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In Mayen wirft das „Deutsch-Tschechisches Freundschaftsjahr“ seine Schatten voraus

Mayen – Am 14. April 2023 ist es so weit: 30 Jahre sind dann vergangen, seit der Deutsch-Tschechische Freundschaftskreis Mayen – Uherské Hradiště e.V. gegründet wurde. Etwas mehr als ein Jahr später, nämlich im Mai 2024, kann auch die Städtepartnerschaft zwischen Mayen und Uherské Hradiště ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Der Freundschaftskreis nimmt dies zum Anlass, die dazwischenliegenden Monate zu einem „Deutsch-Tschechischen Freundschaftsjahr“ zu machen. „Im Rahmen unterschiedlicher Aktionen und Veranstaltungen wollen wir die Freundschaft zwischen beiden Städten hochleben lassen und dafür werben, die Partnerstadt und vor allem die dort lebenden Menschen kennenzulernen“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Sexauer das Konzept hinter dem Veranstaltungsjahr.

Um hierfür erste Ideen zusammenzutragen, traf sich der Vorstand jüngst zu einer Vorstandssitzung, deren einziger Tagesordnungspunkt die Vorbereitung des Jubiläumsjahrs war. Das Ergebnis war eine lange Liste möglicher Events, die in den nächsten Wochen weiter geplant und vorbereitet werden sollen.

Starten soll das Ganze mit der Feier des 30. Gründungsjubiläums des Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreises rund um den 14. April 2023. Vom 6. bis zum 11. Juni folgt dann die Möglichkeit, Mayens Partnerstadt Uherské Hradiště hautnah kennenzulernen. Im Rahmen einer Drei-Städte-Tour wird sich ein Reisebus auf den Weg in die Tschechische Republik machen und dabei neben Uherské Hradiště auch die Städte Pilsen und Prag ansteuern.

Wer Interesse an einer Teilnahme sowie an weiteren Informationen zu dieser Bürgerfahrt hat, kann sich schon jetzt per E-Mail beim stellvertretenden Freundschaftskreisvorsitzenden Dennis Falterbaum auf einer Interessentenliste eintragen (dennis.falterbaum@hotmail.com). Angedacht sind darüber hinaus Ausstellungen von Fotos der Partnerstadt, wobei in Uherské Hradiště im selben Zeitraum Fotos von Mayen ausgestellt werden, kulinarische Wochen, in denen man in Mayen auch typische tschechische Speisen verköstigen kann, sowie eine Sonderausstellung zur Geschichte der Partnerschaft zwischen beiden Städten. Selbstverständlich ist der Freundschaftskreis in diesem „Jahr der Freundschaft“ auch bemüht, Bürgerinnen und Bürger aus Uherské Hradiště nach Mayen zu bringen. In die Ideensammlung wurden daher auch der Besuch sowie eine Ausstellung der Jugendkunstschule Uherské Hradiště und der Besuch der Mařatice-Winzer in Mayen aufgenommen.

Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich auch das für 2024 angesetzte Gemeinschaftskonzert des Svatopluk-Chores mit dem Kammerchor Mayen. Bemühen will man sich schließlich auch um die Wiederbelebung bereits bestehender Kontakte. So wurde ein Austausch zwischen den Feuerwehren beider Städte genauso aufgenommen wie ein Fußballspiel zwischen ortsansässigen Fußballvereinen.

„Die Fülle an Ideen, die wir bei dieser ersten Ideensammlung zusammentragen konnten, und allem voran die Unterstützung, die wir bei der Realisierung von unseren Freunden aus Uherské Hradiště erfahren, zeigt, dass diese Partnerschaft lebt“, zieht der Vorsitzende des Freundschaftskreises Rainer Dartsch ein erstes Resümee, „ich bin gespannt, was wir hiervon in unserem Veranstaltungsjahr alles umsetzen können und lade schon jetzt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die tschechisch-deutsche Freundschaft mit uns gemeinsam zu feiern.“ Um die Lebendigkeit der Partnerschaft auch nach außen hin sichtbar zu machen, wurde der Vorstand im Rahmen seiner Sitzung gleich auch noch in anderer Hinsicht aktiv.

