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Die „KG Äzebälleg Glehn“ hat gute Nachrichten für alle Karnevalsfans

Mechernich-Glehn/Hostel – Die legendäre Karnevalssitzung findet am Samstag, 28. Januar, des nächsten Jahres in der Dorfhalle Hostel statt. In den letzten beiden Sessionen mussten die Glehner Sitzungen ausfallen. Am zweiten Advents-Sonntag, 4. Dezember, findet ab 11 Uhr auch schon der Kartenvorverkauf statt. Und zwar im „Karnevalsschiff“ neben der Glehner Kirche, wo an diesem Wochenende der Glehner Weihnachtsmarkt stattfindet. Der Zugang ist unabhängig vom Weihnachtsmarkt möglich.

Statt findet die Sitzung wieder in der Hosteler Dorfhalle. „Die Gäste erwartet ein buntes Programm und kurzweiliges Programm!“, so die KG. In der Bütt präsentieren sich unter anderem „Annemie Krawtschak“ und „Hausmeister Peters“. Sitzungspräsident Werner Ackermann freue sich unter anderem auf die Karnevalsfreunde des KV Vussem, der KG Süetenicher Schlipse, Musik von „Kwien – de Stäänefleejer vum Rhing“ und „Schnütz“, Tanzgruppen aus Bleibuir, Schwerfen, Antweiler und Holzheim.

Für Erwachsene kostet die Eintrittskarte mit Tisch- und Platzreservierung 15 Euro, für Jugendliche bis 16 Jahre 10 Euro. Nach dem Kartenvorverkauf am Samstag können eventuell vorhandene Restkarten bei Ute Ackermann-Mundt, Oliver Züll, Werner Ackermann oder per Mail unter info@kg-glehn.de erworben werden. Weitere Infos gibt´s auch im Web unter www.kg-glehn.de.

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Anerkennung – LEADER-Region Rhein-Eifel wird zu Osteifel-Ahr

Adenau/Schloss Hambach – Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel wurde erneut als LEADER-Region anerkannt. Sie wird zukünftig unter dem Namen Osteifel-Ahr und leicht veränderter Gebietskulisse Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raums vergeben. Vor denkwürdiger Kulisse wurden am letzten Dienstag die Anerkennungsurkunde der LEADER-Region Osteifel-Ahr (ehemals Region Rhein-Eifel) übergeben.

Nach fast zweijähriger Vorbereitungs- und Bewerbungsphase durften Guido Nisius (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Vorsitzender der LAG) sowie Bernhard Jüngling (Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau und Leiter der LEADER-Geschäftsstelle) die Urkunde zur Anerkennung als LEADER-Region in Empfang nehmen. Sie wurde ihnen in einem ehrwürdigen Festakt auf dem Hambacher Schloss von Staatssekretär Andy Becht überreicht. Dadurch kann die Region Osteifel-Ahr in der kommenden Förderperiode (2023-2027) mit rund drei Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und EU-Mitteln innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützen.

„Wir freuen uns, auch in den kommenden Jahren weiter Projekte, die die Entwicklung unserer Region voranbringen, fördern zu dürfen und sind gespannt, welche findigen Ideen aus der Bevölkerung eingereicht werden.“ schwärmt Guido Nisius erwartungsvoll. Die LEADER-Region Osteifel-Ahr umfasst die Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Brohltal, Vordereifel und die Stadt Mayen.

Neben der Region Osteifel-Ahr wurden außerdem 20 weitere LEADER-Regionen in Rheinland-Pfalz anerkannt. Insgesamt stehen den rheinland-pfälzischen Regionen somit rund 80 Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mit. Die Themenfelder erstrecken sich von Projekten zur Förderung lebenswerter Dörfer über soziales Miteinander bis hin zum Natur- und Klimaschutz.

