppe rund um Pastoralassistentin Mareike Wolff und Pfarrer René Unkelbach ist es der erste Besuch in der italienischen Hauptstadt. So auch für die Freundinnen Evi und Lotta (beide 14 Jahre) aus Eich. „Wir wollen die Stadt kennenlernen und freuen uns darauf, den Papst zu sehen“, sagen die Schülerinnen. Die Audienz auf dem Petersplatz sei dann auch für sie der Höhepunkt der Fahrt. Um den Teilnehmerbeitrag für die Messdienerinnen und Messdiener so gering wie möglich zu halten, hatte das Team des Pastoralen Raums vorher fleißig die Spendentrommel gerührt. „Die Unternehmen in unserer Region, insbesondere die Barmherzigen Brüder in Saffig, haben uns großzügig unterstützt“, sagt Pastoralassistentin Mareike Wolff. In allen Kirchen lagen zudem Postkarten aus, die gegen eine Spende gekauft werden konnten. So dürfen sich die Käufer nun über besondere Post aus Rom freuen. Insgesamt kam ein vierstelliger Betrag zusammen, der es der Gruppe zudem ermöglicht, Ausflüge zu finanzieren. Nach dem Eröffnungsgottesdienst ging es für die Gruppe aber erstmal gemeinsam mit dem Bischof in das berühmte Colosseum. Die Führung durch die antike Stätte übernahm Pfarrer Unkelbach, der durch sein Studium in Rom die Stadt und ihre Geschichte gut kennt. Dass das Colosseum geflutet werden konnte, um antike Seeschlachten nachzuspielen, wusste Bischof Ackermann zu berichten. Da er selbst aus Nickenich im heutigen Pastoralen Raum Andernach stammt, hatte er viele Anknüpfungspunkte, um mit den Ministranten ins Gespräch zu kommen.

Zehn Grad kühler dürften es zwar gerne sein, da sind sich die 16 Messdienerinnen und Messdiener aus Dillingen, Rehlingen und Nalbach einig. Begleitet wird ihre Gruppe vom Dillinger Pfarrer Olaf Harig. Neben der Gruppe aus dem Pastoralen Raum Dillingen sind aus dem Kreis Saarlouis noch Messdiener*innen aus Lebach und Wallerfangen in Rom. Doch bei der Papstaudienz mit insgesamt 50.000 Ministranten auf dem Petersplatz am Dienstag (30. Juli) hatte die Gruppe dann richtig großes Glück: Während manche Gruppen bereits zwei Stunden vor Beginn in der prallen Sonne schmorten, trafen die Saarländer erst kurz vorher ein: „Ganz vorne waren noch Plätze frei, da wurden wir reingelassen“, sagt Michael (14) aus Rehlingen. Ihm gelang es dann auch, den Papst in seinem Papamobil aus nächster Nähe zu fotografieren. Für Simon (16) aus Pachten war es bereits die zweite Papstaudienz. „Vor zwei Jahren war ich schon mit meiner Messdienergruppe dort. Aber es war wieder ein Erlebnis.“ Auf Deutsch begrüßte Papst Franziskus die jungen Pilgerinnen und Pilger. „Der Petersplatz ist immer schön, aber mit euch ist er noch viel schöner. Danke! Danke, dass ihr nach Rom gekommen seid“, rief das Oberhaupt der katholischen Kirche den Messdienerinnen und Messdienern zu, die ihn begeistert mit „Papa Francesco“-Rufen begrüßten.

Am Donnerstag besuchten die Dillinger gemeinsam mit anderen Teilnehmenden die Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl. „Der Heilige Stuhl hat durch sein weltweites Netzwerk Informationen, die sonst fast nirgends zu finden sind“, sagte Botschaftsrat Pfarrer Oliver Kahl. Doch heiße es nicht ohne Grund: „Ein Diplomat des Heiligen Stuhls kann in zehn Sprachen schweigen.“ Themen des Besuchs waren unter anderem die Haltung des Heiligen Stuhls zu den Konflikten auf der Welt sowie die Diskussionen zwischen dem Papst und der Kirche in Deutschland. Neben dem offiziellen Programm der Wallfahrt kam auch das Touristische nicht zu kurz: „Im Voraus haben wir Tickets für das Forum Romanum und das Pantheon gebucht“, sagt Pfarrer Harig, der ein guter Romkenner ist. Doch zu überfrachtet soll die Woche nicht werden: „Rom muss man zu Fuß erkunden. Dann kriegt man ein Gespür für die Stadt. Es wird genug Zeit bleiben, durch die kleinen Gassen abseits der großen Massen zu stromern. Dort ist es auch nicht so teuer wie an den touristischen Hotspots und wir wollen gerne das Best of Gelateria testen.“ Den Abschluss bildet am Freitag ein gemeinsamer Gottesdienst in der Basilika di Santa Maria degli Angeli, bevor es wieder in die Busse und Richtung Norden geht.