Bereits während der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Mayen und dem englischen Godalming war mehrfach zur Rede gekommen, dass es in Mayen zwar eine Joignystraße und ein Godalminghaus gibt, bisher allerdings leider noch nichts, was den Namen der tschechischen Partnerstadt trägt. Demgegenüber hat Uherské Hradiště bereits seit mehreren Jahren eine „ulice Města Mayen“ (Straße der Stadt Mayen).

Seitens des Vorstands wurde der Stadtverwaltung daher in Antragsform sogleich der folgende Vorschlag unterbreitet: Den bislang namenlosen Platz am Mayener Forum in Uherské Hradiště-Platz umzubenennen! Um insgesamt für die Städtepartnerschaften zu werben, wurde zudem die Aufstellung eines Wegweisers angeregt, der die Entfernungen zu den jeweiligen Partnerstädten darstellt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im „Deutsch-Tschechischen Freundschaftsjahr“ folgen in Kürze. Bei Interesse an der Arbeit des Freundschaftskreises oder einer Mitgliedschaft können sich Interessierte jederzeit unter rdartsch@outlook.de an den Vorsitzenden wenden.

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„Guten Abend, Aachen“ – Innenstadt-Fonds startet

Aachen – Die Aachener Innenstadt befindet sich im Wandel. Um die Innenstadt zu stärken und zu beleben hat der Hauptausschuss des Rates der Stadt Aachen ein sogenanntes Herbstpaket auf den Weg gebracht, bei dem ein neuer Innenstadt-Fonds mit dem Titel „Guten Abend, Aachen“ eingerichtet wurde. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßt die Einrichtung des Fonds: „Aachen ist eine junge, kreative und zukunftsgewandte Stadt. Der nun aufgelegte Fonds ermöglicht es Handel, Kultur, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern kreative Ideen in der Innenstadt zu verwirklichen. Ich freue mich schon sehr auf die Vorschläge!“

Die schnelle und unbürokratische Förderung zusätzlicher kreativer und kultureller Veranstaltungen und Aktionen soll die Aachener Innenstadt in den Abendstunden beleben. Die Veranstaltungen und Aktionen müssen in innerhalb des Alleenrings nach 17 Uhr stattfinden; der Eintritt muss kostenlos sein.

Gefördert werden können, zum Beispiel Nachtflohmärkte und Musik im Freien genauso wie Kunst und Kultur in Bars, Restaurants, Einzelhandel oder sonstigen Räumlichkeiten. Hierzu stellt der Fonds „Guten Abend, Aachen“ ab sofort Fördermittel bis zu 2.500 Euro je Antrag zur Verfügung. Gefördert werden Dienstleistungen und Sachausgaben. Bei Zusammenschluss von mindestens drei Veranstalter*innen sind bis zu 5.000 Euro möglich.

Ab sofort können veranstaltende Vereine, Initiativen und kommerzielle Einrichtungen, beim Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung Anträge einreichen. Die Anträge müssen mindestens vier Wochen vor dem Termin der betroffenen Veranstaltung oder Aktion eingereicht werden.

Der Fonds hat ein Gesamtvolumen von 150.000 Euro. Gerne berät Lukas Delvenne, Nachtbürgermeister der Stadt Aachen, interessierte Akteur*innen bei der Antragstellung. Das Antragsformular und die Teilnahmebedingungen des Fonds findet man unter www.aachen.de/nachtbuergermeister.