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Katja Vernazobres neue Gleichstellungs-Beauftragte in der VG Trier-Land

Region/Trier-Land – „Die Verwirklichung des Verfassungsauftrages der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist auch eine Aufgabe der Gemeinden“ – so lautet der in § 2, Abs. 6 der Gemeindeordnung festgeschriebene gesetzliche Auftrag auch an die Verbandsgemeinde. Mit ihrer Bestellung in das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Trier-Land wird künftig Katja Vernazobres diese Aufgabe wahrnehmen.

Zu ihren Aufgaben gehören laut Gemeindeordnung zudem die Förderung des Bewusstseinswandels in der Gesellschaft zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männer sowie die Initiierung, Durchführung und Unterstützung von Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Situation. Die Gleichstellungbeauftragte ist Ansprechpartnerin in allen Fragen der Gleichberechtigung. Katja Vernazobres wird in ihrem Amt darüber hinaus im Netzwerk „Frauen in Bewegung“ den Erfahrungsaustausch mit anderen Gleichstellungsstellen und die Zusammenarbeit mit örtlichen Frauengruppen und –verbänden pflegen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Trier-Land Katja Vernazobres, Verbandsgemeinde Trier-Land ist wie folgt zu erreichen: Email: katja.vernazobres@trier-land.de, Telefon: 0651/9798-155.

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Kreis Dürener Rettungsdienst setzt künftig Fahrsimulator zum Training ein

Düren – Wer am Steuer eines Rettungswagens sitzt, steht unter enormem Stress. Immer öfter passieren bei den Einsätzen Unfälle, wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagt. Es sei deshalb sehr gut, dass der Rettungsdienst des Kreises Düren (RDKD) nun mit einem Fahrsimulator ausgestattet sei, in dem genau solche Einsatzfahrten trainiert werden können.

Der Simulator steht auf dem Campus Stockheim, dort, wo Rettungsfahrzeuge stationiert sind, aber auch Ausbildungen und Schulungen stattfinden. Der Fahrsimulator ist einer von vieren in ganz Deutschland. Mit ihm können Einsatzfahrten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden trainiert werden. „Die Fahrerinnen und Fahren profitieren von den professionellen Schulungen enorm“, sagte der Landrat. Das Training führe dazu, gefährlichen Situationen besser zu begegnen und damit Stress abzubauen.

Der Simulator wurde vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und dem Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften entwickelt. Grundsätzlich sei es denkbar, dass auch Straßen und Plätze aus dem Kreis Düren ins Programm eingearbeitet werden, sagte Lisa Falkenberg vom DVR.

Dass der Simulator nun auf dem Campus in Stockheim eingesetzt werden kann, ist auch auf das Engagement der Jülicher Maxis Gruppe mit ihrem Geschäftsführer Maximilian Jankowski zurückzuführen. Das Unternehmen baut unter anderem Rettungs- und Sicherheitsfahrzeuge um und aus und arbeitet mit dem Verkehrssicherheitsrat und dem Kreis Düren eng zusammen.

Am Simulator können insgesamt zwölf Personen trainieren beziehungsweise geschult werden. An weiteren Bildschirmen können die Teilnehmenden zuschauen, was gerade im Simulator, der auch vom Notfallbildungszentrum (Nobiz) Eifel-Rur genutzt wird, geschieht. Im Nobiz werden Notfallsanitäter ausgebildet; es liegt auch auf dem Campus in Stockheim.

„Der Simulator wird dazu beitragen, gefährliche Situationen bei Einsätzen frühzeitig zu erkennen und Gefahren zu reduzieren“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Das trägt entscheidend zur allgemeinen Sicherheit bei“, so der Landrat.

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Jeckes Treffen im Rathaus Meckenheim – Bürgermeister Jung empfing die Tollitäten samt Gefolge

Meckenheim – Mit einem kräftigen „Meckem Alaaf“ hat Bürgermeister Holger Jung die Karnevalsjecken von Meckenheim im Ratssaal des Rathauses empfangen. Angeführt wurde der närrische Tross von den Tollitäten, dem Meckenheimer Prinzenpaar Sven (Schnieber) I. und Sabrina (Schnieber) I. gemeinsam mit dem Meckenheimer Kinderprinzenpaar Karim (El Basry) I. und Lilly (Schubert) I. Auch die Gefolge der Tollitäten sowie Vertreterinnen und Vertreter aller Karnevalsvereinigungen waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt.

„Sehr schön, dass Ihr alle gekommen seid“, begrüßte Holger Jung seine Gäste und erinnerte an die „tollen Proklamationen am vorangegangenen Wochenende. Ich bin froh über den Empfang kurz danach, denn so erleben wir Euch heute im feierlichen Ornat.“ Auch lobte der Bürgermeister das jecke Engagement: „Der Karneval in Meckenheim boomt. Das fällt nicht vom Himmel, sondern ist dem großen Engagement unserer Karnevalsvereine zu verdanken. Hier wird eine hervorragende Arbeit, vor allem Nachwuchsarbeit geleistet. Danke Euch, Danke an alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. Jetzt könnt Ihr Euch selbst mal applaudieren, das habt Ihr Euch verdient.“ Die Tollitäten gaben den Dank für die Einladung gerne zurück und erinnerten den Bürgermeister an den Rathaussturm, der kurz vor dem Straßenkarneval bevorsteht. „Ich befürchte, Ihr habt hier heute schon an einer Strategie gearbeitet, wie Ihr dort reinkommt. Aber das wird Euch nichts nützen“, konterte Holger Jung mit einem Augenzwinkern und voller Vorfreude auf eine jecke Session 2022/23.

Kinderprinzenpaar Karim I. und Lilly I.:
„Wenn wir kommen wird’s bunt, dann geht es in der Bude rund!“ Mit diesem Motto werden Prinz Karim I. (12 Jahre) und Prinzessin Lilly I. (14 Jahre) in der Session 2022/23 rheinischen Frohsinn verbreiten. Beide eint der Spaß an der Freud sowie der schulische Werdegang, denn sowohl Lilly als auch Karim besuchen die Theodor-Heuss-Realschule am Meckenheimer Schulcampus.

Auch ohne Vereinszugehörigkeit schlägt das Herz von Kinderprinz Karim I. schon lange für den Fastelovend. „Zu einer Hälfte (Vater) bin ich Ägypter und zur anderen Hälfte eine rheinische Frohnatur“, so beschreibt sich Karim El Basry selbst auf der Homepage des Meckenheimer Prinzen Clubs. Schon seine Halbbrüder haben in Meckem das närrische Zepter geschwungen: Dennis I. im Jahr 2003 und Marc I. im Jahr 2007. Beim neugierigen Durchstöbern verschiedener Kartons stieß Karim auf die Utensilien deren Regentschaft und schon war der Wunsch geboren, eimol Prinz zo sin. Abseits der „jecken Zick“ tummelt sich Karim auf der Judomatte oder verabredet sich mit Freunden.

Ebenso wie Karim lebt auch Kinderprinzessin Lilly I. zusammen mit ihren beiden Brüdern in der Apfelstadt. Sie tanzt seit vielen Jahren in der Prinzengarde Meckenheim und begleitete als Kinderadjutantin schon so manche Kinderprinzessin. „Dabei wuchs dann der Wunsch, auch mal in diesem tollen Ornat auf der Bühne zu stehen“, sagt die neue Meckenheimer Kinderprinzessin auf der Homepage des Meckenheimer Prinzen Clubs. Zu ihren Hobbies zählen neben dem Tanzen Reiten und Ballett.

Begleitet wird das Meckenheimer Kinderprinzenpaar Karim I. und Lilly I. von seinen Kinderadjutantinnen und Kinderatjutanten Illja Schleining, bester Freund des Prinzen, Jeyda Bilmiz und Leah Habbit (beide Stadt-Garde Meckenheim), Vivien van Leeuwen (1. Lüftelberger Karnevals Club, LKC) und Lia Gerhard (Prinzengarde Meckenheim). Ebenso stehen mit Kerstin Strauchmann, Frank Pawella und Sophia Garcia drei Erwachsene dem Kinderprinzenpaar zu Seite.