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Kaufmännische Schulen in Düren – Bäume für den Klimaschutz

Düren – Gelebter Klimaschutz im Kreis Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat mit Michael Lichtwald, dem stellvertretenden Leiter der Kaufmännischen Schulen in Düren, eine Eiche auf dem Parkplatz des Berufskollegs gepflanzt, die wie viele andere Bäume Teil des großen Kreis Dürener Klimaschutzprojektes ist. Dazu gehören auch 50 Setzlinge, die die Fachschule für Wirtschaft anlässlich ihres 50. Geburtstages gespendet hat.

„Jeder einzelne Baum trägt zum Klimaschutz bei“, betonte der Landrat im Beisein der Schulleitung und zahlreicher Schülerinnen und Schüler. Der Kreis möchte in den nächsten Jahren gemeinsam mit seinen Einwohnern rund 300.000 neue Bäume pflanzen. Diese Zahl ist angelehnt an die Wachstumsoffensive 300.000 +, durch die die Einwohnerzahl des Kreises um rund zehn Prozent auf eben 300.000 steigen soll.

Während die Sumpfeiche auf dem Parkplatz des Kreis Dürener Berufskollegs bereits einen Ehrenplatz gefunden hat, wurden die 50 Setzlinge in der Gemeinde Hürtgenwald gepflanzt. In der vergangenen Woche fand eine weitere Baumpflanzaktion mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Kreisgebiet statt, die mit dazu beiträgt, dass der Kreis Düren bis 2035 klimaneutral wird.

Die Baumpflanzungen durch die Kaufmännischen Schulen waren durch den Förderverein der Schule und die Dürener RKP-Stiftung möglich. Ihr Vorstand ist Richard Käuffer, der Lehrer am Berufskolleg an der Euskirchener Straße ist. Den 50. Geburtstag feierte die Fachschule für Wirtschaft im Spätsommer mit einem Festakt, an dem neben Landrat Wolfgang Spelthahn auch der frühere NRW-Ministerpräsident Armin Laschet teilnahm.

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PS-Sparerin im Glück – MINI One in Niederzissen übergeben

Ahrweiler/Niederzissen – Ria Schäfer ist eine von vielen Gewinnerinnen der jüngsten Monatsauslosung der Sparkassen-Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. Völlig überrascht nahm sie den Anruf zur Gewinnbekanntgabe von Aylin Ünlü, ihrer Kundenberaterin im BeratungsCenter Niederzissen, entgegen und freut sich nun über ihren neuen Mini One. Seit über 40 Jahren ist Frau Schäfer Kundin der Kreissparkasse Ahrweiler.

Wie man sieht, lohnt es sich, beim PS-Sparen mitzumachen, denn die einfache Erfolgsformel lautet: kleiner Einsatz – große Gewinnchance und auch noch regelmäßig sparen. Bereits mit 5 Euro pro Los ist man dabei und hat die Chance auf einen großen Gewinn. Von diesem Einsatz fließt nur 1 Euro in die Lotterie, die restlichen 4 Euro werden gespart. Diese Sparform lohnt sich somit zweifach – und das Monat für Monat. Doch damit nicht genug, denn einmal jährlich findet außerdem eine große Zusatzauslosung mit schicken Autos, exklusiven Reisen und attraktiven Geldgewinnen statt.

Die PS-Sparer leisten zudem einen Beitrag für die gute Sache. 25 Prozent des Lotterie-Einsatzes spendet die KSK zusätzlich für gemeinnützige, soziale und karitative Projekte im Kreis Ahrweiler.

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Stadt Alsdorf bereitet sich auf erhöhte Zahl von Wohngeld-Anträgen vor

Alsdorf – Mit der Wohngeldreform zum 1. Januar 2023 wird die Zahl wohngeldberechtigter Haushalte deutschlandweit von 600.000 auf rund zwei Millionen steigen, wodurch sich der anspruchsberechtigte Personenkreis mehr als verdreifacht. Der Wohngeldanspruch wird dabei von durchschnittlich 180 Euro auf zukünftig 370 Euro steigen.