Prinzenpaar Sven I. und Sabrina I.:
Das närrische Volk darf sich auf ein ganz besonderes Prinzenpaar freuen. Es ist nämlich mit der jecken Zahl Elf gleich mehrfach verbandelt. Prinz Sven I. und Prinzessin Sabrina I. haben am Elften im Elften geheiratet. Und am Tag ihrer Proklamation, natürlich am Elften im Elften, feierten sie – gemeinsam mit einigen kölschen Karnevalsgrößen – auch noch ihren elften Hochzeitstag. Dass sich die beiden im Kölner Karneval kennengelernt haben, versteht sich demnach von selbst. Ihre Regentschaft steht unter dem passenden Motto: „Mir fiere et Lääve“.

Der karnevalistische Werdegang von Sven Schnieber, beruflich als Bereichsleiter Ausbildung bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg tätig, war familiär vorgegeben. Sein Vater Manfred stand viele Jahre der Prinzengarde Meckenheim vor und leitete das Fanfarencorps. Sohn Sven schlüpfte in dessen Fußstapfen und fungiert bereits seit dem Jahr 2003 als Vorsitzender der Prinzengarde. Ist er mal gerade nicht in Sachen Frohsinn op jöck, widmet sich der 42-Jährige seinem zweiten Hobby: dem Sport.

Die karnevalistischen Wurzen von Ehefrau Sabrina reichen ebenfalls weit zurück, bis in ihre Heimat Weitersburg bei Koblenz. Dort gestaltete und organisierte die heute 38-Jährige Mädchen-Sitzungen. Ihre jecken Erfahrungen bringt sie mittlerweile im Meckenheimer Karneval ein, unter anderem bei den Mädchen Sitzungen ihrer Prinzengarde. Zudem trainiert Sabrina Schnieber einige Tanzgarden und das Männerballett „Dicke Fööss“ aus Altendorf-Ersdorf, für das sie auch die Choreografie erstellt. Im beruflichen Leben arbeitet die Meckenheimer Karnevalsprinzessin als Pharmazeutisch-technische Assistentin in der Markt-Apotheke am Neuen Markt.

Die Herzen von Sabrina und Sven Schnieber schlagen nicht nur für den Fastelovend, sondern auch die Umwelt liegt ihnen am Herzen. So ist das Prinzenpaar nachhaltig unterwegs. Das Outfit des Prinzenpaar-Teams lässt sich mit der Aufschrift „Elfter im Elften“ über diese Session hinaus überstreifen, denn eine persönliche Beflockung mit Namen und Jahreszahl fehlt bewusst. Der Orden erfährt ebenfalls eine Nutzung über den Aschermittwoch hinaus.

Dem Prinzenpaar Sven I. und Sabrina I. stehen als Adjutantinnen und Adjutanten zur Seite: Ralf Schömer (Karnevalsfründe Al-Ersch), Heike Campanile und Paolo Campanile (beide Prinzengarde Meckenheim), Dennis Schons, Ali Atas und die Schwester der Prinzessin, Katrin Krupp (alle vereinslos).

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„LandRäume – Viel Raum für dich!“ im neuen Wittlich LandCast

WittlichLandRäume ist eine Vermittlungsplattform in Form einer Buchungssoftware, die Anbieter von Räumen und deren Nachfragende miteinander verbindet. Hierdurch sollen unterschiedliche Bedürfnisse nach den räumlichen Gegebenheiten abgedeckt werden, von Co-Working-Spaces bis hin zu Räumen für Vereinssitzungen oder Geburtstagsfeiern. Somit entsteht über die Lösung eine digitale Vernetzung zwischen Anbietern und Nachfragenden, die dabei helfen soll, Pendelaufkommen zu verringern, Leerstände zu vermeiden und Dorfgemeinschaftshäuser zu beleben.

Grund genug für Hermann-Josef Haller vom Offenen Kanal Wittlich gemeinsam mit der Projektverantwortlichen der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Anja Saupe, sowie dem Team des Frauenhofer IESE, Fabienne Hammer und Adeline Silva Schäfer, mAIR zu dem kreisweiten Projekt zu erfahren.