Auch die Stadt Alsdorf bereitet sich derzeit auf ein deutlich erhöhtes Antragsaufkommen ab Januar vor. Die benötigte Software zur Auszahlung des „neuen“ Wohngelds wird jedoch voraussichtlich erst im April 2023 landesweit zur Verfügung stehen, wodurch die Bearbeitung von Wohngeldanträgen nach neuem Recht erst ab dem zweiten Quartal 2023 erfolgen kann.

Für Wohngeldempfängerinnen und -empfänger vor dem 31.12.2022 gilt, dass deren Bewilligungszeiträume über den 31.12.2022 hinaus bestehen und fortlaufend bis zum Ende des beschiedenen Bewilligungszeitraums ausgezahlt werden. Ein potentiell höherer Wohngeldanspruch nach neuem Wohngeldrecht wird durch die Stadt Alsdorf von Amtswegen geprüft, ein eigenständiger Antrag auf Korrektur nach neuem Recht ist daher bis zum Ende des jeweiligen Bewilligungszeitraums nicht erforderlich. Diese Prüfung sowie ggf. Nachzahlung kann jedoch ebenfalls frühestens ab dem zweiten Quartal 2023 erfolgen.

Für Wohngeldanträge, die nach dem 31.12.2022 gestellt werden, gilt, dass sie aufgrund bislang nicht bereitgestellter Software voraussichtlich erst ab dem zweiten Quartal 2023 bearbeitet werden können. Folglich werden zuvor keine Bewilligungen oder Auszahlungen erfolgen können. Die Stadt Alsdorf bittet hierbei um Verständnis.

Entscheidend für den Wohngeldanspruch ist einzig das Datum des Wohngeldantrags. Das heißt konkret: Sollte im Januar einen Wohngeldantrag gestellt und ein Wohngeldanspruch bei der späteren Bearbeitung festgestellt werden, wird das Wohngeld rückwirkend ab Januar 2023 ausgezahlt. In dringenden Fällen, in denen eine Zahlungsunfähigkeit bei der Miete droht, können in Einzelfällen Abschlagszahlungen vorgenommen werden.

Anträge auf Wohngeld können ab Januar 2023 entweder online unter https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NWoder in Papierform gestellt werden. Papiergebundene Wohngeldanträge liegen an der Information des Rathauses aus und können dort auch wieder abgegebenen werden. Der Antrag kann zudem im Bürgerportal der Stadt Alsdorf heruntergeladen werden. (apa)

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Wiederaufbau und Hochwasser-Schutz in den Ortschaften von Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Der Wiederaufbau nach der Flut schreitet auch in den Dörfern voran. In Inversheim sind die akuten Schäden an den Gewässern behoben; die Flüsse wurden geräumt, Gehölzarbeiten durchgeführt und Regenwasserkanäle freigespült. Nach der provisorischen Instandsetzung der drei Brücken steht nun deren umfassende Sanierung an. Dabei steht der Hochwasserschutz an oberster Stelle. Den bevorstehenden Baummaßnahmen sind intensive bauliche Untersuchungen und Planungsarbeiten vorausgegangen.

Brückensanierung bis August 2023 abgeschlossen

Als erstes wird im Februar 2023 die stark beschädigten Brücke Am Bloch abgerissen und neugebaut. Die Brücke erhält einen größeren Durchlass, eine breitere Fahrspur und einen 1,5 Meter breiten Gehweg. Außerdem wird sie verstärkt, so dass auch schwerere Fahrzeuge sie künftig überqueren können. Im April 2023 beginnt dann die Sanierung der Brücke Euskirchener Straße im laufenden Verkehr, d.h. eine Fahrspur bleibt immer befahrbar. Die Arbeiten an beiden Brücken dauern voraussichtlich jeweils vier Monate.

Nach Fertigstellung der Brücke Am Bloch erfolgt die Sanierung der Brücke Unterste Gasse. Sie wird während der 1,5 Monate dauernden Arbeiten gesperrt. Im August 2023 sind dann alle drei Brücken wieder hergerichtet. Während der gesamten Bauzeit ist die Anfahrt für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge jederzeit gewährleistet.

Parallel zu den Brückenarbeiten erfolgt die Sanierung der Straßen Am Bloch, An der Ley, Auf dem Waasem, In der Hütte, Mühlengasse und Obergasse. Vorher werden die Schäden an den öffentlichen Kanälen beseitigt und ggf. noch Wasserleitungen und Wasserhausanschlüsse seitens der Stadt saniert.

Mobiler Hochwasserschutz für Gilsdorf und Arloff

In den von der Flut stark betroffenen Ortschaften Gilsdorf und Arloff fand kürzlich eine Präsentation verschiedener mobiler Hochwasserschutzsysteme statt. Die Stadt Bad Münstereifel plant, für die von Starkregen bedrohte Pescher Straße und Holzgasse vorab mobile Schutzsysteme anzuschaffen. Die Vorführungen dienten dem Zweck, Erkenntnisse über die Schutzwirkung, die Anwendung und die Aufbauzeit zu gewinnen. Da der mobile Schutz im Ernstfall schnell und sicher errichtet werden muss, nutzten viele Anwohner*innen die Gelegenheit, sich zu informieren. Nun gilt es, die jeweiligen Schutzsysteme auf ihre Einsatzmöglichkeiten hin zu prüfen.

 

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Strom aus Sonnenenergie für den Balkon – Jetzt Förderantrag für Anlage stellen

Düren – Der Kreis Düren fördert erstmals die Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) für den Balkon. Diese PV-Anlagen erzeugen mit Hilfe von Sonnenenergie Strom, der direkt vor Ort zu Hause genutzt werden kann – dadurch wird der externe Strombezug reduziert.

„Wir wollen Bürgerinnen und Bürgern bei Investitionen unterstützen, die das Klima schonen und schützen. Gleichzeitig wird man durch diese Anlagen unabhängiger von der künftigen Entwicklung der Strompreise“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis Düren fördert die Balkon PV-Anlagen im Rahmen des Klimaschutzprogramms mit jeweils 200 Euro. Antragsberechtigt sind alle, die im Kreis Düren ihren Hauptwohnsitz haben.

Die Unterstützung im Rahmen des Klimaschutzprogramms „Energiewende jetzt!“ durch den Kreis Düren löste in diesem Jahr eine Investitionssumme von 55,2 Millionen Euro aus. Viele Programme sind nun beendet, die Förderung der Balkon PV-Anlagen läuft hingegen jetzt neu an. Die Antragstellung erfolgt online unter www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Weitere Auskünfte gibt auch der Klimaschutzmanager des Kreises Düren, Eric Floren, unter klimaschutz@kreis-dueren.de

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Am 10. Januar 2023 wieder Prinzen-Blutspende in Zülpich – „Kommt Leben retten!“

Zülpich – Zweiter Anlauf für Prinz Rolf II. (Kogel) und 17 seiner Ex-Kollegen als Zülpicher Narrenherrscher: Aufruf zur Blutspende am Dienstag, 10. Januar, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich, Blayer Straße. Gut gelaunt und pflichtbewusst stellten sich am 1. Adventswochenende Vertreter der vier vaterstädtischen Zülpicher Karnevalsvereine um Prinz Rolf II. (Kogel) und 17 seiner Ex-Kollegen als Narrenherrscher von „Zöllech“ zum Gruppenfoto am Hovener Gasthaus Wallraff auf.

Es handelte sich um ein Werbebild für die nächste Prinzen- und Karnevalisten-Blutspende am Dienstag, 10. Januar, von 15.30 bis 20 Uhr im Forum Zülpich, Blayer Straße. Mit dabei waren natürlich auch der stellvertretende Rotkreuz-Vorsitzende und Bürgermeister Ulf Hürtgen sowie Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen.