Wie ist das Ganze überhaupt entstanden? Aus welchen Protagonisten setzt sich das Forschungsprojektteam zusammen? Was ist das Ziel des Projektes LandRäume? Mit welchen Schwierigkeiten hatte man zu kämpfen? Wann dürfen die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der Lösung rechnen?

Alle Antworten hierzu erhaltet Ihr in der aktuellen Folge des Wittlich LandCasts „LandRäume – Viel Raum für dich!“ – seit dem 18. November 2022 kostenlos auf Spotify, Anchor, Google Podcasts und Apple Podcasts verfügbar.

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IHK Aachen kritisiert verschleppte Brückensanierung

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen nimmt die geplante Vollsperrung der A544 in Aachen zum Anlass, um erneut die seit Jahren überfälligen Brückensanierungen in der Region zu fordern. Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, sagt: „Die geplante Vollsperrung der A544 in Aachen ist leider alternativlos, der marode Zustand der Haarbachtalbrücke erzwingt diese Maßnahme. Das Fatale daran: Der Produktivitätsverlust für unsere regionalen Unternehmen wird sehr hoch sein – und wäre vermeidbar gewesen, wenn die Bundespolitik früher reagiert hätte.

Ob Haarbachtalbrücke, Leverkusener Brücke oder Rahmende Brücke bei Lüdenscheid: Bis 2030 müssten bundesweit tausende Brücken saniert oder erneut werden, darunter zahlreiche im Rheinland. Leider hat es die Bundespolitik versäumt, rechtzeitig und angemessen in den Erhalt und die Sanierung ihrer Brücken zu investieren. Das rächt sich jetzt. Leidtragende sind wir alle: Denn der volkswirtschaftliche Schaden wird immer größer, die Baukosten für den Bund und somit für uns Steuerzahler steigen immens. Die IHK Aachen fordert von der Politik ein ganzheitliches Sanierungskonzept, um sowohl in unserer Region als auch in Nordrhein-Westfalen einen Verkehrskollaps zu vermeiden.

Auf euregionaler Ebene wollen wir noch in diesem Jahr alle relevanten Akteure zusammenbringen, um gemeinsam auszuloten, wie wir die Verkehrssituation um die A544 verbessern können.  Deshalb haben wir unter anderem Vertreter der Stadt Aachen, der Autobahn GmbH, des Landesbetriebes NRW, Unternehmen und Verkehrsverbünde sowie Experten aus den Niederlanden zu Gesprächen eingeladen.“

 

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Stadt Mayen bereitet sich weiterhin auf mögliche Notfall-Situationen vor

Mayen – Seit dem 11. Juli tagt aufgrund der möglichen Engpässe in der Energieversorgung ein Krisenstab in der Stadtverwaltung Mayen. Besonders in der bevorstehenden kälteren Jahreszeit ist es wichtig zeitnah Vorkehrungen zu treffen. Auch wenn ein möglicher Gasmangel nicht akut zu befürchten ist, so sollte jedoch damit gerechnet werden, dass das Stromnetz aufgrund einer Überlastung zusammenbrechen und damit auch wichtige Kommunikationswege abgeschnitten sind sowie viele alltägliche Dinge nicht wie gewohnt funktionieren werden.

Auf einen solchen, mehrstündigen Stromausfall bereitet sich die Stadt Mayen bereits vor und rät auch allen Bürgerinnen und Bürgern dringend zur Vorsorge. Die Stadt Mayen steht ebenfalls in engem Austausch mit anderen Kommunen und dem Landkreis, um eine bestmögliche Versorgung für einen solchen Notfall sicherzustellen. Jedoch sind hier auch die Privathaushalte gefragt.