Im vergangenen Jahr waren die Prinzenblutspende und dazu die meisten karnevalistischen Veranstaltungen wegen der Covid-19-Pandemie ins Wasser gefallen. So war es für Prinz Rolf und seine ihn begleitende Ehefrau Elke der zweite Anlauf, bei dem sie von den vier vaterstädtischen Gesellschaften „Zölleche Öllege“, „Blaue Funken“, „Prinzengarde“ und „Hovener Jungkarnevalisten“ unterstützt wurden.

Zur ersten Zülpicher Karnevalisten-Blutspende hatte Prinz Hans-Bert Breuer 2008 aufgerufen. Bis auf den Termin 2022 hat sie auch ununterbrochen stattgefunden, berichteten Bürgermeister Ulf Hürtgen, Rotkreuz-Chef Thomas Heinen und Karnevalisten-Sprecher Stefan Thelen am ersten Adventssamstagabend.

„Ich betrachte es als meine Aufgabe, möglichst vielen Närrinnen und Narren auch in dieser Haltung ein Vorbild zu sein“, sagte Prinz Rolf II., der auch „privat“ längst „anonymer Lebensretter“ ist, wie Blutspender häufig in den Medien genannt werden.

„Kommt Leben retten!“

Auch Bürgermeister Ulf Hürtgen und Thomas Heinen appellierten an die Zülpicher Bürger, am 10.Januar und/oder einem der anderen regelmäßigen Blutspende-Terminen einen halben Liter Lebenssaft abzugeben und damit anderer Menschen Leben retten zu helfen. Wer einen Termin buchen möchte, kann das unter dem Stichwort „Zülpich“ auf www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine tun.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 67 Jahre alt sein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Fragen zur Blutspende beantwortet auch die kostenfreie Hotline unter Telefon 0800-11 94 911.

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Bürgerstiftung Stolberg und Ehepaar Schreiber mit Heimat-Preis 2022 ausgezeichnet

Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg zeichnet mit dem Heimat-Preis Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen aus, die sich um ihre Heimat Stolberg verdient machen. Bei der ersten Verleihung im vergangenen Jahr erhielt Marita Matousek die mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro dotierte Ehrung.

Bürgermeister Haas (re.) bei der Urkundenübergabe an die Bürgerstiftung. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

In diesem Jahr hat sich die Jury für zwei Preisträger entschieden. Die Bürgerstiftung Stolberg wurde mit einem Preisgeld von 3.000 Euro bedacht und die Eheleute Schreiber mit 2.000 Euro. In seiner Rede machte Bürgermeister Haas im Beisein des zuständigen Ausschussvorsitzenden Jochen Emonds, der Beigeordneten der Stadtverwaltung und zahlreichen politischen Vertretern deutlich, dass die Entscheidung der Jury für diese beiden Preisträger einstimmig gewesen ist.

Die Bürgerstiftung Stolberg engagiert sich bereits seit 2012 als selbstständige Stiftung des bürgerlichen Rechts in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen in Stolberg. Besonders hervorzuheben ist dabei die Erstellung und Herausgabe der Unterrichtsbroschüre „Stolberg unsere Heimat“, die als kostenlos zur Verfügung gestellte Unterrichtsbroschüre den Stolberger Schülern ihre Heimatstadt als interessante und liebenswerte Stadt näherbringt. Die Broschüre enthält Bezüge zur Geschichte, Kultur, Natur und gewerblich-industriellen Entwicklung Stolbergs.

Die Unterstützung weiterer gemeinnütziger und sozialer Projekte, wie Burg- und Altstadtbesichtigungen für Kinder, „Nudelbuffet“, Ambulanter Hospizdienst Stolberg/Eschweiler e.V. „Jugend goes Klassik“ sowie die Weiterleitung von Spendengeldern nach der Flut an gemeinnützige Einrichtungen sind Ergebnisse der Arbeit der Bürgerstiftung.