So sollte beispielsweise ein gewisser Vorrat an Nahrungsmitteln im Haus bzw. der Wohnung vorhanden sein. Auch wichtige Medikamente und Dokumente sollten schnell greifbar sein. Im Falle eines Stromausfalles kann bereits jetzt geprüft werden, welche Geräte unabdingbar sind und auf welche verzichtet werden kann. Dies sind nur einige Tipps.

Zudem sollte auch untereinander – beispielsweise in der Familie und Nachbarschaft – aufeinander Rücksicht genommen werden. Gegenseitige Hilfe und Nächstenliebe sind in Tagen wie diesen besonders wichtig.

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„Ein dreifaches Vussem Alaaf!“ – Neues Dreigestirn und Adjutanten vorgestellt

Mechernich-Vussem – „Der KV Vussem ös wedde do!“, beginnt das Grußwort des Vussemer Dreigestirns zur Sessionseröffnung 2022/2023 des „KV Vussem 1977 e.V“. Prinz Frank I. (Dr. Frank Gummelt, Mechernich), Jungfrau Dunja (Falk Lodzinski, Vussem) und Bauer Peter (Peter Empt, Vussem) könnten es kaum erwarten, mit dem närrischen Publikum durch die Säle zu ziehen. „Mit dem Trifolium und deren Adjutanten freuen wir uns auf eine tolle Session“, so das Trio.

Die Planung lief rund zwei Jahre. Gepeinigt von Corona konnte man dann Anfang des Jahres aber, mit brandneuer Jungfrau, in die Vorbereitungen und Detailplanung starten.

Die Eröffnung wusste auf jeden Fall schon zu begeistern: „Wir hatten mit unseren Tanzgarden, der Verabschiedung unserer Extollitäten der Session 2019 bis 2022, den neuen Tollitäten und den »Echten Fründen« ein tolles Programm auf die Beine gestellt“, so die Vussemer: „Alle Garden sind mit ihrer Darbietung nach der langen Durststrecke durch Corona aus sich herausgewachsen!“

Rätsel und „Echte Fründe“ im Publikum

Die Tollitäten hatten sich nach der Inthronisierung durch den Vereins-Präsidenten Ralf Schumann präsentiert, ein Sessionslied getrillert und das närrische Publikum begeistert. Auch die „Echten Fründe“ haben, teils samt Equipment mitten im Publikum, einen gelungenen Auftritt dargeboten. Zum Schluss verabschiedeten sie sich mit dem Lied „Niemals geht man so ganz“. „Einfach ein gelungener Abend!“, so der KV.

Die Wahl der Adjutanten fiel auf drei ehemalige Tollitäten vom höchsten Rang: Prinz Karl-Heinz I. (Franke), Session 2000/2001, Prinz Ralf I. (Schneider), Session 2013/2014 und Micha I. (Kreuser), Session 2014/2015.

Ein kleines Rätsel bliebe jedoch offen: „Warum heißt unsere Jungfrau Dunja? Viel Spaß bei der Recherche“, so das Dreigestirn mit einem Augenzwinkern. Eines ist jedoch sicher: „Wir freuen uns, mit Euch eine großartige Session feiern zu dürfen und rufen deshalb aus, ein dreifaches Vussem Alaaf…!“

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Mitglieder des BMI durchlaufen Workshop der Gesellschaft für Beratung und Bildung in Mendig

Mendig/Region – An einem Workshop der Arbeit und Leben gGmbH Gesellschaft für Beratung und Bildung in Mendig haben die Mitglieder des Beirats für Migration und Integration (BMI) des Landkreises Mayen-Koblenz vor Kurzem teilgenommen.

Der Workshop beschäftigte sich vorrangig mit Fragen zur Gestaltung der Beiratsarbeit, Stärkung der Durchsetzungsfähigkeit des Einzelnen und dem gemeinschaftlichen Umgang. Der Austausch fand unter den Teilnehmern großen Anklang, sodass sie ein solches Treffen unbedingt wiederholen werden. Im Beisein der BMI-Vorsitzenden Zeynep Begen begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig Jörg Lempertz die Teilnehmer und dankte für die vielseitige Arbeit des Beirats.