An ein weiteres aktuelles Beispiel für das breite Engagement erinnert sich der Bürgermeister in seiner Rede: „Es war nicht ganz unkompliziert, meiner Familie nach dem letzten Termin mit der Bürgerstiftung zu erklären, dass ich an diesem Tag eine Rikscha durch Stolberg geschoben habe.“ Dahinter steckt allerdings eine hervorragende Idee: „Die Bürgerstiftung bietet mit diesem Triobike-Taxi Seniorinnen und Senioren Fahrten an und fördert damit maßgeblich deren Mobilität und Lebensqualität.“

Die zweiten Preisträger sind noch deutlich länger aktiv als die Bürgerstiftung. Seit rund 70 Jahren engagieren sich die Eheleute Schreiber in den Bereichen Geschichte, Kultur und Soziales für ihre Heimatstadt Stolberg. Nicht zu Unrecht bezeichnet der Bürgermeister Katharina und Helmut Schreiber als „waschechte Stolberger, für die der Begriff Heimatverbundenheit neu erfunden werden müsste, wenn es ihn nicht schon geben würde“. Beide haben als Autoren oder Co-Autoren inzwischen über 20 Werke zur Stadt- und Kirchengeschichte Stolbergs herausgegeben. Diese seien, so der Bürgermeister, „wegen ihrer Qualität und ihrer Verbreitung inzwischen als absolute Standardwerke der Stadtgeschichte Stolbergs anzusehen.“ So ist es auch nicht überraschend, dass beide noch im Geschichtsverein aktiv sind.

Die Eheleute Schreiber wollen, wie könnte es anders sein, das Preisgeld für die Erstellung eines weiteren Werkes investieren: Einen Bildband über die Flutkatastrophe.

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Längere Bearbeitungszeiten im Bereich des Wohngeldes bei der Stadt Mayen

Mayen – Durch die zum 01. Januar 2023 kurzfristig beschlossene Wohngeldreform ergeben sich für die Stadtverwaltung Mayen erhebliche Probleme. Die Verwaltung bitte um Geduld insbesondere bei Neuanträgen. „Die Unterstützung für Hilfebedürftige ist angesichts von Inflation und steigenden Energiekosten dringend notwendig,“ erklärt Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid, „die Umsetzung wird aber Zeit in Anspruch nehmen.“ Die Bearbeitungszeiten für Miet- und Lastenzuschuss dürfte sich zunächst auf bis zu sechs Monate erhöhen.

Laut Mitteilung von Bund und Land sollen sich die Zahlen der leistungsberechtigten Haushalte verdreifachen. Im gleichen Maße steigt der Aufwand für die Wohngeldstelle. Derzeit fehlt es an Fachpersonal, um diese Vielzahl an Anträgen kurzfristig zu bearbeiten.

Weitere Einstellungen sind lt. Mitteilung der Stadtverwaltung vorgesehen, die kurzfristige Besetzung der Stellen ist jedoch angesichts des Fachkräftemangels nahezu unmöglich.

Die zuständige Verwaltungseinheit bittet darum, von telefonischen Rückfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen. Alle Anträge werden nach Eingangsdatum abgearbeitet, aus Gründen der Fairness werden keine Anträge vorgezogen.

Um mehr Zeit für die Bearbeitung von Anträgen zu gewinnen, ist die Wohngeldstelle ab dem 01. Januar 2023 nur noch Dienstag und Donnerstag vormittags zwischen 8 und 12 Uhr telefonisch erreichbar.

„Ich kann nur alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Geduld und Verständnis bitten,“ so der Stadtchef abschließend. „Die Gewährung von Wohngeld erfolgt rückwirkend zum Antragsdatum, so dass niemandem Ansprüche verloren gehen.“